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FrankenAdler

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Immerhin hatte Lammers absolut bei jedem Spiel die Haare schön. War immer ein Hingucker, wenn er eingewechselt wurde.
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Im Keller sitzt der Perl
Der böse, fiese Kerl
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FrankenAdler schrieb:

Das als polemischen Dreck abzutun, finde ich durchaus ebenfalls einen sehr durchsichtigen Versuch frei von stichhaltigen Argumenten, die entgegengesetzte Meinung billig zu diskreditieren.                                              


Von polemischem Dreck habe ich m.W. nie geschrieben. Sorry FA, Du teilst permanent aus und wenn man mal Stilkritik macht, geht es zu schnell in die Opferrolle oder es werden Dinge nachzitiert, die nie geschrieben wurden.
Ich habe gesagt, dass es einen Unterschied macht ob eine Mehrheit für etwas ist oder nicht. 40 % ist keine Mehrheit. 75 % schon. Du liest wirklich Dinge raus, die da einfach nicht stehen.

Diese Polemik bringt uns in der Debatte auch einfach nicht weiter, sie ist für den Diskussionsstil eben genauso wenig förderlich wie zB in der Politik der schrille Ton, der aktuell vorherrscht. Es sorgt nur für Frontenverhärtung und dafür / dagegen. Und ja, ich mache auch sicherlich Fehler, die dazu beitragen.

Noch mal: Ja, ich bin in Teilen emotionsloser Pragmatiker. Ob das immer der richtige Weg ist, keine Ahnung. Aber ich kann nicht 75 % der Bevölkerung ignorieren, egal wie sinnfrei deren "Gefühle" sein mögen und mich dann wundern, warum AfD, BSW und Co. Erfolge einfahren oder warum Merz die rechtspopulistische Geige spielt.

Grundsätzlich glaube ich übrigens auch, dass viele der Gesetze ausreichend sind, die wir haben. Das Grundproblem ist das Handeln. Der Staat ist überfordert das Recht durchzusetzen. Und die einfachste Lösung ist einfach die Arbeit loszuwerden und nicht die Strukturen zu verbessern. Das nennt man eben dann Populismus.

Zudem halte ich die Dublin-Regeln für sinnfrei, weil sie im Grunde erstmal die EU-Grenzstaaten in die Pflicht nimmt. Da ist man in der Mitte fein raus. Da erwarte ich endlich mal eine EU-weite Lösung, bei der alle gleichermaßen ihren Anteil tragen.  Die Bevölkerung will zumindest das Gefühl haben zumindest ein bisschen Kontrolle noch zu besitzen. Ich kenne einige AfD-Wähler, die früher Union gewählt haben zB, für die war der Kontrollverlust 2015 das größere Problem und nicht zunächst mal, wer da gekommen ist. Und da ich mit einem BT-Abgeordneten, der in der Werteunion war/ist, 2 Stunden über das Thema geredet habe: Auch innerhalb der Union hat das, was 2015 passiert ist, ganz viele Spuren hinterlassen. Denn die Union war immer der Vorreiter beim Thema "Kontrolle / Innenpolitik / Sicherheit" und das ist ihr genauso flöten gegangen als Thema wie der SPD das Thema soziale Gerechtigkeit nach der Agenda 2010.
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SGE_Werner schrieb:


Von polemischem Dreck habe ich m.W. nie geschrieben.

SGE_Werner schrieb:

Sorry FA, aber es macht keinen Sinn Diskussionen mit jemanden zu führen, der seit ca. 1-2 Jahren bei anderen Meinungen immer wieder sich in Polemik und Überlegenheitsmoral-Rhetorik flüchtet. Davon gibt es bei Facebook, Twitter und Co. schon genug, brauche ich nicht noch hier. Keine Lust drauf.

Kerle. Wenn du was ich schreibe mit Kommentaren  auf Facebook, Twitter und Co gleichsetzt und ich das frei mit polemischen Dreck übersetze, dann glaube ich nicht, dass ich überzogen habe. Oder wie nennst du das was du da findest?
Stilkritik nenne ich das jedenfalls nicht.
Aber gut. Du willst dich eher mit meiner Ausdrucksweise als mit dem Inhalt beschäftigen und ich liefere dir scheinbar gute Möglichkeiten das zu tun.
Kann man so machen.

