Terroranschläge in Paris


Thread wurde von prothurk am Samstag, 16. Juli 2016, 15:10 Uhr um 15:10 Uhr gesperrt weil:
Bitte geht mal in Euch und überprüft Eure Wortwahl. Hier ist jetzt erstmal zu, prothurk
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Sehr guter Beitrag:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148935457/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html

Wir müssen Dinge tun, die bisher undenkbar waren

Die Anschläge von Paris sind ein Wendepunkt. Europas Politik muss jetzt Maßnahmen ergreifen, die bisher umstritten waren: Einwanderungsgesetze ändern, Grenzen besser sichern – und von Israel lernen.
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...Ach ja...und soetwas wie Molenbeek entsteht, wenn Integration total gescheitert ist. Das sind Parallelgesellschaften, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Sozusagen ein Staat im Staat.
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Aragorn schrieb:

nd soetwas wie Molenbeek entsteht, wenn Integration total gescheitert ist. Das sind Parallelgesellschaften, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Sozusagen ein Staat im Staat.

Schon mal da gewesen?

Ich kann das nach einem Kurzbesuch vor drei Jahren dort so nicht bestätigen.
Übrigens laut Berichten im ÖR TV auch die meisten der dort lebenden menschen nicht.

Zugegeben, nur ein sehr flüchtiger Eindruck meinerseits.
Aber vielleicht kannst du mich mit eigenen Erfahrungen oder mehr Informationen aus Medien oder Berichten widerlegen.
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AdlertraegerSGE schrieb:

Die Ausarbeitung von einem Konzept ist natürlich wichtig, und dabei müssen die regionalen Akteure einbezogen werden. Die Sache mit Assad und dem Bürgerkriegs-Zuständen in Syrien machen es nicht einfacher. Eine Schutz-Zone halte ich wie gesagt dennoch für sinnvoll.


@Würzburger: Nur weil es Beispiele für unberechtigte oder mangelhaft durchgeführte Interventionen gibt, heisst es nicht, dass sie per se verkehrt sind. Wie gesagt, der 2.Weltkrieg kann als Beispiel für eine sinnvollen und wichtiges EIngrefen (auch nicht direkt attackierter) Staaten gegen Hitler gesehen werden, auch die Intervention in Jugoslawien ist nicht zwangsläufig als Misserfolg zu werten und es ist  durchaus möglich, dass der Konflikt bei einem Nicht-Eingreifen noch mehr Opfer gefordert hätte.
Du sagst ausserdem nur, was alles nicht hilft. Was ist dein Umkehrschluß? Dem Massenmord, den der IS auf seinem Gebiet durchführt, weiter mit ansehen?


Die ganze Sache ist sehr komplex und wird uns noch lange beschäftigen, das ist klar. Ich halte es jedoch für fahrlässig, militärische Maßnahmen (dabei unter anderem explizit Bodentruppen) auszuschließen.
Und ach ja, dass Deutschland militärisch probleme hat, so einen Einsatz logistisch zu stemmen, halte ich für ein Versäumnis unserer Politik.

Das ist ja nicht falsch. Klar mag es Situationen geben, in denen ein militärisches Eingreifen sinnvoll erscheint. Aber schaun wir uns doch diesen Fall konkret an! Ich hatte das weiter oben schon geschrieben. Mit dem IS hat man es nicht mit einem klar umrissenen Phänomen zu tun, das durch die Bevölkerung eines Staates getragen wird. Noch dazu findet diese Auseinandersetzung in einer Region statt die gründlich destabilisiert und gespalten ist.
Ich kann mir vorstellen, dass ein entschlossenes Eingreifen der westlichen Welt, den IS regional vorrübergehend in weiten Teilen entmachten würde. Aber das hätte nicht zur Folge, dass dann eine irgendwie geartete Staatsmacht ins Vakuum stoßen würde, sondern nur, dass sofort nach Ende der Intervention die unterschiedlichen Parteien, die vorrübergehend im Kampf gegen den IS geeint gewesen wären, sofort versuchen würden ihre jeweiligen Interessen bestmöglich durchzusetzen. der Rückgriff auf ein Staatengebilde ist da eben nicht möglich. Ich verweise nochmal auf Afghanistan und was sich nach der Nato-Intervention dort seitdem abspielt.
Natürlich könnte man sich auf Assad einigen. Vielleicht will das außer den Russen noch irgendjemand?

