
wegjubler
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wegjubler
Das alles hängt davon ab ob die Infektionskurven abfallen. Länger als 6 Wochen kann man eine Einkasernierung nicht aufrecht erhalten. Aus unterschiedlichen Gründen. Sowohl die Bevölkerung als auch die Ordnungskräfte halten das nicht aus. Unmöglich.
Xbuerger schrieb:
und ich finde es halt krass, wie schnell in einem umfeld nach ausgangssperre gerufen wird, welches eben noch unbedingt zum baselspiel wollte - gleichzeitig aber die handelnden als zu zögerlich kritisiert. denn ob die vermeintlich zögerlichen maßnahmen keine auswirkungen haben, wissen wir frühestens in 1 1/2 wochen...
Ja, das ist erstaunlich wie schnell bei einer Krise nach dem starken Mann gerufen wird und such der deutsche autoritäre Charakter gegenseitig damit überbietet wie mit den üblen Renegaten zu verfahren sei, die es noch wagen sich an der frischen Luft aufhalten.
Oder wie Anne Roth twitterte:
Die Verkäuferin im Einzelhandel hat gefälligst 8 Std. unterbezahlt an der Kasse zu sitzen und sich von barschen Kunden anhusten zu lassen - aber mit ihrem Kind eine halbe Std. im Park zu verbringen, damit sie nicht durchdreht, das ist unverantwortlich!"
Und passend dazu vor ner halben Stunde im ALDI, als der Mundschutz und Plastikbehandschuhte Assi den unermüdlich Ware für die Horden auspackenden Verkäufer anschnauzte, er solle gefälligst Abstand zu ihm halten. Diese Helden und Heldinnen in den Läden sind verdammte 8-10 Stunden der hustenden Kundschaft ausgesetzt und sollen kuschen wenn der Panik-OttoN denkt er riskiert sein Leben wenn er für 10 Minuten im Laden ist um sich 10 Festmeter Shicehauspapier zu hamstern. Ekelhaft. Aber es gab auch gleich Gegenwind und viele haben den Angestellten gedankt.
Und passend dazu vor ner halben Stunde im ALDI, als der Mundschutz und Plastikbehandschuhte Assi den unermüdlich Ware für die Horden auspackenden Verkäufer anschnauzte, er solle gefälligst Abstand zu ihm halten. Diese Helden und Heldinnen in den Läden sind verdammte 8-10 Stunden der hustenden Kundschaft ausgesetzt und sollen kuschen wenn der Panik-OttoN denkt er riskiert sein Leben wenn er für 10 Minuten im Laden ist um sich 10 Festmeter Shicehauspapier zu hamstern. Ekelhaft. Aber es gab auch gleich Gegenwind und viele haben den Angestellten gedankt.
Ich finde bei solchen Situationen dann auch einen Filialleiter gut, der hinter seinen Angestellten steht.
Der "Kunde ist König" hat auch Grenzen. Rückgrat zu zeigen ist nicht immer einfach, aber Grenzen aufzeigen kann man durchaus.
Ich finde bei solchen Situationen dann auch einen Filialleiter gut, der hinter seinen Angestellten steht.
Der "Kunde ist König" hat auch Grenzen. Rückgrat zu zeigen ist nicht immer einfach, aber Grenzen aufzeigen kann man durchaus.
Was mich speziell bei Watzke stört ist der Zeitpunkt der Aussagen. Wie Seifert auch spricht er jetzt in erster Linie über die Finanzen. Komisch nur, dass die die es viel härter trifft sich kaum zu Wort melden.
Meine Hoffnung , dass die jetzige Krise irgendetwas daran ändern, dass der Turbo-Kapitalismus im Fußball weiter verschärft wird hält sich sehr in Grenzen. Auch nach der Krise werden genau die gleichen Leute wieder die gleichen Strukturen weiterführen. Es mag wie überall Profiteure der Krise geben, die Grundproblematik wird sich wohl nicht ändern. Dosenvereine werden mehr zunehmen und Traditionsvereine werden entweder zu Dosenvereine umstrukturiert oder ganz verschwinden.
