In der Tat ist es schade, dass wir da noch nicht weiter sind. Die UEFA hat dem Fortschritt auf diesem Gebiet auch wieder einen Bärendienst erwiesen. Finde es großartig, dass neben der Eintracht auch noch Vereine wie FC Köln und St. Pauli klar Flagge bekennen.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
Natürlich sollte man sich nicht danach richten. Aber das Problem ist, dass so Leute aber noch zu viele Unterstützer haben. Wäre ich ein schwuler Fußballprofi würde ich mich nicht outen. Das würde ein Spießrutenlauf.
Ist auch noch nicht so lange her, dass "Schwule, Schwule" Rufe auch durch deutsche Stadien hallten und das war sicher keine Aufmunterung, dass sich schwule Spieler outen können.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
Natürlich sollte man sich nicht danach richten. Aber das Problem ist, dass so Leute aber noch zu viele Unterstützer haben. Wäre ich ein schwuler Fußballprofi würde ich mich nicht outen. Das würde ein Spießrutenlauf.
Ist auch noch nicht so lange her, dass "Schwule, Schwule" Rufe auch durch deutsche Stadien hallten und das war sicher keine Aufmunterung, dass sich schwule Spieler outen können.
Solange man sich outen muss, ist es nicht normal. Ich kann jeden verstehen, der sich nicht outet, abgesehen von Reaktion von homophoben Personen/Strömungen etc. geht es auch niemanden etwas an und wird eh als ein einziges Spektakel inszeniert.
Es braucht nicht mal die AfD. Ein Blick zu den Regenbogen-Sachen die letzten Tagen in die sozialen Medien und man kriegt auch von eher Nicht-AfD-Anhängern gesagt, man möge doch bitte respektieren, dass andere Länder andere Haltungen haben. Sowas stand unter Seiten wie Fums oder Wumms mit hunderten Likes.
Klar muss man respektieren, dass andere Länder scheiße sind. Wieso müssen andere Länder denn nicht akzeptieren, dass wir nicht homophob und menschenverachtend sein wollen?
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Es braucht nicht mal die AfD. Ein Blick zu den Regenbogen-Sachen die letzten Tagen in die sozialen Medien und man kriegt auch von eher Nicht-AfD-Anhängern gesagt, man möge doch bitte respektieren, dass andere Länder andere Haltungen haben. Sowas stand unter Seiten wie Fums oder Wumms mit hunderten Likes.
Klar muss man respektieren, dass andere Länder scheiße sind. Wieso müssen andere Länder denn nicht akzeptieren, dass wir nicht homophob und menschenverachtend sein wollen?
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
Klar muss man respektieren, dass andere Länder scheiße sind. Wieso müssen andere Länder denn nicht akzeptieren, dass wir nicht homophob und menschenverachtend sein wollen?
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
Ich sehe es umgekehrt. Wenn die Spieler erst mal damit anfangen wird es Ruck zuck niemanden mehr Jucken.
Bei Politikern hat man es doch gesehen. Wowereit war ein Riesen Thema, als er der erste war, der sich öffentlich geoutet hat. Kurz danach wollte Schill noch nen van Beust mit nem Outing erpressen. Heute interessiert das keine Sau mehr bei Politikern, quer durch alle Parteien (von ganz armen Ausnahmen abgesehen)
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
So lange so Nazischweine wie Uwe Junge von einer Schwuchtelbinde schreiben, so lange sollte sich auch kein Profi während seiner aktiven Laufbahn outen. Leider ist die Gesellschaft noch lange nicht so weit, Homosexualität zu akzeptieren.
Ich sehe es umgekehrt. Wenn die Spieler erst mal damit anfangen wird es Ruck zuck niemanden mehr Jucken.
