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Alphakeks

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Sledge_Hammer schrieb:


Und ein Spezialist wie Hardung kommt vor der Verpflichtung mit „Weltklasse-Trainer“…


Was macht der eigentlich so? Ich hab manchmal in Interviews den Eindruck, dass er selbst nicht weiß, was seine Aufgaben sind.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Sledge_Hammer schrieb:


Und ein Spezialist wie Hardung kommt vor der Verpflichtung mit „Weltklasse-Trainer“…


Was macht der eigentlich so? Ich hab manchmal in Interviews den Eindruck, dass er selbst nicht weiß, was seine Aufgaben sind.


Der ist ein besserer Assistent von Krösche, wenn man die von außen einzusehenden Eindrücke zusammenfügt. Man scheint ihm nicht die Übernahme der Rolle von Krösche zuzutrauen (falls der mal gehen sollte), sonst hätte man ja nicht zwischendurch mal Schwegler geholt.
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Ich wäre dafür, Alexander Blessin von St. Pauli freizukaufen. In meinen Augen wäre das ein Toptrainer für den Eintracht-Kader. Bei St. Pauli kämpft er halt mir der grenzwertigen Bundesliga-Qualität des Kaders. Davor bei Union St. Gilles hat er aber einen sehr gepflegten, schnellen Kombinationsfußball spielen lassen, der sehr gut zu den Doans, Uzuns und Chaibis im Kader passen würde.
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matzelinho88 schrieb:

Wenn man das Interview gehört hat kann man vermuten, dass die Spieler einfach nicht verstehen, was der Trainer von ihnen verlangt.


Das halte ich aktuell bei den ganzen Auftritten für Wahrscheinlich.
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matzelinho88 schrieb:

Wenn man das Interview gehört hat kann man vermuten, dass die Spieler einfach nicht verstehen, was der Trainer von ihnen verlangt.


Genau das ist das Problem. Dino ist fachlich meines Erachtens schon ein guter Trainer, und hat schlüssige Ideen für eine Taktik. Aber wenn die Mannschaft Woche für Woche, Spiel für Spiel das Konzept nicht auf den Platz bekommt, dann muss ich als Trainer doch irgendwann mal den Schritt gehen, und die Spielidee vereinfachen. Dann ist sie vielleicht nicht so perfekt, wie sie sein könnte - aber ein gut durchgeführte solilde Taktik ist besser als eine schlecht ausgeführte perfekte Taktik.

Und was wir aktuell jede Woche sehen, ist eine miserabel ausgeführte Taktik aus hoher Abwehrkette und unkoordiniertem Gegenpressing.
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Du kannst keine Fußballspiele gewinnen, wenn du in jedem Spiel drei Gegentore frisst. Und wieder waren zwei von drei Gegentoren nach Kontern, bei denen man himmelweit offen steht. Das dürften schon locker mehr als ein Dutzend Konter-Gegentore sein diese Saison.

Ich bin kein Fußball-Fachmann und gottlob auch nicht in der Verantwortung für einen Bundesliga-Club, aber wenn ich Krösche wäre, wäre meine Ansage an Toppmöller: Entweder du stellst den Spielansatz auf eine defensivere Ausrichtung um, sodass die nächsten drei Spiele hinten die Null steht (und es im Zweifelsfall dann 0:0 ausgeht), oder ich begleite dich zur Tür.

So kann das nicht weitergehen, das ist doch lächerlich.
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Dino wirkte heute auf der PK sehr distanziert, in Form von in sich gekehrt. Ich denke, die Situation nagt schon sehr an ihm. Auf mich wirkt er als hätte er langsam die Schnauze davon voll, dass die Mannschaft ihn immer wider aufs neue im Stich lässt.
Man kann ihn sicher nicht von Schuld freisprechen, aber der allein schuldige ist er sicher nicht. Ich hoffe, dass er die Daumenschrauben nun anzieht, denn die Spielerversteher Attitüde allein scheint nicht mehr zu fruchten. Zumindest nicht auf Dauer.
Ich halte Dino nach wie vor für einen guten Trainer. Aus dem Grund wünsche ich ihm, dass er die Kurve bei uns bekommt.
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underdog since 1899 schrieb:

Dino wirkte heute auf der PK sehr distanziert, in Form von in sich gekehrt. Ich denke, die Situation nagt schon sehr an ihm. Auf mich wirkt er als hätte er langsam die Schnauze davon voll, dass die Mannschaft ihn immer wider aufs neue im Stich lässt.
Man kann ihn sicher nicht von Schuld freisprechen, aber der allein schuldige ist er sicher nicht. Ich hoffe, dass er die Daumenschrauben nun anzieht, denn die Spielerversteher Attitüde allein scheint nicht mehr zu fruchten. Zumindest nicht auf Dauer.
Ich halte Dino nach wie vor für einen guten Trainer. Aus dem Grund wünsche ich ihm, dass er die Kurve bei uns bekommt.


Ich störe mich immer ein bisschen an der Formulierung, dass eine Mannschaft den Trainer im Stich lassen würde (also generell, nicht auf deinen Post bezogen).

Ich finde wenn eine Mannschaft so chaotisch auftritt, wie es unsere Eintracht in den letzten Wochen getan hat, dann spricht das für mich eher dafür, dass der Trainer sich etwas vorzuwerfen hat. Er scheint es ja nicht vollständig geschafft zu haben, die Aufgaben für die einzelnen Spieler so einfach und verständlich zu gestalten, dass diese dann einfach ihre Rollen erfüllen können. Wenn im Verbund immer wieder andere Spieler vermeintlich "leichte" Fehler machen, dann scheint der Trainer zu komplexe Abläufe einstudieren zu wollen. Dann muss er das System so lange vereinfachen, bis die Spieler damit fehlerfrei umgehen können.

Das ist nicht exklusiv auf Toppmöller bezogen. Auch Tuchel wurde ja bei den Bayern vorgeworfen, zu viel von den Spielern zu verlangen, und so viele individuelle Fehler zu provozieren. Ebenso auch Guardiola, dem ja lange nachgesagt wurde, gerade in kritischen KO-Spielen plötzlich die überkomplexen Taktik-Ideen auszupacken, welche dann seine Weltklasse-Mannschaften jeweils in den Untergang geführt haben.

Im Stich lassen können aus meiner Sicht eigentlich nur einzelne Spieler den Trainer, wenn sie offen "gegen" den Trainer spielen und mit Absicht schlechter/anders spielen, als sie es könnten. Und davon kann ja bei der Eintracht absolut nicht die Rede sein.
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Er hat es ja damit begründet, dass es andere Torwärter  ja auch nicht in aller Häufigkeit machen. Es geht sicherlich nicht um einfache Bälle sondern Bälle wie beim 1:1 gg Stuttgart. Ich frag mich immer noch was ihm da geritten hat, überhaupt rauszukommen. Optimismus gepaart mit seine (Arm)Länge gut und schön, aber er sollte erstmal die Basics auf die Kette bekommen.

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Genau darum geht es. Kaua versucht halt, bis fast zum Elfmeterpunkt alles wegzufausten. Wenn das gut geht, ist es großartig, dann fallen nämlich gar keine Kopfball-Gegentore mehr. Aber es geht galt nicht gut, jedes dritte Mal verschätzt er sich brutal.

Und dann kann man schon festhalten, dass man als Keeper nicht den Bereich bis zum Elfmeterpunkt abdecken MUSS. Trapp und Zetterer tun es ja auch nicht, in ihrem Fall wegen mangelnder Körperlänge.

Man könnte also schon Kaua untersagen, diese sehr mutigen Ausflüge nach vorne zu machen. Oder man hofft eben darauf, dass seine Verschätzen-Quote mit der Zeit von 1-aus-3 auf 1-aus-20 sinkt. Das wäre die allerbeste Lösung, aber wie lange braucht er, diese Quote zu erreichen? Wie viele leichte Gegentore bis dahin kann und will man tolerieren? Offene Frage.
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Der allergrößte Teil von Kauas Unsicherheiten hat ja mit schlechter Entscheidungsfindung beim Rauslaufen gegen Flanken zu tun. Er ist zu optimistisch, kommt zu spät, greift an den Flanken vorbei und produziert so gefährliche Situationen.

Daher frage ich mich: Kann man ihm nicht für den Moment, einfach zum Stabilisieren der Leistung und zum Aufbau des Selbstbewusstseins, einfach "verbieten" so viele Flanken angreifen zu wollen?

