Es wird angepackt! Umzug zur neuen EZB.

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In der FAS heute ist ein Interview der Frankfurter Politologieprofessorin Nicole Deitelhoff (forscht über Protestbewegungen), die über sich sagt, sie sei "in der Antifa der 90er Jahre aufgewachsen"

Zum Thema Gewalt am 18.03. sagt sie:
(Zitat) "Normalerweise passiert so etwas an den Rändern der Demonstration. Da werden die Leute von der Polizei eingekesselt, dann gibt es eine Auseinandersetzung. Dieses Mal war es anders. Die Protestierenden fingen weit vor der eigentlichen Demonstration gezielt mit der Gewalt an."
Auf die Frage: War das geplant oder spontan?
"Ich habe mir das Video angeschaut, auf dem die Polizeiwache in der Innenstadt angegriffen wird. Das muss geplant gewesen sein, das macht man nicht eben so. Da kommt man nicht vorbei und sagt: Ups, hier ist ja eine Polizeiwache, wie wunderbar. Das war vorbereitet. Auch die Planung von Feuern war nicht zufällig."
Auf die Frage: Was soll die Gewalt?
"Zum einen: Wenn Protest das Gefühl hat, dass er als dumm abqualifiziert wird, dann sucht er nach neuen Wegen, dann bricht sich etwas Bahn. Die Aktionen am frühen Morgen aber haben wahrscheinlich einen anderen Hintergrund. Da spielt der Versuch eine Rolle, über Gewalt eine besonders harte Gegenreaktion zu erzeugen, um so die öffentliche Meinung auf seine Seite zu bringen. Man will sehen wie die Polizeiknüppel niedergehen, damit man dann ein ganz anderes Mobilisierungspotential hat. Das ist dieses Mal gescheitert."

Wenn sie Recht hat, dann sind die Versuche der Blockupy-Organisationen (insbesondere Vertreter der Partei Die Linke) von der geplanten Gewalt nichts gewußt zu haben und diese nur eine Reaktion auf die Polizeigewalt gewesen sei, absolut unglaubwürdig. Ihr Versuch, die Polizei als Täter hinzustellen ist gescheitert.  

Auf die Aussage: Selten waren Polizisten in Frankfurt so beliebt, antwortet Frau Deitelhoff:
"Ja, da haben Sie wohl recht."



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adler1807 schrieb:
peter schrieb:
miraculix250 schrieb:
DBecki schrieb:
miraculix250 schrieb:
Liegt wohl an der Ungeheuerlichkeit der Forderungen von Pegida und den in diesem Land besonders alarmierenden Unterton, der dabei mit schwingt.  


Nur mal eine Verständnis-Frage: Wäre die gleichen ungeheuerlichen Forderungen und der Unterton in einem anderen Land weniger alarmierend?


Ich denke, ja... schau dich doch mal um. Rechte sind andersorts sehr viel präsenter als in Deutschland, was ich auch auf die nicht derart ausgeprägte Sensibilisierung zurückführe. Oder anders: Wäre Deutschland kein gebranntes Kind, es würden sich wohl leider noch viel mehr Leute für diesen xenophoben Schwachsinn begeistern.


einer famillie le pen oder einem jörg haider würde die deutsche öffentlichkeit wohl mit extremem misstrauen und wenig akzeptanz begegnen. genau so wie es kaum denkbar wäre, dass eine sozialistische partei den/die kanzlerIn stellt, wie in anderen europäischen ländern.  


Das ist doch etwas sehr positives. Weder Links- noch Rechtsextreme Rattenfänger können in Deutschland Fuß fassen und in die breite der Gesellschaft stoßen.
Ob man unbedingt eine derartige Vergangenheit haben muss, sei dahingestellt und die Frage, ob andere Länder nichts aus der (deutschen) Vergangenheit gelernt haben, ist durchaus berechtigt.


