Es ist zwar nur meine subjektive Wahrnehmung: Bei uns in der Kita lag die Auslastung in den letzten Wochen bei 80 Prozent - in der Gruppe von unserer Tochter war sie das einzige von 12 Kindern, das nicht da war. Als im letzten April/Mai nur für die Kinder bestimmter Berufsgruppen geöffnet war, lag die Auslastung laut der Leitung bei 35 Prozent...
Dann frag ich mich aber, wie man die Notbetreuung nur für bestimmte Berufsgruppen jetzt schon ein viertel Jahr lang hätte durchziehen wollen. Das mag ja für Büroarbeitsplätze mit der Möglichkeit von Homeoffice noch irgendwie gehen. Aber wie hätten das Produktionsmitarbeiter, Supermatktmitarbeiter und alle anderen, wo Homeoffice schlicht unmöglich ist, stemmen sollen? 3 Monate unbezahlten Urlaub und danach unter der Brücke Wohnen?
Das ist genau der Punkt. Es hätte eben einen kurzen, dafür kompletten Shutdown für zwei Wochen gebraucht (und den bräuchte es noch), um mal wirklich nahezu alle Kontaktketten zu durchbrechen. Auch dann hätte es bestimmte Bereiche gegeben, die aufrecht erhalten werden müssen. Und natürlich hätte es dafür auch Kinderbetreuung gebraucht. Dann wären das aber nur ein paar wenige gewesen, die das in Anspruch hätten nehmen können. Aber nein, unsere Politik hat eine derartige Panik davor, in irgendeiner Weise in der Wirtschaft regulativ einzugreifen, dass man sehenden Auges der Logik von Gewinn und Wachstum alles andere Unterordnet. Obwohl dauerhaft ein komplettes Runterfahren für nen kürzeren Zeitraum wohl weniger belastend wäre, als über Monate diesen halbgaren und zersetzenden Pseudolockdown zu fahren.
Btw.: die Schulen und KiTas sind keineswegs bereits seit nem viertel Jahr dicht. Zwei Monate sind es jetzt.
Es bleibt den Eltern ja unbenommen, ihre Kinder in die Kita zu schicken, wenn es ansonsten mit der Arbeit absolut nicht hinhaut. Jedoch könnte man ja wenigstens seitens der Träger einen Nachweis hierfür vom Arbeitgeber verlangen. Zwei der Mütter in unsrer Gruppe sind in Elternzeit, mehrere Eltern in Kurzarbeit - dennoch gehen die Kinder von Montag bis Freitag hin. Es kann natürlich in jedem der Fälle Gründe geben, die ich als Außenstehender nicht kenne - ein Geschmäckle bleibt und in gewissem Maße auch das Gefühl, die Gruppen (Kind geht hin vs. Kind bleibt daheim) gegeneinander auszuspielen...
Und hier hat in meinen Augen die Politik im Großen wie im Kleinen versagt. Von oben kommen Wischiwaschi-Ansagen und die werden dann vor Ort noch weiter verwässert. Es wurde von Beginn des Lockdowns an gegenüber den Eltern kommuniziert: Wir haben für ALLE offen, aber ach bitte - bleibt doch daheim. Die Beiträge liefen jedoch weiter. Ende Januar wurde dann verkündet: Beiträge werden erstattet, wenn man an KEINEM der Tage sein Kind geschickt hat. Hat man die Betreuung auch nur an einem Tag nicht anders organisieren können, wären für beide Monate die volle Gebühr (bei uns einkommensgestaffelt knapp 500 Euro, aber das ist ein anderes Thema 🙄) fällig gewesen. Ab morgen wird wieder abkassiert, ob man das Kind schickt oder nicht...
Dann frag ich mich aber, wie man die Notbetreuung nur für bestimmte Berufsgruppen jetzt schon ein viertel Jahr lang hätte durchziehen wollen. Das mag ja für Büroarbeitsplätze mit der Möglichkeit von Homeoffice noch irgendwie gehen. Aber wie hätten das Produktionsmitarbeiter, Supermatktmitarbeiter und alle anderen, wo Homeoffice schlicht unmöglich ist, stemmen sollen? 3 Monate unbezahlten Urlaub und danach unter der Brücke Wohnen?
