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Alles rund um die AfD - 2018/19


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 21. Januar 2020, 21:08 Uhr um 21:08 Uhr gesperrt weil:
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Was hat die Frau denn - völlig losgelöst von der Frage wie man zu Feine Sahne Fischfilet stehen mag - genau gesagt, was es rechtfertigen würde, das als Pöbelei gegenüber dem Bundespräsidenten zu klassifizieren?
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Wir könnten Pobelei in Gänsefüßchen setzen!

AKK stellte lapidar feste im Bezug auf des  Prasideten like
Die Rostocker Musiker riefen in einigen Songs zu Gewalt gegen Polizisten auf.  

Das nun auch das dabei raus kommt,
Kramp-Karrenbauer besuchte selbst ein Festival, auf dem die linke Punkband Feine Sahne Fischfilet spielte – 2016 war sie noch begeistert.



Hier nochmal in der FAZ nachzulesen
Über Steinmeiers Facebook-Post hatte Kramp-Karrenbauer der Zeitung „Die Welt“ gesagt: „Ich halte das für sehr kritisch. Denn das, was wir wollen, ist, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat gegen rechts zu schützen. Und wenn man das dann mit denen von links tut, die genau in der gleichen Art und Weise auf Polizeibeamte verbal einprügeln (…), dann halte ich das für mehr als kritisch.“
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nachdem du mich anschreibst, ich habe es nicht pöbeln sondern kritisieren genannt:

https://www.sueddeutsche.de/politik/chemnitz-konzert-kramp-karrenbauer-1.4116088

sie äusserte sich, daß sie die unterstützung durch steinmeier sehr kritisch sehe.
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Ja, hatte bewusst Dich angeschrieben, da Du ja über Umwege Ffm60ziger, der sich ebendiese Wortwahl zueigen gemacht hatte, zur Seite gesprungen bist. Ich hätte natürlich auch ihn fragen können, aber dann hätte er sich bestenfalls zwei Tage aus der Diskussion zurück gezogen. Bei Dir besteht eine gewisse Chance auf eine Antwort.

Hat ja auch geholfen
Danke für den Link. Da wird ja auch recht detailliert aufgeführt, was Frau Kramp-Karrenbauer gesagt hat und in welchen Kontext das einzuordnen ist. Ich finde da zwar auch nichts zum Anpöbeln des Bundespräsidenten aber das kam ja nun mal auch nicht von Dir.
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Ja, hatte bewusst Dich angeschrieben, da Du ja über Umwege Ffm60ziger, der sich ebendiese Wortwahl zueigen gemacht hatte, zur Seite gesprungen bist. Ich hätte natürlich auch ihn fragen können, aber dann hätte er sich bestenfalls zwei Tage aus der Diskussion zurück gezogen. Bei Dir besteht eine gewisse Chance auf eine Antwort.

Hat ja auch geholfen
Danke für den Link. Da wird ja auch recht detailliert aufgeführt, was Frau Kramp-Karrenbauer gesagt hat und in welchen Kontext das einzuordnen ist. Ich finde da zwar auch nichts zum Anpöbeln des Bundespräsidenten aber das kam ja nun mal auch nicht von Dir.
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ich habe als eigenständige zellansammlung reagiert und habe mir die wortwahl pöbeln nicht zueigen gemacht, hätte ich auch so nicht selbst getätigt.

irritierend finde ich aber das verhalten von karrenbauer schon, nicht nur weil rausgekommen ist, daß sie selbst ein festival mit der band hervorgehoben hat.

bei den vorkommnissen in chemnitz muß man sich wirklich fragen, warum man eine punkband zum problem stilisiert. nun denn, das ging ja nun auch prompt nach hinten los, die frage aber ist wirklich, ob das ein drängendes problem oder bestandteil der aktuellen lage ist.

bestandteil vielleicht nicht, eher symptom
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ich habe als eigenständige zellansammlung reagiert und habe mir die wortwahl pöbeln nicht zueigen gemacht, hätte ich auch so nicht selbst getätigt.

