Versuche einer Regierungsbildung (GroKo ab 2018)

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Exil-Adler-NRW schrieb:

Dass die Leute wirklich das Gefühl bekommen, zwischen zwei Kanzlerkandidaten zu wählen,


bin gespannt wen die SPD aufstellt:
Scholz würde gernen, nach der Vorstandswahl aber sicher beschädigt
Walter-Borjans hat vor ein paar Wochen oder Tagen ins Spiel gebracht auf einen KK zu verzichten, was angesichts der Umfragen Sinn macht, aber so was sagt man nicht (?)
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Ich habe hier tatsächlich auch keinen von der SPD gemeint. Sollte sich jetzt nicht kurzfristig dramatisch was in den Umfragewerten ändern, muss die SPD als Unterstützer eines Grünen Kanzlerkandidaten in die Wahl gehen. Macht doch keinen Sinn, wenn die SPD irgendeinen Hoffnungsträger verbrennt.
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Ich habe hier tatsächlich auch keinen von der SPD gemeint. Sollte sich jetzt nicht kurzfristig dramatisch was in den Umfragewerten ändern, muss die SPD als Unterstützer eines Grünen Kanzlerkandidaten in die Wahl gehen. Macht doch keinen Sinn, wenn die SPD irgendeinen Hoffnungsträger verbrennt.
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Du meinst es aber nicht gut mit der alten stolzen SPD. Mit dem Wahlkampfslogan "Wählt SPD, damit ein Grüner Kanzler wird" würde die Partei der Lächerlichkeit preisgeben..Das Ergebnis wäre der Sturz in die Bedeutungslosigkeit.
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Du meinst es aber nicht gut mit der alten stolzen SPD. Mit dem Wahlkampfslogan "Wählt SPD, damit ein Grüner Kanzler wird" würde die Partei der Lächerlichkeit preisgeben..Das Ergebnis wäre der Sturz in die Bedeutungslosigkeit.
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Die Alternative ist ja vergleichsweise viel verführerischer:
"Wir, die ehemals glorreiche SPD, sch.ei.ßen gepflegt auf die Umfragen und tun so als wären wir weiter "Volkspartei".
Deshalb täuschen wir zum dritten Mal in Folge eine Kanzlerkanditatur an und schicken Merkels Wasserträger Scholz in's Rennen.
Damit vermitteln wir ein unglaublich glaubhaftes Angebot für einen Politikwechsel.
Wenn die FDP oder die Grünen dann keine Lust haben, werden wir eben wieder Mehrheitsbeschaffer für die Union."
Dass dir das passen würde hawischer zieht niemand in Zweifel.
Dass dieses Verhalten, der sogenannten "Verantwortungsübernahme" die SPD an den Rand der Bedeutungslosigkeit geführt hat, kann niemand der nich bei Trost ist bestreiten.
Deshalb möchte ich wirklich wissen, was die SPD zu verlieren haben soll, wenn sie für einen echten Politikwechsel antritt.
Die einzige Chance zu überleben besteht darin, wieder an Profil zu gewinnen.
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und ca 54 % der SPD Mitglieder machen bei der Befragung mit, finde ich eher dürftig.
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Die Alternative ist ja vergleichsweise viel verführerischer:
"Wir, die ehemals glorreiche SPD, sch.ei.ßen gepflegt auf die Umfragen und tun so als wären wir weiter "Volkspartei".
Deshalb täuschen wir zum dritten Mal in Folge eine Kanzlerkanditatur an und schicken Merkels Wasserträger Scholz in's Rennen.
Damit vermitteln wir ein unglaublich glaubhaftes Angebot für einen Politikwechsel.
Wenn die FDP oder die Grünen dann keine Lust haben, werden wir eben wieder Mehrheitsbeschaffer für die Union."
Dass dir das passen würde hawischer zieht niemand in Zweifel.
Dass dieses Verhalten, der sogenannten "Verantwortungsübernahme" die SPD an den Rand der Bedeutungslosigkeit geführt hat, kann niemand der nich bei Trost ist bestreiten.
Deshalb möchte ich wirklich wissen, was die SPD zu verlieren haben soll, wenn sie für einen echten Politikwechsel antritt.
Die einzige Chance zu überleben besteht darin, wieder an Profil zu gewinnen.
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FrankenAdler schrieb:
Deshalb möchte ich wirklich wissen, was die SPD zu verlieren haben soll, wenn sie für einen echten Politikwechsel antritt. Die einzige Chance zu überleben besteht darin, wieder an Profil zu gewinnen.


