Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Das wird halt nie passieren, weil am Ende immer ein paar Prozent gibt, die intolerant sind bzw abstruse Gedanken haben. Ziel muss es sein, diese Gruppe so zu verkleinern, dass diese ihr Gedankengut nicht mehr nach außen tragen kann, ohne Gefahr zu laufen einen Einlauf vom Gegenüber zu bekommen.
Das, was Du wünschst, wäre sozusagen das Optimum, was unerreichbar ist. Und was man dann auch nicht mehr den Verbliebenen einhämmern kann, das sind die, die jetzt schon mit jedem Outing sich in ihrer Gegnerschaft und Intoleranz auch noch stärken.
Auf den Fußball übertragen bedeutet das, dass am Ende auch da ein paar Prozent im Block oder im Team insgeheim absolut intolerant und diskriminierend denken, das aber nicht mehr ausleben und kommunizieren können ohne aufs Maul zu bekommen.
Ich bin immer noch der Meinung, dass sich kein Spieler outen muss. Weil die sexuelle Orientierung doch niemanden etwas angeht. Der Mann oder die Frau (wobei bei den Damen schon eher und auch länger offen damit umgegangen wird, dass es lesbische Spielerinnen gibt) sollen Leistung auf dem Platz bringen. Da ist es mir völlig egal, ob die hetero-, homo-, bi-, auto-, metro- oder asexuell sind. Oder noch was anderes was mir gerade nicht einfällt. Ich will es gar nicht wissen, was die in ihrem Bett so veranstalten und noch weniger mit wem sie das machen.
Ich glaube nicht, dass es um die Leistung auf dem Platz geht. Versetz dich mal in die Lage eines Betroffenen. Ohne sich zu outen betreibt er ein Versteckspiel, das alle Lebensbereiche betrifft. Nicht nur beim Fußball. Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Ich bin immer noch der Meinung, dass sich kein Spieler outen muss. Weil die sexuelle Orientierung doch niemanden etwas angeht. Der Mann oder die Frau (wobei bei den Damen schon eher und auch länger offen damit umgegangen wird, dass es lesbische Spielerinnen gibt) sollen Leistung auf dem Platz bringen. Da ist es mir völlig egal, ob die hetero-, homo-, bi-, auto-, metro- oder asexuell sind. Oder noch was anderes was mir gerade nicht einfällt. Ich will es gar nicht wissen, was die in ihrem Bett so veranstalten und noch weniger mit wem sie das machen.
Ich glaube nicht, dass es um die Leistung auf dem Platz geht. Versetz dich mal in die Lage eines Betroffenen. Ohne sich zu outen betreibt er ein Versteckspiel, das alle Lebensbereiche betrifft. Nicht nur beim Fußball. Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Ich glaube nicht, dass es um die Leistung auf dem Platz geht. Versetz dich mal in die Lage eines Betroffenen. Ohne sich zu outen betreibt er ein Versteckspiel, das alle Lebensbereiche betrifft. Nicht nur beim Fußball. Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Intoleranz wird nie aussterben, weil sie die Folgewirkung von Dummheit ist. Leider betrifft die sexuelle Orientierung nicht nur den Fußball, sondern alle anderen Lebensbereiche auch. Aber ich trenne da auch: Einen Spieler beurteile ich ausschließlich nach seiner sportlichen Leistung, nach nichts anderem, weil mich das andere nichts angeht.
Intoleranz wird nie aussterben, weil sie die Folgewirkung von Dummheit ist. Leider betrifft die sexuelle Orientierung nicht nur den Fußball, sondern alle anderen Lebensbereiche auch. Aber ich trenne da auch: Einen Spieler beurteile ich ausschließlich nach seiner sportlichen Leistung, nach nichts anderem, weil mich das andere nichts angeht.
