Nach der Bundestagswahl 2013: Was wird aus der AfD?


Thread wurde von SGE_Werner am Dienstag, 24. Januar 2017, 10:54 Uhr um 10:54 Uhr gesperrt weil:
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micl schrieb:

Mir ist aber immer noch lieber, die Nazis wählen AfD, als wenn die NPD wieder stark wird (wäre ohne die AfD so).

Mir ist eine NPD mit 4 Prozent lieber als eine AfD mit 12 Prozent. Bei den NPD-Stiernacken weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat. Die AfD ist praktisch das selbe nur mit zivilisatorischem Anstrich.
Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.
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Raggamuffin schrieb:

Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.
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DM-SGE schrieb:

Der Interviewer hätte es ja nach der ersten Antwort Petrys Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.** dabei belassen können *und nicht weiter insistieren müssen, um ausdrücklich herauszulocken, was sich *als letzte Konsequenz *bei einem bewaffneten staatlichen Grenzschützer *im Notfall sowieso zwangsläufig **ergibt.
Er hat eine bestimmte Absicht verfolgt und hat sein Ziel erreicht. Das ist ganz eindeutig.
Petry kann man zum Vorwurf machen, daß sie sich hat auf's Glatteis führen lassen, obwohl sie ja selbst schon geahnt hat, worauf der Interviewer hinaus will.

ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!

Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.

Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.
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ASAP schrieb:

ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.


Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!


Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.


Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.

So sieht es aus. Das Interview war nach allen Regeln und handwerklich sauber.
Zumal, man muss es offenbar immer wieder schreiben, das Interview anschließend zwei mal autorisiert wurde.

Dieses peinliche Opferrollengejammer geht gar nicht.

Auch Beatrix von Storch, an dessen Aussage ja gezweifelt hatte, hat inzwischen ihren Fehler eingeräumt. Eventuell gelingt das Frauke Petry auch.
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ASAP schrieb:

ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.


Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!


Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.


Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.

So sieht es aus. Das Interview war nach allen Regeln und handwerklich sauber.
Zumal, man muss es offenbar immer wieder schreiben, das Interview anschließend zwei mal autorisiert wurde.

Dieses peinliche Opferrollengejammer geht gar nicht.

Auch Beatrix von Storch, an dessen Aussage ja gezweifelt hatte, hat inzwischen ihren Fehler eingeräumt. Eventuell gelingt das Frauke Petry auch.
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reggaetyp schrieb:

Auch Beatrix von Storch, an dessen Aussage ja gezweifelt hatte, hat inzwischen ihren Fehler eingeräumt. Eventuell gelingt das Frauke Petry auch.

Von Storch hat mit einem nicht durchdachten, simplen "Ja" auf Facebook politisch unkorrekt geantwortet und damit den Wahlkämpfern der etablierten Parteien Stoff gegeben. Das war sicher ein Fehler. Petry hat sich hingegen nichts vorzuwerfen. Sie hat nie gesagt, dass auf Flüchtlinge geschossen werden kann/soll/muss/darf, wie wir hier bereits mehrfach festgestellt haben. Wofür sollte sie sich jetzt entschuldigen? Dass ihre Antwort von einigen Medien nachweislich verdreht und populistisch ausgeschlachtet wurde?
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Raggamuffin schrieb:

Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.
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micl schrieb:

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.

Wenn sich jemand in öffentlichen Reden als Nazi ausgibt, um ein Klientel zu bedienen, dann bleibt er für mich auch ein Nazi, selbst wenn er danach wieder "alles ganz anders gemeint" hat.
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Raggamuffin schrieb:

Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.
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micl schrieb:

Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland.

schlimm genug und macht es nicht besser. Man kann nur hoffen, dass die AFD nie in Regierungsverantwortung kommt, aber ausgeschlossen, denn dann müssten sie ja Farbe bekennen. Meckern ist ja viel einfacher
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micl schrieb:

Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland.

schlimm genug und macht es nicht besser. Man kann nur hoffen, dass die AFD nie in Regierungsverantwortung kommt, aber ausgeschlossen, denn dann müssten sie ja Farbe bekennen. Meckern ist ja viel einfacher
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Tafelberg schrieb:

Regierungsverantwortung kommt, aber ausgeschlossen, denn dann müssten sie ja Farbe bekennen.

