
hotbitch97
5012
derexperte schrieb:FrankenAdler schrieb:derexperte schrieb:
Sind das Zufälle
Nein. Das sind schwachsinnige Kausalketten.
Die schwachsinnigen Kausalketten wurden heute fortgesetzt.
Rode wurde in Freiburg in der 86. min eingewechselt und Gregoritsch traf in der 89. min. für Freiburg.
Hier möchte ich klar festhalten, dass Rode keinerlei Schuld an dem Gegentor trifft.
Ganz im Gegenteil, er machte heute meiner Meinung nach sein bestes Spiel seit seiner Verletzung.
Allerdings! Ich war schon sehr nervös, als Rode reinkam, und hab noch gesagt "gefühlt haben wir die letzten Spiele immer ein Gegentor gefressen, als Rode reinkam - mal gucken wie es diesmal ist." Dass das ganze so eklatant ist, wusste ich nicht. Dass diese Beobachtung alles andere als Schwachsinn ist, sollte klar sein.
Sehr fein beobachtet! Die beiden anderen Gegentore haben wir ja auch mit Rode "gefressen". Das hat er von der Bank aus gemanagt.
Ist mir jetzt etwas unklar, dass die Mods bei den ständigen Musikäußerungen nicht einschreiten. Ich schaue hier rein, um Neuigkeiten wahrzunehmen, finde aber eine völlig sinnfreie Diskussion über Heavy Metal. Kann man machen, finde ich an diesem Ort aber unangebracht.
Aber gut, bin ja eh kaum noch aktiv. Aus Gründen.
Aber gut, bin ja eh kaum noch aktiv. Aus Gründen.
ce, ehemals concordi-eagle schrieb:
Ist mir jetzt etwas unklar, dass die Mods bei den ständigen Musikäußerungen nicht einschreiten. Ich schaue hier rein, um Neuigkeiten wahrzunehmen, finde aber eine völlig sinnfreie Diskussion über Heavy Metal. Kann man machen, finde ich an diesem Ort aber unangebracht.
Aber gut, bin ja eh kaum noch aktiv. Aus Gründen.
Sehe ich ähnlich. Die Regeln in diesem Forum gelten nur für ausgewählte User, andere genießen mit stumpfsinnigen Off-Topics, demenzartigen Diskussionen über Whiskey oder selbst dem Mobbing von Usern wie Hyundai (siehe Seite 110 im Krösche-Thread - diejenigen, die sich da zur Hexenverbrennung um den Scheiterhaufen scharren, sind hoffentlich stolz auf sich) scheinbar völlige Narrenfreiheit.
Schade, dass es die Moderatoren zulassen, dass dann Leute, die sich fundiert unterhalten möchten und können, nach für nach von den Schwachmaten vertrieben werden.
Aber: Ich weiß auch, wir meckern hier auf hohem Niveau. Das Niveau ist hier immer noch weit über dem internetweiten Durchschnitt, insbesondere was Orthografie und Co angeht. Und mitunter finden sich sogar noch Perlen unter den Beiträgen. Trotzdem ist an dieser Stelle mal wieder Platz für etwas Wehmut: Was habe ich früher gerne Sachen wie upandaways Trainingsberichte gelesen... Einer der wenigen, die nicht nur zugucken, sondern auch sehen können.
Danke für diesen herrlich ausführlichen Beitrag im Kontext des SAW Februar-Gebabbels.
JETZT habe ich verstanden, was OT wirklich bedeutet.
Sehr geil: ne kurze Diskussion über Musik mit ner langen Diskussion warum das OT ist kontern. 😂
JETZT habe ich verstanden, was OT wirklich bedeutet.
Sehr geil: ne kurze Diskussion über Musik mit ner langen Diskussion warum das OT ist kontern. 😂
Jetzt macht aber mal einen Punkt hier.
Natürlich ist es bitter, dass bei uns Robin Koch ausfällt - aber Freiburg ist da keinen Deut besser dran, im Gegenteil: Mit Lienhart und Ginter fällt die komplette Stamm-IV aus, zudem ist der erste Ersatzmann Röhl nach seinem Platzverweis in der Vorwoche gegen uns gesperrt.
Die sind genauso in der Krise wie wir, hatten am Donnerstag ein mindestens ebenso schweres Spiel gegen Lens und suchen seit Wochen nach ihrer Form.
Meine Befürchtung ist, dass beide Mannschaften, ähnlich wie im Hinspiel, mit einem 0:0 zufrieden sein könnten. Meine Erwartungen an die spielerische Qualität der Partie tendieren in Richtung Nullpunkt.
(Was hatte der Prinz nochmal irgendwann vor einem Auswärtsspiel in Freiburg gesagt?)
Natürlich ist es bitter, dass bei uns Robin Koch ausfällt - aber Freiburg ist da keinen Deut besser dran, im Gegenteil: Mit Lienhart und Ginter fällt die komplette Stamm-IV aus, zudem ist der erste Ersatzmann Röhl nach seinem Platzverweis in der Vorwoche gegen uns gesperrt.
Die sind genauso in der Krise wie wir, hatten am Donnerstag ein mindestens ebenso schweres Spiel gegen Lens und suchen seit Wochen nach ihrer Form.
Meine Befürchtung ist, dass beide Mannschaften, ähnlich wie im Hinspiel, mit einem 0:0 zufrieden sein könnten. Meine Erwartungen an die spielerische Qualität der Partie tendieren in Richtung Nullpunkt.
(Was hatte der Prinz nochmal irgendwann vor einem Auswärtsspiel in Freiburg gesagt?)
hotbitch97 schrieb:
Natürlich ist es bitter, dass bei uns Robin Koch ausfällt - aber Freiburg ist da keinen Deut besser dran, im Gegenteil: Mit Lienhart und Ginter fällt die komplette Stamm-IV aus, zudem ist der erste Ersatzmann Röhl nach seinem Platzverweis in der Vorwoche gegen uns gesperrt.
zudem kommt mit günter deren starker stamm-linksverteidiger und kapitän gerade erst aus ner verletzungspause und wird mit so 10-15 minuten-einsätzen erst wieder herangeführt.
In die allgemeine Tristesse rufe ich hinein, dass Saint-Gilles aber auch stark gespielt hat, abgesehen von den ersten 10 Minuten.
