Schiedsrichter / Videobeweis / Regelauslegung

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Anstatt gegen bereits abgeschaffte Montagsspiele zu protestieren, sollte man sich mal gegen die massive Ungleichbehandlung und die unzähligen Fehlentscheidungen beim Videobeweis wehren.

Jede Woche Witzentscheidungen, leider zuletzt auch häufig gegen uns.

Auch beim Handspiel, oder auch bei der Abseitsregel, nach der Tore nicht gegeben werden, wenn kaum mit der Lupe zu erkennen ist dass der Angreifer einen Millimeter zu weit vorne stand.

Mich wundert, dass diese Dinge zwar in der Presse thematisiert werden, jedoch weder von Vereinsseite aus, noch aus der Fanszene zu massiven Protesten führen.

So wie das ganze zur Zeit gehandhabt wird, führt das nicht nur zu Ungerechtigkeiten sonden
macht das ganze Spiel lächerlich.
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Weg mit dem Rotz ,dann ärgere ich wie früher über den Schirri un gut, jetzt muss ich mich ständig über einen aufregen.
Einfach die Regeln befolgen un gut is ,halten is Faul gespielt .Ende
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Der Videobeweis hat nichts gerechter gemacht, es wird immer noch willkürlich gepfiffen. Was erreicht wurde, die Stimmung nach den Toren hat gelitten und so mancher Schieds- oder Linienrichter verlässt sich zu sehr auf den Videobeweis. Da wird erst mal nicht die Fahne gehoben oder abgepfiffen nach dem Motto "Der Videoschiedsrichter wird schon richten". Da leb ich lieber mit den Fehlern wie sie früher passiert sind als mit diesem ganzen Videohumbug.
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Der Videobeweis hat nichts gerechter gemacht, es wird immer noch willkürlich gepfiffen. Was erreicht wurde, die Stimmung nach den Toren hat gelitten und so mancher Schieds- oder Linienrichter verlässt sich zu sehr auf den Videobeweis. Da wird erst mal nicht die Fahne gehoben oder abgepfiffen nach dem Motto "Der Videoschiedsrichter wird schon richten". Da leb ich lieber mit den Fehlern wie sie früher passiert sind als mit diesem ganzen Videohumbug.
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propain schrieb:

Da wird erst mal nicht die Fahne gehoben oder abgepfiffen nach dem Motto "Der Videoschiedsrichter wird schon richten".


Was allerdings Sinn macht, da man manche Entscheidungen danach nicht mehr richtig stellen kann, wenn man abgepfiffen hat.
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Das Problem für mich ist einfach das es absolut unersichtlich ist wann der VR eingreifen darf und wann nicht. Gestern gab es 3 Szenen (zwei bei uns, eine bei BMG) wo der VR dem SR  noch mal aufs Ohr funken hätte müssen "Hier schau da noch mal nach". So wie es jetzt gehandhabt wird macht der VR nichts "gerechter" sondern alles nur noch willkürlicher und bei Toren ist die Stimmung oft erst mal weg,. Stand jetzt kann man den quatsch so wie er jetzt ist gleich wieder abschaffen.
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Man muss halt im Hinterkopf haben, dass im Keller genau so jemand sitzt, wie einer auf dem Feld steht. Einen "unfehlbaren" VAR wird's nie geben, solange weiterhin Flachpfeifen von der DFL eingestellt werden, die von den Regeln des Fußballs wenig bis gar nichts verstehen.

Wenn er funktioniert, funktioniert der VAR so gut, dass es eigentlich zu schade wäre, ihn komplett aus dem Spiel verbannen zu wollen. Der wird hier immer groß gefeiert, wenn er dem Gegner ein Tor aberkennt, was nicht gezählt haben dürfte, oder wenn wir einen Elfer kriegen, den die Pfeife nicht gesehen hätte - ich erinnere mich da gerne an Schalke letztes Jahr, wo er uns zwei weitere Punkte geschenkt hat, die wir ohne ihn nicht mehr bekommen hätten. Ich erinnere mich, dass der damals im Forum hier gefeiert wurde dafür.

