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Nachbetrachtung zum Remis in Bremen

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Wie kommen hier alle auf 3 Spiele? Es waren 4 Spiele.
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matzelinho88 schrieb:

Wie kommen hier alle auf 3 Spiele? Es waren 4 Spiele.


Drei Bundesligaspiele.
Das vierte war ein Testspiel.
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Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
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Kastanie30 schrieb:

Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt

Sehr gute Analyse, ich sehe trotzdem niemanden, der uns im Moment helfen kann. Rose passt nicht zur SGE, das hat Thomas Schaaf Vibes Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer, es soll ja Erfahrung sein und Glasner und Alsonso sind nicht das Regal der SGE.
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Grundsätzlich war mir die Aufstellung gestern gegen Bremen zu defensiv.  Ausserdem sind einige Spieler weit von ihrer Bestform entfernt.  Spieler wie Skihri, Chaibi und auch Doan.

Warum setzt man in Bremen nicht auf Doppelspitze und stellt Knauff  statt Doan auf rechts?
Ich denke es wäre mal an der Zeit,  dass man unserem Talent Alex Staff endlich mal eine Chance gibt.  Dass das funktionieren kann, zeigt ein gewisser Karl von den Bauern.  Warum werden hier immer Millionen für Stürmer und junge Talente aus Frankreich ausgegeben , anstatt den eigenen Talenten zu vertrauen,  bevor sie von anderen Vereinen weggekauft werden?
Eine andere Frage: Warum wird auf dem TM immer nur nach Stürmern geschaut, wo doch die Probleme in der Abwehr seit Tuta  bekannt sind.
Generell ist MK auch in der Pflicht. Er könnte diesbzgl. noch nachbessern.
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Ein Vergleich mit Karl ist selbstverständlich völliger Unsinn, denn es ist sehr viel einfacher einen hochveranlagten Jugendlichen in eine sehr gut funktionierende Mannschaft gespickt mit Weltklassespielern zu integrieren als einen ebenso hochveranlagten Staff in eine sich grad selbst über die eigenen Füße stolpernden Mannschaft einzubauen. Was übrigens sicher auch für Love Arrhov gilt.
Man würde dann nämlich von den 17jährigen nicht weniger erwarten als statt sich ins gegebene Gefüge einzufinden Ordnung ins Chaos der gestandenen Spieler bringen. Wahnsinnsidee. Und ich kann mich grad an keinen Fall erinnern, wo das jemals so gewesen wäre. Vielleicht bei Péle, der mit 17 seinen Kollegen das jogo bonito vorgemacht hat.
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Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
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Kastanie30 schrieb:

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen.


Und genau das ist leider der Punkt, der für mich bzgl. Dino auch am kritischsten ist, abseits der taktischen Dauermängel.
Das habe ich ja auch schon letztens bemängelt. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Verletzung, jeder Chance des Gegners usw. das Team mental und taktisch (Umsetzung) so instabil wird. Und entweder der Trainer findet da eine Lösung oder er muss gehen. Man hat halt Dino logischerweise Zeit gegeben, wir sind ja nicht Schalke 2020. Aber jetzt ist halt der Kredit und das Vertrauen komplett aufgebraucht, dass er diese Probleme gelöst bekommt.

(Und so sehr ich Dino mag und schätze, die Mechanismen des Profifussballs greifen hier, wie Du schon sagst: Leistungsgesellschaft, man kann nicht ewig zuschauen).
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Ich kann mich gar nicht darüber aufregen. Ich finde es einfach nur schade und traurig. Aber die Bilanz der letzten 8 - 10 Spiele spricht einfach nur Bände. So ein krasses Tief hatten wir letztmalig 2019, nach dem legendärischen 5:1 gegen die Bayern: Ein Punkt nach nur sieben Spielen.
Da kam damals aber die Winterpause dazwischen... und danach hatte man den Schalter auch umgelegt und gleich mal mit 4 Siegen und einem Unentschieden in den ersten 5 Pflichtspielen voll duchgestartet.

Nun wurde groß eingekauft und immer wieder gesagt, dass sich etwas ändern muss ("Mehr Intensität" bla bla blubb). Zwei Punkte und neun Gegentore in den ersten 3 Spielen nach der Winterpause zeigt: Kein Schalter wird umgelegt... und man hat wenig Hoffnung, dass das auch in der Zukunft passieren wird bzw. mangelt es an der Hoffnung, dass die Mannschaft unter Toppmöller diesen Schalter überhaupt findet.

Es ist halt Dino's erste richtig große Trainer-Station. Und: Nicht nur einige junge Spieler von uns müssen und werden wohl auch Erfahrung sammeln... auch Dino wird viel hier gelernt haben und seinen Weg gehen. Für das erreichte bin ich ihm auch sehr dankbar. Aller Zeichen stehen aber so langsam auf Abschied. Die Spatzen rufen es von den Dächern. Gemäß der Zeitung mit den 4 Buchstaben (nicht angeklickt) gibt es heute eine Krisensitzung bei der Eintracht, wegen Dino. NTV spekuliert, ob es das letzte Spieltagsinterview von Dino für die Eintracht war... etc.
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Dino wird wahrscheinlich erst nachhaltig aus seinen Fehlern lernen, lernen können, wenn er mal neu anfangen muss, gehört evtl zu seinem Entwicklungsprozess. War bei Hoeneß nach Hoffenheim auch so. Egal was passiert, Dino ist ein top Trainer, der seinen Weg gehen wird.

Deshalb würde ich persönlich auch nichtmal Terzic komplett ablehnen, könnte grundsätzlich sein, dass wir in seinem Entwicklungsprozess der richtige Verein sein könnten.



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Dino wird wahrscheinlich erst nachhaltig aus seinen Fehlern lernen, lernen können, wenn er mal neu anfangen muss, gehört evtl zu seinem Entwicklungsprozess. War bei Hoeneß nach Hoffenheim auch so. Egal was passiert, Dino ist ein top Trainer, der seinen Weg gehen wird.

Deshalb würde ich persönlich auch nichtmal Terzic komplett ablehnen, könnte grundsätzlich sein, dass wir in seinem Entwicklungsprozess der richtige Verein sein könnten.



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Schönesge schrieb:

Deshalb würde ich persönlich auch nichtmal Terzic komplett ablehnen, könnte grundsätzlich sein, dass wir in seinem Entwicklungsprozess der richtige Verein sein könnten.

Zumindest bringt er eine gewisse Begeisterungsfähigkeit mit, wenngleich er halt "Dortmunder" ist...
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Dino wird wahrscheinlich erst nachhaltig aus seinen Fehlern lernen, lernen können, wenn er mal neu anfangen muss, gehört evtl zu seinem Entwicklungsprozess. War bei Hoeneß nach Hoffenheim auch so. Egal was passiert, Dino ist ein top Trainer, der seinen Weg gehen wird.

Deshalb würde ich persönlich auch nichtmal Terzic komplett ablehnen, könnte grundsätzlich sein, dass wir in seinem Entwicklungsprozess der richtige Verein sein könnten.



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Schönesge schrieb:

Dino wird wahrscheinlich erst nachhaltig aus seinen Fehlern lernen, lernen können, wenn er mal neu anfangen muss, gehört evtl zu seinem Entwicklungsprozess. War bei Hoeneß nach Hoffenheim auch so. Egal was passiert, Dino ist ein top Trainer, der seinen Weg gehen wird.

Deshalb würde ich persönlich auch nichtmal Terzic komplett ablehnen, könnte grundsätzlich sein, dass wir in seinem Entwicklungsprozess der richtige Verein sein könnten.


100% agree
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Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt
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Kastanie30 schrieb:

Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt


Tja, das war der Casus Knacktus in der ersten Hz. Die Verletzung von Kristensen.
Hätte ein anderer Trainer da besser reagiert und Kristensen direkt ausgewechselt? Zu dem frühen Zeitpunkt bei Führung das bis dahin gut funktionierende Konzept aufgegeben?
Toppmöller hat einfach gehofft, dass die Ärzte die Blutung schnell stoppen können. So dauerte es halt 5 Minuten. Und ja, das hat den Bremern geholfen ins Spiel zurückzufinden. Blöd gelaufen

Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.
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Aus meiner Sicht war das nicht der Knackpunkt. Bremen hat in diesen 5 Minuten gar nicht so gut gespielt und wir das sogar recht gut wegverteidigt. Der Knackpunkt war eine wiederholt unfassbare schlechte Defensivleistung vor dem 1:1.
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Kastanie30 schrieb:

Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt

Sehr gute Analyse, ich sehe trotzdem niemanden, der uns im Moment helfen kann. Rose passt nicht zur SGE, das hat Thomas Schaaf Vibes Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer, es soll ja Erfahrung sein und Glasner und Alsonso sind nicht das Regal der SGE.
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DJLars schrieb:

Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer,

Sehe ich anders, er hat in Dortmund schon gezeigt wie es gehen kann
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DJLars schrieb:

Edin T ist ein junger und eher unerfahrener Trainer,

Sehe ich anders, er hat in Dortmund schon gezeigt wie es gehen kann
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Ich kann mich nur wiederholen: Einfach mal in Dortmund nachfragen…
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Servus,

ich bin ein großer Dino -Fan und Befürworter, schätze ihn sehr als sehr guten Trainer.
Aber ich denke er ist zu analytisch (vll. zu modern) und verunsichert damit die Mannschaft.

Ich will etwas intensiver auf die fakten eingehen und freue mich, wenn ihr sachlich und respektvoll diskutiert.

