Landtagswahl in Hessen, 28.10.2018

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Und da bin ich der Meinung, dass eine ökologische Wende nur mit einer veränderten Wirtschaftsweise und einem veränderten Handel möglich wird.
Hambacher Forst als Beispiel taugt nicht mal als Trostpflaster, weil die Energiebilanz der Kohlekraftwerke noch übler wird, wenn man die benötigte Kohle aus Chile herankarrt. Und ja. Die Symbolwirkung habe ich natprlich verstanden. Aber eben auch die Alibiwirkung.
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Davon rede ich, wenn ich von Umweltschutz rede. Und das muss ich in Frage stellen, wenn ich eine Energie- und Umweltwende will.
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern. Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar, weil das partielle Feigenblatt zum Wohlfühlen den Wählern zu reichen scheint.
Und so deute ich dann auch deine Aussage zum "bisschen Blei".
Das reicht so nicht, das muss man fundamentaler angehen!
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FrankenAdler schrieb:

Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.



Grundsätzlich hast Du schon recht. Allerdings greift die europaweite Auschreibungspflicht erst oberhalb der Schwellenwerte nach § 106 Abs. 1 GWB. Bei Liefer- und Dienstleistungen sind das derzeit 221.000,00 Euro, bei Bauleistungen: 5.548.000,00 Euro. Zumindest für die regionalen Kleinunternehmen sind derartige Aufträge ohnehin meist illusorisch.

Zumal die Auschreibungspflicht durchaus legitimen Ziele wie die Gleichbehandlung und Transparenz sowie das Verbot der
Diskriminierung ausländischer Unternehmen sicherstellen soll.

Einen ganz guten Überblick über die Problematik verschafft dieses von der Landeshauptstadt München eingeholte Rechtsgutachten:

https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:88612c25-2a76-471d-8978-84aff8f65029/vergaberecht.pdf

Unabhängig von dem Aspekt der Regionalität können Umweltaspekte zumindest teilweise in Vergabeverfahren berücksichtigt werden. Diese Fragestellung dürfte allerdings den hiesigen Rahmen sprengen. Näheres lässt sich für Interessierte in einem Gutachten des Umweltbundesamtes finden:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/rechtsgutachten-umweltfreundliche-offentliche
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Und da bin ich der Meinung, dass eine ökologische Wende nur mit einer veränderten Wirtschaftsweise und einem veränderten Handel möglich wird.
Hambacher Forst als Beispiel taugt nicht mal als Trostpflaster, weil die Energiebilanz der Kohlekraftwerke noch übler wird, wenn man die benötigte Kohle aus Chile herankarrt. Und ja. Die Symbolwirkung habe ich natprlich verstanden. Aber eben auch die Alibiwirkung.
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Davon rede ich, wenn ich von Umweltschutz rede. Und das muss ich in Frage stellen, wenn ich eine Energie- und Umweltwende will.
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern. Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar, weil das partielle Feigenblatt zum Wohlfühlen den Wählern zu reichen scheint.
Und so deute ich dann auch deine Aussage zum "bisschen Blei".
Das reicht so nicht, das muss man fundamentaler angehen!
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FrankenAdler schrieb:

Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.

Nö, mein Lieber, das sind keine guten Beispiele. Ich fang mal oben an:

Kleinteilige und regionale Wirtschaftskreisläufe werden von der EU keineswegs verhindert. Wie und wodurch denn? Gerade die kleinteiligen Kreisläufe werden von der EU überhaupt nicht tangiert. amsterdam hat das ja schon begründet dargelegt.
Umgekehrt ist doch die Ausschreibungspflicht eine große Chance für alle Unternehmen, Zugang zu einem riesigen Markt zu bekommen. Der Schreiner um die Ecke hat sicher kein Interesse an diesem Markt, für den sind die Großprojekte, für die eine Ausschreibungspflicht gilt, aber auch uninteressant.

Richtig ist, dass die Landwirtschaftspolitik der EU zu kritisieren ist. Und zwar scharf. Hier kommen wir aber wieder an den Kern unserer Diskussion: so lange wirtschafts- und wachstumsgläubige Konservative auch im EU-Parlament am Ruder sind, wird sich daran nichts ändern. Schon gar nicht durch prinzipien- und linientreue Grüne, die in der Opposition den Finger heben, aber dummerweise keine Stimme haben. Und wenn ein Grüner statt "Bin halt der Schmidt" bei der Glyphosat- und anderen Abstimmungen zur Stelle gewesen wäre, wären diese auch anders ausgegangen.