Die sind in Belgien seit 18 (!) Spielen ungeschlagen und haben davon 14 gewonnen, die haut man nicht einfach weg. Die waren hervorragend eingestellt, haben sehr stark gepresst, waren läuferisch top und absolut gierig.
Im Grunde war das ein Lehrstück darin, wie ein guter Trainer aus einer stimmig gebauten Mannschaft eine Einheit formen kann, die ganz schwer zu knacken ist.
Die sind in Belgien seit 18 (!) Spielen ungeschlagen und haben davon 14 gewonnen, die haut man nicht einfach weg. Die waren hervorragend eingestellt, haben sehr stark gepresst, waren läuferisch top und absolut gierig.
Im Grunde war das ein Lehrstück darin, wie ein guter Trainer aus einer stimmig gebauten Mannschaft eine Einheit formen kann, die ganz schwer zu knacken ist.
Alphakeks schrieb:
In die allgemeine Tristesse rufe ich hinein, dass Saint-Gilles aber auch stark gespielt hat, abgesehen von den ersten 10 Minuten.
Die sind in Belgien seit 18 (!) Spielen ungeschlagen und haben davon 14 gewonnen, die haut man nicht einfach weg. Die waren hervorragend eingestellt, haben sehr stark gepresst, waren läuferisch top und absolut gierig.
Im Grunde war das ein Lehrstück darin, wie ein guter Trainer aus einer stimmig gebauten Mannschaft eine Einheit formen kann, die ganz schwer zu knacken ist.
Nein! Immer dieses Schöngerede, das war schon beim 3:3 gegen Dortmund so. 18 Spiele ungeschlagen, klasse, irgendwann endet so eine Serie, und dann meist mit einer ordentlichen Packung. Die Belgen waren damit eigentlich gestern genauso an der Reihe wie der BVB in der Hinrunde bei uns, beide hatten wir schon am Boden. Und machen sie dann durch unseren Larifari-Fußball wieder stark. Die ach so starken Dortmunder waren bereits vor dem Spiel gegen uns auf dem absteigenden Ast und haben zu dieser Zeit wochenlang Grütze gespielt, zwei oder drei Wochen nach dem Spiel gegen uns war die Terzic-Diskussion nahezu am Überkochen. Wären wir an dem Tag wirklich gut (und nicht ganz so grün hinter den Ohren) gewesen, hätten wir die 4:1 in die Tonne getreten, Schiedsrichter hin oder her.
Und gestern genauso: Wir hatten die eigentlich schon im Sack. Und dann so ein Antiball.
Das mit dem "Dino erreicht die Spieler nicht" hat Ansgar Brinkmann gestern am Mikro komplett anders erzählt:
Er meinte, dass er es auch unter Dinos Vorgängern noch nicht erlebt hätte, wie eine Frankfurter Mannschaft so positiv zu Ihrem Trainer steht. Das hat er wohl so aus Gesprächen mit den Spielern entnommen.
Beurteilen kann ich es natürlich persönlich nicht.
Er meinte, dass er es auch unter Dinos Vorgängern noch nicht erlebt hätte, wie eine Frankfurter Mannschaft so positiv zu Ihrem Trainer steht. Das hat er wohl so aus Gesprächen mit den Spielern entnommen.
Beurteilen kann ich es natürlich persönlich nicht.
Das hätte für mich auch keine allzu große Aussagekraft.
Die Spieler können durchaus ein gutes Bild von Dino haben, ihn menschlich schätzen. Aber ist er deshalb auch automatisch der richtige Coach? Nicht zwingend.
Ich stehe im Berufsleben positiv zu Leuten, mit denen ich auch mal anecke, weil sie klar formulieren, dass sie wissen was sie tun, die ich aber mit einer gewissen Distanz respektiere für das, was diese Leute draufhaben.
Aber ich stand auch äußerst positiv zu Herrn Stracke, meinem Physiklehrer in der Schule. Weil er einen Scheiß darauf gegeben hat, was wir Schüler machen, und uns in Klassenarbeiten so freimütig abschreiben ließ, dass niemals jemand etwas schlechteres als eine 3 hatte.
Und da frage ich mich, welches dieser beiden "positiv zu jemandem stehen" da wohl eher in der Mannschaft vorherrscht, insbesondere wenn ich sehe, wie lasch mancher Spieler mitunter zu Werke geht.
Dazu kommt Toppis Körpersprache. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, weiß: Die ist mitunter ein Fiasko, und ich kann nicht verstehen, dass er sich da nicht mal selber um einen guten Coach kümmert. Dieses immer wiederkehrende, nervöse Rumrudern mit dem Mikrofon in seinen Interviews strahlt alles aus, aber keine Sicherheit.
Gut vergleichen kann man das mit Adi Hütter (der meiner bescheidenen Meinung nach die Art von Trainer wäre, die wir jetzt bräuchten, und ganz gewiss keiner wie Kovac). Hütter kam hier an und in seinen ersten Auftritten dachte ich "ach du Kacke, traut der sich nicht, oder was ist da los?" Aber dann wuchs er hier rein, entwickelte sich mit dem Team und gab auch starke Interviews und PKs.
Dino war am Anfang ähnlich zögerlich. Nur: Man sieht bei ihm in der Außendarstellung kaum eine Weiterentwicklung. Das Mikrofon rudert er teilweise durch die Gegend, als wäre er der Steuermann auf einem alten Holzkahn.
Die Spieler können durchaus ein gutes Bild von Dino haben, ihn menschlich schätzen. Aber ist er deshalb auch automatisch der richtige Coach? Nicht zwingend.
Ich stehe im Berufsleben positiv zu Leuten, mit denen ich auch mal anecke, weil sie klar formulieren, dass sie wissen was sie tun, die ich aber mit einer gewissen Distanz respektiere für das, was diese Leute draufhaben.
Aber ich stand auch äußerst positiv zu Herrn Stracke, meinem Physiklehrer in der Schule. Weil er einen Scheiß darauf gegeben hat, was wir Schüler machen, und uns in Klassenarbeiten so freimütig abschreiben ließ, dass niemals jemand etwas schlechteres als eine 3 hatte.
Und da frage ich mich, welches dieser beiden "positiv zu jemandem stehen" da wohl eher in der Mannschaft vorherrscht, insbesondere wenn ich sehe, wie lasch mancher Spieler mitunter zu Werke geht.