SGE_Werner schrieb:

Noch mal: Ja, ich bin in Teilen emotionsloser Pragmatiker. Ob das immer der richtige Weg ist, keine Ahnung. Aber ich kann nicht 75 % der Bevölkerung ignorieren, egal wie sinnfrei deren "Gefühle" sein mögen und mich dann wundern, warum AfD, BSW und Co. Erfolge einfahren oder warum Merz die rechtspopulistische Geige spielt.


Noch mal: auch bei der Migrationsdebatte, hatten wir mal Zahlen wie jetzt beim Ukraine Krieg. Spätestens seit die CDU in der Opposition ist und sich wenig überraschend dazu entschieden hat, die AfD Hetze zu übernehmen und Geflüchtete unter Generalverdacht zu stellen, gehen die Zahlen durch die Decke.
Und gerne wüsste ich, würdest du - und so unrealistisch ist das als Szenario nicht - auch bei einer Forderung nach einem Kurswechsel in der Ukraine Politik mitgehen, würde sich hier eine deutliche Mehrheit abzeichnen?
Oder, um auch das nochmal ins Feld zu führen: wir steht es mit einer anderen Israelpolitik, wenn das doch die Gefahr islamistischer Anschläge reduzieren könnte?

SGE_Werner schrieb:


Sorry FA, aber es macht keinen Sinn Diskussionen mit jemanden zu führen, der seit ca. 1-2 Jahren bei anderen Meinungen immer wieder sich in Polemik und Überlegenheitsmoral-Rhetorik flüchtet.


Klar. So kann man das eintreten für Menschenrechte, das eintreten für das Grundrecht auf Asyl, effektiv verächtlich machen.
Warum man dann im Gegenzug dem anderen Polemik glaubt vorhalten zu können, während man selbst sowas raushaut, das bleibt wohl dein Geheimnis.
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FrankenAdler schrieb:

Ach ja, und Werner, weil wir grad dabei sind Werte in die Tonne zu klopfen, um den Höhenflug der AfD zu bremsen:
Wir könnten der AfD und dem BSW viele Argumente nehmen, würden wir endlich unsere Ukraine Politik anpassen. Dem Volk aufs Maul schauen, oder wie war das? Kretschmer ist schon dabei. Insgesamt müssen wirauch da konstatieren, dass wir der Rechten die Leute mit dieser Politik zutreiben.
Verhandlungen wünscht sich ein großer Teil der Bevölkerung.
Also los! Lasst uns ganz pragmatisch sein ...


Sorry FA, aber es macht keinen Sinn Diskussionen mit jemanden zu führen, der seit ca. 1-2 Jahren bei anderen Meinungen immer wieder sich in Polemik und Überlegenheitsmoral-Rhetorik flüchtet. Davon gibt es bei Facebook, Twitter und Co. schon genug, brauche ich nicht noch hier. Keine Lust drauf.

Und der Vergleich ist einfach halt sinnfrei, weil je nach Umfrage ca 3/4 der Deutschen eine härtere Migrationspolitik wollen, aber eine Mehrheit die Ukraine weiterhin unterstützen möchte. BSW und AfD sprechen beim einen eine Mehrheitsmeinung an, beim anderen nicht. Ich mache darauf aufmerksam, dass man nicht permanent gegen eine Mehrheitsmeinung regieren kann ohne Konsequenzen an der Wahlurne zu spüren. Nur darum geht es mir. Darauf aufmerksam zu machen, dass dies eben dann zu möglichen Ergebnissen wie in Sachsen (Rot-Rot-Grün ca. 15 %) oder im Bund (da hat RRG ca. 30 %) führt.

Wer die genannten Werte behalten möchte, muss entweder die Wählerschaft davon überzeugen oder Wahlen abschaffen.
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SGE_Werner schrieb:

Und der Vergleich ist einfach halt sinnfrei, weil je nach Umfrage ca 3/4 der Deutschen eine härtere Migrationspolitik wollen, aber eine Mehrheit die Ukraine weiterhin unterstützen möchte. BSW und AfD sprechen beim einen eine Mehrheitsmeinung an, beim anderen nicht. Ich mache darauf aufmerksam, dass man nicht permanent gegen eine Mehrheitsmeinung regieren kann ohne Konsequenzen an der Wahlurne zu spüren. Nur darum geht es mir. Darauf aufmerksam zu machen, dass dies eben dann zu möglichen Ergebnissen wie in Sachsen (Rot-Rot-Grün ca. 15 %) oder im Bund (da hat RRG ca. 30 %) führt.

