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Corona-Virus (Teil IV) - (Wichtige Infos in #1)


Thread wurde von SGE_Werner am Freitag, 05. November 2021, 18:40 Uhr um 18:40 Uhr gesperrt weil:
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SGE_Werner schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Ich geb's auf.


Ja, ich auch. Es macht keinen Sinn mit Leuten zu diskutieren, die auch nur ein Prozent Abweichung von der eigenen Haltung und Meinung nicht mehr zulassen und dann lieber noch die Haltung des anderen mit "verzweifelt vorgebrachte Behauptung" zu diskreditieren versuchen.

Ich diskutiere gerne mit Leuten, die diskutieren wollen. Nicht so gerne diskutiere ich mit Leuten, die ihre Meinung anderen aufdrücken wollen.

Lieber Werner,
ich möchte meine "Meinung nicht durchdrücken", sondern lediglich verstanden werden. Und da haperts bei dir gewaltig. Das jetzt mir vorzuwerfen ist schon grotestk.

Ich teile ich die allgemeine Meinung über Impfverweigerer vollkommen. Ich finde es auch Scheiße, wenn jemand bei Rot über die Ampel läuft. Ich bin außerdem ebenfalls deiner und vieler anderer Ansicht, dass man getrost ein wenig Druck den Impfgegnern gegenüber aufbauen könnte.

Was ich absolut ablehne ist lediglich, dass jeder Einzelne jetzt entscheidet, wer Schutz verdient und wer nicht. Denn das ist anmaßend, unmenschlich und auch juristisch extrem fragwürdig. Denn:

1. Zu so einer Entscheidung gehört zwingend das Wissen über die Gründe des Ungeimpften. Woher willst du diese kennen?
2. Selbst Schwerverbrecher genießen in diesem Land zu Recht Schutz. Zum Beispiel vor einem Lynchmob oder vor Gericht. Das soll für Ungeimpfte nicht gelten? Denen sollen Geimpfte, die das Virus aber in sich und weitertragen könnten, maskenlos und ungehemmt gegenübertreten dürfen?
3. Es gehört einfach zur Menschlichkeit, andere vor einer Gefahr zu schützen, egal ob es sich um Menschen handelt, die meine Auffassung über das Impfen teilen oder nicht. Darüber habe ich per unterlassener Schutzmaßnahme nicht zu entscheiden.

Darüber gibt es eigentlich überhaupt nichts zu diskutieren. Sag mir einfach, dass du das anders siehst und schon ist die Diskussion beendet.
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Ach ja, Werner, noch vergessen: es ist nun schon das wiederholte Mal, dass immer dann, wenn ich anderer Meinung bin als du, mir vorwirfst, nicht diskutieren, sondern meine Meinung "durchdrücken" zu wollen.

Ich finde das ziemlich unverschämt.
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Ich bleib dabei, dass der Vergleich in dieser Form völlig falsch ist, weil beides völlig unterschiedliche Konsequenzen hat für die Person, die den Ungeschützten trifft.
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Wenn man regelmäßig  versucht  eine Diskussion über Maßnahmen in 2021 lächerlich zu machen, indem man sie Jahre in die Zukunft projeziert, ist man vielleicht nicht der richtige, um Vergleiche anderer zu bewerten 😉
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@ Würzi

Ich hatte meinen Beitrag schon gelöscht, weil er sicherlich zu scharf war, Du hattest jetzt ne lange Antwort geschrieben und das daher nicht mehr rechtzeitig sehen können.

Bei meiner grundsätzlichen Haltung bleibe ich aber. Ich sehe, wie diese Gesellschaft immer mehr polarisiert wird und ich werde weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich Leute sehe, die dazu beitragen.
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SGE_Werner schrieb:

Ich bleib dabei, dass der Vergleich in dieser Form völlig falsch ist, weil beides völlig unterschiedliche Konsequenzen hat für die Person, die den Ungeschützten trifft.

Ach so, dann ist das Verhalten des Geschützten gegenüber dem Ungeschützten also abhängig von den jeweiligen Konsequenzen für ihn? Drohen ihm Mitschuld, Punkte in Flensburg oder Führerscheinentzug, bremst er, muss er nichts befürchten, fährt er weiter?

Ich geb's auf. Festzuhalten wäre, dass hier offenbar niemand versteht, was skyeagle mit seinem Vergleich zum Ausdruck bringen wollte. Es war ein Bild, dafür, dass es uns nicht zusteht zu entscheiden, wen wir schützen und wen nicht. Da ändert auch die in solchen Fällen gerne verzweifelt vorgebrachte Behauptung nichts, dass der Vergleich hinke.
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Der Vergleich mit der Ampel würde passen, wenn man

a) weiß, dass man selbst infiziert und infektiös ist,
b) weiß, dass der Andere nicht geimpft und Risikoperson ist
c) und trotzdem eine Situation eingegangen wird, bei dem es im höchsten Maße wahrscheinlich ist, dass man die andere Person ansteckt.

Dann hätte man ungefähr die Vorsatz- und Gefährdungssituation, die vergleichbar mit dem Beispiel ist, dass man bei einer grünen Ampel auf einen Passanten draufhält.

Sofern man darüber diskutiert, ob es generell sinnvoll ist, Maßnahmen aufrecht zu erhalten, obwohl für alle Menschen ein Impfangebot besteht, dann ist das eher so, als wenn ein Fußgängerweg direkt an einer Schnellstraße entlangführt und man deshalb erwägt, dort die Geschwindigkeit auf 10 km/h für den Fall runterzudrosseln, dass theoretisch Fußgänger verkehrswidrig auf die Straße springen könnten oder auch unverschuldet auf die Straße fallen könnten.
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@ Würzi

Ich hatte meinen Beitrag schon gelöscht, weil er sicherlich zu scharf war, Du hattest jetzt ne lange Antwort geschrieben und das daher nicht mehr rechtzeitig sehen können.

Bei meiner grundsätzlichen Haltung bleibe ich aber. Ich sehe, wie diese Gesellschaft immer mehr polarisiert wird und ich werde weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich Leute sehe, die dazu beitragen.
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SGE_Werner schrieb:

@ Würzi

Ich hatte meinen Beitrag schon gelöscht, weil er sicherlich zu scharf war, Du hattest jetzt ne lange Antwort geschrieben und das daher nicht mehr rechtzeitig sehen können.

Bei meiner grundsätzlichen Haltung bleibe ich aber. Ich sehe, wie diese Gesellschaft immer mehr polarisiert wird und ich werde weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich Leute sehe, die dazu beitragen.

Das sind wir uns einig. Aber polarisiert derjenige, der künftig auf Ungeimpfte keine Rücksicht mehr nehmen möchte oder der, der darauf hinweist und in seinem Verhalten Menschen gegenüber keinen Unterschied macht zwischen Geimpften und Ungeimpften?
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SGE_Werner schrieb:

@ Würzi

Ich hatte meinen Beitrag schon gelöscht, weil er sicherlich zu scharf war, Du hattest jetzt ne lange Antwort geschrieben und das daher nicht mehr rechtzeitig sehen können.

