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Alphakeks

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Das sich manche freuen keine Packung gegen Bayern bekommen zu haben kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.
Es hat sich nichts geändert
1. Wieder ein Santos Fehler der die Niederlage einleitet
2. Wieder 3 Gegentore
3. Klärungsversuche landen zu oft beim Gegner
4. DM zu offen. Fast alle Gegner können dort machen was sie wollen
5. Die gegnerischen LA und RA können fast immer den Ball annehmen, selbst lange diagonale Bälle
6. Unsere langen Bällen kommen gefühlt ausschließlich zum Gegner, egal ob von Santos oder von der Abwehr geschlagen.
Wurde heute mit Kali und Jonny besser.

Insgesamt ist mir aufgefallen das die anderen Mannschaften mehr auf grössere Spieler setzen.
Krösche sollte in allen Mannschaftsteilen darauf schauen das die Spieler grösser werden.

Trotzdem merkt man eine aufsteigende Tendenz
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quattro75 schrieb:

Das sich manche freuen keine Packung gegen Bayern bekommen zu haben kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.
Es hat sich nichts geändert


Ich glaube niemand "freut" sich über die Niederlage. Aber man darf es schon ok finden, dass man sich gegen die Bayern ganz okay aus der Affäre gezogen hat. Die erste Halbzeit fand ich auch eher schwach, aber man muss bitte schon auch den Kontext betrachten:

- Der Gegner: Die Bayern haben 15 der letzte 18 Spiele gewonnen. Es ist halt leider eine der Top 6 Mannschaften der Welt, die spielen praktisch jeden an die Wand.

- Die Eintracht: Es fehlten verletzt/krank Theate, Koch, Kristensen, Uzun, Knauff, Ebnoutalib und Batshuayi. Zudem rekonvaleszent und nur teilweise belastbar Burkardt und Kalimuendo. Das sind zusammengenommen 5-6 Stammplätze, die da heute fehlten.
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Größter Lichtblick für mich: Das Sturm-Duo Burkardt und Kalimuendo könnte richtig stark werden. Die haben beide einen hohen Fußball-IQ und rackern im Pressing für die Mannschaft. Wenn die sich aneinander gewöhnt haben, könnten das richtig gut funktionieren.
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Ich habe auch den Eindruck, dass wir in den letzten Jahren mit die wenigsten Verletzungen in der Bundesliga hatten. Es gab mit http://www.fussballverletzungen.com mal eine Webseite, die das Jahr für Jahr analysiert und aufgelistet hatte. Die wurde jedoch leider nach der Winterpause 22/23 nicht mehr fortgeführt. Außerdem lassen sich von den alten Beiträgen nur noch die Tabellen bis zur Saison 16/17 aufrufen.

Damals waren wir mit insgesamt 2380 Ausfalltagen sowie durchschnittlich 77 Ausfalltagen pro Spieler noch mit weitem Abstand das verletzungsanfälligste Team der Bundesliga. Ein weiterer Beitrag mit einer 7-Jahresbilanz bis zum Jahr 2017 legt nahe, dass es die Jahre davor auch nicht viel besser gelaufen ist. Und über die berühmten Funkeljahre, als regelmäßig der halbe Kader gefehlt hat, wurde hier im Thread ja schon gesprochen. Wobei wir damals auch viele vorbelastete Spieler hatten, die zum Ende ihrer Karriere schon mehr oder weniger Sportinvaliden waren.

Ich erinnere mich da vor allem an die Extrembeispiele Christoph Preuß (13 Spiele in den letzten drei Jahren), Aleksandar Vasoski (23 Spiele in den letzten drei Jahren) und Zlatan Bajramovic (21 Spiele in den letzten drei Jahren), die fast keine Spiele mehr machen konnten. Dazu hatten wir mit Chris, Ioannis Amanatidis oder später auch Sonny Kittel, Marc Stendera, Sebastian Rode und bisweilen auch Alex Meier weitere Spieler, die relativ oft und längerfristig ausgefallen sind. Auch Bamba Anderson, der nach seinem Knorpelschaden überhaupt nicht mehr auf die Beine gekommen ist, muss man da nennen. Und da zähle ich Spieler, die mal ein Seuchenjahr hatten wie Omar Mascarell im Pokalsiegerjahr oder eine große schwere Verletzung wie Johannes Flum damals mit dem Kniescheibenbruch nicht mal mit.