Wenn er einfach wie Trapp und Zetterer bei 95% der Flanken drin bleibt, ist er ja trotzdem auf der Linie noch ein herausragender Keeper. Und eine klare Fehlerquelle wäre abgestellt. Natürlich fällt dann alle paar Spiele mal ein Kopfball-Gegentor mehr, aber es wäre zumindest nicht mehr dieses vogelwilde Rumgeirre zu sehen.

Und wenn sich die Leistung bis zum Sommer stabilisiert hat, kann er dann ja immer noch wieder aggressiver werden, und mehr Flanken angreifen.
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Innenband kann immerhin konservativ behandelt werden. Kann aber schon gut und gerne zwei Monate dauern, bis er wieder voll einsatzfähig ist.
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Die sehr direkte Kritik von Krösche im Interview gestern lese ich auf alle Fälle als direkte Kritik am Trainer. Ich gehe mittlerweile auch davon aus, dass Krösche die Geduld mit Toppmöller verliert.

Aufgrund der weiter oben von anderen genannten Gründe (viele Spiele in kurzer Zeit, Leistungen sind ja manchmal sogar ganz gut) denke ich, wir werden mit Toppmöller die Saison beenden, und ihm dann eine erfolgreiche weitere Karriere wünschen.
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Was mich gestern am meisten beunruhigt hat: In mehreren Szenen hatte man das Gefühl, dass die Verteidiger (allen voran Kristensen und Theate) genervt von Kauas Unsicherheiten sind. Sie haben ihn nicht aufgebaut und unterstützt, sondern angekackt oder haben offen abgewunken.

Wenn die Defensive sich live auf dem Platz zerfleischt, dann läuft auf alle Fälle irgendwas nicht richtig.
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Nach der Bewegung (Überstreckung des Knies nach hinten durch) und seinen Bewegungsversuchen in den zwei Minuten danach  war meine erste Reaktion auch "Scheixxe, der hat einen Kreuzbandriss vorne". Hoffen wir, dass ich falsch lag und liege. Das wäre wahnsinnig bitter.
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Steigflug_verpflichtet schrieb:

otto3000 schrieb:

Mit dem nötigen Abstand: leider der nächste Nackenschlag verursacht durch eine nicht erstligataugliche Abwehr.


Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten der Bundesliga spricht für eine nicht erstligataugliche Abwehr? Potzblitz, man lernt nie aus. Vielleicht muss ich mir auch erst einmal einen Bayernschal umhängen, um diese Erkenntnishürde zu überwinden.


Also eine „nicht Erstligataugliche Abwehr“ ist vllt etwas zu hoch gegriffen, auch wenn man faktisch bei 33 Gegentoren nicht sonderlich viel entgegen kann. Da ist nämlich nur noch Heidenheim schlechter.

Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein. Gepaart mit individuellen Fehlern, musst du dich am Ende der Saison ganz schön strecken wenn du wirklich 5. oder 6. werden willst. Mit 70 Gegentoren (was ja der aktuelle Schnitt wäre) wird das eher schwer möglich sein.

Mit der Einwechselung von Götze, ist gestern etwas mehr Struktur ins Spiel gekommen aber ich sehe im Kader eigentlich niemanden sonst der mal wirklich das Heft des Handelns in die Hand nehmen kann.
Einer 6er haben wir ja leider nicht mehr im Kader
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anno-nym schrieb:

Was ich aber nicht verstehe: sobald wir im offensiven Spielaufbau einen Fehler machen und der Gegner umschaltet, haben wir keinerlei Struktur in der Defensive.
Der Abstand zwischen den Ketten ist wahnsinnig groß, die Spieler im Mittelfeld und auf den Außen stehen überhaupt nicht mehr in der Position und wir laden die Gegner regelmäßig zu Chancen ein.


Genau das ist ja der Grund für die vielen Gegentore. Man hat jetzt schon 7 oder 8 (wenn nicht mehr) Gegentore nach Ballverlusten und Kontern gefangen.