irritierend finde ich aber das verhalten von karrenbauer schon, nicht nur weil rausgekommen ist, daß sie selbst ein festival mit der band hervorgehoben hat.

bei den vorkommnissen in chemnitz muß man sich wirklich fragen, warum man eine punkband zum problem stilisiert. nun denn, das ging ja nun auch prompt nach hinten los, die frage aber ist wirklich, ob das ein drängendes problem oder bestandteil der aktuellen lage ist.

bestandteil vielleicht nicht, eher symptom
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Xaver08 schrieb:

bei den vorkommnissen in chemnitz muß man sich wirklich fragen, warum man eine punkband zum problem stilisiert.

 genau das, danke für deine worte da.
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Haha, geil, wie sich an alten Songs von FSF aufgehängt wird.

Da prügeln Nazis zwei Tage lang Ausländer, Antifaschisten und Journalisten durch die Stadt, und manche haben nix besseres zu tun, als einer Band, die sich mit anderen dagegen solidarisiert, solche beschissenen Vorwürfe zu machen.

Man kann gelegentlich massive Probleme bekommen mit dieser Regierung und diesem Land.
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Haha, geil, wie sich an alten Songs von FSF aufgehängt wird.

Da prügeln Nazis zwei Tage lang Ausländer, Antifaschisten und Journalisten durch die Stadt, und manche haben nix besseres zu tun, als einer Band, die sich mit anderen dagegen solidarisiert, solche beschissenen Vorwürfe zu machen.

Man kann gelegentlich massive Probleme bekommen mit dieser Regierung und diesem Land.
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Naja, Teil der Regierung ist Kramp-Karrenbauer ja nun nicht. Was sie geritten hat, den Bundespräsidenten zu kritisieren, weil der das Konzert "geliked hat", weiß sie wohl nur selbst. Aber wenn wir von der Regierung sprechen: Giffey war immerhin schon mal da in den letzten Tagen. Das ist immerhin mehr als unsere bunte, integrative Nationalmannschaft geleistet hat.
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Naja, Teil der Regierung ist Kramp-Karrenbauer ja nun nicht. Was sie geritten hat, den Bundespräsidenten zu kritisieren, weil der das Konzert "geliked hat", weiß sie wohl nur selbst. Aber wenn wir von der Regierung sprechen: Giffey war immerhin schon mal da in den letzten Tagen. Das ist immerhin mehr als unsere bunte, integrative Nationalmannschaft geleistet hat.
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Seehofer ist aber Teil der Regierung.

Und der ist seit Tagen abgetaucht.
Übrigens der Minister aus dem absolut zuständigen Ressort.
Das ist ein (weiteres) Armutszeugnis, das dieser Mann da hinterlässt.
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Seehofer ist aber Teil der Regierung.

Und der ist seit Tagen abgetaucht.
Übrigens der Minister aus dem absolut zuständigen Ressort.
Das ist ein (weiteres) Armutszeugnis, das dieser Mann da hinterlässt.
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Stimmt, der ist abgetaucht. Keine Ahnung, ob der sich zu Feine Sahne Fischfilet geäußert hat. Wäre mir entgangen. Und natürlich wäre mir lieb, er würde das Problem des Rechtsextremismus offensiv angehen. Und es ist ja auch nicht falsch, dass man seine Probleme mit unserer aktuellen Regierung haben kann und darf. Ich hatte das nun halt auf Chemnitz und das Konzert und die gesamte Regierung bezogen und wollte dann wenigstens heraus stellen, dass ein Regierungsmitglied da gewesen ist und sich durchaus auch unmissverständlich zu Wort gemeldet hatte. War mir also quasi zu pauschal oder meinetwegen zu missverständlich. Das wollte ich für mich klar stellen.
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André Poggenburg leaks!

