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Alphakeks

15024

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Wäre für mich schon eine herbe Enttäuschung, wenn der Transfer jetzt wegen eins, zwei Millionen Euro Differenz nicht über die Bühne geht, obwohl man sich mit dem Spieler seit Wochen einig ist, und Ben Farhat am Ende dann vielleicht nach Freiburg geht. Da hätte man sich meiner Meinung nach lieber die vier Millionen Euro für Pimpong gespart. Wenn Ben Farhat das Potenzial bestätigt, das er in der zweiten Liga unter Beweis gestellt hat, dann geht der ähnlich wie Maza oder Uzun durch die Decke und wir reden in ein paar Jahren von ganz anderen Summen. Zumal er sportlich als Hybrid zwischen Stürmer und offensivem Mittelfeld brutal gut in unser 4-2-2-2 System passen würde.
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DonGuillermo schrieb:

Wäre für mich schon eine herbe Enttäuschung, wenn der Transfer jetzt wegen eins, zwei Millionen Euro Differenz nicht über die Bühne geht, obwohl man sich mit dem Spieler seit Wochen einig ist, und Ben Farhat am Ende dann vielleicht nach Freiburg geht. Da hätte man sich meiner Meinung nach lieber die vier Millionen Euro für Pimpong gespart. Wenn Ben Farhat das Potenzial bestätigt, das er in der zweiten Liga unter Beweis gestellt hat, dann geht der ähnlich wie Maza oder Uzun durch die Decke und wir reden in ein paar Jahren von ganz anderen Summen. Zumal er sportlich als Hybrid zwischen Stürmer und offensivem Mittelfeld brutal gut in unser 4-2-2-2 System passen würde.


Vielleicht ist ja eine Idee hinter dem möglichen Doan-Verkauf, dass man (unter anderem) Ben Farhat mit dieser Summe finanzieren möchte. Der Kaderplatz würde ja für einen 1-zu-1 Ersatz passen.
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Von seinen Fähigkeiten her ist Doan einer der technisch stärksten Spieler des Kaders. Ja, er hat letzte Saison nicht sein volles Können abrufen können. Aber auch als Halbraum-Zehner (die Rolle spielt er auch in der japanischen Nationalmannschaft) in Hütters 4-2-2-2 ist Doan eine Verstärkung, insbesondere das Zusammenspiel mit Uzun als Doppel-10 könnte sehr produktiv sein.

Ich gehe davon aus, dass weder Krösche noch Hütter Doan wirklich abgeben wollen. Es scheint aber der Fall zu sein, dass die Eintracht jetzt noch einen Verkauf der Kategorie plusminus 20 Mio. € erzielen muss, um dann  einen gewünschten Stürmer (Kalimuendo?) verpflichten zu können.

Deshalb werden ja offenbar im Moment Larsson, Bahoya und Doan mehr oder weniger zum Verkauf angeboten - weil aus Kader-Perspektive alle drei mit anderen, bestehenden Spielern aufgefangen werden können:
- Larsson ist sicher am "entbehrbarsten", weil auf seiner Position auch Aseko, Höjlund, Götze und Chaibi spielen können
- Bahoya wäre auch verschmerzbar, weil Hütter ja grundsätzlich nicht mit einem System mit Außenstürmern plant - aber Bahoya gibt einem zumindest die Option auf einen Linksaußen zu setzen
- Doan soll sicherlich als letze Option abgegeben werden, er kann nur mit Qualitätsverlust ersetzt werden durch Götze, Arrhov, Chaibi oder Amaimouni
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Absolute Hiobsbotschaft und ich hoffe inständig das die Eintracht das Angebot sofort ablehnen wird...

Hütter wird seinen Spind räumen wenn Krösche da einschlägt.
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Diegito schrieb:

Hütter wird seinen Spind räumen wenn Krösche da einschlägt.


Das war auch mein erster Gedanke zu diesem Gerücht. Man kann Hütter nicht einfach eine Truppe aus 18-21-jährigen hinstellen und dann Wunderdinge vom Trainer erwarten. Wie das ausgeht, wenn Erfahrung und Spitzenqualität fehlen, hat man ja heute gegen Union gesehen.

