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Corona und die Auswirkungen auf den Fußball


Thread wurde von SGE_Werner am Montag, 27. Dezember 2021, 14:11 Uhr um 14:11 Uhr gesperrt weil:
Weiter: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/137369
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Infizieren gehört nun mal zum Lebensrisiko. Ob Fußballer oder Bedienung im Blumenladen. Gott sei Dank hören wir langsam auf uns
selbst weg zu sperren. Wer null Risiko haben will, muß sich isolieren und keinerlei Kontakt zulassen. Der Rest lebt halt mit Einschränkungen und verantwortbarem Risiko. Auch die im Fußball Beschäftigten, wie alle anderen auch. Also, laßt die Spiele beginnen.
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holger3700 schrieb:

Infizieren gehört nun mal zum Lebensrisiko. Ob Fußballer oder Bedienung im Blumenladen.


Ist schon ein Unterschied ob ich eine Kontaktsportart ausübe oder Blumen verkaufe. Bei letzterem kann ich Abstand halten und mich schützen, beim ersten eher weniger.
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FrankenAdler schrieb:

Am geilsten wär's fast, die würden den ganzen Operettenball starten und würden dann nach dem ersten Spiel direkt in Quarantäne. Einfach so als kleines Realitätstraining.
Und nein, ich hätte da weder mit nem Spieler noch mit nem Funktionär der da mitmacht Mitleid wenn er sich ansteckt.


Fußballer sind letztlich auch nur Arbeitnehmer. Und die gehen letztlich ihrer Arbeit nach, um Geld zu verdienen. Wenn Ihre Arbeit nicht von ganz oben verboten wird, haben die Unternehmen (Vereine / Liga) und die Arbeitnehmer keinen Grund, nicht zu arbeiten. Natürlich können die Arbeitnehmer (Spieler) das Ganze verweigern. Dann sind ihre Arbeitgeber teilweise im Sommer pleite und sie vorläufig arbeitslos. Soll ich demnächst auch kein Mitleid mehr haben mit jeder Kassiererin oder Pflegerin, die trotz der noch größeren Gefahr zur Arbeit geht? Du reagierst auf ein teils perverses Geschäft mit ebenso perverser Denkweise (selbst schuld).

Eigentlich kannst Du es doch einfach heraus sagen, was Du willst. Du willst, dass dieser Fußball, so wie er derzeit ist, scheitert. Und danach? Was, wenn das jetzige Konzept der DFL scheitert und die Saison abgebrochen wird? Was, wenn vor allem die kleinen Vereine der 2. und 3. Liga kaputt gehen und deren Spieler auf der Straße stehen? Was, wenn die Maßnahmen länger als August erforderlich sind und es einfach keine Zuschauer geben kann? Wir reden hier doch nicht nur von hochbezahlten Spielern und paar geldgeilen Funktionären und Brot-und-Spiele toll findenden Politiker, wir reden hier von einem Wirtschaftszweig, an dem zehntausende Jobs dran hängen (auch Dutzende bei der Eintracht).

Ja, das Fußballgeschäft, so wie es derzeit ist, ist pervers. Und ich bin auch nicht bereit, jeden Preis mitzutragen, nur damit das Geschäft wieder am Laufen ist. Ob es Sinn macht, diese Saison noch zu Ende bringen... Ich glaube es nicht. Aber ich habe keine Lust am Untergang. Auch weil ich mir denken kann, dass der Untergang genau die trifft, die nicht Teil dieses perversen Geschäfts sind.
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SGE_Werner schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Am geilsten wär's fast, die würden den ganzen Operettenball starten und würden dann nach dem ersten Spiel direkt in Quarantäne. Einfach so als kleines Realitätstraining.
Und nein, ich hätte da weder mit nem Spieler noch mit nem Funktionär der da mitmacht Mitleid wenn er sich ansteckt.


Fußballer sind letztlich auch nur Arbeitnehmer. Und die gehen letztlich ihrer Arbeit nach, um Geld zu verdienen. Wenn Ihre Arbeit nicht von ganz oben verboten wird, haben die Unternehmen (Vereine / Liga) und die Arbeitnehmer keinen Grund, nicht zu arbeiten. Natürlich können die Arbeitnehmer (Spieler) das Ganze verweigern. Dann sind ihre Arbeitgeber teilweise im Sommer pleite und sie vorläufig arbeitslos. Soll ich demnächst auch kein Mitleid mehr haben mit jeder Kassiererin oder Pflegerin, die trotz der noch größeren Gefahr zur Arbeit geht? Du reagierst auf ein teils perverses Geschäft mit ebenso perverser Denkweise (selbst schuld).

