Es wird angepackt! Umzug zur neuen EZB.

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eagle-1899 schrieb:
Xaver08 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Xaver08 schrieb:
[
Ich kann nicht beurteilen, wie antidemokratisch diese gruppierungen wirklich sind. Sind sie denn verboten?


Dass Blockupy vom Verfassungsschutz beobachtet wird ist ja bekannt.



vom verfassungsschutz beobachtet zu werden ist für jemand links der mitte einfach


Ist das so?



Ich habe auch den Eindruck.
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eagle-1899 schrieb:
Xaver08 schrieb:
eagle-1899 schrieb:
Xaver08 schrieb:
[
Ich kann nicht beurteilen, wie antidemokratisch diese gruppierungen wirklich sind. Sind sie denn verboten?


Dass Blockupy vom Verfassungsschutz beobachtet wird ist ja bekannt.



vom verfassungsschutz beobachtet zu werden ist für jemand links der mitte einfach


Ist das so?



reicht ja durchaus sich gegen rechtsextremismus zu engagieren...

s. z.b. diese journalisten in niedersachsen:

http://www.sueddeutsche.de/medien/ueberwachung-durch-verfassungsschutz-das-ganze-ausmass-1.1779760
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Xaver08 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Raggamuffin schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Raggamuffin schrieb:
propain schrieb:
SGE-URNA schrieb:
die Junge Union (man muss sie ja nicht mögen) oder die Konrad Adenauer Stuftung hab ich noch nie zusammen mit der Kameradschaft Sächsische Schweiz gegen, sagen wir mal, gleichgeschlechtliche Ehe, protestieren sehen.

Auf der Straße sieht man die nicht zusammen, aber in diversen Hinterzimmern mit fragwürdigen Diskussionen gibt es das durchaus.


Ich hab auch schon Freie Wähler mit NPD Größen demonstrieren gesehen.  


Ok, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass wir das blöd finden (mal abgesehen davon, dass ich FFMs Freie Wähler, auf die du wahrscheinlch anspielst, in Bedeutung nicht unbedingt mit ver.di o.ä. gleichsetzen würde). Aber meine Frage beantwortet das ohnehin nicht.


Da müsste man zunächst fragen, ob es denn überhaupt mal ein Aktionsbündnis gegen - um bei deinem Beispiel zu bleiben -  gleichgeschlechtliche Ehen gegeben hat. Ich kann mich nicht dran erinnern. Und wenn es eins geben würde, würdest du das von dir beschriebene Szenario völlig ausschließen?
Ich erinnere an die Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, in deren Zusammenhang der Ausspruch "Wo kann man denn hier gegen Ausländer unterschreiben?" überliefert wurde.


Ich kenne eigentlich gar kein grösseres Aktionsbündnis im rechten Spektrum, welches offiziell demokratische Organe und extremistische Gruppierungen zusammen auf einer Homepage auflistet, aber gut... das war ohnehin nur eine Randfeststellung von mir.

Im übrigen seh ich nicht, wo das von dir gebrachte Beispiel zur Fragestellung passt (überlieferter Spruch, der wohl von einem Mensch im zugespitzten Koch'schen Strassenwahlkampf gemacht wurde). Was hat das mit einem Aktionsbündnis zu tun? Dass die CDU zuweilen arg am rechten Rand kokettiert, ist jetzt nicht so neu.

Ich wäre mehr daran interessiert, was ver.di, Jusos u.a. dazu treibt, mit klar antidemokratischen "Rotfront" Vereinigungen, ganz offiziell Bündnisse einzugehen.  


ein beispiel ist die "wir sind das volk"-demonstration in thüringen, bei der cdu seite an seite mit npd und afd marschierte, aber das ist wirklich nebensächlich.

ich finde auch die frage gut, was verdi, die grünen, die spd, die linken dazu bringt z.b. mit umsganze in einem bündnis von ca. 90 gruppen zu agieren.

letztendlich wird es so sein, daß sich in blockupy durchaus schnittpunkte dieser an unterschiedlichen extremen des linken spektrum angesiedelten parteien/gruppen finden, es ist wohl kaum zu vermuten, daß alle diese gruppierungen sich eins in allen ihren zielen sind.

