Ich finde es super das er sich geoutet hat. Leider, und das wird wohl in den nächsten 100 Jahren so sein, wird jeder aktive Spieler sich kaum trauen sich zu outen. Die Gegnerischen Fans werden dies im Stadion immer Gnadenlos ausnutzen wollen. Man sieht es ja am Beispiel Rassismus: Es gibt viel zu häufig Fälle wo schwarze Spieler mit Affenrufen beleidigt werden. Das ist seit Jahrzehnten so und es gibt in vielen Stadien keinen Fortschritt. Warum sollte es mit Homosexuellen Spielern dann anders sein? Traurige Fußballwelt...
allein das zeigt, wie "normal" das ist...mal ehrlich, wen interessiert, mit wem Herr Hitzlsberger Tisch und Bett teilt? Dieses ewige "ich bin schwul" nervt doch eigentlich nur.
allein das zeigt, wie "normal" das ist...mal ehrlich, wen interessiert, mit wem Herr Hitzlsberger Tisch und Bett teilt? Dieses ewige "ich bin schwul" nervt doch eigentlich nur.
...ja sicher, aber es gibt sicher Menschen denen hilft es weiter, in ihrem Leben, wenn ein Promi sich dazu stellt.
allein das zeigt, wie "normal" das ist...mal ehrlich, wen interessiert, mit wem Herr Hitzlsberger Tisch und Bett teilt? Dieses ewige "ich bin schwul" nervt doch eigentlich nur.
...ja sicher, aber es gibt sicher Menschen denen hilft es weiter, in ihrem Leben, wenn ein Promi sich dazu stellt.
Nee, glaube ich nicht. Im privaten Umfeld ist Homosexualität viel mehr akzeptiert als im öffentlichen Leben, vermute ich zumindest. Meiner Ansicht nach wird viel zu viel Geschisse um Homosexualität gemacht. Der eine ist homosexuell, der andere ist es nicht. Mir ist es egal, solange niemand von mir verlangt homosexuell zu sein.
Wirklich erstaunlich, welch einen Rummel dieses Bekenntnis erzeugt. Ich hätte gedacht, dass man in puncto Toleranz in diesem Land weiter sei. Wobei sich ja alle furchtbar tolerant geben. Der Aufruhr aber zeigt, wie exotisch das Schwulsein noch immer ist. Da ist ja die stockkonservative Familie meiner Freundin schon weiter, da diese ihr schwules Mitglied ohne weiteres Aufheben in ihrer Mitte akzeptiert hat. Unglaublich.
Siegestaumel schrieb: Wirklich erstaunlich, welch einen Rummel dieses Bekenntnis erzeugt. Ich hätte gedacht, dass man in puncto Toleranz in diesem Land weiter sei. Wobei sich ja alle furchtbar tolerant geben. Der Aufruhr aber zeigt, wie exotisch das Schwulsein noch immer ist. Da ist ja die stockkonservative Familie meiner Freundin schon weiter, da diese ihr schwules Mitglied ohne weiteres Aufheben in ihrer Mitte akzeptiert hat. Unglaublich.
Ja, das zeigt halt halt die Doppelzüngigkeit unserer Gesellschaft. Vor einiger Zeit wurde Nico Rosberg gefragt, ob er sich auch die Paraolympics ansehe. Er antwortete sinngemäß: Natürlich, ich schaue mir ja auch die Frauen-Fussball-WM an. Ergebnis war ein riesen Aufruhr in den Medien. Warum?
Siegestaumel schrieb: Wirklich erstaunlich, welch einen Rummel dieses Bekenntnis erzeugt. Ich hätte gedacht, dass man in puncto Toleranz in diesem Land weiter sei. Wobei sich ja alle furchtbar tolerant geben. Der Aufruhr aber zeigt, wie exotisch das Schwulsein noch immer ist. Da ist ja die stockkonservative Familie meiner Freundin schon weiter, da diese ihr schwules Mitglied ohne weiteres Aufheben in ihrer Mitte akzeptiert hat. Unglaublich.
Ja, das zeigt halt halt die Doppelzüngigkeit unserer Gesellschaft. Vor einiger Zeit wurde Nico Rosberg gefragt, ob er sich auch die Paraolympics ansehe. Er antwortete sinngemäß: Natürlich, ich schaue mir ja auch die Frauen-Fussball-WM an. Ergebnis war ein riesen Aufruhr in den Medien. Warum?