Der Grund für die fehlende Struktur ist die extrem hohe Position aller Spieler im eigenen Ballbesitz. Die außen schieben ganz durch, die Innenverteidiger raus, sodass effektiv ein 2-3-5 draus wird, bei dem alle (!) Spieler fünf Meter vor der Mittellinie sind. Mit diesem Ansatz kann man eben ganz leicht mit einem langen Ball überspielt werden, weil man ja nicht mal auf Abseits spielen kann. Und dann rennen eben alle wie ein Hühnerhaufen hinterher.

Wenn man das so spielen will, muss man perfektes Gegenpressing beherrschen, damit der Gegner gar nicht erst kontern kann. Das ist der Ansatz von Bayern München, den Toppmöller gerne kopieren würde. Nur dass die Eintracht-Spieler im Kombinationsspiel und im Gegenpressing ein bisschen schlechter sind, und man dann doch 3-4 Panik-Konter pro Spiel kassiert.
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koala88 schrieb:

Wir hatten ca. 30 sek. Vor dem Gegentor einen Einwurf, den man direkt ins Aus wirf. Das darf halt zu diesem Zeitpunkt auch so nicht passieren.



Warum da Collins den Einwurf machen muss verstehe ich nicht. Wieso nicht Brown?
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sgevolker schrieb:

koala88 schrieb:

Wir hatten ca. 30 sek. Vor dem Gegentor einen Einwurf, den man direkt ins Aus wirf. Das darf halt zu diesem Zeitpunkt auch so nicht passieren.



Warum da Collins den Einwurf machen muss verstehe ich nicht. Wieso nicht Brown?


Weil es darum ging, Zeit von der Uhr zu nehmen, und Brown schon gelb hatte. Man hat vor dem Einwurf gesehen, wie Brown Collins mehr oder weniger sagt "Junge mach Zeitspiel, ich kann es nicht machen, ich hab schon gelb!"
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Ich finde, hier wird ein bisschen zu viel auf die Abwehrspieler - zumindest den Innenverteidigern - eingedroschen. Theate und Koch sind in meinen Augen zwei Top-Innenverteidiger, die das Spiel ja nicht verlernt haben. Sie werden nur leider von ihren Kollegen davor oder daneben zu oft im Stich gelassen, sodass sie dann in Schwierigkeiten kommen.

Wenn wir die Tore gestern mal durchgehen:

1. Tor: Stellungsfehler von Brown auf außen, und dann fehlendes Nachrücken von Larsson in den Strafraum, um den einlaufenden Beier zu stören.

2. Tor: Einfach nur Pech/Glück. Das einer wie Nmecha pro Spiel 2-3 Abschlüsse aus der zweiten Reihe nimmt, wird man nicht verhindern können. Dass der dann abgefälscht an den Innenpfosten trudelt, kann man niemandem ankreiden.

3. Tor: Wiederum kommt Brown außen zu spät in den Zweikampf, und dann verschätzt sich Koch innen total beim Kopfball - hier mal ein klarer Fehler eines IVs. Aber so Dinger passieren halt, wenn du 95 Minuten gegen eine CL-Mannschaft in den Muskeln hast, dann lässt die Konzentration einfach am Ende nach.

Man könnte am ehesten argumentieren, dass noch ein starker/verlässlicher IV fehlt, um Theate und Koch öfter entlasten zu können, bzw. um auch mal eine Viererkette mit Theate als LV zu spielen (z.B. gegen Top-Teams, wenn man die Defensiv-Schwächen von Brown nicht tolerieren kann).

Konsistent stark bzw. verlässlich sind Amenda und Collins leider beide (noch!) nicht. Aber man muss sich eben fragen, ob man ihnen die Entwicklung noch zutraut, oder nicht. Wenn man jetzt noch einen erfahrenen IV holt, müsste man mindestens einen von beiden verleihen/verkaufen.
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Diegito schrieb:

Also wer heute unzufrieden ins Bett geht sollte dringend mal zum Psychiater.

Geiles Spiel von uns. Endlich mal giftig, aggressiv, bissig...dem Gegner (für mich der stärkste BVB der letzten Jahre) einen tollen Fight geliefert.
Ja es gibt weiterhin defensive Schwächen, ja Brown hatte große Probleme seine Seite heute dicht zu machen, ja wir sind bei Standards sehr anfällig.