Bei meiner grundsätzlichen Haltung bleibe ich aber. Ich sehe, wie diese Gesellschaft immer mehr polarisiert wird und ich werde weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich Leute sehe, die dazu beitragen.

Das sind wir uns einig. Aber polarisiert derjenige, der künftig auf Ungeimpfte keine Rücksicht mehr nehmen möchte oder der, der darauf hinweist und in seinem Verhalten Menschen gegenüber keinen Unterschied macht zwischen Geimpften und Ungeimpften?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Das sind wir uns einig. Aber polarisiert derjenige, der künftig auf Ungeimpfte keine Rücksicht mehr nehmen möchte oder der, der darauf hinweist und in seinem Verhalten Menschen gegenüber keinen Unterschied macht zwischen Geimpften und Ungeimpften?
     


Mir ging es bei der Polarisierung jetzt weniger um die Haltung, sondern mehr darum, wie man seine Haltung rüberbringt.

Ich bin übrigens weiterhin zwischen beiden Positionen, ich will keine Rücksicht auf ungeimpfte Impfgegner und Impfskeptiker nehmen, nehme aber Rücksicht vor allem auf die Kinder, die sich nicht impfen lassen können und insbesondere möchte ich nicht, dass das Krankenhauspersonal nicht mehr hinterherkommt mit der Arbeit.

Um es knallhart zu sagen: Berichte wie diese https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/trump-anhaenger-dick-farrel-rechter-us-moderator-und-impfgegner-stirbt-nach-corona-infektion/27495508.html
zum Beispiel sorgen bei mir nicht für Mitgefühl. Wenn ich sagen würde, was das in mir auslöst, müsste ich mich selbst sperren.
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Der Vergleich mit der Ampel würde passen, wenn man

a) weiß, dass man selbst infiziert und infektiös ist,
b) weiß, dass der Andere nicht geimpft und Risikoperson ist
c) und trotzdem eine Situation eingegangen wird, bei dem es im höchsten Maße wahrscheinlich ist, dass man die andere Person ansteckt.

Dann hätte man ungefähr die Vorsatz- und Gefährdungssituation, die vergleichbar mit dem Beispiel ist, dass man bei einer grünen Ampel auf einen Passanten draufhält.

Sofern man darüber diskutiert, ob es generell sinnvoll ist, Maßnahmen aufrecht zu erhalten, obwohl für alle Menschen ein Impfangebot besteht, dann ist das eher so, als wenn ein Fußgängerweg direkt an einer Schnellstraße entlangführt und man deshalb erwägt, dort die Geschwindigkeit auf 10 km/h für den Fall runterzudrosseln, dass theoretisch Fußgänger verkehrswidrig auf die Straße springen könnten oder auch unverschuldet auf die Straße fallen könnten.
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amsterdam_stranded schrieb:

Sofern man darüber diskutiert, ob es generell sinnvoll ist, Maßnahmen aufrecht zu erhalten, obwohl für alle Menschen ein Impfangebot besteht, dann ist das eher so, als wenn ein Fußgängerweg direkt an einer Schnellstraße entlangführt und man deshalb erwägt, dort die Geschwindigkeit auf 10 km/h für den Fall runterzudrosseln, dass theoretisch Fußgänger verkehrswidrig auf die Straße springen könnten oder auch unverschuldet auf die Straße fallen könnten.


Naja, ist das in gewisser Weise nicht auch so? So muss man an Gefahrenstellen die Geschwindigkeit drosseln, dito vor Ampeln, vor Zebrastreifen, an Kindergärten und Schulen, Baustellen usw.
Laut Diegito wäre hier die Eigenverantwortung gefordert und keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr nötig. Oder aber der Fahrer kann selbst entscheiden, ob er hier sicherheitshalber mal etwas langsamer fährt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Das sind wir uns einig. Aber polarisiert derjenige, der künftig auf Ungeimpfte keine Rücksicht mehr nehmen möchte oder der, der darauf hinweist und in seinem Verhalten Menschen gegenüber keinen Unterschied macht zwischen Geimpften und Ungeimpften?
     


Mir ging es bei der Polarisierung jetzt weniger um die Haltung, sondern mehr darum, wie man seine Haltung rüberbringt.

Ich bin übrigens weiterhin zwischen beiden Positionen, ich will keine Rücksicht auf ungeimpfte Impfgegner und Impfskeptiker nehmen, nehme aber Rücksicht vor allem auf die Kinder, die sich nicht impfen lassen können und insbesondere möchte ich nicht, dass das Krankenhauspersonal nicht mehr hinterherkommt mit der Arbeit.

Um es knallhart zu sagen: Berichte wie diese https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/trump-anhaenger-dick-farrel-rechter-us-moderator-und-impfgegner-stirbt-nach-corona-infektion/27495508.html
zum Beispiel sorgen bei mir nicht für Mitgefühl. Wenn ich sagen würde, was das in mir auslöst, müsste ich mich selbst sperren.
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SGE_Werner schrieb:

Mir ging es bei der Polarisierung jetzt weniger um die Haltung, sondern mehr darum, wie man seine Haltung rüberbringt.

Ich bin übrigens weiterhin zwischen beiden Positionen, ich will keine Rücksicht auf ungeimpfte Impfgegner und Impfskeptiker nehmen, nehme aber Rücksicht vor allem auf die Kinder, die sich nicht impfen lassen können und insbesondere möchte ich nicht, dass das Krankenhauspersonal nicht mehr hinterherkommt mit der Arbeit.

Um es knallhart zu sagen: Berichte wie diese https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/trump-anhaenger-dick-farrel-rechter-us-moderator-und-impfgegner-stirbt-nach-corona-infektion/27495508.html
zum Beispiel sorgen bei mir nicht für Mitgefühl. Wenn ich sagen würde, was das in mir auslöst, müsste ich mich selbst sperren.

Ich bringe meine Argumente an, so wie alle anderen auch. Wenn du das "Polarisieren" nennst, ist das deine Sache.

Zu deinem zweiten Absatz: es kann ja hier nur um eine Grundhaltung gehen: nehme ich weiterhin Rücksicht auf meine Mitmenschen oder nicht? Denn: du kannst es schließlich nicht wissen, wer dir gegenüber steht und selbst wenn du weißt, dass es ein Ungeimpfter ist, weißt du noch lange nicht den Grund für seinen Status.

Versuch's doch mal umgekehrt: nimm an, du hättest eine Impfallergie. Kannst du dir vorstellen, wie angenehm es für dich ist, wenn in Innenräumen angesichts der Impfquote niemand mehr eine Maske trägt oder du dich laufend erklären musst, warum du nicht geimpft bist? Fändest du das spaßig?
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Der Vergleich mit der Ampel würde passen, wenn man

a) weiß, dass man selbst infiziert und infektiös ist,
b) weiß, dass der Andere nicht geimpft und Risikoperson ist
c) und trotzdem eine Situation eingegangen wird, bei dem es im höchsten Maße wahrscheinlich ist, dass man die andere Person ansteckt.