Doan ist eigentlich sportlich zu wertvoll, um ihn abzugeben. Wenn man ihn abgibt, dann nur, weil man mit dem Geld einen annähernd gleichwertigen Ersatz (Kalimuendo?) besorgen kann.
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Natürlich ist es unnötig und dusselig, gegen sehr limitierte Unioner eine 3:1 Führung noch aus der Hand zu geben. Aber ich Sinne der Saison ist der Punkt wahrscheinlich trotzdem ok, wenn man bedenkt, dass dem Kader wirklich noch 2-3 Verstärkungen fehlen, die heute schmerzlich vermisst wurden.

Insgesamt musste Hütter heute auch wirklich sehr viele sehr unerfahrene Spieler zurückgreifen. Hier mal eine Auflistung von Spielern heute, die noch keine zehn (!) Spiele auf Bundesliga-Niveau hatten:

- Baum (20 Jahre alt, 10. Bundesliga-Spiel)
- Younes Ebnoutalib (22, 6)
- Love Arrhov (18, 6)
- Jeremiaha Maluze (21, 1)
- Keita Kosugi (20, 1)
- Otavio (20, 1)
- Malik Pimpong (18, 1)

Da ist es nicht überraschend, dass es nicht gelingt, gegen eine abgezockte Unioner Mannschaft die Führung über die Zeit zu retten. Mit der Erfahrung von Doan, Knauff und Brassier wäre das wahrscheinlich so nicht passiert.
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Alder_Adler schrieb:

Und auch, wenn das nicht relevant sein sollte für eine Beurteilung der Arbeit von MK: als er bei uns angefangen hat, war meine größte Sorge, dass er sich niemals wirklich mit dem Verein identifizieren kann/wird. Genau diese Sorge habe ich persönlich aber nicht mehr. MMn identifiziert sich MK heute deutlich mehr mit dem Verein als ich ihm das jemals zugetraut hätte.


Ich kann nicht einschätzen, ob er sich mit dem Verein identifiziert. Was er aber definitiv in seiner Amtszeit nicht geschafft hat, ist die Eintracht DNA am Leben zu erhalten. Ich kann das aus der ökonomischen Perspektive rational absolut nachvollziehen und muss da auch trotz meiner kritischen Haltung ihm gegenüber anerkennen, dass er hier rein betriebswirtschaftlich betrachtet lange Zeit einen hervorragenden Job gemacht hat..

Das Ganze ging aber definitiv auch auf Kosten der emotionalen Verbundenheit. Nicht umsonst gab es hier viele Beiträge und Threads zur Entemotionalisierung, abnehmender Identifikation und Verbundenheit. Der Fußball und die strategische, primär verkaufserlösorientierte Transferpolitik stellen eine deutliche Abkehr von unserer DNA da, die uns nach 2016 so stark gemacht hat. Ich bin froh, dass wir jetzt mit Adi einen Mann haben, dem ich zutraue, das Ruder sportlich umzureißen.

Wie bewertet man das jetzt? Schauen wir uns die rein betriebswirtschaftliche Entwicklung an, war das wie eingangs erwähnt lange sehr erfolgreich. In den letzten 1,5 Jahren hat man aber auch auf diesem Gebiet große Fehler begangen, die uns nachhaltig geschwächt haben. Ein deutlich zu hohes Gehaltsgefüge für teils rein durchschnittliche Spieler haben unseren Handlungsspielraum massiv eingeschränkt. Spieler, die offenkundig nicht zu uns passten und bei denen von Anfang an auch charakterliche Zweifel bestanden, wurden als Rekordtransfer durchgedrückt. Die Konsequenzen sehen wir bis heute. Die Abfindungskosten für zwei Trainer in der letzten Saison, deren Fußball trotz der Erfolge von Dino nie zur Eintracht gepasst hat, sind sicherlich auch kein Ruhmesblatt.

