
Griesemer
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team-adler schrieb:
Frage:
Habt ihr schon erlebt, daß an Heimspieltagen in den Zügen kontrolliert wurde? Interessiert mich wirklich
In der S7 (fährt zwischen Riedstadt-Goddelau und Ffm-Hbf): Ja, so ein-, zwei mal pro Saison etwa. Wenn der Schaffner 'nen gebrauchten Tag erwischt hat, werden die Fan-Insassen der 1.Klasse auch schon mal in die 2.Klasse "komplimentiert" :neutral-face
Schoppenpetzer schrieb:Griesemer schrieb:
Im so einem Fall wie dem Hintertaunus würde ich mit dem Auto bis an die nächstgelegene S-Bahn-Station fahren und von dort aus eben mit der S-Bahn weiter. Da hat man keine Parkplatzprobleme und ist auch nach 18:00 Uhr net von irgendwelchen lückenhaften Busfahrplänen abhängig.
Parkplätze am Wiesbadener Hbf? Da ist es besser Fahrgemeinschaften zu bilden!
Ich habe scheinbar zu unpräzise formuliert. Ich dachte dabei keineswegs an einen Hbf in größeren Städten wie WI oder MZ, sondern an Haltepunkte in Vororten (in dem Beispiel böte sich evtl. MZ-Kastel an?).
Wir machen das seit rund 20 Jahren so. Von Griesheim bei DA mit dem Auto 10 km bis Groß-Gerau und von dort vier S-Bahn-Stationen (ca. 20 min.) bis zum Stadionbahnhof.
Die letzte Station auf dieser Strecke ist Zeppelinheim, wenige km vor dem Stadion. Da steigen regelmäßig Leute zu, die bis dorthin 30, 40 km mit dem Pkw gefahren sind, um die Parkplatzsituation und -gebühren am Waldstadion zu umgehen.
Schoppenpetzer schrieb:Jekay schrieb:
Nochmal die Frage vom Bonner aufgegriffen...Warum fahrtn ihr ned mit der S-Bahn ?
Seid ihr genauso schnell da, spart Geld und schont die Umwelt...
Weil halt nicht jeder in einem gut ausgebauten Nahverkehrsnetz wohnt. Es wohnen Leute nur 2-3km Luftlinie von mir entfernt und können abends nicht mehr zurückfahren, da ab 18:00 kaum noch Busse in den Hintertaunus fahren.
Bei Wohnort M1 entzieht sich jedoch auch mir jegliches Verständnis!
Im so einem Fall wie dem Hintertaunus würde ich mit dem Auto bis an die nächstgelegene S-Bahn-Station fahren und von dort aus eben mit der S-Bahn weiter. Da hat man keine Parkplatzprobleme und ist auch nach 18:00 Uhr net von irgendwelchen lückenhaften Busfahrplänen abhängig.
Tomba schrieb:
Ich finde die Argumente gegen Albert Streit hier langsam lächerlich.
1.) Man muss mal ein Vergleich in die normale Arbeitswelt machen, wenn jeder mal in der Firma in der jeder Arbeitet nimmt, gibt es überall Mitarbeiter die die Firma verlassen haben und dann wieder zurückgekomme sind, wenn es nicht gepasst hat oder schon gesagt haben Sie wollen weg und dann konnten Sie sich mit dem neuen Arbeitgeber nicht einigen oder wurden nicht genommen und arbeiten dann ganz normal weiter. (Dies gibt es bei nahezu jeder größeren Firma).
Sind das für euch auch alles Verräter die die Firma verarschen und die dann komplett untendurch sind? Meistens wird das zu Kenntnis genommen und dann geht es weiter wie vorher.
2.) Wer von euch würde, bei der Möglichkeit sein Gehalt zu verdoppeln bei einem Firmenwechsel nicht dies machen?
3.) Nun zum sportlichen - Thema Nationalmannschaft: Albert Streit wurde trotz seiner sehr starken Vorrunde (kicker Bester Außenbahn offensive), nicht für die Nationalmannschaft berufen - dafür wurden Spieler wie Hilbert berufen (sein Aufschwung kam erst danach). Das zeigt halt auch das Spieler von Vereinen die vorne mitspielen bessere Chancen haben.
4.) Albert Streit hatte eine Schwäche Phase, vor seiner Suspendierung, aber er war trotzdem (Vorrunde und letzten Spiele nach der Suspendierung) einer der besten. Und hat uns sehr geholfen die Klasse zu halten.
5.) Vereinstreue - bitte nicht wieder das Argument, früher hatten die Spieler mehr Vereinstreue wie Uwe Bindewald und Alex Schur. Das stimmt aber meineswissens hatten die nie Angebote von Vereinen im oberen Tabellendrittel und hatten auch nie eine Chance auf die Nationalmannschaft.
Deshalb bin ich der Meinung, wir sollten alles versuchen Ihn zu behalten und Ihn auch ganz normal zu aktzeptieren wie in der Vorrunde.