Das Problem mit dem VAR ist nicht, dass es ihn gibt; sondern, dass die selben Pfeifen ihn bemannen, die schon auf dem Feld nur Müll fabrizieren. In der EL ist das Geschrei doch immer so groß, dass es lächerlich wäre, keinen VAR zu haben - und dann kommt ein Spiel, in dem wir mal die Arschkarte ziehen und der VAR nichts dagegen macht, und dann ist er wieder das schlimmste, was dem Fußball in diesem Jahrzehnt passiert ist.

Ohne den VAR wäre das Spiel übrigens auch nicht anders ausgegangen - dann wäre man halt nur auf Zwayer sauer gewesen, als auf wen auch immer, der da im Keller saß.

Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Anstatt hier Proteste gegen den VAR als Teil der Spielregeln zu fordern, sollten wir lieber mal gegen die schockierenden und beizeiten lächerlichen Standards der Spielleitung auf deutscher und europäischer Ebene protestieren.
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Der Videobeweis hat erstmal 97 Prozent der Abseitsfehlentscheidungen bei Toren abgeschafft und Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.

Ich war vor 5 Jahren gegen den VAR, bin mittlerweile aber ein klarer Befürworter. Nicht, weil ich ihn für nötig halte, sondern weil ich die allwöchentlichen Ergüsse von Medien und Fans wegen der Fehlentscheidungen von Schiris (sind auch Menschen) anstrengend fand und ständig geschrien wurde. Ergebnis war die Einführung des VAR. Die breite Mehrheit war dafür und jetzt ist die breite Mehrheit dagegen. Wird er abgeschafft, ist nach 3 Jahren wieder die breite Mehrheit dafür.

Das Problem ist und bleibt die Umsetzung. Zum einen die Willkür, wann der Keller eingreift. Hier wäre die Team Challenge die Lösung. Zum anderen hapert es an Transparenz, Einheitlichkeit (so gut wie möglich) und Schnelligkeit. Allein, warum der Schiri erst nach anderthalb Minuten in die Review geschickt wird und nicht früher, ist lächerlich.
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Man muss halt im Hinterkopf haben, dass im Keller genau so jemand sitzt, wie einer auf dem Feld steht. Einen "unfehlbaren" VAR wird's nie geben, solange weiterhin Flachpfeifen von der DFL eingestellt werden, die von den Regeln des Fußballs wenig bis gar nichts verstehen.

Wenn er funktioniert, funktioniert der VAR so gut, dass es eigentlich zu schade wäre, ihn komplett aus dem Spiel verbannen zu wollen. Der wird hier immer groß gefeiert, wenn er dem Gegner ein Tor aberkennt, was nicht gezählt haben dürfte, oder wenn wir einen Elfer kriegen, den die Pfeife nicht gesehen hätte - ich erinnere mich da gerne an Schalke letztes Jahr, wo er uns zwei weitere Punkte geschenkt hat, die wir ohne ihn nicht mehr bekommen hätten. Ich erinnere mich, dass der damals im Forum hier gefeiert wurde dafür.

Das Problem mit dem VAR ist nicht, dass es ihn gibt; sondern, dass die selben Pfeifen ihn bemannen, die schon auf dem Feld nur Müll fabrizieren. In der EL ist das Geschrei doch immer so groß, dass es lächerlich wäre, keinen VAR zu haben - und dann kommt ein Spiel, in dem wir mal die Arschkarte ziehen und der VAR nichts dagegen macht, und dann ist er wieder das schlimmste, was dem Fußball in diesem Jahrzehnt passiert ist.

Ohne den VAR wäre das Spiel übrigens auch nicht anders ausgegangen - dann wäre man halt nur auf Zwayer sauer gewesen, als auf wen auch immer, der da im Keller saß.

Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Anstatt hier Proteste gegen den VAR als Teil der Spielregeln zu fordern, sollten wir lieber mal gegen die schockierenden und beizeiten lächerlichen Standards der Spielleitung auf deutscher und europäischer Ebene protestieren.
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ThePaSch schrieb:

Ohne den VAR wäre das Spiel übrigens auch nicht anders ausgegangen - dann wäre man halt nur auf Zwayer sauer gewesen, als auf wen auch immer, der da im Keller saß.