Dann hätte man ungefähr die Vorsatz- und Gefährdungssituation, die vergleichbar mit dem Beispiel ist, dass man bei einer grünen Ampel auf einen Passanten draufhält.

Sofern man darüber diskutiert, ob es generell sinnvoll ist, Maßnahmen aufrecht zu erhalten, obwohl für alle Menschen ein Impfangebot besteht, dann ist das eher so, als wenn ein Fußgängerweg direkt an einer Schnellstraße entlangführt und man deshalb erwägt, dort die Geschwindigkeit auf 10 km/h für den Fall runterzudrosseln, dass theoretisch Fußgänger verkehrswidrig auf die Straße springen könnten oder auch unverschuldet auf die Straße fallen könnten.
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Vielen Dank, amsterdam_stranded!
Dein Beitrag tut gut.
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SGE_Werner schrieb:

Mir ging es bei der Polarisierung jetzt weniger um die Haltung, sondern mehr darum, wie man seine Haltung rüberbringt.

Ich bin übrigens weiterhin zwischen beiden Positionen, ich will keine Rücksicht auf ungeimpfte Impfgegner und Impfskeptiker nehmen, nehme aber Rücksicht vor allem auf die Kinder, die sich nicht impfen lassen können und insbesondere möchte ich nicht, dass das Krankenhauspersonal nicht mehr hinterherkommt mit der Arbeit.

Um es knallhart zu sagen: Berichte wie diese https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/trump-anhaenger-dick-farrel-rechter-us-moderator-und-impfgegner-stirbt-nach-corona-infektion/27495508.html
zum Beispiel sorgen bei mir nicht für Mitgefühl. Wenn ich sagen würde, was das in mir auslöst, müsste ich mich selbst sperren.

Ich bringe meine Argumente an, so wie alle anderen auch. Wenn du das "Polarisieren" nennst, ist das deine Sache.

Zu deinem zweiten Absatz: es kann ja hier nur um eine Grundhaltung gehen: nehme ich weiterhin Rücksicht auf meine Mitmenschen oder nicht? Denn: du kannst es schließlich nicht wissen, wer dir gegenüber steht und selbst wenn du weißt, dass es ein Ungeimpfter ist, weißt du noch lange nicht den Grund für seinen Status.

Versuch's doch mal umgekehrt: nimm an, du hättest eine Impfallergie. Kannst du dir vorstellen, wie angenehm es für dich ist, wenn in Innenräumen angesichts der Impfquote niemand mehr eine Maske trägt oder du dich laufend erklären musst, warum du nicht geimpft bist? Fändest du das spaßig?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Denn: du kannst es schließlich nicht wissen, wer dir gegenüber steht und selbst wenn du weißt, dass es ein Ungeimpfter ist, weißt du noch lange nicht den Grund für seinen Status.


Das ist natürlich ein akzeptables Argument. Daher verstehe ich zB auch die Maskenpflicht im ÖPNV oder beim Einkaufen. Was anderes ist es eben, wenn ich ins Stadion gehe etc. , da reden wir ja definitiv von Dingen, die eine ungeimpfte Person nicht zwingend zum Bewältigen des eigenen Alltags "benötigt".

WuerzburgerAdler schrieb:

Kannst du dir vorstellen, wie angenehm es für dich ist, wenn in Innenräumen angesichts der Impfquote niemand mehr eine Maske trägt
     


Erstmal vorweg: Die Zahl der Impfallergiker ist nachdem, was ich bisher lesen durfte, nicht sonderlich hoch. Da reden wir vllt. von einer fünfstelligen Zahl. Allergische Schocks auf mRNA-Impfungen bewegen sich derzeit in der Häufigkeit bei 1 zu 100.000.
Das Problem bei der Diskussion ist für mich zunächst einmal, dass diese Menschen auch eigentlich vor allen möglichen anderen impfwürdigen Krankheiten geschützt werden müssten, sofern es dazu keine Impfpflicht gibt, die eine Herdenimmunität erzeugt hat, daher wäre das eine Endlosdebatte.

Und wenn Corona dauerhaft bleibt, dann haben wir bzgl. Impfallergikern ohnehin ein Problem.

WuerzburgerAdler schrieb:

oder du dich laufend erklären musst, warum du nicht geimpft bist?


Kann mir vorstellen, dass es nervig ist. Andere werden gefragt, warum sie denn noch keine Kinder haben (vllt. sind sie ja unfruchtbar?) , andere werden gefragt, warum sie keinen Alkohol trinken (vllt. weil der eigene Vater sich totgesoffen hat und man anders sein will) oder warum man kein Fleisch isst (weil man Vegetarier ist) und und und...

Es gibt abertausende nervige Fragen, die man immer wieder vor die Füße geworfen bekommt. So ist das Leben wohl oder übel.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Denn: du kannst es schließlich nicht wissen, wer dir gegenüber steht und selbst wenn du weißt, dass es ein Ungeimpfter ist, weißt du noch lange nicht den Grund für seinen Status.


Das ist natürlich ein akzeptables Argument. Daher verstehe ich zB auch die Maskenpflicht im ÖPNV oder beim Einkaufen. Was anderes ist es eben, wenn ich ins Stadion gehe etc. , da reden wir ja definitiv von Dingen, die eine ungeimpfte Person nicht zwingend zum Bewältigen des eigenen Alltags "benötigt".

WuerzburgerAdler schrieb:

Kannst du dir vorstellen, wie angenehm es für dich ist, wenn in Innenräumen angesichts der Impfquote niemand mehr eine Maske trägt
     


Erstmal vorweg: Die Zahl der Impfallergiker ist nachdem, was ich bisher lesen durfte, nicht sonderlich hoch. Da reden wir vllt. von einer fünfstelligen Zahl. Allergische Schocks auf mRNA-Impfungen bewegen sich derzeit in der Häufigkeit bei 1 zu 100.000.
Das Problem bei der Diskussion ist für mich zunächst einmal, dass diese Menschen auch eigentlich vor allen möglichen anderen impfwürdigen Krankheiten geschützt werden müssten, sofern es dazu keine Impfpflicht gibt, die eine Herdenimmunität erzeugt hat, daher wäre das eine Endlosdebatte.

Und wenn Corona dauerhaft bleibt, dann haben wir bzgl. Impfallergikern ohnehin ein Problem.

WuerzburgerAdler schrieb:

oder du dich laufend erklären musst, warum du nicht geimpft bist?


Kann mir vorstellen, dass es nervig ist. Andere werden gefragt, warum sie denn noch keine Kinder haben (vllt. sind sie ja unfruchtbar?) , andere werden gefragt, warum sie keinen Alkohol trinken (vllt. weil der eigene Vater sich totgesoffen hat und man anders sein will) oder warum man kein Fleisch isst (weil man Vegetarier ist) und und und...

Es gibt abertausende nervige Fragen, die man immer wieder vor die Füße geworfen bekommt. So ist das Leben wohl oder übel.
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Beim Stadion sind wir uns weitgehend einig. Man könnte überlegen, ob man nicht einen "Masken-Block" nebst zugehöriger Toilette etc. anbietet. Warum nicht. In anderen Bereichen gibt/gab es auch Raucher/Nichtraucher, Behinderte, Familien etc. Warum nicht auch Ungeimpfte.