Dazu kommt Toppis Körpersprache. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, weiß: Die ist mitunter ein Fiasko, und ich kann nicht verstehen, dass er sich da nicht mal selber um einen guten Coach kümmert. Dieses immer wiederkehrende, nervöse Rumrudern mit dem Mikrofon in seinen Interviews strahlt alles aus, aber keine Sicherheit.
Gut vergleichen kann man das mit Adi Hütter (der meiner bescheidenen Meinung nach die Art von Trainer wäre, die wir jetzt bräuchten, und ganz gewiss keiner wie Kovac). Hütter kam hier an und in seinen ersten Auftritten dachte ich "ach du Kacke, traut der sich nicht, oder was ist da los?" Aber dann wuchs er hier rein, entwickelte sich mit dem Team und gab auch starke Interviews und PKs.
Dino war am Anfang ähnlich zögerlich. Nur: Man sieht bei ihm in der Außendarstellung kaum eine Weiterentwicklung. Das Mikrofon rudert er teilweise durch die Gegend, als wäre er der Steuermann auf einem alten Holzkahn.
Schätze er hat Heavy Metal mit Trash Metal verwechselt, das würde die gestrige Performance erklären.
Nach dem frühen 2:0 aufgehört, die Sache ernstzunehmen und ab da wieder ohne jeden Biss. Hintenraus hat man seit Wochen den Eindruck, dass konditionell nichts mehr geht, eine einzige Ausnahme (Gladbach) bestätigt die Regel.
Ja, es ist maximal undankbar für den Trainer, dass er erst nach 30 Spielen zum ersten mal das Personal dafür hat, seinen Fußball spielen zu lassen - aber seine Vorgänger hatten nie ihr absolutes Wunschpersonal, und haben aus dem vorliegenden Spielermaterial trotzdem schneller eine Mannschaft gebaut, die in der Lage ist, mitreißenden Fußball zu spielen.
Der Eindruck, dass Dino die Spieler (von "Mannschaft" möchte ich zurzeit nicht sprechen) nicht erreicht, erhärtet sich.
Ja, es ist maximal undankbar für den Trainer, dass er erst nach 30 Spielen zum ersten mal das Personal dafür hat, seinen Fußball spielen zu lassen - aber seine Vorgänger hatten nie ihr absolutes Wunschpersonal, und haben aus dem vorliegenden Spielermaterial trotzdem schneller eine Mannschaft gebaut, die in der Lage ist, mitreißenden Fußball zu spielen.
Der Eindruck, dass Dino die Spieler (von "Mannschaft" möchte ich zurzeit nicht sprechen) nicht erreicht, erhärtet sich.
Das mit dem "Dino erreicht die Spieler nicht" hat Ansgar Brinkmann gestern am Mikro komplett anders erzählt:
Er meinte, dass er es auch unter Dinos Vorgängern noch nicht erlebt hätte, wie eine Frankfurter Mannschaft so positiv zu Ihrem Trainer steht. Das hat er wohl so aus Gesprächen mit den Spielern entnommen.
Beurteilen kann ich es natürlich persönlich nicht.
Er meinte, dass er es auch unter Dinos Vorgängern noch nicht erlebt hätte, wie eine Frankfurter Mannschaft so positiv zu Ihrem Trainer steht. Das hat er wohl so aus Gesprächen mit den Spielern entnommen.
Beurteilen kann ich es natürlich persönlich nicht.
Gibt es mittlerweile stichfeste Aussagen darüber, wie das nun ist mit Kaufoption (wie man aus Frankfurter Kreisen hörte) oder Kaufpflicht (wie man aus Pariser Kreisen hörte)? Das eine muss das andere nicht ausschließen, es könnte auch eine verpflichtende Kaufoption sein, die ab einer bestimmten Anzahl von Einsätzen / Toren greift.
Blöd wäre, wenn wir so ein Ngankam-Modell (je mehr Spielzeit, desto weniger Kosten für den aufnehmenden Verein) vereinbart hätten.
Blöd wäre, wenn wir so ein Ngankam-Modell (je mehr Spielzeit, desto weniger Kosten für den aufnehmenden Verein) vereinbart hätten.
hotbitch97 schrieb:
Gibt es mittlerweile stichfeste Aussagen darüber, wie das nun ist mit Kaufoption (wie man aus Frankfurter Kreisen hörte) oder Kaufpflicht (wie man aus Pariser Kreisen hörte)?
Die einen sagen so, die anderen sagen so...
Toppi klang, als beschäftige er sich intensiver mit der Defensive - und für mich klang er nicht danach, als wolle er Smolcic wieder in die Startelf stellen. Was ich sehr begrüßen würde, denn ich fand Smolcic am Wochenende sehr schwach, der Faux-pas beim 2:0 war eigentlich nur noch das Sahnehäubchen. Stand oft schlecht, wirkte im 1 gegen 1 hüftsteif, es gab schon in der ersten Halbzeit mehrere Szenen, in denen Smolcic nicht auf der Höhe schien. Da hatte er mehrfach Glück, dass entweder der von Smolcic zu langsam verfolgte Gegenspieler nicht angespielt wurde, oder es Köln seinerseits an individueller Klasse mangelte, und so keine der Aktionen zu so großer Gefahr führte, dass sie näher unter die Lupe genommen wäre.
"Es ist natürlich immer ne Option dann auch auf Viererkette umzustellen, es ist aber auch ne Option im zentralen Bereich jemanden zurückzuziehen, aus ner Dreierkette zu spielen, da will ich jetzt auch nicht zu viel verraten."
No.3 schrieb:
Etikite
Wir sollten uns langsam mal einprägen, wie unsere Spieler heißen. Der Mann heißt Ekitiké. Dennoch wird er immer wieder beharrlich Etikite genannt.
Man kann es sich ganz einfach merken, wenn man an die Abkürzung "Eki" denkt.
Meine Eselsbrücke am Anfang war, mich an den Kosenamen meines Lieblingsclubs in Berlin zu erinnern, so hatte ich E - Kitty - Ke schnell drin.
Um auf Toppmöller zurückzukommen: Ich frage mich, was in der Wahrnehmung und im Bezug auf Vorschusslorbeeren bei den Fans bei Toppi so anders ist als bei seinen Vorgängern.
