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seventh_son

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pelo schrieb:
Das wird aber nicht ewig so funktionieren lieber 7son  u. darin sind sich Alle
nationalen u. Internationalen Finanz u. Wirtschaftsfachleute einig- unabhängig davon ,ob sie nun der AFD nahe stehen o.  nicht.-

Irgendwann käme der grosse Knall - wenn sich die verschuldeten Länder nicht wirtschaftlich erholen.Danach sieht es im Moment überhaupt nicht aus.
Es ist eher das Gegenteil der Fall.


Wie gesagt, daran glaube ich nicht. Solange niemand ein Interesse an diesem Knall hat, wird er IMHO nicht kommen. Es wird nicht über nacht plötzlich alles anders sein. Und ich glaube auch nicht, dass das ALLE Finanz- und Wirtschaftsfachleute glauben
Es wird vielleicht einen schleichenden Prozess geben, so wie wir ihn im Moment mit der Inflation vermutlich schon erleben. Denn WEITERGEHEN kann es natürlich nicht so auf ewig, da stimme ich dir ja zu, aber es wird meiner Meinung nach eben nicht in einem Knall enden. Man wird Mittel und Wege finden, und sei es durch jahrelanges Gelddrucken und Niedrigzinsen, um diesen Prozess zu strecken und zu verschleiern.
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Morphium schrieb:
FredSchaub schrieb:
Morphium schrieb:
Geopolitik, nichts anderes.

Jedes Wort über irgendwelche Giftgas-Angriffe ist eines zuviel.


den ganzen Nahen Osten sollte man langsam im Mittelmeer versenken - seit 5.000 Jahren schlägt man sich da für ein bisschen Sand den Kopf ein.


Nö. Wir sollten sie einfach in Ruhe lassen. Keine Berater, keine Stiftungen, keine Spione, keine Geheimdienste, keine Marionetten usw einsetzen, dann läufts dort. Auch wenn unsere Neoliberalen Dummschwätzer draußen und im Forum das anders sehen.


Dann wäre die Problematik rund um Israel aber auch nicht gelöst... Das ist doch einer der Hauptgründe für das westliche Interesse dort unten. Wie Mißfelder eben bei Anne Will sinngemäß sagte. Wir liefern Waffen nach Saudi-Arabien, obwohl wir die dortigen Zustände eigentlich nicht unterstützen dürften, aber Saudi-Arabien ist ein "verlässlicher Partner des Westens", auch und grade was das Existenzrecht Israels betrifft.

Und auch ohne westliche Geopolitik in diesem Raum gäbe es da sicher genug Parteien, die sich gerne gegenseitig den Kopf einschlagen würden. Das muss man dann eben auch akzeptieren, wenn man sich nicht einmischen will. So wie man es in anderen Regionen z.B. in Afrika aber ja auch problemlos kann.
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Meierei schrieb:

Was spricht denn dafuer, dass die negativen Target-Salden nicht weiter steigen?
Sie haben sich derart rasant aufgebaut, dass man nun tatsaechlich die Notbremse ziehen muss.
Noch ein Jahr und die ESM-Verpflichtungen sind ein Scheissdreck dagegen......


Natürlich können diese Salden weitersteigen, solange das System weiter besteht. Nur: Solange es keinen großen Knall gibt, sind diese Salden nur Zahlen auf Papier. Interessant wird es erst, wenn ein Land aus dem Euro-System aussteigen würde. Auch deshalb wird das mit allen Mitteln verhindert.

Im Übrigen glaube ich nicht daran, dass irgendwann "die Bombe platzt", selbst wenn man noch 20 Jahre so weiterwurstelt. Einfach deshalb, weil niemand daran ein ernsthaftes Interesse hat aufgrund der potenziellen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Wir reden hier ja nicht von einem natürlichen System, wo ein bestimmtes Verhalten eine definierte Reaktion hervorruft. Das Finanz-System ist von wirtschaftlichen und politischen Interessen gesteuert. Es wird immer Mechanismen und Übereinkünfte geben, um Zahlen von A nach B zu bewegen und somit dem Kollaps zu entgehen. Natürlich nicht ohne Folgen für diese oder jene Gruppe.

