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Wedge

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hawischer schrieb:

Wenn man mit den selben kleinen Karos operieren wollte wie der fußläufige Franz und Propain, dann könnte man auf peinliche Fehler im hessischen Wahlprogramm einer großen Partei, die aktuell den Kanzler stellt, hinweisen.
Sollte man nicht tun, es ist ein schlichtes Versehen.


Sorry, du brauchst hier nicht dreailen, wer den Reichstag mit nem Gebäude in Tiflis vertauscht und verwechselt, der muss sich den Spott als Bundespartei echt gefallen lassen.
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Vael schrieb:

hawischer schrieb:

Wenn man mit den selben kleinen Karos operieren wollte wie der fußläufige Franz und Propain, dann könnte man auf peinliche Fehler im hessischen Wahlprogramm einer großen Partei, die aktuell den Kanzler stellt, hinweisen.
Sollte man nicht tun, es ist ein schlichtes Versehen.


Sorry, du brauchst hier nicht dreailen, wer den Reichstag mit nem Gebäude in Tiflis vertauscht und verwechselt, der muss sich den Spott als Bundespartei echt gefallen lassen.


Außerdem wirkt das Video.
CDU in Georgien jetzt bei 41%

https://www.der-postillon.com/2023/09/cdu-georgien.html
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Brady schrieb:

falke87 schrieb:

SGE_Werner schrieb:

falke87 schrieb:

Und am Ende nominiert er Kimmich


Sorry, bei aller verständlichen Kritik an Kimmich. Kimmich ist seit Jahren Stammspieler beim besten deutschen Verein, hat die CL gewonnen und ist, wenn er in Form ist und auf der von ihm angestammten Position spielt, absolute Weltklasse.  Was Kimmich nicht ist: Führungspersönlichkeit. Kimmich funktioniert, wenn es um ihn herum Struktur gibt. Und Selbstreflektion scheint Kimmich auch nicht genug zu haben. Aber Kimmich nicht in einem 23er Kader zu sehen, dafür muss man m.E. schon absoluten Hass auf ihn schieben um ihn dermaßen falsch zu bewerten.

Sané ist derzeit bei Bayern wohl der beste Spieler. Gnabry kann man als Ergänzung immer mit dabei haben, der ist aber seit längerem nicht in der Form.
Ich frage mich ja schon, wen Du auf den Positionen einsetzen möchtest und wen Du stattdessen nominieren würdest.

Ich halte von Nagelsmann als Nationaltrainer auch nix, aber jemanden das Können abzusprechen, der Hoffenheim die größten Erfolge beschert hat, bei Leipzig die bisher besten Liga-Ergebnisse des Produkts geholt hat und bei Bayern jetzt auch nicht schlechter war als Tuchel nach ihm und Flick in dessen letzter Saison...

Die haben die CL auf einem Kirmes-Turnier gewonnen , das der Corona-Zeit geschuldet war. Ein Muster ohne großen Wert!

Ein Robert Andrich hat 20 Eier mehr als Kimmich. Ein Gosens hat 40 mal mehr Kampfgeist als ein Gnabry. Jonas Hofman hat mehr Feuer als Sané.

Diese ganzen satten Bayern-Taugenichtse bringen die Nationalmannschaft genau 0 Prozent weiter.
Am ehesten vielleicht sogar noch Müller mit Erfahrung.

Dann sollen sie in Gottes Namen halt Toni Kroos beknien, dass er für das eine Turnier zurück kommt und mit Gündogan und Andrich die Mittelfeld-Achse bildet.

Ich sehe null Bedarf für einen wie Kimmich.


Taugenichtse. Soso

Ja ja!
Was denn sonst?
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falke87 schrieb:

Ja ja!
Was denn sonst?