So gesehen nichts, das ist richtig. Sie kann sich demnach den Wurf erlauben.
Der Fall begann mit der Abspaltung Lafontaines, als er eine Alternative gründete.
Wie sich die Parallelen ähneln. Ja, es war nicht sofort die LINKE, die kam erst später, vorher kam die WASG, sozusagen die AfD von der anderen Seite. Die ging später mit PDS in die LINKE auf.

Von dem Schlag erholte sich die SPD nicht mehr. Mit der LINKE gibt es eine Partei, die links-progressive Themen abfischt und genug Wählerpotential bindet. Mit den Grünen gibt es eine linke Partei, die die Nische Öko noch besetzt. Also wird es für die SPD schwierig, sich ein klares Profil mit Alleinstellungsmerkmalen zu geben.
Aus dem Grund blieb der SPD auch nichts mehr anderes übrig, als mit der Partei, die lange lange Zeit als völliges Tabu galt, zu koalieren. In Berlin und Thüringen wurden die Vorbehalte über Bord geworfen. Damals, als Ypsilanti die Koalition RRG wollte, war das noch undenkbar.

Die Union schlittert aber in dieselbe Situation rein. Lässt man die CSU mal außen vor, dann liegt die CDU allein auch schon bei teilweise unter 20% in den Umfragen.
Manche Umfragen weisen inzwischen den Wert von CDU und CSU getrennt aus:
https://www.insa-consulere.de/meinungstrend/

Trend 18.11.2019: CDU/CSU (20% / 5%).
Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Es ist also nicht nur die SPD, die sich in einer Existenzkrise befindet, der Union geht es nicht allzu viel besser, auch wenn 25% oder 27% sich noch deutlich besser liest als 13%.

Es ist auch irgendwie eine Logik: Die Politikwissenschaftler haben schon vor vielen Jahren davor gewarnt, dass GroKo immer nur eine absolute Notlösung sein kann, kein Dauerzustand. Mit den Jahren haben sich die Profile gegenseitig abgeschliffen und die Ränder gestärkt.
Die Karten werden neu gemischt werden. Und möglicherweise wird in einigen Jahren die Union überdenken, ob sie mit der AfD nicht doch koaliert, so wie die SPD irgendwann das Tabu mit die LINKE ad acta gelegt hat.
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Du meinst es aber nicht gut mit der alten stolzen SPD. Mit dem Wahlkampfslogan "Wählt SPD, damit ein Grüner Kanzler wird" würde die Partei der Lächerlichkeit preisgeben..Das Ergebnis wäre der Sturz in die Bedeutungslosigkeit.
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60revax schrieb:

Du meinst es aber nicht gut mit der alten stolzen SPD. Mit dem Wahlkampfslogan "Wählt SPD, damit ein Grüner Kanzler wird" würde die Partei der Lächerlichkeit preisgeben..Das Ergebnis wäre der Sturz in die Bedeutungslosigkeit.


Ich habe bei den Grünen oder der FDP auch nie solche Wahlkampfslogans gelesen, warum sollte sie SPD das machen? Wie schon jemand schrieb, macht man sich lächerlich, wenn man trotz Umfragen die einen teilweise nur noch als viertstärkste Kraft sehen irgendeinen vielleicht talentierten Politiker als Kanzlerkandidaten opfert.

Der Sturz in die Bedeutungslosigkeit wird vollführt, seit man in die Groko gegangen ist und danach Wahlkämpfe bestritten hat, bei dem alle wussten, dass man klar gegen Merkel verlieren würde und durch den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der Linken es nur darum gehen würde, wer Koalitionspartner von Merkel wird.

Die SPD hat den Fehler gemacht, jahrelang außerhalb vom Osten die Linke nicht mit ins Boot zu holen. Damit hat man die linken SPDler immer mehr vergrault. Und man hat es der Linken leicht gemacht, immer in der Opposition zu bleiben, wo man nichts umsetzen muss.