es bedeutet erst einmal, dass in der deutschen sprache aus "wing", nämlich flügel, das wort "extrem" geworden ist. aus einer xyz-wing party ist hier gleich eine xyz-extreme partei geworden. ganz blöd gefragt, hältst du die sozialistische partei frankreichs für linksextrem?
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Auch ein interessanter Bericht aus der heutigen FAS, in dem ein Polizist erzählt, wie er den Tag so erlebt hat:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/blockupy/blockupy-krawalle-in-frankfurt-ein-polizist-erzaehlt-13497700.html
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irgendwie ist hier noch keiner auf die aussagen von wilken eingegangen...
als ihm gewahr wurde, das sich autonome nationalisten innerhalb der demonstrationszüge befanden, wurden diese durch ordner rausgedrängt... im umkehrschluss hätten diese ordner auch die krawallmacher aus dem linken spektrum aus dem zug drängen können... warum dies unterlassen wurde, könnte herr wilken vielleicht dann auch mal erklären... eine distanzierung sollte dann doch klar und stringent sein... so hat des schalen beigeschmack einer geduldeten paramilitärischen fraktion...
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zwerg_nase schrieb:
irgendwie ist hier noch keiner auf die aussagen von wilken eingegangen...
als ihm gewahr wurde, das sich autonome nationalisten innerhalb der demonstrationszüge befanden, wurden diese durch ordner rausgedrängt... im umkehrschluss hätten diese ordner auch die krawallmacher aus dem linken spektrum aus dem zug drängen können... warum dies unterlassen wurde, könnte herr wilken vielleicht dann auch mal erklären... eine distanzierung sollte dann doch klar und stringent sein... so hat des schalen beigeschmack einer geduldeten paramilitärischen fraktion...  


Könnte evtl. daran liegen, dass die Krawalle Stunden vor der Demo stattgefunden haben und die Demo friedlich war.
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zwerg_nase schrieb:
irgendwie ist hier noch keiner auf die aussagen von wilken eingegangen...
als ihm gewahr wurde, das sich autonome nationalisten innerhalb der demonstrationszüge befanden, wurden diese durch ordner rausgedrängt... im umkehrschluss hätten diese ordner auch die krawallmacher aus dem linken spektrum aus dem zug drängen können... warum dies unterlassen wurde, könnte herr wilken vielleicht dann auch mal erklären... eine distanzierung sollte dann doch klar und stringent sein... so hat des schalen beigeschmack einer geduldeten paramilitärischen fraktion...  


wo hat wilken denn gewalt aus dem demonstrationszug heraus zugelassen?
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zwerg_nase schrieb:
irgendwie ist hier noch keiner auf die aussagen von wilken eingegangen...
als ihm gewahr wurde, das sich autonome nationalisten innerhalb der demonstrationszüge befanden, wurden diese durch ordner rausgedrängt... im umkehrschluss hätten diese ordner auch die krawallmacher aus dem linken spektrum aus dem zug drängen können... warum dies unterlassen wurde, könnte herr wilken vielleicht dann auch mal erklären... eine distanzierung sollte dann doch klar und stringent sein... so hat des schalen beigeschmack einer geduldeten paramilitärischen fraktion...  


Guten Mooorgen  
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Raggamuffin schrieb:
zwerg_nase schrieb:
irgendwie ist hier noch keiner auf die aussagen von wilken eingegangen...
als ihm gewahr wurde, das sich autonome nationalisten innerhalb der demonstrationszüge befanden, wurden diese durch ordner rausgedrängt... im umkehrschluss hätten diese ordner auch die krawallmacher aus dem linken spektrum aus dem zug drängen können... warum dies unterlassen wurde, könnte herr wilken vielleicht dann auch mal erklären... eine distanzierung sollte dann doch klar und stringent sein... so hat des schalen beigeschmack einer geduldeten paramilitärischen fraktion...  


Könnte evtl. daran liegen, dass die Krawalle Stunden vor der Demo stattgefunden haben und die Demo friedlich war.  


bezogen auf den römerberg könnte es daran liegen...beim rest nein... immerhin konnten die steinewerfer ja immer wieder in der masse abtauchen... auch am opernplatz nach der kundgebung konnten sich die entglaser wieder in die massen einreihen...   es geht mir lediglich um eine klare absage gegen krawalltourismus... und da hätte seitens der linken etwas mehr kommen müssen...

Xaver08 schrieb:

wo hat wilken denn gewalt aus dem demonstrationszug heraus zugelassen?


ich sprach von der möglichkeit einer aussortierung der steinewerfer... nicht von einer zulassung von gewalt aus dem demonstrationszuges an dem wilken mitmarschierte... in zeiten der vernetzung sollte auch durch die taktik der finger eine koordinierung von ordnern kein allzugroßes problem darstellen...