Struktur/Taktik
Es wird ja immer von "den Gegner stressen gesprochen" - aktiv zu sein.
Leider sehe ich bei uns meistens nur zu Beginn eines Spiels (10min), wo genau das umgesetzt wird. In Bremen waren es 5 min, in Stuttgart 10.
Und in diesen Phasen war man eng am Mann dran, zweikampfintensiv und erfolgreich, gallig, konnte das Spiel vom eigenen Tor fern halten etc.

Urplötzlich schleicht sich wieder die Verunsicherung ein - "das Selbstvertrauen geht verloren", sei es durch eine Verletzung (Younes oder Kristensen, der aber weiterspielen konnte).
Das sind nur die letzten beiden Spiele, wo man diese Argumente bringen kann.

Dann kommt die Eintracht jedes mal zurück ins Spiel: gegen  Dortmund (3x) gegen Stuttgart (1x) gegen Bremen (3x) und kann aus diesen Erfolgserlebnissen keine Sicherheit erlangen.
Der Gegner (Bremen) ist ebenfalls verunsichert, aber man merkte nach dem Ausgleich, die "WOLLEN" mehr und haben genauso weitergespielt.

Wir verfallen leider in Lethargie, Strukturen gehen komplett verloren etc.

Defensive

2. beste Offensive und schlechteste Defensive.
Dabei fehlen verletzungsbedingt die Stürmer, die Abwehrspieler sind alle "gesund".
Alleine 6 / 9 Gegentoren fielen oder wurden über die linke Seite eingeleitet, wo ein Brown (den ich noch am stabilsten bis Weihnachten fand) und Theate (Leader und erfahren) es nicht gelöst bekommen.

Dazu fehlt die Struktur als Team gemeinsam zu pressen/verschieben oder zu verlagern.  
Entweder geht man zu spät ins Pressing, rückt bei langen Bällen zu langsam nach (um zweite Bälle zu gewinnen) oder steht zu tief, um überhaupt keine Entlastung mehr zu bekommen.

Offensive
Viel wurde durch Einzelaktionen gelöst - 2 x Doan (wichtige Siege/Punkte gegen Mainz und Augsburg), Last Minute Elfmeter gegen Wolfsburg.
Teilweise bleiben wir zu oft an einer Seite kleben, spielen dort im "Dreieck" Bälle von Doan zu Kristensen, der in den Halbräumen zu einem 8er oder 10er der dann wieder zurück auf die Außenpositon.
Das alles ohne in gefährlich Zonen zu kommen und ohne Raumgewinn, bis der Ball verloren geht.
Und wenn die Abwehrreihe "hochsteht", muss dann auch vorausschauend gehandelt werden.
Wir laufen meistens der Situation (Gegenangriff) hinterher und kommen in jeder Einzelaktion (bis zu einem Gegentreffer) nicht in den Zweikampf.

Trotz vieler Tore (38) bis zum Spieltag 8 hatten wir schon 22 Tore und wenn man die letzte 3 Spiele nimmt (8 Tore). haben wir in den weiteren 7 Spielen = 8 Tore geschossen...
Bei den Spielen mit 3 oder mehr geschossenen Toren (9 Spiele inkl Pokal/CL), haben wir insgesamt 4 x weniger als 3 Gegentore gefangen (alles Spiele aus der frühen Anfangsphase der Saison).

Statistiken

Der Zweikampfsträkste Spieler ist..... genauo Amenda mit 65,67% bei 8 Spielen.
Koch auf Platz 21 mit 61,92%
Theathe und Collins auf den Plätzen 50 und 54 unter 58%
Kristensen (das Mentalitätsmonster ist schwächster Zweikämpfer)  liegt noch schlechter bei 55%

zu den letzten 10 Spielen nur ein mal gegen Wolfsburg die bessere Statistik gehabt:

Zweikampfquote

gegen Bremen - 49%
gegen Stuttgart -38%
gegen Dortmund - 46%
gegen Hamburg - 50%
gegen Augsburg - 45%
gegen Leipzig - 49%
gegen Wolfsburg - 55%
gegen Köln - 50%

gegen Bergamo - 40%
gegen Barcelona - 46%

Unsere durchschnittliche Zweikampfquote liegt ca. bei 47,5%. Auch das ist zu wenig um eben auf TOP 6 Niveau erfolgreich zu sein.

Und Emotionen kommen vor allem über geführte und erfolgreiche Zweikämpfe.
Das man natürlich nicht in jedem Spiel immer 60% Zweikämpfe gewinnen kann ist nachvollziehbar, aber das ist schon erschreckend.

Weitere Statistik Passeffizienz (Quote)

CL:
gegen Bergamo - 81,28% - Bergamo: 85,88%
gegen Barcelona - 64% - Barcelona: 89,68%
gegen Neapel - 81,99% - Neapel: 89,35%
gegen Liverpool -81,67% - 91,69%
gegen Atletico -86,25% - Atletico: 91,27%
gegen Galatasaray 75% - Galatasaray: 85,21%

durchschnittlich Passquote liegt bei: 78,36%
In der CL zeigt sich das wir weniger Spielkontrolle / Ballbesitzphasen und erfolgreiche Passqoute haben.
Durchschnittlich wird die Passqoute auf CL Niveau bei 85% liegen.

in der Bundesliga:

Da wir auf Nationalebene zu den TOP 5 Mannschaften gehören, ist hier die Qualität der Gegner zu berücksichtigen.
Und hier zeigt sich das Übel: Unsere Passgenauigkeit liegt auch nur bei 81,50%.
Für eine Mannschaft die mit dem Ball spielen möchte und kreativ sein will ist das erschreckend schwach.

Bundesligadurschnitt liegt bei ca. 83%.

gegen Bremen - 78,13% - Bremen: 82,56%
gegen Stuttgart -80,66% - Stuttgart: 84,84%
gegen Dortmund - 78,46% - Dortmund: 86,3%
gegen Hamburg - 83,84% - Hamburg: 78,03%
gegen Augsburg - 83,44% - Augsburg: 85,01%
gegen Leipzig - 80% - Leipzig: 84,47%
gegen Wolfsburg - 81,59% - Wolfsburg: 77,83%
gegen Köln - 85,93% - Köln: 85,66%

Unsere Durchschnittliche Passquote liegt bei 81,50%

Zum Abschluss nehme ich mal die Duelle gegen die Kellerkinder:

Mainz
Heidenheim
Pauli

Eintracht - Mainz
Zweikampfquote: 52,53%
Passquote: 80,92%

Eintracht - Heidenheim
Zweikampfquote: 47,31%
Passquote: 86,79%

Eintracht - Pauli
Zweikampfquote: 50%
Passquote: 86,74%

Man sieht wir sind gegen diese Mannschaften mehr im Ballbesitz und haben gerade gegen Heidenheim und Pauli eine sehr hohe Effizienz.
Dennoch waren die Spiele nicht schön anzusehen.

Man könnte jetzt die ganze Saison analysieren, aber das wäre mühsam.
Meine Beobachtungen und Zahlen sollen auch nur die Entwicklung der letzte 6 Monate zeigen und die Tendenz zeigt klar nach unten.
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Servus,

ich bin ein großer Dino -Fan und Befürworter, schätze ihn sehr als sehr guten Trainer.
Aber ich denke er ist zu analytisch (vll. zu modern) und verunsichert damit die Mannschaft.

Ich will etwas intensiver auf die fakten eingehen und freue mich, wenn ihr sachlich und respektvoll diskutiert.

Struktur/Taktik
Es wird ja immer von "den Gegner stressen gesprochen" - aktiv zu sein.
Leider sehe ich bei uns meistens nur zu Beginn eines Spiels (10min), wo genau das umgesetzt wird. In Bremen waren es 5 min, in Stuttgart 10.
Und in diesen Phasen war man eng am Mann dran, zweikampfintensiv und erfolgreich, gallig, konnte das Spiel vom eigenen Tor fern halten etc.

Urplötzlich schleicht sich wieder die Verunsicherung ein - "das Selbstvertrauen geht verloren", sei es durch eine Verletzung (Younes oder Kristensen, der aber weiterspielen konnte).
Das sind nur die letzten beiden Spiele, wo man diese Argumente bringen kann.

Dann kommt die Eintracht jedes mal zurück ins Spiel: gegen  Dortmund (3x) gegen Stuttgart (1x) gegen Bremen (3x) und kann aus diesen Erfolgserlebnissen keine Sicherheit erlangen.
Der Gegner (Bremen) ist ebenfalls verunsichert, aber man merkte nach dem Ausgleich, die "WOLLEN" mehr und haben genauso weitergespielt.

Wir verfallen leider in Lethargie, Strukturen gehen komplett verloren etc.

Defensive

2. beste Offensive und schlechteste Defensive.
Dabei fehlen verletzungsbedingt die Stürmer, die Abwehrspieler sind alle "gesund".
Alleine 6 / 9 Gegentoren fielen oder wurden über die linke Seite eingeleitet, wo ein Brown (den ich noch am stabilsten bis Weihnachten fand) und Theate (Leader und erfahren) es nicht gelöst bekommen.

Dazu fehlt die Struktur als Team gemeinsam zu pressen/verschieben oder zu verlagern.  
Entweder geht man zu spät ins Pressing, rückt bei langen Bällen zu langsam nach (um zweite Bälle zu gewinnen) oder steht zu tief, um überhaupt keine Entlastung mehr zu bekommen.

Offensive
Viel wurde durch Einzelaktionen gelöst - 2 x Doan (wichtige Siege/Punkte gegen Mainz und Augsburg), Last Minute Elfmeter gegen Wolfsburg.
Teilweise bleiben wir zu oft an einer Seite kleben, spielen dort im "Dreieck" Bälle von Doan zu Kristensen, der in den Halbräumen zu einem 8er oder 10er der dann wieder zurück auf die Außenpositon.
Das alles ohne in gefährlich Zonen zu kommen und ohne Raumgewinn, bis der Ball verloren geht.
Und wenn die Abwehrreihe "hochsteht", muss dann auch vorausschauend gehandelt werden.
Wir laufen meistens der Situation (Gegenangriff) hinterher und kommen in jeder Einzelaktion (bis zu einem Gegentreffer) nicht in den Zweikampf.