Das ist genau der Punkt. Es hätte eben einen kurzen, dafür kompletten Shutdown für zwei Wochen gebraucht (und den bräuchte es noch), um mal wirklich nahezu alle Kontaktketten zu durchbrechen. Auch dann hätte es bestimmte Bereiche gegeben, die aufrecht erhalten werden müssen. Und natürlich hätte es dafür auch Kinderbetreuung gebraucht. Dann wären das aber nur ein paar wenige gewesen, die das in Anspruch hätten nehmen können. Aber nein, unsere Politik hat eine derartige Panik davor, in irgendeiner Weise in der Wirtschaft regulativ einzugreifen, dass man sehenden Auges der Logik von Gewinn und Wachstum alles andere Unterordnet. Obwohl dauerhaft ein komplettes Runterfahren für nen kürzeren Zeitraum wohl weniger belastend wäre, als über Monate diesen halbgaren und zersetzenden Pseudolockdown zu fahren.
Btw.: die Schulen und KiTas sind keineswegs bereits seit nem viertel Jahr dicht. Zwei Monate sind es jetzt.
Seh ich auch so. Trotzdem macht es Sinn, das was da ist möglichst schnell unter's Volk zu bringen. Und dafür ist ne nationale Strategie schon äußerst wünschenswert.
Bislang habe ich persönlich recht großes Vertrauen in die Politik gehabt. Mittlerweile schwindet diese doch extrem. Zum Einen diese absolut irrsinnigen Lockerungsdiskussionen, Schulen und Kitas öffnen usw., während sich ne hochansteckende Mutation in rasender Geschwindigkeit ausbreitet. Das hat was von Realitätsverleugnung und gehört in's Spektrum der Fahrlässigkeit. Ich könnte schreien, wenn ich mit derartiger dreister Dummheit konfrontiert werde. Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen. Von dem Komplettversagen fast aller Landesfürsten und vor allem der Landkreise und Städte bei der Organisation der Gesundheitsämter und in den Bereichen Schulen und Soziales mag ich jetzt gar nicht anfangen. Diese ganze Nummer wird zunehmend eine Bankrotterklärung für den Föderalismus. Boah. Was für ein Versagen, was für ein Dreck!
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen. Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen. Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen. Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt? Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst. Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen. Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen. Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen. Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt? Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst. Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Dann hab ich wohl nur geträumt, dass ich Ministerpräsidenten hart kritisiert habe (und selbst schon hier darlegte, dass der an sich gute und wichtige Föderalismus da an Grenzen stößt), dass ich die Strategie von NoCovid unterstütze, die Präsenz in Schulen und Kitas für falsch halte und einen harten Lockdown anstatt dem Larifari der letzten Monate wollte.
Ich glaube im Gegensatz zu manchem hier allerdings, dass es ungeheuer schwierig ist, in einer nie dagewesenen Pandemie die richtigen Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, dass wir einen sehr langen Atem brauchen, um da durchzukommen.
Man kann AZ locker an Hausärzte verteilen und das würde endlich auch Dynamik rein bringen. AZ für alle bereitstellen und Biontech und Moderna für die Prio Gruppen. Das kann man doch irgendwie regeln. Da wird noch diskutiert ob Erzieher und Lehrer eine Gruppe höher kommen. Da greif ich mir an den Kopf. Ziel musd es doch sein so schnell wie möglich die Menschen zu impfen. AZ kann man auch mit Abstand von 3 Monaten impfen.
Keine Ahnung, ob das jetzt naiv ist, aber ich kann mich nicht erinnern, eine solche logistische Mammutaufgabe jemals in unserem Land gesehen zu haben. Ich habe von diesen Dingen nicht allzu viel Ahnung und kann deshalb nur mutmaßen:
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
Die Frage ist ja, welcher Impfstoff auf Halde liegt. Wenn es vor allem AstraZeneca ist, liegt das ja auch am Bürger selbst, der dann sogar Termine platzen lässt, weil er lieber die Frankfurter Eintracht unter den Impfstoffen will und nicht den FC Augsburg. (Früher hätte man statt Frankfurt ja Bayern als Beispiel genommen, aber die sind ja als bestes Team gerade abgelöst)
Aber natürlich liegt es nicht nur daran. In vielen Kreisen zB in Hessen ist es ja gerade so, dass jetzt mehr Impfstoff da ist als vor Wochen noch erwartet, so dass jetzt in manchen Kreisen alle mit Termin in der 2. Märzhälfte ihren Termin vorverlegen können. Ein bisschen Verzögerung und ein bisschen Rückstand wird es wohl immer geben. Er sollte halt nicht in die Millionen gehen.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen. Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen. Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen. Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt? Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst. Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Dann hab ich wohl nur geträumt, dass ich Ministerpräsidenten hart kritisiert habe (und selbst schon hier darlegte, dass der an sich gute und wichtige Föderalismus da an Grenzen stößt), dass ich die Strategie von NoCovid unterstütze, die Präsenz in Schulen und Kitas für falsch halte und einen harten Lockdown anstatt dem Larifari der letzten Monate wollte.