Die Entwicklung der migrationskritischen Stimmung wäre das was aussagekräftig ist.
Wir haben seit 2015, vor allem aber seit die Union in der Opposition ist, eine migrationsfeindliche Polemik die sich zuspitzt und entsprechend dazu geeignet ist, vom Wording zur Realität zu werden.
Einhämmern in die Köpfe, das ist es was passiert. Die Parolen stammen von rechts außen und werden durch Mitte-Politiker salonfähig gemacht. Da üben wir seit neun Jahren und da waren zu Beginn, die Einstellungen dazu durchaus nicht schlechter als jetzt zur Ukraine Politik.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1312216/umfrage/umfrage-deutsche-ukraine-politik/

Davon ab, repräsentieren AfD und BSW durchaus bis über 40% der Bevölkerung. In der Frage von mehr diplomatischen Bemühungen ("Verhandlungsfrieden") sogar eine knappe Mehrheit.
Das als polemischen Dreck abzutun, finde ich durchaus ebenfalls einen sehr durchsichtigen Versuch frei von stichhaltigen Argumenten, die entgegengesetzte Meinung billig zu diskreditieren.
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Niemand hat bestritten, das es erfolgreiche Integration gibt. Häufig aufgrund starker persönlichem Engagement des Migranten. Das ist gut und Arbeitsmigration ist ein wichtiger Baustein.
Das ändert aber nichts an der Problematik, dass die  illegale (!) Migration die Möglichkeiten einer sachgerechten Unterstützung der Integration erschwert bis unmöglich macht.
Das Zeigen des "menschlichen Antlitz" das Merkel damals gezeigt hat, ist akzeptabel. (Der Hinweis mit Orban als Kanzler ist bitte eine überflüssige Polemik.)
Die Folgen allerdings waren es zu oft nicht. Man wusste nicht wer und wie viele nun über die Grenze kamen. Merkel hat später mit dem Türkei-Abkommen versucht, dies zu korrigieren.
So wie die Ampel versucht mit der Bezahlkarte einen Pullfaktor für die Migration nach Deutschland zu verkleinern.
Es bleibt dabei, wenn es nicht gelingt den Zustrom an illegalen Migranten zu begrenzen, fliegt uns das irgendwann um die Ohren, mit der Konsequenz die Werner benannt hat. Inzwischen leben 1 Million Syrer in Deutschland. Und es nimmt kein Ende. Im Jahr 2024 stammten bis Ende Juli rund 46.200 Asylanträge in Deutschland von Flüchtlingen aus Syrien. Die Bevölkerungszahl in Syrien beträgt insgesamt nur 22 Millionen.
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hawischer schrieb:

Es bleibt dabei, wenn es nicht gelingt den Zustrom an illegalen Migranten zu begrenzen, fliegt uns das irgendwann um die Ohren, mit der Konsequenz die Werner benannt hat. Inzwischen leben 1 Million Syrer in Deutschland. Und es nimmt kein Ende. Im Jahr 2024 stammten bis Ende Juli rund 46.200 Asylanträge in Deutschland von Flüchtlingen aus Syrien. Die Bevölkerungszahl in Syrien beträgt insgesamt nur 22 Millionen.

Schauen wir uns bezüglich Syrien mal an, warum da überhaupt Menschen flüchten.
Bewusst poste ich hier einen Artikel der NZZ, die der linken Agitation unverdächtig sein dürfte.

https://www.nzz.ch/international/syrien-die-neusten-entwicklungen-im-buergerkrieg-ld.1536230

