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Corona-Virus (Welle 1)


Thread wurde von SGE_Werner am Samstag, 02. Mai 2020, 18:54 Uhr um 18:54 Uhr gesperrt weil:
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Hab es falsch verlinkt, sorry. Hier der richtige link.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228882661/Forscher-der-Heinsberg-Studie-Shutdown-Lockerung-moeglich.html
Kam eben auch un den TV Nachrichten. Gute Entwicklung in Heinsberg. Ca. 15 Prozent haben nach Infektion ohne Symptome Immunität entwickelt.
Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!
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chickenshak schrieb:

Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!

Ach ja, noch etwas. Hier:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87665772/coronavirus-suedkorea-eigentlich-geheilte-patienten-erneut-positiv-getestet.html

Dumm, wenn sich das bestätigen würde, findest du nicht?
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Hab es falsch verlinkt, sorry. Hier der richtige link.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228882661/Forscher-der-Heinsberg-Studie-Shutdown-Lockerung-moeglich.html
Kam eben auch un den TV Nachrichten. Gute Entwicklung in Heinsberg. Ca. 15 Prozent haben nach Infektion ohne Symptome Immunität entwickelt.
Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!
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chickenshak schrieb:

Hab es falsch verlinkt, sorry. Hier der richtige link.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228882661/Forscher-der-Heinsberg-Studie-Shutdown-Lockerung-moeglich.html
Kam eben auch un den TV Nachrichten. Gute Entwicklung in Heinsberg. Ca. 15 Prozent haben nach Infektion ohne Symptome Immunität entwickelt.
Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!

Noch mal die Frage an dich: Was hat der Inhalt des Artikels damit zu tun, dass z.B. die Öffnung von Kitas sinnvoll wäre?

Da steht unter anderem folgendes drin:

"Die Politik könne nun unter bestimmten Voraussetzungen – unter anderem Einhaltung gegebener Hygieneregeln – in Erwägung ziehen, die Maßnahmen des Shutdowns vorsichtig zu lockern"

Wie um alles in der Welt soll man die "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas und Grundschulen durchsetzen? Dazu habe ich bislang noch keinen einzigen sinnvollen und vor allem praktikablen Vorschlag gelesen. Ich habe auch eine Vermutung warum: Weil es schlicht nicht möglich ist.  Auf das Problem, dass zahlreiche Beschäftigte in Kitas zur Risikogruppe gehören und dem damit verbundenen Betreuungs-Engpasse hat der Xbuerger weiter oben schon hingewiesen. Und das ist nur eines, von vielen anderen Problemen.

Dass, was Virologen da alles als theoretische Möglichkeiten entwerfen, um zu einer Exit-Strategie zu kommen, sind eben genau das. Theorien. Und viele Leute sollten mal von dem Flip runter kommen, dass theoretische Modelle von Virologen noch lange keine praktikablen Handlungsstrategien liefern. Was da immer alles vereinfacht wird ist echt inzwischen richtig nervig. Kekulé sagt: "Eine Beendung der Bundesligasaison mit Geisterspielen  ist aus virologischer Sicht möglich". Der Volksmund macht daraus: "Eine Beendung der  Bundesligasaison ist aus virologischer Sicht unbedenklich". Jetzt rechnet der Streeck da theoretische Modelle vor, wie man Maßnahmen lockern kann und der Volksmund sagt wieder: "Eine Lockerung der Maßnahmen ist möglich". Theorie und Praxis sind eben nicht nur in der Virologie zwei Paar Schuhe.

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.
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chickenshak schrieb:

Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!

Ach ja, noch etwas. Hier:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87665772/coronavirus-suedkorea-eigentlich-geheilte-patienten-erneut-positiv-getestet.html

Dumm, wenn sich das bestätigen würde, findest du nicht?
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Liebe Zeit...lasst uns hoffen und beten dass sich das nicht bestätigt...
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chickenshak schrieb:

Hab es falsch verlinkt, sorry. Hier der richtige link.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228882661/Forscher-der-Heinsberg-Studie-Shutdown-Lockerung-moeglich.html
Kam eben auch un den TV Nachrichten. Gute Entwicklung in Heinsberg. Ca. 15 Prozent haben nach Infektion ohne Symptome Immunität entwickelt.
Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!

