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Kirchhahn

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Kirchhahn schrieb:

Wir werden hier zusammen mit Leverkusen und Stuttgart genannt: Fedde Leysen - ein 22-jähriger, belgischer Innenverteidiger, der derzeit bei Saint Gilloise spielt.

danke, klingt spannend, insbesondere, weil er linksfuß ist.

als ich st gilles gelesen habe, habe ich schon befürchtet, dass das nicht billig würde, im link stand dazu folgendes:

Ablöseforderung: Angesichts des Interesses aus der Bundesliga wird erwartet, dass USG die Verhandlungen im Bereich von 15–20 Millionen Euro eröffnet. Die Seltenheit linksfüßiger Innenverteidiger auf dem Markt ist der Hauptgrund für diese Bewertung.
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Lattenknaller__ schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wir werden hier zusammen mit Leverkusen und Stuttgart genannt: Fedde Leysen - ein 22-jähriger, belgischer Innenverteidiger, der derzeit bei Saint Gilloise spielt.

danke, klingt spannend, insbesondere, weil er linksfuß ist.

als ich st gilles gelesen habe, habe ich schon befürchtet, dass das nicht billig würde, im link stand dazu folgendes:

Ablöseforderung: Angesichts des Interesses aus der Bundesliga wird erwartet, dass USG die Verhandlungen im Bereich von 15–20 Millionen Euro eröffnet. Die Seltenheit linksfüßiger Innenverteidiger auf dem Markt ist der Hauptgrund für diese Bewertung.


Ich bin drüber gestolpert und wollte den Spieler hier rein packen, glaube aber nicht, dass das so heiß ist, dass er einen eigenen Thread verdient. Es wird ein spannender Transfersommer mit viel Arbeit für MK - vielleicht poppt der Name dann wieder auf. Die Ablösefordrung halte ich nicht für einen Dealbreaker, da ja durchaus was reinkommen  könnte durch Verkäufe.
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Wir werden hier zusammen mit Leverkusen und Stuttgart genannt: Fedde Leysen - ein 22-jähriger, belgischer Innenverteidiger, der derzeit bei Saint Gilloise spielt.

https://www.fussballdaten.de/news/exklusiv-defensivspieler-wechselt-von-belgien-nach-deutschland-leysen-auf-dem-weg-in-die-bundesliga-29762581/

Profil:
https://www.transfermarkt.de/fedde-leysen/profil/spieler/660746
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[size=24]FR[/size]


US-Investor Textor will Eintracht kaufen – Bosse Hellmann und Krösche warnen

John Textor besitzt Klubs weltweit und will nach Frankfurt. Die Eintracht-Führung lehnt Multi-Club-Ownership ab. Eine ARD-Doku zeigt die Hintergründe.

https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/us-investor-textor-will-eintracht-kaufen-bosse-warnen-vor-strukturen-94265879.html

Es gibt eine Szene, die besonders schräg anmutet: Der US-Investor John Textor sitzt in seinem opulenten Eigenheim am Wasser in Florida und sagt: „Ich bin Eintracht-Fan. Ich bin der perfekte, leidenschaftliche Typ, der gerne in Deutschland investieren würde“, und er verweist auf eine angebliche deutsche Vergangenheit seiner Vorfahren: „Ich spreche die Sprache nicht. Aber mein Vater sagte: Du bist Deutscher. Also bin ich Deutscher.“ Und dazu noch ein vermeintlicher Deutscher, der sich vorgeblich auskennt im Herzen von Europa. John Textor, 60 Jahre alt, verweist auf die „Textorstraße mitten in Sachsenhausen“ – das passe also bestens mit ihm und der Eintracht.


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Neuester Wasserstand: BVB will ihn, wir nur noch mit Außenseiterchancen.

https://www.transfermarkt.de/bvb-sieht-eichhorn-als-ideallosung-auf-der-sechs-klares-signal-an-spielerseite/view/news/478131

Trotz seines jungen Alters werde Eichhorn zugetraut, sich auf Anhieb bei einem Top-Klub durchsetzen zu können. Der Poker um das Ausnahmetalent ist aber noch völlig offen. Zuletzt soll es ein Geheimtreffen zwischen Bayer Leverkusen und der Spielerseite in Berlin gegeben haben. Laut „Sky“ sind aus der Bundesliga zudem noch der FC Bayern und RB Leipzig im Rennen um Eichhorn, aus dem Ausland Manchester City sowie ein weiterer englischer und spanischer Klub. Die zuvor ebenfalls gehandelten Frankfurter haben der „Bild“ zufolge ob der namhaften Konkurrenz nur noch Außenseiterchancen.

