Corona und die Auswirkungen auf den Fußball

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Anthrax schrieb:

Naja, man kann als Geimpfter das Virus immer noch übertragen. Und wenn das Geimpfte unter sich im Stadion verteilen ist das schon blöd. Wenn sie es danach aber noch an Nicht-Geimpfte verteilen, dann wirds richtig fies.
       

Ist das so? Ernstgemeinte Frage ohne bösen Hintergedanken. Wobei das sicher eher in den D&D-Thread gehört.

Aber ich muss auf Arbeit ab übermorgen keine Schnelltest-Dokumentation mehr vorlegen, da ich im 15. Tag als "zweitgeimpft" gelte.

Wenn ich tatsächlich noch in einem hohen Maße die Gefahr "in mir trage", dass ich das Virus übertrage, würde ich mir auf Arbeit in direktem Vollkontakt, mit teils chronisch kranken und in vielerlei Hinsicht zur "Risikogruppe" gehöriger Menschen, extreme Sorgen machen.
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Bisher scheinen die Studien noch nicht ganz so weit zu sein. Man geht aber davon aus das die Impfung "stand jetzt" schwere Verläufe verhindert. Es wird aber wohl auch davon aus gegangen das Geimpfte das Virus weiter transportieren können ohne zu merken das sie es haben.
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Bisher scheinen die Studien noch nicht ganz so weit zu sein. Man geht aber davon aus das die Impfung "stand jetzt" schwere Verläufe verhindert. Es wird aber wohl auch davon aus gegangen das Geimpfte das Virus weiter transportieren können ohne zu merken das sie es haben.
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die Wahrscheinlichkeit der Übertragung ist aber relativ gering, siehe auch Werners Beutrag mit Link, einige Beiträge vorher.
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Ich gebe zu da habe Ich einen Punkt vergessen, vielleicht ein bisschen aus Absicht um meinen Standpunkt zu untermauern.

Meines Wissens nach gibt es keinen 100% Impfschutz - rein rechtlich darf man das wahrscheinlich schon nicht sagen, weil man sich eben nicht sicher sein kann - somit besteht die Gefahr einer Ansteckung eigentlich immer.
Sie ist eben nur sehr sehr gering

In Zulassungsstudien sowie in Untersuchungen im Rahmen der breiten Anwendung (sog. Beobachtungsstudien) wurde eine hohe Wirksamkeit der verfügbaren COVID-19 Impfstoffe nachgewiesen:

   Comirnaty® von BioNTech/Pfizer: bis zu 95 Prozent
   COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna: bis zu 95 Prozent
   Vaxzevria® von AstraZeneca: bis zu 80 Prozent
   Janssen® von Johnson & Johnson: bis zu 70 Prozent

Die Studiendaten zeigten: Die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, war bei den COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern je nach Impfstoff um bis zu 95, 80 bzw. 70 Prozent geringer als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Kommt eine COVID-19 geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. In Bezug auf den Schutz vor schweren oder tödlichen COVID-19 Krankheitsverläufen lag die Wirksamkeit teilweise sogar noch höher.


https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/wirksamkeit-und-sicherheit/

Man sieht also die Wahrscheinlichkeit besteht schon noch. 70% klingt vielleicht gar nicht so viel, wenn man aber noch die üblichen Regeln beachtet ist die Ansteckungsgefahr doch sehr niedrig.

Und noch etwas was ich weggelassen habe, meinen Punkt aber eher untermauert steckt im letzten Satz.
Angenommen (rein hypothetisch!) im Stadion wird das Virus "herumgereicht" und 50.000 Menschen stecken sich an - wird nicht passieren, nur ein Gedankenspiel.
Diese 50.000 sind geimpft und haben einen leichten Verlauf. Sie fühlen sich vielleicht eine Woche etwas schlapp, bissi Husten, bissi müd.
Wenn aber jeder von denen - sagen wir 0,5 andere ansteckt - dann haben wir 25.000 weitere angesteckt. Davon sind dann nochmal 50% geimpft, also sagen wir 12.500 Leute haben einen schweren Verlauf. Schöner Mist.

Ist natürlich Quatsch, das Risiko halte ich unter freiem Himmel und unter geimpft für relativ gering. Trotzdem sollten wir uns nochmal beherrschen. Das Virus aus falscher Sicherheit (mir kann ja nix passieren, bin ja geimpft) sich einzufangen und dann an Leute die sich noch nicht impfen konnten zu übertragen wäre fatal und sehr unfair.