Eigentlich kannst Du es doch einfach heraus sagen, was Du willst. Du willst, dass dieser Fußball, so wie er derzeit ist, scheitert. Und danach? Was, wenn das jetzige Konzept der DFL scheitert und die Saison abgebrochen wird? Was, wenn vor allem die kleinen Vereine der 2. und 3. Liga kaputt gehen und deren Spieler auf der Straße stehen? Was, wenn die Maßnahmen länger als August erforderlich sind und es einfach keine Zuschauer geben kann? Wir reden hier doch nicht nur von hochbezahlten Spielern und paar geldgeilen Funktionären und Brot-und-Spiele toll findenden Politiker, wir reden hier von einem Wirtschaftszweig, an dem zehntausende Jobs dran hängen (auch Dutzende bei der Eintracht).

Ja, das Fußballgeschäft, so wie es derzeit ist, ist pervers. Und ich bin auch nicht bereit, jeden Preis mitzutragen, nur damit das Geschäft wieder am Laufen ist. Ob es Sinn macht, diese Saison noch zu Ende bringen... Ich glaube es nicht. Aber ich habe keine Lust am Untergang. Auch weil ich mir denken kann, dass der Untergang genau die trifft, die nicht Teil dieses perversen Geschäfts sind.


Danke Werner. Meine Rede seit Wochen.
Aber der Lust am ultimativen Untergang scheint bei manchen Menschen sehr ausgeprägt zu sein. Hauptsache Crash, völlig wurscht was danach passiert... das ist mir einfach zu billig.
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sgevolker schrieb:

Tobitor schrieb:

Was genau gewinnt man denn, wenn man die Saison abbricht?


Keine infizierten Spieler.

Fortsetzung der Saison natürlich nur dann, wenn dies unbedenklich ist, also beispielsweise nächstes Jahr.

Für mich war und ist das natürlich und selbstverständlich Voraussetzung. Habe nicht gedacht, dass ich das dazuschreiben muss.
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Tobitor schrieb:

Fortsetzung der Saison natürlich nur dann, wenn dies unbedenklich ist, also beispielsweise nächstes Jahr.
Für mich war und ist das natürlich und selbstverständlich Voraussetzung. Habe nicht gedacht, dass ich das dazuschreiben muss.


Fortsetzung der Saison nächstes Jahr wenn es unbedenklich ist (weil es entweder einen Impfstoff gibt oder wir die Pandemie stoppen konnten) halte ich auch für denkbar. Ich finde schon, dass hättest Du dazu schreiben können, dann liest sich Dein post ganz anders.
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SGE_Werner schrieb:

Du willst, dass dieser Fußball, so wie er derzeit ist, scheitert.

Dass Profifußball in seiner jetztigen Form inakzeptabel ist, das ist für mich keine Frage.

Aber wenn ich so was lesen muss:
Namen nannte Salihamidzic nicht, dafür unterstrich er die unverändert höchsten Ambitionen des deutschen Fußball-Rekordmeisters - Krise hin oder her: "Wir bleiben ein Käuferverein. Ich und alle bei uns stehen dafür, dass wir die Champions League gewinnen wollen - ohne wirtschaftlich unvernünftig zu werden."
Quelle: https://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Bayern-sucht-den-internationalen-Star-article21740719.html

Dann kann man sich nur wünschen, dass diesem Irrsinn ein Ende gemacht wird.

Oder in welcher Welt lebt Rangnick?

"Ich glaube, dass das eine große Signalwirkung für die Gesellschaft haben würde", sagte Rangnick bei SWR Sport. Es sei nicht nur aus finanzieller Sicht für die Vereine wichtig, sondern auch aus psychologischer Sicht "für die gesamte Menschheit".
Quelle: https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2020/04/ralf-rangnick-bundesliga-neustart-wichtig-fuer-die-gesamte-menschheit

Wie lange ist es her, dass Seifert etwas nachdenklich und ansatzweise demütig wirkte?

Ich möchte so etwas nicht mehr.
Solche Aussagen (man könnte ja noch weitere Zitate raussuchen) zeigen, dass in dieser Welt zu viele Menschen im Profifußball komplett den Bezug zur Realität verloren haben.