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Spannender Absatz im Kicker – war mir nicht bewusst. Hätte ich draufkommen können, habe ich aber nicht drüber nachgedacht:

In der Fünf-Jahres-Tabelle seit der Saison 2021/22 steht Freiburg mit 251 Punkten in 165 Spielen als Fünfter sogar schon vor der Eintracht (241 Punkte, Platz 7). Ein beachtlicher Erfolg der stets bodenständig und besonnen wirtschaftenden Breisgauer.


Freiburg steht in dieser 5-JAhres-Wertung auch vor dem VFB Stuttgart.
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KICKER

https://www.kicker.de/kampf-um-platz-7-in-einer-tabelle-liegt-freiburg-schon-vor-frankfurt-1210289/artikel

Kampf um Platz 7: In einer Tabelle liegt Freiburg schon vor Frankfurt

Für Eintracht Frankfurt geht es in dieser Saison nur noch darum, Platz 7 über die Ziellinie zu retten. Dabei kommt es zum Fernduell mit dem SC Freiburg. Nicht zum ersten Mal lässt das Kräftemessen zwischen beiden Klubs den Puls schneller schlagen.

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Hecking wurde in der PK nach dem Spiel auf die Szene von Wimmer in der Anfangsphase angesprochen. Da sagte er: "Nach dem Spiel ist Timmy Chandler zu mir gekommen und sagte, dass er in dem Moment wusste, dass die Eintracht nicht verlieren würde." Hecking wollte damit erklären, was so eine Szene mit der Mannschaft macht.  

Fand ich ja ganz geil. Timmys psychologische Kriegsführung wird den VLF in die zweite Liga stürzen.
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Matzel schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Einmal haben wir unter seiner Leitung in Hoffenheim gewonnen.
Und einmal  hat der VFL zu Hause gegen Dortmund verloren.

Gutes Zeichen.


Sehe ich anders, das Gute für diese Saison hat er aufgebraucht.

Naheliegend!

Es hilft kein Weh und auch kein Ach, verpfeifen wird uns der Gerach.
Wolfsburg lässt noch 2 dahinter, bedankt sich bei dem  Nico Winter.
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Landroval schrieb:

Matzel schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Einmal haben wir unter seiner Leitung in Hoffenheim gewonnen.
Und einmal  hat der VFL zu Hause gegen Dortmund verloren.

Gutes Zeichen.


Sehe ich anders, das Gute für diese Saison hat er aufgebraucht.

Naheliegend!

Es hilft kein Weh und auch kein Ach, verpfeifen wird uns der Gerach.
Wolfsburg lässt noch 2 dahinter, bedankt sich bei dem  Nico Winter.


Da halte ich es lieber mit den Klassikern.

"Feiger Gedanken bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen, ängstliches Klagen
Wendet kein Elend, Macht dich nicht frei."

Goethe in  Lila
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wEdgE- schrieb:

Wunsch/Phantasie: 2:5


Mach lieber 2:6 evtl. ist das eine Tor in der Differenz ausschlaggebend
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AdlerNRW58 schrieb:

wEdgE- schrieb:

Wunsch/Phantasie: 2:5


Mach lieber 2:6 evtl. ist das eine Tor in der Differenz ausschlaggebend


Wird in der Endabrechnung wichtig.
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Aua....Und Götze wird morgen ganz groß aufspielen und Pässe a la Uwe Bein Spielen. Zur Halbzeit werden die Wölfe flehen, dass das Spiel doch so schnell wie möglich vorbei sein sollte, aber dann legen der über alles überragende Shkiri und Chaibi noch das dritte und vierte Tir hinterher. Dieter Hecking sagt ins Mikrofon: Wir würden heute völlig überrannt....
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DJLars schrieb:

Aua....Und Götze wird morgen ganz groß aufspielen und Pässe a la Uwe Bein Spielen. Zur Halbzeit werden die Wölfe flehen, dass das Spiel doch so schnell wie möglich vorbei sein sollte, aber dann legen der über alles überragende Shkiri und Chaibi noch das dritte und vierte Tir hinterher. Dieter Hecking sagt ins Mikrofon: Wir würden heute völlig überrannt....