Neben der fortwährenden berechtigten Diskussion über Kaderlücken kommen jetzt auch externere Störgeräusche wie die Gerüchte über Abgänge (Mailand etc.) als auch fragwürdige Niagara Deals hinzu. Die allgemeine Entwicklung ist fraglos absteigend. Würden wir hier von einem Produkt sprechen, wären wir wohl langsam am Ende des Lebenszyklus angelangt. Folglich würde es mich sehr überraschen, wenn das nicht Krösches letzte Saison bei uns wäre.


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cartermaxim schrieb:

Ich kann nicht einschätzen, ob er sich mit dem Verein identifiziert. Was er aber definitiv in seiner Amtszeit nicht geschafft hat, ist die Eintracht DNA am Leben zu erhalten. Ich kann das aus der ökonomischen Perspektive rational absolut nachvollziehen und muss da auch trotz meiner kritischen Haltung ihm gegenüber anerkennen, dass er hier rein betriebswirtschaftlich betrachtet lange Zeit einen hervorragenden Job gemacht hat..

Das Ganze ging aber definitiv auch auf Kosten der emotionalen Verbundenheit. Nicht umsonst gab es hier viele Beiträge und Threads zur Entemotionalisierung, abnehmender Identifikation und Verbundenheit. Der Fußball und die strategische, primär verkaufserlösorientierte Transferpolitik stellen eine deutliche Abkehr von unserer DNA da, die uns nach 2016 so stark gemacht hat. Ich bin froh, dass wir jetzt mit Adi einen Mann haben, dem ich zutraue, das Ruder sportlich umzureißen.


Sorry, aber beim Thema "Eintracht-DNA" muss ich jetzt mal dazwischen grätschen. Ich nehme deinen Post stellvertretend, nicht böse gemeint.

Seit der Toppmöller-Schlafwagen-Fußball-Phase wird darüber gesprochen, dass die "Eintracht-DNA" verloren gegangen sei. Was genau ist denn die "Eintracht-DNA"? Wie du selbst schreibst meinen die meisten damit die aufregende Büffelherden-Powerfußball-Periode unter Kovac und Hütter, 2016-2020. Wie man sieht sind das aber nur fünf Jahre einer 127 Jahre währenden Vereinsexistenz, damit ist das doch nicht unsere DNA.

Ich bin aufgewachsen als Eintracht-Fan in der Bruchhagen-Ära mit den Trainern Reimann, Funkel und Skibbe. Das waren die Jahre 2002-2011, und Spieler wie Rehmer, Amanatidis, Vasoski, Köhler, Beierle und Skela. Spieler die so bieder waren, dass kein anderer Verein sie jemals verpflichten wollte. Als Fan hatte man überhaupt keine Erwartungen an irgendwelche fußballerische Qualität, die Eintracht war eine der grauesten Mäuse der ganzen Liga. Wenn überhaupt, dann ist DAS die Eintracht-DNA, zumindest in der Periode seit 2000! Natürlich ergibt so ein Grottenfußball nebenbei eine hohe Fan-Identifiktation, weil die Spieler lange beim Verein bleiben, und gefühlt fußballerisch genauso fehlbar sind wie die bierbäuchigen Jungs in der Kurve.

Aus diesem Studel der fußballerischen Graumäusigkeit hat sich die Eintracht unter Hübner, Bobic und Krösche beeindruckend herausgearbeitet. Man hatte Spektakel-Spieler wie Ekitike, Kolo Muani, Marmoush, Rebic, Haller, Kostic im Kader. Dass solche Spektakel-Spieler sehr schnell der Eintracht entwachsen, ist eben Teil der Fußball-Pyramide - solche Spieler können überhaupt nur die 10-12 Topvereine der Welt langfristig halten.

