Corona-Virus (Teil III)

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wann bringst du das bier? ich bin ab 23.1. wieder im lande

ich habe es schon geschafft es diegito zu erklären, mehrfach.

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Xaver08 schrieb:

ich habe es schon geschafft es diegito zu erklären, mehrfach.

Ich glaube das mit dem Verstehen ist etwas außer acht geraten.
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Mod-Explikationen zählen selbstverständlich nicht. Das ist schließlich eure professionelle Pflicht & Schuldigkeit.

Aber ... okay. Eine Kastenwagenladung sollte auch für vier staubtrockene Kehlen hinreichen.



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Xaver08 schrieb:

ich habe es schon geschafft es diegito zu erklären, mehrfach.

Ich glaube das mit dem Verstehen ist etwas außer acht geraten.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Xaver08 schrieb:

ich habe es schon geschafft es diegito zu erklären, mehrfach.

Ich glaube das mit dem Verstehen ist etwas außer acht geraten.

Das ist des Pudels Kern! 🥴
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ah, der gestrige Thread Abend war weitgehend ein FA-Diegito Dialog

mal schauen welche Massnahmen die hohen Herren und Damen aus der BK/MP Runde uns heute verabreichen.
Ich rechne mit Ausgangssperren und FFP2 Masken im ÖPNV und Einzelhandel
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FrankenAdler schrieb:

Damals waren genau die Leute die ohne Unterlass gepredigt haben, man könne niemanden einen zweiten Lockdown zumuten ein großer Teil des Problems, das uns die jetzige Situation erst beschert hat. Und jetzt geht, kaum sind 100 Intensivbetten frei, das gleiche Gelaber von den gleichen Leuten von neuem los. Die Diegitos dieser Welt ...

Das denke ich leider auch. Mir geht es nicht um Prognosen, das kann jeder halten, wie er will. Mal treffen sie zu, mal wieder nicht. Das interessiert mich Null.
Aber dieses ständige und unaufhörliche "Das machen die Leute bestimmt nicht mit", "das werden viele bestimmt nicht verstehen", "das kann man den Menschen nicht zumuten", "das gibt einen Riesenaufstand" ist genau das, was wir nicht brauchen.

Ich verstehe das nicht. So lange das Virus wütet, wird es vielen Leuten schlecht gehen. Den einen, weil es sie erwischt hat, den anderen, weil sie Angehörige verlieren, den dritten, weil sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen und den vierten, weil sie nicht ins Stadion und Mensch sein können. Und als ob das nicht die einfachste Sache der Welt wäre, die man nur verstehen muss, kommen immer und immer wieder diese Latrinenparolen, die jedes An-einem-Strang-ziehen und jedes Bemühen, gemeinsam dem Virus den Garaus zu machen, in den Rücken fallen. Immer hübsch als "Prognose" getarnt.

Hier müsste jetzt das Kopf-an-die-Wand-hämmer-Smiley stehen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Aber dieses ständige und unaufhörliche "Das machen die Leute bestimmt nicht mit", "das werden viele bestimmt nicht verstehen", "das kann man den Menschen nicht zumuten", "das gibt einen Riesenaufstand" ist genau das, was wir nicht brauchen.



Danke, ja diese wilden Szenarien, was alles passieren kann, nerven in der Tat, fairerweise muss man konstatieren ist Diegito nicht der einzige mit solchen Gedanken.
Aber auch bei anderen Themen gibt es immer wieder "ach, das wird sich dann an der Wahlurne zeigen...". Eine Politik darf nicht immer danach schauen, ja, ich weiß, dass dies natürlich nicht außer acht gelassen wird.
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Muss aber auch sagen, dass ich erneute derzeitige Verschärfungen, nachdem man erst ein paar Wochen gar keine gescheiten Zahlen hatte, um zu gucken, wie sich die Verschärfungen auswirken und nun die Zahlen sinken, tatsächlich etwas schwierig finde.

Da wäre vielleicht auch mal wichtig im Vorfeld besser zu vermitteln, was man sich wann von Verschärfungen verspricht. Aktuell habe ich das Gefühl, dass schon wieder Verschärfungen kommen sollen, nachdem man noch gar nicht richtig raus hat, ob die letzten gewirkt haben.

