Griechenland wählt bis 18.00 Uhr bzw. hat gewählt!

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concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


bevor wir irgendeinen deal machen, googleds du erstmal schön nach der goldman-sachs-doku der ard, in der wunderbar deren und draghis verflechtungen in die ursprünge der schuldenfalle dargestellt wird.

und nachdem du das gesehen hast, schämst du dich vielleicht ein bisschen. oder du ergötzt dich an der dummheit der griechen - ist dann vlt ne typenfrage  
#
concordia-eagle schrieb:


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


Irgendwann ist halt Feierabend.
Einfach nur Sparen und Weitersparen - wie soll das gehen, ohne die Leute vor die Hunde gehen zu lassen?

Man sollte doch inzwischen erkannt haben, dass das so nicht weiter gehen kann.
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concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


Läuft das nicht irgendwie bei fast allen Staaten so? Der Trick ist doch, die Kohle mit Mehrwert "anzulegen"... in Infrastruktur, Bildung fürs Volk, Gesundheitssystem und alles, was das Leben halt so Lebenswert macht. Die geliehene Kohle nur für Schuldentilgung auszugeben führt da irgendwie zu nix - zumindest nicht beim betreffenden Staat. Profitieren werden die Gläubiger, also vor allem Banken. Und die Zeche zahlt dann einjeder. Der eine mehr, der andere weniger. Klasse System, das muss man bis zum letzten verteidigen!  
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miraculix250 schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


Läuft das nicht irgendwie bei fast allen Staaten so? Der Trick ist doch, die Kohle mit Mehrwert "anzulegen"... in Infrastruktur, Bildung fürs Volk, Gesundheitssystem und alles, was das Leben halt so Lebenswert macht. Die geliehene Kohle nur für Schuldentilgung auszugeben führt da irgendwie zu nix - zumindest nicht beim betreffenden Staat. Profitieren werden die Gläubiger, also vor allem Banken. Und die Zeche zahlt dann einjeder. Der eine mehr, der andere weniger. Klasse System, das muss man bis zum letzten verteidigen!    

Profitieren tun auch die Bürger, die von der schuldenfinanzierten Leistung einen Gewinn haben.
Und da nunmal die Bürger darüber entscheiden, wer an der Macht ist, ist es nicht mal SO ungerecht, dass auch eben diese Bürger die Zeche mitzahlen.
#
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.
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friseurin schrieb:
miraculix250 schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


Läuft das nicht irgendwie bei fast allen Staaten so? Der Trick ist doch, die Kohle mit Mehrwert "anzulegen"... in Infrastruktur, Bildung fürs Volk, Gesundheitssystem und alles, was das Leben halt so Lebenswert macht. Die geliehene Kohle nur für Schuldentilgung auszugeben führt da irgendwie zu nix - zumindest nicht beim betreffenden Staat. Profitieren werden die Gläubiger, also vor allem Banken. Und die Zeche zahlt dann einjeder. Der eine mehr, der andere weniger. Klasse System, das muss man bis zum letzten verteidigen!    

Profitieren tun auch die Bürger, die von der schuldenfinanzierten Leistung einen Gewinn haben.
Und da nunmal die Bürger darüber entscheiden, wer an der Macht ist, ist es nicht mal SO ungerecht, dass auch eben diese Bürger die Zeche mitzahlen.


Blöd nur, daß die allermeisten meist leider nur über Wahlen auf einige Bereiche arg begrenzte Wahlmöglichkeiten haben und selbst in diesen echte Alternativen oftmals fehlen. Hinzu kommen dann internationale Zwänge.

Wer kennt es nicht, dieses diffuse Gefühl der Ohnmacht ob des Bullshits, den Politiker gerne mal treiben?
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HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.


Wie wäre es zb. mit Investition in effizientere Produktionsmaschinerien anstatt Massenentlassungen? Ersteres kostet halt erstmal Geld, letzteres erst viel später. Hinzu kommen die Folgen für den Einzelnen.
#
reggaetyp schrieb:
Ich bin erstaunt, dass einige völlig außer Acht lassen, wie es den Menschen dort geht.