Schaut man sich die Tabellen auf der Webseite an, sieht man dann eine klare Entwicklung. In der Saison 17/18 standen wir mit 1970/57 Tagen schon nur noch auf Rang 13. 2018/19 zählten wir mit 1472/45 Tagen schon zu den Top 5 Vereinen mit den wenigsten Verletzungen. 2019/20 gab es mit 1693/53 Tagen noch mal einen kleinen Rückfall auf Platz 10. In den beiden Saisons 2020/21 (798/29) und 2021/22 (993/31) sowie in der Hinrunde 22/23 (475/16) waren wir dann konstant unter den Top 3 aus der Bundesliga mit den wenigsten Verletzungsausfällen.

Das wird zu einem großen Teil auch der Verdienst der damals leitenden Angestellten in der medizinischen Abteilung sein. Bekanntlich haben uns dort in den vergangenen zwei Jahren aber mit Florian Pfab unser Medizinchef und leitender Vereinsarzt nach Brighton sowie mit Markus Murrer und Benjamin Sommer unser führender Athletik- bzw. Rehatrainer jeweils zu den Bayern verlassen. Da wird schon massig Qualität und Fachwissen in allen Bereichen gegangen sein. Brighton hat nicht umsonst sogar eine Ablöse für Florian Pfab gezahlt und die Bayern werden auch nur die Besten ihres Fachs holen.

Dementsprechend kann es natürlich schon daran liegen, dass man diese Abgänge nicht adäquat aufgefangen hat und im Sommer in der Personalbesetzung noch einmal nachjustieren muss. Wobei man sagen muss, dass es in der Hinrunde ja noch ganz gut aussah. Kristensen und Baum sind jeweils ein paar Spiele ausgefallen, Larsson, Højlund sowie Uzun hatten ihre muskulären Probleme und Burkardt ist eben länger ausgefallen. Dass man in der Rückrunde jetzt mit Theate, Kristensen, Uzun, Knauff, Ebnoutalib und weiterhin Burkardt gleich sechs wichtige Spieler langfristig ersetzen muss, ist schon eine ungewöhnliche Häufung. Und da zähle ich Batshuayi und den erneuten Ausfall von Baum nicht mal mit. Immerhin scheint es bei bei Chaïbi und Kalimuendo nicht allzu lange zu dauern.
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DonGuillermo schrieb:

Dass man in der Rückrunde jetzt mit Theate, Kristensen, Uzun, Knauff, Ebnoutalib und weiterhin Burkardt gleich sechs wichtige Spieler langfristig ersetzen muss, ist schon eine ungewöhnliche Häufung. Und da zähle ich Batshuayi und den erneuten Ausfall von Baum nicht mal mit. Immerhin scheint es bei bei Chaïbi und Kalimuendo nicht allzu lange zu dauern.


Wobei man schon sagen kann, dass sich diese Langzeitverletzten zum Teil aus der Kategorie "mögliche Fehlsteuerung der medizinischen Abteilung" und zum Teil aus der Kategorie "einfach Pech" zusammensetzen.

Gehen wir sie durch:

- Uzun: Chronische Muskelprobleme, deutet auf Fehlsteuerung der Belastung hin
- Burkardt: Tendenziell chronische Muskelprobleme, deutet auf Fehlsteuerung der Belastung hin
- Larsson: Chronische Gesundheitsprobleme, deutet auf mangelhafte medizinische Betreuung hin

- Theate: Verletzung im Training, könnte an Überlastung / Fehlsteuerung liegen, wird man nicht rausfinden

- Kristensen: Pech, Verletzung im Zweikampf mit dem Gegner passiert
- Ebnoutalib: Pech, Verletzung im Zweikampf mit dem Gegner passiert
- Basthuayi: Pech, Verletzung im Zweikampf mit dem Gegner passiert
- Kalimuendo: Pech, Verletzung im Zweikampf mit dem Gegner passiert
- Knauff: Pech, eine OP im Bauchraum (Blinddarm?) lässt sich ja nicht "wegsteuern"
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Mir ist gestern Amenda als zentraler IV der 3er Kette positiv aufgefallen. Spannend dass nicht Koch die Rolle gestern einnimmt sondern er, was aber auch Koch entgegen kommt glaube ich. Ich konnte in der Saison wenig mit ihm zu n der Mitte anfangen, wenn wir mal 3 Kette spielten.
Bin gespannt wie er sich weiter entwickelt mit den Spielen. Er bringt schon alles mit was es braucht dort hinten.
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franchise schrieb:

Mir ist gestern Amenda als zentraler IV der 3er Kette positiv aufgefallen. Spannend dass nicht Koch die Rolle gestern einnimmt sondern er, was aber auch Koch entgegen kommt glaube ich. Ich konnte in der Saison wenig mit ihm zu n der Mitte anfangen, wenn wir mal 3 Kette spielten.
Bin gespannt wie er sich weiter entwickelt mit den Spielen. Er bringt schon alles mit was es braucht dort hinten.


Genau das ist mir gestern auch aufgefallen. Die Position in der Mitte der Dreierkette ist für Amenda deutlich besser zugeschnitten, als die anderen Rollen. Einerseits kommt sein überdurchschnittlich gutes Passspiel dort mehr zum Tragen, andererseits wird seine größte Schwäche (Antritt und Beweglichkeit) dort gut kaschiert, weil er seltener in die Laufduelle mit den Außenstürmern gehen muss.

Wenn alle fit sind, könnte ich mir die Dreierkette als --- Koch -- Amenda -- Theate --- gut vorstellen, und als Viererkette dann --- Kristensen -- Koch -- Amenda -- Theate ---.  In diesem Setup hat man mit Koch und Amenda zwei Spieler, die gegnerische Reihen mit Pässen überspielen können, damit wäre das Pressing des Gegners deutlich erschwert.
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Ich habe gerade die Interviews bei Sky nach dem Spiel noch mal angesehen:

Götze kann man echt vergessen. Seinen Impact she ich weder auf noch neben dem Platz. Sorry, wie kann man darüber nachdenken, ihm eine vertragsverlängerung anzubieten. Der ist doch praktisch gar nicht existent.

Koch hat mich nachdenklich gemacht. Er sagt, Mittelfeld und Angriff spielen zu ungenau, verlieren den Ball zu schnell und bringen damit keine Entlastung. Außerdem bemängelt er an seinen Vorderleuten in Mittelfeld und Angriff, dass sie zu wenig Abwehrarbeit leisteten. Da muss ich sagen, ist sehr sehr viel dran. Diese Chaibis, Skhiris und leider auch Larssons und Götzes laufen tatsächlich der Musik immer hinterher, gucken zu, wie das da hinten ausgeht.Und dann ist die Abwehr überlastet. Auch werden Flanken kaum verhindert (geht an die Adresse von Bown, aber auch Kristensen). Koch sagt, er habe im Spiel das Gefühl, ständig nur Verteidigungsarbeit leisten zu müssen - und dann passieren quasi wegen Überlastung Fehler.  Ich denke tatsächlich auch, dass da der neue Trainer ansetzen muss. Jeder, der nicht mit vollem Einsatz verteidigen will, fliegt konsequent raus. Ich habe tatsächlich diese Saison nicht den Eindruck, dass da eine geschlossene Mannschaft auf dem Platz steht. Da stehen viel zu viele neben dem Platz oder wollen nur ein bisschen glänzen: Beispiele allen voran Götze, Skhiri, Chaibi, Larsson, Bahoya, neuerdings auch Brown und Uzun. Es wird Zeit, dass die verletzten Spieler mit intaktem  Charakter wie Younes und Burkardt wieder zurückkehren, und anderen mal in den Allerwertesten getreten wird.Da in der Mannschaft zu letzterem keiner in der Lage ist, muss es ab Montag der Trainer richten. Dino war dafür leider nicht der Typ und Schmitt fehlte es dafür schlicht an Autorität.
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Bechtheim85 schrieb:

Koch hat mich nachdenklich gemacht. Er sagt, Mittelfeld und Angriff spielen zu ungenau, verlieren den Ball zu schnell und bringen damit keine Entlastung. Außerdem bemängelt er an seinen Vorderleuten in Mittelfeld und Angriff, dass sie zu wenig Abwehrarbeit leisteten. Da muss ich sagen, ist sehr sehr viel dran. Diese Chaibis, Skhiris und leider auch Larssons und Götzes laufen tatsächlich der Musik immer hinterher, gucken zu, wie das da hinten ausgeht.[...] Jeder, der nicht mit vollem Einsatz verteidigen will, fliegt konsequent raus. Ich habe tatsächlich diese Saison nicht den Eindruck, dass da eine geschlossene Mannschaft auf dem Platz steht.


