Niko Kovac - Diskussion


Thread wurde von bils am Mittwoch, 03. Oktober 2018, 13:25 Uhr um 13:25 Uhr gesperrt weil:
Siehe letzter Beitrag
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RAUS, mit dem dem Blender!!!  Ist Zumutung den noch mit Adler auf Bank zu sehen. Der wird in NIE den Charakter und Stolz eines AMFG haben den LÜGNER!!!!
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Ich bin mal ein beleidigtes Kleinkind und gönne Kovac es nicht, am nächsten Samstag im Pokal bei der SGE auf der Bank zu sitzen.
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Saison vorbei, schauen wir mal, welchen Trainer die Bayern nach Weltklasse Coaches wie Pep, Ancelotti oder Heynckes holen. Es musste ja unbedingt einer sein, der unsere Sprache spricht. Punkterating dieser Trainer in der Bundesliga:

1. Heynckes 2,58 PpS
2. Korkut 2,21
3. Tedesco 1,85
4. Stöger 1,74
5. Titz 1,63
6. Herrlich 1,62
7. Nagelsmann 1,62
8. Hasenhüttl 1,56
9. Kohfeldt 1,54
10. Kovac 1,44

Wow, die Bayern gönnen sich so richtig. Immerhin noch knapp vor Hecking. Glückwunsch.
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Kovac ist der Unvollendete.

Letzte Saison haben wir schon eine große Chance gegen recht schwache Mitkonkurrenten auf den internationalen Platz liegen gelassen.

Aber diese Saison noch einen internationalen Platz zu verspielen mit nur einem Sieg aus den letzten 7 Ligaspielen - das ist unfassbar.

Kovac hat mit seinem katastrophalen Auftritt seinen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet. Mehrfach hat man überlegt, ob man Kovac entlassen sollte. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und selbst wenn wir dann nicht die 2,2 Millionen Ablöse für ihn kriegen würden, das sollte dort keine Rolle spielen.

Kovac wird jetzt schon als sehr beschädigt nach München gehen, denn er hat nichts Vorweisbares mit Frankfurt final geleistet. Beide Male hat er im Endspurt die große Chance auf die Europa League liegengelassen.

Heute hat man gesehen, dass die Mannschaft sich nicht mehr für den Trainer zerreißt und er sie in so einem wichtigen Spiel scheinbar nicht erreichen kann oder sie irgendwie unnötig verkrampfen unter dem Druck. Kovac hat seinen Beitrag hierzu geleistet - ob direkt oder indirekt ist egal.

Wie dem auch sei, was bleibt übrig? Ich würde Kovac entlassen. Wir brauchen einen Impuls für das Pokalfinale. Er hat sich die Chance auf das Pokalfinale mit seinem Verhalten bei seinem nachvollziehbaren Wechsel und der daraus resultierenden Niederlagenserie in der Liga verspielt.
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Ich bin mal ein beleidigtes Kleinkind und gönne Kovac es nicht, am nächsten Samstag im Pokal bei der SGE auf der Bank zu sitzen.
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Mainhattener schrieb:

Ich bin mal ein beleidigtes Kleinkind und gönne Kovac es nicht, am nächsten Samstag im Pokal bei der SGE auf der Bank zu sitzen.

Ich auch nicht
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Mainhattener schrieb:

Ich bin mal ein beleidigtes Kleinkind und gönne Kovac es nicht, am nächsten Samstag im Pokal bei der SGE auf der Bank zu sitzen.

Ich auch nicht
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Basaltkopp schrieb:

Mainhattener schrieb:

Ich bin mal ein beleidigtes Kleinkind und gönne Kovac es nicht, am nächsten Samstag im Pokal bei der SGE auf der Bank zu sitzen.

Ich auch nicht

Ich auch nicht, wird er aber....Stand jetzt....
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Kovac ist der Unvollendete.

Letzte Saison haben wir schon eine große Chance gegen recht schwache Mitkonkurrenten auf den internationalen Platz liegen gelassen.

Aber diese Saison noch einen internationalen Platz zu verspielen mit nur einem Sieg aus den letzten 7 Ligaspielen - das ist unfassbar.

Kovac hat mit seinem katastrophalen Auftritt seinen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet. Mehrfach hat man überlegt, ob man Kovac entlassen sollte. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und selbst wenn wir dann nicht die 2,2 Millionen Ablöse für ihn kriegen würden, das sollte dort keine Rolle spielen.