Wenn das Wohlergehen der griechischen Bevölkerung der alleinige Maßstab europäischer Finanzpolitik sein soll, dann gute Nacht, Europa. Es ist müßig darüber zu diskutieren, was in den letzten Jahrzehnten in Griechenland schiefgelaufen ist - aber jeder bekommt eben die Politiker, die er wählt. Und wenn für einen gesunden Staat essentielle Steuerungsapparate nicht vorhanden sind, Korruption und andere Missstände vorherrschen, dann knallt es eben irgendwann. Die derzeitige Mischung aus demokratisch gewählter Links-Rechts-Regierung, Nazi-Vergleichen und dem Versuch, ein paar Milliarden durch das Eintreiben von Geldern aufgrund der Nazi-Zeit herauszukitzeln, erzeugt bei mir Kopfschütteln und kein Mitgefühl. Andere europäische Länder (Polen, baltische Staaten) haben vorgemacht, wie man aus ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen herauskommen kann - ohne Opfer funktioniert das nicht. Und wenn sich das stolze Griechenland nicht den Forderungen der Gläubigerländer anschließen will und selbst Kompromisse ablehnt - bitte: Wie schon von HG geschrieben wird Griechenland das Geld vor Deutschland & Co. ausgehen.
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Ffm60ziger schrieb:
eagle-1899 schrieb:
reggaetyp schrieb:
@Heinz:
Ich frage mich, was falsch dran ist, zu verhindern, dass komplette Schichten in die absolute Armut wie in einem Drittweltland zu schicken, sie vor Krankheit, Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit zu schützen.

Aber gut.

Jeder hat andere Prioritäten.
Ich finde es beschämend, wie man da Menschen abfuckt.


Man darf nicht vergessen, die griechische Bevölkerung hat jahrzehntelang immer wieder einem korrupten politischen System Mehrheiten und damit Legitimation verschafft. Das kann halt dabei herauskommen, wenn man die persönliche Verantwortung abgibt.

[/color]

das ist nicht ernst gemeint, oder???


Natürlich meine ich das ernst.Die aktuelle Situation ist ein schmerzhafter, aber offensichtlich notwendiger Lernprozess. Und Syriza definitiv nicht die Lösung.
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kreuzbuerger schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


bevor wir irgendeinen deal machen, googleds du erstmal schön nach der goldman-sachs-doku der ard, in der wunderbar deren und draghis verflechtungen in die ursprünge der schuldenfalle dargestellt wird.

und nachdem du das gesehen hast, schämst du dich vielleicht ein bisschen. oder du ergötzt dich an der dummheit der griechen - ist dann vlt ne typenfrage    


Andi, ich schäme mich ganz sicher nicht. Ich brauche auch keine Doku vom ARD, ich kenne die Zusammenhänge auch so.

Ich verstehe aber nicht den Zusammenhang. Ohne Banken wäre hier alles zusammengebrochen, die musste man retten, alternativlos. Dass man die Verantwortlichen überwiegend nicht zur Rechenschaft gezogen hat, halte ich auch für einen Fehler in der Gesetzgebung. Da sind wir völlig überein.

Das hat aber nicht das Geringste mit Griechenlands JETZIGER Situation zu tun.

Hier muss ein ganzheitlicher Plan her und das scheint, nach dem, was ich bisher gelesen habe, von der griechischen Regierung gänzlich vernachlässigt zu werden.

Ge[bad]*****[/bad] ist wieder einmal die griechische Bevölkerung aber nicht wegen der EU sondern erneut von ihrer Regierung.

Die Gleichung links/rechte Regierung = gut, geht m.E. hier nicht auf.

Ist nur meine Meinung.
#
AigleSaoul schrieb:
reggaetyp schrieb:
Ich bin erstaunt, dass einige völlig außer Acht lassen, wie es den Menschen dort geht.


Wenn das Wohlergehen der griechischen Bevölkerung der alleinige Maßstab europäischer Finanzpolitik sein soll, dann gute Nacht, Europa. Es ist müßig darüber zu diskutieren, was in den letzten Jahrzehnten in Griechenland schiefgelaufen ist - aber jeder bekommt eben die Politiker, die er wählt. Und wenn für einen gesunden Staat essentielle Steuerungsapparate nicht vorhanden sind, Korruption und andere Missstände vorherrschen, dann knallt es eben irgendwann. Die derzeitige Mischung aus demokratisch gewählter Links-Rechts-Regierung, Nazi-Vergleichen und dem Versuch, ein paar Milliarden durch das Eintreiben von Geldern aufgrund der Nazi-Zeit herauszukitzeln, erzeugt bei mir Kopfschütteln und kein Mitgefühl. Andere europäische Länder (Polen, baltische Staaten) haben vorgemacht, wie man aus ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen herauskommen kann - ohne Opfer funktioniert das nicht. Und wenn sich das stolze Griechenland nicht den Forderungen der Gläubigerländer anschließen will und selbst Kompromisse ablehnt - bitte: Wie schon von HG geschrieben wird Griechenland das Geld vor Deutschland & Co. ausgehen.