Der Punkt von Koch ist richtig, dass viele Gegentore nicht ursächlich der Abwehr angelastet werden können, sondern dem Mittelfeld, das einen Ballverlust produziert und dann den Umschalt-Moment des Gegners nicht rechtzeitig unterbindet.

Allerdings hat das aus meiner Sicht weniger mit fehlendem Charakter oder fehlendem Einsatz der Spieler zu tun. Sondern mit einer Überforderung der Spieler, als Mannschaft geschlossen ein funktionierendes (Gegen)pressing-System durchzuziehen.

Es ist ja so: Im (Gegen-)Pressing muss man ja eigentlich immer wie an einer Perlenschnur nachrücken. Wenn also der Stürmer den Torwart presst, muss ein zentraler Mittelfeldspieler nachrücken und den gegnerischen IV pressen, und so weiter. Wenn nur einer in dieser Kette pennt, steht plötzlich ein Gegner völlig ungedeckt im Mittelfeld herum, ist anspielbar, kann sich aufdrehen und einen Steilpass spielen - und dann muss Koch ins 1-gegen-1 und sieht aus wie die ärmste Sau. Genau das passiert die ganze Zeit.

Was ist also die Lösung? Es gibt zwei Möglichkeiten:

A) Ich bekomme als Trainer die Mannschaft an den Punkt, dass sie das Pressing absolut perfekt beherrscht und nullkommanull Fehler mehr macht (siehe: FC Bayern) oder

B) ich akzeptiere den Fakt, dass meine Mannschaft es nicht fehlerfrei hinbekommt, und verzichte als Trainer auf das ultra-aggressive Pressen bis zum gegnerischen Torhüter.

Toppmöller hat offenbar bis zum Ende an (A) geglaubt, hätte aber als Realist wohl lieber (B) wählen sollen. Mal sehen, welchen Weg Riera gehen wird.
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Ich denke, Krösche hat schon auch erkannt, dass eine defensive Verstärkung gut tun würde - er ist ja nicht blind. Wir wissen halt einfach nicht, was er im Hintergrund alles probiert, und was ggfs. einfach nicht bezahlbar ist.

Talentierte Sechser, die defensiv stark sind und gleichzeitig den Spielaufbau mit gutem  Passspiel unterstützen können, sind wahnsinnig gefragt und dementsprechend teuer. Es ist nach der Mittelstürmer-Position wahrscheinlich die "teuerste" Position im internationalen Fußball.
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Unabhängig davon, ob man Dennis Schmitt jetzt einen Vorwurf machen will (weil man glaubt, dass er etwas hätte besser machen können), oder nicht (weil man es eben nicht glaubt), darf man festhalten: Es hat selten einen so wirkungs- und erfolglosen Interimstrainer gegeben. Vier Spiele, vier Niederlagen, 4:11 Tore. Das ist als Bilanz nicht schlecht, das ist miserabel. Damit hat sich Schmitt zumindest sehr weit davon entfernt, für andere Vereine aus Liga 2/3/4 als Cheftrainer interessant zu werden.

Ich persönlich bin auch tatsächlich enttäuscht, dass Schmitt nicht zumindest mal versucht hat, einen anderen Spiel- oder Personalansatz zu wählen. Natürlich kannst du in zwei englischen Wochen keine komplett neue Taktik einstudieren, aber wenn von dir als Interimstrainer sowieso nichts erwartet wird, dann gibt doch mal Kosugi oder Jupp von Beginn an die Chance, stell Theate statt Brown auf LV, setz Koch auf die Bank und gib Kristensen die Binde - mach einfach mal irgendwas anders als der alte Trainer! Mehr als verlieren kann man doch ohnehin nicht, und das haben wir ja in jedem Spiel unter Schmitt getan.
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Gedanklich haben sich ja, zumindest im Fan-Umfeld der Eintracht, alle Leute schon mit einer Niederlage gegen die Pharma-Freunde abgefunden. Daher hat man ja eigentlich gar nichts zu verlieren.