22 Millionen sagt Hawischer, würden in Syrien leben. Die UNO hat in einer Schätzung Mitte des Jahres eine Zahl von 24,6 Mio Menschen ermittelt.
Über 12 Mio, also gut die Hälfte sindd chronisch von Hunger und medizinischer Mangelversorgung betroffen.
Im ganzen Land, außer den Kerngebieten des Assad Regimes und der Kurden (dort gibt es "nur" regelmäßige Anschläge), kommt es zu permanenten Gewalteskalationen, die Interessenssphären sind permanent im Widerstreit, Vereinbarungen brüchig.
Hauptprotagonisten auf Seiten Assads sind vor allem Russland und der Iran, die ehemaligen IS Gebiete werden durch die Präsenz der türkischen Armee kontrolliert und halbwegs ruhig gehalten, die aber wiederum dauerhaft versucht die weitgehend autonomen Kurdengebiete im Nordosten zu destabilisieren, um die Autonomiebestrebungen der kurdischen Bevölkerung in der Türkei unter Kontrolle zu behalten. Dazu kommen  kleinere IS und Kaida Enklaven, die von hoher Gewalt durchzogen sind.

Wie bitte, kann ein Rückführungsabkommen mit diesem Gebilde aussehen? Wer ist Ansprechpartner? Und was bewirken Abkommen mit diesen Protagonisten auf dem internationalem Parkett?
Ja, es nimmt kein Ende. Auch die Flucht aus Deutschland und von Deutschen besetzten Gebieten in der Zeit des "Dritten Reiches" nahm kein Ende. Das kennzeichnet nicht befriedete Krisen- und Kriegsgebiete.
In der Türkei leben derzeit übrigens über 3,6 Mio Syrer, im kleinen Krisengeschüttelten Libanon fast 800.000.
Es gibt in Syrien keine Sicherheit und es gibt in Syrien ebenso wie in Afghanistan, nach unserer Lesart keinen annehmbaren Verhandlungspartner.
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Ach ja, und Werner, weil wir grad dabei sind Werte in die Tonne zu klopfen, um den Höhenflug der AfD zu bremsen:
Wir könnten der AfD und dem BSW viele Argumente nehmen, würden wir endlich unsere Ukraine Politik anpassen. Dem Volk aufs Maul schauen, oder wie war das? Kretschmer ist schon dabei. Insgesamt müssen wirauch da konstatieren, dass wir der Rechten die Leute mit dieser Politik zutreiben.
Verhandlungen wünscht sich ein großer Teil der Bevölkerung.
Also los! Lasst uns ganz pragmatisch sein ...
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Gescheiterte "humane Asylpolitik". Alles klar.
Was kommt jetzt? Die inhumane Asylpolitik? Die faktische Abschaffung von Art. 1 GG?
Wenn diese Asylpolitik gescheitert ist, dann Butter bei die Fische: was ist die Konsequenz daraus?

Wenn ich diesen Argumentationsstrang zu Ende denke, lande ich konsequenterweise IMMER bei der Remigrationsthese, solange es noch einen Islamisten in Deutschland geben könnte.
Will ich das nicht, muss ich aufhören damit den Leuten vorzugaukeln, ich könnte absolute Sicherheit herstellen.

Was mir zu kurz kommt, ist eine Einbeziehung der politischen Weltlage, explizit im nahen Osten.
Kaum ein Land steht konsequenter zu Israel als Deutschland. Es ist kein Zufall, dass die Zahl der islamistischen Anschläge gerade jetzt wieder zunimmt!

Frage: wenn Sicherheit über alles geht, sollten wir dann unsere Israel-Politik nicht überprüfen und anpassen? Nein?
Ok. Worum geht es dann? Ich dachte darum die Menschen in diesem Land vor solchen Gefahren zu schützen, eigentlich um jeden Preis, notfalls auch unter Preisgabe von Grundrechten und Humanität.
Das ist ok, solange es die trifft, die am wehr- und schutzlosesten sind?
Und wenn ein Merz so ne dreckige Kampagne fährt und wenn das von den Parteigängern der CDU klaglos hingenommen wird, wer aus der Union wollte mir das noch in Abrede stellen, wenn ich für die Sicherheit des Landes die Solidarität zu Israel preisgeben würde?
Lasst uns den Nazis der AfD nacheifern, in Wort und Tat, lassen wir alle Hemmungen fallen, kreieren wir eine inhumane politische Ausrichtung im Umgang mit den Schwächsten.

Aber bitte, dann lasst Wertedebatten, Solidaritätsbekundungen und ähnlichen heuchlerischen Dreck auch da, wo es euch weh tut sein.
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An apple a day ...
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SemperFi schrieb:

Bei beiden Punkten sah sich der Focus nicht genötigt eine entsprechende Umfrage  zu starten.