@miraculix250...    
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peter schrieb:
smoKe89 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Ich wäre mehr daran interessiert, was ver.di, Jusos u.a. dazu treibt, mit klar antidemokratischen "Rotfront" Vereinigungen, ganz offiziell Bündnisse einzugehen.  


Das dürfte damit zu erklären sein, dass beide Lager das selbe Ziel verfolgen (Sozialismus), während Sozialdemokraten den Weg der Demokratie nutzen und die anderen eher außerparlamentarisch arbeiten, um es mal so auszudrücken.


du erweckst bei mir den eindruck, dass alle die der meinung sind, dass die aktuelle handhabung des kapitalismus nicht das non plus ultra ist, zwangsläufig sozialismus oder kommunismus anstreben. damit stehst du in der tradition eines weltbildes das versucht hat den menschen in den 70er jahren die spd als fünfte kolonne moskaus zu verkaufen.

ich dachte eigentlich ein so antiquiertes weltbild existiere überhaupt nicht mehr. russland ist mittlerweile eine hochburg des kapitalismus, mit seinen oligarchen erinnert es an die usa zur wende ins 20.jahrhundert als die vanderbilts und andere ölbarone das ruder übernommen haben. china befindet sich auf dem gleichen weg und hat den überschuldeten usa bereits so viel geld geborgt dass die es gar nicht zurück zahlen könnten. wo sind also die großen sozialistischen vorbilder geblieben?

jegliche kritik am system mit sozialismus zu stempeln ist absolut nicht mehr zeitgemäß, zur zeit ist es der kapitalismus der seine kinder frisst. du kämpfst gegen windmühlen.


Nummer 1: Seit Willi Brandt als Laufpudel des Bolschewismus gestartet und geendet ist, (und mancher gar Einfluss Willi Brandts auf Russland gesehen haben will) hat Deutschland zwar gegenüber der islamistischen Welt eine Absicherung bezüglich Terroranschläge, ist aber in die ganze Anti-West und Anti-Semitische Ecke gefallen. (Rot-Rot-Grün Connection - von Moskau über Teheran, Damaskus zur Erdogan-Türkei) Man ist die fünfte Kolonne Moskaus mit diesen Parteien.

Nummer 2: Gab es selbst vor Perestroika und Jelzin ein oligarchisches System in Russland. Ebenso Auslandsinvestitionen aus dem kapitalistischen Ausland, um nicht noch größere Verwerfungen zu haben. Das begann bereits mit der Bolschewistischen Revolution mit anschließenden Mitteln aus den USA (ähnliches durchläuft heute China) und im Kalten Krieg auch aus Westeuropa. (Aufgrund sozialdemokratischer Eingriffe in den Markt in diesen Westlichen Ländern, reformistischem Antikapitalismus, wurde der ökonomische Anreiz zudem erhöht, dick fett über Russlands Planwirtschaft Kohle und Devisen bei solchen Handelsgeschäften abzugreifen. Selbiges heute im Iran.) Oligarchie und Sozialismus sind keine Gegensätze. Das zeigt auch Titos Jugoslawien. Ich war knapp 1 Jahr mit einer Kroatin zusammen, die dir die ganzen Verbrechen insbesondere an der einfachen frei arbeitenden Schicht erklären kann. Nicht umsonst wird der Sozialismus, den die Leute sich nicht schöngekifft haben, oft umschrieben mit: Der eine kriegt alles, der andere nix.

Nummer 3: Russland hat noch auf sozialistischer Grundlage, die nun etwas pröckelt, kapitalistische Investitionen erlaubt und "privatisiert". Es entwickelte sich also kein Kapitalismus dort. Russland ist ein prä-kapitalistisches Land, was sich Stück für Stück in einem Wandel befindet. Vor der bolschewistischen Revolution war es ebenfalls auf einem solchen Pfad. Die hohen Glastürme in Moskau sollten darüber mal nicht hinwegtäuschen, wie es insgesamt in dem Land aussieht. Selbst Nordkorea hat Glasbauten. Für (orthodoxe) Marxisten ist Russland immernoch ein feuchter Traum. Sonst hat das Land Währungsreserven (auf Papier, die bald leer sind) und Rohstoffe. Und versucht über Nationalbolschewismus ähnlich zur KPD in China tatsächlich westliches Know-How einzusammeln, um das im kommunistischen, nationalen Interesse einzusetzen. Das bröckelt, ganz gewaltig, weil Russland das US-unterstützte China im Osten hat und eine Mittelstellung einnahm wie das frühere deutsche Reich, was deshalb viele Gegner hatte und in Form des heutigen Deutschland vor dem eurasischen Korridor aus dem US-Interesse heraus abgeschnitten werden soll. Daher ist eine geeignete Russlandposition aus Deutschland heraus auch schwierig. Genauso wie mit der EU.

