ATlien
4711
Laut Kicker sind wir an Atubolu dran, der ja die ganze Zeit nach einem neuen Team sucht und da Freiburg bereits Backhaus hat, könnte da echt was zusammenpassen...
https://www.kicker.de/neue-nummer-1-frankfurts-wunschloesung-heisst-atubolu-1243685/artikel
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ATlien schrieb:
Laut Kicker sind wir an Atubolu dran, der ja die ganze Zeit nach einem neuen Team sucht und da Freiburg bereits Backhaus hat, könnte da echt was zusammenpassen...
https://www.kicker.de/neue-nummer-1-frankfurts-wunschloesung-heisst-atubolu-1243685/artikel
Unser fehlendes Puzzleteilchen.....
Da gibt es mit Sicherheit qualifiziertere Stimmen als meine zu diesem Thema. Ich habe mir jedenfalls "Schade" gedacht, denn er ist ja erst 18 Jahre alt und ich war mir sicher, dass er nächste Saison in der U21 seine nächsten Schritte geht.
Nun konnte er sich aber mit PSV Eindhoven II (2. niederländische Liga) einer absolut renommierten Nachwuchsmannschaft anschließen, die eine sehr hohe Durchlässigkeit in den Profibereich aufweist. Das kann Eintracht Frankfurt so nicht bieten und wenn sich einem jungen Spieler diese Möglichkeit bietet, kann ich auch nachvollziehen, dass er sie nutzt (eher als Hoffenheim II).
Bin mir sicher, dass der Weggang die Eintracht sehr schmerzt in ihrem Bemühen, mit der U21 vielleicht irgendwann mal eine ähnliche "Nachwuchsschmiede" aufzubauen...
Ich weiß nicht, welche Art seine Verletzungen letzte Saison waren, aber ich wünsche ihm jedenfalls, dass er in Zukunft gesund bleibt!
Nun konnte er sich aber mit PSV Eindhoven II (2. niederländische Liga) einer absolut renommierten Nachwuchsmannschaft anschließen, die eine sehr hohe Durchlässigkeit in den Profibereich aufweist. Das kann Eintracht Frankfurt so nicht bieten und wenn sich einem jungen Spieler diese Möglichkeit bietet, kann ich auch nachvollziehen, dass er sie nutzt (eher als Hoffenheim II).
Bin mir sicher, dass der Weggang die Eintracht sehr schmerzt in ihrem Bemühen, mit der U21 vielleicht irgendwann mal eine ähnliche "Nachwuchsschmiede" aufzubauen...
Ich weiß nicht, welche Art seine Verletzungen letzte Saison waren, aber ich wünsche ihm jedenfalls, dass er in Zukunft gesund bleibt!
Aus demselben Grund, aus dem die meisten Spieler wechseln: Die Perspektive ist woanders besser. Oteng-Mensah ist genau die Art von Jugendspieler, die eigentlich früh vom eigenen Verein gefördert werden sollte. Klar ist er auch sehr verletzungsanfällig, aber die Ausfälle haben ihn bisher nie nachhaltig ausgebremst. In der Jugend kam er immer auf einen Scorer pro Spiel, teilweise auch bei sehr geringer Einsatzzeit als Joker. Auf 90 Minuten gerechnet hat er sogar einen überragenden Schnitt von einem Scorer pro 70 Minuten. Qualitativ war er in der Jugend ein Unterschiedsspieler, hatte letztes Jahr auch als Joker die U17-Nationalmannschaft in den entscheidenden Spielen zur EM geschossen.
Dass er jetzt nach Eindhoven wechselt, erklärt auch, warum er weder vorzeitig zur zweiten Mannschaft hochgezogen wurde noch am ersten Spieltag im Kader der A-Jugend stand. Das hatte mich schon schwer gewundert. Aus Sicht des Spielers kann ich die Entscheidung aber absolut nachvollziehen. In Eindhoven kann er in der zweiten niederländischen Liga sofort auf vergleichsweise hohem Niveau im Herrenbereich spielen, zudem sollte ihm der niederländische Fußball mit seinen Fähigkeiten perfekt liegen. Bei der PSV scheint man zudem so sehr von ihm überzeugt zu sein, dass man sogar eine Ablöse zahlt. Dementsprechend besteht auch die Perspektive auf einen raschen Aufstieg.
Bei uns wäre realistisch erst mal nur die Regionalliga drin gewesen und auch da hätte man ihn wohl – aus welchen Gründen auch immer – vorerst nicht eingesetzt. Und die Profis sind gerade beim allgemeinen Vorgehen der Eintracht noch meilenweit weg. Mit Burkardt und Ebnoutalib stehen da im Sturm zudem bereits zwei Jungs mit persönlicher Verbindung zum Verein im Kader, die als mögliche Identifikationsfiguren langfristig bleiben könnten.
Davon abgesehen hat man mit Pimpong eben lieber wieder für vier Millionen Euro ein gleichaltriges Talent, das bisher ebenfalls noch kein Profispiel absolviert und ähnliche Werte in der Jugend geliefert hat, aus dem Ausland verpflichtet. Das ist dann abermals ein deutliches Zeichen an die eigene Jugend. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in diesem konkreten Fall auch ausschlaggebend für die Wechselentscheidung war. In anderen Vereinen würde man stattdessen erst mal auf den eigenen Spieler setzen. Das ist in Frankfurt leider nicht der Fall.
Dass er jetzt nach Eindhoven wechselt, erklärt auch, warum er weder vorzeitig zur zweiten Mannschaft hochgezogen wurde noch am ersten Spieltag im Kader der A-Jugend stand. Das hatte mich schon schwer gewundert. Aus Sicht des Spielers kann ich die Entscheidung aber absolut nachvollziehen. In Eindhoven kann er in der zweiten niederländischen Liga sofort auf vergleichsweise hohem Niveau im Herrenbereich spielen, zudem sollte ihm der niederländische Fußball mit seinen Fähigkeiten perfekt liegen. Bei der PSV scheint man zudem so sehr von ihm überzeugt zu sein, dass man sogar eine Ablöse zahlt. Dementsprechend besteht auch die Perspektive auf einen raschen Aufstieg.
Bei uns wäre realistisch erst mal nur die Regionalliga drin gewesen und auch da hätte man ihn wohl – aus welchen Gründen auch immer – vorerst nicht eingesetzt. Und die Profis sind gerade beim allgemeinen Vorgehen der Eintracht noch meilenweit weg. Mit Burkardt und Ebnoutalib stehen da im Sturm zudem bereits zwei Jungs mit persönlicher Verbindung zum Verein im Kader, die als mögliche Identifikationsfiguren langfristig bleiben könnten.
Davon abgesehen hat man mit Pimpong eben lieber wieder für vier Millionen Euro ein gleichaltriges Talent, das bisher ebenfalls noch kein Profispiel absolviert und ähnliche Werte in der Jugend geliefert hat, aus dem Ausland verpflichtet. Das ist dann abermals ein deutliches Zeichen an die eigene Jugend. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in diesem konkreten Fall auch ausschlaggebend für die Wechselentscheidung war. In anderen Vereinen würde man stattdessen erst mal auf den eigenen Spieler setzen. Das ist in Frankfurt leider nicht der Fall.
Hat irgendwer von euch Infos/Blickwinkel zu Fousseny Doumbia? Wie man ihn sieht/einschätzt, warum sein Vertrag verlängert wurde und wieso er regelmäßig bei den Profis auf der Bank sitzt (Ja Verletzungen/Sperren, aber das heißt bei uns ja nix) und ob er auch mal spielt. Dachte da gibts hier die meisten Experten zu. Danke euch schon mal!
Und ja, das Thema Maluze würde mich auch interessieren, ich finde es fällt auf, dass viele der jungen "Highpotentials" die vor der Saison geholt wurden nicht die Rolle spielen wie gedacht, obwohl/oder gerade weil sie einen Abstieg in der Liga hinnehmen mussten...
Und ja, das Thema Maluze würde mich auch interessieren, ich finde es fällt auf, dass viele der jungen "Highpotentials" die vor der Saison geholt wurden nicht die Rolle spielen wie gedacht, obwohl/oder gerade weil sie einen Abstieg in der Liga hinnehmen mussten...
DonGuillermo schrieb:
Sowohl bei [Benjamin Dzanovic] als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sind. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Und schon hat man den Vertrag mit Eisele verlängert
Für mich ein ganz wichtiges Zeichen. Neben Noah Fenyö wahrscheinlich der größte Anführer, der die letzten Jahre unser NLZ durchlaufen hat. Eisele ist wirklich ein echter Leader, der in all seinen Mannschaften Kapitän war, und gleichzeitig ein absoluter Kämpfer, der schon einige Rückschläge wegstecken musste. Hat die damalige U17 vor zwei Jahren grandios zum Staffelsieg (wenn er auf dem Platz stand, wurden alle Spiele gewonnen) und ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft geführt und ist auch dieses Jahr stark zurückgekommen, nachdem er das komplette letzte Jahr verletzungsbedingt gefehlt hat. Ich hoffe, er bekommt in der zweiten Mannschaft auch genug Spielzeit.