Dabei halte ich verschärfte Maßnahmen gar nicht für falsch. Die No Covid Strategie hätte ich schon viel früher gefahren, statt mit dem völlig bescheuerten Lockdown Light erstmal wenige frühzeitig zu schädigen. Das wäre zu dem Zeitpunkt, angesichts krass steigender Zahlen, meines Erachtens auch viel eher vermittelbar, als jetzt zu einem Zeitpunkt, in dem die zahlen sinken.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Und als ob das nicht die einfachste Sache der Welt wäre, die man nur verstehen muss, kommen immer und immer wieder diese Latrinenparolen, die jedes An-einem-Strang-ziehen und jedes Bemühen, gemeinsam dem Virus den Garaus zu machen, in den Rücken fallen. Immer hübsch als "Prognose" getarnt.


Nun ja... wir hatten einen Brandanschlag und Cyberattacken auf das RKI, einen Sturm von Nazis und VTlern bis vor die Eingangstüren des Reichstages, AfD-Anhänger die Politikern bis fast in den Aufzug gefolgt sind und diese bedrängt haben, sehr viele Demos wo es Verletzte gab, Randale auf dem Opernplatz.
Es ist ja nun nicht so das nix passiert wäre.

Es ist nicht weit hergeholt das man befürchten muß das gewisse Dinge sich durchaus wiederholen könnten.
Das muß man dann halt akzeptieren. Ich bin ja ein Befürworter eines harten Lockdowns, das sollte mittlerweile bekannt sein. Ich habe lediglich die Einschätzung abgegeben das es sehr fies werden wird die nächsten Wochen und damit bin ich nun wahrlich nicht alleine...
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Diegito schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Und als ob das nicht die einfachste Sache der Welt wäre, die man nur verstehen muss, kommen immer und immer wieder diese Latrinenparolen, die jedes An-einem-Strang-ziehen und jedes Bemühen, gemeinsam dem Virus den Garaus zu machen, in den Rücken fallen. Immer hübsch als "Prognose" getarnt.


Nun ja... wir hatten einen Brandanschlag und Cyberattacken auf das RKI, einen Sturm von Nazis und VTlern bis vor die Eingangstüren des Reichstages, AfD-Anhänger die Politikern bis fast in den Aufzug gefolgt sind und diese bedrängt haben, sehr viele Demos wo es Verletzte gab, Randale auf dem Opernplatz.
Es ist ja nun nicht so das nix passiert wäre.

Es ist nicht weit hergeholt das man befürchten muß das gewisse Dinge sich durchaus wiederholen könnten.
Das muß man dann halt akzeptieren. Ich bin ja ein Befürworter eines harten Lockdowns, das sollte mittlerweile bekannt sein. Ich habe lediglich die Einschätzung abgegeben das es sehr fies werden wird die nächsten Wochen und damit bin ich nun wahrlich nicht alleine...

Allmählich beginne ich zu verstehen, was dein Problem ist. Du kannst nicht unterscheiden zwischen der Lautstärke von sich radikalisierenden Minderheiten und der großen Mehrheit!
Nach deiner Logik hätte man in den 70er Jahren die Gefangenen aus RAF und linkem Widerstand frei lassen müssen um den linken Mob zu befrieden und weitere Anschläge zu verhindern. 2015/16 als Pegida marschierte und beinahe täglich irgendwo ein Anschlag auf Unterkünfte von Geflüchteten verübt wurde, hätte man die Grenzen dicht machen müssen und heute muss man dann die Pandemie laufen lassen, damit sich die Querdeppen und Covidioten besser fühlen?
Wir werden IMMER damit leben müssen, dass ein Rudel Deppen das Gemeinwesen in Frage stellt und die geselkschaftliche Solidarität angreift. Das gelingt uns aber nur, wenn wir unerschrocken das Gebotene tun.
Wenn wir unsere Logik, unser Gemeinwesen jedem Mob opfern, dann werden wir scheitern.
Dafür braucht es Mut, Einsicht und die Bereitschaft zusamnenzustehen und das nötige zu tun.
Was es nicht braucht, sind dysfunktionale, immer wiederkehrende Untergangsprophezeiungen und Hasenfüßigkeit vor einem Rudel Deppen. Also genau das was du hier repräsentierst!
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Muss aber auch sagen, dass ich erneute derzeitige Verschärfungen, nachdem man erst ein paar Wochen gar keine gescheiten Zahlen hatte, um zu gucken, wie sich die Verschärfungen auswirken und nun die Zahlen sinken, tatsächlich etwas schwierig finde.

