Abschiedsraum am Südbahnhof

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Entscheidend ist, dass unsere Tür in den Weiten des www überlebt hat. Mit Beschriftung, Klinke und Lüftungsgittern. Jawoll.
http://www.nonsinn.de/wp-content/uploads/2009/08/Abschiedsraum2.jpg
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DerGeyer schrieb:
Wir wissen ja alle mittlerweile, das es sich um eine Treppe nach oben auf den Balkon handelt.

Das Mysterium ist ja WARUM dort Abschiedsraum auf der alten Tür stand


Ist diese Balkonbrüstung dem Bahnhofsinneren, dem Diesterwegplatz oder den Bahnsteigen zugewandt?
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Dem Bahnhofsinneren.
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Wenn in der Halle mit Blick auf den Ein/Ausgang nach oben guckst, siehst du nen Balkon und links/rechts auf dem Balkon auch ne Tür
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DerGeyer schrieb:
Wenn in der Halle mit Blick auf den Ein/Ausgang nach oben guckst, siehst du nen Balkon und links/rechts auf dem Balkon auch ne Tür


Du bist ja ein ganz schlaues Füchsje.
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DerGeyer schrieb:
Dem Bahnhofsinneren.


Ja, es gibt ja auch große Räume oder Hallen, die haben einen Balkon innen, ähnlich den Balkonen in einer Oper?
Deshalb frage ich so explizit, nach dem Standort des Balkons, da ich mich nicht so genau an die Räumlichkeiten erinnern kann!
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stormfather3001 schrieb:
einer der sich Jens nennt schrieb:
am
8. Oktober 2011 um 14:43

Dieser “Abschiedsraum” Raum ist wie Robert schon sagte ein Raum in dem Verstorbene Aufgebart werden. Der Raum im Frankfurter Südbahnhof ist ebenfalls so ein Raum. Was normaler Weise in Kirchen oder Friedhöfe passiert, geschied ebenfalls auch in diesem Raum. Warum gerade im Bahnhof wirft jetzt die Frage bestimmt auf!? Diese Räume gibt es auch in Flughäfen (nicht alle) und diehnt dazu, dass auch Verstorbene aus dem Ausland kommen und auch da begraben werden möchten oder hier nur Verwandte haben. Dabei ist jeder Aspekt möglich.


Also,ich glaube da nicht so Recht dran.  



Na ja, ich kann es nicht belegen aber so verkehrt ist die These von "Jens" nicht. Ich behaupte mal, dass das noch aus den Zeiten des "Kalten Kriegs" kommt. Im Ernstfall wurde mit (zehn)tausenden von Toten alleine in Frankfurt gerechnet. Es hätte wohl Massenbestattungen gegeben und viele Stadien wären Massengräber geworden.

Der Abschiedsraum wäre wohl die einzige Möglichkeit gewesen noch von Verwandten Abschied zu nehmen.

Es gibt in diesem Zusammenhang noch viele Dinge in (West-) Deutschland, die nur wenige Menschen wissen, weil es Jenseits ihrer Vorstellungskraft ist.

Da wären z. B. Sprengschächte an und in vielen Brücken,  (Eisenbahn- und Autobahn) über den Rhein nach Mainz.

Oder die Tatsache, dass früher die Autobahn 66 von Hanau nach Fulda in Schlüchtern endete - auch hier spielte der "Kalte Krieg" eine Rolle, weil man dem vorstoßenden Feind nicht schon von Point Alpha eine Autobahn zur Invasion bauen wollte. Und das Fulda in diesem Zusammenhang von taktischen Atomraketen übersäht worden wäre.

...weitere Punkte sind, dass es hier in der Region fast jedes kleine Kaff geschafft hat in den 80iger Jahren eine überdimensionierte Sporthalle gebaut zu bekommen, wer da glaubt, dass es hier vordergründig um das Interesse an "Leibesübungen" ging, der irrt.

Es gibt soviele Dinge, wie eben diesen Abschiedsraum, z. B. das Tunnelsystem von Frankfurt, das weit über die Tunnel der U-/S-Bahn hinausgeht. Ich würde mich freuen, wenn das irgendwann mal ein mediales Thema werden würde, da würden sicherlich einige Leute richtig Augen machen....
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... schrieb:
z. B. das Tunnelsystem von Frankfurt, das weit über die Tunnel der U-/S-Bahn hinausgeht.