ich habe noch nicht mal den eindruck, daß alle gruppierungen die pos. von blockupy teilen, selbst wenn sie mitglied des bündnisses sind.

auch wenn der begriff bündnis wohl selbstgewählt ist, finde ich ihn durchaus etwas missverständlich, netzwerk trifft es wohl besser;

blockupy erschöpft sich ja nicht in demonstrationen sondern leistet auch arbeit in arbeitsgruppen, podiumsdiskussion etc. bei zusammenkünften

die frage ob man da mit linksextremen gruppierungen zusammenarbeitet, kann man sich durchaus stellen.  

Ich kann nicht beurteilen, wie antidemokratisch diese gruppierungen wirklich sind. Sind sie denn verboten?




Sind denn alle Gruppierungen, die antidemokratisch sind, verboten? Wenn das der Massstab ist, dann gute Nacht. Es soll sogar Parteien geben, die mit Demokratie nichts am Hut haben und trotzdem auf dem Wahlzettel zu finden sind (übrigens nicht nur rechtsextreme).

Man kann ja durchaus bei vielen Gruppen die entsprechenden Homepages aufrufen und sich selbst ein Bild machen. Und mir fällt es tatsächlich bei den grossen "antikapitalistischen" Netzwerken auf, dass die Mischung teilweise extrem bizarr ist. Sprecher von Blockupy kommen von der "interventionistischen Linken" (der junge Mann hat sich ja nicht grad mit Ruhm bekleckert), von umsganze (ideologische Ausrichtung wurde schon dargestellt), aber auch von der Grünen Jugend. Wie passt das zusammen? Sind die Grünen denn nicht längst Teil des Schweinesystems (aus Sicht der Radikalen)? Und andersrum, wie kommt einer der GJ dazu, offen mit Leuten, die den Kommunismus einführen wollen, zu "netzwerken"?
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Vielleicht liegts einfach daran, daß solche Organisationen wie "Grüne Jugend", "Junge Union", "Jusos" usw. eben kein absolut homogener Haufen sind.
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SGE-URNA schrieb:
Xaver08 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Raggamuffin schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Raggamuffin schrieb:
propain schrieb:
SGE-URNA schrieb:
die Junge Union (man muss sie ja nicht mögen) oder die Konrad Adenauer Stuftung hab ich noch nie zusammen mit der Kameradschaft Sächsische Schweiz gegen, sagen wir mal, gleichgeschlechtliche Ehe, protestieren sehen.

Auf der Straße sieht man die nicht zusammen, aber in diversen Hinterzimmern mit fragwürdigen Diskussionen gibt es das durchaus.


Ich hab auch schon Freie Wähler mit NPD Größen demonstrieren gesehen.  


Ok, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass wir das blöd finden (mal abgesehen davon, dass ich FFMs Freie Wähler, auf die du wahrscheinlch anspielst, in Bedeutung nicht unbedingt mit ver.di o.ä. gleichsetzen würde). Aber meine Frage beantwortet das ohnehin nicht.


Da müsste man zunächst fragen, ob es denn überhaupt mal ein Aktionsbündnis gegen - um bei deinem Beispiel zu bleiben -  gleichgeschlechtliche Ehen gegeben hat. Ich kann mich nicht dran erinnern. Und wenn es eins geben würde, würdest du das von dir beschriebene Szenario völlig ausschließen?
Ich erinnere an die Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, in deren Zusammenhang der Ausspruch "Wo kann man denn hier gegen Ausländer unterschreiben?" überliefert wurde.


Ich kenne eigentlich gar kein grösseres Aktionsbündnis im rechten Spektrum, welches offiziell demokratische Organe und extremistische Gruppierungen zusammen auf einer Homepage auflistet, aber gut... das war ohnehin nur eine Randfeststellung von mir.

Im übrigen seh ich nicht, wo das von dir gebrachte Beispiel zur Fragestellung passt (überlieferter Spruch, der wohl von einem Mensch im zugespitzten Koch'schen Strassenwahlkampf gemacht wurde). Was hat das mit einem Aktionsbündnis zu tun? Dass die CDU zuweilen arg am rechten Rand kokettiert, ist jetzt nicht so neu.