Also bekommt man halt eine höhere Fluktuation im Kader, und Spieler à la Kolo Muani, die sich nullkommanull mit dem Verein identifizieren - und dementsprechend die Fans auch nicht mit ihnen. Das ist dann nicht mehr entsprechend der "Eintracht-DNA" (= abfeiern von Legenden wie Nikolov, Meier, Russ, Schur, Chandler), ich persönlich habe trotzdem lieber den erfolgreichen Fußball. Und wenn er etwas anonymer und schnelllebiger ist.
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grossaadla schrieb:

In seiner Anfangszeit waren schon heftige Patzer dabei.
Hier und da auch mal einer später.


sorry, aber: nein, da kann man leider nicht von "mal" im sinne einer ausnahme sprechen.

das gepatze zieht sich bei ihm durch, das ist ein wiederkehrendes  muster und keine ausnahme. einzig die letzte halbserie war bislang mal eine erwähnenswerte ausnahme. wenn er die da gezeigte leistung kultivieren können sollte, dann wäre das geil - aber ob man darauf hoffen sollte,  ist eine andere frage.

letzte saison bspw. wurde er nach einem relativ guten start ja mal wieder von einigen in die nationlamannschaft geschrieben. dann kam das bologna-spiel, wo er  einen ball durch die hände hat flutschen lassen der zum 1:0 für den gegner führte und dann war diese gute phase auch erst mal wieder vorbei, dann folgten einige weitere schwache spiele mit dem spiel gegen wolfsburg als krönung, wo er dem gegnerischen stürmer a la santos in worst-form quasi ohne echte not den ball zugepasst hat, was dann auch zum gegentor geführt hat.

das war alles vor der winterpause, danach hatte er sich dann berappelt und wie gesagt eine top-halbserie gespielt. nur sollten wir hier halt nicht so tun, als sei selbiges selbstverständlich.

man muss einfach abwarten, in welche richtung es bei ihm geht, aber bislang hat er sich seinen platz in einem bundesliga tor dadurch verdient gehabt, dass sich über- und unterdurchschnittliche spiele wenigstens die waage gehalten haben, bzw. die überdurchschnittlichen überwogen haben. das sollte man hier entsprechend berücksichtigen...




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Ich bin ehrlich gesagt auch überrascht davon, wie positiv Atubolu von Fans und Fachpresse gesehen wird. Bis auf das letzte halbe Jahr - das tatsächlich sehr gut für ihn lief - war Atubolu für mich immer ein solider, aber keineswegs überragender Bundesliga-Torhüter. Sehr gute Athletik und Reaktionen, aber Schwächen in der Strafraumbeherrschung und bei der Konzentration bzw. Fehler-Freiheit.

Das sehen die meisten Profivereine offensichtlich auch so, weil er ja offenbar im Sommer nicht mit Angeboten überhäuft wurde. Die 13,5 Mio. €, die die Eintracht letztendlich an Freiburg überweisen wird (Leihgebühr + Kaufpflicht), machen Atubolu immer noch zu einem der teuersten Torhüter der Bundesliga-Geschichte. Keeper vergleichbarer Klasse haben in den letzten drei Jahren Ablösen gekostet von 3 (Karl Hein), 7 (Jonas Urbig), 10 (Maarten Vandervoordt) und 11 Mio. € (Mark Flekken).

In jedem Fall ist mit diesem Transfer die Baustelle im Tor jetzt hoffentlich für eine Weile geschlossen. Atubolu ist sicher stärker als Zetterer, und mental stabiler als Kaua Santos.
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Jetzt kommt in den letzten Tagen doch nochmals sehr viel Bewegung in den Kader, mit den kolportierten Abgängen von Zetterer, Larsson und Theate und dem Zugängen von Atubolu, Brassier und ggfs. noch einem (wie ich finde dringend benötigten) Stürmer.

Dann geht die 17+3+3 Logik von Krösche nicht ganz, aber von der Tendenz auf. Es wären dann 20+3+3:

TW (3): Atubolu, Kaua Santos, Grahl

IV (4): Koch, Brassier, Collins, Otavio
AV (3): Kosugi, Nkounkou, Baum
ZM (6): Onyedika, Aseko, Höjlund, Chaibi, Uzun, Götze
AS (4): Bahoya, Knauff, Doan, Amaimouni
MS (3): Burkardt, Ebounatlib, Mister X

Talente (3): Arrhov, Pimpong, Ilicevic

[In dieser Aufzählung habe ich Chandler und Ngankam weggelassen - letzteren kann man hoffentlich noch in die zweite Bundesliga vermitteln.]

