
FräuleinAdler
15640
Morphium schrieb:
Ach ja, die Muslime mit denen ich zu tun habe sind selbstverstaendlich alles Extremisten, die das Nachholen wollen was den Tuerken 1529 und 1683 nicht geling, naemlich die Eroberung des Abendlandes...
Das scheint ein sehr tief sitzendes Trauma des "christlichen" Europas zu sein. Türken vor Wien.
Und jetzt nicht mehr vor, sondern mitten unter uns. Allein das Wort Türke löst schon Befremden und Unwohlsein aus. Beispielhaft ist die Geschichte der EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei. Wären die Türken nie vor Wien gewesen, wären sie nun schon längst Europäer.
High-Speed
Dreierles S
3zu7 schrieb:
Und wenn dann noch - beispielhaft - Argumente kommen, dass Frauen gerne Kopftücher tragen, die für mich nichts anderes sind, als ein Symbol für die armselige Rolle der Frauen in einer Männer geprägten Welt, kann man ja auch gleich für Ex-Miss-Tagesschau, die die Rolle der Frau in der NS Welt begrüßt, Verständnis aufbringen, oder? Und es gibt sogar Tussen, die gerne mit blonden Zöpfen und braunen Hemden rumlaufen, wenn man sie denn vom Herd wegläßt. Ich erklär mir das jetzt einfach mit Bildungsmangel und Arbeitslosenquote innerhalb der rechtsradikalen Völkergemeinschaft.
Aber ok, ich bin ein Mann und muss mich darüber eigentlich nicht aufregen. Mache ich heute auch nicht mehr. Vielleicht morgen wieder.
Mich stören erwachsene Frauen, die Kopftücher tragen, genausowenig wie Frauen, die halbnackt rumlaufen und Crash-Kurse zum erfolgreichen Stiletto-Tragen belegen. Wobei ich denke, dass Letzere sich mindestens so sehr an männlichen Erwartungshaltungen ausrichten wie diejenigen, die sich aufgrund ihrer religiösen Ausrichtung für eine Bedeckung ihrer Haare entscheiden. Sie stellen für mich keinerlei Bedrohung meiner persönlichen Freiheit dar und wie gesagt: jede nach ihrer Facon, sei es nun aus modischen oder religiösen Gründen.
Deutlich störender empfinde ich Frauen (wie auch Männer), die durch ihre Bekleidung ein Bekenntnis zum Nationalsozialismus ausdrücken. Da endet meine Toleranz und Verständnis, denn hier wird eine menschenverachtende Ideologie zum Ausdruck gebracht.
Laternchen
Bigbamboo schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Das ist eine reine Behauptung, die du in keinster Weise belegen kannst, auch wenn du eine türkische Familie näher kennst.
Meine These lautet: in unserem Land ist das nicht die Regel.
Das ist eine reine Behauptung, die du in keinster Weise belegen kannst, auch wenn du einige türkische Akademikerinnen näher kennst.
Die Untersuchungen zum Bildungsniveau der türkisch stämmigen Bevölkerung zeichnen ein nicht gerade positives Bild. Und das viele der oben beschriebenen Probleme auf ein niedriges Bildungsniveau zurück gehen, dürfte wohl unbestritten sein.
Und hier lautet die Frage: Wer hat versagt? Wer ist für die Bildung unserer Kinder in unserem Land verantwortlich? Mit Sicherheit auch die Familien. Wie erreichen wir die Familien in unserem Land, wie können wir sie dafür gewinnen, dass ihre Kinder eine angemessene Bildung erwerben? Und wie läßt sich erreichen, dass sie sich, z.B. wie in Hamburg, auch an Volksentscheiden beteiligen, um ihren Kindern eine gute Zukunft zu gewährleisten?
kleines dickes Müller
heidelschnuckelig
fromgg schrieb:FräuleinAdler schrieb:
Ich fand diese Reportage nicht besonders aufschlußreich und ohne neuen Erkenntnisgewinn.
Mich würde sehr viel mehr interesssieren, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass es diese Trennung zwischen "Deutschen" und "Ausländern" oder "Christen" und "Moslems" an Schulen nicht gibt.
Warum gibt es eigentlich keine Reportagen über die vielen türkischstämmigen Akademikerinnen, die ein selbstbestimmtes Leben als Psychologin, Ärztin oder Juristin führen, obwohl sie dem muslimischen Glauben verbunden sind?
Welche familiären und schulischen (natürlich auch persönlichen) Bedingungen haben sie dazu befähigt, diesen Weg zu gehen?
Ich sehe diese Frauen nicht als Ausnahmen, dazu kenne ich einfach viel zu viele.
Ich kenne ebenfalls einige.
Und gerade von denen erfährt man dann, wer Täter und Opfer ist.
Es gibt viele tolerante Muslime, meist kultivierte nette Leute.
Es gibt allerdings auch andere.