Die Impfallergiker waren nur ein Beispiel. Es gibt ja noch viele andere Gründe, warum man sich nicht impfen lassen kann. Die Zahl 1 zu 100.000 entstand ja vielleicht auch deshalb, weil Allergiker eben nicht zur Impfung gehen.

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
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Luzbert schrieb:

Beim Restaurantbesuch hat die Polizei eben mit dem Maschinengewehr im Anschlag die Impfzertifikate und Testungen aller Restaurantbesucher geprüft.

Kann ich mir jetzt eher nicht vorstellen.
Also nicht das Maschinengewehr und denke dann auch eher, dass das vielleicht andere Gründe haben könnte. Maschinenpistolen beispielsweise sind bei der französischen Polizei eher Alltag wegen der dortigen Gefährdungslage.
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Haliaeetus schrieb:

Kann ich mir jetzt eher nicht vorstellen.
Also nicht das Maschinengewehr und denke dann auch eher, dass das vielleicht andere Gründe haben könnte. Maschinenpistolen beispielsweise sind bei der französischen Polizei eher Alltag wegen der dortigen Gefährdungslage.

Das mag sein. Waffentechnisch bin ich vollständig ungebildet.
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Beim Stadion sind wir uns weitgehend einig. Man könnte überlegen, ob man nicht einen "Masken-Block" nebst zugehöriger Toilette etc. anbietet. Warum nicht. In anderen Bereichen gibt/gab es auch Raucher/Nichtraucher, Behinderte, Familien etc. Warum nicht auch Ungeimpfte.

Die Impfallergiker waren nur ein Beispiel. Es gibt ja noch viele andere Gründe, warum man sich nicht impfen lassen kann. Die Zahl 1 zu 100.000 entstand ja vielleicht auch deshalb, weil Allergiker eben nicht zur Impfung gehen.

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
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Komischerweise spuckt dieses Internet tatsächlich keine weiteren Gründe dafür aus daß sich Leute nicht impfen lassen.
Eine bewusste Allergie gegen einen der Stoffe und Kleinkinder weil es für die noch keinen Impfstoff gibt der zugelassenen ist.

Alle anderen können und sollen sich Impfen lassen. Ggf in Absprache mit ihrem behandelnden Arzt.

Also die Zahl derer die nicht können/dürfen ist verhältnismäßig gering.

Das einzige Argument das irgendwie noch Bestand hat ist Long covid und da findet man von 1-15% alles. Bei den einen gilt 2 Wochen Trägheit als Long covid andere haben andere Maßstäbe und sind deutlich darunter.

Und da kommen dann die Folgen der monatelangen Isolation von Kindern, Lernrückstand, Trägheit aufgrund Vereinsamung etc als Gegenargumente, die du aber schon seit Anbeginn mehr oder weniger leugnest bzw behauptest das das durch die Familie und nicht durch Corona ausgelöst wird.
Bei meiner Tochter kann ich dir sagen daß es verblüffend ist was die seit April für einen Sprung gemacht hat. Mama und Papa ersetzen keine Kita oder Schule.

Also ja, man steigt an der Ampel auf die Bremse aber einen Tritt gegen das Knie sei dem gegönnt der andere durch seine Rücksichtslosigkeit gefährdet (Massenkarambolage mit größeren Auswirkungen als der blaue fleck am Knie!)
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Beim Stadion sind wir uns weitgehend einig. Man könnte überlegen, ob man nicht einen "Masken-Block" nebst zugehöriger Toilette etc. anbietet. Warum nicht. In anderen Bereichen gibt/gab es auch Raucher/Nichtraucher, Behinderte, Familien etc. Warum nicht auch Ungeimpfte.

Die Impfallergiker waren nur ein Beispiel. Es gibt ja noch viele andere Gründe, warum man sich nicht impfen lassen kann. Die Zahl 1 zu 100.000 entstand ja vielleicht auch deshalb, weil Allergiker eben nicht zur Impfung gehen.

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
     


Corona wird dauerhaft bleien, der Ansatz, dass es weltweit ausgerottet wird, ist leider illusorisch.

Heisst dass aber, dass Massnahmen, über die man jetzt 2021 spricht, dann zwangsläufig auch noch 2029 gelten müssten? Nein, selbstverständlich nicht. Das ist Polemik, die lediglich recht frei von der Sache, den Hinweis liefern soll, dass uns das Virus noch länger begleiten wird, aber das kann man ja auch anders ausdrücken.

Wir haben jetzt ca. 57% der Bevölkerung doppelt geimpft, bisher haben wir die Personen geimpft, die leicht zu erreichen waren. Die unbedingt geimpft werden wollten, die auf dem Zahnfleisch ins Impfzentrum gekrochen wären.

Noch ncith geimpft sind viele Menschen, die nicht oder noch nicht geimpft werden können und eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen, die zwar könnten, aber noch nicht wollen.

Die Diskussion (nicht nur hier im Forum) suggeriert oft, wir hätten es mit einem homogenen Block von Impfgegner oder verweigeren zu tun, was aber nicht den Tatsachen entspricht. Sicher sind da auch Menschen dabei, die nicht zu erreichen sind, aber es sind auch genug dabei, die man erreichen kann. Die Angst vor der Impfung haben, die die Notwendigkeit nicht sehen oder oder oer.

Dass es Menschen gibt, die die Notwendigkeit nicht sehen, hat viel mit der Diskussion der letzten Wochen und Monate zu tun, in der auch gerade von offiziellen Stellen suggeriert wurde, dass es für viele Menschen ja gar nicht so schlimm wäre. Junge Leute, Schüler etc., Inzidenzen sind nicht relevant, d.h. das Auftreten eine Infektion ist bedeutungslos, schwierig wirds erst, wenn es ins Krankenhaus geht, und das passiert ja jetzt nicht mehr so häufig.

Es wunder mich nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht per se gegen Impfungen sind, sondern lediglich die Dringlichkeit nicht unbedingt sehen.

Die Menschen zu erreichen, braucht Zeit, Zeit, die man sich erkaufen muss, indem man die Inzidenzen niedrig hält. Die Inzidenzen, die immer noch linear an Krankhausaufenthalte gekoppelt sind, die Koppelung ist nicht auf magische Weise verschwunden, nur der Faktor ist ein anderer geworden. Der Faktor, der sowieso nicht über die Pandemie konstant war, sondern schon immer davon abhing, in welchen Altersgruppen, die Krankheit gerade aktiv war.

Ausserdem Zeit bis wir einen Impfstoff für Kinder haben, denn selbst wenn das Indiviualrisiko für Kinder geringer ist, ist es immer noch da. In den USA wird geschätzt, dass mit Delta und Schulöffnungen ohne Massnahmen, die Krankheit in wenigen Monaten das Gros der Kinder erwischen wird.