Und ich bin da sehr nahe bei FrankenAdler:
Dann gibt es halt einen Crash, und wir spielen dann in Liga vier.
Mich juckt jetzt schon die CL kaum noch, von mir aus könnten die Bonzen- und Investorenvereine gerne einen closed shop eröffnen.
Dann hätten wir wenigstens unsere Ruhe vor dem Gesindel.
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reggaetyp schrieb:

Und ich bin da sehr nahe bei FrankenAdler:
Dann gibt es halt einen Crash, und wir spielen dann in Liga vier.
Mich juckt jetzt schon die CL kaum noch, von mir aus könnten die Bonzen- und Investorenvereine gerne einen closed shop eröffnen.
Dann hätten wir wenigstens unsere Ruhe vor dem Gesindel.


Ich wäre auch dafür, dass die ihre Euroliga eröffnen und dafür eine geschlossenen Gesellschaft gründen. Leider wissen die aber sehr wohl, dass dies nicht funktionieren wird auf Dauer. Ich hoffe, dass jetzt langsam ein umdenken eintritt und die Mehrheit der Vereine + Fans wieder die Regeln bestimmen. Schön wäre es.
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reggaetyp schrieb:

Und ich bin da sehr nahe bei FrankenAdler:
Dann gibt es halt einen Crash, und wir spielen dann in Liga vier.
Mich juckt jetzt schon die CL kaum noch, von mir aus könnten die Bonzen- und Investorenvereine gerne einen closed shop eröffnen.
Dann hätten wir wenigstens unsere Ruhe vor dem Gesindel.


Ich wäre auch dafür, dass die ihre Euroliga eröffnen und dafür eine geschlossenen Gesellschaft gründen. Leider wissen die aber sehr wohl, dass dies nicht funktionieren wird auf Dauer. Ich hoffe, dass jetzt langsam ein umdenken eintritt und die Mehrheit der Vereine + Fans wieder die Regeln bestimmen. Schön wäre es.
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Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.
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SGE_Werner schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Am geilsten wär's fast, die würden den ganzen Operettenball starten und würden dann nach dem ersten Spiel direkt in Quarantäne. Einfach so als kleines Realitätstraining.
Und nein, ich hätte da weder mit nem Spieler noch mit nem Funktionär der da mitmacht Mitleid wenn er sich ansteckt.


Fußballer sind letztlich auch nur Arbeitnehmer. Und die gehen letztlich ihrer Arbeit nach, um Geld zu verdienen. Wenn Ihre Arbeit nicht von ganz oben verboten wird, haben die Unternehmen (Vereine / Liga) und die Arbeitnehmer keinen Grund, nicht zu arbeiten. Natürlich können die Arbeitnehmer (Spieler) das Ganze verweigern. Dann sind ihre Arbeitgeber teilweise im Sommer pleite und sie vorläufig arbeitslos. Soll ich demnächst auch kein Mitleid mehr haben mit jeder Kassiererin oder Pflegerin, die trotz der noch größeren Gefahr zur Arbeit geht? Du reagierst auf ein teils perverses Geschäft mit ebenso perverser Denkweise (selbst schuld).

Eigentlich kannst Du es doch einfach heraus sagen, was Du willst. Du willst, dass dieser Fußball, so wie er derzeit ist, scheitert. Und danach? Was, wenn das jetzige Konzept der DFL scheitert und die Saison abgebrochen wird? Was, wenn vor allem die kleinen Vereine der 2. und 3. Liga kaputt gehen und deren Spieler auf der Straße stehen? Was, wenn die Maßnahmen länger als August erforderlich sind und es einfach keine Zuschauer geben kann? Wir reden hier doch nicht nur von hochbezahlten Spielern und paar geldgeilen Funktionären und Brot-und-Spiele toll findenden Politiker, wir reden hier von einem Wirtschaftszweig, an dem zehntausende Jobs dran hängen (auch Dutzende bei der Eintracht).

Ja, das Fußballgeschäft, so wie es derzeit ist, ist pervers. Und ich bin auch nicht bereit, jeden Preis mitzutragen, nur damit das Geschäft wieder am Laufen ist. Ob es Sinn macht, diese Saison noch zu Ende bringen... Ich glaube es nicht. Aber ich habe keine Lust am Untergang. Auch weil ich mir denken kann, dass der Untergang genau die trifft, die nicht Teil dieses perversen Geschäfts sind.


Danke Werner. Meine Rede seit Wochen.
Aber der Lust am ultimativen Untergang scheint bei manchen Menschen sehr ausgeprägt zu sein. Hauptsache Crash, völlig wurscht was danach passiert... das ist mir einfach zu billig.
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Diegito schrieb:

Danke Werner. Meine Rede seit Wochen.