Intimer Chat geleakt der wurde aus AFD Kreisen durchgesteckt zu Indymedia. Dort wurden (nicht mehr sichtbar waren mehr als 8 Seitem) Screenshots von privaten Textverläufen zwischen dem AfD-Rechten André Poggenburg und einer Frau veröffentlicht.
André Poggenburg spricht nun von der AfD als „Rattenloch“ und das im Zusammenhang seiner AFD Partei-Gegner, denn sie hätten mit dem „linken Mob und Feind paktiert!



Die Sprache des Hasses Ein Kommentar in der FR

Schmutzig, schmutziger, AfD: Ein Chat, in dem Details aus dem Intimleben von André Poggenburg nachzulesen sind, erschüttert die Partei. Das AfD-Leck ist aufschlussreich.



Die Rechtsaußen-Fraktion gibt dabei stets den Ton an. Poggenburg mag offiziell nicht mehr dem nationalistischen Parteiflügel angehören, seine Denkweise hat er deshalb nicht abgelegt: Seine wutschäumende Reaktion auf die Chat-Veröffentlichung kommt nicht aus ohne den Hinweis  auf den „gemeinsamen Kampf zur Rettung Deutschlands“ - wovor und vor wem eigentlich?
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André Poggenburg leaks!

Intimer Chat geleakt der wurde aus AFD Kreisen durchgesteckt zu Indymedia. Dort wurden (nicht mehr sichtbar waren mehr als 8 Seitem) Screenshots von privaten Textverläufen zwischen dem AfD-Rechten André Poggenburg und einer Frau veröffentlicht.
André Poggenburg spricht nun von der AfD als „Rattenloch“ und das im Zusammenhang seiner AFD Partei-Gegner, denn sie hätten mit dem „linken Mob und Feind paktiert!



Die Sprache des Hasses Ein Kommentar in der FR

Schmutzig, schmutziger, AfD: Ein Chat, in dem Details aus dem Intimleben von André Poggenburg nachzulesen sind, erschüttert die Partei. Das AfD-Leck ist aufschlussreich.



Die Rechtsaußen-Fraktion gibt dabei stets den Ton an. Poggenburg mag offiziell nicht mehr dem nationalistischen Parteiflügel angehören, seine Denkweise hat er deshalb nicht abgelegt: Seine wutschäumende Reaktion auf die Chat-Veröffentlichung kommt nicht aus ohne den Hinweis  auf den „gemeinsamen Kampf zur Rettung Deutschlands“ - wovor und vor wem eigentlich?
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das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution
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das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution
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Print gelesen statt "gewesen"
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das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution
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Tafelberg schrieb:

das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution

"Wir sind das Volk" und "friedliche Revolution". Die AfD schafft es immer mehr die positiv besetzten Dinge für sich zu annektieren und das ist sehr schlau. Ich bin gespannt wie das in Zukunft weitergeht. Vielleicht sehen wir in Bayern das erste Regierungsbündnis mit der AFD in einer Landesvertetung, weit entfernt davon sind wir nicht mehr.

Ich bin in der lokalen Politik ansässig und bemerke immer mehr wieiviel Menschen sich den AfD Themen zugehörig fühlen, offen aussprechen tun es noch die wenigsten. Mit dem Kopf nicken und Kreuzchen machen, das ist schon wesentlich häufiger der Fall und das wird mit steigender Politikverdrossenheit immer mehr. Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen, als das Wesen des Populismus und das kommt an beim Deutschen. Aktuell bin ich extrem enttäuscht von den Menschen in Deutschland, in einer Zeit in der es uns nicht gut sondern blendend geht rennen viele Richtung Rechtsaussen. Was soll passiert denn erst wenn es uns in ein paar Jahren mal schlechter geht, denn diese Zeit kommt ganz sicher.

Gruß
tobago
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Tafelberg schrieb:

das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution

"Wir sind das Volk" und "friedliche Revolution". Die AfD schafft es immer mehr die positiv besetzten Dinge für sich zu annektieren und das ist sehr schlau. Ich bin gespannt wie das in Zukunft weitergeht. Vielleicht sehen wir in Bayern das erste Regierungsbündnis mit der AFD in einer Landesvertetung, weit entfernt davon sind wir nicht mehr.