Noch mal die Frage an dich: Was hat der Inhalt des Artikels damit zu tun, dass z.B. die Öffnung von Kitas sinnvoll wäre?

Da steht unter anderem folgendes drin:

"Die Politik könne nun unter bestimmten Voraussetzungen – unter anderem Einhaltung gegebener Hygieneregeln – in Erwägung ziehen, die Maßnahmen des Shutdowns vorsichtig zu lockern"

Wie um alles in der Welt soll man die "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas und Grundschulen durchsetzen? Dazu habe ich bislang noch keinen einzigen sinnvollen und vor allem praktikablen Vorschlag gelesen. Ich habe auch eine Vermutung warum: Weil es schlicht nicht möglich ist.  Auf das Problem, dass zahlreiche Beschäftigte in Kitas zur Risikogruppe gehören und dem damit verbundenen Betreuungs-Engpasse hat der Xbuerger weiter oben schon hingewiesen. Und das ist nur eines, von vielen anderen Problemen.

Dass, was Virologen da alles als theoretische Möglichkeiten entwerfen, um zu einer Exit-Strategie zu kommen, sind eben genau das. Theorien. Und viele Leute sollten mal von dem Flip runter kommen, dass theoretische Modelle von Virologen noch lange keine praktikablen Handlungsstrategien liefern. Was da immer alles vereinfacht wird ist echt inzwischen richtig nervig. Kekulé sagt: "Eine Beendung der Bundesligasaison mit Geisterspielen  ist aus virologischer Sicht möglich". Der Volksmund macht daraus: "Eine Beendung der  Bundesligasaison ist aus virologischer Sicht unbedenklich". Jetzt rechnet der Streeck da theoretische Modelle vor, wie man Maßnahmen lockern kann und der Volksmund sagt wieder: "Eine Lockerung der Maßnahmen ist möglich". Theorie und Praxis sind eben nicht nur in der Virologie zwei Paar Schuhe.

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.
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Brodowin schrieb:

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.

Wird wohl keiner z.Zt. wissen, leider. Gilt ja im übrigen auch für Schwimmbäder, Badeseen, Fahrschulen, Tanzschulen (Diskotheken), Restaurants, Kinos, usw.

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?

Machen wir weiter mit September, Oktober, November usw.

Irgendwann reden wir dann von 2021, 2022. Übrigens - dass mit Schule und Prüfungen ließ sich evtl. sogar noch online mehrere Monate herauszögern.

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?
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Brodowin schrieb:

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.

Wird wohl keiner z.Zt. wissen, leider. Gilt ja im übrigen auch für Schwimmbäder, Badeseen, Fahrschulen, Tanzschulen (Diskotheken), Restaurants, Kinos, usw.

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?

Machen wir weiter mit September, Oktober, November usw.

Irgendwann reden wir dann von 2021, 2022. Übrigens - dass mit Schule und Prüfungen ließ sich evtl. sogar noch online mehrere Monate herauszögern.

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?
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amananana schrieb:

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?


klar, tinder.

amananana schrieb:

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?


das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

denn was denkst du, was passiert, wenn die infiziertenzahlen und die last auf das gesundheitssystem dann wieder anfaengt zu steigen?

hast du dir das video von mai angeschaut?

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Brodowin schrieb:

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.

Wird wohl keiner z.Zt. wissen, leider. Gilt ja im übrigen auch für Schwimmbäder, Badeseen, Fahrschulen, Tanzschulen (Diskotheken), Restaurants, Kinos, usw.

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?

Machen wir weiter mit September, Oktober, November usw.

Irgendwann reden wir dann von 2021, 2022. Übrigens - dass mit Schule und Prüfungen ließ sich evtl. sogar noch online mehrere Monate herauszögern.