P.S.: Die Aussagen dieses Beitrages sind absichtlich überspitzt. Das ist nicht ganz fair, das gebe ich zu.
Es soll nur ein wenig zum Nachdenken anregen, wir müssen nicht in Panik verfallen und niemand muss empört sein, weil das ja Alles so nicht stimmt 😉
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Ich gebe zu da habe Ich einen Punkt vergessen, vielleicht ein bisschen aus Absicht um meinen Standpunkt zu untermauern.

Meines Wissens nach gibt es keinen 100% Impfschutz - rein rechtlich darf man das wahrscheinlich schon nicht sagen, weil man sich eben nicht sicher sein kann - somit besteht die Gefahr einer Ansteckung eigentlich immer.
Sie ist eben nur sehr sehr gering

In Zulassungsstudien sowie in Untersuchungen im Rahmen der breiten Anwendung (sog. Beobachtungsstudien) wurde eine hohe Wirksamkeit der verfügbaren COVID-19 Impfstoffe nachgewiesen:

   Comirnaty® von BioNTech/Pfizer: bis zu 95 Prozent
   COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna: bis zu 95 Prozent
   Vaxzevria® von AstraZeneca: bis zu 80 Prozent
   Janssen® von Johnson & Johnson: bis zu 70 Prozent

Die Studiendaten zeigten: Die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, war bei den COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern je nach Impfstoff um bis zu 95, 80 bzw. 70 Prozent geringer als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Kommt eine COVID-19 geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. In Bezug auf den Schutz vor schweren oder tödlichen COVID-19 Krankheitsverläufen lag die Wirksamkeit teilweise sogar noch höher.


https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/wirksamkeit-und-sicherheit/

Man sieht also die Wahrscheinlichkeit besteht schon noch. 70% klingt vielleicht gar nicht so viel, wenn man aber noch die üblichen Regeln beachtet ist die Ansteckungsgefahr doch sehr niedrig.

Und noch etwas was ich weggelassen habe, meinen Punkt aber eher untermauert steckt im letzten Satz.
Angenommen (rein hypothetisch!) im Stadion wird das Virus "herumgereicht" und 50.000 Menschen stecken sich an - wird nicht passieren, nur ein Gedankenspiel.
Diese 50.000 sind geimpft und haben einen leichten Verlauf. Sie fühlen sich vielleicht eine Woche etwas schlapp, bissi Husten, bissi müd.
Wenn aber jeder von denen - sagen wir 0,5 andere ansteckt - dann haben wir 25.000 weitere angesteckt. Davon sind dann nochmal 50% geimpft, also sagen wir 12.500 Leute haben einen schweren Verlauf. Schöner Mist.

Ist natürlich Quatsch, das Risiko halte ich unter freiem Himmel und unter geimpft für relativ gering. Trotzdem sollten wir uns nochmal beherrschen. Das Virus aus falscher Sicherheit (mir kann ja nix passieren, bin ja geimpft) sich einzufangen und dann an Leute die sich noch nicht impfen konnten zu übertragen wäre fatal und sehr unfair.


P.S.: Die Aussagen dieses Beitrages sind absichtlich überspitzt. Das ist nicht ganz fair, das gebe ich zu.
Es soll nur ein wenig zum Nachdenken anregen, wir müssen nicht in Panik verfallen und niemand muss empört sein, weil das ja Alles so nicht stimmt 😉
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Das ist doch gut, das so aufzustellen, weil man dann darüber nachdenken kann und das Ganze mit Zahlen füllen.

Ich denke, es ist wichtig, das Ganze dann mit den entsprehenden Wahrscheinlichkeiten zu belegen, um am Ende zu einer Zahl zu kommen, die eben dann das tatsächliche (statistische) Risiko darstellt, das man eingehen würde. Ist man so weit, dann ist es eine moralische Entscheidung, ob es OK ist, das Risiko einzugehen und das abzuwägen mit den gegenläufigen Interessen.