Ich glaube im Gegensatz zu manchem hier allerdings, dass es ungeheuer schwierig ist, in einer nie dagewesenen Pandemie die richtigen Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, dass wir einen sehr langen Atem brauchen, um da durchzukommen.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen. Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen. Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen. Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt? Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst. Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Man kann AZ locker an Hausärzte verteilen und das würde endlich auch Dynamik rein bringen. AZ für alle bereitstellen und Biontech und Moderna für die Prio Gruppen. Das kann man doch irgendwie regeln. Da wird noch diskutiert ob Erzieher und Lehrer eine Gruppe höher kommen. Da greif ich mir an den Kopf. Ziel musd es doch sein so schnell wie möglich die Menschen zu impfen. AZ kann man auch mit Abstand von 3 Monaten impfen.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist. Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen. Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen. Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen. Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt? Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst. Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Keine Ahnung, ob das jetzt naiv ist, aber ich kann mich nicht erinnern, eine solche logistische Mammutaufgabe jemals in unserem Land gesehen zu haben. Ich habe von diesen Dingen nicht allzu viel Ahnung und kann deshalb nur mutmaßen:
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
WA, ich sehe die Tragweite durchaus und ich habe auch nicht behauptet, dass das einfach ist. Nur fahren wir jetzt seit einem Jahr gefühlt auf Sicht in allen möglichen Beteichen. Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette. Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar. Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen! Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren: Umgehen der Maginot Linie?
Man kann AZ locker an Hausärzte verteilen und das würde endlich auch Dynamik rein bringen. AZ für alle bereitstellen und Biontech und Moderna für die Prio Gruppen. Das kann man doch irgendwie regeln. Da wird noch diskutiert ob Erzieher und Lehrer eine Gruppe höher kommen. Da greif ich mir an den Kopf. Ziel musd es doch sein so schnell wie möglich die Menschen zu impfen. AZ kann man auch mit Abstand von 3 Monaten impfen.
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Was geschieht eigentlich, wenn jemand zum Impftermin die Impfung mit Blick auf die AstraZeneca-Spritze verweigert? Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht? Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Das war jetzt gar nicht explizit auf Dich bezogen, ich wüsste wirklich gerne, was dann geschieht.
Sollte ich in der Situation kommen schon im Frühjahr dran zu sein, dann nehme ich AZ auch. Aber eh ich dran bin Mitte Ende Sommer wird die Situation schon so sein man zuviel Impfstoff hat und es schon die Möglichkeit der Wahl gibt.
Keine Ahnung, ob das jetzt naiv ist, aber ich kann mich nicht erinnern, eine solche logistische Mammutaufgabe jemals in unserem Land gesehen zu haben. Ich habe von diesen Dingen nicht allzu viel Ahnung und kann deshalb nur mutmaßen:
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
WA, ich sehe die Tragweite durchaus und ich habe auch nicht behauptet, dass das einfach ist. Nur fahren wir jetzt seit einem Jahr gefühlt auf Sicht in allen möglichen Beteichen. Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette. Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar. Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen! Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren: Umgehen der Maginot Linie?
Wie gesagt: das ist nicht mein Metier und deshalb auch nur eine Mutmaßung. Was ich weiß ist, dass hier Behörden am Werk sind. Und dafür, dass es Behörden sind, wurden Dinge wie die Flüchtlingsströme 2015 oder die Einrichtung und Organisation von Test- und Impfzentren schon in beeindruckender Schnelligkeit und Qualität geschafft. Auch wenn der Planscher das vermutlich wesentlich besser, schneller und effektiver gemacht hätte. 😎
Ich hab da immer das Bild von dem Bau der Coronaklinik in Wuhan vor Augen. Ein Wort von der Bezirksparteiführung und es rollen 800 Bagger an, 3.000 Arbeiter, das Grundstück wird zwangsrekrutiert, die Ärzte zwangsverpflichtet. Ist bei uns halt alles bissel schwieriger, und das liegt nicht allein am Föderalismus.