Bei Politikern hat man es doch gesehen. Wowereit war ein Riesen Thema, als er der erste war, der sich öffentlich geoutet hat. Kurz danach wollte Schill noch nen van Beust mit nem Outing erpressen. Heute interessiert das keine Sau mehr bei Politikern, quer durch alle Parteien (von ganz armen Ausnahmen abgesehen)
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Die spielen aber in aller Regel nicht vor vielen tausend Zuschauern. Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden. Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ob der Leistungsdruck viel höher ist, da habe ich zumindest Zweifel. Und die Unterstützung, die du erwähnst ist heute sicher deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Aber da sind auch leider immer noch viele Menschen beim Outing mit Lobreden dabei, die sich dann im Alltag nicht mehr sehen lassen.
Klar, wenn irgendjemand von der Tribüne aus einen schwulen Spieler beleidigt, ist der wahrscheinlich schneller aus dem Stadion geflogen als er gucken kann. Aber das ist ja nicht alles. Was öffentlich stattfindet, also die mediale Berichterstattung oder auch das Verhalten der Masse der Zuschauer im Stadion, da wäre ich bei dir. Das sollte tatsächlich keine extreme Belastung nach einem Outing mit sich bringen. Aber was ist mit dem nicht-öffentlichen Teil?
Stellt sich die Frage, wie das eigene Team damit umgeht, der Trainerstab etc. Im ersten Moment wird man in den meisten Fällen sicherlich große Unterstützung erfahren. Aber wie sieht es im Alltag nach einigen Wochen aus. Verhalten sich wirklich dann alle weiter so wie vorher? Oder gibt es diese kleinen, langsam vonstattengehenden Veränderungen im Verhalten des einen oder anderen? Einfach weil es auch Menschen gibt, die mit dieser neuen Situation nicht wirklich umzugehen wissen. Oder aber auch, weil die mediale Fragerei nach "Wie ist es denn so, einen schwulen Mitspieler zu haben" manche einfach irgendwann nerven wird. Wie geht man als schwuler Spieler dann damit um? Das ist eine Drucksituation, die man dann permanent aushalten muss. Die Veränderungen werden nicht ausnahmslos positiv sein.
Und der Gegenspieler, der dich 90 Minuten lang bearbeitet und dir bei jeder passenden Gelegenheit "**********" um die Ohren haut? Der muss ja nicht mal schwulenfeindlich sein, reicht vollkommen, wenn er ein ganz normales A*loch ist. Wie geht man als Betroffener damit um, mit diesen versteckten Attacken, die keiner mitbekommt, die aber kommen werden, weil man jetzt quasi "Angriffsfläche" bietet? Provokation von Gegenspielern ist Alltag, ob einen das dann 90 Minuten lang kalt lässt? Sicherlich nicht jeden. Da nicht die Fassung zu verlieren und noch seine Leistung zu bringen dürfte ebenfalls eine Menge Druck sein.
Ich denke mal, das diese Art von Druck tatsächlich auch eine Karriere gefährden könnte, wenn sich das Gesamtbild nach einem Outing vielleicht eben nicht so darstellt wie erwartet bzw. erhofft. Da muss es nicht den einen großen Vorfall gegeben haben, da sind es eher die Summe der Kleinigkeiten.
Ich hoffe, dass wir eines Tages an einem Punkt ankommen, an dem die Sexualität eines Fußballers gar kein Thema mehr ist, weil schwule Fussballer ein ganz normaler Teil dieses Sport sind. Aber da fließt wahrscheinlich noch verdammt viel Wasser den Main runter.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ob der Leistungsdruck viel höher ist, da habe ich zumindest Zweifel. Und die Unterstützung, die du erwähnst ist heute sicher deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Aber da sind auch leider immer noch viele Menschen beim Outing mit Lobreden dabei, die sich dann im Alltag nicht mehr sehen lassen.
Klar, wenn irgendjemand von der Tribüne aus einen schwulen Spieler beleidigt, ist der wahrscheinlich schneller aus dem Stadion geflogen als er gucken kann. Aber das ist ja nicht alles. Was öffentlich stattfindet, also die mediale Berichterstattung oder auch das Verhalten der Masse der Zuschauer im Stadion, da wäre ich bei dir. Das sollte tatsächlich keine extreme Belastung nach einem Outing mit sich bringen. Aber was ist mit dem nicht-öffentlichen Teil?