Aber das interessiert mich heute nur sekundär.
Wichtig ist das wir vorne zwei neue Waffen haben. Mit diesen werden wir noch sehr viele Spiele gewinnen. Beide haben nahtlos funktioniert. Das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Hinrunde.

Ich freue mich jetzt richtig auf die Rückrunde!


So nämlich!
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Danke für diese Einordnung. Natürlich ist der kassierte Ausgleich in der 95. Minute saudämlich und unnötig. Natürlich war defensiv wieder nicht alles gut. Natürlich hat Kaua wieder Wackler gehabt.

Aber es gab auch jede Menge richtig gute Eindrücke. Ebnoutalib und Kalimuendo werden helfen, Uzun ist fit, Larsson verbessert, Höjlund sehr bissing, alle sehr wach und "angezündet", wie sich Hellmann gewünscht hat. Ich habe eine deutlich verbesserte Eintracht gesehen.

Und bitte vergesst doch nicht, gegen wen wir heute gespielt haben. Dortmund ist 2. in der Bundesliga und in der Champions League 10., einen Punkt hinter den internationalen Leichtgewichten Liverpool, Real Madrid und Inter Mailand. Das ist keine Thekentruppe, die man einfach mal wegballert. Da geht ein Unentschieden absolut in Ordnung.

Man muss jetzt nur schauen, in der Rückrunde diese Leistung auch gegen die Unions, Wolfsburgs und Augsburgs der Liga zu zeigen.
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Warum ist eigentlich Theate raus? War der angeschlagen? So ganz hab ich‘s nicht verstanden.
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lego57 schrieb:

Warum ist eigentlich Theate raus? War der angeschlagen? So ganz hab ich‘s nicht verstanden.


Gelb vorbelastet und sehr aktiv im Beschweren beim Schiri und in "ambitionierten" Zweikämpfen. Sein Biss tut uns gut, aber heute hätte der den Schlusspfiff wahrscheinlich nicht erlebt.
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Um mal das Positive herauszuheben:

1. Kalimuendo war super drin, hat zwei Tore mehr oder weniger vorbereitet. An dem werden wir Freude haben.

2. Ebnoutalib hat auch ein interessantes Profil und gibt Gas. Technisch ist die Bundesliga vielleicht noch ein bisschen ambitioniert, aber allein durch Einsatz, Willen und Körperlichkeit kann er was anbieten.

3. Dortmund hat seit 24 Spielen (!) nicht mehr in der Bundesliga verloren. Die am Rande der Niederlage zu haben (so ärgerlich es am Ende war), ist ein gutes Ergebnis. Wenn man die heutige Leistung in der Rückrunde 17 mal so zeigt, gewinnt man mindestens 8-9 Spiele. Darauf kann man aufbauen.
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Um mal von der Wortklauberei weg zu kommen: Ich finde es auch vertretbar, Kaua Santos eine neue Chance im Tor zu geben. Die Leistungen von Zetterer waren allgemein in Ordnung, aber keineswegs herausragend. Und man darf/muss davon ausgehen, dass bei Zetterer nicht mehr so sonderlich viel Entwicklungspotential vorhanden ist. Bei Santos darf man zumindest die Fantasie haben, dass er sich mittelfristig zu einem absolut Top-Keeper entwickeln könnte. Dafür muss er aber einfach spielen.

Interessant wird es, wenn Kaua jetzt in den ersten 2-3 Spielen weiterhin seine "Licht und Schatten" Auftritte hinlegt. Dann wird es spannend, ob Toppmöller (und Krösche) die Geduld haben, auch mal Punktverluste hinzunehmen, um am langen Ende davon zu profitieren. Oder ob man dann wieder nervös wird und Zetterer reinstellt. Wenn man Santos nochmals auswechselt, dürfte es das für diese Saison gewesen sein.
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Alphakeks schrieb:

Statistik aus der bisherigen Hinrunde (nur Bundesliga) mit "expected gefangene Gegentore versus tatsächlich gefangene Gegentore" :

- Michael Zetterer: 13 vs. 17 = -4      [4 Tore mehr kassiert als statistisch erwartbar]
- Kaua Santos: 9 vs. 13 = -4

das ist bei santos ein recht satter unterschied zu den daten vom kicker, (die von opta kommen).

dort wäre das dann auf deine zählweise runtergebrochen (gerundet) 6 erwartete zu 13 tatsächlich gefangenen = -7

bei zetterer würde sich nicht ganz soviel ändern, das wäre (gerundet) 14 erwartete zu 17 tatsächlich gefangenen = -3

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Der Unterschied ist groß, keine Ahnung, wieso Opta und Fbref auf so unterschiedliche Daten kommen.