Man kommt dann m. E. relativ schnell wieder zum "whataboutism" der oben schonmal Thema war und der dem  Nachtmahr (zurecht) nicht gefällt. Denn wenn man wegen eines Covid-Risikos von, sagen wir 20%; nach einem Spiel (also 10.000 Menschen nach dem Spiel mit 50.000) anschaut, von denen dann z. B: 10% krank werden => 1.000, davon dann 2% schwer => 20 und davon 10% sterben => 2. Dann wäre das Risiko sicherlich vergleichbar mit anderen Risiken, wenn man ins Stadion geht. Ich nehme mir bewusst kein Beispiel heraus und die Zahlen sind frei gewählt, damit nicht jemand auf die Idee kommt, ich vergleiche Covid mit der Grippe eines 80 Jährigen.

Verbleibende Risiken werden wir immer haben und auch noch in 5 Jahren bestehen mehr oder weniger offensichtiche Gesundheitsrisiken beim Gang ins Stadion, auch - aber nicht nur - durch Covid. Ich denke hier z. B. als erstes an Kinder. Da sind wir künftig (irgendwann) Alle frei darin, zu entscheiden, ob wir sie impfen lassen. Es ist nach den Aussagen der Wissenschaft sicher (!), dass alle Kinder entweder Covid bekommen, oder geimpft sind. Von diesen vollkommen legitim nicht geimpften Kindern geht dann auch wieder ein Risiko aus und keiner will wohl Kindern, die (noch) nicht krank waren, noch in 2 oder 3 Jahren den Zugang zum Stadion verwehren, denke ich.
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Ich denke, dass es mit der Herdenimmunität bis Ende September klappen kann. Aber da stellt sich immernoch die Fragen : Ab wann muss man sich erneut impfen lassen ? Wann lässt der Impfschutz nach ? Wenn das vor September passiert dann stehen wir vor einem logistischen Problem. Die Leute die sich ihre erste Impfung holen wollen und die die ihre dritte holen.. das könnte problematisch werden. Also Optimismus ja aber kein Hochmut.
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Leute versteift euch nicht auf die Herdenimmunität, denkt an diese Drecks Mutanten!
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Leute versteift euch nicht auf die Herdenimmunität, denkt an diese Drecks Mutanten!
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Vael schrieb:

Leute versteift euch nicht auf die Herdenimmunität, denkt an diese Drecks Mutanten!

Deutschland sucht die Supermutante - hoffentlich genauso erfolgreich wie Dieter Bohlen in den letzten 20 Jahren.
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Vael schrieb:

Leute versteift euch nicht auf die Herdenimmunität, denkt an diese Drecks Mutanten!

Deutschland sucht die Supermutante - hoffentlich genauso erfolgreich wie Dieter Bohlen in den letzten 20 Jahren.
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sonofanarchy schrieb:

Vael schrieb:

Leute versteift euch nicht auf die Herdenimmunität, denkt an diese Drecks Mutanten!

Deutschland sucht die Supermutante - hoffentlich genauso erfolgreich wie Dieter Bohlen in den letzten 20 Jahren.


Tjoa, gibt ja schon genuch, und die Delta scheint ziemlich fies zu sein, wie Englische und Indische Studien wohl gerade belegen, aber das gehört nicht in diesem Fred rein, sondern her nach unten ins Dies und Das
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Das ist doch gut, das so aufzustellen, weil man dann darüber nachdenken kann und das Ganze mit Zahlen füllen.

Ich denke, es ist wichtig, das Ganze dann mit den entsprehenden Wahrscheinlichkeiten zu belegen, um am Ende zu einer Zahl zu kommen, die eben dann das tatsächliche (statistische) Risiko darstellt, das man eingehen würde. Ist man so weit, dann ist es eine moralische Entscheidung, ob es OK ist, das Risiko einzugehen und das abzuwägen mit den gegenläufigen Interessen.

Man kommt dann m. E. relativ schnell wieder zum "whataboutism" der oben schonmal Thema war und der dem  Nachtmahr (zurecht) nicht gefällt. Denn wenn man wegen eines Covid-Risikos von, sagen wir 20%; nach einem Spiel (also 10.000 Menschen nach dem Spiel mit 50.000) anschaut, von denen dann z. B: 10% krank werden => 1.000, davon dann 2% schwer => 20 und davon 10% sterben => 2. Dann wäre das Risiko sicherlich vergleichbar mit anderen Risiken, wenn man ins Stadion geht. Ich nehme mir bewusst kein Beispiel heraus und die Zahlen sind frei gewählt, damit nicht jemand auf die Idee kommt, ich vergleiche Covid mit der Grippe eines 80 Jährigen.