Also kann man sich den VR auch schenken.
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Der Videobeweis hat nichts gerechter gemacht, es wird immer noch willkürlich gepfiffen. Was erreicht wurde, die Stimmung nach den Toren hat gelitten und so mancher Schieds- oder Linienrichter verlässt sich zu sehr auf den Videobeweis. Da wird erst mal nicht die Fahne gehoben oder abgepfiffen nach dem Motto "Der Videoschiedsrichter wird schon richten". Da leb ich lieber mit den Fehlern wie sie früher passiert sind als mit diesem ganzen Videohumbug.
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Dann leb halt mit den Fehlern wie Irland damals gegen Frankreich oder Benfica nach unserem 1:0 oder nach den nicht gegebenen Elfmetern für uns in der Europa League dieses Jahr.
Ich muss echt mal deine Beitragshistorie durchgehen und schauen was du zu den nicht gegebenen Elfmetern an Kamada geschrieben hast. Ich wette das keiner deiner Beitrag den Tenor "Shit happens und mit solchen Fehlentscheidungen muss man halt leben" hat.

Und das der Videobeweis nichts gerechter gemacht hat ist entweder eine Lüge oder zeugt davon das du gerne deine Meinung abgibst ohne auch nur ein bischen Ahnung vom Thema zu haben.

JEDE Statistik zu dem Thema zeigt deutlich auf das der VAR selbst in seiner derzeitigen Form in jeder eingesetzten Liga immens viele Fehlentscheidungen korrigiert und damit zu mehr Gerechtigkeit führt. Bei der letzten WM gab es alleine in der Nachspielzeit ein halbes Dutzend Korrekturen durch den VAR dessen Nichteingreifen bzw das Fehlen des VAR ein anderes Endergebnis zur Folge gehabt hätte. Also Unentschieden statt Sieg, Niederlage statt Unentschieden, weiter im Turnier oder Ausscheiden.
Aber klar, Shit happens und mit solchen Fehlentscheidungen muss man halt leben
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ThePaSch schrieb:

Ohne den VAR wäre das Spiel übrigens auch nicht anders ausgegangen - dann wäre man halt nur auf Zwayer sauer gewesen, als auf wen auch immer, der da im Keller saß.


Also kann man sich den VR auch schenken.
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Für das eine Spiel, joa. Kann man sich den Elfmeterpunkt auch schenken, weil's in dem Spiel keinen Elfmeter gab?
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Dann leb halt mit den Fehlern wie Irland damals gegen Frankreich oder Benfica nach unserem 1:0 oder nach den nicht gegebenen Elfmetern für uns in der Europa League dieses Jahr.
Ich muss echt mal deine Beitragshistorie durchgehen und schauen was du zu den nicht gegebenen Elfmetern an Kamada geschrieben hast. Ich wette das keiner deiner Beitrag den Tenor "Shit happens und mit solchen Fehlentscheidungen muss man halt leben" hat.

Und das der Videobeweis nichts gerechter gemacht hat ist entweder eine Lüge oder zeugt davon das du gerne deine Meinung abgibst ohne auch nur ein bischen Ahnung vom Thema zu haben.

JEDE Statistik zu dem Thema zeigt deutlich auf das der VAR selbst in seiner derzeitigen Form in jeder eingesetzten Liga immens viele Fehlentscheidungen korrigiert und damit zu mehr Gerechtigkeit führt. Bei der letzten WM gab es alleine in der Nachspielzeit ein halbes Dutzend Korrekturen durch den VAR dessen Nichteingreifen bzw das Fehlen des VAR ein anderes Endergebnis zur Folge gehabt hätte. Also Unentschieden statt Sieg, Niederlage statt Unentschieden, weiter im Turnier oder Ausscheiden.
Aber klar, Shit happens und mit solchen Fehlentscheidungen muss man halt leben
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Maddux schrieb:

Ich muss echt mal deine Beitragshistorie durchgehen und schauen was du zu den nicht gegebenen Elfmetern an Kamada geschrieben hast. Ich wette das keiner deiner Beitrag den Tenor "Shit happens und mit solchen Fehlentscheidungen muss man halt leben" hat.

Mach mal, ich bin ganz gespannt was du dazu findest.
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Bin da vollkommen bei Werner und Maddux.

