Griechenland wählt bis 18.00 Uhr bzw. hat gewählt!

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WuerzburgerAdler schrieb:
LDKler schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
Mal die Situation zusammengefast, so wie ich sie derzeit sehe:

Auf der einen Seite gibt es ein Hilfsprogramm, das aber lediglich zu immer höheren Schulden Griechenlands führt, während das griechische Volk nebst Staat den Bach runtergeht.

Auf der anderen Seite eine neue Regierung, der man es als erste nach vielen vielen Jahren zutrauen könnte, vor allem die Steuerdinge in den Griff zu kriegen, der man aber jegliche Unterstützung verweigert, weil sie das griechische Volk nicht den Bach runtergehen lassen und die sinnlosen "Hilfsprogramme" nicht mehr haben will.

Auch wenn die Griechen an ihrer Misere nicht unschuldig waren: das ist doch der Wahnsinn! Findet ihr nicht?


Ja natürlich! Aber stell dir mal vor, SYRIZA hätte Erfolg und Griechenland käme auf die Beine, das hätte einen Dominoeffekt in allen Südländern, dann würden linke Bürgerbewegungen überall früher oder später an die Macht kommen und den Austeritätskurs kippen. Das will Deutschland natürlich mit aller Macht verhindern, zum einen, weil dann Kreditvolumina in gigantischen Ausmaß abgeschrieben werden müssten (siehe meinen Vorbeitrag) und zum anderen, weil dann offensichtlich werden würde, dass nicht die deutsche Austeritätspolitik zum Wirtschaftsaufschwung führt, sondern eine Politik, die durch Besteuerung von Großvermögen dieses Kapital nachfragewirksam macht.


Den letzten Satz, 2. Hälfte, hab ich nicht verstanden

Zur Erklärung: In meinen Augen liegt die eigentliche, grundlegende Ursache der Wirtschaftskrise darin, dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt. Und dieser Nachfragemangel führt früher oder später zu einem Wirtschafteinbruch, spätestens dann, wenn der Nachfragerückgang durch die Vermögenskonzentration mangels Solvenz der Kreditnehmer (Staaten und Normalbevölkerung) nicht mehr durch zusätzliche Schulden kompensiert werden kann.  
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Aragorn schrieb:
LDKler schrieb:
Aragorn schrieb:
LDKler schrieb:
emjott schrieb:
LDKler schrieb:
Nein, als aller erstes muss Deutschland mal sein Beschäftigungsproblem durch binnenwirtschaftliche Maßnahmen lösen, anstatt die eigene Arbeitslosigkeit via exorbitanter Handelsbilanzüberschüsse in die Handelsbilanzdefizit-Länder zu exportieren.  

Genau, DEUTSCHLAND heißt das griechische Problem!  

Vielleicht sollten die Griechen einfach mal in Österreich, Polen, Rumänien, der Türkei, oder, oder ...  nachfragen, wie man es trotz der unverschämten deutschen Wirtschaftsstärke schafft, sich nicht selbst bis ins Unendliche zu verschulden.

Zitier meinen Beitrag doch einfach vollständig:  

Denn dieses Modell kann zwar für einzelne Länder funktionieren, aber niemals für alle gleichzeitig.


Allerdings sollte man auch berücksichtigen, wie Griechenland zum € gekommen ist. Mit Bilanzfälschung und tatkräftiger Unterstützung von Goldman-Sachs. Die Einführung des € als Gemeinschaftswährung war hier schon der Kardinalfehler. Wer zäumt schon sein Pferd von hinten auf!?

Korrekt, aber Deutschland hat sich ja auch willig bescheissen lassen! Denn ohne Euro in Griechenland und der damit gewonnene Kreditwürdigkeit hätte Griechenland ja niemals all die schönen Autos, Panzer, U-Boote, etc in Deutschland kaufen und so zum exportgetriebenen deutschen Jobwunder beitragen können.