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

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amananana schrieb:

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brodo vlt nicht, aber womöglich drosten! (btw der einzige virologe, dem ich nachhaltig vertraue.)

https://www.ndr.de/nachrichten/info/30-Coronavirus-Update-Forscher-hoffen-auf-Datenspenden,podcastcoronavirus184.html

grundproblem:
An dem Tag, an dem ich als Infizierter Symptome bekomme, ist derjenige, den ich am Anfang meiner infektiösen Zeit infiziert habe, schon selber wieder infektiös. Das heißt, das Ganze geht tatsächlich in diesem präsymptomatischen Bereich so schnell voran, dass zu Beginn meiner Erkrankung fast schon die übernächste Generation wieder neu gestartet wird

lösung per bluetooth-app:
Diese Art von Fallverfolgung ist aber wirklich der Ausweg, den wir denken müssen, wenn wir aus diesem Lockdown rauswollen, aus den Kontaktsperre-Maßnahmen, und das wird ja jetzt stark in der Öffentlichkeit diskutiert. Dann muss man ja stattdessen – also wenn man sagen will, das öffentliche Leben beginnt jetzt wieder –, dann muss man ja etwas anderes haben, ein anderes Werkzeug. Und man kann praktisch ausrechnen, dass das zeitlich nicht reicht, wenn man das durch einfache Fallverfolgung macht. Und deswegen ist mein laienhaftes Verständnis davon, dass so eine Mobilfunk-App einfach her muss und möglichst viele Leute überzeugt werden sollten, da mitzumachen.
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Noch ein Nachtrag zu den Schulen und Kitas, der jetzt irgendwie 20 Minuten hier in der Warteschleife hing...:

Es gibt in Frankfurt über 200 Schulen mit circa 100.000 Schülern. Dazu über 800 Kitas, Zahlen zu Kindern liegen mir da nicht vor. Es gibt aber alleine schon fast 20.000 Grundschulkinder, die eine Nachmittagsbetreuung in einer Kita besuchen (und dort in anderen Konstellationen als in der Klasse vernetzt sind). Mittel- und Oberstufenschüler sowie Berufsschüler reisen aus allen Stadtteilen zu den Schulen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Für irgendwelche Dörfer mit einer Grundschule und zwei Kindergärten mag eine Öffnung in nächster Zeit realistisch sein... Aber für eine Metropole wie FFM? Völlig unvorstellbar. Drei Wochen später implodiert die Uniklinik.
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Brodowin schrieb:

Und solange mir niemand praktikable Vorschläge liefert, wie man realisierbar die Maßnahmen zur "Einhaltung gegebener Hygieneregeln" in Kitas umsetzen will, braucht man da auch gar nicht weiter zu diskutieren. Es wäre in meinen Augen Wahnsinn, ab 20.04. die Kitas und Schulen wieder auf zu machen. Aber wie gesagt: Ich wäre wirklich an umsetzbaren Vorschlägen zum Infektionsschutz in Kitas interessiert. Vielleicht weiß da ja jemand mehr als ich.

Wird wohl keiner z.Zt. wissen, leider. Gilt ja im übrigen auch für Schwimmbäder, Badeseen, Fahrschulen, Tanzschulen (Diskotheken), Restaurants, Kinos, usw.

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?

Machen wir weiter mit September, Oktober, November usw.

Irgendwann reden wir dann von 2021, 2022. Übrigens - dass mit Schule und Prüfungen ließ sich evtl. sogar noch online mehrere Monate herauszögern.

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?
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amananana schrieb:

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?        

Ich frage mich in den letzten Tagen oft: War das bei der Genration unserer Großeltern und Urgroßeltern eigentlich auch so, wie bei uns jetzt? Wie haben die das in den Jahren der Weltkriege gemacht? Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown, weil diese Einschränkungen ja alle so blöd sind. Wie konnten die damals mehrere Jahre Krieg durchstehen?  Wurde sich da auch nach wenigen Wochen beschwert, dass der Fußball still steht, dass sämtliche Veranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden, dass das mit dem Kennenlernen der Jugend ja schwierig ist, wenn die Hälfte der Jugend dauernd an die Front muss und dass man dauernd bei diesen blöden Luftangriffen im Bunker abhängen muss, wenn man doch viel lieber im Biergarten wäre? Wie haben die denn das damals geregelt mit den Schulabschlüssen für die, die nicht in der Schule waren, weil sie im Schützengraben rum hingen. Und gab es damals auch solche Mahner wie Christian Lindner (FDP), der nach wenigen Wochen Krieg drauf bestanden hat, dass es jetzt endlich auch mal gut  sein muss, da so ein Weltkrieg der Wirtschaft dauerhaft nicht vermittelbar wäre. Und wenn nicht, warum gabe es nicht damals schon einen Christian Lindner (FDP)?