Es gibt keine militärische Lösung. Lösungen müssen am Verhandlungstisch gefunden werden. Die Möglichkeiten Druck auszuüben müssen ausgeschöpft werden.
Und hier denke ich an die Türkei (bzgl. der Kurden), die Golfstaaten mit ihrer ambivalenten Politik gegenüber islamischen Fundamentalisten, an Israel und Palästina um nur einige zu nennen. Hier könnte man Vorraussetzunge verändern. Allemal sinnvoller als Rachfeldzüge ohne schlüssige Zielsetzung!
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FrankenAdler schrieb:

Ich kann mir vorstellen, dass ein entschlossenes Eingreifen der westlichen Welt, den IS regional vorrübergehend in weiten Teilen entmachten würde. Aber das hätte nicht zur Folge, dass dann eine irgendwie geartete Staatsmacht ins Vakuum stoßen würde, sondern nur, dass sofort nach Ende der Intervention die unterschiedlichen Parteien, die vorrübergehend im Kampf gegen den IS geeint gewesen wären, sofort versuchen würden ihre jeweiligen Interessen bestmöglich durchzusetzen.

ich kann nicht beurteilen, ob die darstellung von der n-tv seite die lage richtig wiedergibt. sie schafft aber einen überblick darüber, wie wenig schwarz/weiß die ganze sitaution ist.

http://www.n-tv.de/politik/Was-den-IS-am-Leben-haelt-article16362851.html

zumindest deckt sich die darstellung mit vielem was ich zu den einzelnen interessenslagen gelesen habe.
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Sehr guter Beitrag:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148935457/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html

Wir müssen Dinge tun, die bisher undenkbar waren

Die Anschläge von Paris sind ein Wendepunkt. Europas Politik muss jetzt Maßnahmen ergreifen, die bisher umstritten waren: Einwanderungsgesetze ändern, Grenzen besser sichern – und von Israel lernen.
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man du lässt es nicht (absichtlich?) so einen .... zu verlinken

Die Springer-Ehrenpreis Trägerin
Wie Ayaan Hirsi Ali Breiviks Massenmord erklärt

"seine Ansichten öffentlich kundzutun, zensiert worden seien, habe er keine andere Wahl gehabt als zur Gewalt zu greifen,“ trägt Hirsi Ali vor."

http://www.cicero.de/salon/wie-ayaan-hirsi-ali-breiviks-massenmord-erklaert/49381
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Aragorn schrieb:

nd soetwas wie Molenbeek entsteht, wenn Integration total gescheitert ist. Das sind Parallelgesellschaften, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Sozusagen ein Staat im Staat.

Schon mal da gewesen?

Ich kann das nach einem Kurzbesuch vor drei Jahren dort so nicht bestätigen.
Übrigens laut Berichten im ÖR TV auch die meisten der dort lebenden menschen nicht.

Zugegeben, nur ein sehr flüchtiger Eindruck meinerseits.
Aber vielleicht kannst du mich mit eigenen Erfahrungen oder mehr Informationen aus Medien oder Berichten widerlegen.
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Es ist ja so eine dermaßene Informationsflut momentant, deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich die Quelle nicht nennen kann (glaube, Guardian):
Das, was ein Augenzeuge der Geiselnahme berichtete, war, dass die Terroristen nichts mehr fürchteten und verstörte, war Zusammenhalt, Zusammenstehen, Einstehen für Werte wie Liberalismus, Pluralismus, das Leben leben und positiv nach vorne schauen.

Im Sinne des norwegischen Regierungschef nach dem Amoklauf von Brejvik.
Meines Erachtens die beste Antwort auf den Terror von Daesh.

Ein Bodenkrieg?
Auf Korea, Vietnam, Somalia, Irak, Afghanistan und die Folgen wurde hier schon so oft hingewiesen - ich mach es trotzdem noch mal. Die Folgen waren und sind verheerend.
Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege, Destabilisierungen und kurzsichtigen populistischen Aktionen ohne Nachhaltigkeit.
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FrankenAdler schrieb:  


HeinzGründel schrieb:
öhmm wo habe ich jetzt eine Militäraktion gefordert?


