Streik -diesmal nervts!

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Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago
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Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Ist aber dennoch der genau richtige Ansatz.
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Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago
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tobago schrieb:

Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago

Es würde sogar etwas Geld sparen wenn man den ÖPNV kostenfrei anbieten würde. Z.B. keine Fahrscheinautomatenkosten und keine Kosten mehr für die Kontrolleure, kein sinnloses Beschäftigen von Gerichten wegen so einer Pillepalle wie Schwarzfahren.
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tobago schrieb:

Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago

Es würde sogar etwas Geld sparen wenn man den ÖPNV kostenfrei anbieten würde. Z.B. keine Fahrscheinautomatenkosten und keine Kosten mehr für die Kontrolleure, kein sinnloses Beschäftigen von Gerichten wegen so einer Pillepalle wie Schwarzfahren.
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propain schrieb:

tobago schrieb:

Die Akzeptanz für den ÖPNV wäre von heute auf morgen besser, wenn er komplett kostenfrei wäre. Dazu müssten natürlich die Einsatzzeiten erhöht werden, Züge verlängert usw, es wäre aber auf einen Schlag eine sehr große Entlastung für alle Straßen, Umwelt und die Sicherheit im Straßenverkehr. 8,9 Mrd € werden durch Tickets und knapp das doppelte durch andere Töpfe jährlich bezahlt. Wenn die 8 Mrd jetzt über Steuertöpfe und alternative Einnahmequellen (bspw. digitale Services gg kleines Entgelt) finanziert, dann löst man sehr viele Probleme auf einen Schlag.

Hat aber nix mit dem Streik zu tun und ist OT.

Gruß
tobago

Es würde sogar etwas Geld sparen wenn man den ÖPNV kostenfrei anbieten würde. Z.B. keine Fahrscheinautomatenkosten und keine Kosten mehr für die Kontrolleure, kein sinnloses Beschäftigen von Gerichten wegen so einer Pillepalle wie Schwarzfahren.


Und die Straßen-Brückensanierungskosten würden auch zurück gehen, da weniger beansprucht.
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In Berlin haben heute Warnstreiks bei Vivantes und der Charité (wieder) begonnen, nachdem das Berliner Arbeitsgericht nun doch die Rechtmäßigkeit der Warnstreiks anerkannte.

Die Streikenden treten ein für vollen Tariflohn des ÖD und personelle Mindestausstattung.
Der Notdienst ist davon natürlich nicht betroffen.
Man habe sich mit den Arbeitgebern auf eine akzeptable Notdienstvereinbarung geeinigt, hieß es von verdi.

Finde das völlig nachvollziehbar, dass Schokolade und Balkkonklatschen den Beschäftigten nicht reicht.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/08/berlin-vivantes-charite-warnstreik-klinik-pflege-verdi-fortsetzung-arbeitsgericht.html
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In Berlin haben heute Warnstreiks bei Vivantes und der Charité (wieder) begonnen, nachdem das Berliner Arbeitsgericht nun doch die Rechtmäßigkeit der Warnstreiks anerkannte.

Die Streikenden treten ein für vollen Tariflohn des ÖD und personelle Mindestausstattung.
Der Notdienst ist davon natürlich nicht betroffen.
Man habe sich mit den Arbeitgebern auf eine akzeptable Notdienstvereinbarung geeinigt, hieß es von verdi.

Finde das völlig nachvollziehbar, dass Schokolade und Balkkonklatschen den Beschäftigten nicht reicht.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/08/berlin-vivantes-charite-warnstreik-klinik-pflege-verdi-fortsetzung-arbeitsgericht.html
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reggaetyp schrieb:


Finde das völlig nachvollziehbar, dass Schokolade und Balkkonklatschen den Beschäftigten nicht reicht.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/08/berlin-vivantes-charite-warnstreik-klinik-pflege-verdi-fortsetzung-arbeitsgericht.html


Ich kann es btw. nicht nachvollziehen, warum das Thema im Wahlkampf kaum abgebildet wird. Mittlerweile weiß doch jeder, wie die Situation im Gesundheitswesen ist. Nicht mal die Linken, geschweige denn die SPD schaffen es hier, einen (hörbaren) Akzent zu setzen.
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SGE_Werner schrieb:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/GDL-kuendigt-bislang-laengsten-Bahnstreik-an-article22773991.html

6 Tage Streik. Die Freude ist riesig.


Supi....

Da muss ich einmal in meinem Leben zu einer Messe, naja sind es halt 2x9 Stunden Mietwagen anstatt ICE...

Chef freute sich heute, als ich ihn beim Vorschlag Kleinwagen ausgelacht habe.
Wenn Mietwagen, dann aber bitte gescheit, wenn es am Freitag Nachmittag quer durch die Republik und über zig Baustellen geht und zum Abschluß nach Berlin rein. Weil was macht mehr Spaß als nach 9 Stunden Fahrt Freitag abends nach Berlin reinzufahren...