Polen und das Baltikum waren aber Anfang der 90er pleite und hatten eine eigene niedrig bewertete Währung und sind in einer ganz anderen Lage als Griechenland heute. Daher ist der Vergleich m.E. falsch. Griechenland kann nur außerhalb des Euros den Weg von Polen und Baltikum gehen.
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miraculix250 schrieb:
friseurin schrieb:
miraculix250 schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


Läuft das nicht irgendwie bei fast allen Staaten so? Der Trick ist doch, die Kohle mit Mehrwert "anzulegen"... in Infrastruktur, Bildung fürs Volk, Gesundheitssystem und alles, was das Leben halt so Lebenswert macht. Die geliehene Kohle nur für Schuldentilgung auszugeben führt da irgendwie zu nix - zumindest nicht beim betreffenden Staat. Profitieren werden die Gläubiger, also vor allem Banken. Und die Zeche zahlt dann einjeder. Der eine mehr, der andere weniger. Klasse System, das muss man bis zum letzten verteidigen!    

Profitieren tun auch die Bürger, die von der schuldenfinanzierten Leistung einen Gewinn haben.
Und da nunmal die Bürger darüber entscheiden, wer an der Macht ist, ist es nicht mal SO ungerecht, dass auch eben diese Bürger die Zeche mitzahlen.


Blöd nur, daß die allermeisten meist leider nur über Wahlen auf einige Bereiche arg begrenzte Wahlmöglichkeiten haben und selbst in diesen echte Alternativen oftmals fehlen. Hinzu kommen dann internationale Zwänge.

Wer kennt es nicht, dieses diffuse Gefühl der Ohnmacht ob des Bullshits, den Politiker gerne mal treiben?

Ich sag ja nicht, dass der Wähler die totale Kontrolle hat, aber man kann schon noch mit seiner Stimme die Richtung vorgeben. Oder würdest keine Unterschiede zwischen einer von der Linken geführten Regierungsmehrheit im Vergleich zur CDU/CSU erwarten?

Und genau deshalb find ich, dass der Wähler bei der Schuldfrage manchmal viel zu gut wegkommt.
#
pelo schrieb:
HeinzGründel schrieb:
So Verhandlungen sind vorerst gescheitert.

Griechenland hält diesen Vorschlag für nicht akzeptabel.....

Was wollen die?


raus aus dem Euro


Nein.

Die pokern in der Hoffnung, das Merkel und Co. kein Ausstiegsszenario parat haben. Zur Not wird mit dem Russen geflirtet.

Man kann sein Blatt aber auch überreizen.
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miraculix250 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.


Wie wäre es zb. mit Investition in effizientere Produktionsmaschinerien anstatt Massenentlassungen? Ersteres kostet halt erstmal Geld, letzteres erst viel später. Hinzu kommen die Folgen für den Einzelnen.  


Grundsätzlich ein interessanter Ansatz, effektivere Maschinen bedeuten aber zwingen mehr Arbeitslose.

Ich bleibe dabei, ohne Drachme ist Griechenland nicht zu retten. Zu Uneffektiv die Wirtschaft, zu hoch die Löhne (bitte nicht als zynisch verstehen, betrifft nur die, die noch einen Job haben), zu hoch der Währungskurs, zu teuer die Exporte, ich könnte das stundenang weiterführen aber der Schritt zur eigenen Währung ist m.E. zwingend geboten.
#
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


bevor wir irgendeinen deal machen, googleds du erstmal schön nach der goldman-sachs-doku der ard, in der wunderbar deren und draghis verflechtungen in die ursprünge der schuldenfalle dargestellt wird.

und nachdem du das gesehen hast, schämst du dich vielleicht ein bisschen. oder du ergötzt dich an der dummheit der griechen - ist dann vlt ne typenfrage    


Andi, ich schäme mich ganz sicher nicht. Ich brauche auch keine Doku vom ARD, ich kenne die Zusammenhänge auch so.