Aber vielleicht ist das die Lösung?


Ach! Was forderst du denn dann, wenn du auf Bündnisverpflichtungen hinweist?

Ich habe zunächst einmal auf die Nachrichtenlage hingewiesen , in dieser Nachrichtenlage ist der Hinweis auf auf eine Beistandsverpflichtung mit der sich die Bundesregierung ( nicht Ich) konfrontiert sieht, richtig . , dann habe ich ne Frage gestellt. Die kannst du beantworten oder nicht. kein Problem. Geht übrigens auch ohne Augenrollen.
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HeinzGründel schrieb:  


FrankenAdler schrieb:  


HeinzGründel schrieb:
öhmm wo habe ich jetzt eine Militäraktion gefordert?


Aber vielleicht ist das die Lösung?


Ach! Was forderst du denn dann, wenn du auf Bündnisverpflichtungen hinweist?


Ich habe zunächst einmal auf die Nachrichtenlage hingewiesen , in dieser Nachrichtenlage ist der Hinweis auf auf eine Beistandsverpflichtung mit der sich die Bundesregierung ( nicht Ich) konfrontiert sieht, richtig . , dann habe ich ne Frage gestellt. Die kannst du beantworten oder nicht. kein Problem. Geht übrigens auch ohne Augenrollen.

Tja Heinz. Augenrollen muss natürlich nicht sein. Ja, Merkel ist tatsächlich in einer Sch...-Nummer grad. Ähnlich wie es damals Schröder war. Und, bei allem was man an ihr richtig blöd finden mag, es freut mich, dass sie nicht mit wehenden Fahnen jede Vernunft fahren lässt und erstmal auf die Bremse tritt.
Man kann und man wird Frankreich als IMHO wichtigsten Bündnispartner natürlich zur Seite stehen müssen. In erster Linie ist der Job der deutschen Regierung jetzt aber zu beruhigen und zu versuchen, die Situation in rationale Bahnen zu bekommen.
Ich glaube nicht, dass Frankreich ein Interesse daran hat, eine größtmögliche Eskalation herbei zu führen. Ich denke Frankreichs Interesse geht eher dahin jetzt vorzuführen, dass Bündnispartner, Hochkaräter solidarisch an seiner Seite stehen. Sollte Frankreich an der Eskalationsschraube drehen, wird der Freitag nur ein Auftakt sein, in einem Reigen von Blut und Gewalt.
Hier weiter mit klarem Kopf zu argumentieren, ist die wichtigste Aufgabe von echten Freunden zu dieser Zeit!
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Es ist ja so eine dermaßene Informationsflut momentant, deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich die Quelle nicht nennen kann (glaube, Guardian):
Das, was ein Augenzeuge der Geiselnahme berichtete, war, dass die Terroristen nichts mehr fürchteten und verstörte, war Zusammenhalt, Zusammenstehen, Einstehen für Werte wie Liberalismus, Pluralismus, das Leben leben und positiv nach vorne schauen.

Im Sinne des norwegischen Regierungschef nach dem Amoklauf von Brejvik.
Meines Erachtens die beste Antwort auf den Terror von Daesh.

Ein Bodenkrieg?
Auf Korea, Vietnam, Somalia, Irak, Afghanistan und die Folgen wurde hier schon so oft hingewiesen - ich mach es trotzdem noch mal. Die Folgen waren und sind verheerend.
Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege, Destabilisierungen und kurzsichtigen populistischen Aktionen ohne Nachhaltigkeit.
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reggaetyp schrieb:

Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege,

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Mal ein paar andere Beispiele:

Die Judenvergasung war eine unmittelbar und direkt Folge des Vertrags von Versailles?

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?
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reggaetyp schrieb:

Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege,

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Mal ein paar andere Beispiele:

Die Judenvergasung war eine unmittelbar und direkt Folge des Vertrags von Versailles?

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?
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Bigbamboo schrieb:

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?

eine seltsame Frage
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reggaetyp schrieb:

Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege,

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Mal ein paar andere Beispiele:

Die Judenvergasung war eine unmittelbar und direkt Folge des Vertrags von Versailles?