Ein Jobwunder in Deutschland kann ich auch nicht wirklich erkennen. Außer das Schönen von Statistiken durch Zeit- bzw. Leiharbeit.
*word*  Nicht zu vergessen was sich derzeit in irgendwelchen Weiterbildungsmassnahmen befindet. Sieht aber toll aus, ist vorzeigbar und wird wohl auch vom Großteil geglaubt sonst würden wir die ja nicht immer wieder wählen  
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LDKler schrieb:

... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality
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SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality


 Jeder weiß das Dagobert Duck täglich in seinem Geldspeicher badet statt das Geld sinnvoll in Griechenland zu investieren. Das muss jetzt endlich aufhören.
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HeinzGründel schrieb:
SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality


 Jeder weiß das Dagobert Duck täglich in seinem Geldspeicher badet statt das Geld sinnvoll in Griechenland zu investieren. Das muss jetzt endlich aufhören.


Ich hab mir mit 500 Mio die Wohnung tapeziert... wusste nicht wohin. Hab ja schon alles. Um über den Winter zu kommen, nochmal das gleiche in den Kachelofen, weil das Holz heuer so nen schlechten Brennwert hat.
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HeinzGründel schrieb:
SGE-URNA schrieb:
LDKler schrieb:

... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality


 Jeder weiß das Dagobert Duck täglich in seinem Geldspeicher badet statt das Geld sinnvoll in Griechenland zu investieren. Das muss jetzt endlich aufhören.

Investitionen führen nur zu Wachstum, wenn auch die entsprechende zusätzliche Nachfrage vorhanden ist. Ansonst wird die Kaufkraft einfach nur umgelenkt und die Arbeitsplätze, die durch die Investitionen an einer Stelle (z. B. in Griechenland) neu geschaffen werden, werden an anderer Stelle vernichtet und es bleibt insgesamt ein Nullsummenspiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pferische_Zerst%C3%B6rung
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emjott schrieb:
LDKler schrieb:
Nein, als aller erstes muss Deutschland mal sein Beschäftigungsproblem durch binnenwirtschaftliche Maßnahmen lösen, anstatt die eigene Arbeitslosigkeit via exorbitanter Handelsbilanzüberschüsse in die Handelsbilanzdefizit-Länder zu exportieren.  

Genau, DEUTSCHLAND heißt das griechische Problem!  

Vielleicht sollten die Griechen einfach mal in Österreich, Polen, Rumänien, der Türkei, oder, oder ...  nachfragen, wie man es trotz der unverschämten deutschen Wirtschaftsstärke schafft, sich nicht selbst bis ins Unendliche zu verschulden.


Aber das würde ja das kritische Hinterfragen der eigenen (Ausgaben-) Politik implizieren. Nein - Deutschland ist klarer Mehrfachtäter:

[ulist]
  • Zu Starke
  • (Export-) Wirtschaft
  • Aufzwingen unwichtiger Güter wie U-Boote
  • Streben nach 0%-Neuverschuldung / Sparmaßnahmen
  • [/ulist]

    Schön, dass linke Politik auch auf komplizierte Sachverhalte einfache Lösungen bereithält und lästige Fragen wie die nach der Finanzierung entweder gar nicht beantwortet werden oder die Superreichen herhalten dürfen.
    Und wenn dann noch „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ in ganz Europa gelebt wird, sind wir alle endlich im Schlaraffenland angekommen...  :neutral-face
    #
    Aber jetzt mal ehrlich...Was ist das Ergebnis unserer Diskussionen? Grexit? Euro-Abschaffung? Eine Reichensteuer die nie kommt? Saubere Politik ohne Lobbyismus? Das Steuergelder zweckgebunden eingesetzt und nicht verschwendet werden...ich hör besser auf, sonst leg ich richtig los  
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    LDKler schrieb:
    Und dieser Nachfragemangel führt früher oder später zu einem Wirtschafteinbruch, spätestens dann, wenn der Nachfragerückgang durch die Vermögenskonzentration mangels Solvenz der Kreditnehmer (Staaten und Normalbevölkerung) nicht mehr durch zusätzliche Schulden kompensiert werden kann.