Kovac hatte unbestritten den Vorteil, dass die Erwartungshaltung nach dem Last-Minute-Klassenerhalt nahe dem Nullpunkt lag, umso mehr Begeisterung löste der Start in seine erste volle Saison aus: Nur zwei der ersten 14 Spiele gingen verloren, zwischenzeitlich blieb die Eintracht neunmal infolge ungeschlagen - was seinerzeit völlig vergessene Glücksgefühle auslöste. Und: Es war ein klares Konzept, eine klare Identität der Mannschaft erkennbar ("Eine Truppe, mit der du jede Kneipenschlägerei gewinnst" habe ich da irgendwo noch im Kopf).
Kovac hinterließ zwar den Pokalsieg, dennoch sank die Erwartungshaltung sehr schnell wieder. Zu sehr war man als Eintracht-Fan gebranntes Kind, zudem verließen nicht nur der Coach, sondern auch einige Leistungsträger (Stammkeeper, Prinz, kurz später Abwehrchef) den Club.
Dann kam Hütter und hatte einen holprigen Start, verlor den Supercup 0:5 gegen Bayern, den Pokalauftakt 1:2 gegen Ulm und zwei seiner ersten drei Ligaspiele. Und als jahrelanger SGE-Fan fand man sich so langsam damit ab, dass es nun wieder in die Sphären der Vorjahre gehen würde.
Doch nach der Pleite in Mönchengladbach am 5. Spieltag startete die Eintracht einen der spektakulärsten Höhenflüge überhaupt, holte aus den folgenden elf Spielen zehn Siege und ein Remis, darunter das unvergessliche 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf mit Jovics 5-Tore-Show. In der Rückrunde dann eine weitere Serie von 15(!) ungeschlagenen Partien am Stück. Es entwickelte sich eine derart starke Mannschaftsidentität, dass sie sogar einen bundesweiten Spitznamen erhält. Auch als uns Hütter verließ, befürchteten viele das Ende der Herrlichkeit.
Denn es ging ja nicht nur der Trainer, sondern mit Bobic auch der Baumeister des Erfolgs, sowie mit Andre Silva der 28-Tore-Mann. So erhielt Glasner, ähnlich wie seine Vorgänger, reichlich Welpenschutz, gepaart mit reichlich Vorschusslorbeeren (er hatte die öden Wolfsburger in die Champions League geführt, sich aber trotzdem lieber der Herzenssache Eintracht verschrieben). Nach Ruckelstart mit vielen Remis gelang der erste Saisonsieg ausgerechnet in Bayern, es folgte ein klarer Aufwärtstrend in der Liga (in sechs Wochen von Platz 15 auf Platz 6), und die Europa-League-Gruppe wurde als 1. abgeschlossen. Werde nie vergessen, wie aufrichtig beleidigt Glasner in der PK vor dem Husarenstreich in München war, als ihn ein Reporter fragte, ob die ausgegebene Zielsetzung "wir wollen da gewinnen" ernstgemeint gewesen sei.
Es entwickelte sich der geniale Favoritenschreck-Spielstil, der uns bis zum Europa-League-Sieg brachte.
Glasner wird zum Ende seiner Amtszeit jedoch nicht abgeworben, sondern man entscheidet sich einvernehmlich für eine Trennung.
Und Toppi? Braucht scheinbar gar keine Anlaufzeit. Bleibt in seinen ersten 9 Spielen direkt unbesiegt. Überspringt quasi die Ruckelphase. Doch was dann fehlt, ist diese Metamorphose, die seine Vorgänger mit ihren Mannschaften durchlebt haben, dieses Zusammenwachsen zu einer unschlagbaren Einheit. Da tut er sich momentan schwer, hat aber, wie nun schon oft genug erwähnt, auch jetzt erst mit einem halben Jahr Verspätung erstmals seinen vollständigen Kader zur Verfügung.
Glasner, bei dem ich, ähnlich wie bei Dino, anfangs zweifelte, ob er der richtige "Typ" für die Eintracht sei, hatte seinerzeit übrigens auch einen äußerst dürftigen Start in seine erste Rückrunde (nur 1 Sieg in 7 Spielen).
Das alles soll über die jüngste spielerische Armut nicht hinwegtäuschen. Die letzten Spiele waren auch für mich sehr schwer zu ertragen, und diesen sperrigen "positive troublemaker"-Begriff finde ich beschissen, seit ich ihn das erste mal gehört habe. Aber etwas Geduld hat Toppmöller noch verdient.
Um auf Toppmöller zurückzukommen: Ich frage mich, was in der Wahrnehmung und im Bezug auf Vorschusslorbeeren bei den Fans bei Toppi so anders ist als bei seinen Vorgängern.
Kovac hatte unbestritten den Vorteil, dass die Erwartungshaltung nach dem Last-Minute-Klassenerhalt nahe dem Nullpunkt lag, umso mehr Begeisterung löste der Start in seine erste volle Saison aus: Nur zwei der ersten 14 Spiele gingen verloren, zwischenzeitlich blieb die Eintracht neunmal infolge ungeschlagen - was seinerzeit völlig vergessene Glücksgefühle auslöste. Und: Es war ein klares Konzept, eine klare Identität der Mannschaft erkennbar ("Eine Truppe, mit der du jede Kneipenschlägerei gewinnst" habe ich da irgendwo noch im Kopf).
Kovac hinterließ zwar den Pokalsieg, dennoch sank die Erwartungshaltung sehr schnell wieder. Zu sehr war man als Eintracht-Fan gebranntes Kind, zudem verließen nicht nur der Coach, sondern auch einige Leistungsträger (Stammkeeper, Prinz, kurz später Abwehrchef) den Club.
Dann kam Hütter und hatte einen holprigen Start, verlor den Supercup 0:5 gegen Bayern, den Pokalauftakt 1:2 gegen Ulm und zwei seiner ersten drei Ligaspiele. Und als jahrelanger SGE-Fan fand man sich so langsam damit ab, dass es nun wieder in die Sphären der Vorjahre gehen würde.
Doch nach der Pleite in Mönchengladbach am 5. Spieltag startete die Eintracht einen der spektakulärsten Höhenflüge überhaupt, holte aus den folgenden elf Spielen zehn Siege und ein Remis, darunter das unvergessliche 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf mit Jovics 5-Tore-Show. In der Rückrunde dann eine weitere Serie von 15(!) ungeschlagenen Partien am Stück. Es entwickelte sich eine derart starke Mannschaftsidentität, dass sie sogar einen bundesweiten Spitznamen erhält. Auch als uns Hütter verließ, befürchteten viele das Ende der Herrlichkeit.