Ich weiß, eine düstere Prognose in düsteren Zeiten. Mir ist auch bewusst , dass man grade jetzt mehr Optimismus bräuchte, den kann ich aber leider nicht teilen.
Meine Hoffnung , dass die jetzige Krise irgendetwas daran ändern, dass der Turbo-Kapitalismus im Fußball weiter verschärft wird hält sich sehr in Grenzen. Auch nach der Krise werden genau die gleichen Leute wieder die gleichen Strukturen weiterführen. Es mag wie überall Profiteure der Krise geben, die Grundproblematik wird sich wohl nicht ändern. Dosenvereine werden mehr zunehmen und Traditionsvereine werden entweder zu Dosenvereine umstrukturiert oder ganz verschwinden.
Ich weiß, eine düstere Prognose in düsteren Zeiten. Mir ist auch bewusst , dass man grade jetzt mehr Optimismus bräuchte, den kann ich aber leider nicht teilen.
wegjubler schrieb:
Was mich speziell bei Watzke stört ist der Zeitpunkt der Aussagen. Wie Seifert auch spricht er jetzt in erster Linie über die Finanzen. Komisch nur, dass die die es viel härter trifft sich kaum zu Wort melden.
Meine Hoffnung , dass die jetzige Krise irgendetwas daran ändern, dass der Turbo-Kapitalismus im Fußball weiter verschärft wird hält sich sehr in Grenzen. Auch nach der Krise werden genau die gleichen Leute wieder die gleichen Strukturen weiterführen. Es mag wie überall Profiteure der Krise geben, die Grundproblematik wird sich wohl nicht ändern. Dosenvereine werden mehr zunehmen und Traditionsvereine werden entweder zu Dosenvereine umstrukturiert oder ganz verschwinden.
Ich weiß, eine düstere Prognose in düsteren Zeiten. Mir ist auch bewusst , dass man grade jetzt mehr Optimismus bräuchte, den kann ich aber leider nicht teilen.
Befürchte ich auch... die armen Vereine werden kaputt gehen, die reichen überleben. Die Schere wird noch weiter auseinander gehen.
Es sei denn man kippt 50+1... bei manchen Klubs wird es ohne Investor wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.
Das es einen Solidarfond geben wird bezweifle ich ehrlich gesagt, normalerweise müsste man die reichen Klubs verdonnern dazu etwas abzugeben von ihrem Kapital. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun sondern es geht um die Rettung des Fussballs.
Was jucken die Bayern 100 Mio? Die könnten sie sofort entbehren und wären trotzdem noch der reichste Klub.
wegjubler schrieb:Andy schrieb:
Watzke? Dortmund? Da ist mir sogar Schalke lieber.
Naja, deren Würstl-Fürst und Watzke geben sich da nix. Irgendwie haben die alle nen Dachschaden
Was müssen die doch eine Panik wegen der Kohle schieben...statt einfach mal zu realisieren und auch zu akzeptieren, das man weder jetzt noch danach einfach wieder zur Tagesordnung übergehen kann.....
Watzke ist für mich mittlerweile dabei Rummenigge auf der Überholspur zu überholen, was den Ätzfaktor seiner Aussagen betrifft. Sich ein Urteil anmaßen was die Arbeit in anderen Vereinen betrifft wenn man selbst früher gerettet wurde ist schon widerlich. Ich befürchte , dass es genauso bescheuert weitergeht wie es vor Corona war-leider.
Ich bin auch kein Fan von drastischen Maßnahmen. Jedoch haben wir eine Ausnahmesituation , die so noch nicht da war. Deshalb kann ich es schon verstehen, dass man Ausgangssperren verhängt, weil es halt leider Leute gibt, die den Ernst der Lage scheinbar immer noch nicht erkannt haben.
Man kann das als "Kollektivstrafe" wahrnehmen wenn man denn unbedingt will. Ich sehe jedoch einen Unterschied zwischen Kollektivstrafe im Fußball und den jetzigen Maßnahmen. Die jetzigen Maßnahmen sollen Leben schützen und das ist es allemal wert eine Zeit lang Einschränkungen hinzunehmen. Ob es was genützt hat sieht man erst hinterher anhand der zurückgehenden Fallzahlen bzw anhand der Dynamik derselben.