Dadurch, dass er auch oft im defensiven Mittelfeld spielt, bringt er für mich alles mit, was ein moderner Innenverteidiger können muss. Vorne ist er auch immer mal für einen wichtigen Treffer gut wie damals im Halbfinale gegen Leverkusen oder zuletzt in der Youth League in Bilbao. Durch seine peruanische Staatsbürgerschaft und die Spiele für die dortigen U-Nationalmannschaften besitzt er darüber hinaus internationale Erfahrung. Er hat im U-Bereich bereits eine Kontinentalmeisterschaft gespielt und war zuletzt auf dem Radar der A-Nationalmannschaft.
Es besteht also auch bei Dzanovic noch Hoffnung. Allgemein wird die Kaderplanung für die zweite Mannschaft der kommenden Saison sehr interessant. Da gilt es viele Faktoren abzuwiegen. Welche Spieler will ich mit Spielzeit auf dem Niveau (hoffentlich Regionalliga) fördern? Wen will ich schon vorzeitig durchschieben? Wer ist vielleicht auch schon für das Profiteam interessant? Wer wird möglicherweise höherklassig verliehen oder sogar ganz abgegeben?
Von den Spielern im letzten Jugendjahr würde ich ansonsten nur noch möglicherweise bei Akram Ayadi mit einer Vertragsverlängerung rechnen. Aber auch da kommt es auf die Personalplanung an. Eigentlich ist man auf der Position im kommenden Jahr mit Pedro Guimaraes und Nilo Neuendorff schon gut besetzt. Guimaraes kommt jedoch neu aus dem Ausland und Neuendorff wird mit einer schweren Knieverletzung noch monatelang ausfallen. Aber auch Doumbia und Boakye Osei können links verteidigen, Wünsch und Bauer bei einer Dreierkette auf der Schiene spielen. Wobei auch hier bei allen vier Spielern noch überhaupt nicht sicher ist, ob sie kommende Saison dabei sind.
Harangi wird vermutlich jetzt noch mal (gibt Gerüchte aus Ungarn), spätestens aber im Sommer höherklassig verliehen. Das könnte für Ayadi vielleicht zum Vorteil werden. Denn wenn Harangi noch verliehen wird, Neuendorff verletzt ausfällt und Doumbia wegen Theates Verletzung bei den Profis aushelfen muss, wird es auch in der zweiten Mannschaft eng. Da könnte er diese Saison also vielleicht schon reinschnuppern.
Bei Jasha Barry und Lean Husterer sehe ich keine Perspektive auf einen Verbleib. Bei Barry lief in der U19 leider nicht mehr viel zusammen, sodass die Rückkehr ins NLZ ähnlich wie bei Abolfazl Masjedizadah eher ein Reinfall war. Laut Transfermarkt laufen bei der U19 ansonsten noch die Verträge von Alex Staff, Leonidas Tsiokos, Shayan Ahmadi, Yannis Ahouannou, Marlon Franzen, Niklas Scheller, Liam Mehic und Meris Gradascevic aus. Staff wird zum 18. Geburtstag im Juni sicher einen Profivertrag erhalten und so wie Gradascevic gefördert wird, mache ich mir da wegen eines Abgangs ebenfalls keine Sorgen. Entweder stimmt da die Angabe nicht oder es gibt schon eine entsprechende Absprache.
Tsiokos und Scheller bleiben hoffentlich auch über den Sommer hinaus. Das wären zwei bittere Abgänge, weil beide im kommenden Jahr zumindest Leistungsträger der U19 sein dürften. Gerade Scheller hat zuletzt eine riesige Entwicklung hingelegt, die in seinem Auftritt bei der U17-WM gipfelte. Franzen hingegen hat im Tor hinter Möhler und Gradascevic wenig Perspektive und Mehic hat diese Saison (aus mir unbekannten Gründen) noch überhaupt nicht gespielt. Da kann man in beiden Fällen von einem Abgang ausgehen.
Bei Ahouannou und Ahmadi ist die Entscheidung wahrscheinlich offener. Ahouannou war diese Saison in der Innenverteidigung zwar überwiegend gesetzt, da sehe ich nächstes Jahr aber Nicolas Peter, Igor Dola und Scheller (sofern er bleibt) vorne. Da hat er dieses Jahr auch von den Verletzungen von Peter und Scheller profitiert. Rechts müsste er sich mit Paul Bahoya, Sahin Balta und Johannes Vött messen. Meier scheint aber auf Ahouannou zu setzen, er hat auch in der Youth League viel gespielt. Das sieht bei Ahmadi schon anders aus und im Mittelfeld kommt im Sommer auch jede Menge Konkurrenz aus der U17 hoch.
Und auch Scheller hat verlängert.
Mir macht der Umgang mit unseren Talenten im Kontext der ersten Mannschaft aber immer mehr Sorgen (von außen betrachtet und ohne ernsthafte aktuelle Kenntnisse zum Status quo).
Baum spielt kaum, Staff zumindest jetzt mal in der 2ten, Is auch nur 2te und dazu jetzt das Schalkegerücht... Wirklich vorwärts geht da nix...
Mir macht der Umgang mit unseren Talenten im Kontext der ersten Mannschaft aber immer mehr Sorgen (von außen betrachtet und ohne ernsthafte aktuelle Kenntnisse zum Status quo).
Baum spielt kaum, Staff zumindest jetzt mal in der 2ten, Is auch nur 2te und dazu jetzt das Schalkegerücht... Wirklich vorwärts geht da nix...
DonGuillermo schrieb:
Es sollte denke ich klar sein, dass das gequirlter Mist ist
Ich habe nicht so viel im Mist gequirlt wie Du, nur eine kurze Anmerkung gemacht.
Alex Richter kann man mit Krösche vergleichen, nur dass Richter für das NLZ die Verantwortung trägt. Wenn dann nach 4 Jahren Amtszeit zwei Abstiege stehen und es kein Spieler wirklich in den Profikader geschafft hat, dann ist das keine gute Erfolgsbilanz. Punkt. Wenn die Bilanz von Krösche nach 4 Jahren der Abstieg in die 2. Liga wäre und er es nicht geschafft hätte, Spieler zu entwickeln, dann wäre das auch eine erbärmliche Bilanz, und da hilft es wenig, wenn er darauf verwiese, dass es einem anderen BuLi-Urgestein nicht besser gegangen ist.
Nächstes Jahr gibt es keine Youth League mehr; die hoffnungsvollen Talente sollen sich in der zweiten Liga der Nachwuchsmannschaften tummeln, nicht mehr in der Elite des deutschen Nachwuchses. Da wird schwer werden, sie zu fördern und davon zu überzeugen, dass sie sportlich am richtigen Ort sind. Aber vermutlich ist es sonneklar, dass meine Bedenken nur gequirlter Mist sind.
Es wäre interessant zu erfahren, wie die Leiter anderer NLZs die Qualität unseres NLZ unter Alex Richter so beurteilen. Das gäbe eine besseres Bild als die Ausführungen eines SGE-Insiders.
Die U19 ist nicht abgestiegen... Beschäftige dich doch mal mit dem System der Jugendbuli...
Und ja, die U21 ist abgestiegen und man korrigiert es gerade. Sie ist übrigens abgestiegen, weil man so sehr auf den eigenen Nachwuchs setzt, dass man zu viele Jugendspieler auf ein Mal hoch gezogen hat...
Und ja, die U21 ist abgestiegen und man korrigiert es gerade. Sie ist übrigens abgestiegen, weil man so sehr auf den eigenen Nachwuchs setzt, dass man zu viele Jugendspieler auf ein Mal hoch gezogen hat...
DonGuillermo schrieb:
Harangi wird vermutlich jetzt noch mal (gibt Gerüchte aus Ungarn), spätestens aber im Sommer höherklassig verliehen.
https://www.fussballtransfers.com/a642851596579683735-eintracht-vermeldet-spaeten-abgang
Ist wohl fix.
DonGuillermo schrieb:
Sowohl bei [Benjamin Dzanovic] als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sind. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Und schon hat man den Vertrag mit Eisele verlängert
Für mich ein ganz wichtiges Zeichen. Neben Noah Fenyö wahrscheinlich der größte Anführer, der die letzten Jahre unser NLZ durchlaufen hat. Eisele ist wirklich ein echter Leader, der in all seinen Mannschaften Kapitän war, und gleichzeitig ein absoluter Kämpfer, der schon einige Rückschläge wegstecken musste. Hat die damalige U17 vor zwei Jahren grandios zum Staffelsieg (wenn er auf dem Platz stand, wurden alle Spiele gewonnen) und ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft geführt und ist auch dieses Jahr stark zurückgekommen, nachdem er das komplette letzte Jahr verletzungsbedingt gefehlt hat. Ich hoffe, er bekommt in der zweiten Mannschaft auch genug Spielzeit.