Welche Politiker in Regierungsverantwortung bekennen denn Farbe? Bezgl. Ehrlichkeit und Entscheidungsfindung ist es da generell wohl eher ziemlich erbärmlich.
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micl schrieb:

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.

Wenn sich jemand in öffentlichen Reden als Nazi ausgibt, um ein Klientel zu bedienen, dann bleibt er für mich auch ein Nazi, selbst wenn er danach wieder "alles ganz anders gemeint" hat.
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Ohne die markigen Sprüche einiger AfD-Politiker läge die NPD jetzt nicht bei den von dir gewünschten 4%, sondern ganz sicher über 5%, im Osten noch weit darüber. Zwingt dich ja keiner AfD zu wählen, aber wir können aktuell wirklich froh sein, dass sie den rechten Rand abfischen.
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DM-SGE schrieb:

Der Interviewer hätte es ja nach der ersten Antwort Petrys Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.** dabei belassen können *und nicht weiter insistieren müssen, um ausdrücklich herauszulocken, was sich *als letzte Konsequenz *bei einem bewaffneten staatlichen Grenzschützer *im Notfall sowieso zwangsläufig **ergibt.
Er hat eine bestimmte Absicht verfolgt und hat sein Ziel erreicht. Das ist ganz eindeutig.
Petry kann man zum Vorwurf machen, daß sie sich hat auf's Glatteis führen lassen, obwohl sie ja selbst schon geahnt hat, worauf der Interviewer hinaus will.

ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!

Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.

Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.
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ASAP schrieb:  


DM-SGE schrieb:Der Interviewer hätte es ja nach der ersten Antwort Petrys Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.** dabei belassen können *und nicht weiter insistieren müssen, um ausdrücklich herauszulocken, was sich *als letzte Konsequenz *bei einem bewaffneten staatlichen Grenzschützer *im Notfall sowieso zwangsläufig **ergibt.
Er hat eine bestimmte Absicht verfolgt und hat sein Ziel erreicht. Das ist ganz eindeutig.
Petry kann man zum Vorwurf machen, daß sie sich hat auf's Glatteis führen lassen, obwohl sie ja selbst schon geahnt hat, worauf der Interviewer hinaus will.


ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.


Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!


Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.


Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152018210/Wo-bleibt-der-souveraene-Umgang-mit-der-AfD.html

ASAP schrieb:

Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte.

Das ist falsch . Les doch mal die Absätze 5 u. 6 im eingestellten Welt.Artikel
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Raggamuffin schrieb:

Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.

Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin. Die markigen Sprüche hört man überwiegend auf öffentlichen Reden in Ostdeutschland. Wenn dieselbe Person dann anschließend interviewt wird, merkt man aber, dass dies kein Nazi ist, sondern dass mit der Rede nur eine gewisse Klientel bedient wurde.
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micl schrieb:  


Raggamuffin schrieb:
Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.


Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin...

R-Type vs. H-Type?
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die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.
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Tafelberg schrieb:

die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Tafelberg schrieb:

aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.

Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  
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Tafelberg schrieb:

die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Tafelberg schrieb:

aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.

Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  
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pelo schrieb:

Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.

Gewagte These.
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Tafelberg schrieb:

die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Tafelberg schrieb:

aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.

Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  
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pelo schrieb:  


Tafelberg schrieb:
die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Tafelberg schrieb:
aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  

aha
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micl schrieb:  


Raggamuffin schrieb:
Was im Wahlprogramm steht, ist für mich weniger ausschlaggebend, als das was AfD-Bekenner so von sich geben. Und das ist nicht nur Nazi-Sprech, sondern auch Nazi-Denk.