Homosexualität muss nicht für alle "normal" sein, aber eine Toleranz und Akzeptanz ist wichtig.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Dumm ist es, einen Beitrag, der auf subjektives Empfinden ausgelegt war als These für eine Gesellschaft zu diskutieren.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Nein muss es nicht. Normalität ist auch immer subjektiv. Wer was als normal empfindet hat man niemandem vorzuschreiben. Und Toleranz und Akzeptanz ist weit mehr als eine Duldung.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Dumm ist es, einen Beitrag, der auf subjektives Empfinden ausgelegt war als These für eine Gesellschaft zu diskutieren.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Dumm ist es, einen Beitrag, der auf subjektives Empfinden ausgelegt war als These für eine Gesellschaft zu diskutieren.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Man soll also gegenüber Menschen tolerant sein, die Menschen mit anderen Merkmalen (Sexualität, Hautfarbe, Herkunft) als nicht "normal" ansehen?
Ähm, nö, sollte man auf gar keinen Fall.
Die Mehrheitsgesellschaft, die in (großen) Teilen Minderheiten nicht mehr diskriminieren darf und Widerspruch erfährt, wenn sie es tut, ist hier ganz gewiss nicht das "Opfer", sondern die, die hier in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer noch diskriminiert werden.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Man soll also gegenüber Menschen tolerant sein, die Menschen mit anderen Merkmalen (Sexualität, Hautfarbe, Herkunft) als nicht "normal" ansehen?
Ähm, nö, sollte man auf gar keinen Fall.
Die Mehrheitsgesellschaft, die in (großen) Teilen Minderheiten nicht mehr diskriminieren darf und Widerspruch erfährt, wenn sie es tut, ist hier ganz gewiss nicht das "Opfer", sondern die, die hier in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer noch diskriminiert werden.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen. Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
Ui, das ist eine radikale Sichtweise. Nur wenn jemand etwas nicht "normal" findet, heißt das also, er ist intolerant? Ist Toleranz nicht allgemein das Gelten- und Gewährenlassen anderer Überzeugungen, Handlungen oder Sitten?
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
Ui, das ist eine radikale Sichtweise. Nur wenn jemand etwas nicht "normal" findet, heißt das also, er ist intolerant? Ist Toleranz nicht allgemein das Gelten- und Gewährenlassen anderer Überzeugungen, Handlungen oder Sitten?
Ui, das ist eine radikale Sichtweise. Nur wenn jemand etwas nicht "normal" findet, heißt das also, er ist intolerant? Ist Toleranz nicht allgemein das Gelten- und Gewährenlassen anderer Überzeugungen, Handlungen oder Sitten?
Radikal fühlt es sich an, wenn Menschen unterdrückt werden weil ihre Realität von anderen als unnormal bewertet wird. Davon auszugehen, dass jeder Mensch seine eigene Realität hat und sich von seinem Gegenüber unterscheidet, ist hingegen gewiss nicht Radikal.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen. Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen.
Die Natur hat die Möglichkeit der Fortpflanzung gegeben, das stimmt. Sie hat sich aber gewiss nichts dabei "gedacht", die Dinge sind wie sie sind. Was wir da hinein interpretieren ist unsere Sache und nur in unseren Köpfen.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Der Natur ist das am Ende vollkommen egal. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass irgendwas normal oder unnormal ist. Vielleicht kommt das eine häufiger vor als das andere. Reine Statistik. Mehr nicht.
Wo fängt die Toleranz den an? Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen. Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen. Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen.
Die Natur hat die Möglichkeit der Fortpflanzung gegeben, das stimmt. Sie hat sich aber gewiss nichts dabei "gedacht", die Dinge sind wie sie sind. Was wir da hinein interpretieren ist unsere Sache und nur in unseren Köpfen.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Der Natur ist das am Ende vollkommen egal. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass irgendwas normal oder unnormal ist. Vielleicht kommt das eine häufiger vor als das andere. Reine Statistik. Mehr nicht.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Eben. Wenn man schon auf die Natur abzielt, dann ist auch dies Natur. Es ist eben genau der Beginn davon, andere zu diskriminierend, wen man etwas an ihrem Verhalten als "unnatürlich" ansieht.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Der Natur ist das am Ende vollkommen egal. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass irgendwas normal oder unnormal ist. Vielleicht kommt das eine häufiger vor als das andere. Reine Statistik. Mehr nicht.