Wer hat dir das denn eingetrichtert?
Stimmt so nicht..
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HansVanBreukelen schrieb:
stormfather3001 schrieb:
einer der sich Jens nennt schrieb:
am
8. Oktober 2011 um 14:43

Dieser “Abschiedsraum” Raum ist wie Robert schon sagte ein Raum in dem Verstorbene Aufgebart werden. Der Raum im Frankfurter Südbahnhof ist ebenfalls so ein Raum. Was normaler Weise in Kirchen oder Friedhöfe passiert, geschied ebenfalls auch in diesem Raum. Warum gerade im Bahnhof wirft jetzt die Frage bestimmt auf!? Diese Räume gibt es auch in Flughäfen (nicht alle) und diehnt dazu, dass auch Verstorbene aus dem Ausland kommen und auch da begraben werden möchten oder hier nur Verwandte haben. Dabei ist jeder Aspekt möglich.


Also,ich glaube da nicht so Recht dran.  



Na ja, ich kann es nicht belegen aber so verkehrt ist die These von "Jens" nicht. Ich behaupte mal, dass das noch aus den Zeiten des "Kalten Kriegs" kommt. Im Ernstfall wurde mit (zehn)tausenden von Toten alleine in Frankfurt gerechnet. Es hätte wohl Massenbestattungen gegeben und viele Stadien wären Massengräber geworden.

Der Abschiedsraum wäre wohl die einzige Möglichkeit gewesen noch von Verwandten Abschied zu nehmen.

Es gibt in diesem Zusammenhang noch viele Dinge in (West-) Deutschland, die nur wenige Menschen wissen, weil es Jenseits ihrer Vorstellungskraft ist.

Da wären z. B. Sprengschächte an und in vielen Brücken,  (Eisenbahn- und Autobahn) über den Rhein nach Mainz.

Oder die Tatsache, dass früher die Autobahn 66 von Hanau nach Fulda in Schlüchtern endete - auch hier spielte der "Kalte Krieg" eine Rolle, weil man dem vorstoßenden Feind nicht schon von Point Alpha eine Autobahn zur Invasion bauen wollte. Und das Fulda in diesem Zusammenhang von taktischen Atomraketen übersäht worden wäre.

...weitere Punkte sind, dass es hier in der Region fast jedes kleine Kaff geschafft hat in den 80iger Jahren eine überdimensionierte Sporthalle gebaut zu bekommen, wer da glaubt, dass es hier vordergründig um das Interesse an "Leibesübungen" ging, der irrt.

Es gibt soviele Dinge, wie eben diesen Abschiedsraum, z. B. das Tunnelsystem von Frankfurt, das weit über die Tunnel der U-/S-Bahn hinausgeht. Ich würde mich freuen, wenn das irgendwann mal ein mediales Thema werden würde, da würden sicherlich einige Leute richtig Augen machen....



Nenene, Hans, Danke für Deine Ausführungen, aber DerGeyer hat mich jetzt schon auf eine realere Idee gebracht.
Willst Du mich jetzt wieder auf eine falsche Fährte locken?
In Teilen, was die Tunnelsysteme angeht gebe ich Dir ja Recht, auch in den Altstädten von FFM/Höchst und Bad Homburg waren früher alle Keller miteinander verbunden, aber mit der Treppe und dem Balkon scheint mir nachvollziehbar.
Ich weiß nur nicht was SIE dazu sagen würden, wenn hier das Letztendliche Ergebnis heraus käme?
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Die treppe geht keinesfalls nach unten, der Ubahn-Notausgang befindet sich vorn auf dem Platz
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Ich bin immer mehr überzeugt, dass die Tür mit den Eloi und Morlocks zu tun hat. Meine klare Empfehlung: Nicht öffnen!
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hinter der Tür geht es sowohl nicht nach unten als auch nach oben!
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alex90ffm schrieb:
hinter der Tür geht es sowohl nicht nach unten als auch nach oben!


