Tour de France 2020

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Auf Eurosport haben sie erzählt, dass es die letzte Etappe ohne Ausreißer auf einer Flachetappe 2008 bei der Tour de France gab.

Die Regelung mit der Nahrungsaufnahme unterscheiden sich je nach Etappenprofil. Ist es eine Flachetappe  sind es 20 km vor dem Ziel. Bei Bergetappen 10 km . Zudem kann die Leitung bei besonderen Umständen wie Hitze oder anderen äußeren Einflüssen  die Regelung außer Kraft setzen oder anpassen.
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Ich bin wohl mehr Tour-interessiert als Radsportfan... so wie andere Menschen das Pokalfinale und die WM schauen.
Insofern bin ich da nicht so bewandert. Ist es im Radsport auch soweit? Welchen Sport kann man eigentlich noch schauen, ohne moralische Bauchschmerzen?
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HessiP schrieb:

Welchen Sport kann man eigentlich noch schauen, ohne moralische Bauchschmerzen?

Ju-Jutsu und Rhönrad.
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HessiP schrieb:

Welchen Sport kann man eigentlich noch schauen, ohne moralische Bauchschmerzen?

Ju-Jutsu und Rhönrad.
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Ich hatte mir Synchronschwimmen als Antwort verkniffen. Aber da Du den Anfang gemacht hast...

Und im Ernst: Aus dem Bauch heraus würde ich neben den drei genannten Sportarten Hockey und Handball nennen. Dazu noch Volleyball und Beachvolleyball sowie Tischtennis.
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HessiP schrieb:

Welchen Sport kann man eigentlich noch schauen, ohne moralische Bauchschmerzen?

Ju-Jutsu und Rhönrad.
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Brodowin schrieb:

HessiP schrieb:

Welchen Sport kann man eigentlich noch schauen, ohne moralische Bauchschmerzen?

Ju-Jutsu und Rhönrad.

Hallen Halma
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Ich hatte mir Synchronschwimmen als Antwort verkniffen. Aber da Du den Anfang gemacht hast...

Und im Ernst: Aus dem Bauch heraus würde ich neben den drei genannten Sportarten Hockey und Handball nennen. Dazu noch Volleyball und Beachvolleyball sowie Tischtennis.
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Luzbert schrieb:

Ich hatte mir Synchronschwimmen als Antwort verkniffen. Aber da Du den Anfang gemacht hast...

Und im Ernst: Aus dem Bauch heraus würde ich neben den drei genannten Sportarten Hockey und Handball nennen. Dazu noch Volleyball und Beachvolleyball sowie Tischtennis.

Handball? War nicht 2015 eine WM in Katar?
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Luzbert schrieb:

Ich hatte mir Synchronschwimmen als Antwort verkniffen. Aber da Du den Anfang gemacht hast...

Und im Ernst: Aus dem Bauch heraus würde ich neben den drei genannten Sportarten Hockey und Handball nennen. Dazu noch Volleyball und Beachvolleyball sowie Tischtennis.

Handball? War nicht 2015 eine WM in Katar?
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Conner30 schrieb:

Luzbert schrieb:

Ich hatte mir Synchronschwimmen als Antwort verkniffen. Aber da Du den Anfang gemacht hast...

Und im Ernst: Aus dem Bauch heraus würde ich neben den drei genannten Sportarten Hockey und Handball nennen. Dazu noch Volleyball und Beachvolleyball sowie Tischtennis.

Handball? War nicht 2015 eine WM in Katar?

Mit einem erkauften Startplatz der sportlich nicht qualifizierten deutschen Nationalmannschaft, wenn ich mich richtig erinnere.
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Da war was...
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DonGuillermo schrieb:

Wie schon geschrieben, vor allem in den letzten Jahren sehr selten. Normalerweise sind in der ersten Woche ja nur Flachetappen mit Sprintankünften und Zeitfahren dabei. Ich habe gestern gelesen, dass das die früheste Bergankunft in der Tour seit 1979 war. Damals war es gleich nach dem Prolog die zweite Etappe.

Aber gut, es war ja heute auch noch nicht Alpe d'Huez, der Tourmalet oder der Ventoux. Von den Topfavoriten hat sich heute auch noch keiner irgendwelche Blöße gegeben. Buchmann und Valverde haben aber als potenzielle Podiumsfahrer schon ein paar Sekunden verloren. Education First fand ich heute überraschend stark, die waren bis zur Attacke von Guillaume Martin noch mit vier Fahrern vertreten. Ineos hingegen hat wieder etwas geschwächelt, selbst Carapaz musste abreißen lassen.