Oder im Zeitalter der Pest? Wurde da die Pest nach ein paar Wochen auch als nichtig erklärt, damit man wenigstens zu seinen gewohnten Abläufen zurückkehren konnte?
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amananana schrieb:

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?


klar, tinder.

amananana schrieb:

Ab 20.04. wäre eine Wiedereröffnung von Schule bzw. Kitas noch zu früh, aber was wäre, wenn denn der 20.05, 20.06. usw. auch nicht mehr hinhauen. Dann kämen ohnehin die Sommerferien -aber warum Ferien, wenn man dann ohnehin nichts unternehmen kann bei 30Grad plus X - außer sich evtl. in eine gekühlte Badewanne zu setzen?


das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

denn was denkst du, was passiert, wenn die infiziertenzahlen und die last auf das gesundheitssystem dann wieder anfaengt zu steigen?

hast du dir das video von mai angeschaut?

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Xaver08 schrieb:

das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

Wer soll das denn wissen? Der kann nebenbei für mich mal einen Lotto-Schein ausfüllen. Also müsste man demnach eine Wiederöffnung der genannten Institutionen -zumindest für 2020- verneinen.
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amananana schrieb:

Wo soll sich eigentlich die Jugend zukünftig noch kennenlernen? Über Paarchip im Internet? Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht von einem Exit in den nächsten Wochen, sondern längerfristig.

Kannst Du mir Diese Frage beantworten?        

Ich frage mich in den letzten Tagen oft: War das bei der Genration unserer Großeltern und Urgroßeltern eigentlich auch so, wie bei uns jetzt? Wie haben die das in den Jahren der Weltkriege gemacht? Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown, weil diese Einschränkungen ja alle so blöd sind. Wie konnten die damals mehrere Jahre Krieg durchstehen?  Wurde sich da auch nach wenigen Wochen beschwert, dass der Fußball still steht, dass sämtliche Veranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden, dass das mit dem Kennenlernen der Jugend ja schwierig ist, wenn die Hälfte der Jugend dauernd an die Front muss und dass man dauernd bei diesen blöden Luftangriffen im Bunker abhängen muss, wenn man doch viel lieber im Biergarten wäre? Wie haben die denn das damals geregelt mit den Schulabschlüssen für die, die nicht in der Schule waren, weil sie im Schützengraben rum hingen. Und gab es damals auch solche Mahner wie Christian Lindner (FDP), der nach wenigen Wochen Krieg drauf bestanden hat, dass es jetzt endlich auch mal gut  sein muss, da so ein Weltkrieg der Wirtschaft dauerhaft nicht vermittelbar wäre. Und wenn nicht, warum gabe es nicht damals schon einen Christian Lindner (FDP)?

Oder im Zeitalter der Pest? Wurde da die Pest nach ein paar Wochen auch als nichtig erklärt, damit man wenigstens zu seinen gewohnten Abläufen zurückkehren konnte?
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Brodowin schrieb:

Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown

Brodo,  ich weine nicht. Ich schaue in die Zukunft - und dann muss ich eventuell ich zum gegebenen Anlass weinen, ja.

Aber dann weinen vllt. noch ganz andere hier auch, die zur Zeit noch Null-Lockerungen bis Sommer- oder gar Jahresende oder sogar noch länger für gutheißen - oder das ganze mit dem 2. Weltkrieg vergleichen.
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Noch ein Nachtrag zu den Schulen und Kitas, der jetzt irgendwie 20 Minuten hier in der Warteschleife hing...:

Es gibt in Frankfurt über 200 Schulen mit circa 100.000 Schülern. Dazu über 800 Kitas, Zahlen zu Kindern liegen mir da nicht vor. Es gibt aber alleine schon fast 20.000 Grundschulkinder, die eine Nachmittagsbetreuung in einer Kita besuchen (und dort in anderen Konstellationen als in der Klasse vernetzt sind). Mittel- und Oberstufenschüler sowie Berufsschüler reisen aus allen Stadtteilen zu den Schulen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Für irgendwelche Dörfer mit einer Grundschule und zwei Kindergärten mag eine Öffnung in nächster Zeit realistisch sein... Aber für eine Metropole wie FFM? Völlig unvorstellbar. Drei Wochen später implodiert die Uniklinik.
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Würde das so regeln, das erstmal die Abschlussklassen das Jahr zu Ende machen. Dann muss eine Lösung her für Eltern die keine Betreuung durch Arbeit gewährleisten können. Im Allgemeinen darf das Schuljahr nicht als verlorenes Jahr bis Sommer enden und die Eltern leiden lassen, weil es kaum möglich ist zu betreuen.
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Xaver08 schrieb:

das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

Wer soll das denn wissen? Der kann nebenbei für mich mal einen Lotto-Schein ausfüllen. Also müsste man demnach eine Wiederöffnung der genannten Institutionen -zumindest für 2020- verneinen.
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amananana schrieb:

Xaver08 schrieb:

das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

Wer soll das denn wissen? Der kann nebenbei für mich mal einen Lotto-Schein ausfüllen. Also müsste man demnach eine Wiederöffnung der genannten Institutionen -zumindest für 2020- verneinen.


was meinst du mit wissen. dir knall hart garantieren, dass es stimmt
oder reicht es wenn prognosen mit den anhaenglichen unsicherheiten gestellt werden, auf deren basis dann entscheidungen getroffen werden koennen?

falls du den 2. punkt meinst, dann sind es wissenschaftler, wie z.b. die vom max-planck-institut, zu deren beitrag ich vorhin verlinkt hatte, sinnvollerweise kombiniert man solche erkenntnisse noch mit denen von Hr. Streek, was typsicherweise auch gemacht wird. das ist dann neuer input fuer modelle, mit denen man die ausbreitung simulieren kann.

falls du den 1. punkt meinst, dann muss ich dir leider sagen, dass es das nicht gibt, aber sowas gab es vorher auch noch nicht, aber solltest du das erwarten, wird es dann wohl doch auf tinder rauslaufen.

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Xaver08 schrieb:

das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

Wer soll das denn wissen? Der kann nebenbei für mich mal einen Lotto-Schein ausfüllen. Also müsste man demnach eine Wiederöffnung der genannten Institutionen -zumindest für 2020- verneinen.
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amananana schrieb:

Wer soll das denn wissen?

Das ist doch gerade das abgefahrene an der derzeitigen Situation. Es gibt kein endgültiges Wissen über irgendwas. Daher sind ja so Forderungen wie "Nach Ostern muss es zu einer Normalisierung kommen" oder "Ab Mai muss der Spielbetrieb in der Bundesliga aufgenommen werden" doch so ballaballa.

Der Virus scheißt auf alles, was irgendjemand sagt, das muss jetzt so sein. Genauso wie ein Unwetter drauf scheißt, wenn ein Bauer sagt: "Mein Feld muss aber vor dem Hagel verschont bleiben, da ich sonst pleite geh". Oder wie ein Vulkan-Ausbruch darauf scheißt, wenn da ein Familien-Vater vor der Lava-Lawine steht und schreit: "Mein Haus musst du aber verschonen, da das sonst katastrophale Folgen für meine Familie hätte".


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amananana schrieb:

Xaver08 schrieb:

das kriterium fuer eine wiederoeffnung ist aktuell nicht wann und wie du deinen popo kuehlen kannst, sondern ob es gefahrlos moeglich ist ohne die infektionszahlen wieder steigen zu lassen.