Ich verstehe aber nicht den Zusammenhang. Ohne Banken wäre hier alles zusammengebrochen, die musste man retten, alternativlos. Dass man die Verantwortlichen überwiegend nicht zur Rechenschaft gezogen hat, halte ich auch für einen Fehler in der Gesetzgebung. Da sind wir völlig überein.

Das hat aber nicht das Geringste mit Griechenlands JETZIGER Situation zu tun.

Hier muss ein ganzheitlicher Plan her und das scheint, nach dem, was ich bisher gelesen habe, von der griechischen Regierung gänzlich vernachlässigt zu werden.

Ge[bad][bad]*****[/bad][/bad] ist wieder einmal die griechische Bevölkerung aber nicht wegen der EU sondern erneut von ihrer Regierung.

Die Gleichung links/rechte Regierung = gut, geht m.E. hier nicht auf.

Ist nur meine Meinung.


dann gugg halt mal den film, wenn du zwar die zusammenhänge kennst, aber sie nicht verstehst

die griechen sind von vorne bis hinten verarscht worden, die ideale cashcow und to small to not fail.

und welchen sinn sollte es für griechenland haben, weiter ihre bankkredite zu bedienen, aber ihr volk verkommen zu lassen?

und haben wir in aller aufregung über die angeblich schlechte verhandlungsstrategie mitbekommen, dass varoufakis den juncker-vorschlag unterschrieben hätte, und nur das schäuble/dijsselbloem papier offenbar zurecht zurück gewiesen hat...?
#
concordia-eagle schrieb:
miraculix250 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.


Wie wäre es zb. mit Investition in effizientere Produktionsmaschinerien anstatt Massenentlassungen? Ersteres kostet halt erstmal Geld, letzteres erst viel später. Hinzu kommen die Folgen für den Einzelnen.  


Grundsätzlich ein interessanter Ansatz, effektivere Maschinen bedeuten aber zwingen mehr Arbeitslose.

Ich bleibe dabei, ohne Drachme ist Griechenland nicht zu retten. Zu Uneffektiv die Wirtschaft, zu hoch die Löhne (bitte nicht als zynisch verstehen, betrifft nur die, die noch einen Job haben), zu hoch der Währungskurs, zu teuer die Exporte, ich könnte das stundenang weiterführen aber der Schritt zur eigenen Währung ist m.E. zwingend geboten.


Du musst jetzt nicht schreiben dass du die AfD  nicht wählst  

Aber das ist u. war schon immer die Position der AfD.
#
kreuzbuerger schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
concordia-eagle schrieb:
kreuzbuerger schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE_Werner schrieb:
HeinzGründel schrieb:

Wer diese Reformen ablehnt ist der Totengräber seines eigenen Landes.  


Also mit dem davor würde ich Dir dahingehend recht geben, dass Griechenland nicht am längeren Hebel sitzt und daher ihre Verhandlungsstrategie wohl scheitern wird, wenn sie so weiter machen.

Aber wäre ich Grieche, würde ich bei so einem Satz, wie den zitierten, Dich auch mit asozialen Schmähungen versehen. Und das wäre vollkommen verständlich.
Was hat der Grieche von diesen Reformen denn? 25 % weniger Wirtschaftskraft, Arbeitslosigkeit immer noch horrend hoch, Rentenkürzungen, Perspektivlosigkeit, hohe Selbstmordraten, kaputtes Gesundheitssystem, Abwanderung der klugen Köpfe... Das ist es, was beim Griechen ankommt. Und nach 5 Jahren wird es immer noch nicht besser. Im besten Fall stagniert das Ganze. Aufrecht erhalten von Außen, sprich die eigene Souveränität verloren. Warum sollten sich die Griechen anders fühlen, als die DDR-Bürger kurz vorm 17.6.53 oder die Deutschen im ersten Nachkriegswinter... Man liegt schon am Boden und von Außen wird noch und nöcher drauf gedrückt.

Griechenland lag vor Jahren schon im Sterben. Man hat einem geschwächten Patienten, der einen Schlaganfall vom vielen Fressen bekam, empfohlen, nix mehr zu essen, als er im Koma lag. Und somit hast Du recht, wenn sie die Reformen ablehnen, sind sie die Totengräber ihres eigenen Landes. Aber sie begraben nur das, was schon längst tot ist, aber man künstlich am Leben hält.