Stellt sich die Frage, wie das eigene Team damit umgeht, der Trainerstab etc. Im ersten Moment wird man in den meisten Fällen sicherlich große Unterstützung erfahren. Aber wie sieht es im Alltag nach einigen Wochen aus. Verhalten sich wirklich dann alle weiter so wie vorher? Oder gibt es diese kleinen, langsam vonstattengehenden Veränderungen im Verhalten des einen oder anderen? Einfach weil es auch Menschen gibt, die mit dieser neuen Situation nicht wirklich umzugehen wissen. Oder aber auch, weil die mediale Fragerei nach "Wie ist es denn so, einen schwulen Mitspieler zu haben" manche einfach irgendwann nerven wird. Wie geht man als schwuler Spieler dann damit um? Das ist eine Drucksituation, die man dann permanent aushalten muss. Die Veränderungen werden nicht ausnahmslos positiv sein.
Und der Gegenspieler, der dich 90 Minuten lang bearbeitet und dir bei jeder passenden Gelegenheit "**********" um die Ohren haut? Der muss ja nicht mal schwulenfeindlich sein, reicht vollkommen, wenn er ein ganz normales A*loch ist. Wie geht man als Betroffener damit um, mit diesen versteckten Attacken, die keiner mitbekommt, die aber kommen werden, weil man jetzt quasi "Angriffsfläche" bietet? Provokation von Gegenspielern ist Alltag, ob einen das dann 90 Minuten lang kalt lässt? Sicherlich nicht jeden. Da nicht die Fassung zu verlieren und noch seine Leistung zu bringen dürfte ebenfalls eine Menge Druck sein.
Ich denke mal, das diese Art von Druck tatsächlich auch eine Karriere gefährden könnte, wenn sich das Gesamtbild nach einem Outing vielleicht eben nicht so darstellt wie erwartet bzw. erhofft. Da muss es nicht den einen großen Vorfall gegeben haben, da sind es eher die Summe der Kleinigkeiten.
Ich hoffe, dass wir eines Tages an einem Punkt ankommen, an dem die Sexualität eines Fußballers gar kein Thema mehr ist, weil schwule Fussballer ein ganz normaler Teil dieses Sport sind. Aber da fließt wahrscheinlich noch verdammt viel Wasser den Main runter.
Das andere sexuelle Orientierungen im 21. Jahrhundert überhaupt noch thematisiert werden müssen, ist der eigentliche Skandal...ob im Sport oder anderen gesellschaftlichen Bereichen, gibt es bei Begegnungen immer noch Vorbehalte und ein "komisches Gefühl" und das sollte eigentlich längst überwunden sein. Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist... Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das andere sexuelle Orientierungen im 21. Jahrhundert überhaupt noch thematisiert werden müssen, ist der eigentliche Skandal...ob im Sport oder anderen gesellschaftlichen Bereichen, gibt es bei Begegnungen immer noch Vorbehalte und ein "komisches Gefühl" und das sollte eigentlich längst überwunden sein. Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist... Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Das andere sexuelle Orientierungen im 21. Jahrhundert überhaupt noch thematisiert werden müssen, ist der eigentliche Skandal...ob im Sport oder anderen gesellschaftlichen Bereichen, gibt es bei Begegnungen immer noch Vorbehalte und ein "komisches Gefühl" und das sollte eigentlich längst überwunden sein. Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist... Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist. Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt. Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
Natürlich sollte man sich nicht danach richten. Aber das Problem ist, dass so Leute aber noch zu viele Unterstützer haben. Wäre ich ein schwuler Fußballprofi würde ich mich nicht outen. Das würde ein Spießrutenlauf.
Ist auch noch nicht so lange her, dass "Schwule, Schwule" Rufe auch durch deutsche Stadien hallten und das war sicher keine Aufmunterung, dass sich schwule Spieler outen können.
