Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist. Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt. Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist. Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt. Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Allein sein Mitteilungsbedürfnis zeigt aber doch, das er die Notwendigkeit eines Erklärungsversuchs für gegeben hielt und das sollte eigentlich nicht mehr sein.....hat mit dir nichts zu tun, sondern allgemein und das verstehe ich halt nicht in einer angeblich ach so aufgeklärten Gesellschaft, die so aufgeklärt mitnichten ist...
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist. Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt. Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Ich finde es auch sehr schade, dass wir noch über sexuelle Orientierung reden müssen.
Auf ewig im Gedächtnis bleiben wird mir ein Kneipenabend vor bestimmt bald 10 Jahren. Ich unterhielt mich mit jemandem in meinem Alter stundenlang an der Bar sitzend. Thema war alles mögliche - Musik, Arbeit, Filme - was man halt so erzählt.
Nach ein paar Getränken und Stunden sagte der aus heiterem Himmel zu mir: "Du ich muss dir jetzt was sagen" - in Erwartung eines Scherzes o.ä. sagte ich nur grinsend "Na jetzt kommts"
"....ja du...ich bin schwul"
Da war ich so perplex, dass mir erstmal nix einfiel - denn es ist mir ja völlig egal. Der junge Mann war aber sichtlich aufgeregt und wegen meiner stummen Reaktion doch ziemlich betrübt.
Weil ich absolut nicht wusste was ich sagen sollte entfuhr mir nur ein: "Glückwunsch....und jetzt?" - "Ist okay, ich geh dann mal" - "Du bleibst hier, das ist mir doch scheissegal!"
Ich habe mich dann entschuldigt wie saudumm das für ihn geklungen haben muss - war mir am Ende dann deutlich peinlicher als ihm (meine Reaktion) 😂
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist. Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt. Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Allein sein Mitteilungsbedürfnis zeigt aber doch, das er die Notwendigkeit eines Erklärungsversuchs für gegeben hielt und das sollte eigentlich nicht mehr sein.....hat mit dir nichts zu tun, sondern allgemein und das verstehe ich halt nicht in einer angeblich ach so aufgeklärten Gesellschaft, die so aufgeklärt mitnichten ist...
Alles etwas kurz gedacht. Klar mag der Spieler der sich outet bei einem Standard Buli-Spiel nicht lange angegangen wird.
Aber sobald er nur ein paar Kilometer östlich Spielen muss wird es schon länger und heftiger. Noch weiter östlich, in Polen und Ungarn bis nach Russland sogar lebensbedrohlich. Auch der Balkan ist nicht unbedingt ein Quell der Toleranz.
Man muss festhalten das wir auf hohem Niveau über homophobe teile unserer Bevölkerung meckern. Aber je weiter du Richtung (Süd) Osten gehst umso mehr werden die Menschen die sich gegen Homophobie und auch Rassismus öffentlich aufrichten weniger.
Also die Aussage :er soll sich outen und nach einer Saison spricht keiner mehr drüber mag hier funktionieren aber es sind sicher nicht nur 10 deutsche Spieler Homosexuell sondern auch der ein oder andere Türke, Ungar, Russe dem man dann zusätzlich Druck aufbaut.
Es sind halt viele Nationen einfach noch in anderen Zeiten unterwegs.
Ich finde Thomas Hitzlsperger hat es ganz gut gesagt:
Wir sind schon alle sehr tolerant bei dem Thema - aber bei Akzeptanz hinkt einiges hinterher.
Man kann sich den sozialen Druck wohl schwer klar machen wenn man selbst nicht betrofffen ist. Aber selbst wenn man sich offen dem Thema gegenüberstellt, ändert sich automatisch die Wahrnehmung dieser Person. Dem kann man sich nicht entziehen und das prägt dann auch die Kommentare usw. Davon sind natürlich Spieler und Trainer nicht ausgenommen.
Am Ende hast du also als schwuler Spieler wenig positives, aber viele abschätzige Blicke, Kommentare - im besten Fall.
Und ich finde schon das es zum Fussball gehört - auch als Fan das eben ein Stück weit zu normalisieren. Bei vielen ist "schwul" noch immer ein Schimpfwort. Und damit fängt doch die Wahrnehmung schon an.