Also ich bin bei weitem keine Bayern Fan und finde weder Kimmich, Sane noch Gnabry besonders sympathisch.
Aber solchen Spielern die Qualität abzusprechen ist abenteuerlich.
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Es zeigt sich immer öfter, dass der Eintracht der Erfolg der letzten Jahre zu Kopf gestiegen ist. Mittlerweile ist man als Dauerkarteninhaber nur noch ein Kunde und es wird nach dem Prinzip "Friss oder stirb" agiert. Es zählt nur noch das Geld. Deshalb bleibt ja auch das "temporäre" VIP Zelt auf dem Kunstrasenplatz hinter der Haupttribüne, für das man dann großzügig auch noch ein Drittel des Waldparkplatzes reserviert. Der "normale" Fan soll eben schauen, wo er bleibt. Als nächstes soll es auf der Grabowksi Tribüne noch einen VIP light Bereich geben.
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Semmler21 schrieb:

Als nächstes soll es auf der Grabowksi Tribüne noch einen VIP light Bereich geben.


Ernsthaft?
Hast Du da bitte eine Quelle?

Ich wurde nämlich aus der NWK auf die JG Tribüne umgezogen und hätte wenig Lust meinen neuen Platz für light VIPs (was immer das sein soll) zu räumen.
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WürzburgerAdler schrieb:

Schwierig. Ich empfehle jedenfalls allen, die einen Kurs á la Dänemark befürworten, sich von Migranten fernzuhalten. Ein Eintauchen in die Welt dieser Menschen hätte extreme Gewissenskonflikte zur Folge

Na klar ist es schwierig und natürlich ist die Entscheidung von Migranten sich auf den Weg nach Europa zu machen nachvollziehbar. Ist er aber alternativlos? Bei der geringen Anzahl von anerkannten Asylgründen sind Zweifel angebracht.
Und warum und für wen ist Deutschland das Einwanderungsland Nr. 1?
Man fokussiert sich in der Diskussion auf die afrikanischen Länder, auf die Fahrt übers Mittelmeer, die Schicksale der Umgekommenen.
Wenn man sich die Zahlen der Asylbewerber anschaut fällt auf, die weitaus meisten kommen aus Syrien, Afganistan, Irak, Iran.
Die Statistik für 01-08.2023:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154287/umfrage/hauptherkunftslaender-von-asylbewerbern/

Die kommen aber nach wie vor über die Türkei und über die Balkanroute.
Zwischen den Herkunftsländern und Deutschland liegen eine Menge sichere Drittstaaten. Verstehe, dass sie nach Deutschland wollen. Eine starke Community von Landsleuten und natürlich bessere Sozialleistungen als in allen anderen europäischen Ländern.
Die Ukraine ist nicht aufgeführt, da keine Asylanträge gestellt werden müssen. 1 Million haben bei uns Schutz gesucht.
Baden-Württemberg zum Beispiel hat über 135000 aufgenommen und damit mehr als doppelt so viel wie Frankreich insgesamt.  Warum wohl?
Es gibt eine Welle von Ukrainern die in Polen Zuflucht gefunden haben und nach Deutschland weitergezogen sind
"Laut der Umfrage gehören für ukrainische Flüchtlinge das Zusammensein mit Familie oder Freunden, höhere und umfassendere Sozialleistungen sowie ein besserer Lebensstandard und bessere Arbeitsmöglichkeiten zu den Hauptmotiven, nach Deutschland zu ziehen."
https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/bessere-loehne-ukrainische-fluechtlinge-ziehen-von-polen-nach-deutschland/

Alles völlig verständlich und als Ukrainer würde ich das wohl auch machen. Und niemand will Kriegsflüchtlinge abweisen.
Und knapp die Hälfte der Ukrainer wollen nach einer neuen Studie in Deutschland bleiben. Obwohl nur rund 18% eine Arbeit gefunden haben.
https://www.tagesschau.de/inland/ukraine-fluechtlinge-bleiben-100.html


Aber es ist eine gesamteuropäische Aufgabe und eine Angleichung von Rechtsbedingungen wäre eine Maßnahme. Und nein, nicht auf dem geringsten Niveau. Die EU könnte Ausgleiche herstellen.