Da wirkt Jumbo-Visma und vor allem Roglič aktuell echt am stärksten. Aber die Form musst du über die drei Wochen auch erst mal halten. Ist deshalb für sie vielleicht sogar gut, dass Alaphilippe das Gelbe Trikot noch ein bisschen hält. Quick-Step hat heute schließlich auch viel Arbeit verrichtet, die man sonst selbst leisten müsste.


Ich teile deine Eindrücke. Positiv überrascht hat mich Martin. Pogacar hat mich weniger überrascht, da er  bei der Vuelta schon auffällig war. Gespannt bin ich auch auf Quintana , der jetzt befreit von der Movie-Star  Taktik Chaotik der letzten Jahre ist. Große Rückschlüsse lassen sich nach dieser Etappe noch nicht ziehen. Ineos würde ich noch nicht abschreiben. Wie du schon schriebst: Die  Tour geht 3 Wochen.

Ein Faktor, den man noch nicht einschätzen kann ist diese ständige Abwechslung der Etappenprofile. Einmal Sprinter Etappe dann wieder Bergetappe usw. Es könnte die spannendste Tour der letzten Jahre werden.
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Die Etappe heute konnte ich nicht schauen, aber da habe ich echt nichts verpasst. Wie schon hier angemerkt, ist es über zehn Jahre her, dass es mal keine Ausreißergruppe gab und es kommt normalerweise nur unter sehr speziellen Bedingungen vor. Davon kann man nach dem schwierigen Streckenprofil in der ersten Woche der diesjährigen Tour zwar auch sprechen, aber nicht wirklich mit den bereits erwähnten Beispielen aus den 90ern vergleichen.

Dass auf den letzten 20 Kilometern in der Regel keine Verpflegung mehr erlaubt ist, dürfte eigentlich auch allen Fahrern bekannt sein und ist seit Jahren so. Dass das ausgerechnet Alaphilippe bei der Tour passiert, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Er selbst weiß am besten, dass in dieser Situation eigentlich immer eine Kamera auf ihn gerichtet ist und die Jury das demnach auf jeden Fall mitbekommt.

Ich rechne ehrlich gesagt auch deshalb morgen fest mit einer Attacke von Alaphilippe. Das Terrain ist nahezu perfekt für ihn, er dürfte etxra motiviert sein und er ist den Topfavoriten in der Gesamtwertung nicht so gefährlich, dass diese umgehend nachsetzen müssen. Könnte durchaus sein, dass Alaphilippe da mit 20-30 Sekunden Vorsprung durchkommt, die Qualität dafür hat er. Ihm kommt entgegen, dass auf den letzten 50 Kilometern gleich vier Anstiege liegen, die aber bis auf den vorletzten nicht allzu ansprechen sind. Für einen Abfahrspezialisten wie Alaphilippe bieten sich da aber genügend Chancen auf eine Attacke. Auch die Favoriten aufs Gesamtklassement dürfen sich bei den Profil keinen schwachen Tag erlauben.

wegjubler schrieb:

Gespannt bin ich auch auf Quintana , der jetzt befreit von der Movie-Star  Taktik Chaotik der letzten Jahre ist.


Ohja, das hatte immer etwas von Slapstick, dass man drei Topfahrer ohne klaren Kapitän dabei hatte und gefühlt alle auf eigene Kappe gefahren sind. Aber das Thema hat sich ja mehr oder weniger von allein erledigt, nachdem Movistar Quintana, Carapaz und Landa auf einen Schlag verloren hat. Enric Mas und Marc Soler haben aber sicher auch das Potential, zukünftig als Leader um einen Grand Tour Sieg mitzufahren.

reggaetyp schrieb:

Valverde wird niemals aufs Podium fahren.


Mit mittlerweile 40 Jahren sicherlich unwahrscheinlich und eher ein Kandidat für die Top Ten, aber man soll niemals nie sagen. Wenn jemand so etwas schafft, dann sicher Valverde. Bei der letzten Vuelta hat er es immerhin auch noch mal aufs Podium, auch wenn da die Konkurrenz nicht ganz so hochklassig war. Aber auch dort hat er einen Pogačar oder Quintana hinter sich gelassen. Und Movistar hat weiterhin eines der besten Teams.

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Okay, ihr habt recht.
So ne lahme Etappe ohne Ausreisser hat es wohl echt ewig nicht mehr gegeben.
Hatte das völlig anders im Kopf.
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Okay, ihr habt recht.
So ne lahme Etappe ohne Ausreisser hat es wohl echt ewig nicht mehr gegeben.
Hatte das völlig anders im Kopf.
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reggaetyp schrieb:

So ne lahme Etappe ohne Ausreisser hat es wohl echt ewig nicht mehr gegeben.