Es ist doch auch jedem klar, dass es schon eine gewaltige Kraftanstrengung wäre, wenn die ESM-Verpflichtungen aus den Griechenland-, Portugal- und Irland-Paketen von heute auf morgen fällig werden. Und ebenso, dass der ESM nicht Schwegewichte wie Spanien oder Italien stemmen kann. Wenn die Finanzmärkte diese Stabilisierungsmaßnahmen also reell bewerten würden, wären sie nichts wert. Keine Regierung würde beim Platzen der Bombe das Abschreiben des "versprochenen" Geldes vertreten können. Deshalb wird es immer andere "Lösungen" geben, auch wenn sie diesen Namen nicht verdienen.

Wie gesagt, im Moment läuft es ja auch vermeintlich gut. Deutschland schuldet grade um, nimmt billig Geld auf was es für Stützungsmaßnahmen einsetzen kann. De facto also Eurobonds. Solange Deutschland als solventer Schuldner gilt (und die Alternativen in Europa sind ja nicht grade üppig, wenn man Geld anlegen will/muss) wird das auch weiterhin funktionieren.
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Meierei schrieb:

Vorallem war er der Einzige, der trotz  all seiner Stotterei nicht unterbrochen wurde. Selbst Sahra Wagenknecht hing gebannt an seinen Lippen.....  


Der wurde eben als "Experte vor Ort" aufgebaut, beim Zuschauer immer beliebt, da man grade in so einer unübersichtlichen Lage wie in Syrien händeringend nach "echten" und klaren Meinungsäußerungen sucht. Die Meinung ging ja dann auch klar in eine Richtung...
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Schaedelharry63 schrieb:

Wenn wir jetzt sagen, wir haben keine Lust mehr, wird Deutschland als alleiniger Verursacher der danach unweigerlich kommenden Krise in die Annalen eingehen.


Das wird nie und nimmer passieren, und wäre auch nicht in unserem Interesse. Das Kind ist nunmal jetzt in den Brunnen gefallen und ein sofortiger Ausstieg aus den Rettungsfonds oder gar aus dem Euro würde wirtschaftliche und politische Verwerfungen mit sich bringen, die sich niemand wünschen kann. Stichwort Target-Salden. Ein Ende mit Schrecken ist halt nicht immer die bessere Wahl.

Auch halte ich die Gedankenspiele von pelo für völlig unrealistisch. Ich denke, der Weg der Bundesregierung (und auch von Rot-Grün, wenn sie denn an die Macht kämen) ist mittlerweile relativ gefestigt: Überschuldete Staaten werden gestützt, indem Deutschland seine gute Bonität einsetzt, um billiges Geld einzusammeln und es dann über die Fonds und andere Maßnahmen an die Länder, die eben gar keine oder nur noch horrend verzinste Kredite bekommen, zu transferieren.
Gleichzeitig werden die Schulden durch die Inflation gedrückt, also Guthaben zu Gunsten der Schuldner verringert. Hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass die Bürger die Lust am Sparen verlieren und stattdessen konsumieren, was wiederum die eigene Wirtschaft stützt, ergo Steuereinnahmen sichert.
Um die eigene Bevölkerung und Wählerschaft ein bißchen zu beruhigen, werden den betroffenen Ländern Sparprogramme auferlegt, weil für den Deutschen sparen nunmal das finanziell höchste Gut ist und damit suggeriert werden soll, dass hier nicht einfach Geld verschenkt wird.
Wie die Länder das ihren Bevölkerungen erklären, denen es immer schlechter geht, ist halt deren Sache. Wichtig ist, dass die Finanzmärkte Ruhe geben, was durch die "Hilfs"gelder erstmal erreicht wurde.