Bei einer Hospitalisierungsquote von 1% sind das in kurzer Zeit viele Kinder im Krankenhaus, von denen wir noch nicht genau wissen, wie lange sie mit Delta dort liegen werden. Dazu kommen die ganzen Krankheiten, die wir letztes Jahr mit Massnahmen klein gehalten haben, die wir dann nachholen werden, zusätzlich zu Delta.

Da sind wir dann schnell bei der Überlastung des Systems im Krankhaus, wie wir sie partiell aktuell auch in den USA sehen.

Dazu kommt, dass es Hinweise gibt, dass natürliche erworbene Immunität (sprich Immunität durch Krankheit) bei Kindern nicht allzulange anhält. Würde sich das bestätigen, ginge dann in ein paar Monaten das Spiel wieder von vorne los.

Dazu kommt, dass auch jetzt das Laufen lassen der Krankheit das Gesundheitssystem verstopfen kann. Selbst wenn es nicht so schlimm wird, wie letzten Winter, reicht es ja, wenn wir wieder elektive Massnahmen verschieben müssen etc. Dazu kommt die Überlastung der niedergelassenen Ärzte, die z.T. jetzt schon kotzen, wenn sie hören, dass es egal ist, wenn die Pandemie ungehindert durch den Rest der Bevölkerung rauscht. Ich weiss nicht, wie klug es ist, das Gesundheitspersonal weiter sauer zu fahren, wenn wir schon über eine Spaltung der Bevölkerung nachdenken.

Und das ist etwas, das vielleicht auch jemanden wie Diegito erreicht, dem es primär um sich geht, es kann sein, dass dadurch auch mal für Dich keine Zeit  ist im Krankenhaus....

Es fehlt von Anfang an ein Ziel, eine einheitliche Strategie. Sicherlich ist es richtig, dass die Impfung der Weg raus ist aus der Pandemie im Übergang zur Endemie, aber wir haben halt immer noch einen guten Weg zu gehen. Die Art und Weise der Kommunikation bereits zu Beginn des Jahres, führen zu der falschen Erwartungshaltung, dass es jetzt vorbei sein muss. Der gleiche Fehler wie in jeder Welle, das herbeireden des Unwillens der Bevölkerung bei Massnahmen. Schon in der ersten Welle letztes Jahr, wurden Revolten herbeigeredet, wen die Massnahmen nicht bis Ostern oder Pfingsten wieder abgeschafft werden.

Die Koppelung von Massnahmenenden an zeitliche oder unrealistische Ziele, hat total falsche Erwartungshaltungen geweckt, die es dann, wenn es erwartungsgemäss wieder schlimmer wird, schwierig machen (und sei es nur aus Gesichtsverlust) wieder zurückzurudern und zu sinnhaften Massnahmen zurückzukehren.

Es gibt vielfältige Gründe, auch jetzt noch Massnahmen aufrechtzuerhalten. Die Pandemie ist (nicht nur in Deutschland) noch nicht vorbei.

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WuerzburgerAdler schrieb:

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
     


Corona wird dauerhaft bleien, der Ansatz, dass es weltweit ausgerottet wird, ist leider illusorisch.

Heisst dass aber, dass Massnahmen, über die man jetzt 2021 spricht, dann zwangsläufig auch noch 2029 gelten müssten? Nein, selbstverständlich nicht. Das ist Polemik, die lediglich recht frei von der Sache, den Hinweis liefern soll, dass uns das Virus noch länger begleiten wird, aber das kann man ja auch anders ausdrücken.

Wir haben jetzt ca. 57% der Bevölkerung doppelt geimpft, bisher haben wir die Personen geimpft, die leicht zu erreichen waren. Die unbedingt geimpft werden wollten, die auf dem Zahnfleisch ins Impfzentrum gekrochen wären.

Noch ncith geimpft sind viele Menschen, die nicht oder noch nicht geimpft werden können und eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen, die zwar könnten, aber noch nicht wollen.

Die Diskussion (nicht nur hier im Forum) suggeriert oft, wir hätten es mit einem homogenen Block von Impfgegner oder verweigeren zu tun, was aber nicht den Tatsachen entspricht. Sicher sind da auch Menschen dabei, die nicht zu erreichen sind, aber es sind auch genug dabei, die man erreichen kann. Die Angst vor der Impfung haben, die die Notwendigkeit nicht sehen oder oder oer.

Dass es Menschen gibt, die die Notwendigkeit nicht sehen, hat viel mit der Diskussion der letzten Wochen und Monate zu tun, in der auch gerade von offiziellen Stellen suggeriert wurde, dass es für viele Menschen ja gar nicht so schlimm wäre. Junge Leute, Schüler etc., Inzidenzen sind nicht relevant, d.h. das Auftreten eine Infektion ist bedeutungslos, schwierig wirds erst, wenn es ins Krankenhaus geht, und das passiert ja jetzt nicht mehr so häufig.

Es wunder mich nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht per se gegen Impfungen sind, sondern lediglich die Dringlichkeit nicht unbedingt sehen.

Die Menschen zu erreichen, braucht Zeit, Zeit, die man sich erkaufen muss, indem man die Inzidenzen niedrig hält. Die Inzidenzen, die immer noch linear an Krankhausaufenthalte gekoppelt sind, die Koppelung ist nicht auf magische Weise verschwunden, nur der Faktor ist ein anderer geworden. Der Faktor, der sowieso nicht über die Pandemie konstant war, sondern schon immer davon abhing, in welchen Altersgruppen, die Krankheit gerade aktiv war.

Ausserdem Zeit bis wir einen Impfstoff für Kinder haben, denn selbst wenn das Indiviualrisiko für Kinder geringer ist, ist es immer noch da. In den USA wird geschätzt, dass mit Delta und Schulöffnungen ohne Massnahmen, die Krankheit in wenigen Monaten das Gros der Kinder erwischen wird.

Bei einer Hospitalisierungsquote von 1% sind das in kurzer Zeit viele Kinder im Krankenhaus, von denen wir noch nicht genau wissen, wie lange sie mit Delta dort liegen werden. Dazu kommen die ganzen Krankheiten, die wir letztes Jahr mit Massnahmen klein gehalten haben, die wir dann nachholen werden, zusätzlich zu Delta.

Da sind wir dann schnell bei der Überlastung des Systems im Krankhaus, wie wir sie partiell aktuell auch in den USA sehen.

Dazu kommt, dass es Hinweise gibt, dass natürliche erworbene Immunität (sprich Immunität durch Krankheit) bei Kindern nicht allzulange anhält. Würde sich das bestätigen, ginge dann in ein paar Monaten das Spiel wieder von vorne los.

Dazu kommt, dass auch jetzt das Laufen lassen der Krankheit das Gesundheitssystem verstopfen kann. Selbst wenn es nicht so schlimm wird, wie letzten Winter, reicht es ja, wenn wir wieder elektive Massnahmen verschieben müssen etc. Dazu kommt die Überlastung der niedergelassenen Ärzte, die z.T. jetzt schon kotzen, wenn sie hören, dass es egal ist, wenn die Pandemie ungehindert durch den Rest der Bevölkerung rauscht. Ich weiss nicht, wie klug es ist, das Gesundheitspersonal weiter sauer zu fahren, wenn wir schon über eine Spaltung der Bevölkerung nachdenken.