Ja. Das rede ich mir genau so ein. Die Macht der Manifestation.
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Der hat in dieser Saison 7 Spiele innder 1. Liga gepfiffen. An zweien davon waren wir bzw. Golfsburg beteiligt.

Einmal haben wir unter seiner Leitung in Hoffenheim gewonnen.
Und einmal  hat der VFL zu Hause gegen Dortmund verloren.

Gutes Zeichen.

Die hauen wir weg.
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Ich gönne Freiburg und Mainz auch überhaupt nix und zwar diesmal wirklich aus purem Neid.
Mit ansehen zu müssen wie man europäisch souverän Auftritt erfüllt mich mit Wehmut.
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Fand es extrem bitter, dass wir an einem Sonntag gegen Manz gespielt haben, weil die am Donnerstag europäisch unterwegs waren. Übel.
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interessante Analyse. Danke dafür
Vielleicht liege ich auch falsch oder bin naiv:
Dass Krösche bspw über Pressberichte schmunzelt und/oder den Kopp schüttelt, ist mir klar, aber eine permanente Berichterstattung in eine Richtung halte ich auch für gefährlich für das gesamte Umfeld. Genau das sehe ich derzeit
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Tafelberg schrieb:

interessante Analyse. Danke dafür
Vielleicht liege ich auch falsch oder bin naiv:
Dass Krösche bspw über Pressberichte schmunzelt und/oder den Kopp schüttelt, ist mir klar, aber eine permanente Berichterstattung in eine Richtung halte ich auch für gefährlich für das gesamte Umfeld. Genau das sehe ich derzeit


Das sehe ich tatsächlich auch. Klar, manche Dinge laufen gerade unglücklich, aber die schiere Masse an wirklich nicht gut gemachten Artikeln, die alle in die gleiche Richtung gehen, ist völlig überzogen. Und dient IMO dem Hochhalten der Klickzahlen und nicht der (objektiven) Berichterstattung über die Eintracht.
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Kirchhahn schrieb:

Henk schrieb:

bils schrieb:

Brodo schrieb:

Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt  werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen,  oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.

Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?

danke für diesen einwurf.
denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt?
es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten.
was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.

gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.

konkret zur sache:
ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm.
albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.


An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.

Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt.  Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.

Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).

transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.

Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft.  Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.

Das führt dazu, dass viel "kalt" geschrieben wird. Also vom Schreibtisch aus. Da werden einfach Interviews und Daten interpretiert und bekannte Dinge neu zusammengemischt. Hier mal drei Beispiele für Artikel, bei denen ich davon ausgehe, dass sie kalt geschrieben wurden und bei denen ich den Zeitaufwand auf jeweils zwei Stunden schätze:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/reizthema-can-uzun-so-brisant-ist-die-lage-um-das-eintracht-juwel-zr-94255182.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/erntet-unmut-im-klub-albert-riera-kritisiert-can-uzun-oeffentlich-und-94250270.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/can-uzun-denkt-an-eintracht-abschied-erster-top-klub-beisst-an-zr-94251675.html

Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.

Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich.  Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".

Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind:
"Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an."
"Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt."
Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.

Danke für die ausführliche Zusammenfassung, rückt einiges gerade.
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Um das klarzustellen: Ich will damit keine Aufstellungen, Einwechslungen, Spielweisen oder Interviews rechtfertigen. Würde mir auch wünschen, manches würde anders/besser laufen. Aber ich sehe persönlich das Problem, dass wir Zeitungsartikel, in denen kaum Mühe oder News stecken, viel zu ernst nehmen. Die Zeitungen leben von Aufmerksamkeit und Klicks und das wird generiert – zur Not eben künstlich.
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bils schrieb:

Brodo schrieb:

Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt  werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen,  oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.

Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?

danke für diesen einwurf.
denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt?
es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten.
was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.

gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.

konkret zur sache:
ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm.
albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.
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Henk schrieb:

bils schrieb:

Brodo schrieb:

Da wird seit Wochen davon geraunt, dass es mannschaftsinterne und vereinsinterne Irritationen gäbe, ohne dass dazu Ross und Reiter genannt  werden. Das empfinde ich persönlich also absolut unseriös. Eigentlich eine Frechheit! Entweder man liefert endlich Fakten und Aussagen aus der Mannschaft und dem inneren Kreis des Vereins, um solchen Aussagen zu stützen,  oder man unterlässt diese tendenziöse Berichterstattung.

