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Corona-Virus (Teil V)


Thread wurde von SGE_Werner am Montag, 12. September 2022, 18:40 Uhr um 18:40 Uhr gesperrt weil:
Hier weiter machen: https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/138755
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Ich weiß gar nicht ob die Studie zur Effektivität zu Lockdowns der John Hopkins Universität schon gepostet wurde, aber hier nochmal eine Zusammenfassung

https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/johns-hopkins-studie-100.html

Der Effekt auf die Sterblichkeit durch die harten Lockdowns während der ersten Corona-Welle in den USA und Europa sei gering bis nicht vorhanden, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität hatten für ihre Meta-Studie mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie ausgewertet und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.
Die Forschenden fanden heraus, dass durch die harten Lockdowns gerade einmal 0,3 Prozent weniger Menschen an Covid-19 starben.
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anno-nym schrieb:

Ich weiß gar nicht ob die Studie zur Effektivität zu Lockdowns der John Hopkins Universität schon gepostet wurde, aber hier nochmal eine Zusammenfassung

https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/johns-hopkins-studie-100.html

Der Effekt auf die Sterblichkeit durch die harten Lockdowns während der ersten Corona-Welle in den USA und Europa sei gering bis nicht vorhanden, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität hatten für ihre Meta-Studie mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie ausgewertet und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.
Die Forschenden fanden heraus, dass durch die harten Lockdowns gerade einmal 0,3 Prozent weniger Menschen an Covid-19 starben.



Wobei mir nicht ganz klar wird, welcher Vergleich hier genommen wird. "Harter Lockdown" zu "alles offen lassen" kann es ja nicht sein, wenn in der gleichen Studie steht, dass geschlossene Bars zu 15 % weniger Toten beigetragen haben können. Was also genau hatte dann keinen Effekt? Geschäftsschließungen? Leere Stadien? Ausgangssperren?
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anno-nym schrieb:

Ich weiß gar nicht ob die Studie zur Effektivität zu Lockdowns der John Hopkins Universität schon gepostet wurde, aber hier nochmal eine Zusammenfassung

https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/johns-hopkins-studie-100.html

Der Effekt auf die Sterblichkeit durch die harten Lockdowns während der ersten Corona-Welle in den USA und Europa sei gering bis nicht vorhanden, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität hatten für ihre Meta-Studie mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie ausgewertet und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.
Die Forschenden fanden heraus, dass durch die harten Lockdowns gerade einmal 0,3 Prozent weniger Menschen an Covid-19 starben.



Wobei mir nicht ganz klar wird, welcher Vergleich hier genommen wird. "Harter Lockdown" zu "alles offen lassen" kann es ja nicht sein, wenn in der gleichen Studie steht, dass geschlossene Bars zu 15 % weniger Toten beigetragen haben können. Was also genau hatte dann keinen Effekt? Geschäftsschließungen? Leere Stadien? Ausgangssperren?
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Eine berechtigte Frage.

Desweiteren wurde nicht untersucht, inwieweit die Lockdowns die Belegung der Intensivstationen beeinflusst haben.

Warum die Studie von Experten auch kritisiert wird, ist dieser Satz: Lockdowns hätten dazu beigetragen, "die Wirtschaftstätigkeit zu verringern, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, die Schulbildung zu verringern, politische Unruhen zu verursachen, zu häuslicher Gewalt beizutragen und die liberale Demokratie zu untergraben", zählen die Autoren auf.

Haben sie das auch untersucht? Gleichzeitig zu der Übersterblichkeit? Oder verrät sich hier nicht eine beabsichtigte Tendenz? Ich meine: Häusliche Gewalt wird festgestellt, Intensivstationen nicht?
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Ich weiß gar nicht ob die Studie zur Effektivität zu Lockdowns der John Hopkins Universität schon gepostet wurde, aber hier nochmal eine Zusammenfassung

https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/johns-hopkins-studie-100.html

Der Effekt auf die Sterblichkeit durch die harten Lockdowns während der ersten Corona-Welle in den USA und Europa sei gering bis nicht vorhanden, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität hatten für ihre Meta-Studie mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie ausgewertet und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.
Die Forschenden fanden heraus, dass durch die harten Lockdowns gerade einmal 0,3 Prozent weniger Menschen an Covid-19 starben.
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anno-nym schrieb:

Ich weiß gar nicht ob die Studie zur Effektivität zu Lockdowns der John Hopkins Universität schon gepostet wurde, aber hier nochmal eine Zusammenfassung

https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/johns-hopkins-studie-100.html

Der Effekt auf die Sterblichkeit durch die harten Lockdowns während der ersten Corona-Welle in den USA und Europa sei gering bis nicht vorhanden, heißt es in der Studie. Die Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität hatten für ihre Meta-Studie mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie ausgewertet und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.
Die Forschenden fanden heraus, dass durch die harten Lockdowns gerade einmal 0,3 Prozent weniger Menschen an Covid-19 starben.


Dieser Passus wird aktuell viel zitiert und man muss hier wirklich aufpassen.
Es ist völlig unklar, worauf sich die 0,3% beziehen. Gleichzeitig wird aber in der verkürzten Darstellung der Eindruck erweckt, es beziehe sich auf alle Maßnahmen.
Das Tragen von Masken in Betrieben oder Geschäften hat zum Beispiel einen deutlich positiven Effekt. Damit konnte die Zahl der Toten wohl um etwa 24 Prozent reduziert werden. Geschlossene Bars und Restaurants haben wohl 15 Prozent weniger Menschen unter die Erde gebracht.

Letztlich komt hier übrigens genau das zum Tragen, was Christian Drosten vor zwei Jahren unter der Begrifflichkeit "The Hammer and the Dance" vorgestellt hat.
In einer Lage völliger Ungewissheit, schlägt man mit dem Hammer zu und macht alles Dicht. Im Anschluss öffnet man vorsichtig Einzelbereiche und lässt sich auf den Tanz mit dem Tiger ein. Im Idealfall kennt man bereits nach einigen Wochen oder Monaten die Auswirkungen von Einzelmaßnahmen und kann im Bedarfsfall (z.B. Deltawelle) gezielt die wirksamsten Maßnahmen zum Einsatz bringen.  
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Eine berechtigte Frage.

Desweiteren wurde nicht untersucht, inwieweit die Lockdowns die Belegung der Intensivstationen beeinflusst haben.

Warum die Studie von Experten auch kritisiert wird, ist dieser Satz: Lockdowns hätten dazu beigetragen, "die Wirtschaftstätigkeit zu verringern, die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, die Schulbildung zu verringern, politische Unruhen zu verursachen, zu häuslicher Gewalt beizutragen und die liberale Demokratie zu untergraben", zählen die Autoren auf.

Haben sie das auch untersucht? Gleichzeitig zu der Übersterblichkeit? Oder verrät sich hier nicht eine beabsichtigte Tendenz? Ich meine: Häusliche Gewalt wird festgestellt, Intensivstationen nicht?
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WürzburgerAdler schrieb:

Haben sie das auch untersucht? Gleichzeitig zu der Übersterblichkeit? Oder verrät sich hier nicht eine beabsichtigte Tendenz? Ich meine: Häusliche Gewalt wird festgestellt, Intensivstationen nicht?

Danke, das sind sehr valide Fragen.
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Deswegen steht im Artikel auch Meta-Studie.
Eine statistische Auswertung von 18000 Einzelstudien.
Also einfach nur Zahlen.
Die Jungs von John Hopkins haben nur den Werner in groß gemacht

Da wurde im Verlauf der Pandemie der heilige Karl mit deutlich schlechteren Studien ohne valide Zahlen hier weniger hinterfragt.

Und die Meta-Studie basiert auf tatsächlichen Zahlen und nicht auf irgendwelche Modellierungen etc.
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Wochenbericht

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-02-03.pdf?__blob=publicationFile

Inzidenz nach Alter

490 … 90+
285 … 85 - 89
205 … 80 - 84
189 … 75 - 79
250 … 70 - 74
316 … 65 - 69
543 … 60 - 64
704 … 55 - 59
884 … 50 - 54
1.304 … 45 - 49
1.807 … 40 - 44
1.881 … 35 - 39
1.660 … 30 - 34
1.519 … 25 - 29
1.558 … 20 - 24
2.139 … 15 - 19
3.296 … 10 - 14
3.322 … 5 - 9
1.235 … 0 - 4

Das sind schon sehr hohe Werte bei den Jüngeren.