Und was die Gewissenskonflikte (die WA anspricht) angeht. Die FAZ kommentiert heute:

"Diejenigen, die strikt dagegen sind [europäisches Asylrecht] werden sich entscheiden müssen, was Ihnen wichtiger ist, ihre Prinzipien, die nicht verwechselt werden sollten mit den Perspektiven der Mütter und Väter des Grundgesetzes, oder die Stabilität einer Demokratie, die für jene Generation Anfang und Ende ihrer Überlegungen war."

Haben wir erstmal die Stabilität der Demokratie verloren, dann leiden die Flüchtlinge als erstes und am meisten.
Es ist ein Akt der Vernunft, hier einheitliche Regelungen des Asylrechts und der Sozialleistungen zu schaffen.
Und zwar nicht die von Orban oder der AfD.




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hawischer schrieb:

Es ist ein Akt der Vernunft, hier einheitliche Regelungen des Asylrechts und der Sozialleistungen zu schaffen.
Und zwar nicht die von Orban oder der AfD.


Das ist richtig, warum Du dann Dänemark als mögliches Vorbild ausmachst erschliest sich dann aber nicht.

Orbanmässiger geht's ja kaum.
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hawischer schrieb:

Es gibt keine Lösung in dieser Frage, die nicht weh tut.
So weitermachen, einen Zuwachs der AfD in Kauf nehmen, um die eigenen Vorstellungen nicht zu beschädigen?
Muss jeder für sich entscheiden.

Es ist halt die Frage, WEM es wehtut. WER der eigentliche Auslöser für die Migrationen (insbesondere aus Afrika) ist. Und ob das Wehtun im Verhältnis ist.
Was die AfD betrifft: Das hieße aber auch, dass man sich dem rechten Gesindel beugt. Muss man nüchtern so betrachten.

Das Problem der Migration haben viele vorhergesagt. Das Problem ist, dass wir
a) entgegen aller Versprechungen nichts getan haben, in den Herkunftsländern die Situation zu verbessern,
b) mit der hohen Zahl der Migranten überfordert sind oder es zu sein scheinen,
c) eine wirkliche Hilfskultur zwar existiert, aber leider nur in der Minderheit der Bevölkerung.

In Zusammenhang mit c) kritisiere ich auch auf das Schärfste die geplanten Einschränkungen bei der Auswahl zum sozialen Jahr. Im Gegenteil: es müsste ein soziales Pflichtjahr eingeführt werden. Das Bewusstsein für die Not anderer Menschen ist in weiten Teilen der Bevölkerung nur schwach oder gleich gar nicht vorhanden.

Schwierig. Ich empfehle jedenfalls allen, die einen Kurs á la Dänemark befürworten, sich von Migranten fernzuhalten. Ein Eintauchen in die Welt dieser Menschen hätte extreme Gewissenskonflikte zur Folge.
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WürzburgerAdler schrieb:

Das Problem der Migration haben viele vorhergesagt. Das Problem ist, dass wir
a) entgegen aller Versprechungen nichts getan haben, in den Herkunftsländern die Situation zu verbessern,
b) mit der hohen Zahl der Migranten überfordert sind oder es zu sein scheinen,
c) eine wirkliche Hilfskultur zwar existiert, aber leider nur in der Minderheit der Bevölkerung.


Danke.
Für mich vor allem a).

Wir Wohlstandstypen haben viele Probleme erst ausgelöst Bzw. tun dies weiter.
Die Ergebnisse unseres Handelns stehen jetzt vor unseren Grenzen.

Wenn einem dazu, wie den Dänen oder Italienern, nur die Unmenschlichkeit einfällt, dann Gute Nacht.
Am Ende läuft es dann nämlich drauf raus, dass auf Menschen geschossen wird oder sie, wie heute schon, noch mehr auf den Fluchtrouten verrecken.