Das ist wohl der eingeschlagene Weg. Und daran wird auch die AfD, selbst wenn sie in's Parlament kommt, nichts ändern. Natürlich bekäme sie dann eine Plattform, von der aus sie deutlicher als bisher ihre Standpunkte in die Öffentlichkeit bringen kann. Aber diese sind so unterschiedlich ggü. der Merkel-Linie, dass es hier nicht zu einer Koalition oder auch nur Duldung kommen kann.
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Meierei schrieb:

Ich folge aber auch meinem Instinkt, wenn es darum geht, passt etwas zum Handeln der USA und was nicht.
Rein humanistische Motive passen zumindest nicht.

Da wird dir hier ja kaum jemand widersprechen. Aber wenn man dann alles mehr oder weniger ungeprüft aufnimmt und verbreitet, was dieser Einschätzung entspricht, ist das nicht besser.
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Ich bin da bei yeboah. Eine klare Strategie des Westens im Nahen Osten ist nicht zu erkennen. Wenn jetzt zwei Tage Cruise Missiles abgeschossen werden ändert das an der Situation kaum was. Die USA haben dann nur ihr Gesicht gewahrt ("Einsatz von Chemiewaffen ist die rote Linie"). Dass Chemiewaffen eingesetzt wurden dürfte bewiesen werden, wer sie denn jetzt aus welchem Grund und auf welchen Befehl hin eingesetzt hat, wird vermutlich nicht heraus kommen.
Die USA werden aufgrund der Nähe zum Iran auf Bodentruppen in Syrien nicht zurückgreifen, und der Stellvertreterkrieg geht weiter wie bisher.

Die syrische Armee ist vermutlich die stärkste im arabischen Raum, man kann hier auch nicht mit ein paar Bombardements a la Syrien der Opposition den Weg nach Damskus freibomben. Da müsste von Seiten des Westens schon wesentlich mehr investiert werden, und dazu ist weiterhin niemand bereit, auch angesichts des Gegenwinds aus Russland und China. Mal abgesehen von den vielen Opfern, die solch ein Einsatz auf allen Seiten (aber natürlich mal wieder hauptsächlich bei der Zivilbevölkerung) kosten würde.

Vermutlich weiß man in den westlichen Machtzentralen genausowenig wie hier im Forum, was besser ist: Ein (bisher) berechenbares Regime Assad, dass sich aber vom Westen weiter abwendet, oder ein Machtwechsel hin zu einer im Moment nicht kalkulierbaren Opposition, die selbst zerstritten ist und im Nachgang vermutlich sich gegenseitig bekämpft. Zudem ist die Stimmung in der Bevölkerung Pro/Contra Assad mMn im Moment noch nicht eindeutig.
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http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/10/11197133/
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Die Wahlkampfslogans der AfD zielen ja meist in die Richtung "endlich sagt's mal einer", spricht also Dinge an, von denen manche glauben, dass sie aus PC oder "Gutmenschentum" in Deutschland nicht gesagt werden dürfen, obwohl sie richtig sind. Das zieht natürlich den rechten Rand der Union und sicher auch den ein oder anderen NPD-Sympathisant an, jedenfalls eher als einen Grünen-Wähler, der mit diesem national-konservativem Gehabe nichts anfangen kann.

Dass jetzt aber die Nazi-Dumpfbacken von den Demos in der AfD ihre Heimat finden, glaube ich kaum. Der Lucke eignet sich halt nicht als Föhrer  
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MaurizioGaudino schrieb:
seventh_son schrieb:
MaurizioGaudino schrieb:
Meierei schrieb:
So wie Bretton Woods und das EWS gescheitert sind, die ja eine gewisse Flexibilitaet (Bandbreiten) zugelassen haben,  so wird erst recht das starre Euro-System scheitern. Nur werden die Kosten diesmal sehr viel hoeher ausfallen und sie werden um so hoeher, je laenger man nicht bereit ist, diesen Fehler zu bereinigen........