Die Journalisten können ja schlecht ihre Quellen nennen. Wäre das seriös?

danke für diesen einwurf.
denn: werden in den medien, die über politisches tagesgeschehen berichten, ständig die quellen der journalisten genannt?
es ist ein basic von journalisten im hintergrund quellen aufzutun dann einordnend zu berichten.
was würde passieren, wenn journalisten ständig ihre quellen nennen würden? dass dies nicht lange funktionieren kann sollte schnell klar sein.

gleichzeitig öffnet es natürlich wege, dass man als journalist ohne quellenangabe eigene poitik machen kann. hier muss jeder selbst entscheiden, wieviel misstrauen er medien generell und bestimmten journalisten im besonderen entgegenbringt.

konkret zur sache:
ingo durstewitz bekleckert sich hier wirklich nicht mit ruhm.
albert riera liefert allerdings auch zuverlässig material.


An dieser Stelle würde ich gerne einhaken, weil ich seit Jahrzehnten in der Branche arbeite. Meiner Meinung nach ist vielen Fans noch nicht klar, auf welch unterirdischem Niveau 99 Prozent der veröffentlichten Fußballartikel sind und wie niedrig der News-Wert tatsächlich ist. Und mit welchen sprachlichen Mitteln gearbeitet wird, um das zu verschleiern.

Das trifft auch auf die Produkte der Ippen-Gruppe zu - also in unserem Fall vor allem die Frankfurter Rundschau . Bei Ippen gibt es das Konzept des "Content kuratierens", so wird es zumindest von Redakteuren, die dort arbeiten, genannt.  Dahinter stehen zwei Dinge. Erstens erhalten alte Artikel neue Überschriften, Teaser, manchmal Bilder und ein neues Datum, um Suchmaschinen vorzugaukeln, es handle sich um neue Artikel. Deswegen kann es passieren, dass der gleiche Artikel unter zwei Überschriften bei Google auftaucht und auch veraltet sein kann.

Zu diesem "Content kuratieren" gehört auch, dass Inhalte anderer Zeitungen übernommen werden. Etwa die Bild-Aussage, dass Uzun unzufrieden sei. Und daraus wird dann ein Artikel gestrickt, der aussieht, als sei er ein Original. Irgendwo steht in einem Nebensatz "wie Bild meldet" und dann folgen noch mindestens 499 Wörter (500 Wörter gilt als Grenze, um bei Google Discover gelistet zu werden).

transfermarkt.de reizt dieses Konzept IMO extrem aus, aber das ist dort systemimmanent.

Daneben gibt es bei Ippen (wie bei allen anderen Medienunternehmen) klare Klickzahlziele, die sich auf die einzelnen Redakteure herunterbrechen lassen. Diese Ziele werden mal mehr mal weniger offensiv an die Redakteure kommuniziert. Je nachdem, wie es läuft.  Ich weiß von Ippen-Redakteuren (nicht in Frankfurt), deren Vorgabe es war, täglich fünf Artikel zu produzieren, die Untergrenze waren drei.

Das führt dazu, dass viel "kalt" geschrieben wird. Also vom Schreibtisch aus. Da werden einfach Interviews und Daten interpretiert und bekannte Dinge neu zusammengemischt. Hier mal drei Beispiele für Artikel, bei denen ich davon ausgehe, dass sie kalt geschrieben wurden und bei denen ich den Zeitaufwand auf jeweils zwei Stunden schätze:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/reizthema-can-uzun-so-brisant-ist-die-lage-um-das-eintracht-juwel-zr-94255182.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/erntet-unmut-im-klub-albert-riera-kritisiert-can-uzun-oeffentlich-und-94250270.html
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/can-uzun-denkt-an-eintracht-abschied-erster-top-klub-beisst-an-zr-94251675.html

Um irgendwelchen Spielern in den Mund zu legen, sie seien unzufrieden und denken an einen Wechsel, reicht es schon, wenn irgendjemand aus dem weiteren Umfeld des Spielers seinen Unmut auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo kundgetan hat.