Der Verweis, dass ich jetzt genauso denken und handeln solle, nur damit nicht noch mehr Assis die AFD Faschos wählen, hilft mir gar nix.
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SGE_Werner schrieb:

Man muss schon die Regierung auch mal fragen, wie sie sich das auf Dauer eigentlich vorstellt mit dieser Fragestellung umzugehen, wenn die umliegenden Regierungen allmählich immer rechter werden, eine Verteilung innerhalb Europas deshalb erst recht nicht funktioniert und im eigenen Land die Menschen auch bereits nach rechts rücken. Was bleibt vom Idealismus, wenn die Realität ihn verjagt und die, die ihn tragen müssten, nicht mehr tragen wollen?                                                        
                                                         

Alt-Bundespräsident Gauck hat schon vor acht Jahren gesagt:

„Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich. Unser Asyl- und Flüchtlingsrecht bemisst sich nicht nach Zahlen, und doch wissen wir unsere Aufnahmekapazität ist begrenzt, auch wenn wir nicht genau wissen, wo die Grenzen liegen.“

Seit einiger Zeit wird über die Einwanderungspolitik der skandinavischen Länder diskutiert.

"2019 konnte der Linksblock um die dänischen Sozialdemokraten die Wahl für sich entscheiden. Dies gelang unter anderem, weil die Partei von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen harte Positionen in der Migrationspolitik vertrat und so den Rechten entscheidende Stimmen abnehmen konnte. Darüber hinaus wanderten verprellte Wähler zum linken Koalitionspartner ab. Dänemark bleibt damit Vorreiter in der strikten Migrationspolitik und geht unabhängig von den Entscheidungen und Entwicklungen in der EU seinen eigenen Weg." (Zitat Focus)

So wie diese Länder bei der (Klima-)Heizungsfrage uns um viele Jahre voraus sind, so ist es auch gut möglich, dass sie Vorbild bei der Migration werden.

Eine gute Darstellung der Situation hierzulande stammt von "Berlin direkt" vom ZDF. Hinweisen möchte ich auf das Interview mit Gauck (ab ca.Minute 13)
Gauck warnt u.a.: „Wenn die Bevölkerung den Eindruck hat, die Regierenden verstehen nicht, dass wir das Bedürfnis haben nach Überschaubarkeit und Sicherheit, dann wird es zu einem weiteren Rechtsruck kommen.“
„Daher bin ich [Gauck] dazu gekommen, dass es vielleicht auch moralisch überhaupt nicht verwerflich ist und politisch sogar geboten ist, eine Begrenzungsstrategie zu fahren, die zunächst wirkt wie eine Einschränkung der Rechte von Menschen, die zu uns kommen wollen.“

Denn eins ist sicher. Die Moral geht völlig den Bach runter, wenn die AfD das Sagen im Land bekommt.

https://www.zdf.de/politik/berlin-direkt/berlin-direkt-vom-17-september-2023-100.html

https://m.focus.de/politik/ausland/wie-skandinavien-mit-haerte-gegen-asylsuchende-vorgeht_id_191897994.html
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hawischer schrieb:

So wie diese Länder bei der (Klima-)Heizungsfrage uns um viele Jahre voraus sind, so ist es auch gut möglich, dass sie Vorbild bei der Migration werden.


Ich will solche Vorbilder nicht.

Das umstrittene „Schmuckgesetz“ erlaubt es den Behörden bis heute, Asylsuchenden Wertsachen ab einem Wert von umgerechnet rund 1340 Euro abzunehmen - in Deutschland undenkbar.

Da werden die Ärmsten auch noch vom Staat beraubt.
Das ist bestenfalls ekelhaft, aber sicher kein Vorbild.

Dänemark möchte auch in Bürgerkriegsgebiete abschieben und ähnlich wie UK die Verfahren in Drittstaaten verlagern.
Ersteres finde ich menschlich und moralisch unter aller Sau, letzteres bedeutet am Ende nur, sich aus der Verantwortung zu schleichen.