Ich denke wir sind auf einem Weg es als normal zu akzeptieren, aber noch lange nicht dort.
Alles etwas kurz gedacht. Klar mag der Spieler der sich outet bei einem Standard Buli-Spiel nicht lange angegangen wird.
Aber sobald er nur ein paar Kilometer östlich Spielen muss wird es schon länger und heftiger. Noch weiter östlich, in Polen und Ungarn bis nach Russland sogar lebensbedrohlich. Auch der Balkan ist nicht unbedingt ein Quell der Toleranz.
Man muss festhalten das wir auf hohem Niveau über homophobe teile unserer Bevölkerung meckern. Aber je weiter du Richtung (Süd) Osten gehst umso mehr werden die Menschen die sich gegen Homophobie und auch Rassismus öffentlich aufrichten weniger.
Also die Aussage :er soll sich outen und nach einer Saison spricht keiner mehr drüber mag hier funktionieren aber es sind sicher nicht nur 10 deutsche Spieler Homosexuell sondern auch der ein oder andere Türke, Ungar, Russe dem man dann zusätzlich Druck aufbaut.
Es sind halt viele Nationen einfach noch in anderen Zeiten unterwegs.
Ich finde Thomas Hitzlsperger hat es ganz gut gesagt:
Wir sind schon alle sehr tolerant bei dem Thema - aber bei Akzeptanz hinkt einiges hinterher.
Man kann sich den sozialen Druck wohl schwer klar machen wenn man selbst nicht betrofffen ist. Aber selbst wenn man sich offen dem Thema gegenüberstellt, ändert sich automatisch die Wahrnehmung dieser Person. Dem kann man sich nicht entziehen und das prägt dann auch die Kommentare usw. Davon sind natürlich Spieler und Trainer nicht ausgenommen.
Am Ende hast du also als schwuler Spieler wenig positives, aber viele abschätzige Blicke, Kommentare - im besten Fall.
Und ich finde schon das es zum Fussball gehört - auch als Fan das eben ein Stück weit zu normalisieren. Bei vielen ist "schwul" noch immer ein Schimpfwort. Und damit fängt doch die Wahrnehmung schon an.
Ich denke wir sind auf einem Weg es als normal zu akzeptieren, aber noch lange nicht dort.
Und die meisten Reaktionen zB bei Twitter und auch vom Team von Adelaide waren gut und tolerant. Es wird Zeit, dass normales normal wird. Vllt. wird es kurz ein Aufbäumen der Intoleranten geben, aber das wird sich verlaufen. Was der junge Mann kann, können auch andere.
Komischerweise stürzen sich auf so etwas immer wieder die Leute die behaupten es wäre normal. Sieht man ja an der deutschen Presse, da outet sich jemand in Australien und in jeder deutschen Zeitung ist das angeblich normale in den Schlagzeilen. Mir ist es scheißegal ob ein Fußballer hete oder homo ist, spielen muss er können.
Und die meisten Reaktionen zB bei Twitter und auch vom Team von Adelaide waren gut und tolerant. Es wird Zeit, dass normales normal wird. Vllt. wird es kurz ein Aufbäumen der Intoleranten geben, aber das wird sich verlaufen. Was der junge Mann kann, können auch andere.
Komischerweise stürzen sich auf so etwas immer wieder die Leute die behaupten es wäre normal. Sieht man ja an der deutschen Presse, da outet sich jemand in Australien und in jeder deutschen Zeitung ist das angeblich normale in den Schlagzeilen. Mir ist es scheißegal ob ein Fußballer hete oder homo ist, spielen muss er können.
Weil es für viele noch ein Problem ist und er mithelfen will, dass sich das ändert. Die verschiedenen Outings haben da schon viel bewirkt und tun es noch. Was du vermutlich sagen willst, ist, dass es traurig ist, dass es so ist. Dem stimme ich voll und ganz zu.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Wenn ich ehrlich bin: Mir ist es auch egal. Habe mehrere homosexuelle Kollegen gehabt oder noch... Juckt mich nicht die Bohne, das wird beiläufig mal erwähnt, abgehakt und fertig. Ich finde das total entspannend. Das Problem ist doch, dass Fußballer Angst haben, etwas Normales normal sein zu lassen. Es braucht eben ein paar Outings, bis es einfach keinen mehr interessiert. Das ist doch bekannt. War bei Politikern ja auch so vor 20 Jahren, bei Schauspielern vllt. vor 30 Jahren, jetzt halt noch bei Fußballern usw. und irgendwann juckt es bis auf ein paar Nazis keinen mehr.