Denn es ging ja nicht nur der Trainer, sondern mit Bobic auch der Baumeister des Erfolgs, sowie mit Andre Silva der 28-Tore-Mann. So erhielt Glasner, ähnlich wie seine Vorgänger, reichlich Welpenschutz, gepaart mit reichlich Vorschusslorbeeren (er hatte die öden Wolfsburger in die Champions League geführt, sich aber trotzdem lieber der Herzenssache Eintracht verschrieben). Nach Ruckelstart mit vielen Remis gelang der erste Saisonsieg ausgerechnet in Bayern, es folgte ein klarer Aufwärtstrend in der Liga (in sechs Wochen von Platz 15 auf Platz 6), und die Europa-League-Gruppe wurde als 1. abgeschlossen. Werde nie vergessen, wie aufrichtig beleidigt Glasner in der PK vor dem Husarenstreich in München war, als ihn ein Reporter fragte, ob die ausgegebene Zielsetzung "wir wollen da gewinnen" ernstgemeint gewesen sei.
Es entwickelte sich der geniale Favoritenschreck-Spielstil, der uns bis zum Europa-League-Sieg brachte.
Glasner wird zum Ende seiner Amtszeit jedoch nicht abgeworben, sondern man entscheidet sich einvernehmlich für eine Trennung.
Und Toppi? Braucht scheinbar gar keine Anlaufzeit. Bleibt in seinen ersten 9 Spielen direkt unbesiegt. Überspringt quasi die Ruckelphase. Doch was dann fehlt, ist diese Metamorphose, die seine Vorgänger mit ihren Mannschaften durchlebt haben, dieses Zusammenwachsen zu einer unschlagbaren Einheit. Da tut er sich momentan schwer, hat aber, wie nun schon oft genug erwähnt, auch jetzt erst mit einem halben Jahr Verspätung erstmals seinen vollständigen Kader zur Verfügung.
Glasner, bei dem ich, ähnlich wie bei Dino, anfangs zweifelte, ob er der richtige "Typ" für die Eintracht sei, hatte seinerzeit übrigens auch einen äußerst dürftigen Start in seine erste Rückrunde (nur 1 Sieg in 7 Spielen).
Das alles soll über die jüngste spielerische Armut nicht hinwegtäuschen. Die letzten Spiele waren auch für mich sehr schwer zu ertragen, und diesen sperrigen "positive troublemaker"-Begriff finde ich beschissen, seit ich ihn das erste mal gehört habe. Aber etwas Geduld hat Toppmöller noch verdient.
hotbitch97 schrieb:
Meine Eselsbrücke am Anfang war, mich an den Kosenamen meines Lieblingsclubs in Berlin zu erinnern, so hatte ich E - Kitty - Ke schnell drin.
Um auf Toppmöller zurückzukommen: Ich frage mich, was in der Wahrnehmung und im Bezug auf Vorschusslorbeeren bei den Fans bei Toppi so anders ist als bei seinen Vorgängern.
Kovac hatte unbestritten den Vorteil, dass die Erwartungshaltung nach dem Last-Minute-Klassenerhalt nahe dem Nullpunkt lag, umso mehr Begeisterung löste der Start in seine erste volle Saison aus: Nur zwei der ersten 14 Spiele gingen verloren, zwischenzeitlich blieb die Eintracht neunmal infolge ungeschlagen - was seinerzeit völlig vergessene Glücksgefühle auslöste. Und: Es war ein klares Konzept, eine klare Identität der Mannschaft erkennbar ("Eine Truppe, mit der du jede Kneipenschlägerei gewinnst" habe ich da irgendwo noch im Kopf).
Kovac hinterließ zwar den Pokalsieg, dennoch sank die Erwartungshaltung sehr schnell wieder. Zu sehr war man als Eintracht-Fan gebranntes Kind, zudem verließen nicht nur der Coach, sondern auch einige Leistungsträger (Stammkeeper, Prinz, kurz später Abwehrchef) den Club.
Dann kam Hütter und hatte einen holprigen Start, verlor den Supercup 0:5 gegen Bayern, den Pokalauftakt 1:2 gegen Ulm und zwei seiner ersten drei Ligaspiele. Und als jahrelanger SGE-Fan fand man sich so langsam damit ab, dass es nun wieder in die Sphären der Vorjahre gehen würde.
Doch nach der Pleite in Mönchengladbach am 5. Spieltag startete die Eintracht einen der spektakulärsten Höhenflüge überhaupt, holte aus den folgenden elf Spielen zehn Siege und ein Remis, darunter das unvergessliche 7:1 gegen Fortuna Düsseldorf mit Jovics 5-Tore-Show. In der Rückrunde dann eine weitere Serie von 15(!) ungeschlagenen Partien am Stück. Es entwickelte sich eine derart starke Mannschaftsidentität, dass sie sogar einen bundesweiten Spitznamen erhält. Auch als uns Hütter verließ, befürchteten viele das Ende der Herrlichkeit.
Denn es ging ja nicht nur der Trainer, sondern mit Bobic auch der Baumeister des Erfolgs, sowie mit Andre Silva der 28-Tore-Mann. So erhielt Glasner, ähnlich wie seine Vorgänger, reichlich Welpenschutz, gepaart mit reichlich Vorschusslorbeeren (er hatte die öden Wolfsburger in die Champions League geführt, sich aber trotzdem lieber der Herzenssache Eintracht verschrieben). Nach Ruckelstart mit vielen Remis gelang der erste Saisonsieg ausgerechnet in Bayern, es folgte ein klarer Aufwärtstrend in der Liga (in sechs Wochen von Platz 15 auf Platz 6), und die Europa-League-Gruppe wurde als 1. abgeschlossen. Werde nie vergessen, wie aufrichtig beleidigt Glasner in der PK vor dem Husarenstreich in München war, als ihn ein Reporter fragte, ob die ausgegebene Zielsetzung "wir wollen da gewinnen" ernstgemeint gewesen sei.
Es entwickelte sich der geniale Favoritenschreck-Spielstil, der uns bis zum Europa-League-Sieg brachte.