In der EL leben wir doch jetzt ständig mit dem Damoklesschwert einer krassen Fehlentscheidung. Da vermissen wir den VAR, der uns in der BL eine signifikant höhere Gerechtigkeit verschafft, auch wenn sich viele Leute noch daran gewöhnen müssen, dass 3 cm Abseits halt auch Abseits ist.

Dass der VAR am Sonntag gleich 3 x versagt hat, ist bitter, aber nicht die Regel. Im Zuge einer höheren Transparenz bin ich wie Werner auch schon seit Langem für die Team Challenge-Lösung, analog zum Hockey.

Ganz klar pro VAR.
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Der Videobeweis hat erstmal 97 Prozent der Abseitsfehlentscheidungen bei Toren abgeschafft und Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.

Ich war vor 5 Jahren gegen den VAR, bin mittlerweile aber ein klarer Befürworter. Nicht, weil ich ihn für nötig halte, sondern weil ich die allwöchentlichen Ergüsse von Medien und Fans wegen der Fehlentscheidungen von Schiris (sind auch Menschen) anstrengend fand und ständig geschrien wurde. Ergebnis war die Einführung des VAR. Die breite Mehrheit war dafür und jetzt ist die breite Mehrheit dagegen. Wird er abgeschafft, ist nach 3 Jahren wieder die breite Mehrheit dafür.

Das Problem ist und bleibt die Umsetzung. Zum einen die Willkür, wann der Keller eingreift. Hier wäre die Team Challenge die Lösung. Zum anderen hapert es an Transparenz, Einheitlichkeit (so gut wie möglich) und Schnelligkeit. Allein, warum der Schiri erst nach anderthalb Minuten in die Review geschickt wird und nicht früher, ist lächerlich.
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SGE_Werner schrieb:

Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.


Genau das ist doch das Problem, bzw. die aktuelle Kritik. Dass man nicht bei 100% liegt, ist nachvollziehbar, aber ca. 50% bei spielentscheidenden Situationen ist viel zu wenig. Wenn man diese Technik nutzt, kann es doch nicht sein, dass man eine ungefähre 50-50 Chance auf ein richtiges Eingreifen hat.
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Bin da vollkommen bei Werner und Maddux.

In der EL leben wir doch jetzt ständig mit dem Damoklesschwert einer krassen Fehlentscheidung. Da vermissen wir den VAR, der uns in der BL eine signifikant höhere Gerechtigkeit verschafft, auch wenn sich viele Leute noch daran gewöhnen müssen, dass 3 cm Abseits halt auch Abseits ist.

Dass der VAR am Sonntag gleich 3 x versagt hat, ist bitter, aber nicht die Regel. Im Zuge einer höheren Transparenz bin ich wie Werner auch schon seit Langem für die Team Challenge-Lösung, analog zum Hockey.

Ganz klar pro VAR.
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WuerzburgerAdler schrieb:

In der EL leben wir doch jetzt ständig mit dem Damoklesschwert einer krassen Fehlentscheidung. Da vermissen wir den VAR, der uns in der BL eine signifikant höhere Gerechtigkeit verschafft, auch wenn sich viele Leute noch daran gewöhnen müssen, dass 3 cm Abseits halt auch Abseits ist.



Aber Hallo! Was ist mit der früheren -sinnvollen- Regelung "gleiche Höhe - im Zweifel fur den Angreifer"?
Hat der Angreifer sich mit 3 cm. einen solchen unfairen Vorteil verschafft dass dies sanktioniert werden muss?
Eine eklatante Benachteiligung der Spieler mit großer Schuhgrösse!!!
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SGE_Werner schrieb:

Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.


Genau das ist doch das Problem, bzw. die aktuelle Kritik. Dass man nicht bei 100% liegt, ist nachvollziehbar, aber ca. 50% bei spielentscheidenden Situationen ist viel zu wenig. Wenn man diese Technik nutzt, kann es doch nicht sein, dass man eine ungefähre 50-50 Chance auf ein richtiges Eingreifen hat.
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bils schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.


Genau das ist doch das Problem, bzw. die aktuelle Kritik. Dass man nicht bei 100% liegt, ist nachvollziehbar, aber ca. 50% bei spielentscheidenden Situationen ist viel zu wenig. Wenn man diese Technik nutzt, kann es doch nicht sein, dass man eine ungefähre 50-50 Chance auf ein richtiges Eingreifen hat.