Man kann das als "Kollektivstrafe" wahrnehmen wenn man denn unbedingt will. Ich sehe jedoch einen Unterschied zwischen Kollektivstrafe im Fußball und den jetzigen Maßnahmen. Die jetzigen Maßnahmen sollen Leben schützen und das ist es allemal wert eine Zeit lang Einschränkungen hinzunehmen. Ob es was genützt hat sieht man erst hinterher anhand der zurückgehenden Fallzahlen bzw anhand der Dynamik derselben.
ich könnte mir vorstellen, dass die jetzige Krise dazu führen kann, dass in Zukunft die Lust ins Ausland zu wechseln schwinden wird.Denn wo ist man in solchen Krisen am liebsten: Bei seinen Angehörigen. Gut möglich, dass man in Zukunft dann wieder in jeder Liga mehr einheimische Spieler sehen wird.
Zum Thema Wirtschaftunternehmen: Klar sind Fußballvereine Wirtschaftsunternehmen. Sollte aber ein gewisser Prozentsatz die Wupper runtergehen und man deshalb in einer Rumpfliga weitermachen weiß ich nicht ob sich nicht viele abwenden werden. Wer will schon 4 mal in der Saison dann RB gegen TSG sehen?
Zum Thema Wirtschaftunternehmen: Klar sind Fußballvereine Wirtschaftsunternehmen. Sollte aber ein gewisser Prozentsatz die Wupper runtergehen und man deshalb in einer Rumpfliga weitermachen weiß ich nicht ob sich nicht viele abwenden werden. Wer will schon 4 mal in der Saison dann RB gegen TSG sehen?
vonNachtmahr1982 schrieb:
Auf HR 3 hat heute Morgen eine Verkäuferin aus einem Lidl erzählt das ein Kunde, nach dem man ihm verwehrt hatte 10 Kilo Nudeln mit zu nehmen, geantwortet hat das die anderen doch Fensterkit fressen sollen und er die Nudel jetzt mit nimmt.
Ganz einfach, wenn er das nächste Mal reinkommt, Hausverbot erteilen.
SGE_Werner schrieb:vonNachtmahr1982 schrieb:
Auf HR 3 hat heute Morgen eine Verkäuferin aus einem Lidl erzählt das ein Kunde, nach dem man ihm verwehrt hatte 10 Kilo Nudeln mit zu nehmen, geantwortet hat das die anderen doch Fensterkit fressen sollen und er die Nudel jetzt mit nimmt.
Ganz einfach, wenn er das nächste Mal reinkommt, Hausverbot erteilen.
Oder die Geldannahme verweigern. Dann ist es Diebstahl wenn er sie trotzdem mitnimmt. Schließlich kam dann kein gültiger Kaufvertrag zustande.
Nun gut, die Frage , die aufgeworfen wird, ist durchaus berechtigt. Was ist mehr wert? Das Retten von zehntausenden Menschenleben (vor allem Ältere) oder das Aufrechterhalten der Wirtschaft und somit die Sicherung von Millionen Arbeitsplätzen und Existenzen von Jüngeren. Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, wo er seine moralischen Maßstäbe sieht.
Wenn die Maßnahmen wirklich über Monate gehen, werden wir einen Wirtschaftseinbruch von vermutlich bis zu 10 % sehen, die Arbeitslosigkeit wird nach oben schnellen trotz aller Kurzarbeitsmodelle. Im Ausland ähnlich. Bis man sich davon erholt, werden Jahre vergehen. Und ich bin mir sehr sicher, dass nach der Corona-Krise einige genau die Frage stellen "War es das wert?".
Ich finde, dass man die Frage halt nicht beantworten kann. Ein kurzer Shutdown von 2-3 Wochen wird schon ne Menge Auswirkungen haben. Ein Shutdown von mehreren Monaten wird einen Schaden anrichten, den ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr mitmachen wird. Dann opfert man lieber paar hunderttausend Rentner. Da bin ich mir sicher.
Wenn die Maßnahmen wirklich über Monate gehen, werden wir einen Wirtschaftseinbruch von vermutlich bis zu 10 % sehen, die Arbeitslosigkeit wird nach oben schnellen trotz aller Kurzarbeitsmodelle. Im Ausland ähnlich. Bis man sich davon erholt, werden Jahre vergehen. Und ich bin mir sehr sicher, dass nach der Corona-Krise einige genau die Frage stellen "War es das wert?".