Und das behauptet wer?
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DerGeyer schrieb:
alex90ffm schrieb:
hinter der Tür geht es sowohl nicht nach unten als auch nach oben!


Und das behauptet wer?


das ist keine Behauptung sondern eine Feststellung, da ich mal vor offener Tür stand  
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Glaube ich dir nicht!

Was soll drin sein?

Im Gebäudeplan ist nämlich der Raum als Treppenhaus ausgewiesen.
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DerGeyer schrieb:
Glaube ich dir nicht!

Was soll drin sein?

Im Gebäudeplan ist nämlich der Raum als Treppenhaus ausgewiesen.


Lest Euch mal den Thread durch anstatt hier wild zu Posten.
SIE sehen das mit Genuss und ich will nicht, dass SIE Spass haben an diesem Thread.
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oko1979 schrieb:
Warum fragen wir nicht einfach jemanden, der sich mit dem Öffnen von Türen auskennt?    


Nö, das ist der propain!
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Eine Idee:

Ich war vor eehhmm bestimmt 20 Jahren im Südbahnhof Sonntags zum Frühschoppen.
Das war damals der Nachfolger vom Schlachthof, wenn Euch das was sagt.
Keine Ahnung ob das damals schon Saalbau war?
Ich kann mich jedoch erinnern, wenn man vom Diesterwegplatz reinkam in den Südbahnhof, musste man nach 15 m. etwa eine recht lange Treppe nach links hoch gehen, um die Räumlichkeiten in denen die Musik gemacht wurde, zu betreten. Jedes Lokal muss aber auch Fluchtwege haben.
Kann es sich also um einen Fluchtweg handeln, der dann wie auch immer über den Balkon die Treppe herunter, durch diese Tür ging?
Demnach wäre die Beschriftung nur ein Scherz des Kneipies.

Kann das jemand bestätigen oder dementieren?
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stormfather3001 schrieb:
Eine Idee:

Ich war vor eehhmm bestimmt 20 Jahren im Südbahnhof Sonntags zum Frühschoppen.
Das war damals der Nachfolger vom Schlachthof, wenn Euch das was sagt.
Keine Ahnung ob das damals schon Saalbau war?
Ich kann mich jedoch erinnern, wenn man vom Diesterwegplatz reinkam in den Südbahnhof, musste man nach 15 m. etwa eine recht lange Treppe nach links hoch gehen, um die Räumlichkeiten in denen die Musik gemacht wurde, zu betreten. Jedes Lokal muss aber auch Fluchtwege haben.
Kann es sich also um einen Fluchtweg handeln, der dann wie auch immer über den Balkon die Treppe herunter, durch diese Tür ging?
Demnach wäre die Beschriftung nur ein Scherz des Kneipies.

Kann das jemand bestätigen oder dementieren?


Leute, Leute, lest doch mal den thread. Das sind ja hier Rückfälle in die Steinzeit der Abschiedsraumforschung.
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stefank schrieb:
stormfather3001 schrieb:
Eine Idee:

Ich war vor eehhmm bestimmt 20 Jahren im Südbahnhof Sonntags zum Frühschoppen.
Das war damals der Nachfolger vom Schlachthof, wenn Euch das was sagt.
Keine Ahnung ob das damals schon Saalbau war?
Ich kann mich jedoch erinnern, wenn man vom Diesterwegplatz reinkam in den Südbahnhof, musste man nach 15 m. etwa eine recht lange Treppe nach links hoch gehen, um die Räumlichkeiten in denen die Musik gemacht wurde, zu betreten. Jedes Lokal muss aber auch Fluchtwege haben.
Kann es sich also um einen Fluchtweg handeln, der dann wie auch immer über den Balkon die Treppe herunter, durch diese Tür ging?
Demnach wäre die Beschriftung nur ein Scherz des Kneipies.

Kann das jemand bestätigen oder dementieren?


Leute, Leute, lest doch mal den thread. Das sind ja hier Rückfälle in die Steinzeit der Abschiedsraumforschung.


In der Tat!

Insbesondere sollte klar sein, dass "Abschiedsraum" eine absolute Größe ist, während es sich bei "Fluchtweg" um eine sehr relative Kategorie handelt.


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