Wer soll das denn wissen? Der kann nebenbei für mich mal einen Lotto-Schein ausfüllen. Also müsste man demnach eine Wiederöffnung der genannten Institutionen -zumindest für 2020- verneinen.


was meinst du mit wissen. dir knall hart garantieren, dass es stimmt
oder reicht es wenn prognosen mit den anhaenglichen unsicherheiten gestellt werden, auf deren basis dann entscheidungen getroffen werden koennen?

falls du den 2. punkt meinst, dann sind es wissenschaftler, wie z.b. die vom max-planck-institut, zu deren beitrag ich vorhin verlinkt hatte, sinnvollerweise kombiniert man solche erkenntnisse noch mit denen von Hr. Streek, was typsicherweise auch gemacht wird. das ist dann neuer input fuer modelle, mit denen man die ausbreitung simulieren kann.

falls du den 1. punkt meinst, dann muss ich dir leider sagen, dass es das nicht gibt, aber sowas gab es vorher auch noch nicht, aber solltest du das erwarten, wird es dann wohl doch auf tinder rauslaufen.

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Liebend gerne Punkt 2. Aber ich befürchte, keine Modelle, Simulationen oder Prognosen oder ständig neue Namen von Virologen und deren Therorien, hilft, das Virus mittelfristig zu bremsen. Sondern "nur" noch DAS- noch nicht entwickelte- Serum dagegen. Und damit wären wir ebenfalls wieder beim tinder.
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Cyrillar schrieb:

Ich bin froh das wir unsere unaufgeregte Mutti haben

Ich möchte mich selbst dafür ohrfeigen aber ich gebe dir absolut recht. Wenn man sich ihre PK anschaut, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass wir in dieser Situation echt froh sein können, dass sie noch da ist.
Ich nehme ihr zu 100 Prozent ab, dass es ihr sehr schwer fällt, diese Einschränkungen anzuordnen und dass sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Entscheidungen trifft.
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Raggamuffin schrieb:

Ich nehme ihr zu 100 Prozent ab, dass es ihr sehr schwer fällt, diese Einschränkungen anzuordnen und dass sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Entscheidungen trifft.

Kann sie gar nicht.
Ist Ländersache.
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Brodowin schrieb:

Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown

Brodo,  ich weine nicht. Ich schaue in die Zukunft - und dann muss ich eventuell ich zum gegebenen Anlass weinen, ja.

Aber dann weinen vllt. noch ganz andere hier auch, die zur Zeit noch Null-Lockerungen bis Sommer- oder gar Jahresende oder sogar noch länger für gutheißen - oder das ganze mit dem 2. Weltkrieg vergleichen.
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amananana schrieb:

Brodo,  ich weine nicht. Ich schaue in die Zukunft - und dann muss ich eventuell ich zum gegebenen Anlass weinen, ja.

Aber dann weinen vllt. noch ganz andere hier auch, die zur Zeit noch Null-Lockerungen bis Sommer- oder gar Jahresende oder sogar noch länger für gutheißen - oder das ganze mit dem 2. Weltkrieg vergleichen.        

Ich widerspreche dir in keinster Weise, dass diese Pandemie schlimme Folgen für viele Leute haben kann und vermutlich auch haben wird. Natürlich ist ein Vergleich mit dem 2. Weltkrieg nicht angebracht. Mit einer Naturkatastrophe aber schon eher. Wir leben in einer fucking Pandemie. Das hat sich niemand von uns ausgesucht und das erfordert Maßnahmen, die zur Folge haben, dass es sehr blöde Folgen für viele Menschen haben kann. Es ist ja derzeit keine Abwägung zwischen verschiedenen politischen Lösungsansätzen irgendeiner sachpolitischen Entscheidung wie Steuerrecht oder Sozialversicherung oder Arbeitsmarktpolitik. Sondern es geht um Leben oder Tod.
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chickenshak schrieb:

Es gibt keine Alternative zur Immunisierung!

Ach ja, noch etwas. Hier:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87665772/coronavirus-suedkorea-eigentlich-geheilte-patienten-erneut-positiv-getestet.html

Dumm, wenn sich das bestätigen würde, findest du nicht?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dumm, wenn sich das bestätigen würde, findest du nicht?
     


Ich bin jetzt kein Mediziner, aber es geht hier ja bei den südkoreanischen Fällen ausdrücklich nicht um eine Neuansteckung, also ist die Immunisierung eben nicht ausgeschlossen. Es geht in den Fällen um eine Viren-Reaktivierung, das heißt, dass ein Virus wieder zurückkehrt bzw. an Kraft gewinnt, weil er noch im Körper ist. Nicht, weil er von außen ein zweites Mal eingeschleppt wurde. Kurzum, diese Ergebnisse aus Südkorea sind überhaupt kein Indiz gegen die Immunisierungs-These. Das steht auch in dieser Meldung nicht so drin.

