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jochenrennt

1691

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Hat zwar bisschen was von nem Nürnberg-Trikot, aber ich finde es ganz nett. Zumindest "speziell" und traditionell in einem.
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wäre auch als Bettwäsche schick
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Die Bayern pumpen halt ungern Geld in die Ligakonkurrenz, das war schon immer so. Die werden das schon auf irgendeine Art und Weise orchestrieren und Druck über Brown ausüben.
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Bei der WM könnten die Bayernspieler Brown schon mal schön bearbeiten.
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Kosugi ist Linksfuß, Nkounkou auch.
Bei Kosugi kann ich mir vorstellen, dass Hütter ihn zur Bundesligareife führen kann. Nkounkou wird nicht von Turin übernommen werden und erst mal zurückkehren. Vermutlich ein  hoffnungsloser Fall.

Víctor Valdepeñas war ja auch gerüchtet, auch ein Linksfuß. Ist der eigentlich noch Thema?
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Falls Brown für 60 Mio. geht und wir wegen Magassa  in Stratford (West Ham)unterwegs sind: El Hadji Malick Diouf wäre ein gleichwertiger Ersatz für Brown.
Kader verkleinern und 17 Helden versammeln. Da passt er gut dazu.  


https://www.transfermarkt.de/el-hadji-malick-diouf/profil/spieler/1111589
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Er ist immer noch bei Club Brügge. Galasataray hat immer noch Interesse.
Können wir uns den jetzt überhaupt noch leisten?
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@game_Over @Lattenknaller_

Ich glaube, die spannendere Frage ist gar nicht, ob Doan oder Uzun grundsätzlich in ein Hütter-System passen, sondern wie Hütter die Entwicklung der Mannschaft insgesamt sieht.

Bei Doan bin ich mittlerweile relativ entspannt. Die Argumente hinsichtlich Pressing, Laufbereitschaft und Arbeit gegen den Ball sind für mich nachvollziehbar.

Bei Uzun wird es dagegen interessant. Solche Spieler sind oft keine Systemspieler im klassischen Sinn, sondern Spieler, für die man innerhalb eines Systems Lösungen finden muss. Von diesem Kaliber hat man nicht viele im Kader.

Deshalb würde ich zunächst einmal abwarten, welche Rolle Hütter ihm überhaupt zutraut. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein erfahrener Trainer eher versucht, die besonderen Qualitäten eines solchen Spielers einzubinden, statt ihn vorschnell als unpassend einzustufen.

Und was Browns Zukunft angeht: Natürlich kann das eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite reden wir hier von einem der größten Talente des Vereins. Wenn ein neuer Trainer ihm einen klaren Plan aufzeigt und ihm eine sportliche Perspektive vermittelt, sehe ich keinen Grund, warum er die Eintracht verlassen sollte.

Am Ende werden wir vermutlich nicht darüber diskutieren, ob Uzun gut genug ist, sondern darüber, welche Position und welche Rolle langfristig die beste für ihn ist.
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anpii schrieb:

Und was Browns Zukunft angeht: Natürlich kann das eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite reden wir hier von einem der größten Talente des Vereins. Wenn ein neuer Trainer ihm einen klaren Plan aufzeigt und ihm eine sportliche Perspektive vermittelt, sehe ich keinen Grund, warum er die Eintracht verlassen sollte.


Zum  Beispiel eine Gehaltserhöhung auf  vielleicht 10 Mio. Euro und die Aussicht auf Titelgewinne?
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https://www.transfermarkt.de/jorge-salinas/profil/spieler/1262996

Linker Verteidiger, 19 Jahre, Racing Santander. Marktwert 5 Mio, aber  laut Ausstiegsklausel  für 16 Mio. zu haben.