Aus meiner Sicht könnte man den Kader dann nur noch an zwei Stellen wirklich sinnvoll ausdünnen: Aus dem Duo Höjlund & Chaibi könnte man relativ problemlos noch einen Spieler abgeben. Und bei Bahoya muss man festhalten, dass er einerseits der einzige klassische Linksaußen im Kader ist (= daher nicht abzugeben, z.B. für ein 4-2-3-1 wichtig), aber er in Hütters favorisiertem 4-2-2-2 einfach gar keine sinnvolle Rolle einnehmen kann.
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Falls Larsson für die kolportiert 25 Mio. € wechseln sollte, würde ich das aus Kader-Sicht vertretbar finden.

Natürlich entspricht das nicht der Marktwert-Fantasie von 40-60 Mio. €, die man von 1-2 Jahren bei ihm mal hatte. Aber aktuell hat man acht (!) Spieler im Kader für die Positionen im Zentrum (6, 8 und 10), von denen maximal drei pro Partie in der Startelf stehen werden. Daher finde ich es sinnvoll, gerade das Trio Larsson-Chaibi-Höjlund zum Verkauf anzubieten.

Mit den 25 Mio. € sollte man dann dringend noch einen Stürmer verpflichten. Ebnoutalib hat einfach noch nicht vollständig nachgewiesen, ob er überhaupt das Niveau für die Bundesliga hat - und Burkardt hat ja gerne mal seine Zipperlein, die ihn für 2-3 Spiele außer Gefecht setzen.
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Wieso wird es bei der aktuellen finanziellen Schieflage nicht stärker diskutiert, dass unsere Vorstände viel zu hohe Gehälter haben. Hellmann verdient mit bis zu Mio. € 3 mehr als fast alle Bundesliga-Vorstände oder sogar irgendwelche DAX-Vorstände. Von mir aus kann er ordentlich verdienen, aber das ist wirklich zu viel. Auch die Gehalts- und Bonusexzesse bei vielen Spielern hätten wir uns niemals leisten können.
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Man kann absolut darüber diskutieren, ob das Gehalt von Hellmann zu hoch ist. Gleichzeitig macht Hellmanns Gehalt ungefähr 1-2% der Gesamt-Personalkosten aus, die inklusive Berater-Honoraren bei ca. 300 Mio € liegen.

Daher sollte man aus meiner Sicht mindestens genauso intensiv darüber diskutieren, ob man den Batshuayis, Skhiris und Theates dieser Welt die kolportierten 3 Mio € pro Jahr bezahlen sollte. Und ob es sich bieten lassen muss, jedes Jahr 10+ Mio € an Berater für Transfers zu überweisen. Das wären allesamt größere Hebel als Hellmanns Gehalt, so überhöht es auch sein mag.
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Rein sportlich gab und gibt es ja keinen großen Grund, Theate so dringend abgeben zu wollen. Aber er scheint innerhalb der Mannschaft schlechte Stimmung zu verbreiten - wenn das stimmen sollte, dann sollte man ihn auch nicht bis zur Winterpause behalten.
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Mal eine Frage in die Runde: Gibt es eigentlich irgendwelche Informationen dazu, was Arthur Theate konkret an un-mannschaftsdienlichem Verhalten vorgeworfen wird?

Aus sportlicher Sicht wäre er mit seiner LV+LIV Kombination ja eigentlich der richtige Mann. Und seine Leistungen in der ersten Saison bei der Eintracht waren absolut gut.

Also sportlich kein Grund, ihn so dringend abgeben zu wollen. In den Medien wird davon geschrieben, dass er intern Ärger machen würde, der Begriff "Spaltpilz" wurde verwendet. Aber weiß man, was dort konkret dahinter steckt? In öffentlichen Aussagen hat er sich ja bislang (meines Wissens) keinen Fehltritt geleistet.
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In mehreren Quellen wurde davon berichtet, dass OGC Nizza sich vom Eigentümer INEOS eine Finanzierungsgarantie einholen musste, um die Wahi-Leihe eingehen zu können. Wenn das so stimmt (wenn!), dann spricht das deutlich dafür, dass die Leihe nicht nur eine Kaufoption beinhaltet, sondern tatsächlich eine an bestimmte Konditionen geknüpfte Kauf*pflicht*.