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen

denkbar
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


Bigbamboo schrieb:
Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.


Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.


Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.

Genau. Wenn man Islamisten nur in Ruhe lässt, dann passiert auch nichts. Träum weiter.
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reggaetyp schrieb:

Unter anderem sind die Anschläge von Paris eine unmittelbare und direkte Folge dieser letzten beiden  Kriege,

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Mal ein paar andere Beispiele:

Die Judenvergasung war eine unmittelbar und direkt Folge des Vertrags von Versailles?

Flüchtlingsheime anzuzünden ist eine unmittelbar und direkt Folge der Flüchtlingspolitik Merkels?
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Bigbamboo schrieb:

Ich kann diese Folge-von-Scheiße nicht mehr hören.

Ist aber so. Auch, wenn du es nicht mehr hören magst.
Wie glaubst du, hat sich diese Organisation dort breit machen können und diese Gegend als ihre Basis auswählen können?

Weil da alles in Schutt und Asche lag. Weil es keinerlei staatliche und gesellschaftliche Strukturen mehr gab, jegliche Ordnung zerbombt wurde und ein Vakuum entstand. Und in das ist Daesh hinein gestossen.

Ich glaube, du hast mich gründlich missverstanden: Nicht weil die bösen Westler den Krieg dort führten, sondern weil sie eine ohnehin kritische Region komplett destabilisierten, schufen sie Raum und Voraussetzung für Terroristen. Und zwar die idealsten, die sich so Kranke nur wünschen können.
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen

absolut richtig, aber ich schrub ja schon der Mensch ist nicht friedensfähig!
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WuerzburgerAdler schrieb:  


Bigbamboo schrieb:
Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.


Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.


Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.

Genau. Wenn man Islamisten nur in Ruhe lässt, dann passiert auch nichts. Träum weiter.
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Aber rein ins Land. Kaputtmachen, Strukturen zerstören und wieder raus ausm Land hat funktioniert? Ich glaub nicht.
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Bigbamboo schrieb:

Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Weil es zum Großteil französische Menschen waren, die diese Taten begangen haben.

Oder ist für Dich erst der ein echter Franzose, dessen Vater und Großvater schon Franzose waren?
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WuerzburgerAdler schrieb:  


Bigbamboo schrieb:
Wer Menschen erschießt, weil diese ein Glas Wein trinken und Musik hören wollen, findet doch Afghanistan gar nicht auf der Landkarte.


Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.


Du kannst es drehen und wenden, aber reggae hat recht. Ohne die Irakkriege und sonstigen Interventionen wäre das Konzert in Paris unbehelligt und friedlich zu Ende gegangen.

Genau. Wenn man Islamisten nur in Ruhe lässt, dann passiert auch nichts. Träum weiter.
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eagle-1899 schrieb:

Genau. Wenn man Islamisten nur in Ruhe lässt, dann passiert auch nichts. Träum weiter.

"genau, wenn man jetzt mal da unten richtig reinhaut ist ruhe. am besten ne atombombe..."
wäre vielleicht eine ähnlich pauschalisierende antwort. ich habe aber weder reggaetyps noch wa antwort dahin verstanden, daß es ums "in ruhe lassen der islamisten" geht, trotzdem besteht doch die möglichkeit, daß der irakkrieg mit bestandteil für das erstarken des is war.

wieso schliesst du das pauschal aus?
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Sehr guter Beitrag:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148935457/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html

Wir müssen Dinge tun, die bisher undenkbar waren

Die Anschläge von Paris sind ein Wendepunkt. Europas Politik muss jetzt Maßnahmen ergreifen, die bisher umstritten waren: Einwanderungsgesetze ändern, Grenzen besser sichern – und von Israel lernen.
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eagle-1899 schrieb:

Sehr guter Beitrag:


http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148935457/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html


Wir müssen Dinge tun, die bisher undenkbar waren


Die Anschläge von Paris sind ein Wendepunkt. Europas Politik muss jetzt Maßnahmen ergreifen, die bisher umstritten waren: Einwanderungsgesetze ändern, Grenzen besser sichern – und von Israel lernen.