Inzidenz nach Alter - Veränderung zur Vorwoche

42% … 90+
36% … 85 - 89
35% … 80 - 84
39% … 75 - 79
38% … 70 - 74
35% … 65 - 69
38% … 60 - 64
34% … 55 - 59
32% … 50 - 54
37% … 45 - 49
46% … 40 - 44
42% … 35 - 39
32% … 30 - 34
19% … 25 - 29
19% … 20 - 24
30% … 15 - 19
47% … 10 - 14
35% … 5 - 9
20% … 0 - 4

Erneut ein eher moderater Anstieg bei den jungen Erwachsenen, die zugegebenermaßen auch früh in der Omikron-Welle einen starken Anstieg hatten.

Inzidenz nach Alter - Veränderung zur Vorjahreswoche (KW 4)

44% … 90+
42% … 85 - 89
68% … 80 - 84
133% … 75 - 79
301% … 70 - 74
395% … 65 - 69
516% … 60 - 64
585% … 55 - 59
759% … 50 - 54
1138% … 45 - 49
1676% … 40 - 44
1813% … 35 - 39
1506% … 30 - 34
1298% … 25 - 29
1258% … 20 - 24
2276% … 15 - 19
6413% … 10 - 14
7527% … 5 - 9
3106% … 0 - 4

Klinische Aspekte

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Klinische_Aspekte.html

Aufgrund Meldeverzug schwierig, aber schon vorletzte Woche sind die Hospitalisierungen im Gesamten gestiegen und da fehlen noch Meldungen. Wir müssten uns da wohl so Richtung 6000-7000 Einweisungen mit / wegen Corona bewegt haben, letzte Woche entsprechend noch mehr.

Altersmäßig ist der Anteil Jüngerer derzeit vergleichsweise hoch. 25-30 % der Hospitalisierten sind unter 35, ob das aber dann eher "mit" als wegen ist... Keine Ahnung. Aber die Inzidenz bei den Jüngeren ist halt auch exorbitant hoch. Die Hospitalisierungen Älterer sind noch mehr als die Hälfte, teils mehr als 2/3 niedriger als zum Höhepunkt der 4. Welle. Insgesamt hat sich aber die Entwicklung auch in gewissem Rahmen stabilisiert in den letzten 2-3 Wochen. Die Anteile der Jüngeren erhöhen sich nun auch nicht mehr so stark.

Was nicht so schön ist, sind die Todesfälle Jüngerer. Allein in den letzten 3 Wochen kamen 15 Todesmeldungen von U20-Jährigen dazu.  Also jeder vierte Todesfall in der Altersgruppe war in den 3 Wochen. Nun muss man aber in einem Punkt relativieren... Etwa jede 4. oder 5. Infektion in der Altersgruppe fand auch in der Zeit statt.

Richtig stark verändern tun sich die Anteile aber im Gesamten nicht. Weiterhin 55 % über 80 und 20 % etwa in ihren Siebzigern, knapp 15 % in den Sechzigern, 10 % etwa unter 60, davon die meisten in ihren Fünfzigern.

Impfdurchbrüche etc.

Richtig viel verändert sich nicht. Auch beim Thema symptomatischer Erkrankung helfen die Booster zumindest ein bisschen. Aber die wesentlichen Unterschiede sehen wir bei den Hospitalisierungen und erst recht bei schweren oder tödlichen Verläufen. Immer noch sind ca. 70 % aller Todesfälle in den letzten 4 Wochen Personen ohne vollständige Impfung gewesen.

Die Impfeffektivität liegt bei Älteren Geboosterten bei 95 % bzgl. Hospitalisierung, bei Jüngeren bei ca. 90 %. Auch Grundimmunisierte (83 % bei Älteren, 64 % bei Jüngeren) haben immer noch eine hohe Effektivität bzgl. schwerer Verläufe.



Tests?

Wie in der Woche zuvor etwas über 2,5 Mio Tests, nur diesmal steigt die Positivquote von 32 % auf 41 %.

Omikron?