Warum? Weil er Behinderte mit Frauen gleichsetzt? Oder umgekehrt? Auweia, welch ein Minenfeld. Jedenfalls sollte man in einer Hysteriegesellschaft seine Worte auf die Goldwaage legen.
Kuckuck schrieb: Ich finde es super das er sich geoutet hat. Leider, und das wird wohl in den nächsten 100 Jahren so sein, wird jeder aktive Spieler sich kaum trauen sich zu outen. Die Gegnerischen Fans werden dies im Stadion immer Gnadenlos ausnutzen wollen. Man sieht es ja am Beispiel Rassismus: Es gibt viel zu häufig Fälle wo schwarze Spieler mit Affenrufen beleidigt werden. Das ist seit Jahrzehnten so und es gibt in vielen Stadien keinen Fortschritt. Warum sollte es mit Homosexuellen Spielern dann anders sein? Traurige Fußballwelt...
Naja, mit den Affenlauten hat sich in den letzten 20 Jahren aber auch schon viel getan und dass es von einer ganzen Kurve kommt, gibt es eigentlich nicht mehr. Würden alle Spieler ganz normal damit umgehen, müsste jeder Fan wohl erkennen, dass ein Spieler bei der eigenen Mannschaft schwul ist oder schon mal einer beschäftigt wurde. Klar die ersten aktiven die sich outen werden, sollten nervenstarke Spieler sein, die vielleicht ohnehin in ihren letzt 1-2 Jahren sind. Aber wenn sich nach und nach erstmal die Spieler outen, glaube ich, dass es ganz schnell kein Thema mehr sein wird.
Die selbe Entwicklung gab es in der Musik-Branche. Elton John, George Michael und Ricky Martin haben auch lange gebraucht bis zum Coming Out. Heute interessiert es aber keinen mehr.
In der Politik wurden über Westerwelle viele Witze in die Richtung gemacht, als er sich noch nicht geoutet hatte. Dann kam Wowereits Outing. Erst dann traute sich auch Westerwelle mit Lebensgefährten in die Öffentlichkeit. Schwulenwitze gab es sehr schnell eigentlich nicht mehr über ihn. Bei Van Beust hat es im Grunde schon keinen mehr interessiert.
Wieso gründen homosexuelle denn für alles und jeden ne eigene Gruppe? Fanclub, letzte Woche las ich von einer speziellen Karnevalssitzung, eigene Bars/ Clubs usw
Mir ist die sexuelle Gesinnung meines Gegenübers sowas von egal. Aber wenn man auf Teufel komm raus sich dann doch wieder abgrenzt und sich in den immer gleichen Kreisen bewegt, verliere ich für die Leute den Respekt.
Dieser Medienrummel um Hitzelsberger ist auch affig hoch 10.
anno-nym schrieb: Wieso gründen homosexuelle denn für alles und jeden ne eigene Gruppe? Fanclub, letzte Woche las ich von einer speziellen Karnevalssitzung, eigene Bars/ Clubs usw
Mir ist die sexuelle Gesinnung meines Gegenübers sowas von egal. Aber wenn man auf Teufel komm raus sich dann doch wieder abgrenzt und sich in den immer gleichen Kreisen bewegt, verliere ich für die Leute den Respekt.
Das ist durchaus was, was man kritisieren kann. Auf der einen Seite will man integriert und akzeptiert werden aber auf der anderen bleibt man lieber nur unter "seines gleichen". Aber das ist gesellschaftlich etwas was sehr oft vorkommt in diversen ethnischen, religiösen oder Subkulturellen Gruppen. Warum das so ist? Keine Ahnung....
anno-nym schrieb: Wieso gründen homosexuelle denn für alles und jeden ne eigene Gruppe? Fanclub, letzte Woche las ich von einer speziellen Karnevalssitzung, eigene Bars/ Clubs usw
Vielleicht weil man in einer herkömmlichen Karnevalssitzung gezwungen wird sich schlechte homophobe Schwulenwitze verklemmter Kleinbürger anzuhören? Weil man in einer anderen Bar/Club wenn man Glück hat nur schräg angeschaut wird, wenn man Pech hat diskriminierende Bemerkungen zu hören bekommt oder auf's Maul, wenn man seinem Kerl die Zunge in den Hals steckt, während das bei ner Ische keinen juckt?