Glasner wird zum Ende seiner Amtszeit jedoch nicht abgeworben, sondern man entscheidet sich einvernehmlich für eine Trennung.
Und Toppi? Braucht scheinbar gar keine Anlaufzeit. Bleibt in seinen ersten 9 Spielen direkt unbesiegt. Überspringt quasi die Ruckelphase. Doch was dann fehlt, ist diese Metamorphose, die seine Vorgänger mit ihren Mannschaften durchlebt haben, dieses Zusammenwachsen zu einer unschlagbaren Einheit. Da tut er sich momentan schwer, hat aber, wie nun schon oft genug erwähnt, auch jetzt erst mit einem halben Jahr Verspätung erstmals seinen vollständigen Kader zur Verfügung.
Glasner, bei dem ich, ähnlich wie bei Dino, anfangs zweifelte, ob er der richtige "Typ" für die Eintracht sei, hatte seinerzeit übrigens auch einen äußerst dürftigen Start in seine erste Rückrunde (nur 1 Sieg in 7 Spielen).
Das alles soll über die jüngste spielerische Armut nicht hinwegtäuschen. Die letzten Spiele waren auch für mich sehr schwer zu ertragen, und diesen sperrigen "positive troublemaker"-Begriff finde ich beschissen, seit ich ihn das erste mal gehört habe. Aber etwas Geduld hat Toppmöller noch verdient.
Besser kann man es, zumindest für mich, nicht schreiben, genauso sehe ich es auch. Danke dir für den Text 👍
hotbitch97 schrieb:
...
Das sind alles valide Punkte. Insbesondere bin ich auch dafür, Toppmöller noch zumindest die Rückrunde zu geben, um zu zeigen, dass er sich und die Mannschaft über das momentane Standard-Schema hinaus entwickeln kann.
Allerdings: Die von dir erwähnten Trainer haben es alle - anders als Toppmöller bislang - geschafft, durch einen oder mehrere sehr kluge "Kniffe" dem Spiel der Eintracht einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, der eine Überperformance gegenüber der allgemeinen Kaderqualität erlaubte. Insbesondere haben diese Trainer es alle geschafft, ihre Grundordnungen und Spielansätze an die einzigartigen Qualitäten des jeweiligen Kaders anzupassen - und das ist für mich die hohe Kunst des Trainer-Amts.
Beispiele hierfür:
- Kovac ab Mitte seiner ersten Saison (16/17): Entdeckung von Hasebe als bestem Libero der Welt, konsequente Umstellung der Mannschaft auf Dreierkette für die Libero-Rolle in der Mitte
- Hütter ab Anfang seiner ersten Saison (18/19): Entdeckung von Kostic als bestem Schienenspieler der Bundesliga, konsequente Auslegung der Angriffe auf diese Stärke
- Hütter ab Mitte siner ersten Saison (18/19): Entdeckung der Büffelherde als so dominante Offensivpower, dass alle drei gleichzeitig spielen sollten
- Hütter ab Mitte seiner dritten Saison (20/21): Entdeckung der Doppelzehn Younes-Kamada als kreative Schaltzentrale
- Glasner ab Mitte seiner ersten Saison (21/22): In Ermangelung eines echten Stürmers Anwendung eines aggressiven Umschaltfußballs über die Sprinter Lindström/Kostic und die Pressingmaschine Borré
- Glasner ab Mitte siner zweiten Saison (22/23): Umwandlung von Kamada zum Sechser/Achter, um das Offensiv-Trio Götze-Lindström-Kolo Muani in jedem Spiel bringen zu können
Wie man sieht, haben Kovac, Hütter und Glasner ein- oder gar mehrmals ihren Stil und ihre Grundordnung neu erfunden, um den vorhandenen Qualitäten des jeweiligen Kaders Rechnung zu tragen.
Diesen Schritt ist Toppmöller bislang noch schuldig geblieben. Nach der Logik seiner Vorgänger wäre JETZT genau der Zeitpunkt, diesen Schritt zu gehen. Mal sehen, ob ihm das gelingt.
Skhiri für Tuta in die Dreierkette, Götze / Larsson auf die Doppelsechs, und vorne bitte endlich mal wieder mit Mut, Wucht und Willen.
Ich erwarte keinen Kantersieg, aber eine erkennbare Weiterentwicklung, den einen oder anderen mitreißenden Offensivvortrag und mindestens ein bis zwei Tore sind die absolute Mindestanforderung, die ich an dieses Spiel habe. Schlafwagenfußball bin ich frühestens ab einem Spielstand von 3:0 gewillt zu akzeptieren.
Trapp
Koch - Skhiri - Pacho
Buta - Götze - Larsson - Max
Marmoush - Kalajdzic - Chaibi
Grahl - Smolcic, Hasebe, Baum, Bimbe, Beek, Knauff, Ekitike, Bahoya
Ich erwarte keinen Kantersieg, aber eine erkennbare Weiterentwicklung, den einen oder anderen mitreißenden Offensivvortrag und mindestens ein bis zwei Tore sind die absolute Mindestanforderung, die ich an dieses Spiel habe. Schlafwagenfußball bin ich frühestens ab einem Spielstand von 3:0 gewillt zu akzeptieren.
Trapp
Koch - Skhiri - Pacho
Buta - Götze - Larsson - Max
Marmoush - Kalajdzic - Chaibi
Grahl - Smolcic, Hasebe, Baum, Bimbe, Beek, Knauff, Ekitike, Bahoya
Am Samstag nach dem Spiel war ich ratlos, und wollte schon hier in die Runde fragen, ob mir jemand mit mehr taktischem Sachverstand als ich mal erklären könne, wo genau man zumindest einen Ansatz von spielerischer Weiterentwicklung erahnen könne. War dann aber zu desillusioniert.
Heute morgen lese ich dann Toppmöllers Statements zum Spiel, und Ratlosigkeit wird langsam zur Fassungslosigkeit. Laut Toppi liegt es also nur an den "einfachen Fehlern", dass wir seit Wochen vollkommenen Antifußball gegen das schwächste, was die deutsche Bundesliga zu bieten hat, abliefern? Junge, Junge. Das grenzt an Realitätsverlust. In meinen Augen resultieren die einfachen Fehler aus einer nicht zur Mannschaft passenden, zu defensiven Grundausrichtung, die die Spieler hemmt / verunsichert.