Nummer 4: Nach Privatermittlungen meines persönlichen, privaten Sicherheitsdienstes (Kopf, Nasen und Augen eines Frankfurter Bubs ) sind insbesondere die Krawallmacher vor der EZB Teil der fünften Kolonne Russlands und dem sozialistischen Spektrum zugehörig. Gerüchten zur Folge wurden die Polizeirouten mit ebenso zufällig auch im Donbass auftauchender Ausrüstung gescannt und ein paar von der russischen Mafia vom BKA verhaftet. Weitergegeben wurden diese Informationen dann an die Behindis aus dem Umfeld von Podemos, Fünf Sterne und Syriza sowie Linkspartei- und MLPD-Aktivisten. Und auf RT fand urplötzlich der "Maindan" statt.  Ischendwie haben da ziemlich viele Pissgesichter ihre Deckung verloren. Und die parlamentarischen Beobachter der Linkspartei stehen dick fett im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes.

Nummer 5: Sind die Proteste gegen die EZB, die bereits international-sozialistisch deutsche Arbeitsleistung gen Ausland exportiert und sozialisiert, nur aus sozialistischer Haltung heraus verständlich, wenn man nicht mal rafft, dass die EZB bereits Geld für die Sozialkassen Griechenlands druckt und sie damit dem Arbeiter hier genommen werden. Natürlich möchte man noch politisch-demokratische Kontrolle auf die EZB haben, was angesichts von 200 Millionen Südeuropäer interessant ist, aber eben erstens kein Menschenrecht und zweitens ein Großteil des Landes nicht so bekifft ist, dem zuzustimmen, da nur ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung Todessehnsucht hat und sich nachmittags in den Arm ritzt.

Nummer 6: Ist China ganz sicherlich kein tatkräftiger Finanzier einer angeblich überschuldeten USA, sondern just in dem Moment kräftig im ***** - mit all den real vorhandenen marxistischen Träumen - sobald die USA dort nicht mehr einkaufen. Insbesondere bei ineffizienter Planwirtschaft mit gigantischen Abschreibungen gegenüber der Zivilbevölkerung. Was allerdings stimmt ist, dass die USA hochverschuldet sind und im Vergleich mit z.B. Deutschland schlechter dastehen sowie Handelsdefizite haben. Diese können sie aber mit den in aller Welt positionierten "Küstenstreitkräften" in den drei Weltmeeren gut erstens via Inflation und Dollar exportieren und zweitens gut wegen z.B. Kornkammern und Dixieland neutralisieren, sodass die Bilanz bereinigt wird. Das können sie solange, solange China alles günstig exportiert. China finanziert also nicht die USA, sondern arbeitet für die USA.

Alles in allem: Big swing in the mess.
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Ein neuer alter Bekannter...
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Anti-Kom schrieb:
peter schrieb:
smoKe89 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Ich wäre mehr daran interessiert, was ver.di, Jusos u.a. dazu treibt, mit klar antidemokratischen "Rotfront" Vereinigungen, ganz offiziell Bündnisse einzugehen.  


Das dürfte damit zu erklären sein, dass beide Lager das selbe Ziel verfolgen (Sozialismus), während Sozialdemokraten den Weg der Demokratie nutzen und die anderen eher außerparlamentarisch arbeiten, um es mal so auszudrücken.


du erweckst bei mir den eindruck, dass alle die der meinung sind, dass die aktuelle handhabung des kapitalismus nicht das non plus ultra ist, zwangsläufig sozialismus oder kommunismus anstreben. damit stehst du in der tradition eines weltbildes das versucht hat den menschen in den 70er jahren die spd als fünfte kolonne moskaus zu verkaufen.

ich dachte eigentlich ein so antiquiertes weltbild existiere überhaupt nicht mehr. russland ist mittlerweile eine hochburg des kapitalismus, mit seinen oligarchen erinnert es an die usa zur wende ins 20.jahrhundert als die vanderbilts und andere ölbarone das ruder übernommen haben. china befindet sich auf dem gleichen weg und hat den überschuldeten usa bereits so viel geld geborgt dass die es gar nicht zurück zahlen könnten. wo sind also die großen sozialistischen vorbilder geblieben?

jegliche kritik am system mit sozialismus zu stempeln ist absolut nicht mehr zeitgemäß, zur zeit ist es der kapitalismus der seine kinder frisst. du kämpfst gegen windmühlen.