Opposition ist gut und wichtig, da hast du vollkommen recht. Die Chance zur Mitbestimmung ist besser.
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Und da bin ich der Meinung, dass eine ökologische Wende nur mit einer veränderten Wirtschaftsweise und einem veränderten Handel möglich wird.
Hambacher Forst als Beispiel taugt nicht mal als Trostpflaster, weil die Energiebilanz der Kohlekraftwerke noch übler wird, wenn man die benötigte Kohle aus Chile herankarrt. Und ja. Die Symbolwirkung habe ich natprlich verstanden. Aber eben auch die Alibiwirkung.
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Davon rede ich, wenn ich von Umweltschutz rede. Und das muss ich in Frage stellen, wenn ich eine Energie- und Umweltwende will.
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern. Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar, weil das partielle Feigenblatt zum Wohlfühlen den Wählern zu reichen scheint.
Und so deute ich dann auch deine Aussage zum "bisschen Blei".
Das reicht so nicht, das muss man fundamentaler angehen!
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FrankenAdler schrieb:

Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.

hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.

FrankenAdler schrieb:

Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?

aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
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FrankenAdler schrieb:

Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.

hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.

FrankenAdler schrieb:

Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?

aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
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Xbuerger schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.

hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.

FrankenAdler schrieb:

Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?

aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!


Jetzt wird es blöd!
Keiner von uns macht alles perfekt und jeder von uns diskutiert hier im Internet. Wir beide wissen glaube ich ganz gut, dass der jeweils andere nicht nur dem Internetmaulheldentum verfallen ist. Was soll das jetzt also?

Bezüglich der Beispiele zur EU möchte ich einfach noch auf kleine lebensmittelverarbeitende Betriebe hinweisen. Gerade kleine Molkereien oder auch der Dorfmetzger haben kaum noch Möglichkeiten die irrsinnigen Vorschriften die eindeutig auf Großbetriebe abzielen aber auch von den kleinen eingehalten werden müssen, zu erfüllen. Das macht es extrem schwierig sich am Markt zu halten.
Nehmen wir den regionalen kleinen Metzger. Das war der der Tiere aus der Region verarbeitet hat. Kann sich ein kleiner Handwerksbetrieb kaum mehr leisten. Die gehen mittlerweile alle in den Schlachthof, weil die Bestimmungen zum selbst schlachten das zu teuer macht. Die Konsequenzen für die Kleinerzeuger ist, dass es keine lokalen Abnehmer mehr gibt, die Tendenz geht dann zum Großbetrieb und zur Massentierhaltung.
Tiere werden quer durch Europa gefahren, in Polen aufgezogen, dann nach Deutschland gekarrt um als "deutsches Schwein" vermarktet werden zu können, hier dann geschlachtet zum weiterverarbeiten nach Portugal verschifft, weil es dort billiger ist das Zeug zu verpacken - und dann zurück zu Aldi oder Lidl. Das ist auch europäischen Rahmenbedingungen geschuldet. Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.
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FrankenAdler schrieb:

Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.

hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.

FrankenAdler schrieb:

Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?

aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
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Xbuerger schrieb:

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen

Xbuerger schrieb:

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?


du jedenfalls kennst das Phänomen des selektiven Lesens. Das Auto kommt mich insgesamt teurer als die Öffis. Grund dafür, dass ich es trotzdem nutze ist die beschissene Anbindung. Anders als du vermutest würde ich weitaus weniger Zeit haben Veröffentlichungen der Grünen zu lesen, wäre ich pro Woche mit den Öffis im Schnitt doch gut 7 bis 8 Stunden länger unterwegs. DAS ist neben der beschissenen Anbindung bei geringem Sparpotential der Grund dafür das Auto zu nutzen.
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Xbuerger schrieb:

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen

Xbuerger schrieb:

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?