Wohl vom Bildungsgrad und der Herkunft abhängig (zum grossen Teil zumindest)
Schade nur, dass diese kultivierten netten Leute, diese toleranten Muslime sehr selten zu Wort kommen. Ich denke auch, sie hätten einiges zu sagen. Denn Kultiviertheit und Toleranz ist nichts, was sich aus der jeweiligen religiösen Zugehörigkeit ergibt.
Bigbamboo schrieb:nordic_eagle schrieb:
... Das es aber auch andere extreme Beispiele gibt sollte man nicht unter den Teppich kehren. ...
Nein, das sind keine extremen Beispiele, keine bedauerlichen Einzelfälle, das ist die Regel in unserem Land.
Das ist eine reine Behauptung, die du in keinster Weise belegen kannst, auch wenn du eine türkische Familie näher kennst.
Meine These lautet: in unserem Land ist das nicht die Regel.
Ich fand diese Reportage nicht besonders aufschlußreich und ohne neuen Erkenntnisgewinn.
Mich würde sehr viel mehr interesssieren, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass es diese Trennung zwischen "Deutschen" und "Ausländern" oder "Christen" und "Moslems" an Schulen nicht gibt.
Warum gibt es eigentlich keine Reportagen über die vielen türkischstämmigen Akademikerinnen, die ein selbstbestimmtes Leben als Psychologin, Ärztin oder Juristin führen, obwohl sie dem muslimischen Glauben verbunden sind?
Welche familiären und schulischen (natürlich auch persönlichen) Bedingungen haben sie dazu befähigt, diesen Weg zu gehen?
Ich sehe diese Frauen nicht als Ausnahmen, dazu kenne ich einfach viel zu viele.
Mich würde sehr viel mehr interesssieren, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass es diese Trennung zwischen "Deutschen" und "Ausländern" oder "Christen" und "Moslems" an Schulen nicht gibt.
Warum gibt es eigentlich keine Reportagen über die vielen türkischstämmigen Akademikerinnen, die ein selbstbestimmtes Leben als Psychologin, Ärztin oder Juristin führen, obwohl sie dem muslimischen Glauben verbunden sind?
Welche familiären und schulischen (natürlich auch persönlichen) Bedingungen haben sie dazu befähigt, diesen Weg zu gehen?
Ich sehe diese Frauen nicht als Ausnahmen, dazu kenne ich einfach viel zu viele.
Hörnchen
Ein sehr mutiges Interview von Amanatidis. Er legt die Latte weit nach oben und wird nun an diesen Aussagen gemessen werden. Wünsche ihm sehr, dass er die Höhe, die er vorgegeben hat, erreichen wird.
Von sich überzeugt zu sein ist keineswegs ein Fehler.
Wenn dann noch Anerkennung und Respekt für das Können der Mitspieler (oder vielleicht in diesem Fall besser gesagt Mitkonkurrenten) und die Fähigkeit zur Selbstkritik hinzukommt, ist das mehr als optimal.
Von sich überzeugt zu sein ist keineswegs ein Fehler.
Wenn dann noch Anerkennung und Respekt für das Können der Mitspieler (oder vielleicht in diesem Fall besser gesagt Mitkonkurrenten) und die Fähigkeit zur Selbstkritik hinzukommt, ist das mehr als optimal.
Froschkönig
PitderSGEler schrieb:
Interessenshalber: Wann hatte die Eintracht das letzte Mal einen deutschen nominellen (ersten) Kapitän? Komme gerade nicht drauf, ist aber auch schon spät? Schur??
Das ist ein ernsthaftes Problem.
Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass Chris deutsche Vorfarhren hat. Vielleicht könnte man ihn ja auch als Deutschen adaptieren.
Bonanza
Farm der Tiere
Ich gehe mal davon aus, dass Skibbe die Spieler nach einem Jahr sehr gut kennt und seine Entscheidung, Chris zum Kapitän zu machen, wohl überlegt ist.
Ich vertraue der Erfahrung und Kompetenz von Skibbe und glaube, er hat den richtigen Spieler ausgesucht. Bei Spycher lag er ja letzte Saison auch genau richtig.
Ich vertraue der Erfahrung und Kompetenz von Skibbe und glaube, er hat den richtigen Spieler ausgesucht. Bei Spycher lag er ja letzte Saison auch genau richtig.
A la Franca
Ich benötige zur Aufklärung keine Spiegel-Zitate. Ich beziehe mich auf tagtägliche Begegnungen und intensive Gespräche bei meiner Arbeit und in meinem Privatleben seit mehr als 20 Jahren mit Frauen aller Religionen, vorwiegend jedoch türkischer Herkunft. Ich erlebe das sozusagen hautnah mit. Und ich erweise den Frauen, die aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen, ebenso meinen Respekt und betrachte sie nicht als willenlose Objekte, genauso wenig wie deutsche Frauen, die sich männlich geprägten Modediktaten unterordnen, indem sie sich fast zu Tode hungern, ihre Füße durch High-Heels kaputt machen usw.
Den Nazibezug habe ich nicht hergestellt, sondern berichtigt.