Und das ist etwas, das vielleicht auch jemanden wie Diegito erreicht, dem es primär um sich geht, es kann sein, dass dadurch auch mal für Dich keine Zeit  ist im Krankenhaus....

Es fehlt von Anfang an ein Ziel, eine einheitliche Strategie. Sicherlich ist es richtig, dass die Impfung der Weg raus ist aus der Pandemie im Übergang zur Endemie, aber wir haben halt immer noch einen guten Weg zu gehen. Die Art und Weise der Kommunikation bereits zu Beginn des Jahres, führen zu der falschen Erwartungshaltung, dass es jetzt vorbei sein muss. Der gleiche Fehler wie in jeder Welle, das herbeireden des Unwillens der Bevölkerung bei Massnahmen. Schon in der ersten Welle letztes Jahr, wurden Revolten herbeigeredet, wen die Massnahmen nicht bis Ostern oder Pfingsten wieder abgeschafft werden.

Die Koppelung von Massnahmenenden an zeitliche oder unrealistische Ziele, hat total falsche Erwartungshaltungen geweckt, die es dann, wenn es erwartungsgemäss wieder schlimmer wird, schwierig machen (und sei es nur aus Gesichtsverlust) wieder zurückzurudern und zu sinnhaften Massnahmen zurückzukehren.

Es gibt vielfältige Gründe, auch jetzt noch Massnahmen aufrechtzuerhalten. Die Pandemie ist (nicht nur in Deutschland) noch nicht vorbei.

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Laut USA 1% ... Etwas genauer nach alter?

Wenn von diesem einen Prozent 75% zwischen 6 und 12 ist und einen BMI von 40 hat ist diese Zahl zumindest in Deutschland ja irrelevant. Auch wenn unsere Kinder immer Bewegungsfauler und dicker werden sind wir von USA sehr sehr weit entfernt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
     


Corona wird dauerhaft bleien, der Ansatz, dass es weltweit ausgerottet wird, ist leider illusorisch.

Heisst dass aber, dass Massnahmen, über die man jetzt 2021 spricht, dann zwangsläufig auch noch 2029 gelten müssten? Nein, selbstverständlich nicht. Das ist Polemik, die lediglich recht frei von der Sache, den Hinweis liefern soll, dass uns das Virus noch länger begleiten wird, aber das kann man ja auch anders ausdrücken.

Wir haben jetzt ca. 57% der Bevölkerung doppelt geimpft, bisher haben wir die Personen geimpft, die leicht zu erreichen waren. Die unbedingt geimpft werden wollten, die auf dem Zahnfleisch ins Impfzentrum gekrochen wären.

Noch ncith geimpft sind viele Menschen, die nicht oder noch nicht geimpft werden können und eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen, die zwar könnten, aber noch nicht wollen.

Die Diskussion (nicht nur hier im Forum) suggeriert oft, wir hätten es mit einem homogenen Block von Impfgegner oder verweigeren zu tun, was aber nicht den Tatsachen entspricht. Sicher sind da auch Menschen dabei, die nicht zu erreichen sind, aber es sind auch genug dabei, die man erreichen kann. Die Angst vor der Impfung haben, die die Notwendigkeit nicht sehen oder oder oer.

Dass es Menschen gibt, die die Notwendigkeit nicht sehen, hat viel mit der Diskussion der letzten Wochen und Monate zu tun, in der auch gerade von offiziellen Stellen suggeriert wurde, dass es für viele Menschen ja gar nicht so schlimm wäre. Junge Leute, Schüler etc., Inzidenzen sind nicht relevant, d.h. das Auftreten eine Infektion ist bedeutungslos, schwierig wirds erst, wenn es ins Krankenhaus geht, und das passiert ja jetzt nicht mehr so häufig.

Es wunder mich nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht per se gegen Impfungen sind, sondern lediglich die Dringlichkeit nicht unbedingt sehen.

Die Menschen zu erreichen, braucht Zeit, Zeit, die man sich erkaufen muss, indem man die Inzidenzen niedrig hält. Die Inzidenzen, die immer noch linear an Krankhausaufenthalte gekoppelt sind, die Koppelung ist nicht auf magische Weise verschwunden, nur der Faktor ist ein anderer geworden. Der Faktor, der sowieso nicht über die Pandemie konstant war, sondern schon immer davon abhing, in welchen Altersgruppen, die Krankheit gerade aktiv war.

Ausserdem Zeit bis wir einen Impfstoff für Kinder haben, denn selbst wenn das Indiviualrisiko für Kinder geringer ist, ist es immer noch da. In den USA wird geschätzt, dass mit Delta und Schulöffnungen ohne Massnahmen, die Krankheit in wenigen Monaten das Gros der Kinder erwischen wird.

Bei einer Hospitalisierungsquote von 1% sind das in kurzer Zeit viele Kinder im Krankenhaus, von denen wir noch nicht genau wissen, wie lange sie mit Delta dort liegen werden. Dazu kommen die ganzen Krankheiten, die wir letztes Jahr mit Massnahmen klein gehalten haben, die wir dann nachholen werden, zusätzlich zu Delta.

Da sind wir dann schnell bei der Überlastung des Systems im Krankhaus, wie wir sie partiell aktuell auch in den USA sehen.

Dazu kommt, dass es Hinweise gibt, dass natürliche erworbene Immunität (sprich Immunität durch Krankheit) bei Kindern nicht allzulange anhält. Würde sich das bestätigen, ginge dann in ein paar Monaten das Spiel wieder von vorne los.

Dazu kommt, dass auch jetzt das Laufen lassen der Krankheit das Gesundheitssystem verstopfen kann. Selbst wenn es nicht so schlimm wird, wie letzten Winter, reicht es ja, wenn wir wieder elektive Massnahmen verschieben müssen etc. Dazu kommt die Überlastung der niedergelassenen Ärzte, die z.T. jetzt schon kotzen, wenn sie hören, dass es egal ist, wenn die Pandemie ungehindert durch den Rest der Bevölkerung rauscht. Ich weiss nicht, wie klug es ist, das Gesundheitspersonal weiter sauer zu fahren, wenn wir schon über eine Spaltung der Bevölkerung nachdenken.

Und das ist etwas, das vielleicht auch jemanden wie Diegito erreicht, dem es primär um sich geht, es kann sein, dass dadurch auch mal für Dich keine Zeit  ist im Krankenhaus....

Es fehlt von Anfang an ein Ziel, eine einheitliche Strategie. Sicherlich ist es richtig, dass die Impfung der Weg raus ist aus der Pandemie im Übergang zur Endemie, aber wir haben halt immer noch einen guten Weg zu gehen. Die Art und Weise der Kommunikation bereits zu Beginn des Jahres, führen zu der falschen Erwartungshaltung, dass es jetzt vorbei sein muss. Der gleiche Fehler wie in jeder Welle, das herbeireden des Unwillens der Bevölkerung bei Massnahmen. Schon in der ersten Welle letztes Jahr, wurden Revolten herbeigeredet, wen die Massnahmen nicht bis Ostern oder Pfingsten wieder abgeschafft werden.