Na ja, hab ja kein Auto, geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten, meine CO2 Bilanz hat also noch Kohlendioxid nach oben, da will ich dann wenigstens bei dieser Gelegenheit die 500 Meter freie Fahrt mit PS unter der Haube genießen.
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SGE_Werner schrieb:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/GDL-kuendigt-bislang-laengsten-Bahnstreik-an-article22773991.html

6 Tage Streik. Die Freude ist riesig.


Supi....

Da muss ich einmal in meinem Leben zu einer Messe, naja sind es halt 2x9 Stunden Mietwagen anstatt ICE...

Chef freute sich heute, als ich ihn beim Vorschlag Kleinwagen ausgelacht habe.
Wenn Mietwagen, dann aber bitte gescheit, wenn es am Freitag Nachmittag quer durch die Republik und über zig Baustellen geht und zum Abschluß nach Berlin rein. Weil was macht mehr Spaß als nach 9 Stunden Fahrt Freitag abends nach Berlin reinzufahren...

Na ja, hab ja kein Auto, geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten, meine CO2 Bilanz hat also noch Kohlendioxid nach oben, da will ich dann wenigstens bei dieser Gelegenheit die 500 Meter freie Fahrt mit PS unter der Haube genießen.
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SemperFi schrieb:

geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten


Und? Gibt es abgesehen von der Art der Anreise weitere Parallelen?

Mal schauen - die HLB und die Taunusbahn waren bislang eher selten von Streiks betroffen. Hoffentlich bleibt's dabei.
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Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.
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SemperFi schrieb:

geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten


Und? Gibt es abgesehen von der Art der Anreise weitere Parallelen?

Mal schauen - die HLB und die Taunusbahn waren bislang eher selten von Streiks betroffen. Hoffentlich bleibt's dabei.
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zappzerrapp schrieb:

Mal schauen - die HLB und die Taunusbahn waren bislang eher selten von Streiks betroffen. Hoffentlich bleibt's dabei.


Ist ja auch ein völlig anderes Unternehmen, das mit dem DB-Tarifvertrag nichts zu tun hat.
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SemperFi schrieb:

geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten


Und? Gibt es abgesehen von der Art der Anreise weitere Parallelen?

Mal schauen - die HLB und die Taunusbahn waren bislang eher selten von Streiks betroffen. Hoffentlich bleibt's dabei.
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zappzerrapp schrieb:

Und? Gibt es abgesehen von der Art der Anreise weitere Parallelen?


Der einzige Weg früher rauszukommen ist der Plastiksack...

Hui, was bin ich froh, dass meine Frau nicht hier mitliest 😋😋😋
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Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.
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Naja, bei allem Frust, den ich verstehen kann, es ist ja nicht so, dass die Bahn 150 von 365 Tagen im Jahr bestreikt wird.
Natürlich ist das Mist und jeder, der pendelt und drauf angewiesen ist, muss jetzt echt planen, braucht länger, muss vielleicht aufs Auto umsteigen etc. Aber einerseits ist es doch gut und richtig, dass gestreikt wird. Der Arbeitskampf ist ein hohes Gut und es nur richtig, dass er auch ausgetragen wird. Darüberhinaus passiert es so oft, dass Züge ausfallen, Wagen fehlen, irgendwelche Leitungen gestört sind, dass man wohl nicht nur an diesen kommenden Tagen zu spät kommt. Ich hab leicht reden, ich fahre nur unregelmäßig Bahn und dann so gut wie immer privat, da stört mich die Verspätung wenig, zumal es immer Langstrecke ist, da muss ich eh viel Zeit einplanen, aber man muss das auch mal versuchen einzuordnen.
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SGE_Werner schrieb:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/GDL-kuendigt-bislang-laengsten-Bahnstreik-an-article22773991.html

6 Tage Streik. Die Freude ist riesig.


Supi....

Da muss ich einmal in meinem Leben zu einer Messe, naja sind es halt 2x9 Stunden Mietwagen anstatt ICE...

Chef freute sich heute, als ich ihn beim Vorschlag Kleinwagen ausgelacht habe.
Wenn Mietwagen, dann aber bitte gescheit, wenn es am Freitag Nachmittag quer durch die Republik und über zig Baustellen geht und zum Abschluß nach Berlin rein. Weil was macht mehr Spaß als nach 9 Stunden Fahrt Freitag abends nach Berlin reinzufahren...