WA, ich sehe die Tragweite durchaus und ich habe auch nicht behauptet, dass das einfach ist. Nur fahren wir jetzt seit einem Jahr gefühlt auf Sicht in allen möglichen Beteichen. Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette. Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar. Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen! Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren: Umgehen der Maginot Linie?
Das war jetzt gar nicht explizit auf Dich bezogen, ich wüsste wirklich gerne, was dann geschieht.
Sollte ich in der Situation kommen schon im Frühjahr dran zu sein, dann nehme ich AZ auch. Aber eh ich dran bin Mitte Ende Sommer wird die Situation schon so sein man zuviel Impfstoff hat und es schon die Möglichkeit der Wahl gibt.
Aber wie hätten das Produktionsmitarbeiter, Supermatktmitarbeiter und alle anderen, wo Homeoffice schlicht unmöglich ist, stemmen sollen? 3 Monate unbezahlten Urlaub und danach unter der Brücke Wohnen?
Auch dann hätte es bestimmte Bereiche gegeben, die aufrecht erhalten werden müssen.
Und natürlich hätte es dafür auch Kinderbetreuung gebraucht. Dann wären das aber nur ein paar wenige gewesen, die das in Anspruch hätten nehmen können.
Aber nein, unsere Politik hat eine derartige Panik davor, in irgendeiner Weise in der Wirtschaft regulativ einzugreifen, dass man sehenden Auges der Logik von Gewinn und Wachstum alles andere Unterordnet.
Obwohl dauerhaft ein komplettes Runterfahren für nen kürzeren Zeitraum wohl weniger belastend wäre, als über Monate diesen halbgaren und zersetzenden Pseudolockdown zu fahren.
Btw.: die Schulen und KiTas sind keineswegs bereits seit nem viertel Jahr dicht. Zwei Monate sind es jetzt.
Und hier hat in meinen Augen die Politik im Großen wie im Kleinen versagt. Von oben kommen Wischiwaschi-Ansagen und die werden dann vor Ort noch weiter verwässert. Es wurde von Beginn des Lockdowns an gegenüber den Eltern kommuniziert: Wir haben für ALLE offen, aber ach bitte - bleibt doch daheim. Die Beiträge liefen jedoch weiter. Ende Januar wurde dann verkündet: Beiträge werden erstattet, wenn man an KEINEM der Tage sein Kind geschickt hat. Hat man die Betreuung auch nur an einem Tag nicht anders organisieren können, wären für beide Monate die volle Gebühr (bei uns einkommensgestaffelt knapp 500 Euro, aber das ist ein anderes Thema 🙄) fällig gewesen. Ab morgen wird wieder abkassiert, ob man das Kind schickt oder nicht...
Gute Nachrichten. Dann ist auch das Totschlag-Argument entkräftet, dass es nicht andere schützt.
Gute Nachrichten. Dann ist auch das Totschlag-Argument entkräftet, dass es nicht andere schützt.
Aber wie hätten das Produktionsmitarbeiter, Supermatktmitarbeiter und alle anderen, wo Homeoffice schlicht unmöglich ist, stemmen sollen? 3 Monate unbezahlten Urlaub und danach unter der Brücke Wohnen?
Auch dann hätte es bestimmte Bereiche gegeben, die aufrecht erhalten werden müssen.
Und natürlich hätte es dafür auch Kinderbetreuung gebraucht. Dann wären das aber nur ein paar wenige gewesen, die das in Anspruch hätten nehmen können.
Aber nein, unsere Politik hat eine derartige Panik davor, in irgendeiner Weise in der Wirtschaft regulativ einzugreifen, dass man sehenden Auges der Logik von Gewinn und Wachstum alles andere Unterordnet.
Obwohl dauerhaft ein komplettes Runterfahren für nen kürzeren Zeitraum wohl weniger belastend wäre, als über Monate diesen halbgaren und zersetzenden Pseudolockdown zu fahren.
Btw.: die Schulen und KiTas sind keineswegs bereits seit nem viertel Jahr dicht. Zwei Monate sind es jetzt.
Bislang habe ich persönlich recht großes Vertrauen in die Politik gehabt. Mittlerweile schwindet diese doch extrem.