Hast Du auch wieder Recht. Die Natur hat schon lustige Ideen. Aber wie gesagt, soll jeder leben und lieben wie er will. So lange es nicht gegen Gesetze verstößt.
Ui, das ist eine radikale Sichtweise. Nur wenn jemand etwas nicht "normal" findet, heißt das also, er ist intolerant? Ist Toleranz nicht allgemein das Gelten- und Gewährenlassen anderer Überzeugungen, Handlungen oder Sitten?
Ui, das ist eine radikale Sichtweise. Nur wenn jemand etwas nicht "normal" findet, heißt das also, er ist intolerant? Ist Toleranz nicht allgemein das Gelten- und Gewährenlassen anderer Überzeugungen, Handlungen oder Sitten?
Radikal fühlt es sich an, wenn Menschen unterdrückt werden weil ihre Realität von anderen als unnormal bewertet wird. Davon auszugehen, dass jeder Mensch seine eigene Realität hat und sich von seinem Gegenüber unterscheidet, ist hingegen gewiss nicht Radikal.
Nein, jeder Mensch hat seine eigene Normalität, die des Gegenübers zu respektieren und ihn gewähren lassen, ist Toleranz. Wo du jetzt wieder Unterdrückung etc. heraus liest, erschließt sich mir nicht. Hat ja schon woke'schen Züge und die haben mit Respekt und Toleranz gar nix zu tun.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Das wird halt nie passieren, weil am Ende immer ein paar Prozent gibt, die intolerant sind bzw abstruse Gedanken haben.
Ziel muss es sein, diese Gruppe so zu verkleinern, dass diese ihr Gedankengut nicht mehr nach außen tragen kann, ohne Gefahr zu laufen einen Einlauf vom Gegenüber zu bekommen.
Das, was Du wünschst, wäre sozusagen das Optimum, was unerreichbar ist. Und was man dann auch nicht mehr den Verbliebenen einhämmern kann, das sind die, die jetzt schon mit jedem Outing sich in ihrer Gegnerschaft und Intoleranz auch noch stärken.
Auf den Fußball übertragen bedeutet das, dass am Ende auch da ein paar Prozent im Block oder im Team insgeheim absolut intolerant und diskriminierend denken, das aber nicht mehr ausleben und kommunizieren können ohne aufs Maul zu bekommen.
Da ist es mir völlig egal, ob die hetero-, homo-, bi-, auto-, metro- oder asexuell sind. Oder noch was anderes was mir gerade nicht einfällt. Ich will es gar nicht wissen, was die in ihrem Bett so veranstalten und noch weniger mit wem sie das machen.
[edit // skyeagle // Wort eingefügt]
Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Da ist es mir völlig egal, ob die hetero-, homo-, bi-, auto-, metro- oder asexuell sind. Oder noch was anderes was mir gerade nicht einfällt. Ich will es gar nicht wissen, was die in ihrem Bett so veranstalten und noch weniger mit wem sie das machen.
[edit // skyeagle // Wort eingefügt]
Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Das kannst Du mir ruhig glauben, dass es mir nur um die Leistung auf dem Platz geht.
Betreibt er dieses Versteckspiel nicht, weil er seine sexuelle Orientierung für normal hält, wird daraus ein indirektes Outing, weil er mit einer/m gleichgeschlechtlichen Partner/in gesehen wird, sein Zusammenleben mit dieser/m offenbar wird etc. Die Folge: Tuscheleien, Witzchen, Distanzierungen und Schlimmeres.
Alles bereits erlebt. Mit dem Outing des Spielers war es mit den Heimlichkeiten und infolgedessen auch mit den Tuscheleien vorbei. Das Outing war ein Befreiungsakt des Betroffenen und bedeutete für ihn ein neues Leben. Und mit den Intoleranten musste er zuvor auch schon leben.