Hat Union und FDP (und denen nahe Medien) trotzdem nie davon abgehalten davor zu warnen, dass die SPD mit den Linken zusammenarbeiten würde, wenn es die Möglichkeit gäbe. Obwohl 2005 und 2013 Rot/Rot/Grün vom Ergebnis her möglich gewesen wäre, aber es nie ernsthaft in Betracht gezogen wurde.


Ich glaube die Union würde die Skrupel dauerhaft nicht kennen. Wenn eine Koalition mit der AfD irgendwann dauerhaft die einzige Möglichkeit wäre den Kanzler zu stellen, würde man es machen.

Jemand in die Regierungsverantwortung zu nehmen, den man gar nicht so geil findet, kann auch mal helfen, diese zu entzaubern.

In Hamburg hat die CDU damals gemeinsame Sache mit der Schill-Partei gemacht, (deren Mitglieder heute wahrscheinlich alle in der AfD wären). Die Schill-Partei wurde als unfähig entzaubert und fast alle Wähler wanderten zur CDU ab, die sich die absolute Mehrheit holte.

Bei der NRW-SPD machte man 2010 eine Minderheitsregierung, unterstützt von der Linken. Dann sagte man, dass man mit denen nicht regieren könnte und machte zwei Jahre später Neuwahlen. Deutlicher Sieg der SPD und die Linke flog raus aus dem Landtag.

Ich glaube den Schritt bundesweit zu machen, hätte vielleicht kurz einige Leute extrem gegen die SPD aufgebracht, langfristig hätte es aber sehr geholfen.
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60revax schrieb:

Du meinst es aber nicht gut mit der alten stolzen SPD. Mit dem Wahlkampfslogan "Wählt SPD, damit ein Grüner Kanzler wird" würde die Partei der Lächerlichkeit preisgeben..Das Ergebnis wäre der Sturz in die Bedeutungslosigkeit.


Ich habe bei den Grünen oder der FDP auch nie solche Wahlkampfslogans gelesen, warum sollte sie SPD das machen? Wie schon jemand schrieb, macht man sich lächerlich, wenn man trotz Umfragen die einen teilweise nur noch als viertstärkste Kraft sehen irgendeinen vielleicht talentierten Politiker als Kanzlerkandidaten opfert.

Der Sturz in die Bedeutungslosigkeit wird vollführt, seit man in die Groko gegangen ist und danach Wahlkämpfe bestritten hat, bei dem alle wussten, dass man klar gegen Merkel verlieren würde und durch den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der Linken es nur darum gehen würde, wer Koalitionspartner von Merkel wird.

Die SPD hat den Fehler gemacht, jahrelang außerhalb vom Osten die Linke nicht mit ins Boot zu holen. Damit hat man die linken SPDler immer mehr vergrault. Und man hat es der Linken leicht gemacht, immer in der Opposition zu bleiben, wo man nichts umsetzen muss.

Hat Union und FDP (und denen nahe Medien) trotzdem nie davon abgehalten davor zu warnen, dass die SPD mit den Linken zusammenarbeiten würde, wenn es die Möglichkeit gäbe. Obwohl 2005 und 2013 Rot/Rot/Grün vom Ergebnis her möglich gewesen wäre, aber es nie ernsthaft in Betracht gezogen wurde.


Ich glaube die Union würde die Skrupel dauerhaft nicht kennen. Wenn eine Koalition mit der AfD irgendwann dauerhaft die einzige Möglichkeit wäre den Kanzler zu stellen, würde man es machen.

Jemand in die Regierungsverantwortung zu nehmen, den man gar nicht so geil findet, kann auch mal helfen, diese zu entzaubern.

In Hamburg hat die CDU damals gemeinsame Sache mit der Schill-Partei gemacht, (deren Mitglieder heute wahrscheinlich alle in der AfD wären). Die Schill-Partei wurde als unfähig entzaubert und fast alle Wähler wanderten zur CDU ab, die sich die absolute Mehrheit holte.