Dadurch, dass er auch oft im defensiven Mittelfeld spielt, bringt er für mich alles mit, was ein moderner Innenverteidiger können muss. Vorne ist er auch immer mal für einen wichtigen Treffer gut wie damals im Halbfinale gegen Leverkusen oder zuletzt in der Youth League in Bilbao. Durch seine peruanische Staatsbürgerschaft und die Spiele für die dortigen U-Nationalmannschaften besitzt er darüber hinaus internationale Erfahrung. Er hat im U-Bereich bereits eine Kontinentalmeisterschaft gespielt und war zuletzt auf dem Radar der A-Nationalmannschaft.
Es besteht also auch bei Dzanovic noch Hoffnung. Allgemein wird die Kaderplanung für die zweite Mannschaft der kommenden Saison sehr interessant. Da gilt es viele Faktoren abzuwiegen. Welche Spieler will ich mit Spielzeit auf dem Niveau (hoffentlich Regionalliga) fördern? Wen will ich schon vorzeitig durchschieben? Wer ist vielleicht auch schon für das Profiteam interessant? Wer wird möglicherweise höherklassig verliehen oder sogar ganz abgegeben?
Von den Spielern im letzten Jugendjahr würde ich ansonsten nur noch möglicherweise bei Akram Ayadi mit einer Vertragsverlängerung rechnen. Aber auch da kommt es auf die Personalplanung an. Eigentlich ist man auf der Position im kommenden Jahr mit Pedro Guimaraes und Nilo Neuendorff schon gut besetzt. Guimaraes kommt jedoch neu aus dem Ausland und Neuendorff wird mit einer schweren Knieverletzung noch monatelang ausfallen. Aber auch Doumbia und Boakye Osei können links verteidigen, Wünsch und Bauer bei einer Dreierkette auf der Schiene spielen. Wobei auch hier bei allen vier Spielern noch überhaupt nicht sicher ist, ob sie kommende Saison dabei sind.
Harangi wird vermutlich jetzt noch mal (gibt Gerüchte aus Ungarn), spätestens aber im Sommer höherklassig verliehen. Das könnte für Ayadi vielleicht zum Vorteil werden. Denn wenn Harangi noch verliehen wird, Neuendorff verletzt ausfällt und Doumbia wegen Theates Verletzung bei den Profis aushelfen muss, wird es auch in der zweiten Mannschaft eng. Da könnte er diese Saison also vielleicht schon reinschnuppern.
Bei Jasha Barry und Lean Husterer sehe ich keine Perspektive auf einen Verbleib. Bei Barry lief in der U19 leider nicht mehr viel zusammen, sodass die Rückkehr ins NLZ ähnlich wie bei Abolfazl Masjedizadah eher ein Reinfall war. Laut Transfermarkt laufen bei der U19 ansonsten noch die Verträge von Alex Staff, Leonidas Tsiokos, Shayan Ahmadi, Yannis Ahouannou, Marlon Franzen, Niklas Scheller, Liam Mehic und Meris Gradascevic aus. Staff wird zum 18. Geburtstag im Juni sicher einen Profivertrag erhalten und so wie Gradascevic gefördert wird, mache ich mir da wegen eines Abgangs ebenfalls keine Sorgen. Entweder stimmt da die Angabe nicht oder es gibt schon eine entsprechende Absprache.
Tsiokos und Scheller bleiben hoffentlich auch über den Sommer hinaus. Das wären zwei bittere Abgänge, weil beide im kommenden Jahr zumindest Leistungsträger der U19 sein dürften. Gerade Scheller hat zuletzt eine riesige Entwicklung hingelegt, die in seinem Auftritt bei der U17-WM gipfelte. Franzen hingegen hat im Tor hinter Möhler und Gradascevic wenig Perspektive und Mehic hat diese Saison (aus mir unbekannten Gründen) noch überhaupt nicht gespielt. Da kann man in beiden Fällen von einem Abgang ausgehen.
Bei Ahouannou und Ahmadi ist die Entscheidung wahrscheinlich offener. Ahouannou war diese Saison in der Innenverteidigung zwar überwiegend gesetzt, da sehe ich nächstes Jahr aber Nicolas Peter, Igor Dola und Scheller (sofern er bleibt) vorne. Da hat er dieses Jahr auch von den Verletzungen von Peter und Scheller profitiert. Rechts müsste er sich mit Paul Bahoya, Sahin Balta und Johannes Vött messen. Meier scheint aber auf Ahouannou zu setzen, er hat auch in der Youth League viel gespielt. Das sieht bei Ahmadi schon anders aus und im Mittelfeld kommt im Sommer auch jede Menge Konkurrenz aus der U17 hoch.
Es sollte denke ich klar sein, dass das gequirlter Mist ist, aber ich kann das nicht einfach ohne Antwort stehen lassen. Jeder, der sich ein bisschen mit dem Jugendfußball beschäftigt, wird wissen, dass die Verpflichtung von Alex Richter so ziemlich das Beste ist, was der Eintracht passieren konnte. Endlich geht es im Jugendbereich mit einer klaren Strategie voran, nachdem man da viele, viele Jahre lang schlichtweg geschlafen hat.
Das soll natürlich nicht heißen, dass die Verantwortlichen ohne Fehler sind. Der Abstieg der U21 aus der Regionalliga war völlig unnötig, ich bin da auch von Dennis Schmitt als Trainer nicht vollends überzeugt. Und gerade in der U17 hat man durch die Förderung der Jungjahrgänge jetzt das zweite Jahr in Folge mit schlechteren Ergebnissen bezahlt. Insgesamt ist die Entwicklung in den letzten Jahren aber sehr positiv.
Dass du es "erbärmlich" findest, in einer Liga mit Freiburg, Karlsruhe und 1860 zu spielen, lasse ich mal so stehen. Dass beispielsweise auch die U19 von Freiburg nur in der B-Liga gelandet ist, zeigt einfach, dass es jeden mal treffen kann. Auch der KSC und 1860 gehören durchaus zu den besseren Adressen im Jugendfußball. Bezüglich Freiburg gab es in den letzten Jahren wohl kaum einen Verein, der den Spagat zwischen großen Erfolgen im Jugendbereich und der konstanten Entwicklung von Spielern für den Profibereich besser hinbekommen hat. Freiburg hat aktuell wahrscheinlich von allen Bundesligisten den höchsten Anteil an Eigengewächsen im Kader.
Ergebnisse
Schaut man sich mal nur rein die Ergebnisse an, seit Richter im Amt ist, lässt sich die These, dass es nicht gut laufen würde, bereits nicht halten. Die A-Jugend war in den Jahren vor Richters Ankunft in der alten U19-Bundesliga Süd/Südwest bestenfalls eine Mittelfeldmannschaft, hat regelmäßig gegen den Abstieg gespielt und sich ein paar Mal nur ganz knapp gerettet. In den zehn Jahren zuvor war man nur viermal in der oberen Tabellenhälfte (13/14, 16/17, 19/20, 21/22), wobei man lediglich 21/22 getragen durch einen überragenden Antonio Foti zu den Spitzenteams zählte.
In der darauffolgenden Saison 22/23 war man zugegeben wieder in Abstiegsgefahr, bevor Skela mit drei Siegen aus den letzten sechs Spielen den Karren aus dem Dreck ziehen musste. Dafür hatte man in der Youth League aber die Gruppenphase überstanden und ist in der Zwischenrunde gegen den späteren Sieger Alkmaar (die danach unter anderem auch Real Madrid und Barcelona hergespielt haben) ausgeschieden. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man dann wieder zur oberen Tabellenhälfte gehört.
Letzte Saison hat man sich jeweils souverän für die A-Liga sowie die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Da ist man dann erst durch ein spätes Gegentor kurz vor Schluss und ein verlorenes Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Bremen rausgeflogen, die unter anderem Pokalsieger wurden. Diese Saison hat man durch eine schlechte Rückrunde den Sprung in die A-Liga verpasst (das 3:3 nach 3:0 Führung in Offenbach und die 8:0 Niederlage in Fürth waren wirklich katastrophal), steht dafür aber erstmals seit 2014 im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat als einzige deutsche Mannschaft das Achtelfinale der Youth League erreicht. Da ist es schon irgendwo verständlich, dass der Fokus auf den Highlightspielen in den Pokalwettbewerben lag. Es ist jetzt auch nicht so, dass man die Quali für die A-Liga meilenweit verpasst und eine miserable Runde gespielt hätte. Letztendlich hat ein Punkt gefehlt.
Man darf nicht vergessen, dass man auch in diesem Jahrgang schon einige Spieler durchgeschoben hat. Siljevic, Dills, Gaul Souza, Neuendorff und Is wären alle noch für die U19 spielberechtigt, sind aber schon fester Bestandteil der U21. Außer in der Youth League haben nur Gaul Souza und Neuendorff jeweils einmal in der Liga für die U19 gespielt. Nimmt man jetzt das Spiel am Wochenende gegen Freiberg, wurden da zusätzlich noch Eisele, Ilicevic und Staff nach dem Auftritt unter der Woche in Bilbao geschont. Das ist dann schon eine Menge Qualität und fast eine komplette erste Elf.