    Btw. der Guardian sagt das Platzen der nächsten Kreditblase in den USA für 2017 vorher, da sich seit der Krise von 2008 rein gar nichts geändert hat:
    But for the vast majority, wages and wealth aren't going up, so we're anticipating that the majority of Americans – the 90% – will once again do what was done before: borrow, and then borrow more.
    http://www.theguardian.com/money/2014/jun/15/us-economy-bubble-debt-financial-crisis-corporations

    Übrigens generell ein sehr lesenswerter Artikel, der die Zusammenhänge vielleicht besser erklärt, als ich das kann.
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    SGE-URNA schrieb:
    HeinzGründel schrieb:
    SGE-URNA schrieb:
    LDKler schrieb:

    ... dass durch die zunehmende Konzentration des Vermögens bei einigen wenigen Superreichen immer mehr Geld "nachfrageunwirksam" wird, weil ein Multimilliardär überhaupt keine Chance hat, soviel zu konsumieren, wie er einnimmt....


    Genau, weil der Milliardär sein Vermögen ja idR in Cash im Safe bunkert oder aufs Sparbuch legt. Welcome to reality


     Jeder weiß das Dagobert Duck täglich in seinem Geldspeicher badet statt das Geld sinnvoll in Griechenland zu investieren. Das muss jetzt endlich aufhören.


    Ich hab mir mit 500 Mio die Wohnung tapeziert... wusste nicht wohin. Hab ja schon alles. Um über den Winter zu kommen, nochmal das gleiche in den Kachelofen, weil das Holz heuer so nen schlechten Brennwert hat.


    Wo wohnst Du nochmal?
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    AigleSaoul schrieb:
    emjott schrieb:
    LDKler schrieb:
    Nein, als aller erstes muss Deutschland mal sein Beschäftigungsproblem durch binnenwirtschaftliche Maßnahmen lösen, anstatt die eigene Arbeitslosigkeit via exorbitanter Handelsbilanzüberschüsse in die Handelsbilanzdefizit-Länder zu exportieren.  

    Genau, DEUTSCHLAND heißt das griechische Problem!  

    Vielleicht sollten die Griechen einfach mal in Österreich, Polen, Rumänien, der Türkei, oder, oder ...  nachfragen, wie man es trotz der unverschämten deutschen Wirtschaftsstärke schafft, sich nicht selbst bis ins Unendliche zu verschulden.

    Schön, dass linke Politik auch auf komplizierte Sachverhalte einfache Lösungen bereithält und lästige Fragen wie die nach der Finanzierung entweder gar nicht beantwortet werden oder die Superreichen herhalten dürfen.

    Die Besteuerung der Superreichen ist ganz sicher nicht die einfachste Lösung, dagegen wird es massive Widerstände und Fluchtbewegungen geben, trotzdem ist sie nunmal die einzig wirksame Lösung zur Überwindung der Wirtschaftskrise, sagt nicht nur ich bzw irgendwelche Linken sondern z. B. auch die UBS:
    Wird der sich selbst verstärkenden Spirale zu mehr Ungleichheit nicht Einhalt geboten, so dürfte mit tieferen zukünftigen Wachstumsraten zu rechnen sein.
    http://www.cash.ch/news/invest/ungleichheit_und_wachstum-3201366-569

    Schade, dass sich einige hier nicht von den mittlerweile überholten Dogmen der neoklassischen Wirtschaftstheorie lösen können.    Woran liegts?