Weil es für viele noch ein Problem ist und er mithelfen will, dass sich das ändert. Die verschiedenen Outings haben da schon viel bewirkt und tun es noch. Was du vermutlich sagen willst, ist, dass es traurig ist, dass es so ist. Dem stimme ich voll und ganz zu.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Mit Sozialisation meine ich natürlich jede Art von aus dem Umfeld mitgegebene Intoleranz. Egal durch welchen Faktor. Aber es gibt überall Intoleranz. Geht nur um die Häufigkeit, da erkenne ich Unterschiede.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Mit Sozialisation meine ich natürlich jede Art von aus dem Umfeld mitgegebene Intoleranz. Egal durch welchen Faktor. Aber es gibt überall Intoleranz. Geht nur um die Häufigkeit, da erkenne ich Unterschiede.
Nicht zu vergessen natürlich auch die persönlichen Gründe für ein Outing. Ein innerer Befreiungsschlag nach vielen Jahren des Versteckspielens.
Und dafür hat der Junge meine Hochachtung, weil er zu dem steht, was er ist und sein will. Ich hoffe, er bekommt dafür die Anerkennung und Wertschätzung, die er dafür auch verdient, denn dazu gehört im Sport immer noch bedauerlicherweise viel Mut, weil Toleranz und Vorurteilsfreiheit sich immer noch nicht mehrheitlich durchgesetzt haben....solch ein Outing wäre während meiner aktiven Zeit aus guten Gründen nicht möglich gewesen, weil es auch strafbewehrt war....wer fragt heute noch nach jenen, die zeitlebens mit einer Lüge leben und Gefühle unterdrücken mußten....es war eine Schande.....
Nicht zu vergessen natürlich auch die persönlichen Gründe für ein Outing. Ein innerer Befreiungsschlag nach vielen Jahren des Versteckspielens.
Und dafür hat der Junge meine Hochachtung, weil er zu dem steht, was er ist und sein will. Ich hoffe, er bekommt dafür die Anerkennung und Wertschätzung, die er dafür auch verdient, denn dazu gehört im Sport immer noch bedauerlicherweise viel Mut, weil Toleranz und Vorurteilsfreiheit sich immer noch nicht mehrheitlich durchgesetzt haben....solch ein Outing wäre während meiner aktiven Zeit aus guten Gründen nicht möglich gewesen, weil es auch strafbewehrt war....wer fragt heute noch nach jenen, die zeitlebens mit einer Lüge leben und Gefühle unterdrücken mußten....es war eine Schande.....
Wie und ob sich jemand outet sollte jedem selbst überlassen sein. Um Normalität in die Debatte zu bringen, sollte man aber nicht aus jedem schwulen Spieler eine Schlagzeile machen.
Gerade was die Popkultur betrifft leben wir gerade in einer Zeit, in der Identität sich unter jüngeren zunehmend einzig über Sexualität und Gender definiert. Eine sehr bedauerliche und trennende Entwicklung.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Wie und ob sich jemand outet sollte jedem selbst überlassen sein. Um Normalität in die Debatte zu bringen, sollte man aber nicht aus jedem schwulen Spieler eine Schlagzeile machen.
Gerade was die Popkultur betrifft leben wir gerade in einer Zeit, in der Identität sich unter jüngeren zunehmend einzig über Sexualität und Gender definiert. Eine sehr bedauerliche und trennende Entwicklung.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Das wird halt nie passieren, weil am Ende immer ein paar Prozent gibt, die intolerant sind bzw abstruse Gedanken haben. Ziel muss es sein, diese Gruppe so zu verkleinern, dass diese ihr Gedankengut nicht mehr nach außen tragen kann, ohne Gefahr zu laufen einen Einlauf vom Gegenüber zu bekommen.