Ich finde, dass man die Frage halt nicht beantworten kann. Ein kurzer Shutdown von 2-3 Wochen wird schon ne Menge Auswirkungen haben. Ein Shutdown von mehreren Monaten wird einen Schaden anrichten, den ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr mitmachen wird. Dann opfert man lieber paar hunderttausend Rentner. Da bin ich mir sicher.
SGE_Werner schrieb:
Nun gut, die Frage , die aufgeworfen wird, ist durchaus berechtigt. Was ist mehr wert? Das Retten von zehntausenden Menschenleben (vor allem Ältere) oder das Aufrechterhalten der Wirtschaft und somit die Sicherung von Millionen Arbeitsplätzen und Existenzen von Jüngeren. Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, wo er seine moralischen Maßstäbe sieht.
Wenn die Maßnahmen wirklich über Monate gehen, werden wir einen Wirtschaftseinbruch von vermutlich bis zu 10 % sehen, die Arbeitslosigkeit wird nach oben schnellen trotz aller Kurzarbeitsmodelle. Im Ausland ähnlich. Bis man sich davon erholt, werden Jahre vergehen. Und ich bin mir sehr sicher, dass nach der Corona-Krise einige genau die Frage stellen "War es das wert?".
Ich finde, dass man die Frage halt nicht beantworten kann. Ein kurzer Shutdown von 2-3 Wochen wird schon ne Menge Auswirkungen haben. Ein Shutdown von mehreren Monaten wird einen Schaden anrichten, den ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr mitmachen wird. Dann opfert man lieber paar hunderttausend Rentner. Da bin ich mir sicher.
Gut möglich, dass es so kommt. "Die" Optimal-Methode , wie man dem Virus begegnet wird es wohl nicht geben. Ist vieles eine Abwägungssache. Lange Ausnahmezustände führen zwangsläufig zu Problemen, die die Masse einfach nicht durchhalten kann. Es ist ja auch die Frage ab wann man wieder zur Normalität zurückkehrt. Wenn die Infektionskurve deutlich abflacht oder erst dann wenn sie bereits abgeflacht ist? Schwierig dies zu entscheiden, weil man auch nicht ausschließen kann, dass es wieder anziehen wird. Und ob man die jetzige Entwicklung in China zu Rande ziehen kann ist auch noch offen.
Gelöschter Benutzer
Rheinadler65 schrieb:
Ich bin Dir in erster Linie dankbar für die zahlenmäßige Aufarbeitung der Lage (nicht nur in diesem Fall). Wer es besser kann oder will, soll es einfach machen und nicht meckern.
Dem schließe ich mich vollumfänglich an!
Danke an Werner!
Ich sehe ehrlich gesagt keine große gesundheitliche Problematik bei Geisterspielen. Mit gewissen Einschränkungen ist das doch ohne Probleme durchführbar. Wenn keiner der anwesenden Spieler, Verantwortlichen usw. an Corona erkrankt ist, was spricht dagegen? Man müsste halt vorher großflächige Tests machen bei allen Bundesligaprofis.
Diese Tests müsste man wöchentlich wiederholen...
Das geht natürlich nicht wenn in unserem Land der Ausnahmezustand eintritt (wie in Italien). Aber wenn sich die Lage einigermaßen normalisiert in den nächsten 4-6 Wochen, d.h. die Kurve abflacht, die Einschränkungen nach und nach gelockert werden, why not?
Nicht das ich ein Fan von Geisterspielen bin, ganz im Gegenteil... ich hasse das. Aber manche stellen es hier so dar als ob es völlig utopisch wäre das man Ende April/Anfang Mai damit beginnen könnte...
Diese Tests müsste man wöchentlich wiederholen...
Das geht natürlich nicht wenn in unserem Land der Ausnahmezustand eintritt (wie in Italien). Aber wenn sich die Lage einigermaßen normalisiert in den nächsten 4-6 Wochen, d.h. die Kurve abflacht, die Einschränkungen nach und nach gelockert werden, why not?