Was ich bei diesem argument nicht verstehe ist, dass zB in Hessen sehr viel mehr erwirtschaftet wird als im Saarland trotzdem war die D-Mark eine stabile Währung, New York ist eines der größten wirtschaftszentren der erde und hat trotzdem die selbe Währung wie Alabama.
Warum sollte also der Euro es nicht aushalten wenn in Spanien weniger erwirtschaftet wird als in Deutschland?


Ich weiß nicht wie es in den USA ist, aber hierzulande haben wir eine gemeinsame Fiskal-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. In diesen Bereichen ist der Föderalismus nicht sehr stark ausgeprägt. Natürlich gibt es auch hier Transferzahlungen, siehe Länderfinanzausgleich. Und natürlich gibt es auch hier wirtschaftlich schwächere Regionen, wo die Menschen weniger verdienen als in anderen Regionen. Das hält sich aber, aufgrund der vereinheitlichten Politiken, im Rahmen.

Der Unterschied zwischen der Wettbewerbsfähigkeit von z.B. Deutschland und Griechenland ist da wesentlich eklatanter. Und die Politiken sind hier nicht angeglichen. Das heißt ja nicht unbedingt, dass es im Euro gar nicht geht. Aber um die Wettbewerbsfähigkeit auszugleichen, müssten deutsche Produkte teurer und/oder griechische Produkte günstiger werden. Der Ausgleich, den unterschiedliche Währungen über Ab-/Aufwertung erzielen, muss dann über Löhne, Sozialabgaben etc. gesteuert werden. Das ist aber für die Bevölkerung des "schwächeren" Landes ein erheblicher Einschnitt (wie aktuell in Südeuropa zu sehen), im Gegensatz zu einem eher "schleichenden" Prozess, wie es bei einer Abwertung der eigenen Währung der Fall wäre.

Und eine gemeinsame Währung bei deutlichen Unterschieden in der Wettbewerbsfähigkeit steuert diesem "Anpassungsprozess" mMn sogar entgegen, da natürlich eine Reduzierung von Sozialleistungen und Löhnen nur schwer durchzusetzen ist, aber andererseits auch die starken Länder dazu tendieren, die Exportvorteile die sie durch die (für ihre Verhältnisse) etwas zu schwache Währung erzielen, nicht aufzugeben. So hat ja Deutschland in der Euro-Zeit seine Wettbewerbsfähigkeit sogar noch gesteigert, durch Agenda2010 und Verzicht auf Lohnsteigerungen. Dadurch haben wir indirekt die jetzigen Probleme in Südeuropa sogar noch befeuert.

Wir haben also den Ländern die Möglichkeit zur Auf-/Abwertung genommen, es nicht geschafft, gemeinsame Regeln für Fiskal-, Sozial- und Wirtschaftspolitik zu schaffen und gleichzeitig einem Ausgleich der unterschiedlichen Wettbewerbsfähigkeit entgegen gewirkt.


Das würde stimmen wenn griechenland und deutschland konkurrierende Produkte hätten
Die existieren aber nicht, griechenlands wirtschaft besteht zum größten teil aus Landwirtschaft und Tourismus
Selbst wenn die Griechen irgendeine nennenswerte Industre hätten, wären ihre Produkte nicht trotz Euro billiger aufgrund der niedrigeren Lohnkosten?


Nein. Die Lohnkosten sind bzw. waren ja grade nicht billig. Natürlich ist die griechische Wirtschaft völlig anders aufgestellt und somit nicht wirklich Konkurrent der deutschen. Aber sie konkurriert mit nordafrikanischen Länder bei der Landwirtschaft oder auch mit der Türkei, grade im Tourismus. Und da ist sie einfach zu teuer. Das kann jeder nachvollziehen, der mal als Tourist das Preis-/Leistungsverhältnis von Urlaub in der Türkei mit dem in Griechenland verglichen hat. Der Euro hat die Produktionskosten in Griechenland definitiv nach oben gezogen. Das hat man den Griechen als Wohnstandssteigerung verkauft, weil sie sich halt jetzt auch mal ein deutsches Auto leisten konnten. War aber im Endeffekt ein faules Versprechen.