Trotz vieler Tore (38) bis zum Spieltag 8 hatten wir schon 22 Tore und wenn man die letzte 3 Spiele nimmt (8 Tore). haben wir in den weiteren 7 Spielen = 8 Tore geschossen...
Bei den Spielen mit 3 oder mehr geschossenen Toren (9 Spiele inkl Pokal/CL), haben wir insgesamt 4 x weniger als 3 Gegentore gefangen (alles Spiele aus der frühen Anfangsphase der Saison).

Statistiken

Der Zweikampfsträkste Spieler ist..... genauo Amenda mit 65,67% bei 8 Spielen.
Koch auf Platz 21 mit 61,92%
Theathe und Collins auf den Plätzen 50 und 54 unter 58%
Kristensen (das Mentalitätsmonster ist schwächster Zweikämpfer)  liegt noch schlechter bei 55%

zu den letzten 10 Spielen nur ein mal gegen Wolfsburg die bessere Statistik gehabt:

Zweikampfquote

gegen Bremen - 49%
gegen Stuttgart -38%
gegen Dortmund - 46%
gegen Hamburg - 50%
gegen Augsburg - 45%
gegen Leipzig - 49%
gegen Wolfsburg - 55%
gegen Köln - 50%

gegen Bergamo - 40%
gegen Barcelona - 46%

Unsere durchschnittliche Zweikampfquote liegt ca. bei 47,5%. Auch das ist zu wenig um eben auf TOP 6 Niveau erfolgreich zu sein.

Und Emotionen kommen vor allem über geführte und erfolgreiche Zweikämpfe.
Das man natürlich nicht in jedem Spiel immer 60% Zweikämpfe gewinnen kann ist nachvollziehbar, aber das ist schon erschreckend.

Weitere Statistik Passeffizienz (Quote)

CL:
gegen Bergamo - 81,28% - Bergamo: 85,88%
gegen Barcelona - 64% - Barcelona: 89,68%
gegen Neapel - 81,99% - Neapel: 89,35%
gegen Liverpool -81,67% - 91,69%
gegen Atletico -86,25% - Atletico: 91,27%
gegen Galatasaray 75% - Galatasaray: 85,21%

durchschnittlich Passquote liegt bei: 78,36%
In der CL zeigt sich das wir weniger Spielkontrolle / Ballbesitzphasen und erfolgreiche Passqoute haben.
Durchschnittlich wird die Passqoute auf CL Niveau bei 85% liegen.

in der Bundesliga:

Da wir auf Nationalebene zu den TOP 5 Mannschaften gehören, ist hier die Qualität der Gegner zu berücksichtigen.
Und hier zeigt sich das Übel: Unsere Passgenauigkeit liegt auch nur bei 81,50%.
Für eine Mannschaft die mit dem Ball spielen möchte und kreativ sein will ist das erschreckend schwach.

Bundesligadurschnitt liegt bei ca. 83%.

gegen Bremen - 78,13% - Bremen: 82,56%
gegen Stuttgart -80,66% - Stuttgart: 84,84%
gegen Dortmund - 78,46% - Dortmund: 86,3%
gegen Hamburg - 83,84% - Hamburg: 78,03%
gegen Augsburg - 83,44% - Augsburg: 85,01%
gegen Leipzig - 80% - Leipzig: 84,47%
gegen Wolfsburg - 81,59% - Wolfsburg: 77,83%
gegen Köln - 85,93% - Köln: 85,66%

Unsere Durchschnittliche Passquote liegt bei 81,50%

Zum Abschluss nehme ich mal die Duelle gegen die Kellerkinder:

Mainz
Heidenheim
Pauli

Eintracht - Mainz
Zweikampfquote: 52,53%
Passquote: 80,92%

Eintracht - Heidenheim
Zweikampfquote: 47,31%
Passquote: 86,79%

Eintracht - Pauli
Zweikampfquote: 50%
Passquote: 86,74%

Man sieht wir sind gegen diese Mannschaften mehr im Ballbesitz und haben gerade gegen Heidenheim und Pauli eine sehr hohe Effizienz.
Dennoch waren die Spiele nicht schön anzusehen.

Man könnte jetzt die ganze Saison analysieren, aber das wäre mühsam.
Meine Beobachtungen und Zahlen sollen auch nur die Entwicklung der letzte 6 Monate zeigen und die Tendenz zeigt klar nach unten.
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naggedei schrieb:

Servus,

ich bin ein großer Dino -Fan und Befürworter, schätze ihn sehr als sehr guten Trainer.
Aber ich denke er ist zu analytisch (vll. zu modern) und verunsichert damit die Mannschaft.

Ich will etwas intensiver auf die fakten eingehen und freue mich, wenn ihr sachlich und respektvoll diskutiert.

Struktur/Taktik
Es wird ja immer von "den Gegner stressen gesprochen" - aktiv zu sein.
Leider sehe ich bei uns meistens nur zu Beginn eines Spiels (10min), wo genau das umgesetzt wird. In Bremen waren es 5 min, in Stuttgart 10.
Und in diesen Phasen war man eng am Mann dran, zweikampfintensiv und erfolgreich, gallig, konnte das Spiel vom eigenen Tor fern halten etc.

Urplötzlich schleicht sich wieder die Verunsicherung ein - "das Selbstvertrauen geht verloren", sei es durch eine Verletzung (Younes oder Kristensen, der aber weiterspielen konnte).
Das sind nur die letzten beiden Spiele, wo man diese Argumente bringen kann.

Dann kommt die Eintracht jedes mal zurück ins Spiel: gegen  Dortmund (3x) gegen Stuttgart (1x) gegen Bremen (3x) und kann aus diesen Erfolgserlebnissen keine Sicherheit erlangen.
Der Gegner (Bremen) ist ebenfalls verunsichert, aber man merkte nach dem Ausgleich, die "WOLLEN" mehr und haben genauso weitergespielt.

Wir verfallen leider in Lethargie, Strukturen gehen komplett verloren etc.

Defensive

2. beste Offensive und schlechteste Defensive.
Dabei fehlen verletzungsbedingt die Stürmer, die Abwehrspieler sind alle "gesund".
Alleine 6 / 9 Gegentoren fielen oder wurden über die linke Seite eingeleitet, wo ein Brown (den ich noch am stabilsten bis Weihnachten fand) und Theate (Leader und erfahren) es nicht gelöst bekommen.

Dazu fehlt die Struktur als Team gemeinsam zu pressen/verschieben oder zu verlagern.  
Entweder geht man zu spät ins Pressing, rückt bei langen Bällen zu langsam nach (um zweite Bälle zu gewinnen) oder steht zu tief, um überhaupt keine Entlastung mehr zu bekommen.

Offensive
Viel wurde durch Einzelaktionen gelöst - 2 x Doan (wichtige Siege/Punkte gegen Mainz und Augsburg), Last Minute Elfmeter gegen Wolfsburg.
Teilweise bleiben wir zu oft an einer Seite kleben, spielen dort im "Dreieck" Bälle von Doan zu Kristensen, der in den Halbräumen zu einem 8er oder 10er der dann wieder zurück auf die Außenpositon.
Das alles ohne in gefährlich Zonen zu kommen und ohne Raumgewinn, bis der Ball verloren geht.
Und wenn die Abwehrreihe "hochsteht", muss dann auch vorausschauend gehandelt werden.
Wir laufen meistens der Situation (Gegenangriff) hinterher und kommen in jeder Einzelaktion (bis zu einem Gegentreffer) nicht in den Zweikampf.

Trotz vieler Tore (38) bis zum Spieltag 8 hatten wir schon 22 Tore und wenn man die letzte 3 Spiele nimmt (8 Tore). haben wir in den weiteren 7 Spielen = 8 Tore geschossen...
Bei den Spielen mit 3 oder mehr geschossenen Toren (9 Spiele inkl Pokal/CL), haben wir insgesamt 4 x weniger als 3 Gegentore gefangen (alles Spiele aus der frühen Anfangsphase der Saison).

Statistiken

Der Zweikampfsträkste Spieler ist..... genauo Amenda mit 65,67% bei 8 Spielen.
Koch auf Platz 21 mit 61,92%
Theathe und Collins auf den Plätzen 50 und 54 unter 58%
Kristensen (das Mentalitätsmonster ist schwächster Zweikämpfer)  liegt noch schlechter bei 55%

zu den letzten 10 Spielen nur ein mal gegen Wolfsburg die bessere Statistik gehabt:

Zweikampfquote

gegen Bremen - 49%
gegen Stuttgart -38%
gegen Dortmund - 46%
gegen Hamburg - 50%
gegen Augsburg - 45%
gegen Leipzig - 49%
gegen Wolfsburg - 55%
gegen Köln - 50%

gegen Bergamo - 40%
gegen Barcelona - 46%

Unsere durchschnittliche Zweikampfquote liegt ca. bei 47,5%. Auch das ist zu wenig um eben auf TOP 6 Niveau erfolgreich zu sein.

Und Emotionen kommen vor allem über geführte und erfolgreiche Zweikämpfe.
Das man natürlich nicht in jedem Spiel immer 60% Zweikämpfe gewinnen kann ist nachvollziehbar, aber das ist schon erschreckend.