1. Der Vergleich mit der sog. normalen Arbeitswelt ist beim Profifußball net gegeben. Großes Medieninteresse gepaart mit der limitierten Anzahl an Arbeitsplätzen (Bundesliga: 18 mal ca. 25 Spieler macht 450) führt bei einem Spielerwechsel zu einer anderen Öffentlichkeitswirkung, als wenn ein Stuttgarter Automonteur von Zuffenhausen nach Untertürkheim wechselt. Und weil das so ist (und das weiß auch AS), gehen solche Statements, die von ihm im Frühjahr zu vernehmen waren, gar net. Aus meiner Sicht ist das blanke Dummheit. Er mußte damit rechnen, daß die Nummer zB mit der Zusammenarbeit mit FF net allen Beteiligten schmeckt. Aber vielleicht ist er ja auch "nur" schlecht beraten?
2. Wenn ich das dreifache arbeiten muß, um das doppelte zu verdienen, bleibe ich bei meinem bisherigen Arbeitgeber - meine Meinung! Damit sind wir wieder bei Punkt 1.) und der mangelnden Vergleichbarkeit des Profifußballs mit anderen Branchen. Im übrigen würde ich persönlich, wenn ich eines Tages in ein anderes Steuerbüro wechseln sollte, mit kritischen Äußerungen über meinen - dann alten - Arbeitgeber tunlichst zurückhalten, egal mit wem ich darüber reden täte. Ob derlei Äußerungen angebracht wären oder net, spielt keine Rolle.
3. Spieler aus Spitzenmannschaften hatten es schon immer einfacher, für die Nationalmannschaft nominiert zu werden. Und Spieler mit charakterlichen Defiziten hatten es schon immer schwieriger, dorthin berufen zu werden. Unabhängig davon, ob sie von der Leistung reingehört hätten.
4. Das ist reine Spekulation. Wir wären auch ohne AS mit elf Mann angetreten (ich hab's in einem anderen Beitrag weiter oben sinngemäß schonmal geschrieben) Er hat über die Saison betrachtet einige gute Spiele gemacht, aber so überragend wie ihn der KICKER gesehen hat? Naja. Im großen und ganzen habe ich ihn in 06/07 keineswegs für unersetzbar gehalten. An sich ist es die Pflicht des Arbeitnehmers AS gewesen, in jedem Spiel für seinen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt optimale Leistung zu bringen. Davon konnte leider net immer die Rede sein. Seine
5. Das Argument mit Zico und Schui ist o.k. Aber Vereinstreue scheint insgesamt leider inzwischen ein Begriff aus prä-historischen Zeiten zu sein. Die Gründe hierfür müssen an dieser Stelle nicht erörtert werden. Jedoch ich kann als Spieler meinen Verein alle Nas' lang geräuschlos wechseln - oder ich kann es machen wie AS!
Schönes Wochenende
HAMBURG_SGE schrieb:
Denke dass sich Albert zwar nach der Aussage "Das war mein letztes Spiel für die Eintracht" verpokert hat, bin aber dennoch dafür, dass er deswegen im Umfeld nun nicht zu sehr angegiffen wird! So einen wie AS braucht die Eintracht...
Denke er geniesst bei den Fans immer noch einen hohen Stellenwert, und ist einer der Publikumslieblinge (Auch wenn es nur noch dass Spielerische ist).
(...)
Hoffe ihr seht es genauso!!
Nein, seh' ich net so.
Wo nimmst Du die Erkenntnis mit dem hohen Stellenwert bei den Fans her? Dieser vermeintlich hohe Stellenwert, wenn es den denn je gegeben haben sollte, verbietet sich mE spätestens seit der Nummer, die er hier in der Rückrunde abgezogen hat. Ob er sich die Sprüche selbst ausgedacht hat oder sein toller Berater sie ihm souffliert hat, spielt für mich keine Rolle.
Der Kerl ist ein Unruhestifter ersten Ranges, das hat er bereits wiederholt unter Beweis gestellt. Sowas kann man in einem Mannschaftssport net gebrauchen. Da kann er fußballerisch noch so wertvoll sein. Diesbezüglich wird er übrigens mE überschätzt. Die potentiellen Interessenten scheinen ja net gerade Schlange vor HB's Schreibtisch zu stehen.
Fazit: Wenn uns AS verlassen sollte, was ich sehr begrüßen würde, werden wir auch nächste Saison bei Spielbeginn mit elf Mann auf dem Platz stehen ,-)
Das verlorene Heimspiel gegen den Glubb mit Uli als unfreiwilligem Siegtorschützen müßte das hier gewesen sein:
http://www.eintracht-archiv.de/1990/1991-05-17st.html
http://www.eintracht-archiv.de/1990/1991-05-17st.html
Das kann durchaus sein. Aber der Stadionbetreiber dürfte dann im Gegenzug auch niedrigere Ausgaben in Sachen Rasenpflege haben ,-)