Gerüchtet unter anderem in der spanischen Zeitung Marca und seit heute auch in der FR:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-vor-transfer-von-spanischem-juwel-94332336.html
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AllaisBack schrieb:

underdog since 1899 schrieb:

steffm1 schrieb:

Statt da wieder 12 Mio raus zu werfen, sollte man endlich einen 6er verpflichten.

Zum einen wird Wimmer sicher keine 12 Mios kosten und zum anderen haben wir auf der Position durchaus Bedarf. Außerdem schließt das eine das andere ja nicht aus.


Vorallem wissen wir doch gar nicht wie die weitere Kaderplanung aussieht!
Für Bahoya soll es zahlungskräftige Interessenten geben, vielleicht fühlt sich Doan auch am Main nicht wohl und will um Freigabe bitten.......also wer weiss was sich noch alles ergibt.
Da ist es nur legitim sich mit Alternativen zu beschäftigen.

Legitim ist ein 6er, auf den warten wir seit Jahren. 😜
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Mein Vorschlag: Matias Siltanen, der hier schon einmal Thema war UND Vini Souza, die sich perfekt ergänzen würden.


steffm1 schrieb:

Legitim ist ein 6er, auf den warten wir seit Jahren. 😜

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Die schreiben was von einem "Marktwert in Deutschland von 70 Mio", was ja völliger Quatsch ist. Zusammen mit der sehr komischen Quelle "Fichajes.net" macht das nicht den Eindruck, als ob da was dran ist. Leider! Ich würde ihn auch für 30Mio mit Kusshand verkaufen.
Hier der Link zum Original:
https://www.fichajes.net/noticias/tottenham-lanza-70meu-joya-bundesliga-20260530.html
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DoctorJ83 schrieb:

völliger Quatsch


Vielleicht überzogen, aber kein völliger Quatsch.
Ein Angebot von Al-Ittihad über angeblich 60 - 70 Mio.  war ja letztes Jahr abgelehnt worden.
Bahoya hat Vertrag bis 2029. Ich würde ihn gerne weiter bei uns sehen. Außerdem passt er gut zu Hütters Stil. Also,  30 Mio. sind definitiv zu wenig.
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... was Mario Götze zugute käme, sofern dieser noch einen Platz unter Hütter findet.
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In Wolfsburg noch einer der Besten. Ein defensivstarker Abräumer, der einen spielstarken Nebenmann unterstützt und auch braucht.

https://www.transfermarkt.de/vini-souza/profil/spieler/663581
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So, da die Trainerfrage geklärt ist kann die Kaderplanung vorangetrieben werden.
Nach dem Erfolg von Bodo Glimt habe ich mir die norwegischen Mannschaften mal genauer angeschaut.

Für die IV möchte ich Henrik Falchener von Viking FK ins Spiel bringen, der es jüngst in Norwegens Nationalmannschaft geschafft hat und im WM-Kader steht. Physisch Amenda ähnlich, torgefährlicher und auch mal einen vertikalen Pass spielend. Sein Marktwert ist zuletzt steil angestiegen.

https://www.transfermarkt.de/henrik-falchener/profil/spieler/743088
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franchise schrieb:

Oha das ist schon ne starke Ansage. Ist das jetzt die Interpretation auf den Beraterwechsel?!

Angeblich hat auch Liverpool seine Scouts geschickt um ihn näher zu beobachten. Vom Tempo könnte er da gut reinpassen.

Warten wir mal ab.


Gelesen haben ich auch schon vom Interesse anderer Vereine.
Allerdings steht er ja hier bei den Fans nicht so hoch im Kurs mit seinen gezeigten Leistungen.
Ich nehme die Millionen aus England gerne, aber frage mich halt auch, wie er sich da sportlich Verbessern möchte.
Finanziell ja, eine Veränderung würde ich auch verstehen können, aber eine sportliche Verbesserung klingt
sehr weit her geholt.
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Hyundaii30 schrieb:

franchise schrieb:




frage mich halt auch, wie er sich da sportlich Verbessern möchte.
Finanziell ja, eine Veränderung würde ich auch verstehen können, aber eine sportliche Verbesserung klingt
sehr weit her geholt.