Du hast recht: es ist traurig, dass es so ist und dass sich jemand outen muss. Aber noch ist die Situation für die Betroffenen so, wie sie ist. Entweder Versteck spielen oder sich outen. Und jedes Outing hilft da, dies zu ändern. Bis man sich - hoffentlich irgendwann mal - nicht mehr outen muss.
Das kannst Du mir ruhig glauben, dass es mir nur um die Leistung auf dem Platz geht.
Das kannst Du mir ruhig glauben, dass es mir nur um die Leistung auf dem Platz geht.
Leider betrifft die sexuelle Orientierung nicht nur den Fußball, sondern alle anderen Lebensbereiche auch.
Aber ich trenne da auch:
Einen Spieler beurteile ich ausschließlich nach seiner sportlichen Leistung, nach nichts anderem, weil mich das andere nichts angeht.
Doch. Genau das muss das Ziel sein. Erst wenn sich die Allgegenwärtigkeit von Homosexualität in den Köpfen der Menschen als Teil der "Normalität" durchgesetzt hat, kann das Thema schadlos wieder zum Nicht-Thema werden.
Mit einer reinen Duldung ist es noch lange nicht getan. Eigentlich komplett banale und für Außenstehende absolut nebensächliche Eigenschaften wie die sexuelle Orientierung des Gegenübers dürfen nicht einfach nur toleriert und akzeptiert werden.
Sie sind erst dann "Normalität", wenn sie genau das nicht mehr nötig haben.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Aber davon auszugehen, dass etwas nur normal sein kann, wenn andere so zu sein "scheinen", wie man selbst ist oder fühlt, ist und bleibt extrem ignorant bzw eigentlich mega dumm.
Manche/ einige Menschen sollten schnellstmöglich lernen, dass jeder Mensch anders ist und dass es im Grunde kein "normal" gibt.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Du sagst ja selbst, dass jeder Mensch anders ist und dementsprechend ist auch für jeden Menschen etwas anderes normal. Deswegen ist es unsinnig zu verlangen was normal ist und was nicht. Ich finde das Hören von Rapmusik und K-Pop auch nicht normal, andere finden meine Fussballaffinität nicht normal. Die Sexualität ist auch eine persönliche Präferenz. Und da wirst du auch immer wieder Menschen finden, die kein Problem mit Homosexualität haben, für die es selbst aber nicht normal ist. Und solange man auch diesen Homophobie andichtet, wird auch keine "Normalität" möglich sein.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen.
Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Wenn man etwas ist, schwarz, weiß, homosexuell oder sonst was, ist das selbstverständlich für einen selbst "normal" bzw die eigene Realität und kein Wunschkonzert.
Die Menschen, die du meinst, meinte ich überhaupt nicht und solche Menschen bezeichnet auch niemand als "homophob". Wie kommst du überhaupt auf diese steile These? Habe ich noch nie mitbekommen.
Es gibt aber unzählige Menschen da draußen, die glauben, nur weil sie selbst heterosexuell sind, müssen es alle anderen auch sein, weil "ist ja normal".... Und das spiegelt sich auch seit Ewigkeiten in unseren Gesetzen ab, auch wenn es hier etwas besser geworden ist. Aber von vollkommener Gleichberechtigung sei es im Gesetz, in diversen Religionen oder in der Gesellschaft allgemein, was ja die hier geführte Diskussionsgrundlage des Threads alleine schon zeigt, sind wir noch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Und das im Jahr 2021. Absolute Gleichberechtigung, was nunmal im Denken der Menschen beginnt, sollte aber "normal" sein. Ist es aber offenkundig nicht.
Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen.
Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Man soll also gegenüber Menschen tolerant sein, die Menschen mit anderen Merkmalen (Sexualität, Hautfarbe, Herkunft) als nicht "normal" ansehen?
Ähm, nö, sollte man auf gar keinen Fall.
Die Mehrheitsgesellschaft, die in (großen) Teilen Minderheiten nicht mehr diskriminieren darf und Widerspruch erfährt, wenn sie es tut, ist hier ganz gewiss nicht das "Opfer", sondern die, die hier in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer noch diskriminiert werden.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen.
Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Man soll also gegenüber Menschen tolerant sein, die Menschen mit anderen Merkmalen (Sexualität, Hautfarbe, Herkunft) als nicht "normal" ansehen?
Ähm, nö, sollte man auf gar keinen Fall.
Die Mehrheitsgesellschaft, die in (großen) Teilen Minderheiten nicht mehr diskriminieren darf und Widerspruch erfährt, wenn sie es tut, ist hier ganz gewiss nicht das "Opfer", sondern die, die hier in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer noch diskriminiert werden.
Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen.
Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen.
Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Nur tolerieren das es Schwule gibt oder auch tolerieren das es Leute gibt die es nicht "normal" finden?
Die meisten verurteilen ja das Wort "normal" in diesem zusammen hang, des halb würde ich es als "nicht üblich" bezeichnen.
Nicht üblich deshalb, weil eben die größere Anzahl der Menschen hetero ist.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
In dem Moment in dem jemand behauptet, es wäre nicht normal, zeigt diese Person, dass sie keinerlei Toleranz besitzt. Und Intoleranz zu akzeptieren, hat nicht das Geringste mit Toleranz zu tun, auch wenn es aus diversen (meist radikaleren) Gruppen immer wieder gefordert wird, um deren Intoleranz gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen.
Radikal fühlt es sich an, wenn Menschen unterdrückt werden weil ihre Realität von anderen als unnormal bewertet wird. Davon auszugehen, dass jeder Mensch seine eigene Realität hat und sich von seinem Gegenüber unterscheidet, ist hingegen gewiss nicht Radikal.
Es sollen 8% der Menschen sein die LGBTQ sind. Nur weil 92% hetero sind ist es nicht unnormal oder unüblich nicht hetero zu sein.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen.
Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Die Natur hat die Möglichkeit der Fortpflanzung gegeben, das stimmt. Sie hat sich aber gewiss nichts dabei "gedacht", die Dinge sind wie sie sind. Was wir da hinein interpretieren ist unsere Sache und nur in unseren Köpfen.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Der Natur ist das am Ende vollkommen egal. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass irgendwas normal oder unnormal ist. Vielleicht kommt das eine häufiger vor als das andere. Reine Statistik. Mehr nicht.
Nun ja, darüber kann man durchaus diskutieren. Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass sich Lebewesen fortpflanzen, in dem Männlein und Weiblein zusammen sind. Demnach könnte man das schon irgendwo als normal ansehen.
Aber es sagt doch niemand, dass man normal sein muss. Normal ist hat auch immer langweilig. Wäre die Eintracht ein normaler Verein, würden wir auch nicht mit so viel Herzblut daran hängen.
Die Natur hat die Möglichkeit der Fortpflanzung gegeben, das stimmt. Sie hat sich aber gewiss nichts dabei "gedacht", die Dinge sind wie sie sind. Was wir da hinein interpretieren ist unsere Sache und nur in unseren Köpfen.
Und genauso hat die Natur dafür gesorgt, daß sich Männer von Männern angezogen fühlen, oder Frauen von Frauen.
Der Natur ist das am Ende vollkommen egal. Deshalb kann man auch nicht sagen, dass irgendwas normal oder unnormal ist. Vielleicht kommt das eine häufiger vor als das andere. Reine Statistik. Mehr nicht.
Eben. Wenn man schon auf die Natur abzielt, dann ist auch dies Natur.
Es ist eben genau der Beginn davon, andere zu diskriminierend, wen man etwas an ihrem Verhalten als "unnatürlich" ansieht.
Hast Du auch wieder Recht. Die Natur hat schon lustige Ideen.
Aber wie gesagt, soll jeder leben und lieben wie er will. So lange es nicht gegen Gesetze verstößt.
Radikal fühlt es sich an, wenn Menschen unterdrückt werden weil ihre Realität von anderen als unnormal bewertet wird. Davon auszugehen, dass jeder Mensch seine eigene Realität hat und sich von seinem Gegenüber unterscheidet, ist hingegen gewiss nicht Radikal.