Nummer 1: Seit Willi Brandt als Laufpudel des Bolschewismus gestartet und geendet ist, (und mancher gar Einfluss Willi Brandts auf Russland gesehen haben will) hat Deutschland zwar gegenüber der islamistischen Welt eine Absicherung bezüglich Terroranschläge, ist aber in die ganze Anti-West und Anti-Semitische Ecke gefallen. (Rot-Rot-Grün Connection - von Moskau über Teheran, Damaskus zur Erdogan-Türkei) Man ist die fünfte Kolonne Moskaus mit diesen Parteien.

Nummer 2: Gab es selbst vor Perestroika und Jelzin ein oligarchisches System in Russland. Ebenso Auslandsinvestitionen aus dem kapitalistischen Ausland, um nicht noch größere Verwerfungen zu haben. Das begann bereits mit der Bolschewistischen Revolution mit anschließenden Mitteln aus den USA (ähnliches durchläuft heute China) und im Kalten Krieg auch aus Westeuropa. (Aufgrund sozialdemokratischer Eingriffe in den Markt in diesen Westlichen Ländern, reformistischem Antikapitalismus, wurde der ökonomische Anreiz zudem erhöht, dick fett über Russlands Planwirtschaft Kohle und Devisen bei solchen Handelsgeschäften abzugreifen. Selbiges heute im Iran.) Oligarchie und Sozialismus sind keine Gegensätze. Das zeigt auch Titos Jugoslawien. Ich war knapp 1 Jahr mit einer Kroatin zusammen, die dir die ganzen Verbrechen insbesondere an der einfachen frei arbeitenden Schicht erklären kann. Nicht umsonst wird der Sozialismus, den die Leute sich nicht schöngekifft haben, oft umschrieben mit: Der eine kriegt alles, der andere nix.

Nummer 3: Russland hat noch auf sozialistischer Grundlage, die nun etwas pröckelt, kapitalistische Investitionen erlaubt und "privatisiert". Es entwickelte sich also kein Kapitalismus dort. Russland ist ein prä-kapitalistisches Land, was sich Stück für Stück in einem Wandel befindet. Vor der bolschewistischen Revolution war es ebenfalls auf einem solchen Pfad. Die hohen Glastürme in Moskau sollten darüber mal nicht hinwegtäuschen, wie es insgesamt in dem Land aussieht. Selbst Nordkorea hat Glasbauten. Für (orthodoxe) Marxisten ist Russland immernoch ein feuchter Traum. Sonst hat das Land Währungsreserven (auf Papier, die bald leer sind) und Rohstoffe. Und versucht über Nationalbolschewismus ähnlich zur KPD in China tatsächlich westliches Know-How einzusammeln, um das im kommunistischen, nationalen Interesse einzusetzen. Das bröckelt, ganz gewaltig, weil Russland das US-unterstützte China im Osten hat und eine Mittelstellung einnahm wie das frühere deutsche Reich, was deshalb viele Gegner hatte und in Form des heutigen Deutschland vor dem eurasischen Korridor aus dem US-Interesse heraus abgeschnitten werden soll. Daher ist eine geeignete Russlandposition aus Deutschland heraus auch schwierig. Genauso wie mit der EU.

Nummer 4: Nach Privatermittlungen meines persönlichen, privaten Sicherheitsdienstes (Kopf, Nasen und Augen eines Frankfurter Bubs ) sind insbesondere die Krawallmacher vor der EZB Teil der fünften Kolonne Russlands und dem sozialistischen Spektrum zugehörig. Gerüchten zur Folge wurden die Polizeirouten mit ebenso zufällig auch im Donbass auftauchender Ausrüstung gescannt und ein paar von der russischen Mafia vom BKA verhaftet. Weitergegeben wurden diese Informationen dann an die Behindis aus dem Umfeld von Podemos, Fünf Sterne und Syriza sowie Linkspartei- und MLPD-Aktivisten. Und auf RT fand urplötzlich der "Maindan" statt.  Ischendwie haben da ziemlich viele Pissgesichter ihre Deckung verloren. Und die parlamentarischen Beobachter der Linkspartei stehen dick fett im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes.