Bei der NRW-SPD machte man 2010 eine Minderheitsregierung, unterstützt von der Linken. Dann sagte man, dass man mit denen nicht regieren könnte und machte zwei Jahre später Neuwahlen. Deutlicher Sieg der SPD und die Linke flog raus aus dem Landtag.

Ich glaube den Schritt bundesweit zu machen, hätte vielleicht kurz einige Leute extrem gegen die SPD aufgebracht, langfristig hätte es aber sehr geholfen.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich habe bei den Grünen oder der FDP auch nie solche Wahlkampfslogans gelesen, warum sollte sie SPD das machen? Wie schon jemand schrieb, macht man sich lächerlich, wenn man trotz Umfragen die einen teilweise nur noch als viertstärkste Kraft sehen irgendeinen vielleicht talentierten Politiker als Kanzlerkandidaten opfert.

Dann habe ich deine Bemerkung :

"Sollte sich jetzt nicht kurzfristig dramatisch was in den Umfragewerten ändern, muss die SPD als Unterstützer eines Grünen Kanzlerkandidaten in die Wahl gehen."

missverstanden.

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FrankenAdler schrieb:
Deshalb möchte ich wirklich wissen, was die SPD zu verlieren haben soll, wenn sie für einen echten Politikwechsel antritt. Die einzige Chance zu überleben besteht darin, wieder an Profil zu gewinnen.


So gesehen nichts, das ist richtig. Sie kann sich demnach den Wurf erlauben.
Der Fall begann mit der Abspaltung Lafontaines, als er eine Alternative gründete.
Wie sich die Parallelen ähneln. Ja, es war nicht sofort die LINKE, die kam erst später, vorher kam die WASG, sozusagen die AfD von der anderen Seite. Die ging später mit PDS in die LINKE auf.

Von dem Schlag erholte sich die SPD nicht mehr. Mit der LINKE gibt es eine Partei, die links-progressive Themen abfischt und genug Wählerpotential bindet. Mit den Grünen gibt es eine linke Partei, die die Nische Öko noch besetzt. Also wird es für die SPD schwierig, sich ein klares Profil mit Alleinstellungsmerkmalen zu geben.
Aus dem Grund blieb der SPD auch nichts mehr anderes übrig, als mit der Partei, die lange lange Zeit als völliges Tabu galt, zu koalieren. In Berlin und Thüringen wurden die Vorbehalte über Bord geworfen. Damals, als Ypsilanti die Koalition RRG wollte, war das noch undenkbar.

Die Union schlittert aber in dieselbe Situation rein. Lässt man die CSU mal außen vor, dann liegt die CDU allein auch schon bei teilweise unter 20% in den Umfragen.
Manche Umfragen weisen inzwischen den Wert von CDU und CSU getrennt aus:
https://www.insa-consulere.de/meinungstrend/

Trend 18.11.2019: CDU/CSU (20% / 5%).
Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Es ist also nicht nur die SPD, die sich in einer Existenzkrise befindet, der Union geht es nicht allzu viel besser, auch wenn 25% oder 27% sich noch deutlich besser liest als 13%.

Es ist auch irgendwie eine Logik: Die Politikwissenschaftler haben schon vor vielen Jahren davor gewarnt, dass GroKo immer nur eine absolute Notlösung sein kann, kein Dauerzustand. Mit den Jahren haben sich die Profile gegenseitig abgeschliffen und die Ränder gestärkt.
Die Karten werden neu gemischt werden. Und möglicherweise wird in einigen Jahren die Union überdenken, ob sie mit der AfD nicht doch koaliert, so wie die SPD irgendwann das Tabu mit die LINKE ad acta gelegt hat.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Das stimmt nicht. Es reichen 3 Direktmandate um mit dem Zweitstimmenanteil in den Bundestag einzuziehen. Das dürfte der CSU  gelingen.
Vergleiche den Bundestagseinzug der PDS 1994 mit 4 Berliner Direktmandate und unter 5% bundesweit.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Das stimmt nicht. Es reichen 3 Direktmandate um mit dem Zweitstimmenanteil in den Bundestag einzuziehen. Das dürfte der CSU  gelingen.
Vergleiche den Bundestagseinzug der PDS 1994 mit 4 Berliner Direktmandate und unter 5% bundesweit.
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Tatsache... . Thx für den wichtigen Hinweis.
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Er ist schon jetzt Geschichte der,
Olaf G20 Scholz. Danke für nichts!
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Exil-Adler-NRW schrieb:

Ich habe bei den Grünen oder der FDP auch nie solche Wahlkampfslogans gelesen, warum sollte sie SPD das machen? Wie schon jemand schrieb, macht man sich lächerlich, wenn man trotz Umfragen die einen teilweise nur noch als viertstärkste Kraft sehen irgendeinen vielleicht talentierten Politiker als Kanzlerkandidaten opfert.

Dann habe ich deine Bemerkung :

"Sollte sich jetzt nicht kurzfristig dramatisch was in den Umfragewerten ändern, muss die SPD als Unterstützer eines Grünen Kanzlerkandidaten in die Wahl gehen."

missverstanden.

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Dafür muss man es auf die Plakate schreiben?
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Kühnert warnt vor schnellen GroKo Aus, wer hätte das gedacht.
Er selbst will übrigens Partei Vize werden

https://www.welt.de/politik/deutschland/article204029874/Ganz-nuechterne-Feststellung-Kevin-Kuehnert-warnt-SPD-vor-vorschnellem-GroKo-Ausstieg.html

Die SPD drohe „einen Teil der Kontrolle“ zu verlieren: Kevin Kühnert, Juso-Chef und führender GroKo-Kritiker, warnt seine Partei vor überzogenen Forderungen an die Union. Sein Appell passt zum neuen Kurs der SPD-Spitze.







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Kühnert warnt vor schnellen GroKo Aus, wer hätte das gedacht.
Er selbst will übrigens Partei Vize werden

https://www.welt.de/politik/deutschland/article204029874/Ganz-nuechterne-Feststellung-Kevin-Kuehnert-warnt-SPD-vor-vorschnellem-GroKo-Ausstieg.html

Die SPD drohe „einen Teil der Kontrolle“ zu verlieren: Kevin Kühnert, Juso-Chef und führender GroKo-Kritiker, warnt seine Partei vor überzogenen Forderungen an die Union. Sein Appell passt zum neuen Kurs der SPD-Spitze.







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Tafelberg schrieb:

Kühnert warnt vor schnellen GroKo Aus, wer hätte das gedacht.

Tut er das? Also so schlagwortartig? Oder spricht er nur an, dass das überlegt sein will?
Freunde, die Welt gehört zum Springerkonzern und die Verkürzung auf wenige Worte auf Kosten der eigentlichen Aussage gehört zu deren Konzept.
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eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Das stimmt nicht. Es reichen 3 Direktmandate um mit dem Zweitstimmenanteil in den Bundestag einzuziehen. Das dürfte der CSU  gelingen.
Vergleiche den Bundestagseinzug der PDS 1994 mit 4 Berliner Direktmandate und unter 5% bundesweit.
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60revax schrieb:

eintrachtfrankfurt2005 schrieb:

Trend 25.11.2019: CDU/CSU (22% / 4.5%)

Würde das letzte Ergebnis tatsächlich in der Wahl erscheinen, ist die Union nicht mehr, sondern nur noch CDU. Denn die CSU würde wegen Verfehlung der 5%-Hürde draußen bleiben, der Union brächen auf einen Schlag fast 5% weg.

Das stimmt nicht. Es reichen 3 Direktmandate um mit dem Zweitstimmenanteil in den Bundestag einzuziehen. Das dürfte der CSU  gelingen.
Vergleiche den Bundestagseinzug der PDS 1994 mit 4 Berliner Direktmandate und unter 5% bundesweit.

Das ist leider korrekt. Die CSU ist sowieso ein ziemliches Problem für unser Wahlsystem, weil deren Direktmandate auch in hohem Maße für die übertrieben hohe Anzahl an Abgeordneten sorgen.

Leider ist zu erwarten, dass die AfD mit ihren Anteilen im Osten auch von diesem Fehler im System profitieren wird. Solche Parteien sind wie Herpes, hat man sie einmal, wird man sie einfach nicht mehr los.
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Tafelberg schrieb:

Kühnert warnt vor schnellen GroKo Aus, wer hätte das gedacht.