Dementsprechend würde ich mich freuen, wenn Schmitt seine Narrenfreiheit als Interimstrainer zumindest einmal nutzen würde, um was Neues auszuprobieren. Schlimmer als in den Spielen davor kann es ja ohnehin nicht werden. Daher wünsche ich mir ein 4-4-2.

------------------------- Santos -------------------------
-- Kristensen --- Amenda ---- Koch ------ Theate ------
-- Knauff ---- Höjlund ------- Larsson ------ Brown -----
------------- Doan ------------ Kalimuendo --------------

Wunschbehafteter Tipp: 2:2
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Kann sich vermutlich dann nur um eine Zwischenlösung bis Sommer handeln oder wie seht ihr das?
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Hahahahaha172626262 schrieb:

Kann sich vermutlich dann nur um eine Zwischenlösung bis Sommer handeln oder wie seht ihr das?


Mit Sicherheit nicht. Er würde doch niemals in der Winterpause seine Mannschaft (auf Meisterschafts-Kurs!) verlassen, um woanders als Feuerwehrmann bis Sommer zu arbeiten. Zudem würde die Eintracht ja keinen Trainer aus seinem Vertrag rauskaufen, wenn er nur fünf Monate da sein soll.

Ich gehe davon aus, dass er einen 2,5-Jahres-Vertrag bekommen wird.
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Danke an Guillermo für den super Post. Die charakterliche Sache mal außen vor gelassen, wundert mich vor allem, dass man offenbar wieder an einem Trainer dran ist, der dominanten Ballbesitzfußball spielen lassen will. Genau das hat unter Toppmöller ja nicht funktioniert...

Bezüglich Arroganz/Selbstvertrauen: Das kann schon funktionieren, wenn die Mannschaft Ergebnisse liefert und sich für ihren Trainer opfern würde. Ebensolches berichten viele ehemalige Spieler über Jose Mourinho, der ja in seiner Karriere auch mit absolut jedem aneinander geraten ist. Wenn die Ergebnisse aber nicht kommen, dann macht man sich damit eher lächerlich, siehe Sandro Wagner.
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Ich bin überzeugt, dass dir FR ohnehin 80% ihrer Artikel hier aus dem Forum anschreibt, zumindest die ganzen Gerüchte-Geschichten, die niemals falsifiziert werden werden.
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Was micht ein bisschen besorgt, ist dass sich die möglichen Trainer-Kandidaten die aktuellen Eintracht-Spiele anschauen werden, um sich ein Bild davon zu machen, worauf sie sich eigentlich einlassen würden.

Und man kann sich vorstellen, dass der eine oder andere sehr ambitionierte Trainer seine Zweifel haben wird, ob er sich dieses regelmäßig implodierende Defensiv-Konstrukt antun möchte. Wenn Spieler wie Collins oder Brown im Defensivverhalten ihre Basics nicht hinbekommen, bist du als Trainer eigentlich auf verlorenem Posten.

So absurd es klingt, aber vielleicht braucht man wirklich einen "Elder Statesman" à la Funkel bis zum Saisonende. Einfach die Mannschaft emotional beruhigen, defensiv aufstellen, Sicherheit reinbringen, und dann mehr schlecht als recht die Punkte für Platz 8-10 zusammenklauben. Und dann bis zum Sommer einen neuen Trainer verpflichten, der dann eine volle Vorbereitung bekommt.
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Bei aller berechtigten Kritik an Kaua, an den drei Toren heute war er definitiv nicht der Hauptschuldige. Natürlich hätte Prime Neuer an allen drei Gegentoren durch einen Sensationsreflex noch was ändern können, aber 2/3 aller Bundesliga-Torhüter würden alle drei Tore genau so kassieren.

Bei den ersten beiden Gegentoren kommt ein Gegner völlig (!) unbedrängt direkt am Fünfmeterraum zum Kopfball - da dürfen sich die IVs gerne ein paar selbstkritische Fragen stellen. Und das dritte Gegentor ist einfach Pech für alle Beteiligten, so Tore kassieren auch Bayern, Barcelona und ManCity mal.
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Was läuft denn da in der Kabine ab?
Bis zur Halbzeit lief es top. Die Abwehr stabil, unser Torhüter selbstbewusst und nach vorne lief es auch.