Weitere Statistik Passeffizienz (Quote)

CL:
gegen Bergamo - 81,28% - Bergamo: 85,88%
gegen Barcelona - 64% - Barcelona: 89,68%
gegen Neapel - 81,99% - Neapel: 89,35%
gegen Liverpool -81,67% - 91,69%
gegen Atletico -86,25% - Atletico: 91,27%
gegen Galatasaray 75% - Galatasaray: 85,21%

durchschnittlich Passquote liegt bei: 78,36%
In der CL zeigt sich das wir weniger Spielkontrolle / Ballbesitzphasen und erfolgreiche Passqoute haben.
Durchschnittlich wird die Passqoute auf CL Niveau bei 85% liegen.

in der Bundesliga:

Da wir auf Nationalebene zu den TOP 5 Mannschaften gehören, ist hier die Qualität der Gegner zu berücksichtigen.
Und hier zeigt sich das Übel: Unsere Passgenauigkeit liegt auch nur bei 81,50%.
Für eine Mannschaft die mit dem Ball spielen möchte und kreativ sein will ist das erschreckend schwach.

Bundesligadurschnitt liegt bei ca. 83%.

gegen Bremen - 78,13% - Bremen: 82,56%
gegen Stuttgart -80,66% - Stuttgart: 84,84%
gegen Dortmund - 78,46% - Dortmund: 86,3%
gegen Hamburg - 83,84% - Hamburg: 78,03%
gegen Augsburg - 83,44% - Augsburg: 85,01%
gegen Leipzig - 80% - Leipzig: 84,47%
gegen Wolfsburg - 81,59% - Wolfsburg: 77,83%
gegen Köln - 85,93% - Köln: 85,66%

Unsere Durchschnittliche Passquote liegt bei 81,50%

Zum Abschluss nehme ich mal die Duelle gegen die Kellerkinder:

Mainz
Heidenheim
Pauli

Eintracht - Mainz
Zweikampfquote: 52,53%
Passquote: 80,92%

Eintracht - Heidenheim
Zweikampfquote: 47,31%
Passquote: 86,79%

Eintracht - Pauli
Zweikampfquote: 50%
Passquote: 86,74%

Man sieht wir sind gegen diese Mannschaften mehr im Ballbesitz und haben gerade gegen Heidenheim und Pauli eine sehr hohe Effizienz.
Dennoch waren die Spiele nicht schön anzusehen.

Man könnte jetzt die ganze Saison analysieren, aber das wäre mühsam.
Meine Beobachtungen und Zahlen sollen auch nur die Entwicklung der letzte 6 Monate zeigen und die Tendenz zeigt klar nach unten.


Danke für die genaue Darstellung und Mühe damit, auch ich halte Dino für fachlich qualifiziert, aber vielleicht passt es hier einfach nicht mehr, das sollte man sich dann gemeinsam eingestehen. Kann sein, dass er dann daraus wichtige Erfahrungen sammelt und es woanders besser klappt. Wir hatten ja auch 1995/96 den späteren Triple Trainer der Bayern hier, fachlich sicher qualifiziert, hat aber aus anderen Gründen nicht (mehr) gepasst.  
#
Servus,

ich bin ein großer Dino -Fan und Befürworter, schätze ihn sehr als sehr guten Trainer.
Aber ich denke er ist zu analytisch (vll. zu modern) und verunsichert damit die Mannschaft.

Ich will etwas intensiver auf die fakten eingehen und freue mich, wenn ihr sachlich und respektvoll diskutiert.

Struktur/Taktik
Es wird ja immer von "den Gegner stressen gesprochen" - aktiv zu sein.
Leider sehe ich bei uns meistens nur zu Beginn eines Spiels (10min), wo genau das umgesetzt wird. In Bremen waren es 5 min, in Stuttgart 10.
Und in diesen Phasen war man eng am Mann dran, zweikampfintensiv und erfolgreich, gallig, konnte das Spiel vom eigenen Tor fern halten etc.

Urplötzlich schleicht sich wieder die Verunsicherung ein - "das Selbstvertrauen geht verloren", sei es durch eine Verletzung (Younes oder Kristensen, der aber weiterspielen konnte).
Das sind nur die letzten beiden Spiele, wo man diese Argumente bringen kann.

Dann kommt die Eintracht jedes mal zurück ins Spiel: gegen  Dortmund (3x) gegen Stuttgart (1x) gegen Bremen (3x) und kann aus diesen Erfolgserlebnissen keine Sicherheit erlangen.
Der Gegner (Bremen) ist ebenfalls verunsichert, aber man merkte nach dem Ausgleich, die "WOLLEN" mehr und haben genauso weitergespielt.

Wir verfallen leider in Lethargie, Strukturen gehen komplett verloren etc.

Defensive

2. beste Offensive und schlechteste Defensive.
Dabei fehlen verletzungsbedingt die Stürmer, die Abwehrspieler sind alle "gesund".
Alleine 6 / 9 Gegentoren fielen oder wurden über die linke Seite eingeleitet, wo ein Brown (den ich noch am stabilsten bis Weihnachten fand) und Theate (Leader und erfahren) es nicht gelöst bekommen.

Dazu fehlt die Struktur als Team gemeinsam zu pressen/verschieben oder zu verlagern.  
Entweder geht man zu spät ins Pressing, rückt bei langen Bällen zu langsam nach (um zweite Bälle zu gewinnen) oder steht zu tief, um überhaupt keine Entlastung mehr zu bekommen.

Offensive
Viel wurde durch Einzelaktionen gelöst - 2 x Doan (wichtige Siege/Punkte gegen Mainz und Augsburg), Last Minute Elfmeter gegen Wolfsburg.
Teilweise bleiben wir zu oft an einer Seite kleben, spielen dort im "Dreieck" Bälle von Doan zu Kristensen, der in den Halbräumen zu einem 8er oder 10er der dann wieder zurück auf die Außenpositon.
Das alles ohne in gefährlich Zonen zu kommen und ohne Raumgewinn, bis der Ball verloren geht.
Und wenn die Abwehrreihe "hochsteht", muss dann auch vorausschauend gehandelt werden.
Wir laufen meistens der Situation (Gegenangriff) hinterher und kommen in jeder Einzelaktion (bis zu einem Gegentreffer) nicht in den Zweikampf.

Trotz vieler Tore (38) bis zum Spieltag 8 hatten wir schon 22 Tore und wenn man die letzte 3 Spiele nimmt (8 Tore). haben wir in den weiteren 7 Spielen = 8 Tore geschossen...
Bei den Spielen mit 3 oder mehr geschossenen Toren (9 Spiele inkl Pokal/CL), haben wir insgesamt 4 x weniger als 3 Gegentore gefangen (alles Spiele aus der frühen Anfangsphase der Saison).

Statistiken

Der Zweikampfsträkste Spieler ist..... genauo Amenda mit 65,67% bei 8 Spielen.
Koch auf Platz 21 mit 61,92%
Theathe und Collins auf den Plätzen 50 und 54 unter 58%
Kristensen (das Mentalitätsmonster ist schwächster Zweikämpfer)  liegt noch schlechter bei 55%

zu den letzten 10 Spielen nur ein mal gegen Wolfsburg die bessere Statistik gehabt:

Zweikampfquote

gegen Bremen - 49%
gegen Stuttgart -38%
gegen Dortmund - 46%
gegen Hamburg - 50%
gegen Augsburg - 45%
gegen Leipzig - 49%
gegen Wolfsburg - 55%
gegen Köln - 50%

gegen Bergamo - 40%
gegen Barcelona - 46%

Unsere durchschnittliche Zweikampfquote liegt ca. bei 47,5%. Auch das ist zu wenig um eben auf TOP 6 Niveau erfolgreich zu sein.

Und Emotionen kommen vor allem über geführte und erfolgreiche Zweikämpfe.
Das man natürlich nicht in jedem Spiel immer 60% Zweikämpfe gewinnen kann ist nachvollziehbar, aber das ist schon erschreckend.

Weitere Statistik Passeffizienz (Quote)

CL:
gegen Bergamo - 81,28% - Bergamo: 85,88%
gegen Barcelona - 64% - Barcelona: 89,68%
gegen Neapel - 81,99% - Neapel: 89,35%
gegen Liverpool -81,67% - 91,69%
gegen Atletico -86,25% - Atletico: 91,27%
gegen Galatasaray 75% - Galatasaray: 85,21%

durchschnittlich Passquote liegt bei: 78,36%
In der CL zeigt sich das wir weniger Spielkontrolle / Ballbesitzphasen und erfolgreiche Passqoute haben.
Durchschnittlich wird die Passqoute auf CL Niveau bei 85% liegen.

in der Bundesliga:

Da wir auf Nationalebene zu den TOP 5 Mannschaften gehören, ist hier die Qualität der Gegner zu berücksichtigen.
Und hier zeigt sich das Übel: Unsere Passgenauigkeit liegt auch nur bei 81,50%.
Für eine Mannschaft die mit dem Ball spielen möchte und kreativ sein will ist das erschreckend schwach.

Bundesligadurschnitt liegt bei ca. 83%.

gegen Bremen - 78,13% - Bremen: 82,56%
gegen Stuttgart -80,66% - Stuttgart: 84,84%
gegen Dortmund - 78,46% - Dortmund: 86,3%
gegen Hamburg - 83,84% - Hamburg: 78,03%
gegen Augsburg - 83,44% - Augsburg: 85,01%
gegen Leipzig - 80% - Leipzig: 84,47%
gegen Wolfsburg - 81,59% - Wolfsburg: 77,83%
gegen Köln - 85,93% - Köln: 85,66%

Unsere Durchschnittliche Passquote liegt bei 81,50%

Zum Abschluss nehme ich mal die Duelle gegen die Kellerkinder:

Mainz
Heidenheim
Pauli

Eintracht - Mainz
Zweikampfquote: 52,53%
Passquote: 80,92%

Eintracht - Heidenheim
Zweikampfquote: 47,31%
Passquote: 86,79%

Eintracht - Pauli
Zweikampfquote: 50%
Passquote: 86,74%

Man sieht wir sind gegen diese Mannschaften mehr im Ballbesitz und haben gerade gegen Heidenheim und Pauli eine sehr hohe Effizienz.
Dennoch waren die Spiele nicht schön anzusehen.