Nummer 5: Sind die Proteste gegen die EZB, die bereits international-sozialistisch deutsche Arbeitsleistung gen Ausland exportiert und sozialisiert, nur aus sozialistischer Haltung heraus verständlich, wenn man nicht mal rafft, dass die EZB bereits Geld für die Sozialkassen Griechenlands druckt und sie damit dem Arbeiter hier genommen werden. Natürlich möchte man noch politisch-demokratische Kontrolle auf die EZB haben, was angesichts von 200 Millionen Südeuropäer interessant ist, aber eben erstens kein Menschenrecht und zweitens ein Großteil des Landes nicht so bekifft ist, dem zuzustimmen, da nur ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung Todessehnsucht hat und sich nachmittags in den Arm ritzt.

Nummer 6: Ist China ganz sicherlich kein tatkräftiger Finanzier einer angeblich überschuldeten USA, sondern just in dem Moment kräftig im ***** - mit all den real vorhandenen marxistischen Träumen - sobald die USA dort nicht mehr einkaufen. Insbesondere bei ineffizienter Planwirtschaft mit gigantischen Abschreibungen gegenüber der Zivilbevölkerung. Was allerdings stimmt ist, dass die USA hochverschuldet sind und im Vergleich mit z.B. Deutschland schlechter dastehen sowie Handelsdefizite haben. Diese können sie aber mit den in aller Welt positionierten "Küstenstreitkräften" in den drei Weltmeeren gut erstens via Inflation und Dollar exportieren und zweitens gut wegen z.B. Kornkammern und Dixieland neutralisieren, sodass die Bilanz bereinigt wird. Das können sie solange, solange China alles günstig exportiert. China finanziert also nicht die USA, sondern arbeitet für die USA.

Alles in allem: Big swing in the mess.


Bei dir ist der Name Programm. Wenn man sonst nix zu tun hat.
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Brady schrieb:
Ein neuer alter Bekannter...

da frage ich mich immer - wenn ich so dermassen anecke und mehrmals aus einem Forum fliege und mich offensichtlich nicht mal die dort wollen, die eventuell und tendentiell meiner Meinung sein könnten, warum melde ich mich da immer wieder an?
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MrBoccia schrieb:
Brady schrieb:
Ein neuer alter Bekannter...

da frage ich mich immer - wenn ich so dermassen anecke und mehrmals aus einem Forum fliege und mich offensichtlich nicht mal die dort wollen, die eventuell und tendentiell meiner Meinung sein könnten, warum melde ich mich da immer wieder an?

Weil dann immer die Tastatur klebt...
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der hält redtube wahrscheinlich auch für ne russische propagandaseite  
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singender_hesse schrieb:
der hält redtube wahrscheinlich auch für ne russische propagandaseite    


Ist es das etwa nicht??  
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Mr_Kirmes schrieb:
singender_hesse schrieb:
der hält redtube wahrscheinlich auch für ne russische propagandaseite    


Ist es das etwa nicht??    


nö... nicht jede abkürzung deutet darauf hin...
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Hummer gabs nicht, den "Rest" wissen ja hier viele sehr genau, was wann so abgelaufen ist, meine ich. Die Medien berichteten ja umfassend.  

Achso ich hatte ja mal erwähnt das  #24 [...] eventuell, möglicherweise dass das, freie netz hessen, ausrückt!   Polizeichef Bereswill wusste das übrigens auch.  

#38 und folgende
"Der Bereswill behauptet im HR die Ultras kämen auch und sogar die NPD."  


Weiteres nicht hier!    Rechtes Auge etwa blind, ach was. Quatsch


Ansonsten mir ging es bzw. es geht mir gesundheitlich gut!
Danke der Nachfrage/n.
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Wundert mich nicht

das passt schon gut zusammenen, Herr...