Das hat kaum einer mitbekommen!

Diegito schrieb:

Aber der Lust am ultimativen Untergang scheint bei manchen Menschen sehr ausgeprägt zu sein. Hauptsache Crash, völlig wurscht was danach passiert... das ist mir einfach zu billig.
       

Natürlich hättest du weiterlesen können. Aber ich glaub dir das auf's Wort, dass es dir billig lieber ist.
Hauptsache Crash ... mein Gott!
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SGE_Werner schrieb:

Fußballer sind letztlich auch nur Arbeitnehmer. Und die gehen letztlich ihrer Arbeit nach, um Geld zu verdienen. Wenn Ihre Arbeit nicht von ganz oben verboten wird, haben die Unternehmen (Vereine / Liga) und die Arbeitnehmer keinen Grund, nicht zu arbeiten. Natürlich können die Arbeitnehmer (Spieler) das Ganze verweigern. Dann sind ihre Arbeitgeber teilweise im Sommer pleite und sie vorläufig arbeitslos. Soll ich demnächst auch kein Mitleid mehr haben mit jeder Kassiererin oder Pflegerin, die trotz der noch größeren Gefahr zur Arbeit geht? Du reagierst auf ein teils perverses Geschäft mit ebenso perverser Denkweise (selbst schuld).

Echt jetzt? Du vergleichst Fußballprofis die Millionenschwer sind mit ner Kassiererin oder ner Krankenschwester?
Ab da hat sich deine Antwort eigentlich schon derart ins Absurde begeben, dass man es lassen könnte!

SGE_Werner schrieb:

Eigentlich kannst Du es doch einfach heraus sagen, was Du willst. Du willst, dass dieser Fußball, so wie er derzeit ist, scheitert.

Du müsstest gut genug wissen, dass ich so gar keine Mühe damit habe grade raus zu sagen, was ich will. Da du das weißt machst du nichts anderes, als ne Hypothese konstruieren und dem Diskussionspartner unterschieben, um dann deine Gedanken zur Hypothese auszuformulieren.
Was das mit meinem Beitrag zu tun hat, dürfte dein Geheimnis bleiben.
An dieser Stelle ist diese "Antwort" bereits zum zweiten Mal für die Tonne!

SGE_Werner schrieb:

Was, wenn das jetzige Konzept der DFL scheitert und die Saison abgebrochen wird? Was, wenn vor allem die kleinen Vereine der 2. und 3. Liga kaputt gehen und deren Spieler auf der Straße stehen? Was, wenn die Maßnahmen länger als August erforderlich sind und es einfach keine Zuschauer geben kann? Wir reden hier doch nicht nur von hochbezahlten Spielern und paar geldgeilen Funktionären und Brot-und-Spiele toll findenden Politiker, wir reden hier von einem Wirtschaftszweig, an dem zehntausende Jobs dran hängen (auch Dutzende bei der Eintracht).


Was meinst du? Sollen wir nicht ein bisschen Lobbyarbeit für die Reisebranche oder das Hotel- und Gaststättengewerbe betreiben? Da hängen noch viel mehr Jobs dran.
Gut, natürlich ist da kein Rudel an Jungmillionären zu beobachten, Murdoch zahlt auch nix und Sympathieträger wie Rummenigge, Watzke oder Bobic sprechen da auch nicht auf, das ist natürlich schon ein Unterschied.
Nein. Jetzt wo ich drüber nachdenke wird mir bewusst, dass ich dringend befürwirten möchte, dass für unser geliebtes Operettenbusiness Fußball jede beliebige Extrawurst ordentlich durchgebraten werden müsste.

Um nochmal auf den Punkt zu kommen - und damit du mir nix mehr in den Mund legen musst:
Es ist mir derzeit scheißegal ob irgendwelche Fußballvereine pleite gehen oder nicht.
Ich hoffe nicht drauf, es juckt mich aber auch nicht groß. Das Argument mit den Arbeitsplätzen, vor allem wenn es auf derart peinlichem Niveau wie von dur hier vorgetragen wird, halte ich für an den Haaren herbeigezogen in der gesellschaftlichen Gesamtschau und falls dann nur Leipzig, Wob, Hoffenheim und Bayern zahlungsfähig bleiben, ja Gott, dann guck ich die Eintracht eben gegen Stuttgart  den Glubb und Kaiserslautern in der Reginalliga. Und hab keinen Deut weniger Spass dran. Das darfst du mir glauben!
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FrankenAdler schrieb:

Echt jetzt? Du vergleichst Fußballprofis die Millionenschwer sind mit ner Kassiererin oder ner Krankenschwester?
Ab da hat sich deine Antwort eigentlich schon derart ins Absurde begeben, dass man es lassen könnte!