Schau dir mal ernsthafte Interviews mit AfD-Politikern an. Alles, was ich da bisher gesehen, gehört und gelesen habe, deutet für mich nicht auf typische Nazis hin...

R-Type vs. H-Type?
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Wedge schrieb:

R-Type vs. H-Type?

Du meinst sicher das hier:
Es gebe in Afrika die "r-Strategie", wonach möglichst viele Nachkommen gezeugt werden, damit einige überleben. In Deutschland verfolge man hingegen die "k-Strategie", wonach wenige Nachkommen gezeugt werden, um die man sich dann intensiv kümmert.

Diese Aussage ist wahrscheinlich sogar sozialwissenschaftlich belegbar. Das Problem hierzulande ist aber, dass man für das Aussprechen solcher Dinge sofort als Nazi beschimpft wird. Und genau weil es solche Tabu-Themen gibt, hat sich Pegida gebildet. Würde man über diese Themen in den Medien ganz normal diskutieren und nicht gleich blocken und die Nazi-Keule schwingen, wäre Pegida überflüssig und nie entstanden.
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pelo schrieb:  


Tafelberg schrieb:
die AFD ist eine reine Protest -und Meckerpartei! Haben sie ein Programm zum Umweltschutz, zur Verkehrspolitik etc.??? Die Partei profitiert ausschließlich von der Flüchtlingskrise -EU ist nicht mehr so im Fokus-, dies ist legitim und dies brennt der Bevölkerung zu recht auf den Nägeln, aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Tafelberg schrieb:
aber ihr mehr oder weniger offensichtliche ausländer- bzw.fremdenfeindliche Attitüde stößt mir bitter auf, daher kein Kreuz bei AFD.


Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  

aha
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Tafelberg schrieb:  


Die AFD ist weder Ausländer  noch Fremdenfeindlich.  


aha

Ja  u daran ändern auch deine ständigen gegenteiligen Behauptungen nichts.
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Wedge schrieb:

R-Type vs. H-Type?

Du meinst sicher das hier:
Es gebe in Afrika die "r-Strategie", wonach möglichst viele Nachkommen gezeugt werden, damit einige überleben. In Deutschland verfolge man hingegen die "k-Strategie", wonach wenige Nachkommen gezeugt werden, um die man sich dann intensiv kümmert.

Diese Aussage ist wahrscheinlich sogar sozialwissenschaftlich belegbar. Das Problem hierzulande ist aber, dass man für das Aussprechen solcher Dinge sofort als Nazi beschimpft wird. Und genau weil es solche Tabu-Themen gibt, hat sich Pegida gebildet. Würde man über diese Themen in den Medien ganz normal diskutieren und nicht gleich blocken und die Nazi-Keule schwingen, wäre Pegida überflüssig und nie entstanden.
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micl schrieb:  


Wedge schrieb:
R-Type vs. H-Type?


Du meinst sicher das hier:
Es gebe in Afrika die "r-Strategie", wonach möglichst viele Nachkommen gezeugt werden, damit einige überleben. In Deutschland verfolge man hingegen die "k-Strategie", wonach wenige Nachkommen gezeugt werden, um die man sich dann intensiv kümmert.


Diese Aussage ist wahrscheinlich sogar sozialwissenschaftlich belegbar. Das Problem hierzulande ist aber, dass man für das Aussprechen solcher Dinge sofort als Nazi beschimpft wird. Und genau weil es solche Tabu-Themen gibt, hat sich Pegida gebildet. Würde man über diese Themen in den Medien ganz normal diskutieren und nicht gleich blocken und die Nazi-Keule schwingen, wäre Pegida überflüssig und nie entstanden.