Da wäre vielleicht auch mal wichtig im Vorfeld besser zu vermitteln, was man sich wann von Verschärfungen verspricht. Aktuell habe ich das Gefühl, dass schon wieder Verschärfungen kommen sollen, nachdem man noch gar nicht richtig raus hat, ob die letzten gewirkt haben.

Dabei halte ich verschärfte Maßnahmen gar nicht für falsch. Die No Covid Strategie hätte ich schon viel früher gefahren, statt mit dem völlig bescheuerten Lockdown Light erstmal wenige frühzeitig zu schädigen. Das wäre zu dem Zeitpunkt, angesichts krass steigender Zahlen, meines Erachtens auch viel eher vermittelbar, als jetzt zu einem Zeitpunkt, in dem die zahlen sinken.
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die zahlen sinken recht langsam, es gibt eine studie die zeigt, dass zum öffnungszeitpunkt zwei werte niedrig sein müssen, inzidenz und ausbreitungszahl, ist vor allem die ausbreitungszahl zum oeffnungszeitpunkt noch hoch, geht es sehr schnell wieder in exponentielles wachstum, das wäre die situation, die wir aktuell in deutschland haben.

dazu steht mutmasslich b117 in den startloechern.

ein r von knapp unter 1 führt dann zu einem deutlihcen exponentiellen wachstum, was heisst, dass wir deutlich weiter runter müssen.

dazu kommt, dass wir über die letzten monate gelernt haben, dass die aktuelle strategie mist ist.
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Die Zeit veröffentlicht exklusiv das No-Covid Paper von Brinkmann und Kolleg*innen. Spannend zu lesen, sehr durchdacht. Hoffentlich finden Sie heute Gehör:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie.pdf
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Die Zeit veröffentlicht exklusiv das No-Covid Paper von Brinkmann und Kolleg*innen. Spannend zu lesen, sehr durchdacht. Hoffentlich finden Sie heute Gehör:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie.pdf
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Dazu passend:
Bin gerade über einen Gastbeitrag im Tagessprigel von Katja Kipping (Linke) von Anfang Mai 2020 gestolpert.
Und es ist rückblickend die erste (hochrangige) Politikerin, die in meiner Erinnerung so etwas wie die Zero Covid Strategie erwähnte.
Freilich nicht mit diesem Namen.
Aber ihrer Ideen von vor acht Monaten wiesen exakt in diese Richtung.

https://www.tagesspiegel.de/politik/das-virus-stoppen-ist-der-einzig-realistische-ausweg-die-lockerungslobby-erweckt-einen-falschen-eindruck/25797174.html
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In Norwegen wurden wohl 23 Todesfälle nach erfolgter Impfung untersucht und davon abgeraten, sehr alte Menschen mit starker Vorerkrankung zu impfen.
Es scheint so zu sein, dass für diese Menschen die Nebenwirkungen, also Fieber und Übelkeit sowie Erbrechen, eine zu starke Belastung darstellen.

In einschlägigen Kreisen wird diese Nachricht als Beleg für die tödliche Gefahr der Impfung herangezogen.
Immer wenn ich denke, es geht nicht mehr dümmer, taucht so etwas auf...
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In Norwegen wurden wohl 23 Todesfälle nach erfolgter Impfung untersucht und davon abgeraten, sehr alte Menschen mit starker Vorerkrankung zu impfen.
Es scheint so zu sein, dass für diese Menschen die Nebenwirkungen, also Fieber und Übelkeit sowie Erbrechen, eine zu starke Belastung darstellen.

In einschlägigen Kreisen wird diese Nachricht als Beleg für die tödliche Gefahr der Impfung herangezogen.
Immer wenn ich denke, es geht nicht mehr dümmer, taucht so etwas auf...
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Luzbert schrieb:

In Norwegen wurden wohl 23 Todesfälle nach erfolgter Impfung untersucht und davon abgeraten, sehr alte Menschen mit starker Vorerkrankung zu impfen.
Es scheint so zu sein, dass für diese Menschen die Nebenwirkungen, also Fieber und Übelkeit sowie Erbrechen, eine zu starke Belastung darstellen.

In einschlägigen Kreisen wird diese Nachricht als Beleg für die tödliche Gefahr der Impfung herangezogen.
Immer wenn ich denke, es geht nicht mehr dümmer, taucht so etwas auf...