Man könnte jetzt die ganze Saison analysieren, aber das wäre mühsam.
Meine Beobachtungen und Zahlen sollen auch nur die Entwicklung der letzte 6 Monate zeigen und die Tendenz zeigt klar nach unten.
#
Danke für den aufwändigen Beitrag! Ich glaube, wir vergessen in unserer "FIFA Fußballmanager" Mentalität manchmal, daß Sportlerkarrieren nur eingeschränkt planbar sind. Und somit auch eine "Erfolgssaison" nur eingeschränkt planbar ist. Um aus Deinem Post diesbezüglich etwas herauszupicken: Brown ist ein m.E. sensationelles Talent. Leider ist da schon der Zug abgefahren und er ist nicht mehr das, was er eigentlich ist (nämlich ein unfassbar sympathischer 22jähriger Bub, ein Riesentalent, aber in seiner Entwicklung noch nicht abgeschlossen), sondern quasi ein Spekulationsobjekt. In nahezu jeder Publikation gehen alle davon aus, daß er "eh für viel Geld verkauft" wird. Und da ist dann das Problem. Er ist nämlich noch gar nicht so weit, um für 80Mio zu Arsenal, Man City, nach Barcelona oder Madrid zu gehen. Er braucht da noch 1-2 Jahre. Eher 2. Bei Can Uzun eine ähnliche Geschichte. Bei Larsson auch. Plötzlich spielt der Körper nicht richtig mit und die Entwicklung stagniert. Aber das muss man eben mit kalkulieren. Wenn man es genau nimmt, dann haben wir eine unendliche Pechsträhne in Bezug auf Verletzung/Krankheit/Entwicklung. Bei folgenden Spielern hat man gehofft, daß sie dieses Jahr den nächsten Schritt machen:
Uzun (Durch Verletzung zurückgeworfen)
Brown (überspielt, letztlich v.a. auch defensiv stagniert)
Burkardt (Verletzung, ansonsten natürlich großartig)
Bahoya (völlig außer Tritt geraten)
Chaibi (nach tollem Beginn plötzlich abgestürzt)
Collins (plötzlich abgestürzt)
Amenda (trotz der Zweikampfquote schafft er es offenbar nicht)
Kaua Santos (das ist ja völlig schief gegangen)

Die sehr vielversprechenden Starts von
Ebtanoulib (Verletzung)
Amamouni (das ist natürlich sensationell)
Kalimunendo (ich hoffe das, was gerade um die Eintracht passiert, zieht ihn nicht zu sehr runter)

sind natürlich noch sehr frisch.
Aber dazu kommen auch noch gewisse Routiniers, die plötzlich leistungsmäßig abstürzen. Und das sind v.a.:
Koch
Skhiri
Götze

Ob man da jetzt Theate dazunimmt, das kann man diskutieren. Ich finde ihn um Längen stabiler, auf jeden Fall engagierter als die 3 genannte hier. Gleiches gilt auch für Kristensen, der auch in "schwächeren" Spielen immer etwas anbietet.

Was ich damit sagen will: Die genannten Statistiken sind Folge davon, daß es "nicht läuft", v.a. mental. Und meines Erachtens nicht umgekehrt der "Grund", warum es nicht läuft. Das ganz grundlegende Abwehrverhalten ist nicht bundesligawürdig und dilettantisch. Und wir haben on top ein riesiges Torhüterproblem.

Und  das sind, meiner Mng. nach die Gründe, warum eine Trainerentlassung jetzt leider notwendig ist. Er bekommt die Mannschaft mental nicht stark und er bekommt keinerlei Struktur in die Defensive. Die schlechte Entwicklung der jungen Spieler, finde ich, kann man ihm persönlich nicht anlasten. Auch wenn das gewisse Spezialisten hier anders sehen.
#
naggedei schrieb:

Servus,

ich bin ein großer Dino -Fan und Befürworter, schätze ihn sehr als sehr guten Trainer.
Aber ich denke er ist zu analytisch (vll. zu modern) und verunsichert damit die Mannschaft.

Ich will etwas intensiver auf die fakten eingehen und freue mich, wenn ihr sachlich und respektvoll diskutiert.

Struktur/Taktik
Es wird ja immer von "den Gegner stressen gesprochen" - aktiv zu sein.
Leider sehe ich bei uns meistens nur zu Beginn eines Spiels (10min), wo genau das umgesetzt wird. In Bremen waren es 5 min, in Stuttgart 10.
Und in diesen Phasen war man eng am Mann dran, zweikampfintensiv und erfolgreich, gallig, konnte das Spiel vom eigenen Tor fern halten etc.

Urplötzlich schleicht sich wieder die Verunsicherung ein - "das Selbstvertrauen geht verloren", sei es durch eine Verletzung (Younes oder Kristensen, der aber weiterspielen konnte).
Das sind nur die letzten beiden Spiele, wo man diese Argumente bringen kann.

Dann kommt die Eintracht jedes mal zurück ins Spiel: gegen  Dortmund (3x) gegen Stuttgart (1x) gegen Bremen (3x) und kann aus diesen Erfolgserlebnissen keine Sicherheit erlangen.
Der Gegner (Bremen) ist ebenfalls verunsichert, aber man merkte nach dem Ausgleich, die "WOLLEN" mehr und haben genauso weitergespielt.

Wir verfallen leider in Lethargie, Strukturen gehen komplett verloren etc.

Defensive

2. beste Offensive und schlechteste Defensive.
Dabei fehlen verletzungsbedingt die Stürmer, die Abwehrspieler sind alle "gesund".
Alleine 6 / 9 Gegentoren fielen oder wurden über die linke Seite eingeleitet, wo ein Brown (den ich noch am stabilsten bis Weihnachten fand) und Theate (Leader und erfahren) es nicht gelöst bekommen.

Dazu fehlt die Struktur als Team gemeinsam zu pressen/verschieben oder zu verlagern.  
Entweder geht man zu spät ins Pressing, rückt bei langen Bällen zu langsam nach (um zweite Bälle zu gewinnen) oder steht zu tief, um überhaupt keine Entlastung mehr zu bekommen.

Offensive
Viel wurde durch Einzelaktionen gelöst - 2 x Doan (wichtige Siege/Punkte gegen Mainz und Augsburg), Last Minute Elfmeter gegen Wolfsburg.
Teilweise bleiben wir zu oft an einer Seite kleben, spielen dort im "Dreieck" Bälle von Doan zu Kristensen, der in den Halbräumen zu einem 8er oder 10er der dann wieder zurück auf die Außenpositon.
Das alles ohne in gefährlich Zonen zu kommen und ohne Raumgewinn, bis der Ball verloren geht.
Und wenn die Abwehrreihe "hochsteht", muss dann auch vorausschauend gehandelt werden.
Wir laufen meistens der Situation (Gegenangriff) hinterher und kommen in jeder Einzelaktion (bis zu einem Gegentreffer) nicht in den Zweikampf.

Trotz vieler Tore (38) bis zum Spieltag 8 hatten wir schon 22 Tore und wenn man die letzte 3 Spiele nimmt (8 Tore). haben wir in den weiteren 7 Spielen = 8 Tore geschossen...
Bei den Spielen mit 3 oder mehr geschossenen Toren (9 Spiele inkl Pokal/CL), haben wir insgesamt 4 x weniger als 3 Gegentore gefangen (alles Spiele aus der frühen Anfangsphase der Saison).

Statistiken

Der Zweikampfsträkste Spieler ist..... genauo Amenda mit 65,67% bei 8 Spielen.
Koch auf Platz 21 mit 61,92%
Theathe und Collins auf den Plätzen 50 und 54 unter 58%
Kristensen (das Mentalitätsmonster ist schwächster Zweikämpfer)  liegt noch schlechter bei 55%

zu den letzten 10 Spielen nur ein mal gegen Wolfsburg die bessere Statistik gehabt:

Zweikampfquote

gegen Bremen - 49%
gegen Stuttgart -38%
gegen Dortmund - 46%
gegen Hamburg - 50%
gegen Augsburg - 45%
gegen Leipzig - 49%
gegen Wolfsburg - 55%
gegen Köln - 50%

gegen Bergamo - 40%
gegen Barcelona - 46%

Unsere durchschnittliche Zweikampfquote liegt ca. bei 47,5%. Auch das ist zu wenig um eben auf TOP 6 Niveau erfolgreich zu sein.

Und Emotionen kommen vor allem über geführte und erfolgreiche Zweikämpfe.
Das man natürlich nicht in jedem Spiel immer 60% Zweikämpfe gewinnen kann ist nachvollziehbar, aber das ist schon erschreckend.