Alles klar. Vielleicht sollten wir auch nochmal die These diskutieren, dass alle Juden lange Nasen haben, natürlich ohne gleich die Nazikeule zu schwingen. Mit einer ordentlichen Rassenhygiene macht man AfD und NPD auch endlich überflüssig.
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Wedge schrieb:

R-Type vs. H-Type?

Du meinst sicher das hier:
Es gebe in Afrika die "r-Strategie", wonach möglichst viele Nachkommen gezeugt werden, damit einige überleben. In Deutschland verfolge man hingegen die "k-Strategie", wonach wenige Nachkommen gezeugt werden, um die man sich dann intensiv kümmert.

Diese Aussage ist wahrscheinlich sogar sozialwissenschaftlich belegbar. Das Problem hierzulande ist aber, dass man für das Aussprechen solcher Dinge sofort als Nazi beschimpft wird. Und genau weil es solche Tabu-Themen gibt, hat sich Pegida gebildet. Würde man über diese Themen in den Medien ganz normal diskutieren und nicht gleich blocken und die Nazi-Keule schwingen, wäre Pegida überflüssig und nie entstanden.
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Seufz.

Doppelseufz.
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DM-SGE schrieb:

Der Interviewer hätte es ja nach der ersten Antwort Petrys Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.** dabei belassen können *und nicht weiter insistieren müssen, um ausdrücklich herauszulocken, was sich *als letzte Konsequenz *bei einem bewaffneten staatlichen Grenzschützer *im Notfall sowieso zwangsläufig **ergibt.
Er hat eine bestimmte Absicht verfolgt und hat sein Ziel erreicht. Das ist ganz eindeutig.
Petry kann man zum Vorwurf machen, daß sie sich hat auf's Glatteis führen lassen, obwohl sie ja selbst schon geahnt hat, worauf der Interviewer hinaus will.

ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!

Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.

Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.
#
ASAP schrieb:

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen.

Vollkommener Quatsch.
Wäre jemand vom Fach, also ein Polizeiführer oder irgendein für den Grenzschutz zuständiger leitender Beamter gefragt worden, dann wäre das Argument absolut berechtigt, allein schon um hier gegebenenfalls Aufklärung über die Rechtslage zu schaffen.
Aber bei einer Parteivorsitzenden, von der man natürlich mehr als vom Normalmichel erwarten darf, aber eben auch nicht jede fachspezifische Kompetenz, bei so einem Interviewpartner zeugen solche Fragen einfach nur von der dahinter steckenden hinterhältigen Absicht.
Punkt.
#
ASAP schrieb:

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen.

Vollkommener Quatsch.
Wäre jemand vom Fach, also ein Polizeiführer oder irgendein für den Grenzschutz zuständiger leitender Beamter gefragt worden, dann wäre das Argument absolut berechtigt, allein schon um hier gegebenenfalls Aufklärung über die Rechtslage zu schaffen.
Aber bei einer Parteivorsitzenden, von der man natürlich mehr als vom Normalmichel erwarten darf, aber eben auch nicht jede fachspezifische Kompetenz, bei so einem Interviewpartner zeugen solche Fragen einfach nur von der dahinter steckenden hinterhältigen Absicht.
Punkt.
#
Immerhin, spätestens jetzt wissen wir micl ganz gut politisch einzusortieren.
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ASAP schrieb:

Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen.

Vollkommener Quatsch.
Wäre jemand vom Fach, also ein Polizeiführer oder irgendein für den Grenzschutz zuständiger leitender Beamter gefragt worden, dann wäre das Argument absolut berechtigt, allein schon um hier gegebenenfalls Aufklärung über die Rechtslage zu schaffen.
Aber bei einer Parteivorsitzenden, von der man natürlich mehr als vom Normalmichel erwarten darf, aber eben auch nicht jede fachspezifische Kompetenz, bei so einem Interviewpartner zeugen solche Fragen einfach nur von der dahinter steckenden hinterhältigen Absicht.
Punkt.
#
DM-SGE schrieb:

Aber bei einer Parteivorsitzenden, von der man natürlich mehr als vom Normalmichel erwarten darf, aber eben auch nicht jede fachspezifische Kompetenz, bei so einem Interviewpartner zeugen solche Fragen einfach nur von der dahinter steckenden hinterhältigen Absicht.
Punkt.