Tut er das? Also so schlagwortartig? Oder spricht er nur an, dass das überlegt sein will?
Freunde, die Welt gehört zum Springerkonzern und die Verkürzung auf wenige Worte auf Kosten der eigentlichen Aussage gehört zu deren Konzept.
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dass mit "der Welt" ist mir bekannt
Kühnerts Kurs wird auch in anderen Medien kritisch gesehen.
Die beiden Kandidaten sind doch hauptsächlich deswegen gewählt, weil mit ihnen das GroKo Ende suggeriert wurde. Es bleibt abzuwarten wie das Prozedere weitergeht, insbes. ob es zu Nachverhandlungen kommt


https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-maischberger-die-woche-groko-slalom-wurde-juso-chef-kevin-kuehnert-entzaubert_id_10414497.html
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nun springst du von der welt als erste wahl zum fokus mit einem bericht ueber maischberger als zweitwahl, das ist doch eher wie die auswahl zwischen pest und cholera

wie waere es, wenn du es mit der primaerqueolle, dem interview in der rheinischen post versuchst oder weil, man ohne registrierung nicth dran kommt, wenigstens mit einer in die manche vielleicht auch als tendenziell bewerten wuerden, abert dann wenigstens in die andere richtung?

https://www.fr.de/meinung/spd-vorstand-kevin-kuehnert-mediale-inszenierung-13270033.html

und dann sieht das bild schon wieder deutlich weniger skandaloes aus, wie ja hier auch schon vermutet wurde.
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nun springst du von der welt als erste wahl zum fokus mit einem bericht ueber maischberger als zweitwahl, das ist doch eher wie die auswahl zwischen pest und cholera

wie waere es, wenn du es mit der primaerqueolle, dem interview in der rheinischen post versuchst oder weil, man ohne registrierung nicth dran kommt, wenigstens mit einer in die manche vielleicht auch als tendenziell bewerten wuerden, abert dann wenigstens in die andere richtung?

https://www.fr.de/meinung/spd-vorstand-kevin-kuehnert-mediale-inszenierung-13270033.html

und dann sieht das bild schon wieder deutlich weniger skandaloes aus, wie ja hier auch schon vermutet wurde.
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Das hätte ich jetzt nicht so gesehen. Links oder rechts wäre mir da relativ egal. Aber Springer ist halt grds. tendenziös und sensationslüstig, so dass die Berichterstattung als solche gerne mal zur Nebensache wird. Darauf kams mir an. Wenn man den Mist schon lesen muss, sollte man wenigstens kritisch hinterfragen, was da geschrieben wird.
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nun springst du von der welt als erste wahl zum fokus mit einem bericht ueber maischberger als zweitwahl, das ist doch eher wie die auswahl zwischen pest und cholera

wie waere es, wenn du es mit der primaerqueolle, dem interview in der rheinischen post versuchst oder weil, man ohne registrierung nicth dran kommt, wenigstens mit einer in die manche vielleicht auch als tendenziell bewerten wuerden, abert dann wenigstens in die andere richtung?

https://www.fr.de/meinung/spd-vorstand-kevin-kuehnert-mediale-inszenierung-13270033.html

und dann sieht das bild schon wieder deutlich weniger skandaloes aus, wie ja hier auch schon vermutet wurde.
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werde zukünftig bei der Auswahl der Quellen achten!:Zu Kühnert und dem neuen SPD Vorstands Duo gibt es sehr viele Berichte und Interpretationen zum zukünftigen Kurs, schaun wir mal, was bei raus kommt
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werde zukünftig bei der Auswahl der Quellen achten!:Zu Kühnert und dem neuen SPD Vorstands Duo gibt es sehr viele Berichte und Interpretationen zum zukünftigen Kurs, schaun wir mal, was bei raus kommt
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Zumindest machen sie das was die SPD am besten kann, vor der Wahl das eine sagen, nach der Wahl was anderes machen.
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Zumindest machen sie das was die SPD am besten kann, vor der Wahl das eine sagen, nach der Wahl was anderes machen.
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Danke, darauf wollte ich die ganze Zeit hinaus


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