Das ist das neuste Argument der Schwurbler. Findet man unter jeder Nachricht auf Fatzebook.
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In Deutschland sind auch schon 10 Menschen nach der Impfung gestorben.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkung-tote-100.html
Das PEI (//Paul Ehrlicher - Institut) gehe aufgrund aller bislang vorliegenden Informationen davon aus, dass diese Menschen "an ihren Grunderkrankungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung" verstorben seien.


Sind also eher "mit" als "an" der Impfung gestorben.
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Ich finde diese Meldungen, wie viele Menschen kurz nach einer Impfung gestorben sind, als völlig dämlich. Denn letztlich muss man sie auch in einen Kontext setzen. Durchschnittlich haben zB Pflegeheimbewohner, die jetzt geimpft werden, vllt. noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 1000 Tagen (die meisten sterben ohnehin in den nächsten Monaten / 1-2 Jahren). Wenn 100.000 Pflegeheimbewohner geimpft werden, ist somit offensichtlich, dass pro Woche da auch so hunderte sterben.
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die zahlen sinken recht langsam, es gibt eine studie die zeigt, dass zum öffnungszeitpunkt zwei werte niedrig sein müssen, inzidenz und ausbreitungszahl, ist vor allem die ausbreitungszahl zum oeffnungszeitpunkt noch hoch, geht es sehr schnell wieder in exponentielles wachstum, das wäre die situation, die wir aktuell in deutschland haben.

dazu steht mutmasslich b117 in den startloechern.

ein r von knapp unter 1 führt dann zu einem deutlihcen exponentiellen wachstum, was heisst, dass wir deutlich weiter runter müssen.

dazu kommt, dass wir über die letzten monate gelernt haben, dass die aktuelle strategie mist ist.
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Xaver08 schrieb:

die zahlen sinken recht langsam, es gibt eine studie die zeigt, dass zum öffnungszeitpunkt zwei werte niedrig sein müssen, inzidenz und ausbreitungszahl, ist vor allem die ausbreitungszahl zum oeffnungszeitpunkt noch hoch, geht es sehr schnell wieder in exponentielles wachstum, das wäre die situation, die wir aktuell in deutschland haben.

dazu steht mutmasslich b117 in den startloechern.

ein r von knapp unter 1 führt dann zu einem deutlihcen exponentiellen wachstum, was heisst, dass wir deutlich weiter runter müssen.

dazu kommt, dass wir über die letzten monate gelernt haben, dass die aktuelle strategie mist ist.


Wer spricht denn von Öffnung?

Es geht nicht darum zu öffnen und zu lockern sondern die bestehenden Maßnahmen beizubehalten oder weiter zu verschärfen.
Das was Exil Adler NRW geschrieben hat ist exakt das was ich gemeint habe. Da es aus der Feder von Diegito kommt wird es halt erstmal grundsätzlich von den üblichen Verdächtigen zerrissen.

Für Verschärfungen ist der jetzige Zeitpunkt psychologisch unglücklich. Das heißt nicht das es falsch ist. Ich habe ja auch mehrmals betont das ich für härtere Maßnahmen bin, lieber kurz und schmerzhaft als lang und quälend. Die etwas ungewisse Situation um die Mutation lässt zur Zeit keinen anderen Schluß zu als weiter einen Lockdown zu fahren, da sind sich wohl alle einig. Aber die Frage ist halt ob man so weitermacht mit den aktuellen Maßnahmen (die ja mittlerweile durchaus ihre Wirkung entfalten) oder noch weiter verschärft.
Man entscheidet sich offenbar für den zweiten Weg. Ich persönlich kann sehr gut damit leben, viele andere vermutlich nicht.
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In Deutschland sind auch schon 10 Menschen nach der Impfung gestorben.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkung-tote-100.html
Das PEI (//Paul Ehrlicher - Institut) gehe aufgrund aller bislang vorliegenden Informationen davon aus, dass diese Menschen "an ihren Grunderkrankungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung" verstorben seien.


Sind also eher "mit" als "an" der Impfung gestorben.
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hugi98 schrieb:

In Deutschland sind auch schon 10 Menschen nach der Impfung gestorben.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-nebenwirkung-tote-100.html
Das PEI (//Paul Ehrlicher - Institut) gehe aufgrund aller bislang vorliegenden Informationen davon aus, dass diese Menschen "an ihren Grunderkrankungen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung" verstorben seien.


Sind also eher "mit" als "an" der Impfung gestorben.