Mittlerweile steht die Regierung für das Ziel „Zero Migration“ und will als einziges EU-Mitglied Syrer in ihre Heimat zurückschicken und Asylverfahren in Drittstaaten auslagern.

Für mich ist Dänemark eher abschreckendes Beispiel, aber das mag jeder sehen, wie er will.

Denn eins ist sicher. Die Moral geht völlig den Bach runter, wenn die AfD das Sagen im Land bekommt

Darauf zu reagieren, indem man den eigenen moralischen Kompass über Bord wirft, wird für mich keine Lösung.

Alle Zitate aus dem von hawischer verlinkten Focus Artikel
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Der Ansatz ist muss sein, die Welt muss dafür Sorge tragen, die Lebensbedingungen anpassen.
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franzzufuss schrieb:

Der Ansatz ist muss sein, die Welt muss dafür Sorge tragen, die Lebensbedingungen anpassen.


Das glaubst auch nur Du.
Italien lässt das Militär Lager bauen und erhöht die zulässige Zeit für Abschiebehaft (im Lager) auf 18 Monate, das hilft bestimmt...

https://www.spiegel.de/ausland/italien-georgia-melonis-regierung-beschliesst-haertere-massnahmen-gegen-migration-a-8eb5fc13-b210-437f-8e74-a25b1cf77904

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Schönes Update, jetzt haben die Eierwerfer sogar ein eigenes Menue, wenn man auf die Homepage kommt.

Direkt überm (!) Forumslink kann man mit Klick auf Touchdown Frankfurt loslegen.

Schade, dass man da den Miliardenzirkus bewirbt und nicht eine oder mehrere der zahlreichen Sportarten, die man bei der Eintracht ausüben kann.
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Mal an die Expertis hier.
Sehe ich das richtig, dass die Stadt Bochum jene kommunale Wärmeplanung, die auch mit dem neuen Geg notwendig wird, schon umgesetzt hat? Ich bin über eine Werbung an ner Bushaltestelle darauf aufmerksam geworden und finde das auch gut kommuniziert.

https://www.stadtwerke-bochum.de/privatkunden/produkte/waerme-pakete
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Bochum ist eh vorne dran.
Die bauen auch auf Schwammstadt um.

Da könnten sich andere, Frankfurt zum Beiapiel, gerne mehr anstrengen.

https://amp.zdf.de/nachrichten/drehscheibe/bochum-schwammstadt-klimawandel-regen-100.html
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Richtig, es ist wie bei den vom Schönesge kritisierten Vorschlag der FDP auf Nachweise bei Sonderfällen. die Alternative wäre eine Pauschalzahlung ohne jeden Nachweis. Dem Missbrauch wäre Tür und Tor geöffnet. Staatliche Leistungen erhalten, ohne Nachweis der Berechtigung und Notwendigkeit und ohne "Bürokratie" ist nichts anderes als der Einstieg in das bedingungslose Grundeinkommen. Von der Wiege bis zur Bahre.
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hawischer schrieb:

Richtig, es ist wie bei den vom Schönesge kritisierten Vorschlag der FDP auf Nachweise bei Sonderfällen. die Alternative wäre eine Pauschalzahlung ohne jeden Nachweis. Dem Missbrauch wäre Tür und Tor geöffnet. Staatliche Leistungen erhalten, ohne Nachweis der Berechtigung und Notwendigkeit und ohne "Bürokratie" ist nichts anderes als der Einstieg in das bedingungslose Grundeinkommen. Von der Wiege bis zur Bahre.

So'n Quatsch.
Ich muss doch heute auch beim Kindergeld auch nicht nachweisen, dass das Geld für die Kinder ausgegeben wird.

Ich sag Dir was das wirklich ist:
Der nächste Unterwassertorpedo der FDP.