Darf man jetzt das Wort "langweilig" verwenden?
Ich denke, heute wird mehr Feuer drin sein, vor allem auf den letzten 40 km in den Cevennen.
Alaphilippe wird ziemlich angefressen sein. Und für Yates fühlt es sich wohl auch komisch an...
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Valverde würde ich auch noch nicht ganz abschreiben. Top 10 ist immer drin. Top 3 wohl eher nicht.  Das man mit über 40 sogar eine große Rundfahrt gewinnen kann hat Horner bewiesen als er mit 41 Jahren die Vuelta gewann ( Jahr hab ich vergessen). Die Tour ist allerdings noch etwas anderes, obwohl die Vuelta von der Topographie manchmal sogar schwerer ist.
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Valverde würde ich auch noch nicht ganz abschreiben. Top 10 ist immer drin. Top 3 wohl eher nicht.  Das man mit über 40 sogar eine große Rundfahrt gewinnen kann hat Horner bewiesen als er mit 41 Jahren die Vuelta gewann ( Jahr hab ich vergessen). Die Tour ist allerdings noch etwas anderes, obwohl die Vuelta von der Topographie manchmal sogar schwerer ist.
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wegjubler schrieb:

hat Horner bewiesen als er mit 41 Jahren die Vuelta gewann ( Jahr hab ich vergessen).
War 2013. Ziemlich beeindruckend, in dem Alter...
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Da hat sich Alaphilippe heute doch etwas zu viel Zeit für eine wirkungsvolle Attacke gelassen. Mit der einen Sekunde kann er nicht viel anfangen. Aber Ineos hat sich heute auch sehr stark und fast wie in alten Tagen präsentiert. Sie haben das Tempo so hochgehalten, dass keiner der anderen Favoriten attackieren konnte oder wollte.

Ganz so stark wie in früheren Jahren sind sie zwar nicht, sonst wäre Aru gar nicht weggekommen, aber das war heute schon ein kleines Zeichen. Es wundert mich allerdings, dass Bernal nicht attackiert hat. Sonst hat Ineos diese Überlegenheit eigentlich immer selbst für einen Angriff genutzt. Zumal mit Pogačar schon einer der Konkurrenten kurz aus der Gruppe gefallen war.

Ansonsten ein schöner Sieg von Lutsenko. Er ist sicher einer der besten Fahrer "aus der zweiten Reihe", der als Teamkapitän auch bei einer Grand Tour eine Top Ten Platzierung erreichen könnte. Am meisten hätte ich aber Nicolas Roche den Etappensieg gewünscht. Er hatte bisher bei der Tour eigentlich einen guten Eindruck gemacht, ist heute aber zum zweiten Mal ziemlich eingebrochen. Aber vielleicht hat er an einem guten Tag noch mal die Beine, um dieses Jahr einen Etappensieg bei der Tour herauszufahren.
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Da hat sich Alaphilippe heute doch etwas zu viel Zeit für eine wirkungsvolle Attacke gelassen. Mit der einen Sekunde kann er nicht viel anfangen. Aber Ineos hat sich heute auch sehr stark und fast wie in alten Tagen präsentiert. Sie haben das Tempo so hochgehalten, dass keiner der anderen Favoriten attackieren konnte oder wollte.

Ganz so stark wie in früheren Jahren sind sie zwar nicht, sonst wäre Aru gar nicht weggekommen, aber das war heute schon ein kleines Zeichen. Es wundert mich allerdings, dass Bernal nicht attackiert hat. Sonst hat Ineos diese Überlegenheit eigentlich immer selbst für einen Angriff genutzt. Zumal mit Pogačar schon einer der Konkurrenten kurz aus der Gruppe gefallen war.

Ansonsten ein schöner Sieg von Lutsenko. Er ist sicher einer der besten Fahrer "aus der zweiten Reihe", der als Teamkapitän auch bei einer Grand Tour eine Top Ten Platzierung erreichen könnte. Am meisten hätte ich aber Nicolas Roche den Etappensieg gewünscht. Er hatte bisher bei der Tour eigentlich einen guten Eindruck gemacht, ist heute aber zum zweiten Mal ziemlich eingebrochen. Aber vielleicht hat er an einem guten Tag noch mal die Beine, um dieses Jahr einen Etappensieg bei der Tour herauszufahren.
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DonGuillermo schrieb:

Da hat sich Alaphilippe heute doch etwas zu viel Zeit für eine wirkungsvolle Attacke gelassen. Mit der einen Sekunde kann er nicht viel anfangen. Aber Ineos hat sich heute auch sehr stark und fast wie in alten Tagen präsentiert. Sie haben das Tempo so hochgehalten, dass keiner der anderen Favoriten attackieren konnte oder wollte.