Zum Einen diese absolut irrsinnigen Lockerungsdiskussionen, Schulen und Kitas öffnen usw., während sich ne hochansteckende Mutation in rasender Geschwindigkeit ausbreitet. Das hat was von Realitätsverleugnung und gehört in's Spektrum der Fahrlässigkeit. Ich könnte schreien, wenn ich mit derartiger dreister Dummheit konfrontiert werde.
Zum Anderen ist es diese Unfähigkeit ne Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen um diese fucking Impfung ordentlich koordiniert zu bekommen.
Von dem Komplettversagen fast aller Landesfürsten und vor allem der Landkreise und Städte bei der Organisation der Gesundheitsämter und in den Bereichen Schulen und Soziales mag ich jetzt gar nicht anfangen.
Diese ganze Nummer wird zunehmend eine Bankrotterklärung für den Föderalismus.
Boah. Was für ein Versagen, was für ein Dreck!
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist.
Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen.
Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen.
Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen.
Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt?
Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst.
Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Ich höre und lese von ausnahmslos jedem, der so ein Impfzentrum besucht hat, dass das ganz hervorragend organisiert ist.
Ich mag deinen pauschalen Furor nicht.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen.
Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen.
Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen.
Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt?
Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst.
Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Ich glaube im Gegensatz zu manchem hier allerdings, dass es ungeheuer schwierig ist, in einer nie dagewesenen Pandemie die richtigen Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, dass wir einen sehr langen Atem brauchen, um da durchzukommen.
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
Aber natürlich liegt es nicht nur daran. In vielen Kreisen zB in Hessen ist es ja gerade so, dass jetzt mehr Impfstoff da ist als vor Wochen noch erwartet, so dass jetzt in manchen Kreisen alle mit Termin in der 2. Märzhälfte ihren Termin vorverlegen können. Ein bisschen Verzögerung und ein bisschen Rückstand wird es wohl immer geben. Er sollte halt nicht in die Millionen gehen.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen.
Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen.
Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen.
Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt?
Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst.
Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Ich glaube im Gegensatz zu manchem hier allerdings, dass es ungeheuer schwierig ist, in einer nie dagewesenen Pandemie die richtigen Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, dass wir einen sehr langen Atem brauchen, um da durchzukommen.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen.
Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen.
Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen.
Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt?
Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst.
Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Es mag ja sein, dass es sich gut darstellt, wie das einzelne Impfzentrum auftritt, davon habe ich in meinem "pauschalen Furor" aber nicht gesprochen.
Ich würde hier gerne verstehen, weshalb es in den wohl hervorragend organisierten Impfzentren nocht gelingt, auf Halde liegenden Impfstoff unters Volk zu bringen. Das Argument für die schleppend (an)laufenden Impfungen war mangelnder Impfstoff. Nun, dieses Argument dürfte vom Tisch sein. In einer Woche kommen etliche Millionen Dosen dazu, während man noch damit beschäftigt ist, das vorhandene Zeugs zu verabreichen.
Im augenblicklichem Tempo wird man noch zwei Wochen nach Lieferung der neuen Chargen nichts davon anrühren müssen.
Das ist bei Gott keine organisatorische Meisterleistung!
Übrigens: was genau glaubst du wird passieren, wenn man Schwachstellen einräumt und sich kritisch damit auseinandersetzt?
Ich habe bei dir seit Wochen den Eindruck, dass du fast jede Kritik an unguten Zuständen die mit dieser Pandemie zu tun haben zu relativieren versuchst.
Versteh mich bitte nocht falsch! In vielem bin ich da nah bei dir, aber in der Gesamtschau überziehst du da mMn.
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette.
Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar.
Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen!
Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren:
Umgehen der Maginot Linie?
Es geht nicht um meine Meinung. Es muss endlich Schwung rein kommen und vor allem muss es schnell gehen.
Es geht nicht um meine Meinung. Es muss endlich Schwung rein kommen und vor allem muss es schnell gehen.
Klar. Wenn aber - und so scheint es ja zu sein - viele deiner Meinung sind, kommt man mit AZ derzeit nicht weit.
Es geht nicht um meine Meinung. Es muss endlich Schwung rein kommen und vor allem muss es schnell gehen.
Klar. Wenn aber - und so scheint es ja zu sein - viele deiner Meinung sind, kommt man mit AZ derzeit nicht weit.
Es werden sich mit Sicherheit 10-20 Mio damit impfen lassen ohne mit der Wimper zu zucken.
Klar. Wenn aber - und so scheint es ja zu sein - viele deiner Meinung sind, kommt man mit AZ derzeit nicht weit.