Nicht das ich ein Fan von Geisterspielen bin, ganz im Gegenteil... ich hasse das. Aber manche stellen es hier so dar als ob es völlig utopisch wäre das man Ende April/Anfang Mai damit beginnen könnte...
Diegito schrieb:
Ich sehe ehrlich gesagt keine große gesundheitliche Problematik bei Geisterspielen. Mit gewissen Einschränkungen ist das doch ohne Probleme durchführbar. Wenn keiner der anwesenden Spieler, Verantwortlichen usw. an Corona erkrankt ist, was spricht dagegen? Man müsste halt vorher großflächige Tests machen bei allen Bundesligaprofis.
Diese Tests müsste man wöchentlich wiederholen...
Das geht natürlich nicht wenn in unserem Land der Ausnahmezustand eintritt (wie in Italien). Aber wenn sich die Lage einigermaßen normalisiert in den nächsten 4-6 Wochen, d.h. die Kurve abflacht, die Einschränkungen nach und nach gelockert werden, why not?
Nicht das ich ein Fan von Geisterspielen bin, ganz im Gegenteil... ich hasse das. Aber manche stellen es hier so dar als ob es völlig utopisch wäre das man Ende April/Anfang Mai damit beginnen könnte...
Wenn ich sehe, wie sich sehr viele Menschen zur Zeit noch verhalten bin ich ziemlich sicher, dass Geisterspiele völlig undenkbar um nicht zu sagen sogar schädlich wären.
Warum?
Weil sich immer einige Unbelehrbare vor den Stadien treffen würden. Das kann man kaum vermeiden. Somit also undurchführbar.
Welt.de: Berlin will sich jedoch nicht der Leitlinie anschließen, Spielplätze zu schließen, sie sollen offen bleiben. Eltern sollten ihren Kindern sattdessen erklären, Abstand zu anderen Kindern einzuhalten, so Gesundheitssenatorin Kalayci auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag in Berlin.
Die Dummheit der Politiker ist einfach nur grenzenlos in Deutschland.
Absolutes, jeder macht was er will, keinerlei einheitliche Linie. Kein Wunder, dass asiatische Staaten wie Südkorea das Virus anscheinend mittlerweile besser kontrollieren. Man will sich besser nichr vorstellen wie es in Deutschland in 2 Wochen aussieht.
Sesser90 schrieb:Welt.de: Berlin will sich jedoch nicht der Leitlinie anschließen, Spielplätze zu schließen, sie sollen offen bleiben. Eltern sollten ihren Kindern sattdessen erklären, Abstand zu anderen Kindern einzuhalten, so Gesundheitssenatorin Kalayci auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag in Berlin.
Die Dummheit der Politiker ist einfach nur grenzenlos in Deutschland.
Absolutes, jeder macht was er will, keinerlei einheitliche Linie. Kein Wunder, dass asiatische Staaten wie Südkorea das Virus anscheinend mittlerweile besser kontrollieren. Man will sich besser nichr vorstellen wie es in Deutschland in 2 Wochen aussieht.
Das ist halt der Haken am Förderalismus: Eine einheitliche Linie zu finden ist fast unmöglich. Dennoch stehe ich dem Förderalismus positiv gegenüber. Allerdings bedarf es in Krisenzeiten klaren Lösungen. Am Schlimmsten ist es den Bürgern jeden Tag neue Regelungen erklären zu wollen. Blinder Aktionismus hilft keinem, passives Verhalten ebenfalls nicht. Und Kindern die Ernsthaftigkeit der Situation als Eltern klarmachen zu müssen, wenn man als Erwachsener manche Regelungen als nicht zielführend empfindet ist etwas viel verlangt.
propain schrieb:
Der Hopp weiß genau, wenn er dieses Geschäft mit Trump machen würde, das dann mehr Kritik wie in den Stadien auf ihn zukommen würde. Dagegen wäre das bißchen Gepöpel in den Stadien ein laues Lüftchen.
Jep. Der Schaden wäre größer als der Gewinn. Ich halte den Mann für sehr kalkulierend. Durchaus hat der auch seine guten Seiten, aber vordergründig ist er einfach Geschäftsmann. Das ist auch für sich genommen ok. Im Fußball aber halt mit all seinen "sozialen" Faktoren problematisch.