Der Omikron-Anteil liegt nunmehr bei knapp 98 %.
Der Anteil der BA.2 Sublinie von Omikron verdoppelt sich wöchentlich (mittlerweile 5 % und mehr), ein Zeichen, dass sie schon ein gutes Stück sich besser verbreitet als BA.1
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Heute kurz und knapp... Alles im erwartbaren Rahmen der letzten Tage, die heutige Neuinfektionenzahl ist noch mal ein neuer Rekord. Die Frage ist eher, ob die dieswöchigen Rekorde nächste Woche noch mal überboten werden bzw. wie stark...

Todeszahlen stagnieren, Intensivpatientenzahlen stagnieren, Impfungen sinken. Alles wie gestern.

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Da ist er, der proteinbasierte Impfstoff. Die Stiko empfiehlt den Impfstoff Nuvaxovid für Personen ab 18 Jahren.
Theoretisch wäre dies das Mittel der Wahl für all diejenigen, die die Impfung bislang mit der Begründung der neuartigen mRNA-Technologie ablehnten. Also all jene, die sich nicht als Impfgegner bezeichnen und auf einen klassischen Impfstoff warten wollten.

In den asozialen Netzwerken kann man jetzt allerdings verfolgen, dass die Ablehnung sofort einsetzt. Zur Begründung dient unter anderem der Umstand, dass die Medien den Impfstoff teils fälschlicherweise als Totimpfstoff bezeichnet haben sowie eine angebliche Aussage von Karl Lauterbach.

Meine Prognose ist, dass keine 500.000 Erstimpfungen mit dem Impfstoff erfolgen werden - und ich wäre echt froh, wenn ich damit falsch liegen sollte.
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Da ist er, der proteinbasierte Impfstoff. Die Stiko empfiehlt den Impfstoff Nuvaxovid für Personen ab 18 Jahren.
Theoretisch wäre dies das Mittel der Wahl für all diejenigen, die die Impfung bislang mit der Begründung der neuartigen mRNA-Technologie ablehnten. Also all jene, die sich nicht als Impfgegner bezeichnen und auf einen klassischen Impfstoff warten wollten.

In den asozialen Netzwerken kann man jetzt allerdings verfolgen, dass die Ablehnung sofort einsetzt. Zur Begründung dient unter anderem der Umstand, dass die Medien den Impfstoff teils fälschlicherweise als Totimpfstoff bezeichnet haben sowie eine angebliche Aussage von Karl Lauterbach.

Meine Prognose ist, dass keine 500.000 Erstimpfungen mit dem Impfstoff erfolgen werden - und ich wäre echt froh, wenn ich damit falsch liegen sollte.
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Ich sehe es genauso wie du. Das ist doch von den ganzen Impfverweigerern nur Vorgeschoben. Und selbst wenn ein "echter" Totimpfstoff kommen würde.... auch da gibt es dann für sie Gründe sich nicht damit impfen zu lassen.
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Heute kurz und knapp... Alles im erwartbaren Rahmen der letzten Tage, die heutige Neuinfektionenzahl ist noch mal ein neuer Rekord. Die Frage ist eher, ob die dieswöchigen Rekorde nächste Woche noch mal überboten werden bzw. wie stark...

Todeszahlen stagnieren, Intensivpatientenzahlen stagnieren, Impfungen sinken. Alles wie gestern.

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SGE_Werner schrieb:

Heute kurz und knapp... Alles im erwartbaren Rahmen der letzten Tage, die heutige Neuinfektionenzahl ist noch mal ein neuer Rekord. Die Frage ist eher, ob die dieswöchigen Rekorde nächste Woche noch mal überboten werden bzw. wie stark...

Todeszahlen stagnieren, Intensivpatientenzahlen stagnieren, Impfungen sinken. Alles wie gestern.



Ein mögliches Szenario (keine Prognose) des RKI sieht für Mitte Februar das Erreichen des Omikron-Scheitelpunktes und danach ein Abnehmen bei den Neuinfektionen. Auch eine Exrembelastung der Intensivstationen könnte demgemäß ausbleiben.