So Leute wird es immer geben und nach sowas sollte man sich nicht richten.
Natürlich sollte man sich nicht danach richten. Aber das Problem ist, dass so Leute aber noch zu viele Unterstützer haben. Wäre ich ein schwuler Fußballprofi würde ich mich nicht outen. Das würde ein Spießrutenlauf.
Ist auch noch nicht so lange her, dass "Schwule, Schwule" Rufe auch durch deutsche Stadien hallten und das war sicher keine Aufmunterung, dass sich schwule Spieler outen können.
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
Wobei ich die ganzen Regenbogenaktionen auch eher dosieren würde. Wenn man den Regenbogen quasi jeden Tag sieht und immer und immer wieder, dass ist er Gewohnheit und kein Zeichen mehr. Daher den Regenbogen seltener und gezielter einsetzen.
Wobei der Einsatz morgen natürlich das absolut richtige Zeichen ist, nachdem es in München verboten wurde.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
Die UEFA ist Mieter und darf deshalb bestimmen was gemacht wird, das hat mit einem Verbot nichts zu tun. Da die Stadt München das als Aktion gegen Ungarn angekündigt hatte hat die UEFA eigentlich keine andere Wahl als neutral zu beleuchten. Man sollte da schon sachlich bleiben, auch wenn man es falsch findet das nicht bunt beleuchtet wird. Fällt auch mir schwer, da ich der UEFA nur zu gern ans Bein pinkel.
Ich sehe es umgekehrt. Wenn die Spieler erst mal damit anfangen wird es Ruck zuck niemanden mehr Jucken.
Bei Politikern hat man es doch gesehen. Wowereit war ein Riesen Thema, als er der erste war, der sich öffentlich geoutet hat. Kurz danach wollte Schill noch nen van Beust mit nem Outing erpressen. Heute interessiert das keine Sau mehr bei Politikern, quer durch alle Parteien (von ganz armen Ausnahmen abgesehen)
Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden.
Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Ich sehe es umgekehrt. Wenn die Spieler erst mal damit anfangen wird es Ruck zuck niemanden mehr Jucken.
Bei Politikern hat man es doch gesehen. Wowereit war ein Riesen Thema, als er der erste war, der sich öffentlich geoutet hat. Kurz danach wollte Schill noch nen van Beust mit nem Outing erpressen. Heute interessiert das keine Sau mehr bei Politikern, quer durch alle Parteien (von ganz armen Ausnahmen abgesehen)
Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden.
Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Und dunkelhäutige Spieler müssen sich nicht einmal als dunkelhäutig outen um immer wieder rassistisch beleidigt zu werden.
Und wenn das dumme Nazipack einen schulen Spieler kennt, dann wird "dieser Abnormale" das auch zu spüren bekommen.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Und wegen ein paar Honks sollen dann öffentliche Personen nicht heiraten wen sie wollen, oder am besten noch ne Alibi-Frau nehmen, damit es kein Getuschel gibt?
Ich glaube nicht, dass es lange ein großes Thema im Stadion wäre. Ich denke in 90 % der Fälle gäbe es bei irgendwelchen Rufen direkt Gegenrufe aus dem eigenen Fanlager. Wie gesagt, die ersten Spieler mag es noch etwas härter treffen. So wie es bei solchen Sachen immer mutige Vorreiter gegeben hat. Und irgendwann wird es einfach kein Thema sein und man erfährt dann irgendwann zufällig, dass der Spieler der seit 3 Jahren bei einem spielt seit 5 Jahren nen Lebensgefährten hat und es interessiert keinen mehr.
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Von mir aus dürfen sie das gerne machen. Ich will das ja nicht verbieten.
Ich habe nur Bedenken, dass so ein Spieler seine Karriere frühzeitig beenden muss, weil er den Druck nicht aushält.