In der B-Jugend war man hingegen in der alten U17-Bundesliga Süd/Südwest auch vor Richters Ankunft zumeist recht gut platziert. Da war man 22/23 mit Platz 4 auch gleich wieder im oberen Tabellendrittel dabei. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man die Staffel sogar als Tabellenführer gewonnen, was der U17 zuletzt 2010 gelungen ist, als man auch Deutscher Meister wurde. Im Halbfinale um die Meisterschaft ist man dann leider nach Hin- und Rückspiel im Elfmeterschießen an Leverkusen gescheitert.
Letzte Saison hat sich die U17 noch souverän für die A-Liga qualifiziert. Dort hat man dann wegen der schlechteren Tordifferenz knapp den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst, weil man die letzten vier Spiele allesamt verloren hat. Da wurden bereits mehrere Jungjahrgänge eingesetzt, die auch dieses Jahr noch B-Jugend spielen. Eventuell war man sich zu sicher, dass man sich auch so fürs Achtelfinale der Meisterschaft qualifiziert.
Dass man dieses Jahr sowohl in der A- als auch in der B-Jugend den Sprung in die A-Liga verpasst hat, ist natürlich ärgerlich und sollte nicht passieren. Aber genau wie in der U19 gibt es dafür in der U17 eine verständliche Erklärung. Die Hinrunde war vor allem mit den knappen Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Kaiserslautern und Karlsruhe einfach zu schlecht. Das liegt auch daran, dass man diese Saison noch stärker auf Jungjahrgänge gesetzt hat. Mit Brkic, Motta, Freiberger, Kadoglou, Dirsch, Georg und Schröder haben in der Vorrunde gleich sieben von elf Stammspielern zum Jungjahrgang gehört, die auch nächste Saison noch U17 spielen dürfen. Das war dann wohl einfach zu viel. Zum Vergleich: Karlsruhe und Kaiserslautern haben keinen einzigen Jungjahrgang eingesetzt, bei Mainz waren es nur zwei.
In der C-Jugend stellt die Eintracht in den letzten Jahren mit die beste Mannschaft Deutschlands. Vergangenes Jahr ist die U15 mit 17 Siegen und 1 Unentschieden in 18 Spielen ungeschlagen Regionalmeister geworden. Und in der Regionalliga Süd sind mit Stuttgart, Freiburg und Hoffenheim auch drei Schwergewichte im Jugendfußball dabei. Im anschließenden Finale um die Süddeutsche Meisterschaft war man den ebenfalls ungeschlagenen Bayern mit 2:3 knapp unterlegen. Auch diese Saison stehen die Chancen gut, dass die U15 die Regionalmeisterschaft holt. Im Bereich des Kinderfußballs von der U9 bis zur U13 hört man in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr Erfolgsmeldungen von hochkarätig besetzten Turnieren inklusive internationalen Spitzenteams. Auch da hat man die Förderung verstärkt.
U-Nationalspieler
Wenn man den Aussagen der Verantwortlichen Glauben schenkt, dann hat Eintracht Frankfurt zuletzt neben Bayern München die meisten U-Nationalspieler für den DFB gestellt. Ich habe das jetzt auf die Schnelle nicht verifiziert, weiß allerdings, dass die Eintracht in diesem Zeitraum wirklich in fast allen U-Nationalmannschaften einen großen Block gestellt hat. Und da sprechen wir nur vom DFB.
Hier mal eine Übersicht, wie viele Spieler der Eintracht innerhalb des letzten Jahres für Deutschland nominiert waren:
U21: Ansgar Knauff, Nene Brown, Nnamdi Collins, Elias Baum
U19: Alessandro Gaul Souza, Nilo Neuendorff
U18: Marvin Dills, Emil Möhler
U17: Eba Bekir Is, Alex Staff, Christian Prenaj, Keziah Oteng-Mensah, Niklas Scheller, Natnael Abraha, Josef Haßfeld, Igor Dola
U16: Niko Ilicevic, Benjamin Freiberger, Moritz Dirsch, Noel Motta, Finn Schröder, Said Brkic, Titus Prince Veith, Hannes Georg, Kimani Miosga, Haris Musanovic, Philip Buchta, Luka Radic, Meris Gradascevic
U15: Samuel Elenberger, Maxim Dill, Luca Leandro Felix, Faisal Mirzai, Tyron Osei Acheampong, Anjiano Hernandez Bernal, Lian Kümmel, Marlon Ben Seyl
Das ist übrigens auch einer der Kernpunkte, den Alex Richter seit seiner Ankunft hier verankert hat. Man will der führende Verein im Rhein-Main-Gebiet sein, wo man lange Zeit im Schatten von Hoffenheim und Mainz stand. Deshalb setzt man vor allem auf Spieler aus Frankfurt und der näheren Umgebung. Da waren wir zuvor teilweise so schwach, dass selbst Köln mehr Spielern aus Frankfurt/Offenbach (Lemperle, Cestic, Voloder) zum Profidebüt verholfen hat. Unter Bobic/Möller lag der Fokus ja noch stark auf Nachwuchsspielern, die wir aus dem Ausland geholt haben.
Schaut man sich beispielsweise die Mannschaft an, die 2023/24 in der U17 im Halbfinale um die Meisterschaft stand, waren von 28 Spielern gleich 20 Spieler gebürtige oder wohnhafte Frankfurter. Drei weitere Spieler kamen aus dem direkten Einzugsgebiet (Hanau, Flörsheim, Königstein), die restlichen fünf Spieler allesamt ebenfalls aus Hessen (Taunusstein, Pfungstadt, Gießen, Ehringshausen, Dieburg). Das ist auf dem Niveau glaube ich schon außergewöhnlich. Zudem sind viele der Spieler schon wirklich lange im NLZ, weil man auch da in der Mannschaftszusammenstellung auf Kontinuität statt hohe Fluktuation setzt. Am Riederwald wurde zudem gerade erst ein Anbau der Geschäftsstelle beschlossen, der dem NLZ nach Vorbild des Proficamps am Stadion voll und ganz zugutekommen soll.
Gleichzeitig hat man aber auch neben den bereits bestehenden Kooperationspartnern TSG Wieseck (Gießen), SpVgg Oberrad, 1. FC Erlensee, 1. FC-TSG Königstein und dem VfB Unterliederbach das Netzwerk an Partnervereinen in den vergangenen Jahren mit der SG Barockstadt (Fulda), dem SV Gonsenheim (Mainz), dem SV St. Stephan Griesheim (Darmstadt), der TuS Koblenz und Waldhof Mannheim weit über die Stadtgrenzen erweitert, um auch in den weiteren Großstädten des Ballungsgebietes die Augen offen zu haben. Bis auf Aschaffenburg und vielleicht noch Kassel im Norden Hessens hat man damit mittlerweile fast das komplette Einflussgebiet abgedeckt.
Profispieler
Auch die Aussage, dass kein Spieler in den Profikader aufgerückt ist, kann ich so nicht stehen lassen. Mit Eli Baum hat sehr wohl ein Spieler aus der eigenen Jugend in den letzten Jahren den Sprung zu den Profis geschafft. Klar lief die aktuelle Saison bisher unglücklich, man darf aber nicht vergessen, dass er vergangenes Jahr in Elversberg als bester Außenverteidiger der zweiten Liga seine Qualität im Herrenbereich bereits unter Beweis gestellt hat.
Für Nacho Ferri und Nils Ramming hat es vielleicht noch nicht ganz gereicht, aber man hat für beide Spieler immerhin Millionenablösen erlösen können. Ersterer hat für uns sogar ein paar Spiele gemacht und in der Bundesliga getroffen. Nacho gehört in Belgien aktuell auch zu den besten Stürmern der Liga. Marko Mladenovic konnte man 2024 nach seiner überragenden U19-Saison inklusive Bundesligadebüt leider nicht vom Bleiben überzeugen.
Insgesamt war auch die Wiedereinführung der zweiten Mannschaft ein wichtiger Baustein. Darüber hat Noel Futkeu den Sprung in die zweite Liga geschafft, wo er zu den besseren Stürmern gehört. Dario Gebuhr, Fynn Otto und zuletzt auch Joel da Silva Kiala sind über die zweite Mannschaft immerhin in die dritte Liga gewechselt. Aktuell war beispielsweise Aiden Harangi nach dem Regionalligajahr auf Anhieb Stammspieler in einem Spitzenteam der MLS und auch Noah Fenyö ist nach seiner Leihe nach Ungarn dort sofort gesetzt, nachdem vergangenen Winter bereits Nürnberg an ihm interessiert war. Beiden traue ich auf Sicht vielleicht sogar den Aufstieg in den Profikader zu.
Ich könnte noch ein paar weitere Namen nennen, aber das würde dann zu weit führen. Die vermeintlich größten Talente der letzten Jahre stehen ohnehin erst jetzt an der Schwelle zum Herrenbereich. An vorderster Stelle sind da sicherlich Alex Staff, Ebu Bekir Is und Niko Ilicevic zu nennen. Die ersten beiden hatten genau wie Marvin Dills im Europapokal immerhin auch schon ein Kurzdebüt bei den Profis. Auch Amil Siljevic und Fousseny Doumbia standen schon mehrfach im Spieltagskader der Profis. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch hier bald weitere Erfolge geben wird.
