Tour de France 2020

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Arya schrieb:

Es gibt keine Einzelsiege beim Radsport.


Dann erwarte ich dass das Einzelzeitfahren sofort umbenannt wird!
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Eintracht23 schrieb:

Arya schrieb:

Es gibt keine Einzelsiege beim Radsport.


Dann erwarte ich dass das Einzelzeitfahren sofort umbenannt wird!


Wieso? Heißt es Einzelsiegzeitfahren?
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Eintracht23 schrieb:

Arya schrieb:

Es gibt keine Einzelsiege beim Radsport.


Dann erwarte ich dass das Einzelzeitfahren sofort umbenannt wird!


Wieso? Heißt es Einzelsiegzeitfahren?
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Arya schrieb:

Eintracht23 schrieb:

Arya schrieb:

Es gibt keine Einzelsiege beim Radsport.


Dann erwarte ich dass das Einzelzeitfahren sofort umbenannt wird!


Wieso? Heißt es Einzelsiegzeitfahren?


Was ist denn dann wenn kein Einzelsieg?
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Sagan wurde ans Ende der Spitzengruppe gesetzt wegen eines Remplers gegen Wout Van Aert, was die Hoffnungen auf grün natürlich wieder deutlich schmälert
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Dachte ich mir schon. Hätte sogar damit gerechnet, dass er sämtliche Punkte der Etappe, also auch vom Zwischensprint, verliert. Er hat schon eine Vorgeschichte mit dem Ellbogenstoß gegen Cavendish vor ein paar Jahren und bereits damals hat die ASO mit der Disqualifikation für den Geschmack sehr vieler Leute eher zu hart durchgegriffen. Auch Mark Renshaw wurde ja schon mal für Kopfnüsse während eines Zielsprints disqualifiziert, aber da waren es gleich drei oder vier Stück.

Ich denke auch, dass Wout van Aert die Etappe sonst gewonnen hätte. War schon ein sehr knapper Sprint. Das eröffnet Sam Bennett jetzt gute Chancen auf das Grüne Trikot. Auch wenn Sagan insgesamt der bessere Fahrer ist und nicht nur auf den Flachetappen punkten kann, steht hinter Bennett doch jetzt ein Team, das sich mehr oder weniger voll auf die Punktewertung konzentrieren kann. Möglich, dass sie auf den schwereren Etappen Ausreißergruppen mit Sagan gar nicht erst ziehen lassen. Mit Michael Mørkøv hat er zudem den besten Anfahrer im Feld, was ihm trotz der starken Konkurrenz eigentlich immer eine Spitzenposition sichert und seinen Konkurrenten im besten Fall noch Punkte kostet.
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Dachte ich mir schon. Hätte sogar damit gerechnet, dass er sämtliche Punkte der Etappe, also auch vom Zwischensprint, verliert. Er hat schon eine Vorgeschichte mit dem Ellbogenstoß gegen Cavendish vor ein paar Jahren und bereits damals hat die ASO mit der Disqualifikation für den Geschmack sehr vieler Leute eher zu hart durchgegriffen. Auch Mark Renshaw wurde ja schon mal für Kopfnüsse während eines Zielsprints disqualifiziert, aber da waren es gleich drei oder vier Stück.

Ich denke auch, dass Wout van Aert die Etappe sonst gewonnen hätte. War schon ein sehr knapper Sprint. Das eröffnet Sam Bennett jetzt gute Chancen auf das Grüne Trikot. Auch wenn Sagan insgesamt der bessere Fahrer ist und nicht nur auf den Flachetappen punkten kann, steht hinter Bennett doch jetzt ein Team, das sich mehr oder weniger voll auf die Punktewertung konzentrieren kann. Möglich, dass sie auf den schwereren Etappen Ausreißergruppen mit Sagan gar nicht erst ziehen lassen. Mit Michael Mørkøv hat er zudem den besten Anfahrer im Feld, was ihm trotz der starken Konkurrenz eigentlich immer eine Spitzenposition sichert und seinen Konkurrenten im besten Fall noch Punkte kostet.
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Ich denke heute könnte eine  Vorentscheidung ums Grüne Trikot gefallen sein. Es ist auch nicht mehr der Top Sagan der letzten Jahre. Erschwerend kommt hinzu, dass Sagan mit Mühlberger heute einen Teamkollegen verlor der vll nicht mittelbar ihm hilft, aber  dennoch wichtig  fürs Team ist. Kommt Bennett nach Paris hat er sehr gute Chancen das Ding zu wuppen. Morkov ist sogar so gut, dass er den anderen beim Zwischensprint noch Punkte abnimmt.
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skyeagle schrieb:

Das nennt sich Taktik. Buchmann will jetzt auf Etappensiege fahren. Bei gut 6 Minuten Rückstand bislang, wird man ihn in einer guten Gruppe nicht fahren lassen, weil er dann doch nochmal gefährlich fürs Klassement. Da will ja niemand aus den Topf 10 fallen. Und jetzt bei gut 11 Minuten ist es schon entspannter.


Aber wird nicht gerade bei Radrennen auch immer gesagt wie wichtig das Team ist? Da würde ich mich jetzt als Teammitglied auch dämlich vorkommen. Die ersten Tage fährst du für den Kapitän damit er keine Zeit verliert. Einen schlechten Tag später ist das hinfällig und der Sportler zum Egoisten damit er einen Einzelsieg feiern kann. Für mich zählt bei sowas das Endergebnis.
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Eintracht23 schrieb:

Aber wird nicht gerade bei Radrennen auch immer gesagt wie wichtig das Team ist? Da würde ich mich jetzt als Teammitglied auch dämlich vorkommen. Die ersten Tage fährst du für den Kapitän damit er keine Zeit verliert. Einen schlechten Tag später ist das hinfällig und der Sportler zum Egoisten damit er einen Einzelsieg feiern kann. Für mich zählt bei sowas das Endergebnis.
       

Zum einen hat ja Buchmann nicht im Alleingang die neue taktische Ausrichtung in der Rundfahrt beschlossen, sondern die wurde von der sportlichen Leitung nach Abwägung der Faktenlage beschlossen. Zum anderen ist es  für das gesamte Team nicht nur vom Prestige her, sondern auch rein monetär wesentlich sinnvoller, jetzt auf Etappensiege zu setzen und evtl. noch im Kampf ums Grüne mitzumischen, als einen Buchmann, der nicht in Form bzw. gesundheitlich stark angeschlagen  ist, auf   Gedeih und Verderb zu unterstützen, damit dieser am Ende vielleicht 24. in der Gesamtwertung wird. Ich sehe im Verzicht auf die eindeutige Kapitänsrolle von Buchmann eher das genaue Gegenteil von Egoismus. Bora wird dadurch viel schwieriger ausrechenbar, da sie mit Schachmann, Kämna und Pöstelberger Leute in der Mannschaft haben, die vom Potential und bei guter Gesundheit allesamt eine etwas anspruchsvollere Tour-Etappe gewinnen können. Auch Daniel Oss hat schon bewiesen, dass er um Siege mit fahren kann.  Peter Sagan ist grundsätzlich eh immer alles zuzutrauen. Die Möglichkeiten und Optionen haben sich daher für die Mannschaft eher vervielfacht.  
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Eintracht23 schrieb:

Aber wird nicht gerade bei Radrennen auch immer gesagt wie wichtig das Team ist? Da würde ich mich jetzt als Teammitglied auch dämlich vorkommen. Die ersten Tage fährst du für den Kapitän damit er keine Zeit verliert. Einen schlechten Tag später ist das hinfällig und der Sportler zum Egoisten damit er einen Einzelsieg feiern kann. Für mich zählt bei sowas das Endergebnis.
       