Das, was Du wünschst, wäre sozusagen das Optimum, was unerreichbar ist. Und was man dann auch nicht mehr den Verbliebenen einhämmern kann, das sind die, die jetzt schon mit jedem Outing sich in ihrer Gegnerschaft und Intoleranz auch noch stärken.
Auf den Fußball übertragen bedeutet das, dass am Ende auch da ein paar Prozent im Block oder im Team insgeheim absolut intolerant und diskriminierend denken, das aber nicht mehr ausleben und kommunizieren können ohne aufs Maul zu bekommen.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Das isses ja, was ich meinte....die Unbefangenheit, das als Normalität anzunehmen, stattdessen peinlich berührt zu sein, ist doch ein deutliches Zeichen dafür, das es eben noch keine Normalität ist, was es eigentlich längst sein sollte....das ist kein Vorwurf an dich.....wir tun uns alle immer noch schwer mit der notwendigen Akzeptanz...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist.
Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt.
Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Allein sein Mitteilungsbedürfnis zeigt aber doch, das er die Notwendigkeit eines Erklärungsversuchs für gegeben hielt und das sollte eigentlich nicht mehr sein.....hat mit dir nichts zu tun, sondern allgemein und das verstehe ich halt nicht in einer angeblich ach so aufgeklärten Gesellschaft, die so aufgeklärt mitnichten ist...
Peinlich berührt war ich, weil mein Gegenüber (zu Beginn) gar nicht verstanden hat, dass mir das völlig egal ist.
Stattdessen hat er wohl den Eindruck gehabt, ich fände das nicht normal oder wäre jetzt abgeschreckt.
Mitnichten. Ich war einfach perplex, er hatte ja das Bedürfnis mir seine sexuelle Orientierung mitzuteilen - warum auch immer.
Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Allein sein Mitteilungsbedürfnis zeigt aber doch, das er die Notwendigkeit eines Erklärungsversuchs für gegeben hielt und das sollte eigentlich nicht mehr sein.....hat mit dir nichts zu tun, sondern allgemein und das verstehe ich halt nicht in einer angeblich ach so aufgeklärten Gesellschaft, die so aufgeklärt mitnichten ist...
Aber sobald er nur ein paar Kilometer östlich Spielen muss wird es schon länger und heftiger. Noch weiter östlich, in Polen und Ungarn bis nach Russland sogar lebensbedrohlich.
Auch der Balkan ist nicht unbedingt ein Quell der Toleranz.
Man muss festhalten das wir auf hohem Niveau über homophobe teile unserer Bevölkerung meckern. Aber je weiter du Richtung (Süd) Osten gehst umso mehr werden die Menschen die sich gegen Homophobie und auch Rassismus öffentlich aufrichten weniger.
Also die Aussage :er soll sich outen und nach einer Saison spricht keiner mehr drüber mag hier funktionieren aber es sind sicher nicht nur 10 deutsche Spieler Homosexuell sondern auch der ein oder andere Türke, Ungar, Russe dem man dann zusätzlich Druck aufbaut.
Es sind halt viele Nationen einfach noch in anderen Zeiten unterwegs.
Wir sind schon alle sehr tolerant bei dem Thema - aber bei Akzeptanz hinkt einiges hinterher.
Man kann sich den sozialen Druck wohl schwer klar machen wenn man selbst nicht betrofffen ist. Aber selbst wenn man sich offen dem Thema gegenüberstellt, ändert sich automatisch die Wahrnehmung dieser Person. Dem kann man sich nicht entziehen und das prägt dann auch die Kommentare usw.
Davon sind natürlich Spieler und Trainer nicht ausgenommen.
Am Ende hast du also als schwuler Spieler wenig positives, aber viele abschätzige Blicke, Kommentare - im besten Fall.
Und ich finde schon das es zum Fussball gehört - auch als Fan das eben ein Stück weit zu normalisieren. Bei vielen ist "schwul" noch immer ein Schimpfwort. Und damit fängt doch die Wahrnehmung schon an.
Ich denke wir sind auf einem Weg es als normal zu akzeptieren, aber noch lange nicht dort.