Ganz so stark wie in früheren Jahren sind sie zwar nicht, sonst wäre Aru gar nicht weggekommen, aber das war heute schon ein kleines Zeichen. Es wundert mich allerdings, dass Bernal nicht attackiert hat. Sonst hat Ineos diese Überlegenheit eigentlich immer selbst für einen Angriff genutzt. Zumal mit Pogačar schon einer der Konkurrenten kurz aus der Gruppe gefallen war.

Ansonsten ein schöner Sieg von Lutsenko. Er ist sicher einer der besten Fahrer "aus der zweiten Reihe", der als Teamkapitän auch bei einer Grand Tour eine Top Ten Platzierung erreichen könnte. Am meisten hätte ich aber Nicolas Roche den Etappensieg gewünscht. Er hatte bisher bei der Tour eigentlich einen guten Eindruck gemacht, ist heute aber zum zweiten Mal ziemlich eingebrochen. Aber vielleicht hat er an einem guten Tag noch mal die Beine, um dieses Jahr einen Etappensieg bei der Tour herauszufahren.


Zu Alaphilippe: Ich denke es ging ihm drum ne Reaktion auf seinen Faux Pas zu zeigen. Oder er macht jetzt jeden Tag 1 Sekunde gut und gewinnt noch ne Etappe. Dann gewinnt er die Tour

Zu Ineos: Sie wirken tatsächlich nicht ganz so stark wie früher. Jedoch war es auch nicht zwingend notwendig Aru nachzufahren. Die teilen sich ihre Kräfte klug ein hab ich das Gefühl.

Zu Lutsenko: Starke Leistung.  Ebenso vom  Zweiten Herrera, der nie aufgab.  Es war eine interessante Etappe heute.
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Geht sehr spannend los heute, bora-hansgrohe tritt direkt voll in die Pedale um das Feld zu spalten und alle Sprinter bereits vor der Sprintwertung abzuhängen.
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Endete auch spannend- Landa,Mollema und Pogacar verloren wichtige Zeit bei dieser Etappe
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Geile Etappe heute.
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Ja, Etappen mit Windkanten sind echt immer super spannend. Die zehnte Etappe ist für weitere Windkanten prädestiniert. Da geht es entlang der Atlantikküste, Start- sowie Zielort sind jeweils auf einer Insel. Das heute hat schon einmal ziemlich viele Sprinter eine der wenigen Chancen auf einen Etappensieg und nach der späteren Tempoverschärfung auch noch mal einigen Klassementfahrern über eine Minute Zeit gekostet. Für Bora-Hansgrohe hätte es aber noch ein bisschen besser laufen können. Mal sehen, wie sich das Team jetzt morgen auf der schweren Etappe im Hochgebirge schlägt. Respekt aber auch an Wout van Aert, der jetzt schon die zweite Etappe ohne Anfahrer im Sprint gewonnen hat.
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Ich habe mal eine vielleicht dumme Frage: Was passiert, wenn die Tour z.B, corona-bedingt abgebrochen werden muss? Wird dann die Gesamtwertung bei Abbruch gewertet? Ich habe nämlich an unterschiedlichsten Stellen gelesen und in unterschidlichen Podcasts gehört, dass es sein kann, dass die Teams in den Pyrenäen schon so auf Attacke fahren könnten, als wäre es das Ende der Tour.
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Ich habe mal eine vielleicht dumme Frage: Was passiert, wenn die Tour z.B, corona-bedingt abgebrochen werden muss? Wird dann die Gesamtwertung bei Abbruch gewertet? Ich habe nämlich an unterschiedlichsten Stellen gelesen und in unterschidlichen Podcasts gehört, dass es sein kann, dass die Teams in den Pyrenäen schon so auf Attacke fahren könnten, als wäre es das Ende der Tour.
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Brodowin schrieb:

Ich habe mal eine vielleicht dumme Frage: Was passiert, wenn die Tour z.B, corona-bedingt abgebrochen werden muss? Wird dann die Gesamtwertung bei Abbruch gewertet? Ich habe nämlich an unterschiedlichsten Stellen gelesen und in unterschidlichen Podcasts gehört, dass es sein kann, dass die Teams in den Pyrenäen schon so auf Attacke fahren könnten, als wäre es das Ende der Tour.


Gute Frage(n). Ich denke die Gesamtwertung zu dem Abbruchzeitpunkt wäre auch dann das Endresultat. Allerdings könnte ich mir dann eine "Siegerehrung" nicht vorstellen. Gut möglich, dass die beiden nächsten Etappen deshalb sehr  aggressiv gefahren werden. Hat man es aber übertrieben und es geht weiter ginge der Schuss nach hinten los.


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