Dazu kam natürlich der Anreiz für die Regierungen, sich mit billigem Geld zu versorgen und Wohltaten zu verteilen. Das war so vor dem Euro gar nicht möglich. Auch damit wurde Wohlstand suggeriert. Und die Banken hat's gefreut.

Und zu guter Letzt entspricht das griechische Verwaltungssystem nicht europäischen Standards, gelinde gesagt.

Das alles zusammen lässt mich zu dem Schluss kommen, dass GR einfach nicht reif für den Euro war. Du hast aber in sofern Recht, das Griechenland natürlich ein anderes Geschäftsmodell braucht, um aus dem Schlamassel rauszukommen. In diese Richtung hätte man von EU-Seite aus stoßen müssen, sprich Marshall-Plan für einen Neuaufbau anstatt eine wenig konkurrenzfähige Wirtschaft durch heftige Einschnitte ganz zu Boden zu werfen.
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MaurizioGaudino schrieb:
Meierei schrieb:
So wie Bretton Woods und das EWS gescheitert sind, die ja eine gewisse Flexibilitaet (Bandbreiten) zugelassen haben,  so wird erst recht das starre Euro-System scheitern. Nur werden die Kosten diesmal sehr viel hoeher ausfallen und sie werden um so hoeher, je laenger man nicht bereit ist, diesen Fehler zu bereinigen........


Was ich bei diesem argument nicht verstehe ist, dass zB in Hessen sehr viel mehr erwirtschaftet wird als im Saarland trotzdem war die D-Mark eine stabile Währung, New York ist eines der größten wirtschaftszentren der erde und hat trotzdem die selbe Währung wie Alabama.
Warum sollte also der Euro es nicht aushalten wenn in Spanien weniger erwirtschaftet wird als in Deutschland?


Ich weiß nicht wie es in den USA ist, aber hierzulande haben wir eine gemeinsame Fiskal-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. In diesen Bereichen ist der Föderalismus nicht sehr stark ausgeprägt. Natürlich gibt es auch hier Transferzahlungen, siehe Länderfinanzausgleich. Und natürlich gibt es auch hier wirtschaftlich schwächere Regionen, wo die Menschen weniger verdienen als in anderen Regionen. Das hält sich aber, aufgrund der vereinheitlichten Politiken, im Rahmen.

Der Unterschied zwischen der Wettbewerbsfähigkeit von z.B. Deutschland und Griechenland ist da wesentlich eklatanter. Und die Politiken sind hier nicht angeglichen. Das heißt ja nicht unbedingt, dass es im Euro gar nicht geht. Aber um die Wettbewerbsfähigkeit auszugleichen, müssten deutsche Produkte teurer und/oder griechische Produkte günstiger werden. Der Ausgleich, den unterschiedliche Währungen über Ab-/Aufwertung erzielen, muss dann über Löhne, Sozialabgaben etc. gesteuert werden. Das ist aber für die Bevölkerung des "schwächeren" Landes ein erheblicher Einschnitt (wie aktuell in Südeuropa zu sehen), im Gegensatz zu einem eher "schleichenden" Prozess, wie es bei einer Abwertung der eigenen Währung der Fall wäre.

Und eine gemeinsame Währung bei deutlichen Unterschieden in der Wettbewerbsfähigkeit steuert diesem "Anpassungsprozess" mMn sogar entgegen, da natürlich eine Reduzierung von Sozialleistungen und Löhnen nur schwer durchzusetzen ist, aber andererseits auch die starken Länder dazu tendieren, die Exportvorteile die sie durch die (für ihre Verhältnisse) etwas zu schwache Währung erzielen, nicht aufzugeben. So hat ja Deutschland in der Euro-Zeit seine Wettbewerbsfähigkeit sogar noch gesteigert, durch Agenda2010 und Verzicht auf Lohnsteigerungen. Dadurch haben wir indirekt die jetzigen Probleme in Südeuropa sogar noch befeuert.