    Andere können das doch auch:
    Die Forderung, der zunehmenden Ungleichheit nicht tatenlos zuzusehen, wurde soeben vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erhoben. Die IWF-Ökonomen verlieren sich nicht in abgedroschenen Klassenkampf-Kategorien, sondern argumentieren mit sehr relevanten wirtschaftlichen Grössen: Die Ungleichheit schade dem Wirtschaftswachstum.
    Die Einschätzung, dass zu viel Ungleichheit wachstumshemmend ist, bedeutet einen Bruch mit dem, was Ökonomen bisher mehrheitlich vertraten: Umverteilung gilt als Gift für Anreize zu besonderen Leistungen und wer versucht, zu viel umzuverteilen, entzieht der Wirtschaft das dynamische Lebenselixier; weil sich die besten weniger anstrengen, sinkt die Wirtschaftsleistung und es geht allen schlechter.
    #
    Ich mach es mir einfach:
    Es geht nicht an, dass Menschen elementarste Rechte wie ein Lohn, von dem man leben kann, ein Dach über dem Kopf, eine Krankenversicherung oder eine Rente oder Arbeitslosenversicherung nicht erlangen können.

    Deshalb ist die Frage, wer da Schuld hat, und wer nicht, zunächst mal zweitrangig.

    Die Zustände dort sind untragbar.
    #
    LDKler schrieb:
    auch die UBS:

    Kenn ich nicht  

    War eigentlich (der nun zur Einsicht gekommene) IWF massgeblich mitverantwortlich für die völlig verkorkste Spardoktrin gegenüber Griechenland? Kann ja gemaess den schlauen IWF Ökonomen nicht sein
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    LDKler schrieb:
    AigleSaoul schrieb:
    emjott schrieb:
    LDKler schrieb:
    Nein, als aller erstes muss Deutschland mal sein Beschäftigungsproblem durch binnenwirtschaftliche Maßnahmen lösen, anstatt die eigene Arbeitslosigkeit via exorbitanter Handelsbilanzüberschüsse in die Handelsbilanzdefizit-Länder zu exportieren.  

    Genau, DEUTSCHLAND heißt das griechische Problem!  

    Vielleicht sollten die Griechen einfach mal in Österreich, Polen, Rumänien, der Türkei, oder, oder ...  nachfragen, wie man es trotz der unverschämten deutschen Wirtschaftsstärke schafft, sich nicht selbst bis ins Unendliche zu verschulden.

    Schön, dass linke Politik auch auf komplizierte Sachverhalte einfache Lösungen bereithält und lästige Fragen wie die nach der Finanzierung entweder gar nicht beantwortet werden oder die Superreichen herhalten dürfen.

    Die Besteuerung der Superreichen ist ganz sicher nicht die einfachste Lösung, dagegen wird es massive Widerstände und Fluchtbewegungen geben, trotzdem ist sie nunmal die einzig wirksame Lösung zur Überwindung der Wirtschaftskrise, sagt nicht nur ich bzw irgendwelche Linken sondern z. B. auch die UBS:
    Wird der sich selbst verstärkenden Spirale zu mehr Ungleichheit nicht Einhalt geboten, so dürfte mit tieferen zukünftigen Wachstumsraten zu rechnen sein.
    http://www.cash.ch/news/invest/ungleichheit_und_wachstum-3201366-569

    Schade, dass sich einige hier nicht von den mittlerweile überholten Dogmen der neoklassischen Wirtschaftstheorie lösen können.    Woran liegts?

    Andere können das doch auch:
    Die Forderung, der zunehmenden Ungleichheit nicht tatenlos zuzusehen, wurde soeben vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erhoben. Die IWF-Ökonomen verlieren sich nicht in abgedroschenen Klassenkampf-Kategorien, sondern argumentieren mit sehr relevanten wirtschaftlichen Grössen: Die Ungleichheit schade dem Wirtschaftswachstum.
    Die Einschätzung, dass zu viel Ungleichheit wachstumshemmend ist, bedeutet einen Bruch mit dem, was Ökonomen bisher mehrheitlich vertraten: Umverteilung gilt als Gift für Anreize zu besonderen Leistungen und wer versucht, zu viel umzuverteilen, entzieht der Wirtschaft das dynamische Lebenselixier; weil sich die besten weniger anstrengen, sinkt die Wirtschaftsleistung und es geht allen schlechter.