Man darf doch aber nachfragen, wie sich die Frauke das mit den Obergrenzen und nicht ins Land lassen in der Praxis konkret vorstellt. Denn an dem Punkt fehlt die Erklärung, wie man dies OHNE Schießbefehl durchsetzen will.
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ASAP schrieb:  


DM-SGE schrieb:Der Interviewer hätte es ja nach der ersten Antwort Petrys Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.** dabei belassen können *und nicht weiter insistieren müssen, um ausdrücklich herauszulocken, was sich *als letzte Konsequenz *bei einem bewaffneten staatlichen Grenzschützer *im Notfall sowieso zwangsläufig **ergibt.
Er hat eine bestimmte Absicht verfolgt und hat sein Ziel erreicht. Das ist ganz eindeutig.
Petry kann man zum Vorwurf machen, daß sie sich hat auf's Glatteis führen lassen, obwohl sie ja selbst schon geahnt hat, worauf der Interviewer hinaus will.


ein guter Interviewnehmer fragt ggf. nach falls, damit der Interviewgeber seine Antworten präzisieren kann und genau das hat der Mannheimer Morgen hier getan. Das hat nichts mit Glatteis zu tun, sondern ist imho solides Journalistenhandwerk.


Die Aussage Frau Petrys: "Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt." ist zunächst völlig unpräzise beantwortet in welcher Art und Weise die Polizei (sowohl als Polizeiorganisation als auch als indiviueller Polizist/Person) das bewerkstelligen soll, somit ist eine Rückfrage hier gerechtfertigt gewesen. Hier hätte es bestimmt noch reichlich Allgemeinplätze gegeben mit denen man hätte Antworten können. Die Erwähnung der Schusswaffe ist wie bereits mehrfach hier besprochen nicht irgendeine "letzte Konsequenz/Notfall/zwangsläufig", sondern eher eine falsche Einschätzung/Kenntnis unserer Rechtslage!


Das die Antwort so entlarvend ausfällt ist tatsächlich der amateurhaften Auftreten der Neupolitikerin geschuldet. Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte. Hat sie aber nicht getan! Ihr Fehler, nicht der des Mannheimer Morgens.


Anstatt den Fehler einzugestehen begibt die AFD sich wieder in die bevorzugte Opferrolle, dass die Medien alles falsch verstehen bzw. verdrehen. Aber auch für die AFD gilt die Regel des Komunikationsmodells, in dem der Sender für das korrekte Verständnis der Nachricht beim Empfänger verantwortlich ist.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152018210/Wo-bleibt-der-souveraene-Umgang-mit-der-AfD.html

ASAP schrieb:

Das man in einen Fettnapf tritt, ändert aber nichts am Kern Ihrer Aussage. Das hätte sie bei der Autorisierung des Interviews korrigieren können, wenn Sie den etwas anderes gesagt haben wollte.

Das ist falsch . Les doch mal die Absätze 5 u. 6 im eingestellten Welt.Artikel
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pelo schrieb:

Das ist falsch . Les doch mal die Absätze 5 u. 6 im eingestellten Welt.Artikel

nein, es ist nicht falsch. Niemand hat Frau Petry etwas "aus der Nase gezogen" (lt. Welt) und niemand kann von einem Medium Hofberichterstattung erwarten. Gerne darfst Du dazu den folgenden Link der FAZ lesen

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-petry-streicht-aussage-zu-waffeneinsatz-aus-interview-14053803.html


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