Zunächst einmal ging es mir vor allem auch um Zweit- und Drittligaspieler und nicht nur um die Millionäre. Das sind die letzten, die auf der Straße stehen. Die Spieler von Karlsruhe, Lautern und Jena haben da andere Sorgen. Und die verdienen keine Millionen.

Zum anderen bin ich der Meinung, dass man zB Mitleid / Mitgefühl mit Arbeitnehmern nicht davon abhängig macht, wie diese finanziell für ihre Arbeit entschädigt werden. Für mich ist die Höhe der Entlohnung nie Faktor bei der Bewertung von solchen Dingen. Weder in die eine Richtung (Wer mehr verdient, ist mehr wert) noch in die andere (Wer mehr verdient, mit dem habe ich dann auch kein Mitleid).

FrankenAdler schrieb:

Das Argument mit den Arbeitsplätzen, vor allem wenn es auf derart peinlichem Niveau wie von dur hier vorgetragen wird, halte ich für an den Haaren herbeigezogen in der gesellschaftlichen Gesamtschau und falls dann nur Leipzig, Wob, Hoffenheim und Bayern zahlungsfähig bleiben, ja Gott, dann guck ich die Eintracht eben gegen Stuttgart  den Glubb und Kaiserslautern in der Reginalliga. Und hab keinen Deut weniger Spass dran. Das darfst du mir glauben!
     


Ganz ehrlich, Du hast in den letzten Wochen so viele persönliche und polemische Beiträge rausgehauen, dass Du über Niveau lieber nicht diskutieren solltest.

Mir sind die Arbeitsplätze der Leute im Ticketing, im Fanshop usw. und die Interessen vieler Millionen Fußballfans nicht unwichtig. Wenn die Dir egal sind, na dann ist das so. Kann ich nicht ändern. Aber wenn einem für angeblich "höhere Ziele" auch das Wohl und Wehe von zehntausenden Menschen egal ist, dann darf man sich nicht über die beklagen, die selbiges tun, wenn sie jetzt nach Lockerungen schreien. Letztlich sind nämlich beiden Seiten die Opfer egal.
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Werner, natürlich ist das eine Geschichte, die wir alle überhaupt nicht abschließend beurteilen können. Deine Sorge um alle Durchschnittskicker, Mitarbeiter bei den Vereinen und sonstigen Menschen, die durch einen Crash große Probleme bekommen würden, teile ich durchaus.

Aber gehen wir mal den Gegenpol des Crashs durch. Soll wirklich alles gerettet werden und wieder weitergehen wie zuvor? Dass Spielpläne von TV-Anstalten gestaltet werden, dass 23-jährige Millionäre sich bei ihren Clubs freipressen können, dass geldgeile Berater laufende Vereinswechsel ihres Schützlings herbeiführen, dass die Spieltage zerfetzt, die Spielzeiten mit unsinnigen Wettbewerben zugeschüttet und korrupte Funktionäre mit Geld gefügig gemacht werden? Und alles nur für "immer mehr" Kohle? Die Symptome des kranken Profifußballs lassen sich beliebig weiter aufzählen.

Und auch in anderen Bereichen: sollen wir wieder zurück zum Profitdenken ohne Rücksicht auf Menschen und Umwelt? Zurück zu drei Flugreisen pro Jahr pro Person? Zurück zum SUV? Zum Hamsterrad, in dem nur zählt, wer funktioniert = Profite erwirtschaftet? Zurück zum cum ex?

Jeder wird jetzt sagen: nein, das wäre fatal. Aber so gut wie niemand glaubt, dass es ohne einen Crash ein Zurückschalten geben wird. Die Aussagen der meisten - auch hier - sind eindeutig: man wird sich kurz besinnen, dann aber zum business as usual zurückkehren. Und das wird unseren Untergang bedeuten. Corona war nur ein Warnschuss.

Ein behutsames Zurückfahren des ganzen Wahnsinns wäre freilich besser. Aber ich glaube mittlerweile auch nicht mehr, dass das passieren wird. Und vor allem wird hier kein Land eine Vorreiterrolle einnehmen wollen. Auch und vor allem nicht beim Fußball. Siehe das Wettbewerbsgeschwafel aus München.