Kovac wird jetzt schon als sehr beschädigt nach München gehen, denn er hat nichts Vorweisbares mit Frankfurt final geleistet. Beide Male hat er im Endspurt die große Chance auf die Europa League liegengelassen.

Heute hat man gesehen, dass die Mannschaft sich nicht mehr für den Trainer zerreißt und er sie in so einem wichtigen Spiel scheinbar nicht erreichen kann oder sie irgendwie unnötig verkrampfen unter dem Druck. Kovac hat seinen Beitrag hierzu geleistet - ob direkt oder indirekt ist egal.

Wie dem auch sei, was bleibt übrig? Ich würde Kovac entlassen. Wir brauchen einen Impuls für das Pokalfinale. Er hat sich die Chance auf das Pokalfinale mit seinem Verhalten bei seinem nachvollziehbaren Wechsel und der daraus resultierenden Niederlagenserie in der Liga verspielt.
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1. entlassen wäre dumm, da man auf die Ablöse verzichtet, wenn dann sollte man ihn beurlauben.
2.wer sich als Spieler in so einem wichtigen Spiel nicht automatisch den ***** aufreißt, der hat seinen Beruf verfehlt. Bis auf Boateng dürften nicht all zu viele in ihrer Karriere in den Genuss von internationalen Vereinsspielen gekommen sein.
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Selbst ohne den Zorn, den viele hier auf NK haben ist das ähnlich wie bei AV damals.
Wenn man eine weile Fußball verfolgt hat kennt man den Zeitpunkt, ab dem ein Trainer verschlissen ist.
Man sollte dann professionell und nicht emotional handeln und den Trainer entlassen/freistellen.

Das Spiel gegen Bayern werden wir sehr wahrscheinlich verlieren, Kovac oder nicht. Ohne Kovac wäre aber die Chance in der Liga bedeutend (!) größer gewesen. Man hatte nichts zu verlieren- wenn der Übergangstrainer nicht gezündet hätte wäre nächste Saison eh ein neuer Trainer gekommen. Das sah mir zu sehr nach dem trainerstabilen "Aussitzen" der Bruchhagen-Ära aus was ich eigentlich für überwunden hielt.

Bitte einfach als Zeichen an die Mannschaft Kovac für Berlin streichen und Meier als Joker mitnehmen.
Ich befürchte allerdings, dass das nicht erhört wird.
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Hradecky deutet im Interview (siehe Wiesbadener Kurier) etwas über das Training an: "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren". Was will er sagen?
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Hradecky deutet im Interview (siehe Wiesbadener Kurier) etwas über das Training an: "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren". Was will er sagen?
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grinch schrieb:

Hradecky deutet im Interview (siehe Wiesbadener Kurier) etwas über das Training an: "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren". Was will er sagen?


So sehr Kovac für seine langen Trainingseinheiten hier gelobt wurde, habe ich irgendwie die Befürchtung, dass das nicht gerade sich auf Dauer positiv auswirkt. Das könnte er meinen. Wenn er spielerische Elemente meint, müsste es konkretisiert werden. Wenn es zu lasch wäre das Training, hätte man wohl anderes von denen gehört, die öfters beim Training sind.
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Hradecky deutet im Interview (siehe Wiesbadener Kurier) etwas über das Training an: "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren". Was will er sagen?
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grinch schrieb:

Hradecky deutet im Interview (siehe Wiesbadener Kurier) etwas über das Training an: "Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren". Was will er sagen?

Wie was will er sagen? Da steht doch, was er sagen will, weil er es eben sagt.

"Nach dem Bayern-Spiel haben wir weniger trainiert und gegen den HSV gewonnen. Diesmal haben wir mehr gemacht und verloren. Es ist alles eine Frage der Energie."
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um mal das ganze zitat zu bringen:
"Wer so auftritt, hat in Europa nichts verloren. Wir bedienen heute alle Klischees: Wir waren nicht gut in den Zweikämpfen, sind nicht genug gelaufen. Wenn ich zur Halbzeit weiß, dass Stuttgart 2:1 führt, muss ich mehr tun, um noch zwei Tore zu schießen. Wir haben es nicht heute verloren, die letzten sechs Wochen waren wir zu schlecht. Es ist schon paradox: Nach dem Bayern-Spiel haben wir weniger trainiert und gegen den HSV gewonnen. Diesmal haben wir mehr gemacht und verloren. Es ist alles eine Frage der Energie. Und wenn der Kopf müde ist, muss man sehen, wie man die Spieler motiviert. Ich mache mir wegen nächster Woche keine Sorgen. Aber wir müssen darüber diskutieren, wie wir trainieren."

finde ja den satz mit dem müden kopf am interessantesten. Das ist schon eine deutliche kritik an den trainingsmethoden.
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Kovac hat durch seine Wechsel-Farce etwas geschafft, was kaum für möglich zu halten war: Er hat den Spielern den Unterschied zwischen "Wir sind Eintracht Frankfurt" und "Wir sind angestellte von Eintracht Frankfurt" deutlich gemacht.