Ich bin in der lokalen Politik ansässig und bemerke immer mehr wieiviel Menschen sich den AfD Themen zugehörig fühlen, offen aussprechen tun es noch die wenigsten. Mit dem Kopf nicken und Kreuzchen machen, das ist schon wesentlich häufiger der Fall und das wird mit steigender Politikverdrossenheit immer mehr. Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen, als das Wesen des Populismus und das kommt an beim Deutschen. Aktuell bin ich extrem enttäuscht von den Menschen in Deutschland, in einer Zeit in der es uns nicht gut sondern blendend geht rennen viele Richtung Rechtsaussen. Was soll passiert denn erst wenn es uns in ein paar Jahren mal schlechter geht, denn diese Zeit kommt ganz sicher.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen


das ist immer schwierig zu formulieren, ich weiss auch nicht wie man es anders sagen soll, aber das suggeriert immer, daß die afd auf problemstellungen lösungen hätte, das hat sie aber nicht.

gerade zu den drängenden themen, die oft ins rennen geführt werden, wenn es darum geht zu begründen, warum die afd gewählt wird, hat die afd keine lösungen.
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tobago schrieb:

Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen


das ist immer schwierig zu formulieren, ich weiss auch nicht wie man es anders sagen soll, aber das suggeriert immer, daß die afd auf problemstellungen lösungen hätte, das hat sie aber nicht.

gerade zu den drängenden themen, die oft ins rennen geführt werden, wenn es darum geht zu begründen, warum die afd gewählt wird, hat die afd keine lösungen.
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Die AfD hat keine Antworten, sondern reduziert die komplexen Fragen in einer Art und Weise, dass der Fragende das Gefühl hat, die Antwort zu kennen. Und das ist gefährlich.
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ein guter Kommentar zu Gaulands Revolutions Gequatsche

https://www.tagesspiegel.de/politik/afd-was-gauland-will-ist-auf-demokratischem-weg-nicht-zu-erreichen/22999136.html

Dass Gauland offensichtlich auch die Medien auf "Linie" bringen will, finde ich mehr als bedenklich! ich weiß allerdings, dass sehr viele immer und immer wieder behaupten, dass die deutsche presse Merkel konform ist
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Tafelberg schrieb:

das Intimleben von Herrn Poggenburg interessiert mich wenig, der Kommentar der FR ist dennoch gut.

heute in der FAZ (bisher nur Print gewesen) ein Interview mit Gauland. Er redet von einer friedlichen Revolution gegen das System Merkel, de auch die Medien einschließt.
Keine Ahnung, wie er sich das vorstellt, diese Partei der Ausgrenzer und gesellschaftlicher Spalter wird uns noch leider lange beschäftigen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-09/afd-gauland-alexander-forderung-friedliche-revolution

"Wir sind das Volk" und "friedliche Revolution". Die AfD schafft es immer mehr die positiv besetzten Dinge für sich zu annektieren und das ist sehr schlau. Ich bin gespannt wie das in Zukunft weitergeht. Vielleicht sehen wir in Bayern das erste Regierungsbündnis mit der AFD in einer Landesvertetung, weit entfernt davon sind wir nicht mehr.

Ich bin in der lokalen Politik ansässig und bemerke immer mehr wieiviel Menschen sich den AfD Themen zugehörig fühlen, offen aussprechen tun es noch die wenigsten. Mit dem Kopf nicken und Kreuzchen machen, das ist schon wesentlich häufiger der Fall und das wird mit steigender Politikverdrossenheit immer mehr. Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen, als das Wesen des Populismus und das kommt an beim Deutschen. Aktuell bin ich extrem enttäuscht von den Menschen in Deutschland, in einer Zeit in der es uns nicht gut sondern blendend geht rennen viele Richtung Rechtsaussen. Was soll passiert denn erst wenn es uns in ein paar Jahren mal schlechter geht, denn diese Zeit kommt ganz sicher.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

und bemerke immer mehr wieiviel Menschen sich den AfD Themen zugehörig fühlen, offen aussprechen tun es noch die wenigsten. Mit dem Kopf nicken und Kreuzchen machen, das ist schon wesentlich häufiger der Fall und das wird mit steigender Politikverdrossenheit immer mehr.