Vorab: Wissen tue ich in dem Fall überhaupt nichts, das ist reine Spekulation. Ich glaube aber, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Die Vertragsangaben auf Transfermarkt sind zwar im Jugendbereich nicht immer korrekt, da Dzanovic aber sein letztes Jugendjahr spielt, dürfte er tatsächlich einen auslaufenden Vertrag haben. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Das muss jetzt noch nichts bedeuten, in den letzten Jahren sind viele Personalentscheidungen im Übergangsbereich auch erst zwischen März und Mai gefallen. Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.
Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.
Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Nach den Erfahrungen der Abstiegssaison wird da aber sicher noch der eine oder andere erfahrene Offensivspieler hinzukommen. Dann ist möglicherweise einfach die Perspektive nicht gut genug. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
Das soll natürlich nicht heißen, dass die Verantwortlichen ohne Fehler sind. Der Abstieg der U21 aus der Regionalliga war völlig unnötig, ich bin da auch von Dennis Schmitt als Trainer nicht vollends überzeugt. Und gerade in der U17 hat man durch die Förderung der Jungjahrgänge jetzt das zweite Jahr in Folge mit schlechteren Ergebnissen bezahlt. Insgesamt ist die Entwicklung in den letzten Jahren aber sehr positiv.
Dass du es "erbärmlich" findest, in einer Liga mit Freiburg, Karlsruhe und 1860 zu spielen, lasse ich mal so stehen. Dass beispielsweise auch die U19 von Freiburg nur in der B-Liga gelandet ist, zeigt einfach, dass es jeden mal treffen kann. Auch der KSC und 1860 gehören durchaus zu den besseren Adressen im Jugendfußball. Bezüglich Freiburg gab es in den letzten Jahren wohl kaum einen Verein, der den Spagat zwischen großen Erfolgen im Jugendbereich und der konstanten Entwicklung von Spielern für den Profibereich besser hinbekommen hat. Freiburg hat aktuell wahrscheinlich von allen Bundesligisten den höchsten Anteil an Eigengewächsen im Kader.
Ergebnisse
Schaut man sich mal nur rein die Ergebnisse an, seit Richter im Amt ist, lässt sich die These, dass es nicht gut laufen würde, bereits nicht halten. Die A-Jugend war in den Jahren vor Richters Ankunft in der alten U19-Bundesliga Süd/Südwest bestenfalls eine Mittelfeldmannschaft, hat regelmäßig gegen den Abstieg gespielt und sich ein paar Mal nur ganz knapp gerettet. In den zehn Jahren zuvor war man nur viermal in der oberen Tabellenhälfte (13/14, 16/17, 19/20, 21/22), wobei man lediglich 21/22 getragen durch einen überragenden Antonio Foti zu den Spitzenteams zählte.
In der darauffolgenden Saison 22/23 war man zugegeben wieder in Abstiegsgefahr, bevor Skela mit drei Siegen aus den letzten sechs Spielen den Karren aus dem Dreck ziehen musste. Dafür hatte man in der Youth League aber die Gruppenphase überstanden und ist in der Zwischenrunde gegen den späteren Sieger Alkmaar (die danach unter anderem auch Real Madrid und Barcelona hergespielt haben) ausgeschieden. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man dann wieder zur oberen Tabellenhälfte gehört.
Letzte Saison hat man sich jeweils souverän für die A-Liga sowie die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Da ist man dann erst durch ein spätes Gegentor kurz vor Schluss und ein verlorenes Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Bremen rausgeflogen, die unter anderem Pokalsieger wurden. Diese Saison hat man durch eine schlechte Rückrunde den Sprung in die A-Liga verpasst (das 3:3 nach 3:0 Führung in Offenbach und die 8:0 Niederlage in Fürth waren wirklich katastrophal), steht dafür aber erstmals seit 2014 im Viertelfinale des DFB-Pokals und hat als einzige deutsche Mannschaft das Achtelfinale der Youth League erreicht. Da ist es schon irgendwo verständlich, dass der Fokus auf den Highlightspielen in den Pokalwettbewerben lag. Es ist jetzt auch nicht so, dass man die Quali für die A-Liga meilenweit verpasst und eine miserable Runde gespielt hätte. Letztendlich hat ein Punkt gefehlt.
Man darf nicht vergessen, dass man auch in diesem Jahrgang schon einige Spieler durchgeschoben hat. Siljevic, Dills, Gaul Souza, Neuendorff und Is wären alle noch für die U19 spielberechtigt, sind aber schon fester Bestandteil der U21. Außer in der Youth League haben nur Gaul Souza und Neuendorff jeweils einmal in der Liga für die U19 gespielt. Nimmt man jetzt das Spiel am Wochenende gegen Freiberg, wurden da zusätzlich noch Eisele, Ilicevic und Staff nach dem Auftritt unter der Woche in Bilbao geschont. Das ist dann schon eine Menge Qualität und fast eine komplette erste Elf.
In der B-Jugend war man hingegen in der alten U17-Bundesliga Süd/Südwest auch vor Richters Ankunft zumeist recht gut platziert. Da war man 22/23 mit Platz 4 auch gleich wieder im oberen Tabellendrittel dabei. In der letzten Saison mit dem alten System (23/24) hat man die Staffel sogar als Tabellenführer gewonnen, was der U17 zuletzt 2010 gelungen ist, als man auch Deutscher Meister wurde. Im Halbfinale um die Meisterschaft ist man dann leider nach Hin- und Rückspiel im Elfmeterschießen an Leverkusen gescheitert.
Letzte Saison hat sich die U17 noch souverän für die A-Liga qualifiziert. Dort hat man dann wegen der schlechteren Tordifferenz knapp den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst, weil man die letzten vier Spiele allesamt verloren hat. Da wurden bereits mehrere Jungjahrgänge eingesetzt, die auch dieses Jahr noch B-Jugend spielen. Eventuell war man sich zu sicher, dass man sich auch so fürs Achtelfinale der Meisterschaft qualifiziert.
Dass man dieses Jahr sowohl in der A- als auch in der B-Jugend den Sprung in die A-Liga verpasst hat, ist natürlich ärgerlich und sollte nicht passieren. Aber genau wie in der U19 gibt es dafür in der U17 eine verständliche Erklärung. Die Hinrunde war vor allem mit den knappen Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Kaiserslautern und Karlsruhe einfach zu schlecht. Das liegt auch daran, dass man diese Saison noch stärker auf Jungjahrgänge gesetzt hat. Mit Brkic, Motta, Freiberger, Kadoglou, Dirsch, Georg und Schröder haben in der Vorrunde gleich sieben von elf Stammspielern zum Jungjahrgang gehört, die auch nächste Saison noch U17 spielen dürfen. Das war dann wohl einfach zu viel. Zum Vergleich: Karlsruhe und Kaiserslautern haben keinen einzigen Jungjahrgang eingesetzt, bei Mainz waren es nur zwei.
In der C-Jugend stellt die Eintracht in den letzten Jahren mit die beste Mannschaft Deutschlands. Vergangenes Jahr ist die U15 mit 17 Siegen und 1 Unentschieden in 18 Spielen ungeschlagen Regionalmeister geworden. Und in der Regionalliga Süd sind mit Stuttgart, Freiburg und Hoffenheim auch drei Schwergewichte im Jugendfußball dabei. Im anschließenden Finale um die Süddeutsche Meisterschaft war man den ebenfalls ungeschlagenen Bayern mit 2:3 knapp unterlegen. Auch diese Saison stehen die Chancen gut, dass die U15 die Regionalmeisterschaft holt. Im Bereich des Kinderfußballs von der U9 bis zur U13 hört man in den letzten Jahren ebenfalls immer mehr Erfolgsmeldungen von hochkarätig besetzten Turnieren inklusive internationalen Spitzenteams. Auch da hat man die Förderung verstärkt.
U-Nationalspieler
Wenn man den Aussagen der Verantwortlichen Glauben schenkt, dann hat Eintracht Frankfurt zuletzt neben Bayern München die meisten U-Nationalspieler für den DFB gestellt. Ich habe das jetzt auf die Schnelle nicht verifiziert, weiß allerdings, dass die Eintracht in diesem Zeitraum wirklich in fast allen U-Nationalmannschaften einen großen Block gestellt hat. Und da sprechen wir nur vom DFB.