Zum einen hat ja Buchmann nicht im Alleingang die neue taktische Ausrichtung in der Rundfahrt beschlossen, sondern die wurde von der sportlichen Leitung nach Abwägung der Faktenlage beschlossen. Zum anderen ist es  für das gesamte Team nicht nur vom Prestige her, sondern auch rein monetär wesentlich sinnvoller, jetzt auf Etappensiege zu setzen und evtl. noch im Kampf ums Grüne mitzumischen, als einen Buchmann, der nicht in Form bzw. gesundheitlich stark angeschlagen  ist, auf   Gedeih und Verderb zu unterstützen, damit dieser am Ende vielleicht 24. in der Gesamtwertung wird. Ich sehe im Verzicht auf die eindeutige Kapitänsrolle von Buchmann eher das genaue Gegenteil von Egoismus. Bora wird dadurch viel schwieriger ausrechenbar, da sie mit Schachmann, Kämna und Pöstelberger Leute in der Mannschaft haben, die vom Potential und bei guter Gesundheit allesamt eine etwas anspruchsvollere Tour-Etappe gewinnen können. Auch Daniel Oss hat schon bewiesen, dass er um Siege mit fahren kann.  Peter Sagan ist grundsätzlich eh immer alles zuzutrauen. Die Möglichkeiten und Optionen haben sich daher für die Mannschaft eher vervielfacht.  
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Brodowin schrieb:

Eintracht23 schrieb:

Aber wird nicht gerade bei Radrennen auch immer gesagt wie wichtig das Team ist? Da würde ich mich jetzt als Teammitglied auch dämlich vorkommen. Die ersten Tage fährst du für den Kapitän damit er keine Zeit verliert. Einen schlechten Tag später ist das hinfällig und der Sportler zum Egoisten damit er einen Einzelsieg feiern kann. Für mich zählt bei sowas das Endergebnis.
       

Zum einen hat ja Buchmann nicht im Alleingang die neue taktische Ausrichtung in der Rundfahrt beschlossen, sondern die wurde von der sportlichen Leitung nach Abwägung der Faktenlage beschlossen. Zum anderen ist es  für das gesamte Team nicht nur vom Prestige her, sondern auch rein monetär wesentlich sinnvoller, jetzt auf Etappensiege zu setzen und evtl. noch im Kampf ums Grüne mitzumischen, als einen Buchmann, der nicht in Form bzw. gesundheitlich stark angeschlagen  ist, auf   Gedeih und Verderb zu unterstützen, damit dieser am Ende vielleicht 24. in der Gesamtwertung wird. Ich sehe im Verzicht auf die eindeutige Kapitänsrolle von Buchmann eher das genaue Gegenteil von Egoismus. Bora wird dadurch viel schwieriger ausrechenbar, da sie mit Schachmann, Kämna und Pöstelberger Leute in der Mannschaft haben, die vom Potential und bei guter Gesundheit allesamt eine etwas anspruchsvollere Tour-Etappe gewinnen können. Auch Daniel Oss hat schon bewiesen, dass er um Siege mit fahren kann.  Peter Sagan ist grundsätzlich eh immer alles zuzutrauen. Die Möglichkeiten und Optionen haben sich daher für die Mannschaft eher vervielfacht.  


Das mag ja durchaus so sein. Man sagt aber dann doch im Endeffekt. Na ja lieber einen Etappensieg als um die Plätze hinter dem Treppchen fahren, denn die sind ja nicht so viel "Wert". Ein gesundheitlich angeschlagener Sportler wird auch nicth zum Husarenritt ausholen können in den Alpen. Zumal ja bei Sagan auch einen Fahrer hat der auf Etappensiege gehen kann und um das Grüne Trikot kämpft und Pöstelberger jetzt raus. Er müsste sich sich jetzt also auf den Flachetappen voll in den Dienst der Mannschaft stellen um das Grüne Trikot zu bekommen. Dementsprechend hat ein Gesamtergebnis eigentlich weniger Wert als ein Etappensieg. Sprich der letzte hätte immer noch eine Erfolgreiche Tour fahren können obwohl rote Laterne und Stunden zurück. Er ist ja immerhin einmal Sieger gewesen. Meine Definition ist halt anders.
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Brodowin schrieb:

Eintracht23 schrieb:

Aber wird nicht gerade bei Radrennen auch immer gesagt wie wichtig das Team ist? Da würde ich mich jetzt als Teammitglied auch dämlich vorkommen. Die ersten Tage fährst du für den Kapitän damit er keine Zeit verliert. Einen schlechten Tag später ist das hinfällig und der Sportler zum Egoisten damit er einen Einzelsieg feiern kann. Für mich zählt bei sowas das Endergebnis.
       

Zum einen hat ja Buchmann nicht im Alleingang die neue taktische Ausrichtung in der Rundfahrt beschlossen, sondern die wurde von der sportlichen Leitung nach Abwägung der Faktenlage beschlossen. Zum anderen ist es  für das gesamte Team nicht nur vom Prestige her, sondern auch rein monetär wesentlich sinnvoller, jetzt auf Etappensiege zu setzen und evtl. noch im Kampf ums Grüne mitzumischen, als einen Buchmann, der nicht in Form bzw. gesundheitlich stark angeschlagen  ist, auf   Gedeih und Verderb zu unterstützen, damit dieser am Ende vielleicht 24. in der Gesamtwertung wird. Ich sehe im Verzicht auf die eindeutige Kapitänsrolle von Buchmann eher das genaue Gegenteil von Egoismus. Bora wird dadurch viel schwieriger ausrechenbar, da sie mit Schachmann, Kämna und Pöstelberger Leute in der Mannschaft haben, die vom Potential und bei guter Gesundheit allesamt eine etwas anspruchsvollere Tour-Etappe gewinnen können. Auch Daniel Oss hat schon bewiesen, dass er um Siege mit fahren kann.  Peter Sagan ist grundsätzlich eh immer alles zuzutrauen. Die Möglichkeiten und Optionen haben sich daher für die Mannschaft eher vervielfacht.  


Das mag ja durchaus so sein. Man sagt aber dann doch im Endeffekt. Na ja lieber einen Etappensieg als um die Plätze hinter dem Treppchen fahren, denn die sind ja nicht so viel "Wert". Ein gesundheitlich angeschlagener Sportler wird auch nicth zum Husarenritt ausholen können in den Alpen. Zumal ja bei Sagan auch einen Fahrer hat der auf Etappensiege gehen kann und um das Grüne Trikot kämpft und Pöstelberger jetzt raus. Er müsste sich sich jetzt also auf den Flachetappen voll in den Dienst der Mannschaft stellen um das Grüne Trikot zu bekommen. Dementsprechend hat ein Gesamtergebnis eigentlich weniger Wert als ein Etappensieg. Sprich der letzte hätte immer noch eine Erfolgreiche Tour fahren können obwohl rote Laterne und Stunden zurück. Er ist ja immerhin einmal Sieger gewesen. Meine Definition ist halt anders.
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Wenn das zu kompliziert ist, Radsport oder die Tour im Speziellen einfach mit anderen Augen zu betrachten als andere Dinge, die Du kennst, dann will ich mal ein Beispiel aus dem Fußball bemühen - vielleicht hilft das ja: sieh die Tour, das mit Abstand wichtigste Ereignis eines Jahres, mal als komplette Saison. Wenn man also weiß, dass die Kraft nicht reicht, um in der Bundesliga etwas zu erreichen, kann man da immer noch Kräfte schonen und sich auf die anderen Wettbewerbe konzentrieren. Wenn am Ende z.B. der Pokalsieg oder ein Halbfinale eines internationalen Wettbewerbs herausspringt, war's unterm Strich dann doch keine schlechte Saison. So verständlicher?
Dass Buchmann dafür ggf. im Gesamtklassement erst etwas Boden einbüßen muss, ist halt jetzt die Schwierigkeit der Transferleistung. Aber glaube mir: seine Teamkollegen werden das schon begreifen.
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Freut mich für den Hirschi
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Freut mich für den Hirschi
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dino65 schrieb:

Freut mich für den Hirschi

Ja, ein bockstarker Racer, der es sich verdient hat und sein Herz in beide Hände nimmt.
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Klasse Leistung von Hirschi , die endlich belohnt wurde.
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Hat mich auch sehr für Hirschi gefreut. Unglaublich, wie der seine erste Grand Tour fährt. Scheint auch wirklich ein guter Taktierer zu sein, der genau weiß, wann er auf welchen Etappen attackieren muss, wenn es seine Form und die Rennsituation zulässt. Nach den vorherigen zwei Podiumsplätzen war das jetzt die vorläufige Krönung. Hat er sich verdient.

Buchmann hat heute übrigens noch mal 13,5 Minuten verloren. Gut möglich, dass er tatsächlich doch größere Probleme hat. Werden wir aber wahrscheinlich erst bei den Bergetappen sehen. Versuchen wird er es wahrscheinlich noch mal. Mehr als Etappensiege bleiben ihm ja nicht mehr übrig. Aber einen Angriff hatte auch Thibaut Pinot am Tag nach seinem Einbruch versucht und der Versuch war kläglich gescheitert.
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Taktische Meisterleistung von bora-hansgrohe heute. Egal wie es ausgeht, es war super spannend heute zuzuschauen.
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Heute auch mal wieder die letzten Minuten geschaut. Spannendes Ding. Leider am Ende nur 2. und 3. für die beiden Deutschen.
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Heute auch mal wieder die letzten Minuten geschaut. Spannendes Ding. Leider am Ende nur 2. und 3. für die beiden Deutschen.
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Sehr sehr schade. Super Taktik. Die Attacke von Kämna kam wohl ein paar Meter zu früh. Aber Respekt an Martínez, wer so viel Energie reinsteckt, hat den Sieg verdient.
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Klasse Etappe heute.  Die Slowenen sind bärenstark.  Bernal hat heute die Grenzen aufgezeigt bekommen.  Porte überraschend  stark. Landa immer mit dabei, deshalb noch im erweiterten Kreis fürs Podium. Wie auch Uran ,Lopez
und Quintana. Die Franzosen sind die Verlierer heute (Bardet,Martin)

Bora Hans-Grohe hat es probiert  heute und immerhin starke 2 und 3 Plätze geholt. Respekt.
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Fand den Auftritt von Bora-Hansgrohe heute auch stark. Taktisch kann man sich eigentlich nichts vorwerfen lassen. Am Ende ist halt sowohl Schachmann bei seiner Attacke als auch Kämna im Sprint der Saft ausgegangen. Letzterer hat für mich auch nicht zu früh attackiert. Wenn du am Hinterrad hängst, musst du halt irgendwann den Sprint anziehen.

Zum einen wird die Strecke immer weniger und du musst eben noch am Gegner vorbei, zum anderen wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner den Sprint von vorne weg fährt, immer größer, je näher es zum Zeilstrich geht. Und dann hast du erst recht keine Chance mehr vorbeizukommen, wenn du nicht der deutlich bessere Sprinter bist. Denke die Marke bei 150 Meter hat sich Kämna vorher für seinen Antritt herausgesucht, auf den letzten 50 Metern hat dann halt leider die Kraft gefehlt.