Weitere Statistik Passeffizienz (Quote)

CL:
gegen Bergamo - 81,28% - Bergamo: 85,88%
gegen Barcelona - 64% - Barcelona: 89,68%
gegen Neapel - 81,99% - Neapel: 89,35%
gegen Liverpool -81,67% - 91,69%
gegen Atletico -86,25% - Atletico: 91,27%
gegen Galatasaray 75% - Galatasaray: 85,21%

durchschnittlich Passquote liegt bei: 78,36%
In der CL zeigt sich das wir weniger Spielkontrolle / Ballbesitzphasen und erfolgreiche Passqoute haben.
Durchschnittlich wird die Passqoute auf CL Niveau bei 85% liegen.

in der Bundesliga:

Da wir auf Nationalebene zu den TOP 5 Mannschaften gehören, ist hier die Qualität der Gegner zu berücksichtigen.
Und hier zeigt sich das Übel: Unsere Passgenauigkeit liegt auch nur bei 81,50%.
Für eine Mannschaft die mit dem Ball spielen möchte und kreativ sein will ist das erschreckend schwach.

Bundesligadurschnitt liegt bei ca. 83%.

gegen Bremen - 78,13% - Bremen: 82,56%
gegen Stuttgart -80,66% - Stuttgart: 84,84%
gegen Dortmund - 78,46% - Dortmund: 86,3%
gegen Hamburg - 83,84% - Hamburg: 78,03%
gegen Augsburg - 83,44% - Augsburg: 85,01%
gegen Leipzig - 80% - Leipzig: 84,47%
gegen Wolfsburg - 81,59% - Wolfsburg: 77,83%
gegen Köln - 85,93% - Köln: 85,66%

Unsere Durchschnittliche Passquote liegt bei 81,50%

Zum Abschluss nehme ich mal die Duelle gegen die Kellerkinder:

Mainz
Heidenheim
Pauli

Eintracht - Mainz
Zweikampfquote: 52,53%
Passquote: 80,92%

Eintracht - Heidenheim
Zweikampfquote: 47,31%
Passquote: 86,79%

Eintracht - Pauli
Zweikampfquote: 50%
Passquote: 86,74%

Man sieht wir sind gegen diese Mannschaften mehr im Ballbesitz und haben gerade gegen Heidenheim und Pauli eine sehr hohe Effizienz.
Dennoch waren die Spiele nicht schön anzusehen.

Man könnte jetzt die ganze Saison analysieren, aber das wäre mühsam.
Meine Beobachtungen und Zahlen sollen auch nur die Entwicklung der letzte 6 Monate zeigen und die Tendenz zeigt klar nach unten.


Danke für die genaue Darstellung und Mühe damit, auch ich halte Dino für fachlich qualifiziert, aber vielleicht passt es hier einfach nicht mehr, das sollte man sich dann gemeinsam eingestehen. Kann sein, dass er dann daraus wichtige Erfahrungen sammelt und es woanders besser klappt. Wir hatten ja auch 1995/96 den späteren Triple Trainer der Bayern hier, fachlich sicher qualifiziert, hat aber aus anderen Gründen nicht (mehr) gepasst.  
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Es stecken hinter dem Spielsystem der Eintracht ohne Zweifel hochkomplexe Überlegungen, die sich dem „einfachen Fan“ wie mir, der bis heute noch nicht mal den Begriff „Joker“ für Schienenspieler kannte, nicht erschließen. Aber die Logik (oder die Physik) gibt doch m. E. vor, dass eine sehr hoch stehende Verteidigung auch sehr schnelle Innenverteidiger haben sollte, unabhängig davon, ob die Außenspieler „zu früh drauf schieben“ oder nicht, wie der Kicker schreibt…egal.

Was Positives,  Ayoube hat in knapp 25 Minuten Gesamtspielzeit ein Tor und eine Torvorlage abgeliefert, beides starke Aktionen. Und auch insgesamt zwei gute Auftritte für einen Kicker aus der dritten Liga. Gefällt mir sehr gut. War sicherlich gar nicht vorgesehen, ihn so früh im Jahr zu bringen.
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Danke für den aufwändigen Beitrag! Ich glaube, wir vergessen in unserer "FIFA Fußballmanager" Mentalität manchmal, daß Sportlerkarrieren nur eingeschränkt planbar sind. Und somit auch eine "Erfolgssaison" nur eingeschränkt planbar ist. Um aus Deinem Post diesbezüglich etwas herauszupicken: Brown ist ein m.E. sensationelles Talent. Leider ist da schon der Zug abgefahren und er ist nicht mehr das, was er eigentlich ist (nämlich ein unfassbar sympathischer 22jähriger Bub, ein Riesentalent, aber in seiner Entwicklung noch nicht abgeschlossen), sondern quasi ein Spekulationsobjekt. In nahezu jeder Publikation gehen alle davon aus, daß er "eh für viel Geld verkauft" wird. Und da ist dann das Problem. Er ist nämlich noch gar nicht so weit, um für 80Mio zu Arsenal, Man City, nach Barcelona oder Madrid zu gehen. Er braucht da noch 1-2 Jahre. Eher 2. Bei Can Uzun eine ähnliche Geschichte. Bei Larsson auch. Plötzlich spielt der Körper nicht richtig mit und die Entwicklung stagniert. Aber das muss man eben mit kalkulieren. Wenn man es genau nimmt, dann haben wir eine unendliche Pechsträhne in Bezug auf Verletzung/Krankheit/Entwicklung. Bei folgenden Spielern hat man gehofft, daß sie dieses Jahr den nächsten Schritt machen:
Uzun (Durch Verletzung zurückgeworfen)
Brown (überspielt, letztlich v.a. auch defensiv stagniert)
Burkardt (Verletzung, ansonsten natürlich großartig)
Bahoya (völlig außer Tritt geraten)
Chaibi (nach tollem Beginn plötzlich abgestürzt)
Collins (plötzlich abgestürzt)
Amenda (trotz der Zweikampfquote schafft er es offenbar nicht)
Kaua Santos (das ist ja völlig schief gegangen)

Die sehr vielversprechenden Starts von
Ebtanoulib (Verletzung)
Amamouni (das ist natürlich sensationell)
Kalimunendo (ich hoffe das, was gerade um die Eintracht passiert, zieht ihn nicht zu sehr runter)

sind natürlich noch sehr frisch.
Aber dazu kommen auch noch gewisse Routiniers, die plötzlich leistungsmäßig abstürzen. Und das sind v.a.:
Koch
Skhiri
Götze

Ob man da jetzt Theate dazunimmt, das kann man diskutieren. Ich finde ihn um Längen stabiler, auf jeden Fall engagierter als die 3 genannte hier. Gleiches gilt auch für Kristensen, der auch in "schwächeren" Spielen immer etwas anbietet.

Was ich damit sagen will: Die genannten Statistiken sind Folge davon, daß es "nicht läuft", v.a. mental. Und meines Erachtens nicht umgekehrt der "Grund", warum es nicht läuft. Das ganz grundlegende Abwehrverhalten ist nicht bundesligawürdig und dilettantisch. Und wir haben on top ein riesiges Torhüterproblem.

Und  das sind, meiner Mng. nach die Gründe, warum eine Trainerentlassung jetzt leider notwendig ist. Er bekommt die Mannschaft mental nicht stark und er bekommt keinerlei Struktur in die Defensive. Die schlechte Entwicklung der jungen Spieler, finde ich, kann man ihm persönlich nicht anlasten. Auch wenn das gewisse Spezialisten hier anders sehen.
#
DoctorJ83 schrieb:

Danke für den aufwändigen Beitrag! Ich glaube, wir vergessen in unserer "FIFA Fußballmanager" Mentalität manchmal, daß Sportlerkarrieren nur eingeschränkt planbar sind. Und somit auch eine "Erfolgssaison" nur eingeschränkt planbar ist. Um aus Deinem Post diesbezüglich etwas herauszupicken: Brown ist ein m.E. sensationelles Talent. Leider ist da schon der Zug abgefahren und er ist nicht mehr das, was er eigentlich ist (nämlich ein unfassbar sympathischer 22jähriger Bub, ein Riesentalent, aber in seiner Entwicklung noch nicht abgeschlossen), sondern quasi ein Spekulationsobjekt. In nahezu jeder Publikation gehen alle davon aus, daß er "eh für viel Geld verkauft" wird. Und da ist dann das Problem. Er ist nämlich noch gar nicht so weit, um für 80Mio zu Arsenal, Man City, nach Barcelona oder Madrid zu gehen. Er braucht da noch 1-2 Jahre. Eher 2. Bei Can Uzun eine ähnliche Geschichte. Bei Larsson auch. Plötzlich spielt der Körper nicht richtig mit und die Entwicklung stagniert. Aber das muss man eben mit kalkulieren. Wenn man es genau nimmt, dann haben wir eine unendliche Pechsträhne in Bezug auf Verletzung/Krankheit/Entwicklung. Bei folgenden Spielern hat man gehofft, daß sie dieses Jahr den nächsten Schritt machen:
Uzun (Durch Verletzung zurückgeworfen)
Brown (überspielt, letztlich v.a. auch defensiv stagniert)
Burkardt (Verletzung, ansonsten natürlich großartig)
Bahoya (völlig außer Tritt geraten)
Chaibi (nach tollem Beginn plötzlich abgestürzt)
Collins (plötzlich abgestürzt)
Amenda (trotz der Zweikampfquote schafft er es offenbar nicht)
Kaua Santos (das ist ja völlig schief gegangen)

Die sehr vielversprechenden Starts von
Ebtanoulib (Verletzung)
Amamouni (das ist natürlich sensationell)
Kalimunendo (ich hoffe das, was gerade um die Eintracht passiert, zieht ihn nicht zu sehr runter)

sind natürlich noch sehr frisch.
Aber dazu kommen auch noch gewisse Routiniers, die plötzlich leistungsmäßig abstürzen. Und das sind v.a.:
Koch
Skhiri
Götze

Ob man da jetzt Theate dazunimmt, das kann man diskutieren. Ich finde ihn um Längen stabiler, auf jeden Fall engagierter als die 3 genannte hier. Gleiches gilt auch für Kristensen, der auch in "schwächeren" Spielen immer etwas anbietet.