Ich glaub, würde der VAR den Schiri bei jeder umstrittenen Situation zur Review schicken, wären es 80 Prozent weniger. Dieses "wenn es keine klare Fehlentscheidung ist, wird nix geprüft" ist halt m.E. der größte Fehler. Man versucht den VAR bewusst wenig einzusetzen und opfert somit die Gerechtigkeit dem schnelleren Spielfluss. Wobei letzteres auch nur bedingt so ist, weil ja trotzdem jedes Mal ne Minute geprüft wird, bevor der Schiri zur Review geschickt wird oder nicht.

Wenn man es ganz hart sagen will: Wer den VAR einsetzt, muss ihn auch im Ganzen annehmen und nicht faule Kompromisse machen. Diese wurden gemacht, um Akzeptanz zu schaffen und am Ende meckern alle, warum eine gelb rote Karte nicht überprüft werden kann.

Daher sehe ich auch die Team-Challenge als sinnhaftig an. Diese nimmt dem Ganzen die Willkür des Eingreifens aus den Händen eines VAR weg und gibt sie dem Team.

Einzig Abseits sollte der VAR selbständig prüfen.

Ich war damals gegen den VAR, weil es den Charakter des Spiels zwangsläufig ändert. Wenn man ihn einführt, muss man ihn halt richtig einführen und nicht nur ein bisschen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

In der EL leben wir doch jetzt ständig mit dem Damoklesschwert einer krassen Fehlentscheidung. Da vermissen wir den VAR, der uns in der BL eine signifikant höhere Gerechtigkeit verschafft, auch wenn sich viele Leute noch daran gewöhnen müssen, dass 3 cm Abseits halt auch Abseits ist.



Aber Hallo! Was ist mit der früheren -sinnvollen- Regelung "gleiche Höhe - im Zweifel fur den Angreifer"?
Hat der Angreifer sich mit 3 cm. einen solchen unfairen Vorteil verschafft dass dies sanktioniert werden muss?
Eine eklatante Benachteiligung der Spieler mit großer Schuhgrösse!!!
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Gabor1 schrieb:

Was ist mit der früheren -sinnvollen- Regelung "gleiche Höhe - im Zweifel fur den Angreifer"?


Die hat es nie gegeben. Das war eher eine stille Regelung, dass der Linienrichter, wenn er sich nicht sicher ist, lieber nicht winken soll. Aber diese Regelung ist praktisch unmöglich in der konsequenten Umsetzung, weil ein Linienrichter impulsgesteuert innerhalb einer halben Sekunde entscheidet, ob es Abseits ist oder nicht.
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Bin da vollkommen bei Werner und Maddux.

In der EL leben wir doch jetzt ständig mit dem Damoklesschwert einer krassen Fehlentscheidung. Da vermissen wir den VAR, der uns in der BL eine signifikant höhere Gerechtigkeit verschafft, auch wenn sich viele Leute noch daran gewöhnen müssen, dass 3 cm Abseits halt auch Abseits ist.

Dass der VAR am Sonntag gleich 3 x versagt hat, ist bitter, aber nicht die Regel. Im Zuge einer höheren Transparenz bin ich wie Werner auch schon seit Langem für die Team Challenge-Lösung, analog zum Hockey.

Ganz klar pro VAR.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Team Challenge-Lösung



wie funktioniert das genau? Ja, ich könnte es raussuchen, vertraue da eher Eurer Expertise
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Letztlich ist diese Diskussion doch wieder total heuchlerisch. Der VAR nervt halt nur wenn man selbst negativ betroffen ist. Vergangene Saison als wir viel Glück hatten gab es diesen Thread nicht.
Nach dem Spiel in Lüttich war niemand froh dass es keinen VAR gibt.
Ich war früher auch dagegen, halte ihn aber mittlerweile für nötig. Alleine so Dinge wie der zunächst gegen uns gegebene Elfer gegen Leverkusen rechtfertigen den VAR.