Kannst Du das belegen, dass der Focus damals keine Umfragen getätigt hat? Also ich kann nicht mehr nachvollziehen, was der Focus so 2011 zB gemacht hat bzgl. NSU. Es gibt diverse Artikel, in denen der Focus auch klar das Versagen aufzeigt rund um den NSU, dazu brauche ich keine 10 Sekunden Google. Also so regelmäßig lese ich nicht jeden Focus-Artikel oder jede Umfrage seit 13 Jahren, um das beurteilen zu können.

SemperFi schrieb:

Aber diesen Extremismus meint  der Focus natürlich nicht.


Vielleicht geht es halt auch in dem Fall nur um den einen Extremismus und nicht darum, was in anderen Fällen der Fall war. Dieses "ja, aber bei..." ist genau das, was Radikale machen. "Ja, aber bei den Linken", "Ja, aber bei den Rechten".

Sorry, ich stimme Dir wirklich ja oft zu, aber hier gehst Du m.E. komplett am Thema vorbei und wirfst dem Focus vor, dass er nicht in ein Muster verfällt, in das vor allem ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung bei dem Thema verfällt und das nicht mal sachlich wäre.

Der Focus hat sich zB nach dem Terroranschlag in Halle bei Juden nachgefragt, wie es ihnen geht.

https://www.focus.de/politik/deutschland/rechtsterror-mit-zwei-toten-habe-angst-um-deutschland-was-juden-nach-dem-anschlag-in-halle-bewegt_id_11226040.html

Nur mal als Beispiel. Also ich würde schon gerne wissen, ob Du belegen kannst, dass der Focus in der Vergangenheit bei anderem Terror komplett anders agiert hat.

SemperFi schrieb:

Die Maßnahmen das zu verhindern gibt es  nicht.


Nein, einzelne Täter kann man nicht stoppen. Einen Menschen abzuschieben, der abzuschieben ist, schon. Und vielleicht mal zu hinterfragen, warum bei einem überproportionalen Teil von Messerangriffen oder Gewalt im öffentlichen Raum Syrer, Afghanen, Iraker usw. beteiligt sind, das kann man auch. Wer das nicht tut, braucht sich nicht über die 30 % AfD wundern, dann hat man die mitverschuldet.

Und ich finde, dass aktuell diese lächerliche populistische Überbietungsscheisse auch absolut sinnlos ist. Die Frage ist, wie man sinnvoll und effektiv die Migrationspolitik verbessert, übrigens in alle Richtungen und wie man zeitgleich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert. Messerverbote sind da wie gesagt etwa so gut wie die Stoppschilder bei Kinderpo..ografie. Aber der Staat hat bei Anis Amri versagt, der Staat hat auch jetzt versagt. Und zwar nicht, weil ein Mensch jemanden töten will, sondern aufgrund dessen, was davor passiert ist. Und das sage ich als jemand, der seit 22 Jahren für die Gesellschaft gerne arbeitet und weiß wie überfordert die Behörden sind.
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SGE_Werner schrieb:

Nein, einzelne Täter kann man nicht stoppen. Einen Menschen abzuschieben, der abzuschieben ist, schon. Und vielleicht mal zu hinterfragen, warum bei einem überproportionalen Teil von Messerangriffen oder Gewalt im öffentlichen Raum Syrer, Afghanen, Iraker usw. beteiligt sind, das kann man auch. Wer das nicht tut, braucht sich nicht über die 30 % AfD wundern, dann hat man die mitverschuldet.

Diese steile These versuchst du ja seit Monaten hier in allen Köpfen zu manifestieren. Bleibst aber jeden Beleg dafür schuldig, dass eine Orientierung an der migrationsfeindlichen Tonlage der AfD, wie sie von Merz bspw demostriert wird, tatsächlich dazu geeignet ist, die AfD Werte einzudämmen.
Als Beispiel führst du gerne Dänemark an.
Aber was ist mit den anderen europäischen Ländern, in denen die Mitte-Parteien die Tonlage der radikalen Rechten aufgegriffen haben?
Haben sich da die Wählenden tatsächlich von den Rechtsaußenparteien abgewendet?
In Slowenien? Italien? Österreich?
Oder wurde der rechte Rand eher noch gestärkt?
Allein die drei genannten Länder sind Gegenbeispiele zu deiner These.