Finde es generell bedenklich schwer kranke alte Menschen noch zu impfen. Da sehe ich keinen Sinn drin
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In Norwegen wurden wohl 23 Todesfälle nach erfolgter Impfung untersucht und davon abgeraten, sehr alte Menschen mit starker Vorerkrankung zu impfen.
Es scheint so zu sein, dass für diese Menschen die Nebenwirkungen, also Fieber und Übelkeit sowie Erbrechen, eine zu starke Belastung darstellen.

In einschlägigen Kreisen wird diese Nachricht als Beleg für die tödliche Gefahr der Impfung herangezogen.
Immer wenn ich denke, es geht nicht mehr dümmer, taucht so etwas auf...
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Wenn ich zuerst die sehr alten Leute impfe, dann ist es doch völlig normal das da welche nach der Impfung sterben. Die wären aber auch gestorben wenn sie sich nicht hätten impfen lassen, einfach weil die Zeit reif war.
Luzbert schrieb:

In einschlägigen Kreisen wird diese Nachricht als Beleg für die tödliche Gefahr der Impfung herangezogen.

Bei den Trotteln wird alles herangezogen. Neulich bekam ich so was dämliches, da ist jemand bei der Impfung ohnmächtig geworden. Das wurde gleich genommen um auf die Gefährlichkeit des Impfens hinzuweisen. Dabei müsste selbst der größte Vollidiot wissen das es einige Menschen gibt die vor Spritzen Angst haben und da mal kurzfristig zusammen sacken wenn sie die Spritze auf sich zukommen sehen.
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Erkenntnisse sammeln muss man trotzdem, es ist halt fragwürdig ob man das kurze Leben von Menschen mit der vermeintlich rettenden Impfung beendet. Untersuchen muss man das auf jeden Fall, evtl lässt sich dei Empfehlung präsizieren.

Außerdem sollte man vermeiden das zu relativieren, vorallem wenn man im Frühjahr noch gesagt hat, die Diskussion um "an oder mit" sei eine Verschwurbeltheorie oder ähnliches.
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Dazu passend:
Bin gerade über einen Gastbeitrag im Tagessprigel von Katja Kipping (Linke) von Anfang Mai 2020 gestolpert.
Und es ist rückblickend die erste (hochrangige) Politikerin, die in meiner Erinnerung so etwas wie die Zero Covid Strategie erwähnte.
Freilich nicht mit diesem Namen.
Aber ihrer Ideen von vor acht Monaten wiesen exakt in diese Richtung.

https://www.tagesspiegel.de/politik/das-virus-stoppen-ist-der-einzig-realistische-ausweg-die-lockerungslobby-erweckt-einen-falschen-eindruck/25797174.html
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Sehr interessant, besten Dank für den Link!

"Doch das, was uns Lindner, Laschet und Co. als Exitstrategie verkaufen, führt nicht raus aus der Coronakrise, sondern rein in eine zweite Infektionswelle. Dies birgt große Gefahren für Gesundheit wie Wirtschaft."

Neben den genannten Personen (und den "& Co.",) ist die in Teilen aufgestachelte Bevölkerung ebenfalls Schuld an der 2. Welle, wie wir sie erleben. Trotzdem macht es mir Angst, sollte ein Laschet, der bereits mehrfach jedwede Weitsicht vermissen liess, noch mehr Verantwortung bekommen. Na ja, vermutlich bin ich mit ihm zu kritisch, da es ja eben so viele Ministerpräsidenten gibt, die es auch nicht besser machten ...

Kipping jedenfalls hat das Problem damals klar erkannt und - auch wenn es damals sicher für die Öffentlichkeit eher unpopulär war - klar und deutlich ausgesprochen.    
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Ich frage mich halt grundsätzlich, warum Medien solche Meldungen auch noch veröffentlichen. Wir reden hier ja nicht von irgendwelchen Querdenker-Social-Media-Gruppen , sondern teils von anerkannten Medien (damit ist nicht der Springer-Verlag gemeint), die einfach etwas ohne Kontext, wissenschaftliche Prüfung usw. als Fakt in die Welt setzen. Wenn ich schreibe "10 Menschen kurz nach Corona-Impfung gestorben" und dann unten in der 8. Zeile schreibe, dass es noch nicht klar ist, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gibt, dann sorge ich eben für mangelnde Impfbereitschaft. Die man dann übrigens in einem weiteren Artikel behandelt "Warum haben die Menschen so wenig Bereitschaft zur Impfung"...


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