Erst Bürokratie einbauen und dann  meckern, dass es zu kompliziert sei.

Passt alles zur Agenda.
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Der Autor schreibt aber auch:
"In einer Umfrage des Allensbach-Instituts für Bertelsmann zeigte sich nur jeweils etwa ein Viertel der Menschen in Deutschland mit der Arbeit von SPD (25 Prozent), Grünen (23 Prozent) und FDP (22 Prozent) "sehr oder eher" zufrieden. Mehr als sechs von zehn der Befragten sind dagegen "eher oder sehr" unzufrieden mit der Leistung der Regierungsparteien."

Warum ist das so? Weil der ständige Streit und die handwerklichen Fehler alles überlagern und noch ein Punkt, der gestern bei "Hart aber fair" angesprochen wurde. Themen wie z.B Cannabis, Bürgergeld, Selbstbestimmungsgesetz mögen für die Betroffenen wichtig sein. Sie betreffen aber nur Minderheiten.

Was wurde konkret an Vorhaben der Ampel umgesetzt?
Der Spiegel hat es vor ein paar Tagen aufgeschrieben.
Da kann jeder herauszufinden, was für ihn konkret dabei oder zumindest wichtig war.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfolgen-sie-die-regierungsarbeit-im-spiegel-ampelradar-a-136bb7c1-d7bb-4776-8173-f62260f1c55d
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hawischer schrieb:

Was wurde konkret an Vorhaben der Ampel umgesetzt?
Der Spiegel hat es vor ein paar Tagen aufgeschrieben.
Da kann jeder herauszufinden, was für ihn konkret dabei oder zumindest wichtig war.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfolgen-sie-die-regierungsarbeit-im-spiegel-ampelradar-a-136bb7c1-d7bb-4776-8173-f62260f1c55d


Das scheint nicht deckungsgleich mit dem beschriebenen Umfang im Zeit Artikel zu sein.

Erstens ist zwar das Datum des verlinkten Spiegel Artikels aktuell, im Artikel steht dann aber:

Der Koalitionsvertrag ist nicht gut gealtert. Passt er nach gerade mal zwölf Monaten überhaupt noch in die Zeit? Braucht es einen neuen?

Der Spiegel scheint sich hier also auf Herbst 2022 zu beziehen.

Zweitens spricht der Spiegel von 206 Zielen, die Studie der Bertelsmannstiftung von 453.
Auch da scheint mir die Vergleichsbasis nicht gegeben.
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Bei allem Zoff scheint die Ampel wohl auch zu liefern.
Hier ein Artikel zu einer Studie der Bertelsmannstiftung, die der Ampel eine gute Halbzeitbilanz bei Umsetzung der Versprechen aus dem Koalitionsvertrag bescheinigt.

Vielleicht sollten die Protagonisten mehr über erledigtes, als über noch zu erledigendes informieren.

Aus dem Artikel:

...insgesamt 453 Versprechen im Koalitionsvertrag gezählt und...überprüft...174 Versprechen seien bereits voll oder teilweise erfüllt (38 Prozent)...weitere 55 Vorhaben (zwölf Prozent) im Prozess ihrer Erfüllung...62 Versprechen (14 Prozent) seien "substanziell angegangen"...162 Versprechen (36 Prozent) seien bislang weder erfüllt noch angegangen worden.

Vergleich zur Groko:

Im Koalitionsvertrag der Ampel seien das gut 50 Prozent mehr als die 296 Versprechen der Großen Koalition im Koalitionsvertrag von 2018.

Sprich die Ampel hat, in absoluten Zahlen, bisher rund 80% der gesamten Anzahl der Wahlversprechen der Groko umgesetzt oder in die Umsetzung gebracht.