Was ich damit sagen will: Die genannten Statistiken sind Folge davon, daß es "nicht läuft", v.a. mental. Und meines Erachtens nicht umgekehrt der "Grund", warum es nicht läuft. Das ganz grundlegende Abwehrverhalten ist nicht bundesligawürdig und dilettantisch. Und wir haben on top ein riesiges Torhüterproblem.

Und  das sind, meiner Mng. nach die Gründe, warum eine Trainerentlassung jetzt leider notwendig ist. Er bekommt die Mannschaft mental nicht stark und er bekommt keinerlei Struktur in die Defensive. Die schlechte Entwicklung der jungen Spieler, finde ich, kann man ihm persönlich nicht anlasten. Auch wenn das gewisse Spezialisten hier anders sehen.


Die Spieler und gerade die jungen, müßten doch selbst ein Interesse daran haben, das ihre Entwicklung vorangeht und dabei muß der Trainer mithelfen.
Aber wenn so viele, auch die älteren, in ihrer Leistungsbereitschaft stagnieren, hat das mutmaßlich nicht nur sportliche Gründe.
#
Kastanie30 schrieb:

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen.


Und genau das ist leider der Punkt, der für mich bzgl. Dino auch am kritischsten ist, abseits der taktischen Dauermängel.
Das habe ich ja auch schon letztens bemängelt. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Verletzung, jeder Chance des Gegners usw. das Team mental und taktisch (Umsetzung) so instabil wird. Und entweder der Trainer findet da eine Lösung oder er muss gehen. Man hat halt Dino logischerweise Zeit gegeben, wir sind ja nicht Schalke 2020. Aber jetzt ist halt der Kredit und das Vertrauen komplett aufgebraucht, dass er diese Probleme gelöst bekommt.

(Und so sehr ich Dino mag und schätze, die Mechanismen des Profifussballs greifen hier, wie Du schon sagst: Leistungsgesellschaft, man kann nicht ewig zuschauen).
#
SGE_Werner schrieb:

Kastanie30 schrieb:

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen.


Und genau das ist leider der Punkt, der für mich bzgl. Dino auch am kritischsten ist, abseits der taktischen Dauermängel.
Das habe ich ja auch schon letztens bemängelt. Es kann doch nicht sein, dass bei jeder Verletzung, jeder Chance des Gegners usw. das Team mental und taktisch (Umsetzung) so instabil wird. Und entweder der Trainer findet da eine Lösung oder er muss gehen. Man hat halt Dino logischerweise Zeit gegeben, wir sind ja nicht Schalke 2020. Aber jetzt ist halt der Kredit und das Vertrauen komplett aufgebraucht, dass er diese Probleme gelöst bekommt.

(Und so sehr ich Dino mag und schätze, die Mechanismen des Profifussballs greifen hier, wie Du schon sagst: Leistungsgesellschaft, man kann nicht ewig zuschauen).

Damit bringst Du es auf den Punkt. Dino kann die Mannschaft mental nicht stark machen und defensiv keine Struktur geben. V.a. das mit der Defensive ist ja völlig unerklärlich und hat wohl kaum etwas mit individueller "Qualität" zu tun. St.Pauli hat es z.B. geschafft letztes Jahr eine Betonabwehr ohne Stars zu bauen. Defensive hat viel mit Arbeit, Mentalität und Spielintelligenz zu tun.
Und deswegen könnte ein Trainerwechsel jetzt auch etwas bringen.  
#
DoctorJ83 schrieb:

Danke für den aufwändigen Beitrag! Ich glaube, wir vergessen in unserer "FIFA Fußballmanager" Mentalität manchmal, daß Sportlerkarrieren nur eingeschränkt planbar sind. Und somit auch eine "Erfolgssaison" nur eingeschränkt planbar ist. Um aus Deinem Post diesbezüglich etwas herauszupicken: Brown ist ein m.E. sensationelles Talent. Leider ist da schon der Zug abgefahren und er ist nicht mehr das, was er eigentlich ist (nämlich ein unfassbar sympathischer 22jähriger Bub, ein Riesentalent, aber in seiner Entwicklung noch nicht abgeschlossen), sondern quasi ein Spekulationsobjekt. In nahezu jeder Publikation gehen alle davon aus, daß er "eh für viel Geld verkauft" wird. Und da ist dann das Problem. Er ist nämlich noch gar nicht so weit, um für 80Mio zu Arsenal, Man City, nach Barcelona oder Madrid zu gehen. Er braucht da noch 1-2 Jahre. Eher 2. Bei Can Uzun eine ähnliche Geschichte. Bei Larsson auch. Plötzlich spielt der Körper nicht richtig mit und die Entwicklung stagniert. Aber das muss man eben mit kalkulieren. Wenn man es genau nimmt, dann haben wir eine unendliche Pechsträhne in Bezug auf Verletzung/Krankheit/Entwicklung. Bei folgenden Spielern hat man gehofft, daß sie dieses Jahr den nächsten Schritt machen:
Uzun (Durch Verletzung zurückgeworfen)
Brown (überspielt, letztlich v.a. auch defensiv stagniert)
Burkardt (Verletzung, ansonsten natürlich großartig)
Bahoya (völlig außer Tritt geraten)
Chaibi (nach tollem Beginn plötzlich abgestürzt)
Collins (plötzlich abgestürzt)
Amenda (trotz der Zweikampfquote schafft er es offenbar nicht)
Kaua Santos (das ist ja völlig schief gegangen)

Die sehr vielversprechenden Starts von
Ebtanoulib (Verletzung)
Amamouni (das ist natürlich sensationell)
Kalimunendo (ich hoffe das, was gerade um die Eintracht passiert, zieht ihn nicht zu sehr runter)

sind natürlich noch sehr frisch.
Aber dazu kommen auch noch gewisse Routiniers, die plötzlich leistungsmäßig abstürzen. Und das sind v.a.:
Koch
Skhiri
Götze

Ob man da jetzt Theate dazunimmt, das kann man diskutieren. Ich finde ihn um Längen stabiler, auf jeden Fall engagierter als die 3 genannte hier. Gleiches gilt auch für Kristensen, der auch in "schwächeren" Spielen immer etwas anbietet.

Was ich damit sagen will: Die genannten Statistiken sind Folge davon, daß es "nicht läuft", v.a. mental. Und meines Erachtens nicht umgekehrt der "Grund", warum es nicht läuft. Das ganz grundlegende Abwehrverhalten ist nicht bundesligawürdig und dilettantisch. Und wir haben on top ein riesiges Torhüterproblem.

Und  das sind, meiner Mng. nach die Gründe, warum eine Trainerentlassung jetzt leider notwendig ist. Er bekommt die Mannschaft mental nicht stark und er bekommt keinerlei Struktur in die Defensive. Die schlechte Entwicklung der jungen Spieler, finde ich, kann man ihm persönlich nicht anlasten. Auch wenn das gewisse Spezialisten hier anders sehen.


Die Spieler und gerade die jungen, müßten doch selbst ein Interesse daran haben, das ihre Entwicklung vorangeht und dabei muß der Trainer mithelfen.
Aber wenn so viele, auch die älteren, in ihrer Leistungsbereitschaft stagnieren, hat das mutmaßlich nicht nur sportliche Gründe.
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cm47 schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

Danke für den aufwändigen Beitrag! Ich glaube, wir vergessen in unserer "FIFA Fußballmanager" Mentalität manchmal, daß Sportlerkarrieren nur eingeschränkt planbar sind. Und somit auch eine "Erfolgssaison" nur eingeschränkt planbar ist. Um aus Deinem Post diesbezüglich etwas herauszupicken: Brown ist ein m.E. sensationelles Talent. Leider ist da schon der Zug abgefahren und er ist nicht mehr das, was er eigentlich ist (nämlich ein unfassbar sympathischer 22jähriger Bub, ein Riesentalent, aber in seiner Entwicklung noch nicht abgeschlossen), sondern quasi ein Spekulationsobjekt. In nahezu jeder Publikation gehen alle davon aus, daß er "eh für viel Geld verkauft" wird. Und da ist dann das Problem. Er ist nämlich noch gar nicht so weit, um für 80Mio zu Arsenal, Man City, nach Barcelona oder Madrid zu gehen. Er braucht da noch 1-2 Jahre. Eher 2. Bei Can Uzun eine ähnliche Geschichte. Bei Larsson auch. Plötzlich spielt der Körper nicht richtig mit und die Entwicklung stagniert. Aber das muss man eben mit kalkulieren. Wenn man es genau nimmt, dann haben wir eine unendliche Pechsträhne in Bezug auf Verletzung/Krankheit/Entwicklung. Bei folgenden Spielern hat man gehofft, daß sie dieses Jahr den nächsten Schritt machen:
Uzun (Durch Verletzung zurückgeworfen)
Brown (überspielt, letztlich v.a. auch defensiv stagniert)
Burkardt (Verletzung, ansonsten natürlich großartig)
Bahoya (völlig außer Tritt geraten)
Chaibi (nach tollem Beginn plötzlich abgestürzt)
Collins (plötzlich abgestürzt)
Amenda (trotz der Zweikampfquote schafft er es offenbar nicht)
Kaua Santos (das ist ja völlig schief gegangen)

Die sehr vielversprechenden Starts von
Ebtanoulib (Verletzung)
Amamouni (das ist natürlich sensationell)
Kalimunendo (ich hoffe das, was gerade um die Eintracht passiert, zieht ihn nicht zu sehr runter)

sind natürlich noch sehr frisch.
Aber dazu kommen auch noch gewisse Routiniers, die plötzlich leistungsmäßig abstürzen. Und das sind v.a.:
Koch
Skhiri
Götze

Ob man da jetzt Theate dazunimmt, das kann man diskutieren. Ich finde ihn um Längen stabiler, auf jeden Fall engagierter als die 3 genannte hier. Gleiches gilt auch für Kristensen, der auch in "schwächeren" Spielen immer etwas anbietet.