Ich wäre mehr daran interessiert, was ver.di, Jusos u.a. dazu treibt, mit klar antidemokratischen "Rotfront" Vereinigungen, ganz offiziell Bündnisse einzugehen.  


ein beispiel ist die "wir sind das volk"-demonstration in thüringen, bei der cdu seite an seite mit npd und afd marschierte, aber das ist wirklich nebensächlich.

ich finde auch die frage gut, was verdi, die grünen, die spd, die linken dazu bringt z.b. mit umsganze in einem bündnis von ca. 90 gruppen zu agieren.

letztendlich wird es so sein, daß sich in blockupy durchaus schnittpunkte dieser an unterschiedlichen extremen des linken spektrum angesiedelten parteien/gruppen finden, es ist wohl kaum zu vermuten, daß alle diese gruppierungen sich eins in allen ihren zielen sind.

ich habe noch nicht mal den eindruck, daß alle gruppierungen die pos. von blockupy teilen, selbst wenn sie mitglied des bündnisses sind.

auch wenn der begriff bündnis wohl selbstgewählt ist, finde ich ihn durchaus etwas missverständlich, netzwerk trifft es wohl besser;

blockupy erschöpft sich ja nicht in demonstrationen sondern leistet auch arbeit in arbeitsgruppen, podiumsdiskussion etc. bei zusammenkünften

die frage ob man da mit linksextremen gruppierungen zusammenarbeitet, kann man sich durchaus stellen.  

Ich kann nicht beurteilen, wie antidemokratisch diese gruppierungen wirklich sind. Sind sie denn verboten?




Sind denn alle Gruppierungen, die antidemokratisch sind, verboten? Wenn das der Massstab ist, dann gute Nacht. Es soll sogar Parteien geben, die mit Demokratie nichts am Hut haben und trotzdem auf dem Wahlzettel zu finden sind (übrigens nicht nur rechtsextreme).

Man kann ja durchaus bei vielen Gruppen die entsprechenden Homepages aufrufen und sich selbst ein Bild machen. Und mir fällt es tatsächlich bei den grossen "antikapitalistischen" Netzwerken auf, dass die Mischung teilweise extrem bizarr ist. Sprecher von Blockupy kommen von der "interventionistischen Linken" (der junge Mann hat sich ja nicht grad mit Ruhm bekleckert), von umsganze (ideologische Ausrichtung wurde schon dargestellt), aber auch von der Grünen Jugend. Wie passt das zusammen? Sind die Grünen denn nicht längst Teil des Schweinesystems (aus Sicht der Radikalen)? Und andersrum, wie kommt einer der GJ dazu, offen mit Leuten, die den Kommunismus einführen wollen, zu "netzwerken"?  


Weil man sich in jungen Jahren noch in der Findungsphase befindet und die unkonformen Parteikader aus den Jugendorganisationen erst im späteren Verlauf vom Schweinesystem ausgesiebt werden.
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http://www.heise.de/tp/artikel/44/44453/1.html

manchmal ist ein link eben doch eine diskussionsgrundlage.  
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die gemengelage wird, je nach standpunkt, entweder etwas klarer oder noch undurchsichtiger.

http://www.taz.de/Blockupy-in-Frankfurt/!156841/

zumindest scheint klar zu werden, dass der eine oder andere vorwurf ziemlich konstruiert ist. nicht, dass das andere vorwürfe außer kraft setzen würde, aber es zeigt wie interessierte grüppchen sich ihr eigenes süppchen kochen.

und ja, es macht für das beschädigte ansehen der veranstalter durchaus einen unterschied ob in den medien steht, dass ein flüchtlingsheim angegriffen wurde.
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miraculix250 schrieb:
Liegt wohl an der Ungeheuerlichkeit der Forderungen von Pegida und den in diesem Land besonders alarmierenden Unterton, der dabei mit schwingt.  


Nur mal eine Verständnis-Frage: Wäre die gleichen ungeheuerlichen Forderungen und der Unterton in einem anderen Land weniger alarmierend?
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Aus dem TAZ Artikel:

(...) Der Versuch, einiger Rechtsradikaler, mit nationalistischen Parolen in den Demos Fuß zu fassen sei „absurd". Sie seien auf Anweisung des Blockupy-Anmelders Ulrich Wilken „von Ordner_innen herausgedrängt“ worden.