Dann kommen wir aus der Kabine und alles bricht zusammen.
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OIAC schrieb:

Was läuft denn da in der Kabine ab?
Bis zur Halbzeit lief es top. Die Abwehr stabil, unser Torhüter selbstbewusst und nach vorne lief es auch.

Dann kommen wir aus der Kabine und alles bricht zusammen.


Durch mehrere amateurhafte spieltaktische Fehler kassiert man bei eigener Führung (!) das gefühlt 741. Konter-Gegentor der Saison. Und dann geht allen der Stift in der Hose, und das vorher okaye Selbstvertrauen ist weg. Der Rest ergibt sich dann.
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Mayhem0815 schrieb:

Bitte mit Staff,Dills und Co gegen Tottenham schlimmer kann das nicht sein


die sollen das Kackspiel abschenken und sich darauf konzentrieren, noch die Punkte zu holen, dass es nicht ganz schlimm wird. Denn: Es geht noch viel schlimmer..
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EintrachtimHerzen schrieb:

die sollen das Kackspiel abschenken und sich darauf konzentrieren, noch die Punkte zu holen, dass es nicht ganz schlimm wird. Denn: Es geht noch viel schlimmer..


Ganz unironisch würde ich gegen Tottenham ein ultra-defensives 5-4-1 aufstellen und einfach nur hinten drin stehen. Damit die Mannschaft im besten Fall zumindest mal das Gefühl bekommt, dass man defensiv auch stabil stehen kann. Gegen Neapel ging es ja auch.
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Unabhängig davon, wer letztendliche der Trainer wird, muss man schon festhalten, dass Krösche jetzt erstmals wirklich Lackabplatzer an seinem bislang sehr guten Ruf hinnehmen muss.

Wenn ich als Vorstand einen Trainer feuere, dann sollte ich im Hintergrund mit 1-2 Kandidaten schon sehr weit in der Diskussion über eine Nachfolge sein. Insbesondere in der Situation der Eintracht, wo man ja seit spätestens Ende November darüber diskutieren konnte / musste, ob man mit Toppmöller noch die Kurve bekommt. Offenbar hat Krösche bis zuletzt gehofft, mit Toppmöller zumindest die Saison beendet zu können - und jetzt steht er mit herunter gelassenen Hosen da, weil er offenbar per Kaltstart neue Kandidaten ansprechen muss.

Das wirkt auf Krösches Seite leider nicht alles besonders souverän und professionell.
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Also ich weiß, so ist nunmal das Geschäft, aber es wäre schon ein ziemlicher Assimove jetzt Blessin zu holen.

Ich habe über Kovacs und Hütters Abgang geschimpft und so ganz werde ich das denen nie verzeihen.
Wenn wir das jetzt genau so machen wäre mir das irgendwie unangenehm.

Natürlich gibts am Ende keine Freunde, schon gar nicht auf St. Pauli.
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Anthrax schrieb:

Also ich weiß, so ist nunmal das Geschäft, aber es wäre schon ein ziemlicher Assimove jetzt Blessin zu holen.

Ich habe über Kovacs und Hütters Abgang geschimpft und so ganz werde ich das denen nie verzeihen.
Wenn wir das jetzt genau so machen wäre mir das irgendwie unangenehm.

Natürlich gibts am Ende keine Freunde, schon gar nicht auf St. Pauli.


Wobei man sagen muss, dass man St. Pauli ja nicht zwingen kann, Blessin frei zu geben (wenn er keine Ausstiegsklausel hat, und die gilt ja mutmaßlich auch nicht für jeden Zeitpunkt innerhalb des Jahres).

Wenn St. Pauli sich entscheidet, Blessin für einen sofortigen Wechsel gegen eine Ablösesumme freizugeben, sehe ich moralisch nicht das Problem. Sie würden es ja nur tun, wenn sie mit dem Geld etwas aus ihrer Sicht besseres anfangen könnten, z.B. einen talentierten Trainer aus der eigenen zweiten Reihe befördern und das Geld in die Leihe zweier guter Spieler für die Rückrunde zu investieren.
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Mal in paar anderen Vereinsforen geschaut, was die über uns denken:

"Unglaublich, wie die in Zeiten des Erfolges wieder anfangen, sich selbst zu zerfleischen. Uns kann es nur Recht sein."