Verbleibende Risiken werden wir immer haben und auch noch in 5 Jahren bestehen mehr oder weniger offensichtiche Gesundheitsrisiken beim Gang ins Stadion, auch - aber nicht nur - durch Covid. Ich denke hier z. B. als erstes an Kinder. Da sind wir künftig (irgendwann) Alle frei darin, zu entscheiden, ob wir sie impfen lassen. Es ist nach den Aussagen der Wissenschaft sicher (!), dass alle Kinder entweder Covid bekommen, oder geimpft sind. Von diesen vollkommen legitim nicht geimpften Kindern geht dann auch wieder ein Risiko aus und keiner will wohl Kindern, die (noch) nicht krank waren, noch in 2 oder 3 Jahren den Zugang zum Stadion verwehren, denke ich.
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"Das ist doch gut, das so aufzustellen, weil man dann darüber nachdenken kann und das Ganze mit Zahlen füllen.

Ich denke, es ist wichtig, das Ganze dann mit den entsprehenden Wahrscheinlichkeiten zu belegen, um am Ende zu einer Zahl zu kommen, die eben dann das tatsächliche (statistische) Risiko darstellt, das man eingehen würde. Ist man so weit, dann ist es eine moralische Entscheidung, ob es OK ist, das Risiko einzugehen und das abzuwägen mit den gegenläufigen Interessen.

Man kommt dann m. E. relativ schnell wieder zum "whataboutism" der oben schonmal Thema war und der dem  Nachtmahr (zurecht) nicht gefällt. Denn wenn man wegen eines Covid-Risikos von, sagen wir 20%; nach einem Spiel (also 10.000 Menschen nach dem Spiel mit 50.000) anschaut, von denen dann z. B: 10% krank werden => 1.000, davon dann 2% schwer => 20 und davon 10% sterben => 2. Dann wäre das Risiko sicherlich vergleichbar mit anderen Risiken, wenn man ins Stadion geht. Ich nehme mir bewusst kein Beispiel heraus und die Zahlen sind frei gewählt, damit nicht jemand auf die Idee kommt, ich vergleiche Covid mit der Grippe eines 80 Jährigen.

Verbleibende Risiken werden wir immer haben und auch noch in 5 Jahren bestehen mehr oder weniger offensichtiche Gesundheitsrisiken beim Gang ins Stadion, auch - aber nicht nur - durch Covid. Ich denke hier z. B. als erstes an Kinder. Da sind wir künftig (irgendwann) Alle frei darin, zu entscheiden, ob wir sie impfen lassen. Es ist nach den Aussagen der Wissenschaft sicher (!), dass alle Kinder entweder Covid bekommen, oder geimpft sind. Von diesen vollkommen legitim nicht geimpften Kindern geht dann auch wieder ein Risiko aus und keiner will wohl Kindern, die (noch) nicht krank waren, noch in 2 oder 3 Jahren den Zugang zum Stadion verwehren, denke ich."

Ich möchte deinen Gedanken mit einigen realen Zahlen gerne einmal aufnehmen.

Schon klar, dass es hier nicht um absolute Werte gehen kann. Aber vielleicht kann es ein wenig den Blick darauf relativieren, worüber wir hier gerade diskutieren.

Über die Infektionsgefährdung bei alternativ stattfindenden privaten Treffen zum gemeinsamen "Sky" gucken, die im Innenbereich stattfinden, mag ich hier gar nicht spekulieren.

Das RKI geht heute von ca. 80.000 aktuell infizierten Menschen in Deutschland aus. Das wäre jeder Tausendste. Nehmen wir einmal an, die ignorieren alle ihre Quarantänepflicht und mischen sich in dieser Quote 1:1 unter die Zuschauer im Stadion. Bei einer Drittelauslastung des Waldstadions gäbe es rechnerisch somit 17 Infizierte unter uns. Die führenden Aerosolforscher in Deutschland sprechen von einer Infektionswahrscheinlichkeit von 0,5 % im Freien. Gehen wir weiterhin davon aus, dass jeder der 17 Infizierten etwa 20 Personen so nahe kommt, dass eine Ansteckung überhaupt denkbar wäre.

Macht 17x20x0,5:100  =  1,7 Neuinfizierte pro Heimspiel.






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