Es werden sich mit Sicherheit 10-20 Mio damit impfen lassen ohne mit der Wimper zu zucken.
Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht?
Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Ich wäre da nicht so optimistisch wie Du.
Es werden sich mit Sicherheit 10-20 Mio damit impfen lassen ohne mit der Wimper zu zucken.
Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht?
Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Bekommt der dann am nächsten Tag die Premiumspritze verabreicht?
Wenn es nach mir ginge, dürfte sich die Person wieder ganz hinten in der Schlange anstellen.
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Mir ist das egal. Dann kommt der nächste dran und dann wartet man bis man wieder dran ist. Fertig
Sollte ich in der Situation kommen schon im Frühjahr dran zu sein, dann nehme ich AZ auch. Aber eh ich dran bin Mitte Ende Sommer wird die Situation schon so sein man zuviel Impfstoff hat und es schon die Möglichkeit der Wahl gibt.
Der Impfstoff kommt. Muss zunächst aufgeteilt (Bundesländer/Städte/Impfzentren) und dann verteilt werden. Dies alles vorrangig im Tiefkühlverfahren. Gleichzeitig müssen die Impfberechtigten ermittelt, benachrichtigt, Termine gemacht werden. Diese müssen in ihrem Timing (1./2. Impfung) zu der zur Verfügung stehenden Menge passen. Gleichzeitig halten die einmal aufgetauten Dosen nur wenige Stunden. Termine werden verschoben, Impfberechtigte wollen sich nicht impfen lassen, werden krank, überlegen es sich anders. Impfpersonal muss zusammengestellt, mobile Impfteams gebildet werden. Kurzfristige Entscheidungen, was mit "Restdosen" passieren soll. Zwischenzeitliche Störfeuer seitens des Herstellers wegen ausbleibender Lieferungen meistern. Und was dergleichen mehr ist.
Und das alles in verschiedenen Bundesländern mit verschiedenen Strukturen, geleitet nicht von professionellen und hochbezahlten Logistikern, sondern von Behörden mit Gehaltsstufen TVÖD Dingenskirch. In einer bundesweiten Aktion von Flensburg bis Berchtesgaden und mit möglichst allen erwachsenen Menschen dieses Landes. Torpediert von Querdenkern und Impfgegnern. Und unter Einhaltung strengster Hygienebestimmungen.
Du wirst jetzt vielleicht den einen oder anderen Punkt als lächerlich entlarven und widerlegen. Unter dem Strich aber haben wir eine solche Aktion noch nie gemacht. Jedenfalls nicht in einem so kurzen Zeitraum.
Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette.
Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar.
Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen!
Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren:
Umgehen der Maginot Linie?
Was war daran schwierig? Da standen ja Umleitungsschilder. 😉
Ich hab da immer das Bild von dem Bau der Coronaklinik in Wuhan vor Augen. Ein Wort von der Bezirksparteiführung und es rollen 800 Bagger an, 3.000 Arbeiter, das Grundstück wird zwangsrekrutiert, die Ärzte zwangsverpflichtet. Ist bei uns halt alles bissel schwieriger, und das liegt nicht allein am Föderalismus.
Ob es um funktionierende Videotools oder Lüftungsanlagen für Schulen geht oder jetzt um die Verteilung und Darreichung des Impfstoffes (dass Impfungen anstehen werden ist jetzt nicht soooo unglaublich überraschend über uns gekommen), wo man hinsieht, man bekommt die Infrastruktur nicht auf die Kette.
Ich frage mich schon, ob es wirklich daran liegt, dass das logistisch derart fordernd ist oder doch eher daran, dass man sich nicht anständig koordiniert bekommt. Und da werden wir eine gesellschaftliche Debatte über die Struktur unseres föderalistischen Systens führen müssen zu gegebener Zeit. Jetzt bleibt uns nur mit dem zu arbeiten, was wir haben, das ist klar.
Dass man das ernüchternd finden kann dürfte nicht überraschen!
Ach ja, logistische Leistungen die schwieriger waren:
Umgehen der Maginot Linie?
Was war daran schwierig? Da standen ja Umleitungsschilder. 😉
Sollte ich in der Situation kommen schon im Frühjahr dran zu sein, dann nehme ich AZ auch. Aber eh ich dran bin Mitte Ende Sommer wird die Situation schon so sein man zuviel Impfstoff hat und es schon die Möglichkeit der Wahl gibt.