"Krösche ist unbestritten ein sehr guter Manager aber als Trainer würde mir überhaupt nicht gefallen, wenn sich dieser ständig öffentlich über die Mannschaftsleistung äußert."

"Frankfurt wäre ohne Toppmöller gar nicht da, wo sie jetzt sind. Eine völlig verrückte Maßnahme wäre das. Als wenn Frankfurt auf natürliche Weise in die CL gehört. Wie kann man sich als Verin so selbst überheben? Dann sollen sie halt die Topspieler halten, dann wären sie jetzt auch 2-3 Plätze weiter oben."

"Für Toppi II wird es jetzt ganz eng. Ich hoffe er bekommt noch das CL Spiel nächste Woche."

Und dann gibt es noch Meinungen ausm VfB-Forum:

"Eintrachts primäre Schwachstelle ist der Trainer. Danach fehlt es der Defensive etwas an Führung und auch Breite."

"Hoffentlich bleibt er bis zum Saisonende. Frankfurt hat, wie ich finde, einen starken Kader. Toppmöller ist die Garantie dafür, dass sie hinter uns bleiben…"

"Toppmöller wird spätestens morgen weg sein. "

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Die anderen Fans haben natürlich grundsätzlich richtig erkannt, dass die Ergebnisse von Toppmöller auf dem Papier absolut gut (letzte Saison) bzw. in Ordnung (diese Saison) sind. Er gab ja auch schon genügend andere Teams, die aufgrund einer CL-Belastung in den Abstiegskampf gerutscht sind. Da ist es schon auch fair daran zu erinnern, wo die Eintracht herkommt, und dass wir auch weiterhin keinen Anspruch auf Plätze 3-5 jedes Jahr haben sollten. Alles faire Einwände.

Was die anderen Fans, abseits der Stuttgarter - gegen die wir gerade gespielt haben - dabei natürlich nicht auf dem Schirm haben, ist das "wie" (weil sie ja keine Eintracht-Spiele gucken, warum sollten sie auch). Die 39 Gegentore kann man ja auf dem Papier auch irgendwie noch verteidigen, wenn man die 38 eigenen Tore sieht. Aber wenn man als Eintracht-Fan leidvoll gesehen hat, wie viele von den 39 Gegentoren durch einfachste Mittel des Gegners erzielt wurden, muss man eben schon in Frage stellen, ob Toppmöller als Übungsleiter die beste Wahl ist.
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Ich frage mich, ob das Ergebnis des heutigen Tages überhaupt noch sein kann, dass Toppmöller weiter Trainer der Eintracht ist. Wenn schon lauter Infos zu einer Aufsichtsratssitzung nach außen dringen, kann Toppmöller ja im allerbesten Fall am Ende des Tages nur noch "Trainer auf Abruf mit Gnadenfrist" sein - und dann kann man auch gleich den Cut vollziehen, aus dieser Rolle kann er ja bis zum Saisonende gar nicht mehr herauskommen. Und das hat Dino dann auch nicht verdient, die restliche Saison mit einer Pistole auf der Brust durchführen zu müssen. Bei aller sehr berechtigten Kritik an ihm.

Mutmaßlich werden in der Sitzung heute eher die möglichen Nachfolger diskutiert.
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Sledge_Hammer schrieb:


Und ein Spezialist wie Hardung kommt vor der Verpflichtung mit „Weltklasse-Trainer“…


Was macht der eigentlich so? Ich hab manchmal in Interviews den Eindruck, dass er selbst nicht weiß, was seine Aufgaben sind.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Sledge_Hammer schrieb:


Und ein Spezialist wie Hardung kommt vor der Verpflichtung mit „Weltklasse-Trainer“…


Was macht der eigentlich so? Ich hab manchmal in Interviews den Eindruck, dass er selbst nicht weiß, was seine Aufgaben sind.


Der ist ein besserer Assistent von Krösche, wenn man die von außen einzusehenden Eindrücke zusammenfügt. Man scheint ihm nicht die Übernahme der Rolle von Krösche zuzutrauen (falls der mal gehen sollte), sonst hätte man ja nicht zwischendurch mal Schwegler geholt.