Collins ist 22. Das menschliche Gehirn befindet sich bis zu einem Alter von ca. 25 Jahren in einer Wachstumsphase, es kann neue Informationen noch wesentlich leichter physisch in die Struktur einbauen als in späteren Lebensphasen. (die Neuroplastizität).

Also hat er noch drei Jahre Zeit, sich deutlich zu verbessern. Die Premier League stellt neue Anforderungen, das Niveau ist höher, die Leistungsdichte, das physische Spiel, die besten Trainer etc.

Er hat eine tolle Entwicklung gemacht, ist immerhin Nationalspieler. Jetzt ist er aber ins Stocken geraten.
Vielleicht will er nach seinem schrecklichen Länderspieldebüt  etwas Neues versuchen, um wieder in die Gänge zu kommen.  Am Sonntag habe ich ihn in der ersten Halbzeit aus der Nähe beobachten können. Typische Szene, mehrfach:  Bahoya steht frei, winkt, Collins spielt einen Rückpass (Bahoya winkt ab).
Ich meine, ein Wechsel ist sinnvoll. Ihm könnte es helfen. Für seinen Marktwert (15 Mio.) bekommen wir einen adäquaten Ersatz.  
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Flapps13 schrieb:

Ich würde Bahoya  rausnehmen, dafür Nene auf dessen Position. Kalli mehr in die Mitte und Doan oder Jupp auf rechts.

Nehm ich.
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Bahoya muss nur besser eingebunden werden.  Collins ist deplatziert
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Also Collins und auch Brown haben sich noch nicht zu 100% auf die spiegelverkehrten Seiten adjustiert
Da sind doch ein paar Unschärfen in den Pässen

Jetzt kommen auch die Freiburger mal zu soetwas wie einer Chance, aber Zetterer pflückt den flippernden Ball sicher runter. Man muss sagen, Zetterer macht bisher einen sehr stabilen Eindruck, ist aber auch noch noicht so richtig gefordert worden
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Collins hat überzeugend Bahoya aus dem Spiel genommen.  Der steht frei und winkt und winkt und Collins spielt einen Rückpass
(ich sitz direkt davor).
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Gibt es eigentlich schon einen Thread zu Souffian El Karouani  (https://www.transfermarkt.de/souffian-el-karouani/profil/spieler/541134)? Ich habe nichts gefunden.

Die FR hatte am 30.12.25 schon zu ihm geschrieben, dass wir uns mit ihm beschäftigen.
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Falls Riera Erfolg hat und bleibt, könnte ich mir vorstellen,  dass man sich verstärkt auf dem spanischsprachigen Markt umschauen wird. Dann kommen vielleicht ein beinharter Verteidiger aus Südamerika und ein spielstarker 6er aus Spanien.
Ich bekomme wieder mehr Lust, mich auf TM zu belesen.
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Mein persönlicher Wunschkandidat wurde leider Ende Dezember schon woanders unter Vertrag genommen: Pellegrino Matarazzo. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil sein Start bei La Real äußerst gelungen ist. Seine Bilanz in der Bundesliga sieht ja auch nicht ganz so gut aus. Ehrlich gesagt hat er auf dem Papier ein ziemlich ähnliches Profil wie Dino, was zumindest auch für eine gewisse Fortsetzung der angestrebten Philosophie hätte sorgen können. Ehemaliger Co-Trainer von Nagelsmann, kommt menschlich sehr sympathisch rüber, arbeitet gerne und viel mit jungen Spielern, ist taktisch versiert, sprachlich bewandt und steht für eine offensive Ausrichtung der Mannschaft. Die Kritikpunkte waren dann auch öfters gleich, nämlich dass er vor allem die Defensive nicht stabilisiert bekommt. Von der Spielanlage war es meiner Erinnerung nach aber oft deutlich ansehnlicher als über weite Strecken unter Toppmöller.