...Seifert vergleicht Widerstand gegen RB Leipzig mit Blockupy

nur logisch das er das sagt

” Ferner verglich er die einzelnen Proteste und Aktionen gegen den Liga-Neuling mit den jüngsten Blockupy-Protesten auf den Straßen Frankfurts: “Es gibt keinen einzigen hehren Wert, keine Traditionspflege oder auch keine Kapitalismuskritik, um zu rechtfertigen, was sich letzte Woche bei der Blockupy-Demo in Frankfurt oder zuvor auch bei Spielen von RB Leipzig abgespielt hat.”

http://fanzeit.de/seifert-vergleicht-widerstand-gegen-rb-leipzig-mit-blockupy/20587
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Ffm60ziger schrieb:
Wundert mich nicht

das passt schon gut zusammenen, Herr...

...Seifert vergleicht Widerstand gegen RB Leipzig mit Blockupy

nur logisch das er das sagt

” Ferner verglich er die einzelnen Proteste und Aktionen gegen den Liga-Neuling mit den jüngsten Blockupy-Protesten auf den Straßen Frankfurts: “Es gibt keinen einzigen hehren Wert, keine Traditionspflege oder auch keine Kapitalismuskritik, um zu rechtfertigen, was sich letzte Woche bei der Blockupy-Demo in Frankfurt oder zuvor auch bei Spielen von RB Leipzig abgespielt hat.”

http://fanzeit.de/seifert-vergleicht-widerstand-gegen-rb-leipzig-mit-blockupy/20587


Ffm60ziger hat recht. Der Vergleich von Hr. Seifert ist wirklich nicht zu begreifen.
Warum?
Im folgenden ein Auszug aus einem Augenzeugenbericht (Quelle FAZ 26.03.15) der Frankfurter grünen Stadtverordneten Jessica Purkhardt:

"..... ....., hörte man von der Hanauer Landstraße den Aufzug der Blockierer. Dann ging alles sehr schnell: Glas klirrte, und zwei Minuten später waren Polizeifahrzeuge angezündet. Dabei befand sich in einem Fahrzeug noch mindestens ein Polizeibeamter. Die ganze Zeit gingen Steine auf die Polizeiabsperrung nieder. Ich ging dann näher an den Streifenwagen heran, um festzustellen, ob die Polizeibeamten verletzt und noch bei Bewußtsein waren. In diesem Augenblick wurde der Beamte im Innenraum durch das Fenster mit einem Farbbeutel im Gesicht getroffen. Während der ganzen Zeit schlugen Dutzende Randalierer Scheiben von Fahrzeugen ein, brachen mit schweren Hämmern die Straßenoberfläche auf, um Wurfmaterial zu gewinnen. Gleichzeitig wurden Betonblumenkübel zertrümmert und Barrikaden errichtet. All dies geschah oft arbeitsteilig. An der Hanauer Landstraße konnte ich sehen,wie die Schaufensterscheibe des Nahkauf-Marktes eingeschlagen wurde. In anderer Fahrrichtung wurden unterdessen Autoreifen eines Reifenhändlers auf die Straße getragen und in Brand gesetzt. Ich sah, wie die Scheiben einer Aral-Tankstelle eingeschlagen wurden und Personen in den Innenraum stürmten und sich dort griffen, was sie gerade in die Hand bekamen. Ein Teil der Randalierer versuchte erneut, Polizeifahrzeuge an der Windeckstraße anzugreifen, konnte allerdings durch die Polizei zurückgedrängt werden."  

Ach so, vielleicht noch die Schilderung des linken Stadtverordneten Martin Kliehm:
"... So zog die Menge nervös, aber guter Stimmung Richtung Ostbahnhof. An der Ecke zur Sonnenmannstraße ließen Verkehrspolizisten ihre Fahrzeuge auf der Straße mit offenen Türen stehen. Das muß wohl der Moment gewesen sein, in dem eines Feuer fing."

Man sollte besser die Schilderungen von Frau Purkhardt und Herrn Kliehm vergleichen.  
Was lernen wir von Herrn Kliehm?
Lasse niemals dein Auto mit offener Tür stehen, es könnte Feuer fangen.
   

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@ hawischer: natürlich ist der Vergleich quatsch. Es ist der Sache (also einer Gegenüberstellung, um den Unfug zu entlarven) aber nicht zuträglich, wenn man von zwei zu vergleichenden Vorgängen einen komplett außer acht lässt.


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