Es hatte ja schon jemand vermutet, dass man Suizidgefährdet sein müsse, um als Rechter auf diese Demo zu gehen. Das es scheinbar doch welche gab die es versucht haben, zeigt die fehlende Intelligenz bei sowohl Rechts- als auch Linksextremisten.
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Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.
Wobei mich schon interessieren würde, was die Flüchtlinge, die aus (Bürger)Kriegsgebieten kommen, über die Ausschreitungen in ihrer Straße und der Stadt denken.
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adler1807 schrieb:
Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.
Wobei mich schon interessieren würde, was die Flüchtlinge, die aus (Bürger)Kriegsgebieten kommen, über die Ausschreitungen in ihrer Straße und der Stadt denken.


Man munkelt, dass sich viele Flüchtlinge an der Blockupy-Demo beteiligt haben.
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adler1807 schrieb:
Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.


mit teil eins hast du recht. allerdings hatte die meldung dass vermeintlich linksradikale flüchtlingsheime auch angreifen eine ganz besondere note und wurde auch in allen medien hervor gehoben.
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Raggamuffin schrieb:
adler1807 schrieb:
Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.
Wobei mich schon interessieren würde, was die Flüchtlinge, die aus (Bürger)Kriegsgebieten kommen, über die Ausschreitungen in ihrer Straße und der Stadt denken.


Man munkelt, dass sich viele Flüchtlinge an der Blockupy-Demo beteiligt haben.
 


Das beantwortet meine Frage aber nicht.
Deine Antwort in DIESEM Zusammenhang würde bedeuten, dass sich viele Flüchtlinge aktiv an den Krawallen beteiligt haben.
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adler1807 schrieb:
Raggamuffin schrieb:
adler1807 schrieb:
Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.
Wobei mich schon interessieren würde, was die Flüchtlinge, die aus (Bürger)Kriegsgebieten kommen, über die Ausschreitungen in ihrer Straße und der Stadt denken.


Man munkelt, dass sich viele Flüchtlinge an der Blockupy-Demo beteiligt haben.
 


Das beantwortet meine Frage aber nicht.
Deine Antwort in DIESEM Zusammenhang würde bedeuten, dass sich viele Flüchtlinge aktiv an den Krawallen beteiligt haben.


Ich sehe zwar einen Zusammenhang zwischen Krawall und Demo aber ich sehe auch einen Unterschied.
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Raggamuffin schrieb:
adler1807 schrieb:
Raggamuffin schrieb:
adler1807 schrieb:
Nachtrag:
Diskreditiert haben die Demo einzig und allein die Krawallmacher. Dazu braucht es keine ausgedachte Story über ein Flüchtlingswohnheim.
Wobei mich schon interessieren würde, was die Flüchtlinge, die aus (Bürger)Kriegsgebieten kommen, über die Ausschreitungen in ihrer Straße und der Stadt denken.


Man munkelt, dass sich viele Flüchtlinge an der Blockupy-Demo beteiligt haben.
 


Das beantwortet meine Frage aber nicht.
Deine Antwort in DIESEM Zusammenhang würde bedeuten, dass sich viele Flüchtlinge aktiv an den Krawallen beteiligt haben.


Ich sehe zwar einen Zusammenhang zwischen Krawall und Demo aber ich sehe auch einen Unterschied.


Dann solltest du dich Fragen, warum du so geantwortet hast wie du hast. Ich hatte mich speziell auf die Krawalle bezogen.
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DBecki schrieb:
miraculix250 schrieb:
Liegt wohl an der Ungeheuerlichkeit der Forderungen von Pegida und den in diesem Land besonders alarmierenden Unterton, der dabei mit schwingt.  


Nur mal eine Verständnis-Frage: Wäre die gleichen ungeheuerlichen Forderungen und der Unterton in einem anderen Land weniger alarmierend?