Dann soll es runtercrashen. Das Schöne dabei ist: da es alle betreffen wird, weltweit, wird niemand dabei benachteiligt. Corona ist ein demokratisches Virus. Werder Bremen wird es ebenso treffen wie den FC Barcelona.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dann soll es runtercrashen. Das Schöne dabei ist: da es alle betreffen wird, weltweit, wird niemand dabei benachteiligt. Corona ist ein demokratisches Virus. Werder Bremen wird es ebenso treffen wie den FC Barcelona.                                                        


Das ist schlichtweg falsch.
Ja es wird alle treffen, aber in unterschiedlicher Form und Ausprägung.
Bei den reichen Klubs gibt es halt mal ein bisschen weniger zum ausgeben, die armen Klubs werden aber um die Existenz kämpfen müssen. Ich verstehe partout nicht diese Lust am Niedergang, ganz ehrlich...
Es werden all die am wenigsten leiden die am unabhängigsten von Zuschauern und TV-Geldern sind. Also alle die Großsponsoren (VW, Bayer) oder Mäzene und Investoren an ihrer Seite haben (RB, SAP, Windhorst), das kann man doch nicht ernsthaft haben wollen....
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Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.
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reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.
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reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.
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SGE_Werner schrieb:

reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.

Dann bin ich für den Crash.
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Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.
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reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.

Und, das muss man leider so sagen, auch und vor allem bei unserer Eintracht nicht!
Ich hab's schon mal geschrieben die Tage: mir wird grad wieder so richtig klar, warum ich so heftig erschrocken bin damals als Bobic verpflichtet wurde.
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reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.

Und, das muss man leider so sagen, auch und vor allem bei unserer Eintracht nicht!
Ich hab's schon mal geschrieben die Tage: mir wird grad wieder so richtig klar, warum ich so heftig erschrocken bin damals als Bobic verpflichtet wurde.
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FrankenAdler schrieb:

Und, das muss man leider so sagen, auch und vor allem bei unserer Eintracht nicht!
Ich hab's schon mal geschrieben die Tage: mir wird grad wieder so richtig klar, warum ich so heftig erschrocken bin damals als Bobic verpflichtet wurde.                                                        


Ok... was hat denn Bobic so gesagt? Und für welchen Weg steht er?
Gerne mit Quelle. Hab es nicht mitbekommen...
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FrankenAdler schrieb:

Und, das muss man leider so sagen, auch und vor allem bei unserer Eintracht nicht!
Ich hab's schon mal geschrieben die Tage: mir wird grad wieder so richtig klar, warum ich so heftig erschrocken bin damals als Bobic verpflichtet wurde.                                                        


Ok... was hat denn Bobic so gesagt? Und für welchen Weg steht er?
Gerne mit Quelle. Hab es nicht mitbekommen...
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Diegito schrieb:

Hab es nicht mitbekommen...


Ich glaube nicht, dass du verstehen würdest, was ich kritikwürdig finde an Bobic Ausführungen.
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SGE_Werner schrieb:

reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.

Dann bin ich für den Crash.
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reggaetyp schrieb:

Dann bin ich für den Crash.
     


Der wird aber nicht kommen. Nicht jetzt. Das ist wie in unserer "großartigen" WIrtschaftsform. Wenn alle nicht mehr mitmachen, würde das System kollabieren und es gäbe eine Chance für eine bessere Form. Da aber alle erstmal richtig leiden würden, während das System kollabiert, macht es keiner.

Und so ist das beim Fußball. Die, die das höchste Interesse daran hätten, dass dieses System langfristig nicht mehr existiert, würden als erstes kaputt gehen. Also haben die auch kein großes Interesse daran, dass es kaputt geht. Das ist ja der Sinn dieses Systems. Die Reichen werden reicher und die Mittelschicht hat so viel Angst vor dem Tod, dass sie mitläuft.
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Diegito schrieb:

Hab es nicht mitbekommen...


Ich glaube nicht, dass du verstehen würdest, was ich kritikwürdig finde an Bobic Ausführungen.
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FrankenAdler schrieb:

Ich glaube nicht, dass du verstehen würdest, was ich kritikwürdig finde an Bobic Ausführungen.
     