Na ja, hab ja kein Auto, geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten, meine CO2 Bilanz hat also noch Kohlendioxid nach oben, da will ich dann wenigstens bei dieser Gelegenheit die 500 Meter freie Fahrt mit PS unter der Haube genießen.
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SemperFi schrieb:

geflogen bin ich in meinem Leben nur in den Krieg und zum Heiraten

Das ist im Prinzip dasselbe.....
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Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.
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Adlerdenis schrieb:

Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.

Möglicherweise verkannte der Scherzende dabei, dass es ein oder zwei Gründe geben dürfte, weshalb die Bahn seit Jahren händeringend Lokführer und anderes Personal sucht.

Exemplarisch:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/deutsche-bahn-sucht-nachwuchs-lokfuehrer-dringend-gesucht-16261187.html
"Der Mangel an Nachwuchs lässt in ganz Deutschland schon Züge ausfallen. Wer will, hat auch als Quereinsteiger gute Chancen, als Lokführer zu arbeiten. Doch ein Nachbarland lockt mit mehr Geld."

Und dass auch das wiederum ein Grund dafür sein könnte, dass das Fahrplanangebote gar nicht so ausgeweitet werden könnte, wie es eigentlich wünschenswert wäre, um möglichst viele Verbrenner und anderen Individualverkehr in Zukunft obsolet zu machen. Dafür spräche folgende Auaage:

"Der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Knut Ringat, drückte es vor einiger Zeit so aus: Obwohl alle Unternehmen große Anstrengungen unternähmen, um neues Personal anzuwerben, komme es überall – ob in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen oder dem RMV-Gebiet – vor, dass Fahrten wegen Lokführermangels ausfielen."

Du könntest dem Scherzbold also scherzend entgegnen, dass es möglicherweise die Bahnführung ist, die von der Mineralölindustrie gesponsort wird.
Zumal die Bahn ja eben bekanntlich nicht nur die "Bahn" ist, sondern etwa ihre Güterkraftverkehrstochter DB Schenker fleissiger denn je von einer Zunahme des Straßenlastverkehrs profitiert:

https://www.eurotransport.de/artikel/deutsche-bahn-stellt-bilanz-vor-db-cargo-verliert-db-schenker-gewinnt-11180832.html
"Die Güterbahn DB Cargo hat im vergangenen Jahr ihre Talfahrt fortgesetzt, ihre Schwesterfirma DB Schenker erzielte das beste Ergebnis ihrer Geschichte."

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-gueter-rollen-bei-db-schenker-auf-der-strasse-statt-auf-der-schiene-a-1264589.html
"Fuhrpark der Deutschen Bahn: 34.600 Lastwagen gegen 2700 Güterzüge
Die Bahn-Tochter Schenker betreibt eine Flotte von Zehntausenden Diesel-Lkw, die zusammen Waren über Hunderte Millionen Kilometer transportieren. Zum Konzern-Image als Klimaschutz-Vorreiter passt das kaum."


Und LKWs benötigen bekanntlich auch keine Lokführer, um von A nach B zu kommen.
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Zum Glück muss ich derzeit nicht Bahn fahren. Verstehe aber jeden, der dann lieber weiter mit dem Verbrenner pendelt, statt sich auf die Bahn zu verlassen. Irgendwo hat letztens einer schon scherzhaft spekuliert, ob Weselsky wohl von der Mineralölbranche gesponsort wird.
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ich nicht.

wenn ich mal mal wegen einer Dienstreise mit dem Abteilungswagen zur Arbeit fahre, stehe ich fast immer im Stau und komme spaeter als geplant. zugegebenermassen kommt das hin und wieder auch im zug vor, aber im vergleich zur uffregung wenn mal was zu spaet kommt, doch eher selten.

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...
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ich nicht.

wenn ich mal mal wegen einer Dienstreise mit dem Abteilungswagen zur Arbeit fahre, stehe ich fast immer im Stau und komme spaeter als geplant. zugegebenermassen kommt das hin und wieder auch im zug vor, aber im vergleich zur uffregung wenn mal was zu spaet kommt, doch eher selten.

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...
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Xaver08 schrieb:

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...

Kenn ich.
Bin vor ein paar Wochen eine Stunde später in Innsbruck als geplant angekommen mit dem Zug.
Wäre interessant zu wissen, was Autofahrer sagen würden, denen es so ginge...
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Naja, bei allem Frust, den ich verstehen kann, es ist ja nicht so, dass die Bahn 150 von 365 Tagen im Jahr bestreikt wird.
Natürlich ist das Mist und jeder, der pendelt und drauf angewiesen ist, muss jetzt echt planen, braucht länger, muss vielleicht aufs Auto umsteigen etc. Aber einerseits ist es doch gut und richtig, dass gestreikt wird. Der Arbeitskampf ist ein hohes Gut und es nur richtig, dass er auch ausgetragen wird. Darüberhinaus passiert es so oft, dass Züge ausfallen, Wagen fehlen, irgendwelche Leitungen gestört sind, dass man wohl nicht nur an diesen kommenden Tagen zu spät kommt. Ich hab leicht reden, ich fahre nur unregelmäßig Bahn und dann so gut wie immer privat, da stört mich die Verspätung wenig, zumal es immer Langstrecke ist, da muss ich eh viel Zeit einplanen, aber man muss das auch mal versuchen einzuordnen.
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skyeagle schrieb:

Ich hab leicht reden, ich fahre nur unregelmäßig Bahn

Verläuft dein Leben stets nach Plan, fährst du selten Deutsche Bahn....
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Xaver08 schrieb:

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...