Jeder Fan denkt doch, dass sein Verein immer am meisten vom bösen DFB benachteiligt wird. Darum geht es hierbei doch. Jeder hier jubelt wenn der VAR uns einen Elfer beschert.
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Letztlich ist diese Diskussion doch wieder total heuchlerisch. Der VAR nervt halt nur wenn man selbst negativ betroffen ist. Vergangene Saison als wir viel Glück hatten gab es diesen Thread nicht.
Nach dem Spiel in Lüttich war niemand froh dass es keinen VAR gibt.
Ich war früher auch dagegen, halte ihn aber mittlerweile für nötig. Alleine so Dinge wie der zunächst gegen uns gegebene Elfer gegen Leverkusen rechtfertigen den VAR.

Jeder Fan denkt doch, dass sein Verein immer am meisten vom bösen DFB benachteiligt wird. Darum geht es hierbei doch. Jeder hier jubelt wenn der VAR uns einen Elfer beschert.
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Ehemals Michael@Owen schrieb:

Letztlich ist diese Diskussion doch wieder total heuchlerisch. Der VAR nervt halt nur wenn man selbst negativ betroffen ist. Vergangene Saison als wir viel Glück hatten gab es diesen Thread nicht.
Nach dem Spiel in Lüttich war niemand froh dass es keinen VAR gibt.
Ich war früher auch dagegen, halte ihn aber mittlerweile für nötig. Alleine so Dinge wie der zunächst gegen uns gegebene Elfer gegen Leverkusen rechtfertigen den VAR.

Jeder Fan denkt doch, dass sein Verein immer am meisten vom bösen DFB benachteiligt wird. Darum geht es hierbei doch. Jeder hier jubelt wenn der VAR uns einen Elfer beschert.


Das mag Deine subjektive Einschätzung sein, aber ich nehme hier durchaus viele differenzierte und objektive Meinungen zu dem Thema war.  Und wenn einer unserer Spieler im Strafraum foul spielt und es Elfmeter gibt, dann ist das auch nach Videobeweis richtig. Genau so richtig ist es eben auch umgekehrt. Was nervt ist diese uneinheitlichen Regelauslegungen, die letztlich genauso willkürlich getroffen werden, wie es beim Schiedsrichter auch vorm Videobeweis möglich war. Und die in einem anderen Thread erwähnte "Grauzone" darf es eben so nicht mehr geben. Ein Foul kann man am TV deutlich erkennen, es wird von allen Perspektiven gezeigt und dies in Zeitlupe. Da gibts eigentlich keine Entschuldigung, da nicht einzugreifen, wenn so was im Strafraum ungeahndet bleibt.
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bils schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.


Genau das ist doch das Problem, bzw. die aktuelle Kritik. Dass man nicht bei 100% liegt, ist nachvollziehbar, aber ca. 50% bei spielentscheidenden Situationen ist viel zu wenig. Wenn man diese Technik nutzt, kann es doch nicht sein, dass man eine ungefähre 50-50 Chance auf ein richtiges Eingreifen hat.


Ich glaub, würde der VAR den Schiri bei jeder umstrittenen Situation zur Review schicken, wären es 80 Prozent weniger. Dieses "wenn es keine klare Fehlentscheidung ist, wird nix geprüft" ist halt m.E. der größte Fehler. Man versucht den VAR bewusst wenig einzusetzen und opfert somit die Gerechtigkeit dem schnelleren Spielfluss. Wobei letzteres auch nur bedingt so ist, weil ja trotzdem jedes Mal ne Minute geprüft wird, bevor der Schiri zur Review geschickt wird oder nicht.

Wenn man es ganz hart sagen will: Wer den VAR einsetzt, muss ihn auch im Ganzen annehmen und nicht faule Kompromisse machen. Diese wurden gemacht, um Akzeptanz zu schaffen und am Ende meckern alle, warum eine gelb rote Karte nicht überprüft werden kann.

Daher sehe ich auch die Team-Challenge als sinnhaftig an. Diese nimmt dem Ganzen die Willkür des Eingreifens aus den Händen eines VAR weg und gibt sie dem Team.

Einzig Abseits sollte der VAR selbständig prüfen.

Ich war damals gegen den VAR, weil es den Charakter des Spiels zwangsläufig ändert. Wenn man ihn einführt, muss man ihn halt richtig einführen und nicht nur ein bisschen.
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SGE_Werner schrieb:

bils schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Fehlentscheidungen bei Elfmetern und Roten Karten um ca. 50 Prozent gesenkt.