Quelle: SPON+ (leider Paywall)
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Im "Cicero" ist (hinter der Pay-Wal) ein Interview mit Roland Wiesendanger von der Uni-Hamburg erschienen. Er favorisiert darin - wie vor einem Jahr - die These, wonach Sars-Cov-2 aus dem Labor in Wuhan stamme. Er beschreibt u.a. dass auch führende Virologen (darunter Drosten) zunächst diese These stützten und dann auf Druck aus den USA plötzlich eine gegenteilige Meinung vertraten. Er schmückt die Geschichte umfänglich aus. Für mich klingt das wie eine große Verschwörungserzählung. Wenn ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen wollt:  Die "Neue Zürcher Zeitung" hat das Interview fast im Wortlaut genau so geführt, dort ist es mit wenigen Klicks zu finden, falls es sich jemand von euch durchlesen möchte. (Link ist keine Diskussionsgrundlage usw.)

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Im "Cicero" ist (hinter der Pay-Wal) ein Interview mit Roland Wiesendanger von der Uni-Hamburg erschienen. Er favorisiert darin - wie vor einem Jahr - die These, wonach Sars-Cov-2 aus dem Labor in Wuhan stamme. Er beschreibt u.a. dass auch führende Virologen (darunter Drosten) zunächst diese These stützten und dann auf Druck aus den USA plötzlich eine gegenteilige Meinung vertraten. Er schmückt die Geschichte umfänglich aus. Für mich klingt das wie eine große Verschwörungserzählung. Wenn ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen wollt:  Die "Neue Zürcher Zeitung" hat das Interview fast im Wortlaut genau so geführt, dort ist es mit wenigen Klicks zu finden, falls es sich jemand von euch durchlesen möchte. (Link ist keine Diskussionsgrundlage usw.)

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Christian Drosten hat sich auf Twitter auch sehr schnell und sehr deutlich dazu geäußert:
Cicero bietet einem Extremcharakter die Bühne und provoziert persönliche Angriffe gegen mich durch suggestive Fragen. Antworten werden im Andeutungs- und Wertungsbereich stehengelassen, belastbaren Tatsachenbehauptungen ausgewichen. Das ist kein Interview, sondern ein Vorkommnis.
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Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.
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Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.
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Basaltkopp schrieb:

Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.

Tatsächlich wohl eher nicht. Es war ja von Fällen zu hören, da gaben die moribunden Patienten auf Intensiv noch kurz vor Exit zu Protokoll, sie stürben jetzt gleich an ganz normaler Grippe, keinesfalls an Covid.
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Basaltkopp schrieb:

Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.

Tatsächlich wohl eher nicht. Es war ja von Fällen zu hören, da gaben die moribunden Patienten auf Intensiv noch kurz vor Exit zu Protokoll, sie stürben jetzt gleich an ganz normaler Grippe, keinesfalls an Covid.
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Wenn es sie glücklich macht. Am Ende haben auch sie die Impfquote verbessert.
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Basaltkopp schrieb:

Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.

Tatsächlich wohl eher nicht. Es war ja von Fällen zu hören, da gaben die moribunden Patienten auf Intensiv noch kurz vor Exit zu Protokoll, sie stürben jetzt gleich an ganz normaler Grippe, keinesfalls an Covid.
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knallharte Corona Leugner werden auch bei einer Impfpflicht nicht erreichbar sein.
Ich bin ohnehin wenig optimistisch, dass die derzeitige Impfquote noch signifikant steigen wird.
Vielleicht bringt dieser neue Impfstoff etwas, aber das viel ausmacht?
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Diegito schrieb:

Tafelberg schrieb:

in der allgemeinen Lockerungsdiskussion tritt Kretschmann auf die Bremse.

https://www.n-tv.de/politik/Kretschmann-will-nicht-vor-Ostern-lockern-article23097871.html

b.t.w.: BaWü hat eine FFP2 Maskenpflicht im ÖPNV. Ich verstehe die Kunden ohnehin nicht, die nicht freiwillig sich eine FFP2 Maske in der Bahn aufsetzen. Ich sehe in Frankfurt immer noch sehr viele mit den OP Masken


Keine Ahnung warum Kretschmann da so vorprescht. Ostern ist Mitte April, man kann doch nicht ansatzweise seriös beurteilen was bis dahin passiert. Was passiert wenn die Zahlen Ende Februar massiv fallen und sich die Lage nach und nach entspannt. Will er dann trotzdem warten bis der Osterhase kommt?
Kretschmann fällt mir generell mit blöden und teils polemischen Äußerungen während dieser Pandemie auf... aber da ist er nicht der einzige.