Am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir aber, dass ihm sowohl in Stuttgart als auch in Hoffenheim die Spieler bedingungslos gefolgt sind, auch in Phasen, als es nicht so gut lief und Matarazzo die Mannschaft mal öffentlich angezählt hat. Normalerweise ist es ja eher so, dass zuerst die Mannschaft und dann die Verantwortlichen das Vertrauen in den Trainer verlieren, in diesem Fall standen beide Mannschaften aber laut allen Berichten explizit geschlossen hinter Matarazzo. Auch die jeweiligen Fans waren mehrheitlich traurig, als es zu den Entlassungen kam. Man muss dabei beachten, dass es zur damaligen Zeit sowohl in Stuttgart als auch in Hoffenheim jeweils extreme Querelen im Vereinsumfeld gab, welche die Arbeit erschwert haben.

Ich hätte das vor allem deshalb vielversprechend gefunden, weil sich beide Vereine (vielleicht nicht unbedingt zum jeweiligen Zeitpunkt) in einer ähnlichen sportlichen Range bewegen wie wir. Matarazzo ist es deshalb gewohnt, dass Jahr für Jahr Spieler entwickelt und auch wieder verkauft werden. Zudem finde ich die vorherige Erfahrung durchaus wichtig, durch die sich ein Trainer ja auch reflektieren und weiterentwickeln kann. In einem stabileren Umfeld, wo er das volle Vertrauen der Vereinsführung hat, hätte ich ihm deshalb durchaus einiges zugetraut. Ironischerweise hat er gerade in Stuttgart eine Phase gemeistert, als er fast ausschließlich auf unerfahrene Spieler setzen musste und keinen richtigen Stürmer zur Verfügung hatte.

Von den medial gehandelten Topfavoriten um Marco Rose, Edin Terzic und Roger Schmidt überzeugt mich ehrlich gesagt keiner so wirklich. Ich weiß natürlich, woher das kommt. Über Rose wurde zuletzt medial gesagt, dass ihn die Eintracht von allen Bundesligisten am meisten reizen würde und er hat genau wie Krösche und Hardung Berührungspunkte zum Spielstil von RB. Schmidt hat Krösche noch in Paderborn trainiert und war später mit ihm ein Trainerduo in Leverkusen. Und Terzic wurde schon 2021 nach dem Abgang von Hütter gehandelt.

Rose und Terzic sind letztendlich auf höherem Niveau als Toppmöller ebenfalls daran gescheitert, eine Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln, auch wenn es von den Ergebnissen her ganz gut aussah. Schmidt ist gerade erst einen neuen Job angetreten und hat uns glaube ich in der Vergangenheit schon zweimal abgesagt. Er zählt für mich genau wie Rose jetzt auch nicht unbedingt zu den großen Sympathieträgern. Da wäre mir Terzic noch am liebsten. Der hatte in Dortmund trotz des Abgangs von Haaland noch die beste Saison der letzten Jahre, wäre fast Meister geworden und hat in der darauffolgenden Saison immerhin das Finale der Champions League erreicht, auch wenn es dafür in der Liga nicht mehr so gut lief. Über knapp drei Spielzeiten gesehen ist der Schnitt von ziemlich genau zwei Punkten pro Spiel aber auch für Dortmunder Verhältnisse richtig gut und war vor allem immer sehr konstant ohne große Einbrüche.

Aus den unteren Ligen halte ich grundsätzlich Christian Titz, Christian Eichner oder auch Markus Kauczinski für gute und interessante Trainer, aber die stehen mit ihrer geringen respektive nicht vorhandenen Erstligaerfahrung natürlich einige Stufen zu tief in der Rangliste und werden kein ernsthaftes Thema sein. Selbiges gilt auch für im Profibereich noch sehr unerfahrenen Vincent Wager, Ralf Kettemann und Tobias Strobl.