Ich freue mich schon, wenn im D&D jetzt auf Deine schon öfters gestellten Nachfragen, warum gewisse User auf Fragen nicht antworten, mit der Begründung "Ich glaube nicht, dass Du verstehen würdest, warum ich das so oder so sehe"  reagiert wird.
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FrankenAdler schrieb:

Echt jetzt? Du vergleichst Fußballprofis die Millionenschwer sind mit ner Kassiererin oder ner Krankenschwester?
Ab da hat sich deine Antwort eigentlich schon derart ins Absurde begeben, dass man es lassen könnte!


Zunächst einmal ging es mir vor allem auch um Zweit- und Drittligaspieler und nicht nur um die Millionäre. Das sind die letzten, die auf der Straße stehen. Die Spieler von Karlsruhe, Lautern und Jena haben da andere Sorgen. Und die verdienen keine Millionen.

Zum anderen bin ich der Meinung, dass man zB Mitleid / Mitgefühl mit Arbeitnehmern nicht davon abhängig macht, wie diese finanziell für ihre Arbeit entschädigt werden. Für mich ist die Höhe der Entlohnung nie Faktor bei der Bewertung von solchen Dingen. Weder in die eine Richtung (Wer mehr verdient, ist mehr wert) noch in die andere (Wer mehr verdient, mit dem habe ich dann auch kein Mitleid).

FrankenAdler schrieb:

Das Argument mit den Arbeitsplätzen, vor allem wenn es auf derart peinlichem Niveau wie von dur hier vorgetragen wird, halte ich für an den Haaren herbeigezogen in der gesellschaftlichen Gesamtschau und falls dann nur Leipzig, Wob, Hoffenheim und Bayern zahlungsfähig bleiben, ja Gott, dann guck ich die Eintracht eben gegen Stuttgart  den Glubb und Kaiserslautern in der Reginalliga. Und hab keinen Deut weniger Spass dran. Das darfst du mir glauben!
     


Ganz ehrlich, Du hast in den letzten Wochen so viele persönliche und polemische Beiträge rausgehauen, dass Du über Niveau lieber nicht diskutieren solltest.

Mir sind die Arbeitsplätze der Leute im Ticketing, im Fanshop usw. und die Interessen vieler Millionen Fußballfans nicht unwichtig. Wenn die Dir egal sind, na dann ist das so. Kann ich nicht ändern. Aber wenn einem für angeblich "höhere Ziele" auch das Wohl und Wehe von zehntausenden Menschen egal ist, dann darf man sich nicht über die beklagen, die selbiges tun, wenn sie jetzt nach Lockerungen schreien. Letztlich sind nämlich beiden Seiten die Opfer egal.
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SGE_Werner schrieb:

Zum anderen bin ich der Meinung, dass man zB Mitleid / Mitgefühl mit Arbeitnehmern nicht davon abhängig macht, wie diese finanziell für ihre Arbeit entschädigt werden.

Zunächst halte ich die Bezeichnung "Arbeitnehmer" für Irreführend wenn wir von Fußballprofis reden. Zum anderen kann ich mich nur wundern über deine nächsten Sätze!
SGE_Werner schrieb:

Für mich ist die Höhe der Entlohnung nie Faktor bei der Bewertung von solchen Dingen. Weder in die eine Richtung (Wer mehr verdient, ist mehr wert) noch in die andere (Wer mehr verdient, mit dem habe ich dann auch kein Mitleid).

Jemand der nen sehr guten Verdienst hat, der Rücklagen bilden kann und ne relativ gute Auswahl an Jobs hat, ist in einer komplett anderen Situation wie jemand, der so schlecht verdient, dass das Geld gerade für das nötigste reicht.
Ich müsste mich sehr in dir täuschen, wenn du nicht dazu fähig wärst, dies unterscheiden zu können!
Den Satz mit derBewertung versuche ich jetzt zu überlesen. Ich mag mich jetzt nicht nochmal drüber aufregen, dass du mir Dinge in den Mind legst, die ich so nicht gesagt habe!

SGE_Werner schrieb:


Ganz ehrlich, Du hast in den letzten Wochen so viele persönliche und polemische Beiträge rausgehauen, dass Du über Niveau lieber nicht diskutieren solltest.

Wie in den letzten Wochen? Das mach ich schon seit 20 Jahren. Und grad du bist einer von denen, die mir das am intensivsten darlegen! In zivil und qua Amt
Du musst also nicht auf mein Niveau herabsteigen. Und machst du's doch, dann bekommst du das - genau wie ich - völlig zu Recht um die Ohren!