Genauso bescheuerte Aussage wie die der FDP das AUF JEDEN FALL egal was passiert am 19.3. alle Maßnahmen fallen....


An die Aussage von der FDP, die ja bereits im November getätigt wurde, musste ich gestern auch denken, weil ich nicht mehr genau wusste, in welchem Zusammenhang die stand.

https://www.tagesspiegel.de/politik/ampel-parteien-legen-pandemie-fahrplan-vor-maskenpflicht-endet-spaetestens-im-maerz-2022/27741810.html

„Schulschließungen, Lockdowns und Ausgangssperren wird es mit uns nicht mehr geben“, betont Wiese. „Der 25. November wird aber auch kein Freedom Day sein.“ Das wird dann eher der Frühjahrsanfang: Die Maskenpflicht soll bundesweit spätestens zum 20. März 2022 fallen, ebenso alle 2G- oder 3G-Regeln der Bundesländer.

In einem anderem Artikel (https://www.tagesschau.de/inland/ampel-epidemische-notlage-101.html) wird da auch nochmal drauf eingegangen:
"Auch bei der Befristung der Maßnahmen gibt es eine Änderung. Bisher hatten SPD, Grüne und FDP als Enddatum den 19. März 2022 vorgesehen. Nun soll es eine einmalige Verlängerungsmöglichkeit geben: "Der Bundestag wird ermächtigt, bis zum 19. März 2022 durch einen Beschluss die Geltungsdauer der Vorschriften um maximal drei Monate zu verlängern."

Und natürlich wird die angeblich "einmalige Verlängerungsmöglichkeit" bei uns gezogen, alles andere kann ich mir nicht vorstellen.

Ich wundere mich übrigens das mein Freund Gassen nicht schon wieder irgendwas vom Freedom Day schwafelt.. kann aber nicht mehr lange dauern.
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anno-nym schrieb:

Ich wundere mich übrigens das mein Freund Gassen nicht schon wieder irgendwas vom Freedom Day schwafelt.. kann aber nicht mehr lange dauern.

hat 2 tage gedauert. wobei er von "freedom-plan" spricht und nicht vom freedom-day.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-news-am-freitag-krebshilfe-erwartet-ab-ende-des-jahres-erhoehte-sterblichkeit-a-f433558f-66b5-4c97-b780-b3b6092c3776
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Wo ist Dein Problem? Was genau ist an meiner Aussage falsch?

Du darfst Dir gerne mal selber den Spiegel vorhalten. Schau mal in Deine Beitragshistorie und lies mal nach, wie viele Deiner letzten Postings aggressiv bis beleidigend waren.
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Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.
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Basaltkopp schrieb:

         Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Impfquote steigt. Entweder die Impfverweigerer lassen sich impfen oder sie sterben an Corona. Beides effektiv.

Die zweite Variante könnte zudem andere Impfverweigerer zum Nachdenken anregen. Obwohl, nö - eher nicht.        

Ein Post der das aktuelle widerliche Spiegelbild der Gesellschaft offen legt.

Aber bei gewissen Usern ist die Erwartung an gewinnbringende Posts ohnehin nur rudimentär vorhanden.
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knallharte Corona Leugner werden auch bei einer Impfpflicht nicht erreichbar sein.
Ich bin ohnehin wenig optimistisch, dass die derzeitige Impfquote noch signifikant steigen wird.
Vielleicht bringt dieser neue Impfstoff etwas, aber das viel ausmacht?
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Tafelberg schrieb:

Vielleicht bringt dieser neue Impfstoff etwas, aber das viel ausmacht?

Es gibt sicher einige Leute, die auf den Impfstoff gewartet haben. Weil sie der Meinung sind, dass sie diesen besser vertragen oder wie auch immer.

Aber die Impfverweigerer lassen sich damit nicht umstimmen. Denen geht es nicht um Sinn und Verstand und auch längst nicht mehr um die Sache. Die lassen sich einfach aus Prinzip nicht impfen. Und außerdem soll dieser Impfstoff ja ohnehin kein echter Totimpfstoff sein.

Die sind wie ein deutscher Beamter, die nehmen nichts an. Nicht einmal Vernunft 😎


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