In neudeutsch würde man sagen "Das ist noch nicht ausgeheilt und kommt noch mal zurück" oder besser gesagt "verschleppt".
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Liebend gerne Punkt 2. Aber ich befürchte, keine Modelle, Simulationen oder Prognosen oder ständig neue Namen von Virologen und deren Therorien, hilft, das Virus mittelfristig zu bremsen. Sondern "nur" noch DAS- noch nicht entwickelte- Serum dagegen. Und damit wären wir ebenfalls wieder beim tinder.
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amananana schrieb:

Liebend gerne Punkt 2. Aber ich befürchte, keine Modelle, Simulationen oder Prognosen oder ständig neue Namen von Virologen und deren Therorien, hilft, das Virus mittelfristig zu bremsen. Sondern "nur" noch DAS- noch nicht entwickelte- Serum dagegen. Und damit wären wir ebenfalls wieder beim tinder.


da muss ich dir leider zustimmen, aber irgendwie doch widersprechen, zum einen weil ich denke, dass es nicht so ganz stimmt und weil dein beitrag so hoffnungslos klingt.

ich denke schon, dass der virus unseren alltag viel laenger bestimmen wird, als wir uns aktuell vorstellen koennen, wir wissen auch vieles noch nicht, aktuelle schafft die wissenschaft einen flickenteppich von immer neuen erkenntnissen, der zum einen immer staerker zusammenwaechst und zum anderen an vielen stellen auch noch nachgeschaerft oder gebessert wird.

das bild, dass sich da abzeichnet, wird uns helfen, die geschwindigkeit und art und weise zu definieren, wie wir einschraenkungen zuruecknehmen koennen.

das wird mutmasslich auch noch eine zeitlang hin und her gehen, aber wir als otto normalverbrauchen bekommen das ein oder andere schlicht und einfach nicht mit.

dazu gehoeren z.b. die simulationen am max planck institut, die zum ersten mal greifbar quantifizieren, dass die massnahmen erfolgreich sind, es zeigt aber auch, wieviel wir aktuell und wann wir noch lernen

gestern erst waren damit informationen oeffentlich, die wirklich bestaetigen, dass und wie es funktioniert. natuerlich kann man sich viel aus den infektions- und todeszahlen zusammenreimen, aber fuer ein gesamtbild braucht es halt mehr.

das hilft aber auch mit zu verstehen, warum man so zoegerlich mit der veroeffentlichung von konkreten lockerungsplaenen ist, man kann natuerlich rahmenplaene entwickeln, aber um konkrete massnahmen und termine reinzuschreiben, braucht man solche ergebnisse, wie die der simulationen von gestern und natuerlich solcher ergebnisse der studie aus heinsberg.

beide ergebnisse sind alles andere als eine entwarnung, aber sie senden durchaus leicht pos. signale
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Brodowin schrieb:

Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown

Brodo,  ich weine nicht. Ich schaue in die Zukunft - und dann muss ich eventuell ich zum gegebenen Anlass weinen, ja.

Aber dann weinen vllt. noch ganz andere hier auch, die zur Zeit noch Null-Lockerungen bis Sommer- oder gar Jahresende oder sogar noch länger für gutheißen - oder das ganze mit dem 2. Weltkrieg vergleichen.
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amananana schrieb:

Brodowin schrieb:

Wir weinen jetzt nach ein paar Wochen Lockdown

Brodo,  ich weine nicht. Ich schaue in die Zukunft - und dann muss ich eventuell ich zum gegebenen Anlass weinen, ja.

Aber dann weinen vllt. noch ganz andere hier auch, die zur Zeit noch Null-Lockerungen bis Sommer- oder gar Jahresende oder sogar noch länger für gutheißen - oder das ganze mit dem 2. Weltkrieg vergleichen.

Und täglich grüßt das Murmeltier ...


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