Bei einer Kaufoption, die bis zum Mai 2027 für Nizza frei ausübbar ist, braucht der Verein heute noch keine voll abgesicherte Finanzierung. Denn diese Finanzierung könnte man ja auch erst in den Wochen vor der Ausübung der Kaufoption bei INEOS besorgen, wenn man bis dahin sicher festgestellt hat, dass man den Spieler wirklich behalten möchte.

Dass der Verein jetzt schon, vor Unterschrift des Leihvertrags, bei INEOS die Finanzierung abklären muss, zeigt, dass es zumindest bestimmte Varianten gibt, in denen Nizza (im schlimmsten Fall gegen ihren Willen) Wahi für eine Summe X kaufen MUSS. Höchstwahrscheinlich ist das eine Klausel geknüpft an Einsätze oder Tore.
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Ich finde in diesem Transferfenster geht es viel zu besorgniserregend und ernst zu und irgendwie fehlen mir die Taxi,- Flughafen und Restaurantssichtungen und Spekulationen!
Deswegen dieser Thread.
Jeder von uns macht sich seine Sorgen und Gedanken um unsere Situation, also was würdest Du tun?
(Bitte nur mit realistischen Ansatz, jeder kennt unsere finanziellen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen!)

1.) Wie würdest Du die Torhüter-Situation lösen? Wen holen,Wen halten, Wen abgeben?

2.) Welcher IV könnte uns Deiner Meinung helfen oder brauchen wir sogar 2?

3.) Brauchen wir neue AVs? Eher RV oder LV?und welcher Name kommt in Frage

4.) Der Stürmer! Wer soll/kann es werden?

5.) Welcher derzeitige Kaderspieler soll noch verkauft werden?

Ich bin gespannt!
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1.) Wie würdest Du die Torhüter-Situation lösen? Wen holen,Wen halten, Wen abgeben?

Grabara leihen mit Kaufoption, und entweder Zetterer verkaufen ODER Kaua verleihen.

2.) Welcher IV könnte uns Deiner Meinung helfen oder brauchen wir sogar 2?

Ein LIV mit gutem Bundesliga-Niveau muss schon noch her, Otavio ist ja noch ganz frisch dabei. Koulierakis, der für 16 Mio. € nach Rom gewechselt ist, wäre perfekt gewesen. Den gerüchteten Brassier kenne ich nicht. Das Profil "schneller LIV", das Hütter braucht, decken noch Belocian und Bitshiabu ab, aber beide sind sicher nicht günstig verfügbar.

3.) Brauchen wir neue AVs? Eher RV oder LV?und welcher Name kommt in Frage

Ich hätte weiterhin gerne Maehle von Wolfsburg, weil er beide AV Positionen auf gutem Bundesliga Niveau abdecken kann.

4.) Der Stürmer! Wer soll/kann es werden?

Kalimuendo nochmals leihen, auch wenn es schwierig wird. Er ist ein Unterschiedsspieler.

5.) Welcher derzeitige Kaderspieler soll noch verkauft werden?

Da es in Hütters System ja keine klassischen Flügelstürmer gibt, würde ich versuchen, Bahoya zu verkaufen (neben den Abgängen Wahi und Theate, die ich als feststehend erachte). Diese Transfers sollten dann reichen, um die oben genannten Transfers zu gegenfinanzieren.
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Auf Transfermarkt.de wird gerade berichtet, dass Grabara von Wolfsburg per Leihe und Kaufoption als #2 zu Juventus gehen soll.

Ehrlich gesagt wäre mir eine "kleine" Lösung mit Grabara deutlich lieber als die "große" Lösung mit Atubolu. Sportlich finde ich Grabara nur marginal schwächer als Atubolu (wenn überhaupt), und das gesparte Geld wäre in meinen Augen deutlich besser investiert in 1-2 Abwehrspieler.