Ansonsten haben die beiden Slowenen wieder gezeigt, dass sie im Gesamtklassement die klaren Favoriten sind. Mollema ist jetzt raus und auch bei Bardet und Martin wird es das mit dem Podium gewesen sein. Dafür waren sie heute zu schwach. Auch die in der ersten Woche noch so starken Kolumbianer Quintana und Uran haben heute etwas geschwächelt. Da waren Porte und Landa wirklich ein ganzes Stück besser. Porte würde ich nach den vielen Stürzen auf der Tour auch mal ein Podium gönnen. Er hat den Vorteil, dass er beim abschließenden Zeitfahren einigen seiner Konkurrenten deutlich überlegen ist, falls er die Form konserviert.
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Bardet muss aussteigen wegen einer Gehirnerschütterung.  Das macht den gestrigen tag für die Franzosen noch bitterer.
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Sunweb wieder clever und mit super Taktik. Bora auch wieder sehr gut, aber sie belohnen sich nicht, was suchst daran liegt, dass Sagan einfach nicht mehr in der Form ist. Da fehlt es massiv an Endschnelligkeit
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Sunweb wieder clever und mit super Taktik. Bora auch wieder sehr gut, aber sie belohnen sich nicht, was suchst daran liegt, dass Sagan einfach nicht mehr in der Form ist. Da fehlt es massiv an Endschnelligkeit
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Sunweb war heute aber auch unglaublich stark. Die hatten in den letzten beiden Anstiegen noch fünf Fahrer dabei. Das hatten nicht mal die Topteams. Klar, die haben auch mehr gearbeitet, aber für solche Streckenprofile hat Sunweb schon ne echt gute Truppe dabei. Den Sieg haben sie dann mit den ständigen Attacken auch geradezu erzwungen.

Für Bora-Hansgrohe sicher schade. Taktisch war das wieder mehr oder weniger eine Meisterleistung, wenn Sagan heute die Etappe gewonnen hätte, wäre er wieder dick im Geschäft ums Grüne Trikot gewesen. So wird es jetzt brutal schwer. Auf Etappe 16 und 19 gibt es zwar jeweils noch einen Zwischensprint nach einer Bergwertung, da könnte er noch mal viele Punkte auf Bennett gut machen. Aber auf den Etappen 15 und 17 gibt es jeweils auch noch einen Zwischensprint ohne vorherige Bergwertung, wo ich genau wie auf dem Champs-Élysées Bennett im Vorteil sehe.
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Sunweb war heute aber auch unglaublich stark. Die hatten in den letzten beiden Anstiegen noch fünf Fahrer dabei. Das hatten nicht mal die Topteams. Klar, die haben auch mehr gearbeitet, aber für solche Streckenprofile hat Sunweb schon ne echt gute Truppe dabei. Den Sieg haben sie dann mit den ständigen Attacken auch geradezu erzwungen.

Für Bora-Hansgrohe sicher schade. Taktisch war das wieder mehr oder weniger eine Meisterleistung, wenn Sagan heute die Etappe gewonnen hätte, wäre er wieder dick im Geschäft ums Grüne Trikot gewesen. So wird es jetzt brutal schwer. Auf Etappe 16 und 19 gibt es zwar jeweils noch einen Zwischensprint nach einer Bergwertung, da könnte er noch mal viele Punkte auf Bennett gut machen. Aber auf den Etappen 15 und 17 gibt es jeweils auch noch einen Zwischensprint ohne vorherige Bergwertung, wo ich genau wie auf dem Champs-Élysées Bennett im Vorteil sehe.
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Bei Sunweb ist halt gefühlt niemand Kapitän. Da arbeitet jeder für jeden und bei so einem Profil haben die unglaublich Potential. Hirschi wird uns bestimmt in den slpen nochmal erfreuen. Der macht richtig Spaß. Vor allem seinen Sieg...wie der schon vorvereitet wurde und heute wieder. Sunweb macht das richtig richtig gut.

Sagen ist für mich eher ein Problem anstatt eine Option. Der ist im massensprint schlicht nicht stark genug in dieser Saison und nach den ersten Etappen für mich schön aussichtslos für das grüne Trikot. Allein wenn Bennett nicht bis nach Paris kommt, sehe ich Chancen, aber ist das der gewollte Sieg?
Bora muss schauen wie sie die nächste Saison angehen. Sagen in der Form ist keine Option meiner Meinung nach. Da könnte man eher Ackermann mal versuchen. Oder komplett für buchmann oder Etappen mit kämna, schachmann, Keldermann, majka und eben buchmann


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