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Sie haben den Zeitpunkt, Reformen anzugehen, schon vor Jahren verpasst, als sie noch stark genug dafür waren. So wie wir mit Agenda 2010 etc.
Vllt. sollte man den Totengräber gewähren lassen. Denn erst der Tod lässt Platz für neues Leben.


Hast Du eigentlich gelesen was Herr Nach dem Dijsselbloem  angemahnt hat?

Ich glaube schon Werner..  Hast du die Karikatur in der Syriza Zeitung gesehen? Findest Du das in Ordnung?


Voll schlimm.
Bin auch dafür, dass dann die Otto Normalgriechen nix mehr zu fressen haben.

und staatliches fernsehen erst... alles korrupter beamtenapparat!


Sacht mal Ihr zwei, seit Ihr wirklich der Meinung, dass man einem Schuldner, der immer neue Schulden aufbauen wird, tatsächlich immer wieder Geld gibt?

Falls das tatsächlich Eure wirkliche und authentische Meinung ist, gebe ich die 2 Penunzen, die ich noch habe aus und leihe mir bei Euch beiden Geld. Ehrlich, ich mache das.

Deal?


bevor wir irgendeinen deal machen, googleds du erstmal schön nach der goldman-sachs-doku der ard, in der wunderbar deren und draghis verflechtungen in die ursprünge der schuldenfalle dargestellt wird.

und nachdem du das gesehen hast, schämst du dich vielleicht ein bisschen. oder du ergötzt dich an der dummheit der griechen - ist dann vlt ne typenfrage    


Andi, ich schäme mich ganz sicher nicht. Ich brauche auch keine Doku vom ARD, ich kenne die Zusammenhänge auch so.

Ich verstehe aber nicht den Zusammenhang. Ohne Banken wäre hier alles zusammengebrochen, die musste man retten, alternativlos. Dass man die Verantwortlichen überwiegend nicht zur Rechenschaft gezogen hat, halte ich auch für einen Fehler in der Gesetzgebung. Da sind wir völlig überein.

Das hat aber nicht das Geringste mit Griechenlands JETZIGER Situation zu tun.

Hier muss ein ganzheitlicher Plan her und das scheint, nach dem, was ich bisher gelesen habe, von der griechischen Regierung gänzlich vernachlässigt zu werden.

Ge[bad][bad][bad]*****[/bad][/bad][/bad] ist wieder einmal die griechische Bevölkerung aber nicht wegen der EU sondern erneut von ihrer Regierung.

Die Gleichung links/rechte Regierung = gut, geht m.E. hier nicht auf.

Ist nur meine Meinung.


dann gugg halt mal den film, wenn du zwar die zusammenhänge kennst, aber sie nicht verstehst

die griechen sind von vorne bis hinten verarscht worden, die ideale cashcow und to small to not fail.

und welchen sinn sollte es für griechenland haben, weiter ihre bankkredite zu bedienen, aber ihr volk verkommen zu lassen?

und haben wir in aller aufregung über die angeblich schlechte verhandlungsstrategie mitbekommen, dass varoufakis den juncker-vorschlag unterschrieben hätte, und nur das schäuble/dijsselbloem papier offenbar zurecht zurück gewiesen hat...?


"Cashcow?" Nicht Dein Ernst, ich glaube hier hat nur einer ein Verständnisproblem. Jedem einzelnen europäischem Staat ist völlig klar, dass er die Griechenland gewährte Kohle im Endeffekt abschreiben muss. Dass dies jede Regierung lieber der Nachfolgeregierung überlassen will, ist wahltaktisch aber "cashcow", man Gottes Du hast wirklich nicht besonders viel Ahnung von Volkswirtschaft.

Jeder Griechenland gewährte Cent ist weg und das weiß auch jeder. Man will nur nicht, dass die selbe Situation in 2,5 oder 10 Jahren wieder eintritt, wobei ich Dir da recht gebe, dass es höchst zweifelhaft ist, ob der Weg der EU/Troika der richtige ist. Dass allerdings der Weg der Syriza der falsche ist, escheint mir sicher.

Möglicherweise wäre eine Komination aus beiden Wegen net schlecht (s. Ansatz Miraculix). Dazu muss man aber als Schuldner kooperieren, nicht dem Gäubiger ins Gesicht kacken.
#
pelo schrieb:
concordia-eagle schrieb:
miraculix250 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.