WA hat schon gut dargestellt, dass selbst ein rigoroseres Abschieben reine Symbolpolitik bleiben wird. Es wird, das ist klar, auch dann wieder zu solchen und ähnlichen Vorfällen kommen.
Was forderst du also?

Folgt man deiner Diktion konsequent, diskutieren wir hier in kürzester Zeit über die Abschaffung des Individualrechts auf Asyl und etwas später über Remigration.
Denn je schriller die Töne, desto mehr wird sich das Märchen vermeintlicher Kontrolle in den Köpfen festsetzen und desto mehr wird das Wahlvolk nach immer radikaleren "Lösungen" schreien.
Du empfiehlst die Büchse der Pandora zu öffnen und hast keinen guten Blick auf die langfristigen Folgen.
Ich würde mich freuen, würdest du aufhören damit, deine doch sehr fragwürdigen Hypothesen als Realität zu verkaufen.
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Und Hojlund mit Mittelfußbruch.
Jetzt muss eigentlich noch was im ZM passieren.
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hawischer schrieb:

Frage:
"Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu:
'Die Bundesregierung ist in der Lage nach dem Messerangriff in Solingen wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus umzusetzen'?"

Stimme eindeutig nicht zu
63%


Erstaunlich, wir hatten jahrelang einen Herrn Maaß als Chef  des Verfassungsschutzes.
Wir hatten das komplette  NSU  Debakel.
Bei beiden Punkten sah sich der Focus nicht genötigt eine entsprechende Umfrage  zu starten.

Und bei  30% AfD, nein wir haben ganz offensichtlich nicht  die  Mittel Extremismus entsprechend zu bekämpfen.
Aber diesen Extremismus meint  der Focus natürlich nicht.

Btw. egal welche Gesetze man verabschieden würde, das ändert 0 daran, dass ein Irrer mit einem  Küchenmesser, der gezielt Menschen in den Hals stechen   will das kann.
Die Maßnahmen das zu verhindern gibt es  nicht.

Aber sorry, ich will die aktuelle Hetze nicht  stören, wo sich alle Seiten in populistischem Scheiß verlieren..
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SemperFi schrieb:

hawischer schrieb:

Frage:
"Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu:
'Die Bundesregierung ist in der Lage nach dem Messerangriff in Solingen wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus umzusetzen'?"

Stimme eindeutig nicht zu
63%


Erstaunlich, wir hatten jahrelang einen Herrn Maaß als Chef  des Verfassungsschutzes.
Wir hatten das komplette  NSU  Debakel.
Bei beiden Punkten sah sich der Focus nicht genötigt eine entsprechende Umfrage  zu starten.

Und bei  30% AfD, nein wir haben ganz offensichtlich nicht  die  Mittel Extremismus entsprechend zu bekämpfen.
Aber diesen Extremismus meint  der Focus natürlich nicht.

Btw. egal welche Gesetze man verabschieden würde, das ändert 0 daran, dass ein Irrer mit einem  Küchenmesser, der gezielt Menschen in den Hals stechen   will das kann.
Die Maßnahmen das zu verhindern gibt es  nicht.

Aber sorry, ich will die aktuelle Hetze nicht  stören, wo sich alle Seiten in populistischem Scheiß verlieren..

Du sprichst mir so aus der Seele mein Gutster!
Danke dir!
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Viel Feind, viel Ehr:

Bayern oder Leverkusen. Im Wald.
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HessiP schrieb:

Ich war heute Morgen auch erstmal ein paar Bahnen ziehen, um mich auf die Woche vorzubereiten.

Also doch im Bankenviertel tätig?
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zappzerrapp schrieb:

HessiP schrieb:

Ich war heute Morgen auch erstmal ein paar Bahnen ziehen, um mich auf die Woche vorzubereiten.

Also doch im Bankenviertel tätig?

Was für eine Frage! Die Müllabfuhr fährt überall hin.
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Hallo alle zusammen.
Schön, dass ihr alle da seid.
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Bielefeld
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Vor der KO Runde sollte dann aber noch der Supervorrundencup ausgetragen werden.
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Schobbe schrieb:

Vor der KO Runde sollte dann aber noch der Supervorrundencup ausgetragen werden.