Die Koppelung von Massnahmenenden an zeitliche oder unrealistische Ziele, hat total falsche Erwartungshaltungen geweckt, die es dann, wenn es erwartungsgemäss wieder schlimmer wird, schwierig machen (und sei es nur aus Gesichtsverlust) wieder zurückzurudern und zu sinnhaften Massnahmen zurückzukehren.

Es gibt vielfältige Gründe, auch jetzt noch Massnahmen aufrechtzuerhalten. Die Pandemie ist (nicht nur in Deutschland) noch nicht vorbei.

#
Und mal ehrlich, ganz schön viele Vermutungen aus diversen Quellen mit deinen typischen Umfragen das die Leute irgendwas mit tragen die in Bad Homburg durchgeführt wurden aber sicher nicht ausserhalb des Hauptbahnhofs in FFM etc.

Die Eigenverantwortung die ihr nahezu alle der Menschheit abgesprochen habt ... Auf die wollt ihr jetzt hoffen ? Das die Leute die Eingebung bekommen sich doch zu impfen obwohl sie ja irgendwie doch alles dürfen ?

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Mindestens 15% von den 31% nicht geimpften wollen einfach nicht. Und die 15+% sorgen für Impfdurchbrüche.
So lese ich das auf diversen Seiten und das sind Zahlen für Deutschland.
Nicht Vermutungen aus USA, Panama oder Osterinseln.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Dass wir ein Problem bekommen, wenn Corona dauerhaft bleibt, ist klar. Dieses Problem muss man dann einordnen und Lösungen diskutieren. Aber auch wenn ich durchaus dafür bin, den Druck auf Impfverweigerer und damit die Impfquote zu erhöhen - die Entscheidung, außer Kindern keinen mehr schützen zu wollen, da wohl alle ein Impfangebot bekommen haben, ist Stand heute in meinen Augen keine Lösung.
     


Corona wird dauerhaft bleien, der Ansatz, dass es weltweit ausgerottet wird, ist leider illusorisch.

Heisst dass aber, dass Massnahmen, über die man jetzt 2021 spricht, dann zwangsläufig auch noch 2029 gelten müssten? Nein, selbstverständlich nicht. Das ist Polemik, die lediglich recht frei von der Sache, den Hinweis liefern soll, dass uns das Virus noch länger begleiten wird, aber das kann man ja auch anders ausdrücken.

Wir haben jetzt ca. 57% der Bevölkerung doppelt geimpft, bisher haben wir die Personen geimpft, die leicht zu erreichen waren. Die unbedingt geimpft werden wollten, die auf dem Zahnfleisch ins Impfzentrum gekrochen wären.

Noch ncith geimpft sind viele Menschen, die nicht oder noch nicht geimpft werden können und eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen, die zwar könnten, aber noch nicht wollen.

Die Diskussion (nicht nur hier im Forum) suggeriert oft, wir hätten es mit einem homogenen Block von Impfgegner oder verweigeren zu tun, was aber nicht den Tatsachen entspricht. Sicher sind da auch Menschen dabei, die nicht zu erreichen sind, aber es sind auch genug dabei, die man erreichen kann. Die Angst vor der Impfung haben, die die Notwendigkeit nicht sehen oder oder oer.

Dass es Menschen gibt, die die Notwendigkeit nicht sehen, hat viel mit der Diskussion der letzten Wochen und Monate zu tun, in der auch gerade von offiziellen Stellen suggeriert wurde, dass es für viele Menschen ja gar nicht so schlimm wäre. Junge Leute, Schüler etc., Inzidenzen sind nicht relevant, d.h. das Auftreten eine Infektion ist bedeutungslos, schwierig wirds erst, wenn es ins Krankenhaus geht, und das passiert ja jetzt nicht mehr so häufig.

Es wunder mich nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht per se gegen Impfungen sind, sondern lediglich die Dringlichkeit nicht unbedingt sehen.

Die Menschen zu erreichen, braucht Zeit, Zeit, die man sich erkaufen muss, indem man die Inzidenzen niedrig hält. Die Inzidenzen, die immer noch linear an Krankhausaufenthalte gekoppelt sind, die Koppelung ist nicht auf magische Weise verschwunden, nur der Faktor ist ein anderer geworden. Der Faktor, der sowieso nicht über die Pandemie konstant war, sondern schon immer davon abhing, in welchen Altersgruppen, die Krankheit gerade aktiv war.

Ausserdem Zeit bis wir einen Impfstoff für Kinder haben, denn selbst wenn das Indiviualrisiko für Kinder geringer ist, ist es immer noch da. In den USA wird geschätzt, dass mit Delta und Schulöffnungen ohne Massnahmen, die Krankheit in wenigen Monaten das Gros der Kinder erwischen wird.

Bei einer Hospitalisierungsquote von 1% sind das in kurzer Zeit viele Kinder im Krankenhaus, von denen wir noch nicht genau wissen, wie lange sie mit Delta dort liegen werden. Dazu kommen die ganzen Krankheiten, die wir letztes Jahr mit Massnahmen klein gehalten haben, die wir dann nachholen werden, zusätzlich zu Delta.

Da sind wir dann schnell bei der Überlastung des Systems im Krankhaus, wie wir sie partiell aktuell auch in den USA sehen.

Dazu kommt, dass es Hinweise gibt, dass natürliche erworbene Immunität (sprich Immunität durch Krankheit) bei Kindern nicht allzulange anhält. Würde sich das bestätigen, ginge dann in ein paar Monaten das Spiel wieder von vorne los.

Dazu kommt, dass auch jetzt das Laufen lassen der Krankheit das Gesundheitssystem verstopfen kann. Selbst wenn es nicht so schlimm wird, wie letzten Winter, reicht es ja, wenn wir wieder elektive Massnahmen verschieben müssen etc. Dazu kommt die Überlastung der niedergelassenen Ärzte, die z.T. jetzt schon kotzen, wenn sie hören, dass es egal ist, wenn die Pandemie ungehindert durch den Rest der Bevölkerung rauscht. Ich weiss nicht, wie klug es ist, das Gesundheitspersonal weiter sauer zu fahren, wenn wir schon über eine Spaltung der Bevölkerung nachdenken.

Und das ist etwas, das vielleicht auch jemanden wie Diegito erreicht, dem es primär um sich geht, es kann sein, dass dadurch auch mal für Dich keine Zeit  ist im Krankenhaus....

Es fehlt von Anfang an ein Ziel, eine einheitliche Strategie. Sicherlich ist es richtig, dass die Impfung der Weg raus ist aus der Pandemie im Übergang zur Endemie, aber wir haben halt immer noch einen guten Weg zu gehen. Die Art und Weise der Kommunikation bereits zu Beginn des Jahres, führen zu der falschen Erwartungshaltung, dass es jetzt vorbei sein muss. Der gleiche Fehler wie in jeder Welle, das herbeireden des Unwillens der Bevölkerung bei Massnahmen. Schon in der ersten Welle letztes Jahr, wurden Revolten herbeigeredet, wen die Massnahmen nicht bis Ostern oder Pfingsten wieder abgeschafft werden.