Aber sobald er nur ein paar Kilometer östlich Spielen muss wird es schon länger und heftiger. Noch weiter östlich, in Polen und Ungarn bis nach Russland sogar lebensbedrohlich.
Auch der Balkan ist nicht unbedingt ein Quell der Toleranz.
Man muss festhalten das wir auf hohem Niveau über homophobe teile unserer Bevölkerung meckern. Aber je weiter du Richtung (Süd) Osten gehst umso mehr werden die Menschen die sich gegen Homophobie und auch Rassismus öffentlich aufrichten weniger.
Also die Aussage :er soll sich outen und nach einer Saison spricht keiner mehr drüber mag hier funktionieren aber es sind sicher nicht nur 10 deutsche Spieler Homosexuell sondern auch der ein oder andere Türke, Ungar, Russe dem man dann zusätzlich Druck aufbaut.
Es sind halt viele Nationen einfach noch in anderen Zeiten unterwegs.
Wir sind schon alle sehr tolerant bei dem Thema - aber bei Akzeptanz hinkt einiges hinterher.
Man kann sich den sozialen Druck wohl schwer klar machen wenn man selbst nicht betrofffen ist. Aber selbst wenn man sich offen dem Thema gegenüberstellt, ändert sich automatisch die Wahrnehmung dieser Person. Dem kann man sich nicht entziehen und das prägt dann auch die Kommentare usw.
Davon sind natürlich Spieler und Trainer nicht ausgenommen.
Am Ende hast du also als schwuler Spieler wenig positives, aber viele abschätzige Blicke, Kommentare - im besten Fall.
Und ich finde schon das es zum Fussball gehört - auch als Fan das eben ein Stück weit zu normalisieren. Bei vielen ist "schwul" noch immer ein Schimpfwort. Und damit fängt doch die Wahrnehmung schon an.
Ich denke wir sind auf einem Weg es als normal zu akzeptieren, aber noch lange nicht dort.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Ich-bin-ein-Fussballer-und-ich-bin-schwul-article22890095.html
Und die meisten Reaktionen zB bei Twitter und auch vom Team von Adelaide waren gut und tolerant. Es wird Zeit, dass normales normal wird. Vllt. wird es kurz ein Aufbäumen der Intoleranten geben, aber das wird sich verlaufen. Was der junge Mann kann, können auch andere.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Ich-bin-ein-Fussballer-und-ich-bin-schwul-article22890095.html
Und die meisten Reaktionen zB bei Twitter und auch vom Team von Adelaide waren gut und tolerant. Es wird Zeit, dass normales normal wird. Vllt. wird es kurz ein Aufbäumen der Intoleranten geben, aber das wird sich verlaufen. Was der junge Mann kann, können auch andere.
Weil es für viele noch ein Problem ist und er mithelfen will, dass sich das ändert. Die verschiedenen Outings haben da schon viel bewirkt und tun es noch.
Was du vermutlich sagen willst, ist, dass es traurig ist, dass es so ist. Dem stimme ich voll und ganz zu.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Weil es für viele noch ein Problem ist und er mithelfen will, dass sich das ändert. Die verschiedenen Outings haben da schon viel bewirkt und tun es noch.
Was du vermutlich sagen willst, ist, dass es traurig ist, dass es so ist. Dem stimme ich voll und ganz zu.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Weil es immer noch zu viele Dödel gibt, für die es eben nicht normal ist. Denen man aufzeigen muss, dass viele Menschen homosexuell sind. Dafür sind gerade prominente Outings natürlich hilfreich.
Von outen "müssen" ist aber natürlich keine Rede. Das soll jeder so handhaben wie er will.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Exakt das ist es. Und man muss dafür ja nicht ins Ausland schauen. Da reicht schon der Blick in die Dorfkneipe. Homosexualität ist immer noch für sehr viel unnormal und/oder eine Krankheit. Und das auch für Menschen zwischen 20 und 40. Es ist keines Falls so das in der jüngeren Generation durch gehend Homosexualität akzeptiert oder als normal angesehen wird.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Aber zumindest mehrheitlich m.E.