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ob der Leistungsdruck viel höher ist, da habe ich zumindest Zweifel. Und die Unterstützung, die du erwähnst ist heute sicher deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Aber da sind auch leider immer noch viele Menschen beim Outing mit Lobreden dabei, die sich dann im Alltag nicht mehr sehen lassen.
Klar, wenn irgendjemand von der Tribüne aus einen schwulen Spieler beleidigt, ist der wahrscheinlich schneller aus dem Stadion geflogen als er gucken kann. Aber das ist ja nicht alles. Was öffentlich stattfindet, also die mediale Berichterstattung oder auch das Verhalten der Masse der Zuschauer im Stadion, da wäre ich bei dir. Das sollte tatsächlich keine extreme Belastung nach einem Outing mit sich bringen. Aber was ist mit dem nicht-öffentlichen Teil?
Stellt sich die Frage, wie das eigene Team damit umgeht, der Trainerstab etc. Im ersten Moment wird man in den meisten Fällen sicherlich große Unterstützung erfahren. Aber wie sieht es im Alltag nach einigen Wochen aus. Verhalten sich wirklich dann alle weiter so wie vorher? Oder gibt es diese kleinen, langsam vonstattengehenden Veränderungen im Verhalten des einen oder anderen? Einfach weil es auch Menschen gibt, die mit dieser neuen Situation nicht wirklich umzugehen wissen. Oder aber auch, weil die mediale Fragerei nach "Wie ist es denn so, einen schwulen Mitspieler zu haben" manche einfach irgendwann nerven wird. Wie geht man als schwuler Spieler dann damit um? Das ist eine Drucksituation, die man dann permanent aushalten muss. Die Veränderungen werden nicht ausnahmslos positiv sein.
Und der Gegenspieler, der dich 90 Minuten lang bearbeitet und dir bei jeder passenden Gelegenheit "**********" um die Ohren haut? Der muss ja nicht mal schwulenfeindlich sein, reicht vollkommen, wenn er ein ganz normales A*loch ist. Wie geht man als Betroffener damit um, mit diesen versteckten Attacken, die keiner mitbekommt, die aber kommen werden, weil man jetzt quasi "Angriffsfläche" bietet? Provokation von Gegenspielern ist Alltag, ob einen das dann 90 Minuten lang kalt lässt? Sicherlich nicht jeden. Da nicht die Fassung zu verlieren und noch seine Leistung zu bringen dürfte ebenfalls eine Menge Druck sein.
Ich denke mal, das diese Art von Druck tatsächlich auch eine Karriere gefährden könnte, wenn sich das Gesamtbild nach einem Outing vielleicht eben nicht so darstellt wie erwartet bzw. erhofft. Da muss es nicht den einen großen Vorfall gegeben haben, da sind es eher die Summe der Kleinigkeiten.
Ich hoffe, dass wir eines Tages an einem Punkt ankommen, an dem die Sexualität eines Fußballers gar kein Thema mehr ist, weil schwule Fussballer ein ganz normaler Teil dieses Sport sind. Aber da fließt wahrscheinlich noch verdammt viel Wasser den Main runter.
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Der Leistungsdruck ist doch viel höher als die Belastung wenn da irgendwo mal jemand Schwuler ruft. Heute erfahren doch Spieler bei rassistischen und homophoben Anfeindungen viel Unterstützung, nicht wie früher z.B. ein Erwin Kostedde der da alleine durch musste und damals kam rassistisches Verhalten nicht nur aus den Kurven.
Ob der Leistungsdruck viel höher ist, da habe ich zumindest Zweifel. Und die Unterstützung, die du erwähnst ist heute sicher deutlich besser als noch vor einigen Jahren. Aber da sind auch leider immer noch viele Menschen beim Outing mit Lobreden dabei, die sich dann im Alltag nicht mehr sehen lassen.