Wir haben also den Ländern die Möglichkeit zur Auf-/Abwertung genommen, es nicht geschafft, gemeinsame Regeln für Fiskal-, Sozial- und Wirtschaftspolitik zu schaffen und gleichzeitig einem Ausgleich der unterschiedlichen Wettbewerbsfähigkeit entgegen gewirkt.
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MarcoSge1995 schrieb:
Hoffe das past hier rein, wollte keinen neuen thread öffnen  

Und zwar, mein Galaxy s2 erkennt mein USB kabel nicht mehr.. Kann  keine musik mehr auf mein handy rüberziehen und auch keine fotos...
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!    


Hatte ich auch. Hast du Kies installiert? Falls ja mal öffnen, dann sollte dir ein Update angezeigt werden. Teil davon sind auch die Samsung USB Treiber. Nach dem Update lief bei mir wieder alles.
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JoeSkeleton schrieb:
seventh_son schrieb:
achim0815 schrieb:
seventh_son schrieb:
achim0815 schrieb:
glasklarer Elfer


Jap. Das Schieben war aber von hinten wohl nicht zu sehen. Da kann der Schiri dann nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Aber ist schon möglich, dass bei einer solchen Aktion GEGEN die Bayern der Bauch was anderes sagt  

wenn der bayerische Linienrichter DAS nicht gesehen, dann sicher wohl nur, wenn er gerade ne Zeitung gelesen hat



Ziemlich optimistische Aussage. Da sind zwei Bayern auf einer Linie nebeneinander und verdecken sich gegenseitig. Dazu kommt, dass auch das Fallen von Meier nicht so klar rüber kam, da er ja noch den Ball irgendwie spielte. Ich hab keine Ahnung ob und was der Linienrichter gesehen hat. Aber dass er gar nichts gesehen hat, halte ich nicht für unwahrscheinlich.


der Arm von Boteng war aber schon klar am Mann,das muss man eben als Linienrichter sehn.Mit Videobeweis wären  wir heut als Sieger vom Platz gegangen.

Ich habe es aus dem Spiel heraus nicht gesehen. Und auch in den Zeitlupen hat man es erst nach 5 Wiederholungen deutlich gesehen. Ich bleibe dabei, bei der Geschwindigkeit in der das Spiel heute läuft können das Menschen mit ihren Augen allein nicht entscheiden. Und da sind wir dann bei deinem zweiten Satz  
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achim0815 schrieb:
seventh_son schrieb:
achim0815 schrieb:
glasklarer Elfer


Jap. Das Schieben war aber von hinten wohl nicht zu sehen. Da kann der Schiri dann nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Aber ist schon möglich, dass bei einer solchen Aktion GEGEN die Bayern der Bauch was anderes sagt  

wenn der bayerische Linienrichter DAS nicht gesehen, dann sicher wohl nur, wenn er gerade ne Zeitung gelesen hat



Ziemlich optimistische Aussage. Da sind zwei Bayern auf einer Linie nebeneinander und verdecken sich gegenseitig. Dazu kommt, dass auch das Fallen von Meier nicht so klar rüber kam, da er ja noch den Ball irgendwie spielte. Ich hab keine Ahnung ob und was der Linienrichter gesehen hat. Aber dass er gar nichts gesehen hat, halte ich nicht für unwahrscheinlich.
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achim0815 schrieb:
glasklarer Elfer


Jap. Das Schieben war aber von hinten wohl nicht zu sehen. Da kann der Schiri dann nur aus dem Bauch heraus entscheiden. Aber ist schon möglich, dass bei einer solchen Aktion GEGEN die Bayern der Bauch was anderes sagt
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JJ_79 schrieb:
JoeSkeleton schrieb:
JJ_79 schrieb:
Toll Schiedsrichter, immer gegen uns....


ne,immer für die Drecksbauern  


Das sowieso aber auch immer gegen uns, so oft wie wir benachteiligt werden.


Komisch, dass wir dann noch Bundesliga spielen...
Deinen Satz habe ich von Fans jeglicher Couleur schon gehört, sogar von Bayern.