Das stimmt genau so. Viele wollen auch gar nichts von Infos wissen welche ich hier als einen wichtigen Teil der AFD aufgeführt haben!

Fakt ist die "AFD" bzw. alles was und wer damit zusammen hängt ist gefährlich, sehr gefährlich!
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Dass eine Partei ohne Konzepte, ohne Lösungen, gespickt mit Rassisten und Nationalisten, auf bald 20 % im Bund kommt, ist tatsächlich erschreckend und ja, ich halte das auch für eine Gefahr.

Meines Erachtens sind aber nur ein Teil der Wählerschaft der AfD glasklare Rassisten oder Nationalisten. Da sind einfach viele Menschen drin und ich kenne einige davon, die ihre eigenen sicherlich politisch eher rechts der Mitte befindlichen Positionen zum Thema Migrationspolitik oder Innere Sicherheit in den anderen Parteien, vor allem der CDU, nicht mehr wiederfinden und für die diese Themen einfach eine höhere Priorität hat. Es kann eben auf Dauer nicht gut gehen, wenn fast alle Parteien innerhalb des politischen Spektrums gegen eine Obergrenze sind, für die 56 % der Bevölkerung sind. Wenn fast alle Parteien für den ESM abstimmen, gegen den 62 % der Bevölkerung sind.

Die Mitte dieser Gesellschaft wird zerrissen von einer Diskussion, in der wir nur noch die Außen hören. Wenn ich bei Welt Online einen Kommentar schreibe, wie ich sie hier schon oft geschrieben habe, dann gelte ich dort als linksgrünversiffter Gutmensch und werde angegriffen, hier gelte ich mit der selben Meinung als AfD-Versteher.
Und das Absurde ist, dass die Schreihälse beider Seiten noch behaupten, der andere wäre allein an der Polarisierung und Radikalisierung schuld.

Es gibt in dieser Gesellschaft derzeit den Drang, nur noch schwarz und weiß zu sehen. Wenn man eine Meinung äußert, wird diese nicht diskutiert, sondern gewertet. Die einen verteilen Likes und Sternchen und die anderen verteilen Beschimpfungen und Schubladen. Mittlerweile zerreißen solche Diskussionen sogar Familien.

Deswegen bin ich diese politischen Diskussionen wirklich mittlerweile leid. Weil es einfach keine Diskussionen mehr sind.
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Dass eine Partei ohne Konzepte, ohne Lösungen, gespickt mit Rassisten und Nationalisten, auf bald 20 % im Bund kommt, ist tatsächlich erschreckend und ja, ich halte das auch für eine Gefahr.

Meines Erachtens sind aber nur ein Teil der Wählerschaft der AfD glasklare Rassisten oder Nationalisten. Da sind einfach viele Menschen drin und ich kenne einige davon, die ihre eigenen sicherlich politisch eher rechts der Mitte befindlichen Positionen zum Thema Migrationspolitik oder Innere Sicherheit in den anderen Parteien, vor allem der CDU, nicht mehr wiederfinden und für die diese Themen einfach eine höhere Priorität hat. Es kann eben auf Dauer nicht gut gehen, wenn fast alle Parteien innerhalb des politischen Spektrums gegen eine Obergrenze sind, für die 56 % der Bevölkerung sind. Wenn fast alle Parteien für den ESM abstimmen, gegen den 62 % der Bevölkerung sind.

Die Mitte dieser Gesellschaft wird zerrissen von einer Diskussion, in der wir nur noch die Außen hören. Wenn ich bei Welt Online einen Kommentar schreibe, wie ich sie hier schon oft geschrieben habe, dann gelte ich dort als linksgrünversiffter Gutmensch und werde angegriffen, hier gelte ich mit der selben Meinung als AfD-Versteher.
Und das Absurde ist, dass die Schreihälse beider Seiten noch behaupten, der andere wäre allein an der Polarisierung und Radikalisierung schuld.