Hier mal eine Übersicht, wie viele Spieler der Eintracht innerhalb des letzten Jahres für Deutschland nominiert waren:
U21: Ansgar Knauff, Nene Brown, Nnamdi Collins, Elias Baum
U19: Alessandro Gaul Souza, Nilo Neuendorff
U18: Marvin Dills, Emil Möhler
U17: Eba Bekir Is, Alex Staff, Christian Prenaj, Keziah Oteng-Mensah, Niklas Scheller, Natnael Abraha, Josef Haßfeld, Igor Dola
U16: Niko Ilicevic, Benjamin Freiberger, Moritz Dirsch, Noel Motta, Finn Schröder, Said Brkic, Titus Prince Veith, Hannes Georg, Kimani Miosga, Haris Musanovic, Philip Buchta, Luka Radic, Meris Gradascevic
U15: Samuel Elenberger, Maxim Dill, Luca Leandro Felix, Faisal Mirzai, Tyron Osei Acheampong, Anjiano Hernandez Bernal, Lian Kümmel, Marlon Ben Seyl
Das ist übrigens auch einer der Kernpunkte, den Alex Richter seit seiner Ankunft hier verankert hat. Man will der führende Verein im Rhein-Main-Gebiet sein, wo man lange Zeit im Schatten von Hoffenheim und Mainz stand. Deshalb setzt man vor allem auf Spieler aus Frankfurt und der näheren Umgebung. Da waren wir zuvor teilweise so schwach, dass selbst Köln mehr Spielern aus Frankfurt/Offenbach (Lemperle, Cestic, Voloder) zum Profidebüt verholfen hat. Unter Bobic/Möller lag der Fokus ja noch stark auf Nachwuchsspielern, die wir aus dem Ausland geholt haben.
Schaut man sich beispielsweise die Mannschaft an, die 2023/24 in der U17 im Halbfinale um die Meisterschaft stand, waren von 28 Spielern gleich 20 Spieler gebürtige oder wohnhafte Frankfurter. Drei weitere Spieler kamen aus dem direkten Einzugsgebiet (Hanau, Flörsheim, Königstein), die restlichen fünf Spieler allesamt ebenfalls aus Hessen (Taunusstein, Pfungstadt, Gießen, Ehringshausen, Dieburg). Das ist auf dem Niveau glaube ich schon außergewöhnlich. Zudem sind viele der Spieler schon wirklich lange im NLZ, weil man auch da in der Mannschaftszusammenstellung auf Kontinuität statt hohe Fluktuation setzt. Am Riederwald wurde zudem gerade erst ein Anbau der Geschäftsstelle beschlossen, der dem NLZ nach Vorbild des Proficamps am Stadion voll und ganz zugutekommen soll.
Gleichzeitig hat man aber auch neben den bereits bestehenden Kooperationspartnern TSG Wieseck (Gießen), SpVgg Oberrad, 1. FC Erlensee, 1. FC-TSG Königstein und dem VfB Unterliederbach das Netzwerk an Partnervereinen in den vergangenen Jahren mit der SG Barockstadt (Fulda), dem SV Gonsenheim (Mainz), dem SV St. Stephan Griesheim (Darmstadt), der TuS Koblenz und Waldhof Mannheim weit über die Stadtgrenzen erweitert, um auch in den weiteren Großstädten des Ballungsgebietes die Augen offen zu haben. Bis auf Aschaffenburg und vielleicht noch Kassel im Norden Hessens hat man damit mittlerweile fast das komplette Einflussgebiet abgedeckt.
Profispieler
Auch die Aussage, dass kein Spieler in den Profikader aufgerückt ist, kann ich so nicht stehen lassen. Mit Eli Baum hat sehr wohl ein Spieler aus der eigenen Jugend in den letzten Jahren den Sprung zu den Profis geschafft. Klar lief die aktuelle Saison bisher unglücklich, man darf aber nicht vergessen, dass er vergangenes Jahr in Elversberg als bester Außenverteidiger der zweiten Liga seine Qualität im Herrenbereich bereits unter Beweis gestellt hat.
Für Nacho Ferri und Nils Ramming hat es vielleicht noch nicht ganz gereicht, aber man hat für beide Spieler immerhin Millionenablösen erlösen können. Ersterer hat für uns sogar ein paar Spiele gemacht und in der Bundesliga getroffen. Nacho gehört in Belgien aktuell auch zu den besten Stürmern der Liga. Marko Mladenovic konnte man 2024 nach seiner überragenden U19-Saison inklusive Bundesligadebüt leider nicht vom Bleiben überzeugen.
Insgesamt war auch die Wiedereinführung der zweiten Mannschaft ein wichtiger Baustein. Darüber hat Noel Futkeu den Sprung in die zweite Liga geschafft, wo er zu den besseren Stürmern gehört. Dario Gebuhr, Fynn Otto und zuletzt auch Joel da Silva Kiala sind über die zweite Mannschaft immerhin in die dritte Liga gewechselt. Aktuell war beispielsweise Aiden Harangi nach dem Regionalligajahr auf Anhieb Stammspieler in einem Spitzenteam der MLS und auch Noah Fenyö ist nach seiner Leihe nach Ungarn dort sofort gesetzt, nachdem vergangenen Winter bereits Nürnberg an ihm interessiert war. Beiden traue ich auf Sicht vielleicht sogar den Aufstieg in den Profikader zu.
Ich könnte noch ein paar weitere Namen nennen, aber das würde dann zu weit führen. Die vermeintlich größten Talente der letzten Jahre stehen ohnehin erst jetzt an der Schwelle zum Herrenbereich. An vorderster Stelle sind da sicherlich Alex Staff, Ebu Bekir Is und Niko Ilicevic zu nennen. Die ersten beiden hatten genau wie Marvin Dills im Europapokal immerhin auch schon ein Kurzdebüt bei den Profis. Auch Amil Siljevic und Fousseny Doumbia standen schon mehrfach im Spieltagskader der Profis. Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch hier bald weitere Erfolge geben wird.
ATlien schrieb:
Weiß jemand von euch was zu Dzanovics Zukunft?
Keine ganz neue Frage, vielleicht gibts ja neue Antworten...
Vorab: Wissen tue ich in dem Fall überhaupt nichts, das ist reine Spekulation. Ich glaube aber, dass er den Verein im Sommer verlassen wird. Die Vertragsangaben auf Transfermarkt sind zwar im Jugendbereich nicht immer korrekt, da Dzanovic aber sein letztes Jugendjahr spielt, dürfte er tatsächlich einen auslaufenden Vertrag haben. Sowohl bei ihm als auch bei Philipp Eisele ist es jedenfalls auffällig, dass die Zukunft im letzten Jugendjahr noch nicht geklärt ist, obwohl beide zumindest klare Kandidaten für die zweite Mannschaft sein sollten. Die meisten Spieler in dieser Kategorie erhalten ja bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag einen Profivertrag.
Das muss jetzt noch nichts bedeuten, in den letzten Jahren sind viele Personalentscheidungen im Übergangsbereich auch erst zwischen März und Mai gefallen. Möglicherweise wartet Dzanovic mit einer Entscheidung auch noch ab, bis der wahrscheinliche Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Regionalliga feststeht. Dass er diese Saison trotz seiner überragenden Werte in der U19 aber kein einziges Mal im Kader der U21 und meines Wissens auch nie im Training der Profis dabei war (was Ende 2024/Anfang 2025 definitiv der Fall war), ist für mich ein Indiz für einen Abgang.
Zum einen glaube ich auch daran, dass er einen ähnlichen Weg wie zuletzt Mladenovic oder Mandic einschlagen könnte. Als U-Nationalspieler Bosniens ist er genau wie Mladenovic sicherlich auch für einige Profiteams auf dem Balkan interessant. Falls er in Deutschland bleiben möchte, dürfte sich aber wahrscheinlich auch ein Zweitligist finden, der ebenfalls über eine zweite Mannschaft in der Regionalliga verfügt. Das könnte dann wie bei Mandic mit dem Paket von sicherer Spielzeit in der Regionalliga und einem möglichen schnellen Sprung zu den Profis den Ausschlag geben.
Zum anderen gehe ich davon aus, dass die Eintracht schlichtweg andere Spieler priorisieren könnte. Sollte die zweite Mannschaft wirklich aufsteigen, gehe ich stark davon aus, dass man Alexander Staff, Alessandro Gaul Souza und Keziah Oteng-Mensah auf Regionalliganiveau fördern und weiter an den Herrenfußball heranführen möchte. Das ist dann aber schon eine komplette Offensivreihe an jungen Spielern. Nach den Erfahrungen der Abstiegssaison wird da aber sicher noch der eine oder andere erfahrene Offensivspieler hinzukommen. Dann ist möglicherweise einfach die Perspektive nicht gut genug. Zumal man auch bei den Profis gerade erst mit Ayoube Amaimouni-Echghouyab einen jungen Spieler mit einem sehr ähnlichen Profil verpflichtet hat, auch wenn Dzanovic auf der anderen Seite spielt.
Mal ne allgemeine Frage zur U21, wie schätzen die regelmäßigen Stadiongänger das ein, entwickelt sich da einer der Jungs mit Perspektive zur ersten Mannschaft?
Wurden so viele externe Zugänge für den Aufstieg geholt, dass für die U19 und U17 Jungs jetzt kein Platz mehr ist (also quasi das Gegenteil zu letzter Saison), oder performen die einfach nicht?
Wurden so viele externe Zugänge für den Aufstieg geholt, dass für die U19 und U17 Jungs jetzt kein Platz mehr ist (also quasi das Gegenteil zu letzter Saison), oder performen die einfach nicht?