Kenn ich.
Bin vor ein paar Wochen eine Stunde später in Innsbruck als geplant angekommen mit dem Zug.
Wäre interessant zu wissen, was Autofahrer sagen würden, denen es so ginge...
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reggaetyp schrieb:

Xaver08 schrieb:

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...

Kenn ich.
Bin vor ein paar Wochen eine Stunde später in Innsbruck als geplant angekommen mit dem Zug.
Wäre interessant zu wissen, was Autofahrer sagen würden, denen es so ginge...

Ich teile euren Standpunkt ja grundsätzlich. Wenn die Bahn funktioniert wie geplant, ist sie mAn als Verkehrsmittel nicht zu toppen.

Der Fairness halber muss man aber schon sagen, dass es bei der Debatte um die Leistungen der Bahn aber nicht darum geht mal ein Stündchen länger zu brauchen bei ner Fahrt quer durch Europa, sondern um gravierende Verspätungen und Ausfälle, die eine Bahnreise, vor allem wenn es um was geht, schon recht unsicher werden lassen.

Wenn man bspw., weil man um 12 ein Vorstellungsgespräch hat, lieber am Vortag anreist, denn: who knows???, dann sagt das einiges aus. Oder wenn zweimal umsteigen schon fast sicher bedeutet, dass man entweder in Kassel/Wilhelmshöhe oder in Hannover eine Stunde wartet, weil Anschlusszug weg, dann darf man schon mal fragen, warum man dafür 60€ berappt, wenn der Vertrag regelmäßig nicht eingehalten werden kann.
Also: Bahnfahren ist super, aber es ist auch nicht wenig unsicher und dass das mit dem Auto gegengerechnet wird, ist schon verständlich.
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reggaetyp schrieb:

Xaver08 schrieb:

Das ist diese eigenartige Diskrepanz oder vielleicht auch eine Wahrnehmungsstoerung, stehen Leute im Stau, kommt keiner auf die Idee darueber zu orakeln, dass man ja Zug fahren wuerde/muesse mangels Planbarkeit des Autofahrens...

Kenn ich.
Bin vor ein paar Wochen eine Stunde später in Innsbruck als geplant angekommen mit dem Zug.
Wäre interessant zu wissen, was Autofahrer sagen würden, denen es so ginge...

Ich teile euren Standpunkt ja grundsätzlich. Wenn die Bahn funktioniert wie geplant, ist sie mAn als Verkehrsmittel nicht zu toppen.

Der Fairness halber muss man aber schon sagen, dass es bei der Debatte um die Leistungen der Bahn aber nicht darum geht mal ein Stündchen länger zu brauchen bei ner Fahrt quer durch Europa, sondern um gravierende Verspätungen und Ausfälle, die eine Bahnreise, vor allem wenn es um was geht, schon recht unsicher werden lassen.

Wenn man bspw., weil man um 12 ein Vorstellungsgespräch hat, lieber am Vortag anreist, denn: who knows???, dann sagt das einiges aus. Oder wenn zweimal umsteigen schon fast sicher bedeutet, dass man entweder in Kassel/Wilhelmshöhe oder in Hannover eine Stunde wartet, weil Anschlusszug weg, dann darf man schon mal fragen, warum man dafür 60€ berappt, wenn der Vertrag regelmäßig nicht eingehalten werden kann.
Also: Bahnfahren ist super, aber es ist auch nicht wenig unsicher und dass das mit dem Auto gegengerechnet wird, ist schon verständlich.
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Knueller schrieb:

Also: Bahnfahren ist super, aber es ist auch nicht wenig unsicher und dass das mit dem Auto gegengerechnet wird, ist schon verständlich.

Der Unterschied ist, dass es bei einer privaten Autofahrt keine festgelegten Ankunftszeiten gibt.
Ich kenne jedenfalls niemand, der sagt: Um 18:00 Uhr bin ich in Venedig, und wenn er dann um 19:00 Uhr ankommt, Zeter und Mordio schreit.
Die Verspätung durch Stau oder schlechtes Wetter ist immer bereits eingepreist.
Außerdem ist man höchsten selbst schuld und hat dann keinen Bock, sich selbst zu kasteien.


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