Ich finde nicht, dass wir jetzt hier auf Selbstverständlichkeiten rumreiten müssen.
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Aber bitte nur, wenn es auch ein Spiel um en dritten Platz gibt! ☝
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Wichtig wäre mir vor allem eine ausgeklügelte Aufstiegsrunde in die jeweilige regionale Liga. Gut fände ich ein eigenes Ligensystem das parallel zu den KO Spielen der Meisterschaftsrunde in den 37 Regionalligen stattfindet. Die jeweiligen Gewinner dieser Aufstiegsrunde könnten dann direkt in den Kampf um die deutsche Meisterschaft einsteigen und einen Viertelfinalisten im KO System ermitteln.

Viktoria Aschaffenburg spielt abwechselnd in Bayern und in Hessen.

Ach ja: Funkel findet das, nach Rücksprache mit Herri, gut!!!!1!11!
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SGE_Werner schrieb:

Schauen wir uns die Parteien an, die das Asylrecht deutlich einschränken wollen: BSW, AfD, Union.
Die haben fast 60 % aktuell.

Also sind das jetzt alles Nazis? Zumindest nach dem Verständnis dieses Unterforums?

SGE_Werner schrieb:

Ideale kann man sich leisten, wenn es keine Wahlen mehr gibt.

Das kann ich mir nur vorstellen, wenn eine Partei an der Macht wäre, für die es eh keine (ehrbaren) Ideale gibt.

Immerhin in dem Punkt hat Frankenadler recht, die AfD bekommt die Wähler in die Arme getrieben.

Meine Frage:
Liest Scholz nach dem nächsten Anschlag wieder vom gleichen Zettel ab, wie in Mannheim und in Solingen?
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Ich war in Sevilla schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Schauen wir uns die Parteien an, die das Asylrecht deutlich einschränken wollen: BSW, AfD, Union.
Die haben fast 60 % aktuell.

Also sind das jetzt alles Nazis? Zumindest nach dem Verständnis dieses Unterforums?

Wer hat das gesagt? Oder ging es dir nur darum kräftig einen rauszuhauen?

Es ist ja grad en vogue sich migrrationskritisch zu gerieren. Entsprechend populistisch geht es da zu. Ob das die Kanzlerpersiflage Scholz ist oder der Mittelschichtler Merz - ein paar kernige Worte gehen immer.
Noch einmal: was ich vermisse ist der Mut zur Wahrheit und letztlich das kommunizieren von Realpolitik. Geht die Scheere zeischen eben dieser Realpolitik und den markigen Worten zu weit auseinander, fühlen sich die Menschen verarscht.

Realpolitik und dazu stehen, würde halt auch bedeuten sich ehrlich zu machen. Dann würde es auch nur wenig Mühe machen aufzuzeigen, dass Flucht in die reichen Staaten des Westens nicht abebben wird. Und auch, dass man das, will man halbwegs konkruent zu Art. 1 GG bleiben, eher nicht verhinderbar sein wird.
Preisen wir dann noch die Prognosen zu Fluchtbewegungen auf Grund des Klimawandels ein, wird deutlich, dass die aktuellen Debatten einfach nur Scheingefechte sind.
Es ist davon auszugehen, dass das Scholz, Habeck, Lindner oder Merz wissen. Bei Wagenknecht bin ich mir da nicht so sicher.
Erklärter Wille scheint also zu sein, sich nicht um die Zukunft kümmern zu wollen, sondern auf kurzfristige Effekte abzuzielen.
Oder kurz gesagt: realitätsverweigernde Politik auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu bezreiben.
Aber das ist ja jetzt auch nichts neues.
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Damit man erst Recht keinem was wegnimmt könnte man die Bundesliga ja auch auf 60 Mannschaften ausdehnen, von denen jede Mannschaft aber nur gegen 20 andere spielt und das Ganze dann in einer großen Tabelle zusammenfasst. Das wäre doch mal was ganz neues... Oh, Moment...
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Hmmmm. Nicht schlecht.
Aber vielleicht muss man auch ganz neu denken.
Wie wärs mit einer regionalen Vorrunde?
Die besten treffen dann im KO System aufeinander und spielen den deutschen Meister aus ...
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Message in a bottle