Und es gibt einen Unterschied, die Quelle nicht zu nennen, weil man sie schützen möchte, und die Quelle nicht zu nennen, weil sie von Lesern als lächrlich wahrgenommen werden würde. Besonders im Fußball-Journalismus ist in vielen Fällen Letzteres der Fall. Als Redakteur, der viel Zeit damit verbringt, Content zu kuratieren, verwässere ich mir doch die wenigen exklusiven Infos, die ich habe, nicht vorsätzlich.  Eben weil viel kalt vom Schreibtisch aus verfasst wird. Fliegt einem Journalisten dann eine Quelle zu, wird zumindest eingegrenzt, wo sie herkommt. Also etwa: "Wie im Kabinentrakt zu hören ist" oder "Wie Verantwortliche bestätigen".

Die einzigen zwei Aussagen aus dem Bild-Bericht über Uzun, die vermeintlich nicht kalt nur vom Schreibtisch aus getätigt sind, sind:
"Nach BILD-Informationen kam dieser Riera-Angriff bei Uzun – wenig überraschend – überhaupt nicht gut an."
"Nach BILD-Informationen ist Uzun deshalb jetzt sogar schon so weit, dass er an einen Abschied im Sommer denkt."
Ob das jetzt von Quellen kommt, die so klar identifizierbar sind, dass man nicht einmal eine Eingrenzung vornehmen darf oder ob es Quellen sind, die der Leser eher lächerlich finden würde, kann ja jeder selbst beurteilen. Auch, ob das Aussagen sind, die eine News wert sind.
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Beim Fußballgott, ich habe so Angst vor diesem Spiel. Ganz Fußballdeutschland wünscht sich einen Abstieg von dem Club und jetzt sollen wir dazu beitragen. Das kann nur schiefgehen.

Ich kann mich noch dran erinnern, dass der BVB im Jahr 2013 Hoffenheim in die zweite Liga hätte schießen können, dann aber 1:2 verlor. In Dortmund!!! Das werfe ich einem Kumpel, der fußballerisch ein wenig verwirrt ist und für Dortmund jubelt, heute noch vor.

Aber: Wir sind die Diva. Und gerade weil aktuell fast nur rumgemotzt wird und alle eine Niederlage erwarten, hauen wir die auswärts weg. 0-4 - fertig aus. Der VFL knüpft nicht an die erste Halbzeit gegen Leverkusen an, sondern macht direkt mit der 2. Halbzeit weiter.

Zetterer
Amenda - Koch - Theate
Knauff - Larsson - Hjolund - Brown
Götze
Burkardt - Kalimuendo

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Ich weiß, ich weiß, alles scheizze außer Frankfurt. Aber ich freue mich ernsthaft für Freiburg und Mainz. Finde es toll, wenn andere Mannschaften außer Bayern (und punktuell Dortmund) europäisch glänzen und diese Wettbewerbe ernst nehmen und mit Emotionen beleben. Wenn wir es schon aktuell nicht können. Und ich freue mich auch für beide Verien ganz unabhängig von der Fünfjahres-Wertung.

Und selbst durch die Frankfurt-Brille: Die sollen möglichst weit kommen, damit die im Endspurt Körner lassen.
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Ich möchte noch einmal auf die Kritik an Riera eingehen, die in den letzten Tagen geäußert wurde. Ich mache das noch vor den anstehenden Spielen, damit nachher keiner sagt, dass ich das nur poste, falls wir jetzt wieder Spiele gewinnen sollten. Ich bin von den Dingen, die ich schreibe, vollkommen überzeugt.

Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.

Kritik an der Rhetorik des Trainers

Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.

Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.

Berichte über interne Zweifel

Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.

Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.

Kritik an der trainingsfreien Woche

Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.

Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?

Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.

Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung

Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.

Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.

Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.

Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.

Kritik an den Standards

Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.

Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.

Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.

Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.

Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor

Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.

Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.

Fazit

Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
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Vielen Dank für den tollen Post @DonGuillermo. Nicht nur inhaltlich, sondern auch, was die Art der Diskussion angeht. Wirklich toll, eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung zu lesen.
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Zetterer
Amenda - Koch - Theate
Baum  -  Chaibi   -  Larsson  -  Brown
Götze
Burkardt - Kalimuendo


Wir gewinnen 3-0
Götze mit zwei Vorlagen und einem Tor.
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Sender-Empfänger-Problem. Gemeint war: FC-Auswärts-Dauerkarteninhaber haben ihre Karte an andere FC-Fans weitergegeben, weil sie den Trip nicht machen wollen. Dauert ihnen zu lang. Das ist ja ein 5-Tages-Ritt auf Ziegenböcken.