Mir fehlen einige entscheidende Prozentpunkte an Feuer, sowohl bei Toppi als auch beim von seiner Mannschaft vorgetragenen Fußball. Ja, die Punktausbeute der Hinrunde war sagenhaft, aber das Divenhafte nimmt derzeit bedenkliche Ausmaße an. Und das ist nicht gerade ein Zeichen dafür, dass der Trainer die Mannschaft sonderlich gut im Griff hat.
Auch ich erwarte eine signifikante Verbesserung gegen Bochum, vor allem in der Spielanlage. Es macht nämlich von Woche zu Woche weniger Spaß, die Spiele der Eintracht anzuschauen.
Heute morgen lese ich dann Toppmöllers Statements zum Spiel, und Ratlosigkeit wird langsam zur Fassungslosigkeit. Laut Toppi liegt es also nur an den "einfachen Fehlern", dass wir seit Wochen vollkommenen Antifußball gegen das schwächste, was die deutsche Bundesliga zu bieten hat, abliefern? Junge, Junge. Das grenzt an Realitätsverlust. In meinen Augen resultieren die einfachen Fehler aus einer nicht zur Mannschaft passenden, zu defensiven Grundausrichtung, die die Spieler hemmt / verunsichert.
Mir fehlen einige entscheidende Prozentpunkte an Feuer, sowohl bei Toppi als auch beim von seiner Mannschaft vorgetragenen Fußball. Ja, die Punktausbeute der Hinrunde war sagenhaft, aber das Divenhafte nimmt derzeit bedenkliche Ausmaße an. Und das ist nicht gerade ein Zeichen dafür, dass der Trainer die Mannschaft sonderlich gut im Griff hat.
Auch ich erwarte eine signifikante Verbesserung gegen Bochum, vor allem in der Spielanlage. Es macht nämlich von Woche zu Woche weniger Spaß, die Spiele der Eintracht anzuschauen.
Wüsste nicht, wer uns auf dem Weg in die Champions League noch aufhalten sollte.
Gude Hugo
Am zweiten Weihnachtstag hat mir ein durch Heirat anverwandter Bauunternehmer aus Duisburg erzählt, dass Durosinmi durch den Medizincheck gefallen sei und Kalajdzic zur Eintracht komme, was ich damals aber als so dahergesagt aufgefasst und daher nicht so ernstgenommen habe, wie es offensichtlich war. Derselbe hat mir nun erzählt, dass es noch einen anderen Kandidaten neben Ekitike geben soll, eine Alternativlösung, weil Paris bislang alles andere als entgegenkommend war bei den Verhandlungen. Er kannte aber damals weder den Namen Durosinmi (die Beschreibung passte halt), noch konnte er mir heute einen nennen.
Mein Bekannter ist glühender MSV-Fan und ich habe keine Ahnung, wo er sein Eintrachtwissen herhat (oder ob das beim ersten mal einfach nur ein sagenhafter Glückstreffer war).
Aber auch die Ekitike-"Info" würde für mich wieder Sinn machen: Einerseits ging durch die Medien, dass Ekitike für Wolfsburg derart unerschwinglich gewesen sei, dass sie sich frühzeitig aus den Verhandlungen verabschiedet haben. Die holen jetzt statt dessen Kevin Behrens. Man sieht also, in welcher Kategorie ein Mitbewerber Ekitike offenbar sah. (Lustig wäre, was hier los wäre, wenn bei uns jetzt Behrens auf der Matte stehen würde.)
Andererseits hörte man heute, dass Ekitike nochmal händeringend in der Premier League angeboten worden sein soll. Nur: Durch die selbstauferlegten, vielfach als veraltet bezeichneten PSR (Profity & Sustainability Rules) ist es derzeit quasi keinem PL-Club möglich, nennenswert Geld in die Hand zu nehmen.
Dazu die ganzen widersprüchlichen Wasserstandsmeldungen zu angeblichen Einigungen da, dort oder ganz woanders. Wirklich stimmig wirkt das für mich nicht.
Im internationalen Vergleich betrachtet, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass bei PSG -gemessen an den finanziellen Möglichkeiten- unfassbare Stümper in den ausführenden Positionen sitzen. Was da an Geld verbrannt wird, ist abenteuerlich. Allein schon, dem damals 20-jährigen Ekitike 7.5 Mio Jahresgehalt anzubieten. Kolo verdient wahrscheinlich 10 Mio im Jahr.
Mein Bekannter ist glühender MSV-Fan und ich habe keine Ahnung, wo er sein Eintrachtwissen herhat (oder ob das beim ersten mal einfach nur ein sagenhafter Glückstreffer war).
Aber auch die Ekitike-"Info" würde für mich wieder Sinn machen: Einerseits ging durch die Medien, dass Ekitike für Wolfsburg derart unerschwinglich gewesen sei, dass sie sich frühzeitig aus den Verhandlungen verabschiedet haben. Die holen jetzt statt dessen Kevin Behrens. Man sieht also, in welcher Kategorie ein Mitbewerber Ekitike offenbar sah. (Lustig wäre, was hier los wäre, wenn bei uns jetzt Behrens auf der Matte stehen würde.)
Andererseits hörte man heute, dass Ekitike nochmal händeringend in der Premier League angeboten worden sein soll. Nur: Durch die selbstauferlegten, vielfach als veraltet bezeichneten PSR (Profity & Sustainability Rules) ist es derzeit quasi keinem PL-Club möglich, nennenswert Geld in die Hand zu nehmen.
Dazu die ganzen widersprüchlichen Wasserstandsmeldungen zu angeblichen Einigungen da, dort oder ganz woanders. Wirklich stimmig wirkt das für mich nicht.
Im internationalen Vergleich betrachtet, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass bei PSG -gemessen an den finanziellen Möglichkeiten- unfassbare Stümper in den ausführenden Positionen sitzen. Was da an Geld verbrannt wird, ist abenteuerlich. Allein schon, dem damals 20-jährigen Ekitike 7.5 Mio Jahresgehalt anzubieten. Kolo verdient wahrscheinlich 10 Mio im Jahr.
Punktgenau auf die Minute - der Kaderplanungsthread für die kommende Spielzeit 24/25.
Dabei ist die Planung bereits so weit fortgeschritten wie lange nicht: Mit Brown, Lisztes, Amenda und Koch stehen bereits vor Abschluss des Wintertransferfensters vier Neuzugänge für die kommende Spielzeit fest. (Auch wenn Koch natürlich schon jetzt in unseren Reihen steht.)