Wie wäre es zb. mit Investition in effizientere Produktionsmaschinerien anstatt Massenentlassungen? Ersteres kostet halt erstmal Geld, letzteres erst viel später. Hinzu kommen die Folgen für den Einzelnen.  


Grundsätzlich ein interessanter Ansatz, effektivere Maschinen bedeuten aber zwingen mehr Arbeitslose.

Ich bleibe dabei, ohne Drachme ist Griechenland nicht zu retten. Zu Uneffektiv die Wirtschaft, zu hoch die Löhne (bitte nicht als zynisch verstehen, betrifft nur die, die noch einen Job haben), zu hoch der Währungskurs, zu teuer die Exporte, ich könnte das stundenang weiterführen aber der Schritt zur eigenen Währung ist m.E. zwingend geboten.


Du musst jetzt nicht schreiben dass du die AfD  nicht wählst  

Aber das ist u. war schon immer die Position der AfD.


Ich wähle die AFD nicht und werde das auch nie tun. Fundamentalopposition ist mein Ding nicht. Und eine Partei, die zumindest in Teilen mit Pegida sympathisiert, ist für mich völlig inakzeptabel.
#
concordia-eagle schrieb:
pelo schrieb:
concordia-eagle schrieb:
miraculix250 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
Krawatte und Lederjacke.
aha.
Sind das Kriterien für irgendwas?

Ich glaube, dass man den Griechen, also den Bewohnern, wieder Luft zum Atmen geben muss.
Das könnte auch helfen, dass die Binnenwirtschaft, die komplett zum Erliegen kam (wieso auch nicht? - es hat ja niemand mehr Geld zum Ausgeben), wieder so ein bisschen in die Gänge kommt.
Und sodann sollte man doch zur Kenntnis nehmen, dass man nicht unendlich Sparreformen forden kann, wenn man die Volkswirtschaft, und viel wichtiger noch, die Menschen dort vollkommen im ***** sind.
Wieviel soll man denen eingentlich noch abverlangen?


Siehste.. da haben wir auf einmal einen Konsens. Das kann aber nicht dergestalt ablaufen , dass die eine Seite den Tisch verläßt. Meines Erachtens war das ein Riesenfehler.
Wir wissen doch wie Verhandlungen in der EU ablaufen. Blab bla .. Nachtsitzung früh um fünf ein Kompromiss.. Griechenland hat die Einwohnerzahl von Hessen.. geringfügig( hüstel) mehr Schulden. Shice drauf. Die EU als Gesamtheit kann das wahrscheinlich stemmen. Ich geb dir sogar recht .. das man sich zur Tode sparen kann.. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies nicht das ist,  was die EU dort beabsichtigt. Problematisch ist die Wettbewerbsfähigkeit. CE spricht es ja  an. Wir befinden uns mit Volkswirtschaften in einer Währungsunion,  die sehr sehr unterschiedlich sind.. Will sagen .. ich würde sogar ein griechisches  Auto kaufen.. aber es gibt keins..  Die Produkte die Griechenland herstellt.. bekommt der Verbraucher woanders günstiger..  Ich  weiß nicht wie man aus dieser Falle rauskommt, damit die Menschen, wie von dir zurecht angemahnt  wieder ein menschenwürdiges Leben führen können. So gehts ja nicht weiter.


Wie wäre es zb. mit Investition in effizientere Produktionsmaschinerien anstatt Massenentlassungen? Ersteres kostet halt erstmal Geld, letzteres erst viel später. Hinzu kommen die Folgen für den Einzelnen.  


Grundsätzlich ein interessanter Ansatz, effektivere Maschinen bedeuten aber zwingen mehr Arbeitslose.

Ich bleibe dabei, ohne Drachme ist Griechenland nicht zu retten. Zu Uneffektiv die Wirtschaft, zu hoch die Löhne (bitte nicht als zynisch verstehen, betrifft nur die, die noch einen Job haben), zu hoch der Währungskurs, zu teuer die Exporte, ich könnte das stundenang weiterführen aber der Schritt zur eigenen Währung ist m.E. zwingend geboten.


Du musst jetzt nicht schreiben dass du die AfD  nicht wählst  

Aber das ist u. war schon immer die Position der AfD.


Ich wähle die AFD nicht und werde das auch nie tun. Fundamentalopposition ist mein Ding nicht. Und eine Partei, die zumindest in Teilen mit Pegida sympathisiert, ist für mich völlig inakzeptabel.


Fundamentalopposition ?  Gewiss nicht.


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