Ich denke, ja... schau dich doch mal um. Rechte sind andersorts sehr viel präsenter als in Deutschland, was ich auch auf die nicht derart ausgeprägte Sensibilisierung zurückführe. Oder anders: Wäre Deutschland kein gebranntes Kind, es würden sich wohl leider noch viel mehr Leute für diesen xenophoben Schwachsinn begeistern.
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Add: Garnicht erwähnt  

Ich denke, daß genau diese Sensibilisierung auch zu überzogenen Aktionen führt (siehe "Gesprächsrunden" mit Politikern etablierter Parteien). Wenn die CDU es für Sinnvoll hält, mit den GiDAs zu reden, würde es wohl auch sinn machen, Austausch mit Blockupy und anderen Gruppen zu führen - über Inhalte, nicht über Demoorganisation.
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miraculix250 schrieb:
Wenn die CDU es für Sinnvoll hält, mit den GiDAs zu reden, würde es wohl auch sinn machen, Austausch mit Blockupy und anderen Gruppen zu führen - über Inhalte, nicht über Demoorganisation.

Klingt fast so, als würde die CDU nicht mit dieser gewaltaffinen und destruktiven "Bewegung" reden.

Dabei hat diese eine politische Vertretung in Bundes- und Landesparlamenten. Dass irgendeine Partei nicht mit den Fraktionen der SED-Nachfolger redet, bezweifle ich.
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miraculix250 schrieb:
DBecki schrieb:
miraculix250 schrieb:
Liegt wohl an der Ungeheuerlichkeit der Forderungen von Pegida und den in diesem Land besonders alarmierenden Unterton, der dabei mit schwingt.  


Nur mal eine Verständnis-Frage: Wäre die gleichen ungeheuerlichen Forderungen und der Unterton in einem anderen Land weniger alarmierend?


Ich denke, ja... schau dich doch mal um. Rechte sind andersorts sehr viel präsenter als in Deutschland, was ich auch auf die nicht derart ausgeprägte Sensibilisierung zurückführe. Oder anders: Wäre Deutschland kein gebranntes Kind, es würden sich wohl leider noch viel mehr Leute für diesen xenophoben Schwachsinn begeistern.


einer famillie le pen oder einem jörg haider würde die deutsche öffentlichkeit wohl mit extremem misstrauen und wenig akzeptanz begegnen. genau so wie es kaum denkbar wäre, dass eine sozialistische partei den/die kanzlerIn stellt, wie in anderen europäischen ländern.

dass europäische nachbarländer ein erstarken von kräften die sich dem nationalsozialismus, wenn auch nur ein bisschen, verbunden fühlen mit großem mißtrauen betrachten versteht sich aus der geschichte. da gab es in der vergangenheit blitzbesuche die nicht vergessen sind.
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peter schrieb:
miraculix250 schrieb:
DBecki schrieb:
miraculix250 schrieb:
Liegt wohl an der Ungeheuerlichkeit der Forderungen von Pegida und den in diesem Land besonders alarmierenden Unterton, der dabei mit schwingt.  


Nur mal eine Verständnis-Frage: Wäre die gleichen ungeheuerlichen Forderungen und der Unterton in einem anderen Land weniger alarmierend?


Ich denke, ja... schau dich doch mal um. Rechte sind andersorts sehr viel präsenter als in Deutschland, was ich auch auf die nicht derart ausgeprägte Sensibilisierung zurückführe. Oder anders: Wäre Deutschland kein gebranntes Kind, es würden sich wohl leider noch viel mehr Leute für diesen xenophoben Schwachsinn begeistern.


einer famillie le pen oder einem jörg haider würde die deutsche öffentlichkeit wohl mit extremem misstrauen und wenig akzeptanz begegnen. genau so wie es kaum denkbar wäre, dass eine sozialistische partei den/die kanzlerIn stellt, wie in anderen europäischen ländern.  


Das ist doch etwas sehr positives. Weder Links- noch Rechtsextreme Rattenfänger können in Deutschland Fuß fassen und in die breite der Gesellschaft stoßen.
Ob man unbedingt eine derartige Vergangenheit haben muss, sei dahingestellt und die Frage, ob andere Länder nichts aus der (deutschen) Vergangenheit gelernt haben, ist durchaus berechtigt.


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