Von da an wurden die Schleusen sowohl im Kopf als auch in der Realität geöffnet. Spielern wie Wolf, Boateng, Hradecky, Mascarell usw wurde schlagartig klar, dass die Eintracht nur eine Durchlaufstation ist und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen. Man freut sich über die tollen Chancen, die andere Spieler oder Trainer von anderen Vereinen bekommen. Das "Projekt" Eintracht war eine zeitlang erfolgreich, aber es war eben nur ein "Projekt". Keine echte Identifikation, kein echter Ehrgeiz hier was aufzubauen. Nur die persönliche Karriere zählt und das, ist auch vollkommen in Ordnung.
Es ist diese Attitüde, die ein kompletter Game-Changer war. Ein "Wir sind Eintracht", "Wir wollen etwas erreichen" ist einem "Was ist das Beste für MICH" gewichen.

Das muss auch nicht ausgesprochen werden. Ich glaube nicht, dass das Dinge sind, die man sagt. Sondern genauso wie Identifikation und Leidenschaft nicht gepredigt, sondern gelebt werden müssen, genauso manifestieren sich solche Gedanken und Einstellungen durch das (vor)gelebte.

Die Eintracht ist ein zusammengewürfelter Kader gewesen. Viele haben vor der Saison die Frage gestellt, ob das gut gehen kann. Natürlich kann das gut gehen, aber nur wenn man sich als eine Einheit mit gemeinsamen Interessen sieht. Wenn die Hälfte der Startelf und des Staffs ohnehin in zwei Wochen weg ist, dann fehlt diese Komponente und der Kader ist nur ein Haufen von Einzelkämpfern.

Spieler, die sich mit ihrem Verein identifizieren und ihre Zukunft bei diesem Verein sehen, treten nicht so auf, wie die Eintracht in den letzten Wochen. Insofern muss man auch niemandem hinterher trauern, der im Sommer geht. Ich brauch keine Topstars oder Wunderkinder. Ich hätte gerne einfach nur wieder Spieler, die sich für den Verein zerreissen und nicht nach einer guten Saison schon daran denken, sich wieder zu verpissen, weil es woanders mehr Millionen gibt. Es macht jedes Jahr weniger Spaß diesem Hobby zu frönen.
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Kovac raus...die Aufstellung heute war eine Katastrophe und der Spielerwille erst recht!
Wir haben nach der K Sch* insges. 3 Punkte geholt ..die Mannschaft zerfällt und ist müde (im Kopf) ja ja...sagt der, der die Verantwortung LEIDER noch trägt. Sehr viele hatten das vorhergesehen und das hatte auch in den letzten Spielen nichts mit Spielglück oder Pech zu tun.  
Vielleicht haetten wir im Pokal eine Chance mit einen anderen Trainer. So haben unsere anderen  Verantwortlichen sich auch nicht mit Ruhm bekleckert und Ihren Anteil daran, dass wir mit leeren Händen dastehen werden.Ihre Nibelungentreue zahlt sich nicht aus.
Ich bleibe dabei....das Finale goenne ich Herrn K nicht! Raus mit dem Lügenbaron!  
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Kovac raus...die Aufstellung heute war eine Katastrophe und der Spielerwille erst recht!
Wir haben nach der K Sch* insges. 3 Punkte geholt ..die Mannschaft zerfällt und ist müde (im Kopf) ja ja...sagt der, der die Verantwortung LEIDER noch trägt. Sehr viele hatten das vorhergesehen und das hatte auch in den letzten Spielen nichts mit Spielglück oder Pech zu tun.  
Vielleicht haetten wir im Pokal eine Chance mit einen anderen Trainer. So haben unsere anderen  Verantwortlichen sich auch nicht mit Ruhm bekleckert und Ihren Anteil daran, dass wir mit leeren Händen dastehen werden.Ihre Nibelungentreue zahlt sich nicht aus.
Ich bleibe dabei....das Finale goenne ich Herrn K nicht! Raus mit dem Lügenbaron!  
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volle Zustimmung!
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Jetzt, da man in den letzten Wochen, sehr konservativ gerechnet, ohne Not locker 15 Millionen verspielt(vercoacht hat, sollte man NK sofort freistellen. Warum sollte man ihm die Bühne Berlin bieten?
Aber auch die Spieler muss man hinterfragen, für wen sie in erster Linie spielen. Was wäre, wenn man in Berlin auf einmal kämpft und den Bayern (A Team) bis 10 Minuten vor Schluss Paroli bieten kann? Das wäre dann der letzte Offenbarungseid in dieser traurigen Geschichte.
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Vielleicht wird jetzt die Meisterschaft wieder spannend mit dem Trainer
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Super Leistung Herr Kovac.
Wer sich so verabschiedet, dem weint man keine Träne nach und wünscht Ihm alles schlechte.
Wo ist Ihr Charakter geblieben, den Sie hier 1,5 Jahre lang vorgelebt haben?
Das Sie keinen Bock mehr auf die Eintracht hatten, als der FCB Wechsel durch war, hat man gemerkt und wäre auch verständlich. Aber warum zum Teufel vermurksen Sie dann Ihren Start beim FCB ( die Fans werden sich riesig auf Sie freuen !!) und dem Club der Ihnen die Chance gab, versauen sie alles.
Und nein den Pokal holen wir niemals mit Ihnen.Davon bin ich zu 100% überzeugt.
Dafür haben Sie ganz alleine gesorgt, das mir das Pokalendspiel am allerw... vorbei geht.
Schade für die Fans, die sich hier immer den Ars.. für den Club aufreißen.
Aber sowas juckt ja so eiskalte Menschen wie Sie nicht.
Unglaublich wie schnell Sie vergessen haben, was Ihnen die Eintracht für eine Chance gegeben hat
und was Sie durch diesen Club geworden sind.
Wenn Sie ein ehrlicher Charaktervoller Mensch gewesen wären, wären Sie nach des Bekanntwerden Ihres Wechsels
freiwillig gegangen, hätten sich um den FCB kümmern können und nicht diesen Club, die Fans und alle anderen
dafür zu bestrafen, das es Ihnen jetzt gut geht und zu vergessen, was Bobic, dieser verein inkl. fans für Sie
geleistet haben.
Danke für diese abartige Einstellung der letzten Wochen, da ist es besser, man geht direkt.