Es gibt in dieser Gesellschaft derzeit den Drang, nur noch schwarz und weiß zu sehen. Wenn man eine Meinung äußert, wird diese nicht diskutiert, sondern gewertet. Die einen verteilen Likes und Sternchen und die anderen verteilen Beschimpfungen und Schubladen. Mittlerweile zerreißen solche Diskussionen sogar Familien.

Deswegen bin ich diese politischen Diskussionen wirklich mittlerweile leid. Weil es einfach keine Diskussionen mehr sind.
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SGE_Werner schrieb:

Da sind einfach viele Menschen drin und ich kenne einige davon, die ihre eigenen sicherlich politisch eher rechts der Mitte befindlichen Positionen zum Thema Migrationspolitik oder Innere Sicherheit in den anderen Parteien, vor allem der CDU, nicht mehr wiederfinden und für die diese Themen einfach eine höhere Priorität hat.

oder:
"Wenn man den Leuten immer wieder erklärt, ihr legitimes Bedürfnis nach Sicherheit sei eine rechtsradikale Idee, dann glauben sie es irgendwann."
...und wählen dann halt auch entsprechend...
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tobago schrieb:

Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen


das ist immer schwierig zu formulieren, ich weiss auch nicht wie man es anders sagen soll, aber das suggeriert immer, daß die afd auf problemstellungen lösungen hätte, das hat sie aber nicht.

gerade zu den drängenden themen, die oft ins rennen geführt werden, wenn es darum geht zu begründen, warum die afd gewählt wird, hat die afd keine lösungen.
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Xaver08 schrieb:

tobago schrieb:

Die AfD hat einfache Antworten auf komplexe Fragen


das ist immer schwierig zu formulieren, ich weiss auch nicht wie man es anders sagen soll, aber das suggeriert immer, daß die afd auf problemstellungen lösungen hätte, das hat sie aber nicht.


Das ist das Wesen des Populismus, komplexe Gebilde mit einfachen und schnell verständlichen Lösungen zu bedenken. Vollkommen wurscht ob diese richtig, realistisch oder gut sind sind oder eben auch nicht (nahezu fast immer) . Es geht nur um Rattenfängerei und die funktioniert hervorragend wie man aktuell in der politischen Landschaft sieht.

Gruß
tobago
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Dass eine Partei ohne Konzepte, ohne Lösungen, gespickt mit Rassisten und Nationalisten, auf bald 20 % im Bund kommt, ist tatsächlich erschreckend und ja, ich halte das auch für eine Gefahr.

Meines Erachtens sind aber nur ein Teil der Wählerschaft der AfD glasklare Rassisten oder Nationalisten. Da sind einfach viele Menschen drin und ich kenne einige davon, die ihre eigenen sicherlich politisch eher rechts der Mitte befindlichen Positionen zum Thema Migrationspolitik oder Innere Sicherheit in den anderen Parteien, vor allem der CDU, nicht mehr wiederfinden und für die diese Themen einfach eine höhere Priorität hat. Es kann eben auf Dauer nicht gut gehen, wenn fast alle Parteien innerhalb des politischen Spektrums gegen eine Obergrenze sind, für die 56 % der Bevölkerung sind. Wenn fast alle Parteien für den ESM abstimmen, gegen den 62 % der Bevölkerung sind.

Die Mitte dieser Gesellschaft wird zerrissen von einer Diskussion, in der wir nur noch die Außen hören. Wenn ich bei Welt Online einen Kommentar schreibe, wie ich sie hier schon oft geschrieben habe, dann gelte ich dort als linksgrünversiffter Gutmensch und werde angegriffen, hier gelte ich mit der selben Meinung als AfD-Versteher.
Und das Absurde ist, dass die Schreihälse beider Seiten noch behaupten, der andere wäre allein an der Polarisierung und Radikalisierung schuld.