Die Koppelung von Massnahmenenden an zeitliche oder unrealistische Ziele, hat total falsche Erwartungshaltungen geweckt, die es dann, wenn es erwartungsgemäss wieder schlimmer wird, schwierig machen (und sei es nur aus Gesichtsverlust) wieder zurückzurudern und zu sinnhaften Massnahmen zurückzukehren.

Es gibt vielfältige Gründe, auch jetzt noch Massnahmen aufrechtzuerhalten. Die Pandemie ist (nicht nur in Deutschland) noch nicht vorbei.

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Xaver08 schrieb:

Dass es Menschen gibt, die die Notwendigkeit nicht sehen, hat viel mit der Diskussion der letzten Wochen und Monate zu tun, in der auch gerade von offiziellen Stellen suggeriert wurde, dass es für viele Menschen ja gar nicht so schlimm wäre. Junge Leute, Schüler etc., Inzidenzen sind nicht relevant, d.h. das Auftreten eine Infektion ist bedeutungslos, schwierig wirds erst, wenn es ins Krankenhaus geht, und das passiert ja jetzt nicht mehr so häufig.

Es wunder mich nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht per se gegen Impfungen sind, sondern lediglich die Dringlichkeit nicht unbedingt sehen.


Und ich glaube, dass diese öffentliche Diskussion, auch von Politikern usw. ausgehend, für viele junge Menschen wenig Einfluss hat. Man sucht sich halt das Argument heraus, was am besten in die eigene Argumentationslinie passt.

Ich habe vor allem gemerkt, dass viele impfkritische Menschen im Frühling noch umgekippt sind und zwar aus zwei Gründen

- Es gibt mehr Annehmlichkeiten, wenn man geimpft ist (Man darf eher verreisen usw / keine Quarantäne usw.)
- Es gab im Umfeld Menschen, die heftig Corona hatten

Wer als zB junger Mensch nach 17-19 Monaten Corona nicht die Gefahren greifen kann, der tut das bestimmt nicht, weil in den letzten Monaten irgendwas relativiert oder verharmlost wird, sondern weil er bestehende Informationen über die Gefahren einfach schon seit über einem Jahr ausblendet. Ich bin immer noch der Meinung, dass gesellschaftlicher Druck aus dem Umfeld und persönliche Erfahrungen mit Menschen aus dem Umfeld, die einen schweren Verlauf hatten, viel mehr zur Impfbereitschaft beitragen als wenn Politiker oder Wissenschaftler warnen.

Xaver08 schrieb:

Die Menschen zu erreichen, braucht Zeit, Zeit, die man sich erkaufen muss, indem man die Inzidenzen niedrig hält.


Die Menschen hatten 9 Monate Zeit sich mal Gedanken zu machen. Die Meinung, die Du hier vertrittst, ist weder rechtlich ein Grund um Maßnahmen vorzuschreiben noch würde dies auch nur ansatzweise eine Mehrheit in der Bevölkerung finden. Ich warte ja auch nicht beim Thema Klimawandel noch mal 40 Jahre, bis der letzte kapiert hat, dass er sich einschränken muss. Am besten reden wir und bilden einen Gesprächskreis.

Erinnert mich gerade an:

https://www.youtube.com/watch?v=l4UFQWKjy_I

Diese Leute wissen seit 2 Monaten, dass Delta die nächsten Monate jeden treffen wird. Es gibt genug Impfstoff, zumindest hierzulande. Wer jetzt sich noch nicht hat impfen lassen, sich impfen lassen darf und nicht impfen lässt und dann Corona bekommt, der ist mir gelinde gesagt egal. Egal sind mir nicht die Menschen, die sich nicht impfen lassen konnten und können. Für die trage ich die Maske.

Xaver08 schrieb:

Da sind wir dann schnell bei der Überlastung des Systems im Krankhaus, wie wir sie partiell aktuell auch in den USA sehen.


Wir bräuchten derzeit ca. Inzidenz 800, um die selben Hospitalisierungszahlen hinzubekommen wie im Winter.
Möglich ist das, aber wahrscheinlich ist das nicht.

Xaver08 schrieb:

Es fehlt von Anfang an ein Ziel, eine einheitliche Strategie.


Du hast doch eine Strategie vorgeschlagen. Die hat sogar in einigen Ländern einige Zeit funktioniert, die Leute sind dann nur so unbekümmert gewesen, dass sie dann bei der ersten Variante, die diese Strategie überwindet, aufgrund fehlender Impfungen Probleme bekommen. Da braucht es dann gar keine Politiker, die irgendwas verharmlosen. Da reicht es eine Bevölkerung, die sich dann am eigenen Erfolg berauscht und überschätzt. Haben wir ja letzten Spätsommer auch gemerkt, wie das so ist, wenn man sich vorher daran ergötzt, wie toll wir das doch hinbekommen hatten in der 1. Welle.
Kurzum: Hat alles Vor- und Nachteile.

Xaver08 schrieb:

Schon in der ersten Welle letztes Jahr, wurden Revolten herbeigeredet, wen die Massnahmen nicht bis Ostern oder Pfingsten wieder abgeschafft werden.


Ich bin auch von mehr Widerstand ausgegangen. Da habe ich mich geirrt. Ich sehe jetzt nur noch viele Menschen, die das Thema leid sind, depressiv geworden sind und psychische Probleme haben.

Xaver08 schrieb:

Es gibt vielfältige Gründe, auch jetzt noch Massnahmen aufrechtzuerhalten


Es gibt genau zwei Gründe, die wohl rechtlich wichtig wären

- Schutz von unfreiwillig Ungeimpften (da haben wir das Thema Abwägung der Risiken und Rechte)
- Schutz vor Überlastung des Gesundheitssystems (das ist der klarste Punkt)

Alle anderen Gründe würden m.E. vor keinem Gericht dieses Landes durchkommen.
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Und mal ehrlich, ganz schön viele Vermutungen aus diversen Quellen mit deinen typischen Umfragen das die Leute irgendwas mit tragen die in Bad Homburg durchgeführt wurden aber sicher nicht ausserhalb des Hauptbahnhofs in FFM etc.

Die Eigenverantwortung die ihr nahezu alle der Menschheit abgesprochen habt ... Auf die wollt ihr jetzt hoffen ? Das die Leute die Eingebung bekommen sich doch zu impfen obwohl sie ja irgendwie doch alles dürfen ?

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Cyrillar schrieb:

                         Und mal ehrlich, ganz schön viele Vermutungen aus diversen Quellen mit deinen typischen Umfragen das die Leute irgendwas mit tragen die in Bad Homburg durchgeführt wurden aber sicher nicht ausserhalb des Hauptbahnhofs in FFM etc


Bitte was?
Cyrillar schrieb:

Die Eigenverantwortung die ihr nahezu alle der Menschheit abgesprochen habt ... Auf die wollt ihr jetzt hoffen ? Das die Leute die Eingebung bekommen sich doch zu impfen obwohl sie ja irgendwie doch alles dürfen ?


Nein


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