Ich würde sagen, überall dort, wo rechtere Sozialisation besteht, wirds schwieriger. Mehr Männer als Frauen. Mehr Ländlich als Städtisch und so weiter. 100 Prozent wird man eh nie erreichen. Aber ich denke, dass es in 20, 30 Jahren so mehrheitlich selbstverständlich ist, dass kaum noch jemand was groß dagegen sagen kann, ohne enormes Kontra zu bekommen. Ähnlich wie früher zB Lebensmodelle a la "Unverheiratet und Kind" usw. , "Kind in der Kita" usw. noch deutlich mehr Kontra verursacht haben.
Das wird schon. Die Mauer bröckelt und bröckelt, aber sind noch genug Reste da.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Mit Sozialisation meine ich natürlich jede Art von aus dem Umfeld mitgegebene Intoleranz. Egal durch welchen Faktor. Aber es gibt überall Intoleranz. Geht nur um die Häufigkeit, da erkenne ich Unterschiede.
Also eine Shisha Bar zu besuchen würde ich schwulen Pärchen auch eher von abraten.
Mit Sozialisation meine ich natürlich jede Art von aus dem Umfeld mitgegebene Intoleranz. Egal durch welchen Faktor. Aber es gibt überall Intoleranz. Geht nur um die Häufigkeit, da erkenne ich Unterschiede.
Und dafür hat der Junge meine Hochachtung, weil er zu dem steht, was er ist und sein will.
Ich hoffe, er bekommt dafür die Anerkennung und Wertschätzung, die er dafür auch verdient, denn dazu gehört im Sport immer noch bedauerlicherweise viel Mut, weil Toleranz und Vorurteilsfreiheit sich immer noch nicht mehrheitlich durchgesetzt haben....solch ein Outing wäre während meiner aktiven Zeit aus guten Gründen nicht möglich gewesen, weil es auch strafbewehrt war....wer fragt heute noch nach jenen, die zeitlebens mit einer Lüge leben und Gefühle unterdrücken mußten....es war eine Schande.....
Und dafür hat der Junge meine Hochachtung, weil er zu dem steht, was er ist und sein will.
Ich hoffe, er bekommt dafür die Anerkennung und Wertschätzung, die er dafür auch verdient, denn dazu gehört im Sport immer noch bedauerlicherweise viel Mut, weil Toleranz und Vorurteilsfreiheit sich immer noch nicht mehrheitlich durchgesetzt haben....solch ein Outing wäre während meiner aktiven Zeit aus guten Gründen nicht möglich gewesen, weil es auch strafbewehrt war....wer fragt heute noch nach jenen, die zeitlebens mit einer Lüge leben und Gefühle unterdrücken mußten....es war eine Schande.....
Gerade was die Popkultur betrifft leben wir gerade in einer Zeit, in der Identität sich unter jüngeren zunehmend einzig über Sexualität und Gender definiert. Eine sehr bedauerliche und trennende Entwicklung.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Gerade was die Popkultur betrifft leben wir gerade in einer Zeit, in der Identität sich unter jüngeren zunehmend einzig über Sexualität und Gender definiert. Eine sehr bedauerliche und trennende Entwicklung.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
So und nicht anders.
Hab den Satz mal herausgehoben.
Danke für deinen Beitrag.👍
Das wird halt nie passieren, weil am Ende immer ein paar Prozent gibt, die intolerant sind bzw abstruse Gedanken haben.
Ziel muss es sein, diese Gruppe so zu verkleinern, dass diese ihr Gedankengut nicht mehr nach außen tragen kann, ohne Gefahr zu laufen einen Einlauf vom Gegenüber zu bekommen.
Das, was Du wünschst, wäre sozusagen das Optimum, was unerreichbar ist. Und was man dann auch nicht mehr den Verbliebenen einhämmern kann, das sind die, die jetzt schon mit jedem Outing sich in ihrer Gegnerschaft und Intoleranz auch noch stärken.
Auf den Fußball übertragen bedeutet das, dass am Ende auch da ein paar Prozent im Block oder im Team insgeheim absolut intolerant und diskriminierend denken, das aber nicht mehr ausleben und kommunizieren können ohne aufs Maul zu bekommen.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
So und nicht anders.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Hab den Satz mal herausgehoben.
Danke für deinen Beitrag.👍