Nicht das du das verstehen würdest, aber ich wollte es mal erwähnt haben.
Homosexualität unter Profifußballern ist so lange nicht "selbstverständlich" bis bei jeder Mannschaft ein bis zwei männliche Spielerfrauen, d.h. Lebenspartner auf der Tribüne sitzen. Und da sind wir noch gaaaanz weit von entfernt. Nichtsdestotrotz ist es gut, dass ein Anfang gemacht wurde, wie ich schon schrieb.
Lächerlich wieder dieses Medien-Gelaber..... man man man.... Jetzt kommen wieder die tollen Politiker aus den Löchern und fordern sonst was....
Sind wir doch mal ehrlich, die Bundesliga ist meilenweit davon entfernt Schwule zu akzeptieren. Dafür gibts viel zu viele Assis in den Stadien, die sich einen Ast freuen würden so einen Spieler fertig zu machen..... ich sag nur "Wiese ist ne Frau" etc. etc. etc. .....
Sind wir doch mal ehrlich, die Bundesliga ist meilenweit davon entfernt Schwule zu akzeptieren. Dafür gibts viel zu viele Assis in den Stadien, die sich einen Ast freuen würden so einen Spieler fertig zu machen..... ich sag nur "Wiese ist ne Frau" etc. etc. etc. .....
Das sehe ich mal total anders. Das ist wie mit den Pyroleuten, das sind ja auch immer nur 1-5 von 100-10000 Auswärtsfans oder 1-5 von 50000 Heimfans. Da wird es keine Probleme geben. Gerade von den Assis wird man da eher positiv überrascht werden. Die Probleme werden eher mannschaftsintern da sein.
Sind wir doch mal ehrlich, die Bundesliga ist meilenweit davon entfernt Schwule zu akzeptieren. Dafür gibts viel zu viele Assis in den Stadien, die sich einen Ast freuen würden so einen Spieler fertig zu machen..... ich sag nur "Wiese ist ne Frau" etc. etc. etc. .....
Das sehe ich mal total anders. Das ist wie mit den Pyroleuten, das sind ja auch immer nur 1-5 von 100-10000 Auswärtsfans oder 1-5 von 50000 Heimfans. Da wird es keine Probleme geben. Gerade von den Assis wird man da eher positiv überrascht werden. Die Probleme werden eher mannschaftsintern da sein.
Das sowas Probleme in einer Mannschaft macht...glaube ich eher weniger...
Wenn sich aus jeder Mannschaft der 1. und 2. Bundesliga einer outet...ja was machen die Fans denn dann?
Sehr mutig vom Hitzlsperger sich nach seiner aktive Karriere zu outen, damit wird er sicherlich ein Vorbild für viele schwule Sportler sen das auch zu machen - nach ihrer Karriere
Aber noch besser wie die Medien darauf anspringen wie nen verhungerter Köter. Peinlich die Medienlandschaft.
allein das zeigt, wie "normal" das ist...mal ehrlich, wen interessiert, mit wem Herr Hitzlsberger Tisch und Bett teilt? Dieses ewige "ich bin schwul" nervt doch eigentlich nur.
...ja sicher, aber es gibt sicher Menschen denen hilft es weiter, in ihrem Leben, wenn ein Promi sich dazu stellt.
hearst, bruno.
Scheinbar ist aber kein Brennpunkt geplant!
Nee, glaube ich nicht.
Im privaten Umfeld ist Homosexualität viel mehr akzeptiert als im öffentlichen Leben, vermute ich zumindest. Meiner Ansicht nach wird viel zu viel Geschisse um Homosexualität gemacht. Der eine ist homosexuell, der andere ist es nicht. Mir ist es egal, solange niemand von mir verlangt homosexuell zu sein.
Ja, das zeigt halt halt die Doppelzüngigkeit unserer Gesellschaft.
Vor einiger Zeit wurde Nico Rosberg gefragt, ob er sich auch die Paraolympics ansehe. Er antwortete sinngemäß: Natürlich, ich schaue mir ja auch die Frauen-Fussball-WM an.