du jedenfalls kennst das Phänomen des selektiven Lesens. Das Auto kommt mich insgesamt teurer als die Öffis. Grund dafür, dass ich es trotzdem nutze ist die beschissene Anbindung. Anders als du vermutest würde ich weitaus weniger Zeit haben Veröffentlichungen der Grünen zu lesen, wäre ich pro Woche mit den Öffis im Schnitt doch gut 7 bis 8 Stunden länger unterwegs. DAS ist neben der beschissenen Anbindung bei geringem Sparpotential der Grund dafür das Auto zu nutzen.
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Mädels, streitet Euch ruhig, aber vergesst dabei nicht :
Der Feind steht rechts.
Dass FA und RT die Grünen zu ihren Lieblingsgegnern machen, erklärt sich vielleicht aus enttäuschter Liebe.
Ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.
FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP.
So what?
Lasst uns für den Planeten, für Europa für Frieden und Gerechtigkeit streiten.
Jeder so, wie er es für richtig hält.
Und nicht vergessen:
Der Feind steht rechts.
😊
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Mädels, streitet Euch ruhig, aber vergesst dabei nicht :
Der Feind steht rechts.
Dass FA und RT die Grünen zu ihren Lieblingsgegnern machen, erklärt sich vielleicht aus enttäuschter Liebe.
Ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.
FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP.
So what?
Lasst uns für den Planeten, für Europa für Frieden und Gerechtigkeit streiten.
Jeder so, wie er es für richtig hält.
Und nicht vergessen:
Der Feind steht rechts.
😊
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edmund schrieb:

FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP



Ach, wenn man Kritik übt an einer Partei, in der u.a. Menschen wie Kretschmann oder Palmer wichtige Ämter innehaben und oder bundesweit gehört werden, dann diffamiert man diese?
Der Flughafenausbau unter Tarek, die ungebremste Gentrifizierung in den Ballungsräumen - spielt alles keine Rolle, wenn sich linke Trottel wie ich maßlos darüber ärgern, wie Grüne immer weiter ihre Überzeugungen Stück für Stück aufgeben.

Man nennt es dann diffamieren.
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edmund, du schreibst da gerade sehr elitär.
Aber das passt ganz gut.
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Mädels, streitet Euch ruhig, aber vergesst dabei nicht :
Der Feind steht rechts.
Dass FA und RT die Grünen zu ihren Lieblingsgegnern machen, erklärt sich vielleicht aus enttäuschter Liebe.
Ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.
FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP.
So what?
Lasst uns für den Planeten, für Europa für Frieden und Gerechtigkeit streiten.
Jeder so, wie er es für richtig hält.
Und nicht vergessen:
Der Feind steht rechts.
😊
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edmund schrieb:

ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.


meine Eintracht würde ich nicht mit Parteien vergleichen, da wechsel ich durchaus mal
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edmund schrieb:

ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.


meine Eintracht würde ich nicht mit Parteien vergleichen, da wechsel ich durchaus mal
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Das fiele mir auch nicht ein, die Eintracht mit einer politischen Partei zu vergleichen.
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Xbuerger schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.

hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.

FrankenAdler schrieb:

Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar

kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?

aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html

würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!


Jetzt wird es blöd!
Keiner von uns macht alles perfekt und jeder von uns diskutiert hier im Internet. Wir beide wissen glaube ich ganz gut, dass der jeweils andere nicht nur dem Internetmaulheldentum verfallen ist. Was soll das jetzt also?

Bezüglich der Beispiele zur EU möchte ich einfach noch auf kleine lebensmittelverarbeitende Betriebe hinweisen. Gerade kleine Molkereien oder auch der Dorfmetzger haben kaum noch Möglichkeiten die irrsinnigen Vorschriften die eindeutig auf Großbetriebe abzielen aber auch von den kleinen eingehalten werden müssen, zu erfüllen. Das macht es extrem schwierig sich am Markt zu halten.
Nehmen wir den regionalen kleinen Metzger. Das war der der Tiere aus der Region verarbeitet hat. Kann sich ein kleiner Handwerksbetrieb kaum mehr leisten. Die gehen mittlerweile alle in den Schlachthof, weil die Bestimmungen zum selbst schlachten das zu teuer macht. Die Konsequenzen für die Kleinerzeuger ist, dass es keine lokalen Abnehmer mehr gibt, die Tendenz geht dann zum Großbetrieb und zur Massentierhaltung.
Tiere werden quer durch Europa gefahren, in Polen aufgezogen, dann nach Deutschland gekarrt um als "deutsches Schwein" vermarktet werden zu können, hier dann geschlachtet zum weiterverarbeiten nach Portugal verschifft, weil es dort billiger ist das Zeug zu verpacken - und dann zurück zu Aldi oder Lidl. Das ist auch europäischen Rahmenbedingungen geschuldet. Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.
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FrankenAdler schrieb:

Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.

ja, aber da bekomm ich halt schon den halben tag den bezug zu den grünen nicht hin.

Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel. Wir wollen, dass sie ein gutes und vielfältiges Angebot haben.
oder auch
Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz unserer Umwelt ausrichtet.

ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen? dass ich dir jetzt was von aluhut entgegne, weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?

hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.
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FrankenAdler schrieb:

Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.

ja, aber da bekomm ich halt schon den halben tag den bezug zu den grünen nicht hin.

Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel. Wir wollen, dass sie ein gutes und vielfältiges Angebot haben.
oder auch
Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz unserer Umwelt ausrichtet.

ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen? dass ich dir jetzt was von aluhut entgegne, weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?

hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.
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Xbuerger schrieb:

weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?

Erstens war das heute und zweitens habe ich nur dein Abfeiern der Stimmenzuwächsen für die Grünen mit dem der AfDler verglichen. Ich teile meinen Aluhut also gerne mit dir!

Xbuerger schrieb:

ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen?


Xbuerger schrieb:

hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.  

Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.
Auf dem Papier ist die SPD auch ne Sozialdemokratische Partei und die AfDler sind neoliberale Euroskeptiker.
Die Realität zählt. Und da darf man mehr als nur berechtigte Zweifel daran haben, dass die Grünen dazu neigen eine echte Umweltwende herbeizuführen.
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein. Obwohl, nein, man kann auch sehenden Auges in den Abgrund steuern. So gesehen: Nicht alternativlos. Weiter so geht auch.


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FrankenAdler schrieb:

Wer besetzt diesen Platz bezüglich ökologischer Themen, wenn die Grünen ihn, natürlich rein aus Verantwortungsbewusstsein, preis geben?

Gegenfrage: wer vertritt in einer Regierung die Interessen von Natur und Umwelt, wenn man sich auf die Opposition beschränkt? Ich meine, du tust gerade so, als würden die Grünen in einer Regierungsmitverantwortung sämtliche Prinzipien über Bord werfen und fleißig Kohlekraftwerke bauen.

Werner hat es ja schon gesagt: Regieren mit einem Partner heißt natürlich auch, Kompromisse zu machen. Meinetwegen mag man das "Abschleifen" nennen - ist mir egal. Fest steht: mit einer Grünenbeteiligung in Bayern hätte es die Aufweichung der Alpenschutzverordnung sowie des Anbindungsgebots für Gewerbegebiete sowie den Verkauf von zigTausenden Sozialwohnungen an ein DAX-Unternehmen nicht gegeben. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Jetzt kann man sich raussuchen, ob man prinzipien- und linientreu in der Opposition bleibt, brav den Finger in die Wunden legt, aber schon mit einem Bürgerbegehren zum Flächenverbrauch scheitert - oder ob man mitregierend wenigstens die Alpenschutzverordnung und das Anbindungsgebot rettet und den Verkauf der Sozialwohnungen verhindert.
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Eins muss man den Grünen lassen. Allein durch ihre Existenz, durch erfolgreiche Oppositionsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit haben sie enorm viel für die ökologische Weiterentwicklung in der Politik getan.
Weil Du in Bayern lebst: ich habe mir heute mal den Koalitionsvertrag zwischen CSU und FW durchgelesen. Auch wenn manches als Absichterklärung formuliert ist, so sind doch viele "grüne" konkrete Inhalte drin, die man sich in einer Koalition zwischen CSU und FW vor 20 Jahren noch nicht hat vorstellen können.
Wen es interessiert und wer in einigen Tagen eine Synopse mit dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grüne in Hessen machen will, bitte hier:
https://www.csu.de/common/csu/content/csu/hauptnavigation/dokumente/2018/Koalitionsvertrag__Gesamtfassung_final_2018-11-02.pdf

Dann läßt sich ja der Vergleich zwischen Grünen in der Regierung und der Opposition an konkreten Beispielen besser diskutieren.  
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Xbuerger schrieb:

weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?

Erstens war das heute und zweitens habe ich nur dein Abfeiern der Stimmenzuwächsen für die Grünen mit dem der AfDler verglichen. Ich teile meinen Aluhut also gerne mit dir!

Xbuerger schrieb:

ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen?


Xbuerger schrieb:

hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.  

Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.
Auf dem Papier ist die SPD auch ne Sozialdemokratische Partei und die AfDler sind neoliberale Euroskeptiker.
Die Realität zählt. Und da darf man mehr als nur berechtigte Zweifel daran haben, dass die Grünen dazu neigen eine echte Umweltwende herbeizuführen.
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein. Obwohl, nein, man kann auch sehenden Auges in den Abgrund steuern. So gesehen: Nicht alternativlos. Weiter so geht auch.