SGE_Werner schrieb:propain schrieb:
Der Hopp weiß genau, wenn er dieses Geschäft mit Trump machen würde, das dann mehr Kritik wie in den Stadien auf ihn zukommen würde. Dagegen wäre das bißchen Gepöpel in den Stadien ein laues Lüftchen.
Jep. Der Schaden wäre größer als der Gewinn. Ich halte den Mann für sehr kalkulierend. Durchaus hat der auch seine guten Seiten, aber vordergründig ist er einfach Geschäftsmann. Das ist auch für sich genommen ok. Im Fußball aber halt mit all seinen "sozialen" Faktoren problematisch.
Ich trenne bei ihm strikt sein soziales Engagement von seinem Engagement im Fußball. Natürlich ist er Geschäftsmann sonst wäre er nicht Milliardär. Und natürlich ist bei der Sache mit Trump auch ein gewisser Eigennutz dabei, was der Gesellschaft in diesem Fall zu Gute kommt.
Zu Trump passt so ein unethisches Angebot natürlich zu 100% und wenn man sich die Weltwirtschaft so ansieht, dann hätte es auch zu einem Deal kommen können. Trump hatte nur Pech, dass der Verkäufer so irrwitzig viel Geld hat, dass es für ihn nicht interessant ist und seinen Ruf beschädigt hätte. Aber vielleicht hätte Hopp auch verkauft, wenn er nicht so bekannt wäre. Wer weiß. Das einzige, dessen ich mir sicher bin ist, dass er auf jeden Fall in die richtige Branche investiert hat.
Trotzdem kann es immernoch sein dass ein Mittel, egal von welchem der zahlreichen Labors, die gerade danach forschen, zuerst in den USA genutzt werden kann, wenn dort Medikamentenzulassungen schneller gehen, als bei uns.
Trotzdem kann es immernoch sein dass ein Mittel, egal von welchem der zahlreichen Labors, die gerade danach forschen, zuerst in den USA genutzt werden kann, wenn dort Medikamentenzulassungen schneller gehen, als bei uns.
wegjubler schrieb:
Ich trenne bei ihm strikt sein soziales Engagement von seinem Engagement im Fußball. Natürlich ist er Geschäftsmann sonst wäre er nicht Milliardär. Und natürlich ist bei der Sache mit Trump auch ein gewisser Eigennutz dabei, was der Gesellschaft in diesem Fall zu Gute kommt.
Das man bei dem sozialen Verhalten überhaupt Partei ergreifen muss...
Der Mann hat in den letzten 25 Jahren über 740 Millionen Euro in soziale Themen gespendet.
Wenn ich das Fussball Thema mal ausklammere frage ich mich schon, wie man jemanden der eine dreiviertel Milliarde an soziale Einrichtungen spendet (Privatvermögen) in ein Fadenkreuz setzen kann...
Und sorry das Outcome aus dem Verkauf eines Prototypen an die USA wird einem mit dem Vermögen sicher nicht reizen - Der finanzielle Wert der Forschungsergebnisse ist dabei deutlich geringer als man denkt. Der Verkauf durch Pharmafirmen bringt das Geld - Das Forschungsergebnis nur wissenschaftlichen Ruhm.
12667 Fälle heute (gestern praktisch der selbe Wert) , 656 Todesfälle (gestern 674)
Todesfälle:
349 - Italien
129 - Iran
50 - Spanien
21 - Frankreich
20 - GB
20 - USA
14 - China
Belgien mit 6 , Deutschland mit 4...
Spanien und Frankreich erfreulicherweise heute mit weniger Todesfällen als am Vortag. Hingegen steigen USA und GB an, genauso wie der Iran.
Die Fallzahl von Deutschland war in den letzten Tagen im Schnitt 26 % pro Tag gestiegen, demnach waren für heute etwas über 7300 zu erwarten, es sind jetzt 7272. Geht es in diesem Tempo (25-26 % Anstieg pro Tag) weiter, erreichen wir am Mittwoch die 10000-Marke und wären am Ende der Woche bei knapp 28000.