Was ich damit sagen will: Die genannten Statistiken sind Folge davon, daß es "nicht läuft", v.a. mental. Und meines Erachtens nicht umgekehrt der "Grund", warum es nicht läuft. Das ganz grundlegende Abwehrverhalten ist nicht bundesligawürdig und dilettantisch. Und wir haben on top ein riesiges Torhüterproblem.

Und  das sind, meiner Mng. nach die Gründe, warum eine Trainerentlassung jetzt leider notwendig ist. Er bekommt die Mannschaft mental nicht stark und er bekommt keinerlei Struktur in die Defensive. Die schlechte Entwicklung der jungen Spieler, finde ich, kann man ihm persönlich nicht anlasten. Auch wenn das gewisse Spezialisten hier anders sehen.


Die Spieler und gerade die jungen, müßten doch selbst ein Interesse daran haben, das ihre Entwicklung vorangeht und dabei muß der Trainer mithelfen.
Aber wenn so viele, auch die älteren, in ihrer Leistungsbereitschaft stagnieren, hat das mutmaßlich nicht nur sportliche Gründe.

Genau, daß Koch, Theate usw. plötzlich schlechtere Spieler geworden sind, ist unwahrscheinlich. Das Positive an der Situation jetzt, ist, daß ein neuer Trainer aufgrund der für die schlechte Saison noch relative "guten" Punktausbeute noch eine Chance für eine Aufholjagd hat. Die Chance, daß Dino die Mannschaft stabilisiert sehe ich bei 0%.
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Kastanie30 schrieb:

Eine Nacht darüber geschlafen. Bin immer noch maximal genervt und enttäuscht. Kann nicht fassen, dass wir die Probleme zum zigsten Mal wiederholt und uns von dieser Bremer Mannschaft so dermaßen haben vorführen lassen.

Das war und ist peinlich. Unser Auftritt war peinlich.

Wir sind zum Aufbaugegner der Nation mutiert. Jede Mannschaft, sei sie so limitiert wie möglich, erhält gegen uns wilde Offensivaktionen, entwickelt dadurch Selbstbewusstsein und macht uns dann fertig. Und das alles in 90 Minuten.

Und bei uns wiederum reichen Kleinigkeiten, um uns völlig aus dem Konzept zu bringen. Die Spieler haben 10-15 Gute Minuten. Dann muss Kristensen raus. Mit einem Mann weniger ziehen wir uns zurück und Bremen darf Angriff über Angriff aufziehen. Mit jedem Angriff gewinnen sie mehr Sicherheit. Und wir schaffen es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Und dann rennen wir 75 Minuten der Musik hinterher.

Mit DEM Kader und DEM Potenzial ist das einfach nur unterirdisch.

So leid es mir für Dino tut. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Entweder du lieferst oder es kommt ein anderer, der liefert. Und weil Dino jetzt zig Chancen nicht nutzen konnte, brauchen wir einen, der es jetzt mal tut. Einer, der die Mannschaft wieder mit Selbstbewusstsein ausstattet und die emotion zurückbringt


Tja, das war der Casus Knacktus in der ersten Hz. Die Verletzung von Kristensen.
Hätte ein anderer Trainer da besser reagiert und Kristensen direkt ausgewechselt? Zu dem frühen Zeitpunkt bei Führung das bis dahin gut funktionierende Konzept aufgegeben?
Toppmöller hat einfach gehofft, dass die Ärzte die Blutung schnell stoppen können. So dauerte es halt 5 Minuten. Und ja, das hat den Bremern geholfen ins Spiel zurückzufinden. Blöd gelaufen

Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.
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philadlerist schrieb:

Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.

Ich denke, das lässt sich nicht so ausschließlich sagen. Wir bewegen uns da in Bereichen von psychologischen Spekulationen und interpretierbaren Begriffsdefinitionen.
Ich gehe bei aller Komplexität im Zusammenspiel von individuellen Anteilen, Gruppendynamiken und Hierarchien davon aus, dass einem Cheftrainer im Gefüge sonst überwiegend junger bis sehr junger Männer eine zentrale Rolle zukommt. Da geht es neben dem reinen Verständnis von Vorgaben und Abläufen auch um ein Empfinden von Sicherheit und Glaubhaftigkeit. Da können dann sogar auch irrationale Anteile eine Rolle spielen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dino anstelle von Xabi Alonso mit den exakt gleichen Ideen, Vorgaben und Aufstellungen bei Bayer Leverkusen vor zwei Jahren nicht den exakt gleichen Erfolg gehabt hätte. Alonso wiederum scheitert an Reals Spielern, weil er als football brain zwar geile Spielideen mitbringt, dort aber auf ein Gefüge trifft, wo seine "Aura" (das, was die Spieler auf ihn projezieren oder eben nicht) nicht greift, weil sich mindestens die Hälfte des Stamms ebenso weltstarmäßig empfindet.
Den Eindruck einer gewissen Verkopftheit (in Wort und Aufstellung), hinter der möglicherweise auch eine gewisse Unsicherheit steckt, hat Dino zumindest mir durchgehend vermittelt. Sicher war/ist er für den einen oder anderen jungen Spieler mit seiner Art genau der richtige zur richtigen Zeit gewesen, fürs Gesamtgefüge und dessen Weiterentwicklung fehlt es ihm womöglich noch an Format, Autorität und Ausstrahlung. Anteile also, die eher in der Wahrnehmung der anderen stattfinden.

Was ich hier male und mutmaße, kann natürlich gern gut gefaltet in die Papiertonne, aber aus den genannten Gründen fände ich Terzic überhaupt keinen geeigneten Ersatz.

Ein Problem einer möglichen Neubesetzung wird aber sein, dass "großformatigere" Trainer (mal völlig abgesehen vom lieben Geld) eher keinen Bock auf das Kaderprinzip "Durchlauferhitzer" haben, wo sie teilweise im Halbjahrestakt flickschustern müssten, weil Schlüsselspieler verkauft werden. Das ist für die Eintracht wahrscheinlich ein echtes Dilemma.
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philadlerist schrieb:

Und nein, ein Trainer kann eine Mannschaft nicht mit Selbstbewusstsein ausstatten. Der kann ihnen andere Taktiken, Stellunsspielweisen etc beibringen, er kann emotionaler ansprechen, aber das nötige Selbstbewusstsein können sich die Spieler nur durch eigene Leistungen holen.

Ich denke, das lässt sich nicht so ausschließlich sagen. Wir bewegen uns da in Bereichen von psychologischen Spekulationen und interpretierbaren Begriffsdefinitionen.
Ich gehe bei aller Komplexität im Zusammenspiel von individuellen Anteilen, Gruppendynamiken und Hierarchien davon aus, dass einem Cheftrainer im Gefüge sonst überwiegend junger bis sehr junger Männer eine zentrale Rolle zukommt. Da geht es neben dem reinen Verständnis von Vorgaben und Abläufen auch um ein Empfinden von Sicherheit und Glaubhaftigkeit. Da können dann sogar auch irrationale Anteile eine Rolle spielen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dino anstelle von Xabi Alonso mit den exakt gleichen Ideen, Vorgaben und Aufstellungen bei Bayer Leverkusen vor zwei Jahren nicht den exakt gleichen Erfolg gehabt hätte. Alonso wiederum scheitert an Reals Spielern, weil er als football brain zwar geile Spielideen mitbringt, dort aber auf ein Gefüge trifft, wo seine "Aura" (das, was die Spieler auf ihn projezieren oder eben nicht) nicht greift, weil sich mindestens die Hälfte des Stamms ebenso weltstarmäßig empfindet.
Den Eindruck einer gewissen Verkopftheit (in Wort und Aufstellung), hinter der möglicherweise auch eine gewisse Unsicherheit steckt, hat Dino zumindest mir durchgehend vermittelt. Sicher war/ist er für den einen oder anderen jungen Spieler mit seiner Art genau der richtige zur richtigen Zeit gewesen, fürs Gesamtgefüge und dessen Weiterentwicklung fehlt es ihm womöglich noch an Format, Autorität und Ausstrahlung. Anteile also, die eher in der Wahrnehmung der anderen stattfinden.

Was ich hier male und mutmaße, kann natürlich gern gut gefaltet in die Papiertonne, aber aus den genannten Gründen fände ich Terzic überhaupt keinen geeigneten Ersatz.

Ein Problem einer möglichen Neubesetzung wird aber sein, dass "großformatigere" Trainer (mal völlig abgesehen vom lieben Geld) eher keinen Bock auf das Kaderprinzip "Durchlauferhitzer" haben, wo sie teilweise im Halbjahrestakt flickschustern müssten, weil Schlüsselspieler verkauft werden. Das ist für die Eintracht wahrscheinlich ein echtes Dilemma.
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Hogan Klee schrieb:

Ein Problem einer möglichen Neubesetzung wird aber sein, dass "großformatigere" Trainer (mal völlig abgesehen vom lieben Geld) eher keinen Bock auf das Kaderprinzip "Durchlauferhitzer" haben, wo sie teilweise im Halbjahrestakt flickschustern müssten, weil Schlüsselspieler verkauft werden. Das ist für die Eintracht wahrscheinlich ein echtes Dilemma.

Und genau deshalb ist der "Durchlauferhitzer" auch langfristig überhaupt keine valide Idee.


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