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FrankenAdler schrieb:

Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.

Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich  mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?  
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FrankenAdler schrieb:

Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.

Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich  mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?  
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Brodowin schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.

Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich  mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?  

Ach ja ...
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edmund schrieb:

FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP



Ach, wenn man Kritik übt an einer Partei, in der u.a. Menschen wie Kretschmann oder Palmer wichtige Ämter innehaben und oder bundesweit gehört werden, dann diffamiert man diese?
Der Flughafenausbau unter Tarek, die ungebremste Gentrifizierung in den Ballungsräumen - spielt alles keine Rolle, wenn sich linke Trottel wie ich maßlos darüber ärgern, wie Grüne immer weiter ihre Überzeugungen Stück für Stück aufgeben.

Man nennt es dann diffamieren.
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reggaetyp schrieb:

Ach, wenn man Kritik übt an einer Partei, in der u.a. Menschen wie Kretschmann oder Palmer wichtige Ämter innehaben und oder bundesweit gehört werden, dann diffamiert man diese?


Nein. Das ist keine Diffamierung. Kritik ist erlaubt und sollte auch erlaubt sein. Nur sind Palmer und Kretschmann Politiker, die eher auf CDU-Linie sind als auf der grundsätzlichen Grünen-Linie (zumindest noch) , ich habe aber das Gefühl, dass man sich exorbitant an den "schwarzen" Tendenzen innerhalb der Grünen abarbeitet und nicht am z.B. nach-rechts-hecheln auch der CDU. Das kann dann eben nur passieren, wenn man die Grünen noch politisch da verortet, wo sie vor 25 Jahren waren und eigentlich seit der rot-grünen Regierung ab 1998 nicht mehr sind.
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Brodowin schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.

Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich  mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?  

Ach ja ...
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FrankenAdler schrieb:

Brodowin schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.

Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich  mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?  

Ach ja ...

Mein lieber Franke, ich wusste doch, wie ich dir ein genervtes Augenrollen entlocken kann...
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edmund schrieb:

ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.


meine Eintracht würde ich nicht mit Parteien vergleichen, da wechsel ich durchaus mal
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Tafelberg schrieb:

edmund schrieb:

ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.


meine Eintracht würde ich nicht mit Parteien vergleichen, da wechsel ich durchaus mal


Sagen wir so. Solange wie ich denken kann, bin ich für grün.
Werners These trägt nur zum Teil.
Ich für meinen Teil halte es mit Biermann:
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.
Ich gebe zu, nicht aussuchen kann man sich seine Eltern und den Fußballverein.
Die Partei schon.
Insofern korrigiere ich mich.
😊
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edmund, du schreibst da gerade sehr elitär.
Aber das passt ganz gut.
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reggaetyp schrieb:

edmund, du schreibst da gerade sehr elitär.
Aber das passt ganz gut.

Das willst Du mir nicht erklären, oder doch? 😊
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Xbuerger schrieb:

weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?

Erstens war das heute und zweitens habe ich nur dein Abfeiern der Stimmenzuwächsen für die Grünen mit dem der AfDler verglichen. Ich teile meinen Aluhut also gerne mit dir!

Xbuerger schrieb:

ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen?


Xbuerger schrieb:

hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.  

Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.
Auf dem Papier ist die SPD auch ne Sozialdemokratische Partei und die AfDler sind neoliberale Euroskeptiker.
Die Realität zählt. Und da darf man mehr als nur berechtigte Zweifel daran haben, dass die Grünen dazu neigen eine echte Umweltwende herbeizuführen.
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein. Obwohl, nein, man kann auch sehenden Auges in den Abgrund steuern. So gesehen: Nicht alternativlos. Weiter so geht auch.


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FrankenAdler schrieb:

Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.

offen gesagt ist mir das ein wenig zu unkonkret. denn wenn du mich schon für den systemwechsel begeistern willst, brauch ich neben deiner strategie des wechsels auch noch etwas hard facts, was denn da jetzt genau schief läuft.

zugegeben, ich hätte privat keine lust darauf, mich mit kretschmann auf ne vegane quitten-limo zu treffen. aber was ist ihm anhand der umstände denn konkret vorzuwerfen? bin da in der bawü-politik nicht richtig drinne...

nur mal zur erinnerung, was die alternative im ländle gewesen ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/EnBW-Affäre

und wenn du mir dann noch erklärst, wie die energiewende im systemwechsel funktioniert, und vor allem: WANN? - wäre ich dir verbunden.


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