Ich denke, dass zwei Überlegungen für die Kaderpolitik mit vielen externen Verstärkungen im Sommer wichtig waren:
Zunächst das Ziel Aufstieg. Ein Verbleib in der Hessenliga kann nicht im Sinne des Konzepts U21 sein.
Dann haben wir dieses Jahr aber noch die Teilnahme an der Youth League für die U19 Spieler (oder jünger). Das sind natürlich Highlight Spiele auch für die Talente wie Staff & Ilicevic. Einsätze in der U21 haben dann vermutlich geringere Priorität. In der Tat war laut transfermarkt.de das Durchschnittsalter der Startformation in den ersten Spieltagen der Saison (als die Youth League noch nicht begann) niedriger als jetzt.
Generell stelle ich mich jedes Jahr auf viel Bewegung im Kader ein. Man hat nur wenige ältere Spieler (diese Saison Kirchhoff und Ochojski) und es soll ja eine U21 bleiben, somit werden wieder einige Spieler gehen, eigene Talente werden eingebaut und die "Lücken", bei denen man keine regionalligataugliche Lösung sieht, wird extern verstärkt.
Zunächst das Ziel Aufstieg. Ein Verbleib in der Hessenliga kann nicht im Sinne des Konzepts U21 sein.
Dann haben wir dieses Jahr aber noch die Teilnahme an der Youth League für die U19 Spieler (oder jünger). Das sind natürlich Highlight Spiele auch für die Talente wie Staff & Ilicevic. Einsätze in der U21 haben dann vermutlich geringere Priorität. In der Tat war laut transfermarkt.de das Durchschnittsalter der Startformation in den ersten Spieltagen der Saison (als die Youth League noch nicht begann) niedriger als jetzt.
Generell stelle ich mich jedes Jahr auf viel Bewegung im Kader ein. Man hat nur wenige ältere Spieler (diese Saison Kirchhoff und Ochojski) und es soll ja eine U21 bleiben, somit werden wieder einige Spieler gehen, eigene Talente werden eingebaut und die "Lücken", bei denen man keine regionalligataugliche Lösung sieht, wird extern verstärkt.
HR
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-news-ticker-collins-feiert-dfb-debuet-,bundesliga-ticker-104.html#f330722e-5251-4f94-9346-8591d4444128
Collins feiert DFB-Debüt
Nnamdi Collins wird am Donnerstagabend zum ersten Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt steht in der Startelf im Spiel gegen die Slowakei in Bratislava. Die Partie, die der Beginn der WM-Qualifikationsrunde ist, wird um 20.45 Uhr angepfiffen.
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Collins feiert DFB-Debüt
Nnamdi Collins wird am Donnerstagabend zum ersten Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt steht in der Startelf im Spiel gegen die Slowakei in Bratislava. Die Partie, die der Beginn der WM-Qualifikationsrunde ist, wird um 20.45 Uhr angepfiffen.
Vielen Dank für die Berichte!
Um mal das Positive aus der letzten Saison zu ziehen, ggf. ist die Oberliga ein einfacherer Start für die Jugendspieler, die dann im nächsten Jahr hoffentlich in der Region den nächsten Schritt zu unserer Profimannschaft gehen können.
Gerade so ein Spiel in dem Widerständer überwunden werden müssen und dann auch tatsächlich werden, kann für den Rest der Saison nur helfen...
Der Blackout von Obert vor dem indirekten Freistoß war geradezu tragisch. Mit der Finte alles richtig gemacht und dann den Ball in die Hand zu nehmen, das verstehe wer wolle...
Um mal das Positive aus der letzten Saison zu ziehen, ggf. ist die Oberliga ein einfacherer Start für die Jugendspieler, die dann im nächsten Jahr hoffentlich in der Region den nächsten Schritt zu unserer Profimannschaft gehen können.
Gerade so ein Spiel in dem Widerständer überwunden werden müssen und dann auch tatsächlich werden, kann für den Rest der Saison nur helfen...
Der Blackout von Obert vor dem indirekten Freistoß war geradezu tragisch. Mit der Finte alles richtig gemacht und dann den Ball in die Hand zu nehmen, das verstehe wer wolle...
Zunächst musst Du Dich bei der UEFA registrieren. Die Tickets sind momentan zu erwerben. Meldeschluss ist der 11. April um 11 Uhr.
Du kannst wählen, ob Du in jedem Fall Tickets kaufen möchtest oder nur, wenn Dein Verein das Endspiel erreicht. Im zweiten Step kannst Du den Verein auswählen.
Nach der Wahl der Kategorie kannst Du angeben, ob Du optional auch Karten in einer anderen Kategorie akzeptierst.
Nach der Eingabe Deiner Kreditkarte wird diese mit 15€ belastet.
Ob diese erstattet werden, falls Du nicht gelost wirst, bezweifle ich 😊
Du kannst wählen, ob Du in jedem Fall Tickets kaufen möchtest oder nur, wenn Dein Verein das Endspiel erreicht. Im zweiten Step kannst Du den Verein auswählen.
Nach der Wahl der Kategorie kannst Du angeben, ob Du optional auch Karten in einer anderen Kategorie akzeptierst.
Nach der Eingabe Deiner Kreditkarte wird diese mit 15€ belastet.
Ob diese erstattet werden, falls Du nicht gelost wirst, bezweifle ich 😊
PhillySGE schrieb:
Wahi ist als Soforthilfe und Marmoush Ersatz gekommen. Völlig zu Recht, denn er hat von den Einsatzzeiten, Toren und Scorern eine ähnliche Quote wie Omar. Dazu alle Jugendnationalmannschaften Frankreichs durchlaufen.
Somit ein ganz anderes Kaliber als Omar vor 1.5 Jahren und Ekitike vor 1 Jahr. Da hat wohl niemand mit einer langen Eingewöhnungszeit gerechnet.
Bahoya hat jetzt zuletzt zwei gute Spiel gemacht und auch mal getroffen. Er hat knapp 450 Minuten Einsatzzeit erhalten und ist noch lange nicht soweit die Marmoush-Lücke zu schließen. Batshuayi ist ein gänzlich andere Spielertyp, hat zweimal abgestaubt.
Man kann nur hoffen, das Ekitike nicht ausfällt, sonst sieht´s vorne ziemlich mau aus
Absolut!
Für mich ist wahi sogar bisher der größte Fehlkauf seit Caio. Passt so mal gar nicht. Intergrieren ins Team , sieht man leider nicht. War leider ein Panik Kauf im Auge des Omar Abgangs. Verständlich irgendwie aber in dem Moment waren noch andere Kandidaten auf dem Markt. Was noch am positiven Verlauf zu glauben lässt, das Alter von 22. Da ist noch etwas Zeit auf der Uhr.
Puuuuh... Also Wahi, den man schon vor 18 Monaten holen wollte und wer weiß wie gut kennt als Panikkauf zu bezeichnen, finde ich schon wild... Auch hat Krösche damals explizit gesagt, dass er keine Sofortverstärkung und nicht fit ist...
Habe bei ihm ja bisher auch kein gutes Gefühl, aber inhaltlich stimmt da so einiges nicht...
Habe bei ihm ja bisher auch kein gutes Gefühl, aber inhaltlich stimmt da so einiges nicht...
Schaut auch gerne mal in der Hütte in Altona in der Max-Brauer-Allee 121 vorbei. Der Wirt Elias zeigt auf Anfrage alle Spiele der Eintracht. Gegen Pilsen waren schon einige Frankfurter (13) da und gegen Istanbul werden mindestens 20 Eintracht Fans erwartet. Elias würde sich freuen, wenn sich die Hütte als neue Heimat der Eintracht-Fans in Hamburg etablieren würde und würde auch Äppler in sein Sortiment aufnehmen. Bei Instagram die.huette.10 findet ihr alle Infos und Kontaktdaten.
Die U19 wurde für die diesjährige Vorrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga mit den altbekannten Gegnern Nürnberg und Fürth aus Franken, den Ostklubs Erfurt, Dresden und Aue sowie Leipzig in eine Gruppe eingeteilt. Gegen Erfurt hatte man tatsächlich schon mal 2000 im Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren gespielt. Leipzig hat man vorletzte Saison im Achtelfinale der Meisterschaftsrunde und letzte Saison im Achtelfinale des Pokals jeweils geschlagen.
Der Saisonstart lief mit einem 4:2 in Nürnberg und einem 2:0 gegen Erfurt (bei dem man keinen Torschuss des Gegners zuließ und mit einer besseren Chancenverwertung auch gut und gerne 6-8 Tore hätte erzielen können) ausgesprochen gut. Leipzig ist sicherlich der Favorit in der Gruppe, hat jedoch überraschend in Erfurt verloren und sich auch gegen Dresden lange schwergetan. Dahinter würde ich Nürnberg als unseren schärfsten Konkurrenten ansehen.