Und mir sind die Leute auch nicht egal. Aber so funktioniert halt der Markt, den ich mir so bestimmt nicht ausgedacht habe. Wenn da keine Nachfrage ist, kackt das Angebot ab. Dafür muss man dann keine Extrawurst braten, nur um dieses Bespassungsgeschäft am laufen zu halten!
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FrankenAdler schrieb:

Ich glaube nicht, dass du verstehen würdest, was ich kritikwürdig finde an Bobic Ausführungen.
     


Ich freue mich schon, wenn im D&D jetzt auf Deine schon öfters gestellten Nachfragen, warum gewisse User auf Fragen nicht antworten, mit der Begründung "Ich glaube nicht, dass Du verstehen würdest, warum ich das so oder so sehe"  reagiert wird.
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SGE_Werner schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ich glaube nicht, dass du verstehen würdest, was ich kritikwürdig finde an Bobic Ausführungen.
     


Ich freue mich schon, wenn im D&D jetzt auf Deine schon öfters gestellten Nachfragen, warum gewisse User auf Fragen nicht antworten, mit der Begründung "Ich glaube nicht, dass Du verstehen würdest, warum ich das so oder so sehe"  reagiert wird.

Och. Ich setz da auf das seelige Vergessen ...
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Ich habe keine Angst vor einem Fußball-Crash. Fußball wird weiter gespielt werden. Gerade auch an den Standorten, die jetzt über eine große Fan-Basis verfügen. Vielleicht geht es nicht in der Bundesliga (oder wie auch immer die Liga dann heißen wird) weiter, vielleicht unter komplett anderen Voraussetzungen. Aber warum nicht? Leben heißt Veränderung. Es bieten sich ja auch neue Chancen.  Vielleicht wird es ja auch schöner, wenn alles ne Nummer kleiner betrieben wird. Wenn die Kommerz-Produkte von Red Bull und wie sie alle heißen weiter machen, muss man denen ja nicht zwangsläufig  hinterher hecheln.
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Ich habe keine Angst vor einem Fußball-Crash. Fußball wird weiter gespielt werden. Gerade auch an den Standorten, die jetzt über eine große Fan-Basis verfügen. Vielleicht geht es nicht in der Bundesliga (oder wie auch immer die Liga dann heißen wird) weiter, vielleicht unter komplett anderen Voraussetzungen. Aber warum nicht? Leben heißt Veränderung. Es bieten sich ja auch neue Chancen.  Vielleicht wird es ja auch schöner, wenn alles ne Nummer kleiner betrieben wird. Wenn die Kommerz-Produkte von Red Bull und wie sie alle heißen weiter machen, muss man denen ja nicht zwangsläufig  hinterher hecheln.
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Genau meine Meinung.
Fußball wird immer gespielt. Und geguckt.
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reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.
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SGE_Werner schrieb:

reggaetyp schrieb:

Die Signale lassen jedenfalls bei einigen nicht darauf schließen, dass da eine Erkenntnis einsetzen wird, dass man das Rad völlig überdreht hat.


Und genau deswegen finde ich ja Eure Wünsche so unrealistisch. Es wird kein Zurückdrehen geben. Nicht, dass ich mir das nicht auch in Teilen wünschen würde, aber es wird nicht passieren. Corona wird das eher noch verschlimmern. Ich bin da völlig pessimistisch.


Richtig es wird sich noch verschlimmern. Sprich es wird sich wenig ändern.

Im Doppelpass wurde etwas ganz richtiges gesagt. Natürlich kann man sagen das man Summe X zukünftig als Festgeld haben muss um solche Szenarien abzufedern. Es ist dann aber auch so das bei den Fans das Bewusstsein geschaffen werden muss das man das Eigenkapital nicht dran darf. Mal hypothetisch das wären 15 Mio die man haben muss und dann absteigt obwohl man volles Bankkonto hat. Wir waren doch letzten Sommer, ich übrigens auch, der Meinung das es nicht schlecht wäre noch ein wenig mehr Qualität einzukaufen. Das ist dann nicht möglich und eventuell muss man verkaufen da man nicht unter eine Summe rutschen darf.

Das die romantische Vorstellung der Traditionsvereine in der Ursprungsform  nicht mehr länger zu halten ist dürfte klar sein. Es ist nur die Frage wann das der Fall ist. Durch Corona dürfte die Zeitschiene um einiges nach vorne verlagert werden. Es wird nicht anderes übrig bleiben als sich 50+1 zu öffnen. Ob es uns gefällt oder nicht. Gegebenenfalls könnte dadurch etwas Sicherheit in das Unternehmen Fußball kommen.


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