Aus Sicht des Spielers: Natürlich zieht Juventus als Name deutlich mehr als die Eintracht, aber ein #1 Posten bei der Eintracht müsste schon konkurrieren können bezüglich Attraktivität mit der #2 bei Juve.
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Als Nachtrag noch eine Idee für die Variante "B aber bitte kostengünstig, weil wir das Geld für andere Positionen brauchen": Die Kroatische #1, Dominik Livakovic, scheint auf dem Markt verfügbar zu sein. Sein Club Fenerbahce setzt auf Ederson (den ehemaligen von ManCity) als Stammkeeper, und hat daher keinen Platz mehr für Livakovic im Kader.

https://www.transfermarkt.de/dominik-livakovic/profil/spieler/205927

Es gibt ein Gerücht über einen Transfer von Livakovic als #2 oder #3 zu Barcelona. Aus meiner Sicht könnte man ihm vielleicht eine #1 in der Bundesliga auch schmackhaft machen, vor allem wenn er noch ein paar Jahre die #1 in Kroatien bleiben möchte. Da Fener ihn loswerden möchte, dürften sowohl Leihe als auch Transfer halbwegs günstig machbar sein. Und sportlich ist Livakovic aus meiner Sicht auf alle Fälle eine Klasse besser als Zetterer im Kern-Torwart-Handwerk. Bei den WM/EM-Turnieren war er immer ein sehr guter Keeper für die Kroaten.

Er wäre natürlich keine fantasievolle Option für die Zukunft. Aber aktuell wollen wir vielleicht einfach eine gute, erfahrene (er hat >500 Profispiele!) #1 um diese Position robust für 1-2 Jahre abzudecken.
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In jedem Fall muss bezüglich Kaua Santos innerhalb der nächsten zwei Woche eine von zwei Entscheidungen getroffen werden: A) Entweder man setzt ihn jetzt fix-fest als #1 für die ganze Saison fest und bleibt dabei, egal wie oft er daneben greift oder B) man sieht ihn nicht als #1, dann muss er aber zwingend verliehen oder verkauft werden.

Es macht ja keinen Sinn, ihn eine weitere Saison als #2 auf die Bank zu setzen, egal ob hinter Zetterer oder jemand anderem. Wenn man in ihm weiterhin den kommenden Super-Keeper sieht, dann muss er zumindest in eine kleinere Liga verliehen werden, wo er als #1 Erfahrung und Routine sammeln kann.

Da man seitens der Eintracht-Verantwortlichen von Variante A nicht überzeugt zu sein scheint (bislang hat niemand dementiert, dass man über Atubolu oder andere Keeper als Neuverpflichtungen nachdenkt), muss die Antwort eigentlich zwingend B sein - Kaua muss verliehen oder verkauft werden.

Und dann kann man - im Sinne der Budget-Planung - immer noch überlegen, ob man dann zähneknirschend für eine weitere Saison auf Zetterer als #1 setzt und eine günstige #2 holt (z.B. der Ex-Düsseldorfer Kastenmeier ist vereinslos, der hat 200 Spiele in der 2. Liga auf dem Buckel), oder ob man viel Geld in die Hand nimmt und eine ganz neue #1 verpflichtet und sich dann mit Zetterer eine eher teure #2 leistet.
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Gerüchten zufolge wollte Freiburg ursprünglich mal 15-20 Mio. € in diesem Sommer für Atubolu erlösen. Mit jedem weiteren Tag schwindet diese Perspektive, Atubolu hat ja nur noch ein Jahr Vertrag. Ihn jetzt für die Hinrunde auf die Bank / Tribüne setzen zu müssen, wäre für Freiburg (betriebswirtschaftlich) der Worst Case.

Es könnte eventuell darauf hinauslaufen, dass die Eintracht Atubolu für eine eher moderate Ablöse (z.B. 7-10 Mio. €) verpflichtet, und gleichzeitig Freiburg eine relative hohe Weiterverkaufsbeteiligung zubilligt. So könnte Freiburg mit etwas Verzögerung doch noch auf ihre erhofften 15+ Mio. € Einnahmen kommen, und würden sich dem kurzfristigen Transfer zu einem direkten Konkurrenten nicht querstellen.