Gar nicht so schlecht möchte man meinen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/studie-ampel-koalition-halbzeitbilanz
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edmund schrieb:

den Christian Lindner des Traînerwesens

Welche Parallelen sieht man denn zwischen Julian Nagelsmann und Christian Lindner?
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Adler_im_Exil schrieb:

edmund schrieb:

den Christian Lindner des Traînerwesens

Welche Parallelen sieht man denn zwischen Julian Nagelsmann und Christian Lindner?


Spontan könnte mir "weichgespülter Schnösel" einfallen. Also nur rein theoretisch.
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hawischer schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Landroval schrieb:

Wahnsinn, was eine Piraten-Imagekampagne mit Augenklappe so alles auslösen kann!

Vorsicht mit solchen Aussagen. Am Ende tut er sich noch was an.

An den Jogging-Unfall glaube ich eh nicht. Beim Laufen so auf ein(!) Auge fallen und der Rest des Gesichts und die Hände völlig unverletzt.

Du meinst, die SPD ist so verzweifelt, dass sie dem Kanzler eine reinhauen, damit er zumindest noch ein bisschen Mitleid kriegt?

Ja, durchaus denkbar.
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Adlerdenis_Reloaded schrieb:

Du meinst, die SPD ist so verzweifelt, dass sie dem Kanzler eine reinhauen, damit er zumindest noch ein bisschen Mitleid kriegt?



Ich glaub' die Analena hat ihn im Koalitionsausschuss ausgeknockt.
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Völler
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Knueller schrieb:

Wartma, der Wedge verar5cht uns doch, oder?

Vermute eher die Vorbereitung einer akademisch verbrämten Invektive gegen die Frizzles.
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adlerkadabra schrieb:

Knueller schrieb:

Wartma, der Wedge verar5cht uns doch, oder?

Vermute eher die Vorbereitung einer akademisch verbrämten Invektive gegen die Frizzles.


Quatsch.

Wir haben gestern Dr. Croc um Jäger-M gespielt, als einer nicht mehr wollte.

Von da war's nicht mehr weit zur Suche nach dem Fachausdruck.

Ganz seriöse Schnapsidee also.

Und Danke für die Antworten, damit kann ich was anfangen.
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Gude.

Ich bräuchte bitte mal einen Menschen mit möglichst großem Latinum.

Zu übersetzen wäre:

Die Angst vor Plastikkrokodilen währed des Kneipenbesuches

Gruß und Danke

Wedge
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Adler_Steigflug schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Selbst die Zeitung mit den vier Buchstaben stellt sich nun klar gegen Aiwanger. Jetzt kann Aiwanger wohl nur noch auf mediale Freundlichkeiten aus AfD-nahen Medien hoffen.


Was ist denn ein AFD-nahes Medium? Also: noch weiter rechts als Bild. RT Deutsch ist platt. Da kommen nur noch gewisse Twitter-Accounts (Hallo, Herr Maassen), YT-Kanäle (Ken FM is ja auch platt, oder?) etc. in Frage.

Mir fällt da noch Servus TV ein
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propain schrieb:

Adler_Steigflug schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Selbst die Zeitung mit den vier Buchstaben stellt sich nun klar gegen Aiwanger. Jetzt kann Aiwanger wohl nur noch auf mediale Freundlichkeiten aus AfD-nahen Medien hoffen.


Was ist denn ein AFD-nahes Medium? Also: noch weiter rechts als Bild. RT Deutsch ist platt. Da kommen nur noch gewisse Twitter-Accounts (Hallo, Herr Maassen), YT-Kanäle (Ken FM is ja auch platt, oder?) etc. in Frage.

Mir fällt da noch Servus TV ein

Junge Freiheit
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Aaah, endlich mal Ruhe in der Ampel nach Meseberg.

Immerhin hat die FDP mehr als 10 Stunden gewartet, bevor es wieder um den Weiterbetrieb der AKW geht.
Respekt, das zeugt von fast schon Buddhistischer Gelassenheit.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-08/atomausstieg-fdp-kritik-bundesumweltministerin-steffi-lemke