Genau das ist doch das Problem, bzw. die aktuelle Kritik. Dass man nicht bei 100% liegt, ist nachvollziehbar, aber ca. 50% bei spielentscheidenden Situationen ist viel zu wenig. Wenn man diese Technik nutzt, kann es doch nicht sein, dass man eine ungefähre 50-50 Chance auf ein richtiges Eingreifen hat.


Ich glaub, würde der VAR den Schiri bei jeder umstrittenen Situation zur Review schicken, wären es 80 Prozent weniger. Dieses "wenn es keine klare Fehlentscheidung ist, wird nix geprüft" ist halt m.E. der größte Fehler. Man versucht den VAR bewusst wenig einzusetzen und opfert somit die Gerechtigkeit dem schnelleren Spielfluss. Wobei letzteres auch nur bedingt so ist, weil ja trotzdem jedes Mal ne Minute geprüft wird, bevor der Schiri zur Review geschickt wird oder nicht.

Wenn man es ganz hart sagen will: Wer den VAR einsetzt, muss ihn auch im Ganzen annehmen und nicht faule Kompromisse machen. Diese wurden gemacht, um Akzeptanz zu schaffen und am Ende meckern alle, warum eine gelb rote Karte nicht überprüft werden kann.

Daher sehe ich auch die Team-Challenge als sinnhaftig an. Diese nimmt dem Ganzen die Willkür des Eingreifens aus den Händen eines VAR weg und gibt sie dem Team.

Einzig Abseits sollte der VAR selbständig prüfen.

Ich war damals gegen den VAR, weil es den Charakter des Spiels zwangsläufig ändert. Wenn man ihn einführt, muss man ihn halt richtig einführen und nicht nur ein bisschen.


Hiermit bin ich grösstenteils einverstanden. Man setzt Technik ein, tut dies aber dann, was vorhersehbar war, inkonsequent und intransparent und öffnet damit Verschwörungstheorien, Kritik (berechtig wie unberechtigt) und Willkür alle Möglichkeiten.
Mal ein paar Beispiele:

1. Wurde der mögliche Elfmeter an Gacinovic überhaupt überprüft? Zwayer kann die Situation gar nicht so bewertet haben, wie sie auf den Bildern zu sehen war, ganz einfach weil das Halten und Ziehen für Zwayer gar nicht zu sehen war. Ob die Situation überprüft wurde, weiss niemand...

2. Das aberkannte Tor von Wiesbaden in Dresden, weil der Ball vor dem Tor von Wiesbaden im Toraus vom Wiesbadener Tor (!!!) war. Wiesbaden wird bestraft für einen vermeintlichen Vorteil von Dresden. Selbst beim DFB scheint man von dieser Entscheidung nicht überzeugt zu sein. Verstehen tue ich die Begründung im kicker allerdings nicht, dazu bin ich wohl einfach zu dumm
Z.B. bei passivem Abseits argumentiert man mit einer neuen Spielsituation wenn ein Querpass auf den im passivem Abseits stehenden Spieler gespielt wird. Bei dem aberkannten Tor soll es dann aber richtig sein ein Tor zurückzunehmen, weil der Ball 100 Meter weiter hinten im Toraus war?

3. Für eine Fehlentscheidung z.B. zu einem Freistoß oder einer Ecke und dadurch fällt ein Tor, wird nichts überprüft.

4. Rote Karten werden geprüft gelbe und gelb-rote Karten jedoch nicht obwohl eine gelb-rote Karte genau die gleiche Konsequenz im Spiel hat.

Da gibt es sicherlich noch mehrere Dinge die man aufzählen könnte. Bei diesen Punkten spielt es für mich auch eher eine untergeordnete Rolle wie man zum VAR steht, es sind Beispiele die mMn zeigen dass man das Ganze nicht konsequent und vollkommen intransparent durchführt. Und das bei Verbänden die immer wieder durch Manipulation und Korruption auffallen...

Noch zum 2. Beispiel: Da war die Entscheidung natürlich richtig. Der Ball war klar im Toraus. Aber ist das der Sinn der Sache? Vor allem wenn man die Punkte 3 und 4 mit in Betracht zieht?


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