Auch für Atubolu könnte die Variante Sinn ergeben. Für seinen Marktwert und seine mögliche Rolle in der Nationalmannschaft kann er sich kein halbes oder gar ganzes Jahr als Trainings-Torwart in Freiburg leisten.
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Laut dem Kicker sind wir wohl tatsächlich an Atubolu dran.
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Worschtsuppekönich schrieb:

Laut dem Kicker sind wir wohl tatsächlich an Atubolu dran.


Hahaha, und ich dachte ich beziehe für meinen wilden Atubolu-Vorschlag erstmal Prügel von der Community, und dann wird das ne halbe Stunde später im Kicker wirklich so berichtet!

Braucht einer noch die Lotto-Zahlen von kommender Woche?
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Es gibt noch einen weiteren Klub in der Bundesliga, der gerade in einer Torwart-Klemme (aber mit gegenteiligen Vorzeichen steckt): Der SC aus Freiburg. Dort scheint sich Atubolu verpokert zu haben, bzw. es war zu lesen, dass seine Berater ihm ein bisschen zu viel Sand in die Augen gestreut haben. Man plant in Freiburg definitiv nicht mehr mit ihm, hat ja für viel Geld Mio Backhaus aus Bremen geholt.

Natürlich hat der SC die Intention, Atubolu jetzt im Sommer für möglichst viel Geld zu verkaufen. Aber wenn sich innerhalb der nächsten Woche kein Abnehmer abzeichnet, der die geforderten 15+ Mio. € auf den Tisch legen möchte, wird auch der SC sich überlegen müssen, ob es die beste Option ist, Atubolu dann bis zur Winterpause auf die Tribüne zu setzen. Stattdessen könnte Freiburg seinen (auslaufenden) Vertrag um ein Jahr verlängern, und ihn dann für ein halbes/ganzes Jahr in Frankfurt "parken", um allen Seiten Zeit für einen neuen Transfer-Anlauf zu gewinnen.

Mit dieser (zugegebenermaßen aktuell noch sehr unwahrscheinlichen Variante) könnte die Eintracht die Zeit gewinnen, Kaua für ein halbes/ganzes Jahr an einen kleineren Klub zu verleihen (wen?), wo er weniger "kaputt" machen kann

Einfach mal als Brainstorming!

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Natürlich wird es jetzt so kurz vor Saisonbeginn (bzw. in der 2. Bundesliga hat der ja schon stattgefunden) schwierig, Kaua noch irgendwo unterzubekommen. Aber ich denke schon, dass man mit ein bisschen "über den Tellerrand schauen" ein paar finanziell klamme Vereine finden kann, die gerne eine mögliche Verstärkung auf der TW-Position hätten, aber eigentlich kein Geld mehr dafür haben. Genau so hat es Paderborn ja letztes Jahr mit der Seimen-Leihe gemacht. Natürlich kommt Kaua für all diese Vereine mit gewissen Fragezeichen, aber gerade die klammen Vereine müssen jedes Jahr auf 2-3 Positionen ins Risiko gehen.

Nach den letzten Leistungen und den Eindrücken aus der Saison 25/26 würde ich es unverantwortlich finden, jetzt nochmals ein halbes Jahr "Augen zu und durch" zu machen. In meinen Augen reicht es im Moment bei Kaua von der mentalen Seite her einfach nicht, und das lässt sich auch nicht mit 1-2 guten Spielen direkt wegzaubern.

Nebenbei sollte Krösche sich übrigens auch mal ein paar Gedanken über die Besetzung der Position des Torwart-Trainers machen. Ich finde Zimbo Zimmermann als Typen echt cool, aber er hat es jetzt in 2+ Jahren nicht geschafft, Kaua sportpsychologisch auf den Profifußball vorzubereiten (oder externe Hilfe hierfür zu organisieren).