Wirft man den Blick in die kleineren Ligen der Nachbarländer, kommen für mich eigentlich nur zwei Trainer halbwegs infrage. Das ist zum einen Mike Tullberg, der bei uns schon nach dem Aus von Glasner gehandelt wurde und aktuell in Dänemark einen guten Job macht, und zum anderen Didi Kühbauer, der schon seit Jahren auf all seinen Stationen erfolgreich ist, aber trotzdem noch nie außerhalb von Österreich als Trainer gearbeitet hat. Er war als Spieler immerhin auch schon mal in Deutschland unterwegs. Alle anderen Trainer wird man nur schwerlich aus den laufenden Verträgen bekommen oder haben vermutlich nicht das geforderte Niveau. Wobei Tullberg und Kühbauer auch erst jeweils diese Saison ihre Stelle angetreten sind und ein Wechsel deshalb nicht unbedingt wahrscheinlich ist.

Die ganz große Lösung Xabi Alonso halte ich für unrealistisch. Wenn man sich für einen ähnlichen Weg wie damals Leverkusen entscheidet, wäre dann aber tatsächlich Raúl nicht komplett abwegig. Er war jetzt genau wie Alonso mehrere Jahre bei einer zweiten Mannschaft eines großen Vereins tätig und hat als Spieler ebenfalls den Sprung nach Deutschland gewagt. Kann ich aber absolut null einschätzen, wie realistisch das ist und wofür Raúl als Trainer überhaupt steht.

Den hin und wieder ebenfalls genannten Ralph Hasenhüttl möchte ich lieber nicht sehen. Der hatte bei Southampton schon angekündigt, dass er anschließend als Trainer eigentlich aufhören möchte und den Eindruck hat er dann bei seiner folgenden Station in Wolfsburg auch erweckt. Und wehe, jemand kommt mir mit Sandro Wagner an. Den Selbstdarsteller will ich hier bitte nie in irgendeiner verantwortlichen Position sehen. Auch von einer etwaigen Rückholaktion Adi Hütters halte ich nichts. Nach dem damaligen Abgang ist die Stimmung im Umfeld dann gleich wieder im Keller, wie man das schon bei Armin Veh erlebt hat.

Wenn man sich gegebenenfalls mal auf dem internationalen Markt nach einem Trainer umschaut, der nicht unbedingt des Deutschen mächtig ist, wäre Stefano Pioli für mich ein heißer Kandidat. Ein sehr erfahrener Trainer, der in Italien schon bei zahlreichen kleinen wie großen Vereinen gearbeitet hat und dabei bis auf seine letzte Station bei der Fiorentina größtenteils erfolgreich war. Meiner Meinung nach würde er auch vom taktischen Ansatz und seinen Grundprinzipien sehr gut zur Eintracht und unserem Kader passen. Bevor er letztes Jahr nach Saudi-Arabien gegangen ist, meinte er aber öffentlich, dass er gerade Englisch lerne, es könnte also durchaus eine Sprachbarriere geben.

Er hat bei Milan schon mehrere Jahre auf höchstem Niveau trainiert und dabei bewiesen, dass er auch mit schwierigen Charakteren wie beispielsweise Ante Rebic, Hakan Calhanoglu oder vor allem Zlatan Ibrahimovic umgehen und diese taktisch gewinnbringend einbauen kann. Zudem ist er bekannt dafür, junge Spieler zu fördern und aufzubauen. Er hatte unter anderem einen großen Anteil an der Entwicklung von Rafael Leão, Théo Hernandez, Sandro Tonali oder Brahim Díaz, die unter ihm alle teilweise fast auf Weltklasseniveau agiert haben.  