Ich hatte mir so einen ordentlich Abschied von Ihnen gewünscht, aber wer sich so verabschieden will,
der wird schnell vergessen. Ihr Pokalspiel werde ich nichtmal im TV verfolgen, den ich halte es nach Ihren
arroganten Auftritten, für reine Zeitverschwendung.
Der Sieger heißt jetzt schon FCB, wir wissen es nur noch nicht offiziell.
Danke Herr Kovac für diesen zum kotzenden Abschied.

7 Auswärtsniederladen am Stück von einer vorher auswärtsstarken Mannschaft, sind kein Zufall !!
Das hängt ganz intensiv mit Ihrer Person zusammen (und dem ganzen drumherum)
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Kovac hat durch seine Wechsel-Farce etwas geschafft, was kaum für möglich zu halten war: Er hat den Spielern den Unterschied zwischen "Wir sind Eintracht Frankfurt" und "Wir sind angestellte von Eintracht Frankfurt" deutlich gemacht.

Von da an wurden die Schleusen sowohl im Kopf als auch in der Realität geöffnet. Spielern wie Wolf, Boateng, Hradecky, Mascarell usw wurde schlagartig klar, dass die Eintracht nur eine Durchlaufstation ist und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen. Man freut sich über die tollen Chancen, die andere Spieler oder Trainer von anderen Vereinen bekommen. Das "Projekt" Eintracht war eine zeitlang erfolgreich, aber es war eben nur ein "Projekt". Keine echte Identifikation, kein echter Ehrgeiz hier was aufzubauen. Nur die persönliche Karriere zählt und das, ist auch vollkommen in Ordnung.
Es ist diese Attitüde, die ein kompletter Game-Changer war. Ein "Wir sind Eintracht", "Wir wollen etwas erreichen" ist einem "Was ist das Beste für MICH" gewichen.

Das muss auch nicht ausgesprochen werden. Ich glaube nicht, dass das Dinge sind, die man sagt. Sondern genauso wie Identifikation und Leidenschaft nicht gepredigt, sondern gelebt werden müssen, genauso manifestieren sich solche Gedanken und Einstellungen durch das (vor)gelebte.