Ich finde den Beitrag beschissen.
Und zwar von A-Z.
Dazu kommt noch, dass diese Frau nach ihren eigenen Maßstäben gar keinen Niederländischen Pass besitzen dürfte oder Asyl hätte erhalten dürfen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Und wer das glaubt soll auch sagen, warum es ausgerechnet französische Menschen waren, die dran glauben mussten.

Weil es zum Großteil französische Menschen waren, die diese Taten begangen haben.

Oder ist für Dich erst der ein echter Franzose, dessen Vater und Großvater schon Franzose waren?
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Zumindest haben die Kriege im Irak und in Afghanistan durchaus eine bereits vorhandene Spirale der Gewalt beschleunigt. Diese Kriege haben bzgl. Rekrutierung von Anhängern Motive geliefert, eben genauso wie Versailles Motive für die NSDAP geliefert haben, um zu rekturieren. Islamistischen Terror gab es aber schon weit vor den Kriegen 2001 und 2003. Der Anschlag aufs WTC 1993 nur als Beispiel.

Und Selbstmordanschläge etc. gabs schon 1983 in Beirut mit 241 toten US-Soldaten durch vermutlich schiitische Terroristen.
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FrankenAdler schrieb:  


HeinzGründel schrieb:
öhmm wo habe ich jetzt eine Militäraktion gefordert?


Aber vielleicht ist das die Lösung?


Ach! Was forderst du denn dann, wenn du auf Bündnisverpflichtungen hinweist?

Ich habe zunächst einmal auf die Nachrichtenlage hingewiesen , in dieser Nachrichtenlage ist der Hinweis auf auf eine Beistandsverpflichtung mit der sich die Bundesregierung ( nicht Ich) konfrontiert sieht, richtig . , dann habe ich ne Frage gestellt. Die kannst du beantworten oder nicht. kein Problem. Geht übrigens auch ohne Augenrollen.
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HeinzGründel schrieb:

dann habe ich ne Frage gestellt. Die kannst du beantworten oder nicht. kein Problem.

Ja. Du wählst hier seit Wochen eher die zweite Option. Fragen nicht zu beantworten. Wie du schreibst: Kein Problem.
Der Diskussion zuträglich ist diese Form von (Nicht-) Austausch halt nicht unbedingt. Von mir aus ohne Augenrollen.
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Aragorn schrieb:

nd soetwas wie Molenbeek entsteht, wenn Integration total gescheitert ist. Das sind Parallelgesellschaften, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Sozusagen ein Staat im Staat.

Schon mal da gewesen?

Ich kann das nach einem Kurzbesuch vor drei Jahren dort so nicht bestätigen.
Übrigens laut Berichten im ÖR TV auch die meisten der dort lebenden menschen nicht.

Zugegeben, nur ein sehr flüchtiger Eindruck meinerseits.
Aber vielleicht kannst du mich mit eigenen Erfahrungen oder mehr Informationen aus Medien oder Berichten widerlegen.
#
reggaetyp schrieb:  


Aragorn schrieb:
nd soetwas wie Molenbeek entsteht, wenn Integration total gescheitert ist. Das sind Parallelgesellschaften, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Sozusagen ein Staat im Staat.


Schon mal da gewesen?


Ich kann das nach einem Kurzbesuch vor drei Jahren dort so nicht bestätigen.
Übrigens laut Berichten im ÖR TV auch die meisten der dort lebenden menschen nicht.


Zugegeben, nur ein sehr flüchtiger Eindruck meinerseits.
Aber vielleicht kannst du mich mit eigenen Erfahrungen oder mehr Informationen aus Medien oder Berichten widerlegen.

Molenbeek ist überall... man muß nur am Höchster Bahnhof aussteigen oder einen Spaziergang durch's Gallus machen... ich würde mich sehr wundern wenn da in dem einen oder anderen Hinterzimmer nicht ähnliche Gedankengute verbreitet werden wie im besagten "Ghetto"-Viertel von Brüssel!
Wir müssen damit leben das es jederzeit hochgehen kann, überall... an der Hauptwache, in irgendeiner Kneipe, im Kino, vorm Spiel an irgendeinem Bierstand... überall!

Bittere Erkenntnis...


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