Größte Baustelle ist derzeit noch der Sturm. Kalajdzic scheint menschlich herausragend gut zur Eintracht zu passen, doch ob es mittelfristig auch sportlich und finanziell ein Match wird? Oder bestätigt unser zum KSC verliehener Igor Matanovic seine zuletzt aufsteigende Form und präsentiert sich im Sommer als echte Erstligaalternative?
Bleiben unsere Shootingstars Pacho und Larsson, und was wird aus Mario Götze?
Und kristallisiert sich vielleicht so langsam ein Nachfolger von Kevin Trapp heraus?
Spannende Fragen allenthalben.
Dabei ist die Planung bereits so weit fortgeschritten wie lange nicht: Mit Brown, Lisztes, Amenda und Koch stehen bereits vor Abschluss des Wintertransferfensters vier Neuzugänge für die kommende Spielzeit fest. (Auch wenn Koch natürlich schon jetzt in unseren Reihen steht.)
Größte Baustelle ist derzeit noch der Sturm. Kalajdzic scheint menschlich herausragend gut zur Eintracht zu passen, doch ob es mittelfristig auch sportlich und finanziell ein Match wird? Oder bestätigt unser zum KSC verliehener Igor Matanovic seine zuletzt aufsteigende Form und präsentiert sich im Sommer als echte Erstligaalternative?
Bleiben unsere Shootingstars Pacho und Larsson, und was wird aus Mario Götze?
Und kristallisiert sich vielleicht so langsam ein Nachfolger von Kevin Trapp heraus?
Spannende Fragen allenthalben.
Nuja, mein Lieber. Gegen L'Kusen und die Frizzles haben wir nochmal genau wieviele Punkte geholt?
Öben.
Wechselhaft spielen alle, mehr oder weniger. Aber 'kusen ist schon eine Ansage diese Saison, sie werden die Meisterschaft holen. Der VfB nicht weit dahinter.
Öben.
Wechselhaft spielen alle, mehr oder weniger. Aber 'kusen ist schon eine Ansage diese Saison, sie werden die Meisterschaft holen. Der VfB nicht weit dahinter.
Es gab schon Mannschaften, die auf einem richtig gutem Weg in die Champions League oder ähnliches waren. Guter Lauf in der Liga, ein paar geile Kicker, der dazu passende Coach - das schien zu passen.
Aber dann kamen im Laufe der Rückrunde vermehrt Unruhen rein. Macht dieser oder jener Leistungsträger den "nächsten Schritt"? Hat der Sportvorstand, der Macher des Ganzen, ein Angebot von einem anderen Verein und denkt ernsthaft darüber nach? Oder: Geht im Sommer gar der Trainer, womöglich sogar zu einem direkten Konkurrenten?
Ich weiß, in Frankfurt würde sowas nicht passieren, aber zumindest theoretisch könnte es ja sein, dass derartige Fragen in den nächsten Wochen in Stuttgart oder Leverkusen aufploppen. Die jüngsten Entwicklungen in Liverpool und Barcelona waren da sicher nicht ganz unförderlich.
Aber dann kamen im Laufe der Rückrunde vermehrt Unruhen rein. Macht dieser oder jener Leistungsträger den "nächsten Schritt"? Hat der Sportvorstand, der Macher des Ganzen, ein Angebot von einem anderen Verein und denkt ernsthaft darüber nach? Oder: Geht im Sommer gar der Trainer, womöglich sogar zu einem direkten Konkurrenten?
Ich weiß, in Frankfurt würde sowas nicht passieren, aber zumindest theoretisch könnte es ja sein, dass derartige Fragen in den nächsten Wochen in Stuttgart oder Leverkusen aufploppen. Die jüngsten Entwicklungen in Liverpool und Barcelona waren da sicher nicht ganz unförderlich.
hotbitch97 schrieb:
aber zumindest theoretisch könnte es ja sein, dass derartige Fragen in den nächsten Wochen in Stuttgart oder Leverkusen aufploppen.
Da müssen gar keine Fragen aufploppen. Noch erzählen die uns und sich selbst, dass die Saison noch lang ist und noch viel passieren kann. Aber irgendwann merken sie, dass sie wirklich Meister werden können und dann bekommen die plötzlich weiche Knie, weil sie was zu verlieren haben.
Oder die Kombination aus beidem, also die Knie werden noch weicher, so wie bei uns 2021 nach dem 28. Spieltag. Eberl steckte der Presse den Hütter Wechsel und wir waren nach dem 28. ST nach dem Sieg bei VW 7 Punkte vor dem BVB und eigentlich schon fast für die CL qualifiziert.
Dann kam aber alles ganz anders. Letztlich war es unser Glück, weil wir nach Sevilla durften. Die CL hätten wir vermutlich trotz aller Begeisterung nicht gewonnen.
hotbitch97 schrieb:Aber nie im Leben - bei uns doch nicht!
. . . Hat der Sportvorstand, der Macher des Ganzen, ein Angebot von einem anderen Verein und denkt ernsthaft darüber nach? Oder: Geht im Sommer gar der Trainer, womöglich sogar zu einem direkten Konkurrenten?
Ich weiß, in Frankfurt würde sowas nicht passieren, . . .
...und zwei Minuten später noch ein zweites Tor erzielt.
Beide Tore aufgelegt von Sebastian Jung! Da wird einem ja bald warm ums Herz.
grossaadla schrieb:
Netter Spieltag für uns.
Auf allen Ebenen. Nachdem Alidou gestern sein erstes Nüsschen für Köln gemacht hat, hat gerade auch Matanovic getroffen und den KSC in Hamburg in Führung gebracht.
...und zwei Minuten später noch ein zweites Tor erzielt.
Beide Tore aufgelegt von Sebastian Jung! Da wird einem ja bald warm ums Herz.
Die schwachsinnigen Kausalketten wurden heute fortgesetzt.
Rode wurde in Freiburg in der 86. min eingewechselt und Gregoritsch traf in der 89. min. für Freiburg.
Hier möchte ich klar festhalten, dass Rode keinerlei Schuld an dem Gegentor trifft.
Ganz im Gegenteil, er machte heute meiner Meinung nach sein bestes Spiel seit seiner Verletzung.