Zu guter Letzt würde ich an dieser Stelle auch den feuchten Traum aller Hobbymanager nennen: Will Still. Der ist ja durchaus bekannt dafür geworden, dass er in seiner Jugend gerne den Football Manager gezockt und anschließend in sehr jungem Alter den Sprung zum echten Fußballtrainer geschafft hat. Nachdem seine beiden Interimsstationen in Belgien und auch seine drei Jahre in der Ligue 1 durchaus erfolgreich waren, ist er im rauen Umfeld der Championship jetzt erstmals auf die Nase geflogen. Ist aber natürlich trotzdem ein sehr interessanter Trainer, der mit Anfang 30 schon viel Profierfahrung mitbringt. Dass er fließend Französisch spricht, wäre bei unserer Kaderzusammenstellung sicher ein Vorteil, genauso dass er die belgische und französische Liga zwecks Spielereinschätzungen bestens kennt.
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DonGuillermo schrieb:

Wenn man sich gegebenenfalls mal auf dem internationalen Markt nach einem Trainer umschaut, der nicht unbedingt des Deutschen mächtig ist, wäre Stefano Pioli für mich ein heißer Kandidat.


Ein italienischer Trainer könnte das Defensivverhalten bestimmt verbessern.

Dann wäre ich aber für Enzo Maresca (https://www.transfermarkt.de/enzo-maresca/profil/trainer/53749). Der kann auch schon englisch.  Und spanisch. Und französisch. Er wird gelobt für taktisches Verständnis und Führungskompetenz, er kann Spieler verbessern und sich mit Autoritäten anlegen, das mag ich.
Gehaltstechnisch im oberen Regal. Wenn es aber darum geht, eine verunsicherte Mannschaft zu stabilisieren, wäre eine Investition in den Trainer eine Überlegung wert.  
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Herzlichen Dank an Dino Toppmöller. Ich wünsche ihm alles Gute.

Sportlich erfolgreich, die menschlichen Qualitäten sind ja schon benannt worden, auch die Identifikation mit dem Verein halte ich für echt.

Es gelingt uns (auch uns Fans)  nicht, einen Trainer langfristig zu unterstützen und wir verfallen in Aktionismus, wenn es mal nicht gut läuft.  

Diese Entlassung ist eine Enttäuschung. Abgezeichnet hat sie sich für mich unter anderem aufgrund der zuletzt bemerkbaren Dünnhäutigkeit von DT. Nach Außen sollte sich der Trainer als Führungsperson immer vor seine Mannschaft stellen.  Einen Spieler öffentlich zu kritisieren, weil er angeblich zu oft krank ist (Larsson) ist nicht hilfreich und ist ein Hinweis darauf, wie es im Trainer ausgesehen haben mag. Ein solches Verhalten hat massive Auswirkungen auf das Team. Wenn es sich dann gegen den Trainer stellt gerät der Vorstand Sport unter Zugzwang.

Ich hoffe, DT kann daraus lernen und sich weiter entwickeln. Vielleicht wäre es für ihn besser gewesen, nach den Erfahrungen als Co-Trainer erst einmal einen kleineren Verein übernommen zu haben, um zu reifen.

Ich hätte mir einen anderen Umgang  mit der aktuellen Krise gewünscht. Wenn der Trainer es nicht schafft, einen Abwärtstrend zu stoppen, der auch mit der Transferpolitik zusammenhängt, wird er entlassen.  Wenn der Vorstand Sport insgesamt gute Arbeit macht,  zumindest was, mit einer Ausnahme, den Sturm angeht, aber es nicht schafft, einen defensiven Mittelfeldspieler zu verpflichten, hat das zunächst keine Folgen.  Und das ist im Grunde auch in Ordnung, wenn es aufgearbeitet und verbessert wird. Fehler sind nicht zu vermeiden, wenn man Verantwortung trägt.  Aber welche Fehlerkultur hat der Verein? Den Druck nach unten durchzureichen, also den Trainer zum Sündenbock machen und entlassen, um die eigene Haut zu retten, ist nicht die Art des Umgangs, die ich mir vorstelle.



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Nächstes Spiel halt wieder 5:1