Klar, wenn irgendjemand von der Tribüne aus einen schwulen Spieler beleidigt, ist der wahrscheinlich schneller aus dem Stadion geflogen als er gucken kann. Aber das ist ja nicht alles. Was öffentlich stattfindet, also die mediale Berichterstattung oder auch das Verhalten der Masse der Zuschauer im Stadion, da wäre ich bei dir. Das sollte tatsächlich keine extreme Belastung nach einem Outing mit sich bringen. Aber was ist mit dem nicht-öffentlichen Teil?
Stellt sich die Frage, wie das eigene Team damit umgeht, der Trainerstab etc. Im ersten Moment wird man in den meisten Fällen sicherlich große Unterstützung erfahren. Aber wie sieht es im Alltag nach einigen Wochen aus. Verhalten sich wirklich dann alle weiter so wie vorher? Oder gibt es diese kleinen, langsam vonstattengehenden Veränderungen im Verhalten des einen oder anderen? Einfach weil es auch Menschen gibt, die mit dieser neuen Situation nicht wirklich umzugehen wissen. Oder aber auch, weil die mediale Fragerei nach "Wie ist es denn so, einen schwulen Mitspieler zu haben" manche einfach irgendwann nerven wird. Wie geht man als schwuler Spieler dann damit um? Das ist eine Drucksituation, die man dann permanent aushalten muss. Die Veränderungen werden nicht ausnahmslos positiv sein.
Und der Gegenspieler, der dich 90 Minuten lang bearbeitet und dir bei jeder passenden Gelegenheit "**********" um die Ohren haut? Der muss ja nicht mal schwulenfeindlich sein, reicht vollkommen, wenn er ein ganz normales A*loch ist. Wie geht man als Betroffener damit um, mit diesen versteckten Attacken, die keiner mitbekommt, die aber kommen werden, weil man jetzt quasi "Angriffsfläche" bietet? Provokation von Gegenspielern ist Alltag, ob einen das dann 90 Minuten lang kalt lässt? Sicherlich nicht jeden. Da nicht die Fassung zu verlieren und noch seine Leistung zu bringen dürfte ebenfalls eine Menge Druck sein.
Ich denke mal, das diese Art von Druck tatsächlich auch eine Karriere gefährden könnte, wenn sich das Gesamtbild nach einem Outing vielleicht eben nicht so darstellt wie erwartet bzw. erhofft. Da muss es nicht den einen großen Vorfall gegeben haben, da sind es eher die Summe der Kleinigkeiten.
Ich hoffe, dass wir eines Tages an einem Punkt ankommen, an dem die Sexualität eines Fußballers gar kein Thema mehr ist, weil schwule Fussballer ein ganz normaler Teil dieses Sport sind. Aber da fließt wahrscheinlich noch verdammt viel Wasser den Main runter.
Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist...
Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Also, wenn mich nicht alles täuscht wurde geschlechtsübergreifende Liebe schon immer toleriert und akzeptiert. Auch von der Kirche.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren.
Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend.
Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir:
"Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal.
Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein:
"Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist...
Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Also, wenn mich nicht alles täuscht wurde geschlechtsübergreifende Liebe schon immer toleriert und akzeptiert. Auch von der Kirche.
Ich meinte gleichgeschlechtlich, aber mein Kopp hat was durcheinandergebracht....
Daran kann man aber erkennen, welch langen Schatten jahrhundertelange Ausgrenzung und Diffamierung immer noch wirft und weit weg von dem normalen Umgangsverhalten ist...
Das Zuneigung und Liebe auch geschlechtsübergreifend stattfindet, hat man nie wirklich toleriert, geschweige denn akzeptiert...dazu hat auch die Kirche ihren maßgeblichen Beitrag geleistet...
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren.
Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend.
Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir:
"Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal.
Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein:
"Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Also, wenn mich nicht alles täuscht wurde geschlechtsübergreifende Liebe schon immer toleriert und akzeptiert. Auch von der Kirche.
Ich meinte gleichgeschlechtlich, aber mein Kopp hat was durcheinandergebracht....
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren.
Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend.
Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir:
"Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal.
Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein:
"Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist.
Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt.
Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.