In jedem Fall kann man grob festhalten: Der "Hinrunden-Kaua" war der schlechteste Keeper der Bundesliga. Zetterer war, bezogen auf das Abwehren von Torschüssen, auch in der Flop-5 der Bundesliga.

Geht man also lieber mit dem stabilen, aber nicht wahnsinnig guten Zetterer? Oder hofft man darauf, das Kaua sich verbessert - in Kauf nehmend, dass man im Zweifelsfall einen noch schlechteren Keeper als Zetterer ins Tor gestellt hat?
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Alphakeks schrieb:

Mich würde mal interessieren, wie die allgemeine Meinung im Forum zur Torwartfrage steht. Die (kurze) Winterpause wäre ja eine Möglichkeit, einen Neustart im Tor für Kaua Santos zu wagen. Wie steht ihr dazu?

ich sehe es so, dass man bei der uns zur verfügung stehenden auswahl den auf sicht weniger schlecht performenden keeper aufstellen sollte und das ist für mich zetterer;  augenblicklich wäre santos aufgrund seiner fehleranfälligkeit und seiner oftmals zu riskanten spielweise für mich hier auf sicht nur die nummer 2.

Alphakeks schrieb:

Man hat zumindest nicht das Gefühl, dass er pro Spiel auch mal 1-2 "unhaltbare" rauskratzen würde.

man hat aber auch nicht dass gefühl, dass der nächste schwere patzer quasi vorprogrammiert und nur eine frage der zeit ist wie bei santos; und das selbiger in nem pflichspiel etwas unhaltbares gehalten hätte ist auch ne weile her.

Alphakeks schrieb:

Statistik aus der bisherigen Hinrunde (Bundesliga + internationale Wettbewerbe) mit "expected gefangene Gegentore versus tatsächlich gefangene Gegentore" :

- Michael Zetterer: 22 vs. 28 = -6      [6 Tore mehr kassiert als statistisch erwartbar]
- Kaua Santos: 14 vs. 18 = -4


wenn man sich bei kicker die zahlen von dieser saison nebeneinanderlegt sieht das so aus:

bundsliga


zetterer

17 gegentore
xgoals conceded 13,62
gegentore / xgoals conceded 1,25


santos

13 gegentore
xgoals conceded 6,20
gegentore / xgoals conceded 2,10


champions league


zetterer

11 gegentore
xgoals conceded 10,5
gegentore / xgoals conceded 1,05


santos

5 gegentore
xgoals conceded 4,44
gegentore / xgoals conceded 1,13


dort hat zetterer also in beiden wettbewerben den besseren wert aus gegentoren / xgoals conceded im vergleich zu santos (je niedriger desto besser); santos  wert aus gegentoren / xgoals conceded in der liga ist der abstand schlechteste (vor ihm kommen neuer mit 1,44, dann atubolu mit 1,27 und dann zetterer mit 1,25)
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Ich denke es steht außer Frage, dass man in der Entscheidung "Zetterer versus Hinrunden-Kaua" mit Zetterer gehen sollte - weil Kaua Santos in seinen wenigen Spielen schwer verunsichert war, mit dem Ball am Fuß lauter Fehlpässe gespielt hat, und aus Übermotivation einige Fehler gemacht hat. Deine Zahlen zeigen das ja auch.

Die Frage ist ja eher, ob man daran glaubt, das Kaua Santos sich innerhalb von 3-4 Spielen wieder stabilisieren kann, sodass man den "2024/2025-Rückrunden-Kaua" wieder zurück bekommt. Plus noch weniger Fehler in Zukunft, was ihn dann ja unbestritten zu einem Top-Keeper machen würde. Oder ob es im Winter für diesen Wechsel zu riskant ist, und man dann lieber mit Zetterer und seinen bekannten Vor- und Nachteilen die Saison beendet.