Die Zahl der Todefälle verdoppelt sich weiterhin gut alle 3 Tage (von 6 auf 13 bzw von 8 auf 17) , demnach wären wir bis zum Ende der Woche bei ca. 60-75 Todesfällen, bis Ende der nächsten Woche bei etwa dem, was Spanien jetzt hat (300-400).
Todesfälle:
349 - Italien
129 - Iran
50 - Spanien
21 - Frankreich
20 - GB
20 - USA
14 - China
Belgien mit 6 , Deutschland mit 4...
Spanien und Frankreich erfreulicherweise heute mit weniger Todesfällen als am Vortag. Hingegen steigen USA und GB an, genauso wie der Iran.
Die Fallzahl von Deutschland war in den letzten Tagen im Schnitt 26 % pro Tag gestiegen, demnach waren für heute etwas über 7300 zu erwarten, es sind jetzt 7272. Geht es in diesem Tempo (25-26 % Anstieg pro Tag) weiter, erreichen wir am Mittwoch die 10000-Marke und wären am Ende der Woche bei knapp 28000.
Die Zahl der Todefälle verdoppelt sich weiterhin gut alle 3 Tage (von 6 auf 13 bzw von 8 auf 17) , demnach wären wir bis zum Ende der Woche bei ca. 60-75 Todesfällen, bis Ende der nächsten Woche bei etwa dem, was Spanien jetzt hat (300-400).
Die Zahl der Todefälle verdoppelt sich weiterhin gut alle 3 Tage (von 6 auf 13 bzw von 8 auf 17) , demnach wären wir bis zum Ende der Woche bei ca. 60-75 Todesfällen, bis Ende der nächsten Woche bei etwa dem, was Spanien jetzt hat (300-400).
Nach Ende nächster Woche sollten dann die jetzigen Maßnahmen im Optimalfall greifen.
Frage an dich: Wie würde es sich vermutlich dann auf die Fallzahlen / Todeszahlen auswirken wenn sie denn greifen? Kann man dies rechnerisch ausdrücken?
Nach Ende nächster Woche sollten dann die jetzigen Maßnahmen im Optimalfall greifen.
Frage an dich: Wie würde es sich vermutlich dann auf die Fallzahlen / Todeszahlen auswirken wenn sie denn greifen? Kann man dies rechnerisch ausdrücken?
wegjubler schrieb:
Frage an dich: Wie würde es sich vermutlich dann auf die Fallzahlen / Todeszahlen auswirken wenn sie denn greifen? Kann man dies rechnerisch ausdrücken?
Kommt drauf an, wie effektiv die Maßnahmen sind. Bei den derzeitigen Verbreitungsraten hätten wir am 11. April bereits 2,4 Millionen Fälle. Das ist aber nicht sonderlich realistisch, weil ja eben die Maßnahmen in Teilen greifen werden. Kann ich leider gar nicht einschätzen. Ich kann nur sagen, dass eine stetige, aber langsame Verringerung der Steigerungsraten ab Ende nächster Woche schon die Zahl der Infizierten bis Ostern auf ein Viertel bis Fünftel reduzieren würde, vermutlich wird es noch stärker sein.
Es fehlen die Einnahmen ,die Ausgabenseite bleibt jedoch fast gleich. D.H es kann gut sein das Dortmund schneller Probleme bekommt als mancher denkt, denn es kommt erschwerend hinzu, dass sie börsennotiert sind. Watzke und Rummenigge sind reine Kalkül-Menschen, denen es es in erster und in zweiter Linie nur um das Finanzielle geht. Die werden froh sein, wenn es wieder einigermaßen "normal" weitergeht irgendwann. Um mehr geht es ihnen nicht.
Also ich richte mich auch auf eine längere, vielleicht mehrmonatige Fußball-Pause ein. Und wenn es sich irgendwann "normalisiert"(wie auch immer das dann aussehen mag) kann es gut sein, dass ich ne Weile brauche mich wieder darauf einzustellen. Je nachdem welche Lösungen gefunden werden.
Auch da reagieren die Verbände nach und nach. Die Staatsmeisterschaften von São Paulo und Rio sind jedenfalls schon ausgesetzt.