Insofern war vor allem der Sieg im ersten Saisonspiel sehr wertvoll. Insgesamt ist das aber sicherlich eine Gruppe in der man gerade nach diesem Saisonstart Liga A für die Hauptrunde erreichen sollte. Hierfür qualifizieren sich wie üblich die Gruppensieger, Zweiten sowie die sechs besten Drittplatzierten der neun regionalen Vorrundengruppen.
Den Spielplan und die aktuelle Tabelle findet man auf der Webseite der Eintracht:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/dfb-nachwuchsliga/spielplan/
Den Kader hätte ich vor der Saison ehrlich gesagt als kleine Wundertüte bezeichnet. Mit Benjamin Dzanovic ist der mit Abstand beste Scorer der Mannschaft weg. Ebu und Staffi spielen als vermeintlich größte Talente des Jahrgangs ja ohnehin schon länger nicht mehr in der U19. Zudem wurden mit Emil Möhler (Tor), Niklas Scheller (Abwehr), Christian Prenaj (Mittelfeld) und Keziah Oteng-Mensah (Sturm) in jedem Mannschaftsteil der vielleicht individuell stärkste Spieler vorzeitig in die zweite Mannschaft hochgezogen bzw. im Fall von Oteng-Mensah verkauft. Hinzu kommt, dass wohl auch Niko Ilicevic mit seinem 16. Geburtstag am 30. Oktober sofort in den Herrenbereich wechselt.
Auch die Übersicht des Kaders gibt es über die Webseite:
https://nachwuchs.eintracht.de/u19/kader/
An dieser Stelle würde ich gerne noch mal eine ausführliche individuelle Einschätzung des Kaders abgeben.
Tor
Etwas überraschend hat sich wohl Laurin Müller im Duell der Torhüter durchgesetzt und geht als Stammtorwart in die Saison. Zumindest stand er in den ersten beiden Saisonspielen über die volle Spielzeit im Tor. Ich hatte eigentlich mit Meris Gradascevic im Tor gerechnet, der vergangene Saison bereits vorzeitig aus der U17 hochgezogen wurde und in der U19 hinter Möhler einiges als Spielzeit erhalten hat.
Gut möglich, dass es über die Saison gesehen aber noch zu einer eher ausgewogenen Aufteilung der Spielzeit kommen wird. Grundsätzlich würde ich Gradascevic nämlich sogar als aktuell größtes Talent auf der Position des Torwarts im Leistungsbereich des NLZ bezeichnen. Müller, der sich vergangene Saison die Spielzeit mit Hannes Georg in der U17 nahezu in einem 50/50 Split geteilt hat, kann man aber auf jeden Fall auch etwas zutrauen. Der jahrgangsältere Marlon Franzen ist dahinter wie schon in der vergangenen Saison die klare Nummer 3 und profitiert vom vorzeitigen Aufstieg Möhlers in die zweite Mannschaft, der ihm wohl den Kaderplatz gesichert hat.
Abwehr
In der Abwehr ist man meiner Meinung nach ziemlich dünn besetzt. Im Grunde ist für jede Position der Viererkette nur ein gelernter Spieler verfügbar. Besonders in der Innenverteidigung könnte es im Laufe der Saison kritisch werden. Nicolas Peter und Igor Dola sind mit jeweils 1,90 Meter zwei körperlich imposante Abwehrspieler, die im Verbund aber Tempodefizite aufweisen könnten. Das hat man schon vergangene Saison sehen können, als Peter gleich vier rote Karten gesammelt hat.
Mit Allen Adjej steht zwar noch ein weiterer Spieler im Kader, der als Innenverteidiger spielen kann, den ich persönlich im defensiven Mittelfeld mit seiner Beweglichkeit, Ballbehandlung und Passspiel aber deutlich stärker einschätze. In den ersten beiden Saisonspielen hat man sich damit beholfen, dass in Person von Luca Gebhardt und Luka Radic zwei Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung ausgeholfen haben. Peter stand nämlich aus mir unbekannten Gründen beide Male nicht mal im Kader.
Als Linksverteidiger hat man mit Maximilian Arlinghaus einen guten Allrounder mit Potenzial für mehr im Kader. Hinter ihm ist man allerdings quasi blank. Als Rechtsverteidiger steht der leider sehr verletzungsanfällige Paul Bahoya zur Verfügung. Auf der Seite ist man zumindest insofern gut aufgestellt, dass mit Sahin Balta und zuletzt bisweilen auch Flavio Sportelli zwei Stürmer zum Außenverteidiger umfunktioniert wurden. Balta ist auf dieser Position auch erst mal gesetzt, wechselt im Laufe des Spiels aber auch hin und wieder in die Offensive. Hinzu kommt noch die Allzweckwaffe Johannes Vött, der bis auf IV und MS schon alles gespielt hat, vorzugsweise die Sechs oder als Außenverteidiger.
Mittelfeld
In diesem Mannschaftsteil ist man definitiv am besten aufgestellt. Für die Sechs hat man mit Gebhardt eine vor allem defensiv starke, mit Adjej eine eher dynamische Option, auch wenn beide aufgrund ihres Aufbauspiels wohl auch weiterhin als Springer in der Innenverteidigung aushelfen müssen. Hinzu kommen die ebenfalls bereits erwähnten Radic, der im Zentrum alles spielen kann, und Vött.
Für die spielerischen Akzente sind vor allem Philip Buchta, Leonidas Tsiokos und Niko Ilicevic zuständig, die zusammen mit Radic auch die Standardspezialisten der Mannschaft bilden. Buchta ist zuletzt vom klassischen Zehner eher in die Position des tieferen Spielmachers gerückt. Tsiokos muss wohl aktuell ausfallen, er stand bisher jedenfalls nicht mal im Kader. Ilicevic hat seine Qualität in den ersten beiden Partien bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er war wirklich sehr spielfreudig und auch deutlich dominanter als in der vergangenen Saison unterwegs. Da ist er phasenweise öfter abgetaucht. Man darf aber nicht vergessen, dass Gigi auch in der U19 schon mit Spielern auf dem Platz steht, die bis zu vier oder fünf Jahre älter sind. Da war der körperliche Unterschied teilweise noch enorm.
Die weiteren Individualisten im Kader sind Bilal Daaou und Tarik Boujataoui, die zwischen einer zentralen Rolle und der Flügelposition pendeln. Daaou wurde vergangenes Jahr in der Rückrunde schon vorzeitig in die U19 hochgezogen und scheint diese Saison gesetzt zu sein. Boujataoui hat vergangenes Jahr in der U17 eine riesige Entwicklung genommen und war mit Abstand der beste Scorer der Mannschaft, könnte nun aber körperlich noch etwas brauchen.
Darüber gibt es noch Marcel Zaremba und Lukas Voepel, die aber bereits vergangene Saison in der U17 wenig Spielzeit erhalten haben und hinter den anderen Jungs klar als Ersatzspieler eingeplant sind. In beiden Fällen etwas schade, weil ich durchaus Potenzial für mehr sehe, aber die Konkurrenz ist eben echt stark. Voepel, der oft auf der Außenbahn spielt, könnte im Laufe der Saison aber vielleicht noch als Linksverteidiger eine Alternative sein.
Sturm
Ein echtes Toptalent hat man nach den Wechseln von Keziah Oteng-Mensah und Josef Haßfeld im Sturm zwar nicht mehr im Kader, dennoch ist man im Angriff meiner Meinung durchaus ordentlich besetzt, zumal Daaou, Boujataoui und Tsiokos ebenfalls in vorderster Front spielen können. Über die Flügel hat Junior Nhampule zuletzt einen großen Schritt gemacht und ist mit seinem Tempo und seiner Körperlichkeit eine echte Waffe. Da sehe ich auch noch jede Menge Potenzial, nachdem er in den vergangenen Jahren oft von Verletzungen zurückgeworfen wurde.
Als klassischer Mittelstürmer ist Marcello Bouvier klar gesetzt, der auch vergangene Saison bereits vorzeitig in die U19 hochgezogen wurde. Mit über 1,90 Meter ist er vor allem ein körperlich starker Spieler, für seine Größe aber auch recht schnell. In der Ballverarbeitung und im Zusammenspiel könnte er noch sauberer werden, vor allem bei Direktabnahmen im Strafraum hat er im Abschluss aber auch einige technische Raffinessen drauf. Da waren schon ein paar schöne Tore durch einen guten Kontakt mit der Hacke oder dem Außenrist dabei.
Hinzu kommen Balta und Sportelli, die als Rechtsaußen oder auch zentral agieren können, aber wie vorhin bereits erwähnt teils auch als Außenverteidiger eingeplant sind. Besonders Balta fällt mir dabei immer wieder mit guten Hereingaben auf, während Sportelli vor allem als Joker überragt. Er hat seit Beginn der vergangenen Saison in knapp 700 Minuten ganze 11 Scorer produziert und sich eigentlich mehr Spielzeit verdient. Komplettiert wird der Angriff von Pusat Ay, der ebenfalls sowohl zentral als auch auf dem Flügel, dann zumeist über links, agieren kann. Auch er hat gemessen an seiner Spielzeit eigentlich eine gute Torquote, ist aber meistens eher Ersatz.