Es gibt in dieser Gesellschaft derzeit den Drang, nur noch schwarz und weiß zu sehen. Wenn man eine Meinung äußert, wird diese nicht diskutiert, sondern gewertet. Die einen verteilen Likes und Sternchen und die anderen verteilen Beschimpfungen und Schubladen. Mittlerweile zerreißen solche Diskussionen sogar Familien.

Deswegen bin ich diese politischen Diskussionen wirklich mittlerweile leid. Weil es einfach keine Diskussionen mehr sind.
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SGE_Werner schrieb:

Meines Erachtens sind aber nur ein Teil der Wählerschaft der AfD glasklare Rassisten oder Nationalisten. Da sind einfach viele Menschen drin und ich kenne einige davon, die ihre eigenen sicherlich politisch eher rechts der Mitte befindlichen Positionen zum Thema Migrationspolitik oder Innere Sicherheit in den anderen Parteien, vor allem der CDU, nicht mehr wiederfinden und für die diese Themen einfach eine höhere Priorität hat.


Was aber ist von Leuten zu halten, die sich selbst in der regiden Haltung einer CSU oder durchaus gewichtigen Teilen der CDU zur Asylpolitik nicht länger wiederfinden?
Wass wollen diese Herrschaften? Auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt sich so jemand wohl nicht länger.

Es kann eben auf Dauer nicht gut gehen, wenn fast alle Parteien innerhalb des politischen Spektrums gegen eine Obergrenze sind, für die 56 % der Bevölkerung sind.

Was bedeutet in deisem Zusammenhang "nicht gutgehen"?
Gerade wenn Du herausstreichst, dass sich ein erheblicher Anteil der Bundesbürger nicht in der aktuellen Bundespolitik wiederfindet, gilt es doch zunächst einmal festzustellen, dass erfreulicherweise gerade nicht die Hälfte derer auf der Straße "Widerstand" und "Volksverräter" blökt.

Glücklicherweise gelingt es offenbar doch der überwiegenden Mehrheit, trotz politischen Entscheidungen, die einem möglicherweise nicht stets persönlich behagen, einen Weg abseits von Fundementalopposition mit rechtem Anstrich zu finden.

Es gibt im Übrigen gewichtige Stimmen, die der Auffassung sind, eine Obergrenze sei mit geltendem nationalen und übernationalen Recht nicht vereinbar:

Präsident des EuGH:
https://www.n-tv.de/ticker/Obergrenze-fuer-Fluechtlinge-ist-verfassungswidrig-article16788851.html
Präsident des BVerfG:
http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/fluechtlingsdebatte-vosskuhle-obergrenze-unzulaessig-a-389826

Und wenn unsere Regierung zur selbigen Meinung kommt, dann gibt es eben keine Obergrenze.


Und das Absurde ist, dass die Schreihälse beider Seiten noch behaupten, der andere wäre allein an der Polarisierung und Radikalisierung schuld.

Nimmst Du wirklich eine Polarisierung und Radikalisierung durch eine der Rechten spiegelbildlich gegenüberliegenden Linken wahr? Das solltest Du dann wohl mal Frau Wagenknecht erzählen. Die wünscht sich so etwas ähnliches wohl gerade.

Ich sehe weder durch die Straßen marschierende, skandierende Linke, noch sehe ich Hetzjagden auf AfD-, Pegida-, Pro Chemnitz- oder sonstige rechte Mitläufer. Mit solchen Äußerungen, es seien eben mal wieder beide Seiten gleich beteiligt und an einer Misere schudl, wird mir ein wenig zu viele "Weimar" konstruiert. Und außerdem wird mir persönlich auch durch solche Hiebe in alle Richtungen der Blick in jene Richtung zu sehr verstellt, aus welcher der Wind seit einigen Jahren sehr bedenklich weht.

Deswegen bin ich diese politischen Diskussionen wirklich mittlerweile leid. Weil es einfach keine Diskussionen mehr sind.

Gerade die letzten Tage zeigen doch, dass u.a. hier durchaus kontrovers und dennoch in freundlichem Ton diskutiert wird.


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