    Für den Otto-Normalverbraucher wie mich ausgedrückt: Ich denke mal es wird sich nichts ändern, so lange sich nichts am Lebensstandard ändert...oder liege ich da falsch? Ist ja egal ob man zwei Jobs benötigt um die Miete für eine Wohnung zahlen zu können. Und jetzt mal ehrlich, wen hat der Binnenmarkt  interessiert so lange wir Exportweltmeister sind? Ich und das mein ich jetzt ehrlich bin kein Politiker und hab mich damit nicht wirklich befasst, hatte oft auch Glück nen Job zu haben, der mich über Wasser gehalten hat aber mir graust es vor den nächsten 2-3 Jahren aber vielleicht wacht der deutsche Steuer-Büttel dann auch mal auf...Ich weiss es nicht
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    Das hat zwar nur indirekt mit dem Thema zutun, aber wenn ich sowas lese, kriege ich das kalte Kotzen.

    Handelt von einem Brief eines ehem. Goldman-Sachs Managers.

    Da weiss man, was für verkommene Typen in der Branche ihr Unwesen treiben.

    Blick zurück im Zorn: In einem Gastbeitrag für die "New York Times" hat ein Manager des Geldhauses Goldman Sachs über seinen Noch-Arbeitgeber ausgepackt. Die Atmosphäre dort sei "vergiftet und zerstörerisch", die Mitarbeiter prahlten nur noch damit, wie sie ihre Kunden abzockten.

    Spiegel Online
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    pipapo schrieb:
    friseurin schrieb:

    Die Krise hat nicht unbedingt die falschen Länder getroffen.

    Ein -und zwar völlig unabhängig vom jeweiligen Standpunkt- wirklich bemerkenswert dummer Satz.



    Ja? Lass mal gucken:
    Portugal hatte schon vor der Krise ihre Probleme
    Griechenland sah auch nicht gut aus
    Spanien wurde davor gewarnt, sich zu sehr auf den Bausektor zu konzentrieren
    (Süd)italien war schon immer hinter dem Norden hintendran
    Frankreich fing die letzten Jahre an, wirtschaftliche Probleme zu bekommen
    Einzig Irland und Island kann ich dir jetzt nicht aufsagen

    Und jetzt guck mal, welche Länder sich halbwegs standhaft gezeigt haben, also entweder schon während der Krise oder zumindest danach. Das waren alles Länder, die eine solide wirtschaftliche Grundlage hatten bzw. statt zu maulen, sich wieder aufrappelten (siehe Baltikum).
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    Hier im übrigen der reale effektive Wechselkurs (die Basis hab ich jetzt auf die Schnelle nicht ergoogelt):
    http://www.frbsf.org/economic-research/files/el2011-07-4.png

    Hier der gesamte Artikel, der aus seiner Sicht aufzuzeigen versucht, warum es in bestimmten Ländern der Eurozone zu einer Krise kam:
    http://www.frbsf.org/economic-research/publications/economic-letter/2011/march/europe-crisis-reforms-austerity-impact/
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    Langsam werde ich Fan des basaltischen Aprioris:
    Haareschneiden kann Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung bleibenden Schaden zufügen.
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    edmund schrieb:
    Langsam werde ich Fan des basaltischen Aprioris:
    Haareschneiden kann Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung bleibenden Schaden zufügen.
     

    Die Mods werden auch bald deine ganz persönlichen Fans, wenn du zum Thema nichts beiträgst und stattdessen belangloses, persönliches Zeugs schreibst. Für den Tipp brauchst mir nicht danken.  
    #
    edmund schrieb:
    Langsam werde ich Fan des basaltischen Aprioris:
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    hihi


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