Die Eintracht ist ein zusammengewürfelter Kader gewesen. Viele haben vor der Saison die Frage gestellt, ob das gut gehen kann. Natürlich kann das gut gehen, aber nur wenn man sich als eine Einheit mit gemeinsamen Interessen sieht. Wenn die Hälfte der Startelf und des Staffs ohnehin in zwei Wochen weg ist, dann fehlt diese Komponente und der Kader ist nur ein Haufen von Einzelkämpfern.

Spieler, die sich mit ihrem Verein identifizieren und ihre Zukunft bei diesem Verein sehen, treten nicht so auf, wie die Eintracht in den letzten Wochen. Insofern muss man auch niemandem hinterher trauern, der im Sommer geht. Ich brauch keine Topstars oder Wunderkinder. Ich hätte gerne einfach nur wieder Spieler, die sich für den Verein zerreissen und nicht nach einer guten Saison schon daran denken, sich wieder zu verpissen, weil es woanders mehr Millionen gibt. Es macht jedes Jahr weniger Spaß diesem Hobby zu frönen.
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etienneone schrieb:

Es ist diese Attitüde, die ein kompletter Game-Changer war. Ein "Wir sind Eintracht", "Wir wollen etwas erreichen" ist einem "Was ist das Beste für MICH" gewichen.

eigentlich sollte zwangsweise das beste für jeden einzelnen Spieler auch das beste für Eintracht Frankfurt bedeuten.
Du hast recht mit allem, was du sagst. Aber das schließt Spieler wie Gacinovic, Stendera, da Costa, Hrgota... nicht mit ein. Die scheinen nicht mal das beste für sich zu wollen.
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Kovac hat durch seine Wechsel-Farce etwas geschafft, was kaum für möglich zu halten war: Er hat den Spielern den Unterschied zwischen "Wir sind Eintracht Frankfurt" und "Wir sind angestellte von Eintracht Frankfurt" deutlich gemacht.

Von da an wurden die Schleusen sowohl im Kopf als auch in der Realität geöffnet. Spielern wie Wolf, Boateng, Hradecky, Mascarell usw wurde schlagartig klar, dass die Eintracht nur eine Durchlaufstation ist und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen. Man freut sich über die tollen Chancen, die andere Spieler oder Trainer von anderen Vereinen bekommen. Das "Projekt" Eintracht war eine zeitlang erfolgreich, aber es war eben nur ein "Projekt". Keine echte Identifikation, kein echter Ehrgeiz hier was aufzubauen. Nur die persönliche Karriere zählt und das, ist auch vollkommen in Ordnung.
Es ist diese Attitüde, die ein kompletter Game-Changer war. Ein "Wir sind Eintracht", "Wir wollen etwas erreichen" ist einem "Was ist das Beste für MICH" gewichen.

Das muss auch nicht ausgesprochen werden. Ich glaube nicht, dass das Dinge sind, die man sagt. Sondern genauso wie Identifikation und Leidenschaft nicht gepredigt, sondern gelebt werden müssen, genauso manifestieren sich solche Gedanken und Einstellungen durch das (vor)gelebte.

Die Eintracht ist ein zusammengewürfelter Kader gewesen. Viele haben vor der Saison die Frage gestellt, ob das gut gehen kann. Natürlich kann das gut gehen, aber nur wenn man sich als eine Einheit mit gemeinsamen Interessen sieht. Wenn die Hälfte der Startelf und des Staffs ohnehin in zwei Wochen weg ist, dann fehlt diese Komponente und der Kader ist nur ein Haufen von Einzelkämpfern.

Spieler, die sich mit ihrem Verein identifizieren und ihre Zukunft bei diesem Verein sehen, treten nicht so auf, wie die Eintracht in den letzten Wochen. Insofern muss man auch niemandem hinterher trauern, der im Sommer geht. Ich brauch keine Topstars oder Wunderkinder. Ich hätte gerne einfach nur wieder Spieler, die sich für den Verein zerreissen und nicht nach einer guten Saison schon daran denken, sich wieder zu verpissen, weil es woanders mehr Millionen gibt. Es macht jedes Jahr weniger Spaß diesem Hobby zu frönen.
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Danke - ein richtig guter, auch tiefer gehender Beitrag... Ja, so sehe ich das auch...

Eintracht ist doch egal, Hauptsache mir nutzt Kackverein mit diesen doofen Fans für meine Karriere ... Boateng ist mittlerweile eine Belastung und kann sich nicht zu seinem Vertrag bekennen; sein bester Kumpel Wolf ist mit seinen Gedanken auch schon anderswo..

Mich macht diese Erkenntnis sehr traurig, ganz ehrlich.


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