Ergebnis war ein riesen Aufruhr in den Medien. Warum?
Warum? Weil er Behinderte mit Frauen gleichsetzt? Oder umgekehrt? Auweia, welch ein Minenfeld. Jedenfalls sollte man in einer Hysteriegesellschaft seine Worte auf die Goldwaage legen.
Naja, mit den Affenlauten hat sich in den letzten 20 Jahren aber auch schon viel getan und dass es von einer ganzen Kurve kommt, gibt es eigentlich nicht mehr. Würden alle Spieler ganz normal damit umgehen, müsste jeder Fan wohl erkennen, dass ein Spieler bei der eigenen Mannschaft schwul ist oder schon mal einer beschäftigt wurde. Klar die ersten aktiven die sich outen werden, sollten nervenstarke Spieler sein, die vielleicht ohnehin in ihren letzt 1-2 Jahren sind. Aber wenn sich nach und nach erstmal die Spieler outen, glaube ich, dass es ganz schnell kein Thema mehr sein wird.
Die selbe Entwicklung gab es in der Musik-Branche. Elton John, George Michael und Ricky Martin haben auch lange gebraucht bis zum Coming Out. Heute interessiert es aber keinen mehr.
In der Politik wurden über Westerwelle viele Witze in die Richtung gemacht, als er sich noch nicht geoutet hatte. Dann kam Wowereits Outing. Erst dann traute sich auch Westerwelle mit Lebensgefährten in die Öffentlichkeit. Schwulenwitze gab es sehr schnell eigentlich nicht mehr über ihn. Bei Van Beust hat es im Grunde schon keinen mehr interessiert.
Mir ist die sexuelle Gesinnung meines Gegenübers sowas von egal. Aber wenn man auf Teufel komm raus sich dann doch wieder abgrenzt und sich in den immer gleichen Kreisen bewegt, verliere ich für die Leute den Respekt.
Dieser Medienrummel um Hitzelsberger ist auch affig hoch 10.
Das ist durchaus was, was man kritisieren kann. Auf der einen Seite will man integriert und akzeptiert werden aber auf der anderen bleibt man lieber nur unter "seines gleichen". Aber das ist gesellschaftlich etwas was sehr oft vorkommt in diversen ethnischen, religiösen oder Subkulturellen Gruppen. Warum das so ist? Keine Ahnung....
Vielleicht weil man in einer herkömmlichen Karnevalssitzung gezwungen wird sich schlechte homophobe Schwulenwitze verklemmter Kleinbürger anzuhören? Weil man in einer anderen Bar/Club wenn man Glück hat nur schräg angeschaut wird, wenn man Pech hat diskriminierende Bemerkungen zu hören bekommt oder auf's Maul, wenn man seinem Kerl die Zunge in den Hals steckt, während das bei ner Ische keinen juckt?
Nicht das du das verstehen würdest, aber ich wollte es mal erwähnt haben.
Und da sind wir noch gaaaanz weit von entfernt.
Nichtsdestotrotz ist es gut, dass ein Anfang gemacht wurde, wie ich schon schrieb.
Jetzt kommen wieder die tollen Politiker aus den Löchern und fordern sonst was....
Sind wir doch mal ehrlich, die Bundesliga ist meilenweit davon entfernt Schwule zu akzeptieren. Dafür gibts viel zu viele Assis in den Stadien, die sich einen Ast freuen würden so einen Spieler fertig zu machen..... ich sag nur "Wiese ist ne Frau" etc. etc. etc. .....
Das sehe ich mal total anders. Das ist wie mit den Pyroleuten, das sind ja auch immer nur 1-5 von 100-10000 Auswärtsfans oder 1-5 von 50000 Heimfans. Da wird es keine Probleme geben. Gerade von den Assis wird man da eher positiv überrascht werden. Die Probleme werden eher mannschaftsintern da sein.
Das sowas Probleme in einer Mannschaft macht...glaube ich eher weniger...
Wenn sich aus jeder Mannschaft der 1. und 2. Bundesliga einer outet...ja was machen die Fans denn dann?
Aber noch besser wie die Medien darauf anspringen wie nen verhungerter Köter. Peinlich die Medienlandschaft.