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Nuriel_im_Exil

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Auf Friedhelm, das klappt noch *polier*
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jaaaaaa, so muss ein Übergang in die Pause sein

Hoffentlich gibt das De Guzman Auftrieb
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Meine Güte sind die Hosen voll...
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Blödes Gegentor, aber danke an die Eintrachtfans mit den Bengalos, welche ein Geisterspiel im nächsten Auswärtspiel produziert haben...
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Vael schrieb:

Blödes Gegentor, aber danke an die Eintrachtfans mit den Bengalos, welche ein Geisterspiel im nächsten Auswärtspiel produziert haben...


Das war der Plan.
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Haller rein und 3:2 bitte jetzt
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lächerlich, wie kann man so blöd sein. Bei der Parade vonn Trapp schon allesamt. zu passiv und jetzt wieder. Und das mit einem Mann mehr...
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Gacinovic heute mit starkem Spiel. Gute Ideen und engagiert.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Gacinovic heute mit starkem Spiel. Gute Ideen und engagiert.


Ja, nur leider wie üblich mit quasi Null Ertrag aus immer gleichen Gründen
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Brodowin schrieb:

Warum hat Langholz eigentlich so einen schlechten Ruf? Ernstgemeinte Frage.


Ich behaupte einfach mal, dass das eine Spielweise vergangener Tage ist. Heutzutage sehnt man sich ja nach dem Kombinationsspiel Barcelonas & Co.
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LeRoyale schrieb:

Brodowin schrieb:

Warum hat Langholz eigentlich so einen schlechten Ruf? Ernstgemeinte Frage.


Ich behaupte einfach mal, dass das eine Spielweise vergangener Tage ist. Heutzutage sehnt man sich ja nach dem Kombinationsspiel Barcelonas & Co.


Dieses... Kombinationsspiel spielen nur die, die hohe Kunst des Langholz nicht zu beherrschen wissen.
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Um neben dem Willkommensthread nun auch ein Diskussionsstrang zu haben, sei dieser hier für Almamy Touré eröffnet. Viele haben ihn vermutlich noch gar nicht so auf dem Schirm gehabt, außer natürlich die ganz ausgewiesenen Fußballfachmänner und Fachfrauen dieses Forums, ehe kürzlich die Meldung einging, wonach sich die Eintracht mit einem talentierten und gleichzeitig erfahrenen Fußballer  aus Mali verstärkt hat. Daher umso spannender, wie sich unser Neuzugang entwickelt. Dürfte Gesprächsstoff geben, oder? Bevor es hier aber hitzig wird, bieten sich zunächst ein paar entspannte Klänge aus Tourès Geburtsland an.

Irgendwo im Süden Marokkos soll es ein Schild geben, welches seit Jahrhunderten den ortsansässigen Karawanen-Führern den Weg nach Mali weist. „Tombouctou 52 jours“ steht auf diesem Schild geschrieben. Zwei Wörter und eine Zahl. Eine schlichte Botschaft also, möchte man meinen. Und doch strahlt dieser kurze, sachdienliche Hinweis etwas Gigantisches, geradezu Brutales aus. Denn er besagt nichts geringeres als: Wer sich von hier, bis nach Mali aufmachen will, muss 52 Tage bei brennender Hitze und ungemütlichen Nächten durchstehen. Wer sich von hier nach Mali aufmacht, muss Trinkwasser für 52 Tage dabei haben, darf keine Angst vor Sandstürmen haben, muss damit rechnen unterwegs keinerlei Infrastruktur anzutreffen, muss eine Vorliebe für karge Landschaften haben und sollte es tunlichst vermeiden, unterwegs krank zu werden oder sich von irgendeinem gefährlichen Tier beißen oder stechen zu lassen. Wer sich auf diesen Weg macht, sollte sich sicher sein, seine Probleme selber regeln zu können, denn auf Hilfe hoffen, ist dort draußen ein sinnloses Unterfangen. Wer sich auf diesen Weg macht, sollte mindestens  Vertrauen in Mensch und/oder Kamel mitbringen. Denn es gilt nichts Geringeres, als die gigantische Sahara einmal zu kreuzen. Kein Unterfangen  für Angsthasen, so viel steht fest.

Gut möglich, dass dieses schlichte aber eindrückliche Hinweis-Schild dort unten, im Süden Marokkos dazu beigetragen hat, dass Timbuktu und damit das Land Mali zu einem  Synonym für einen abgeschiedenen, geradezu  unerreichbaren Ort wurden. Dort wo Buxtehude nicht mehr ausreicht, muss im alltäglichen Sprachgebrauch  Timbuktu her halten.  Es bedarf auf jeden Fall einem großen Aufwand, ehe man jenes mystische Land erreicht und ehe einem Amadou & Mariam endlich „Welcome to Mali“ entgegen schmettern.

Umso erstaunlicher und vor allem umso erfreulicher, dass ein talentierter Fußballspieler aus diesem entlegenen Reich den Weg nach Frankfurt am Main gefunden hat. Natürlich sei an dieser Stelle eingeräumt, dass unser neues Fußball-Juwel nicht aus Timbuktu stammt, sondern in der Hauptstadt Bamako, südlich der Sahara geboren wurde. Am 28.04.1996 kam er dort zur Welt. Somit ist Almamy Touré vermutlich eher mit allen Wassern des Niger-Stroms gewaschen, als mit Sahara-Sand zwischen den Zehen aufgewachsen. Mit dem Leben an einem Fluss im Binnenland ist er jedenfalls vertraut und vielleicht hilft es ihm, sich in der Stadt am Main gut einzuleben. Wenngleich sich das Leben in Bamako sicherlich doch in einigen Bereichen deutlich von dem in der Mainmetropole unterscheidet. Zahlreiche im Netz verfügbare Videos, die in ihrer Aufmachung bisweilen etwas unorthodox daherkommen, vermitteln dennoch einen Eindruck von diesem entfernten Ort, in dem Touré geboren wurde. Aber natürlich wurde Almamy Touré auch nicht direkt vom Niger-Ufer an den Main gespült.

Über einige Umwege gelangte er vom Niger-Strom in eine Banlieue von Paris, bis es ihn schließlich - in immer noch jungen Jahren - an die Sonnenküste des Mittelmeers, die auch als azurblaue Küste bezeichnet wird, zog. Ein Landstrich, an dem es sich gut leben lässt. Er wurde in den vergangenen Jahren in Frankreich, besser gesagt in Monaco, zum Fußballer ausgebildet. Er durchlief dort die Jugendmannschaften und schaffte in jungen Jahren den Sprung ins Profi-Team. Trotz seines geringen Alters verfügt er dadurch über ein beachtliches Maß an Erfahrung, auch in internationalen Spielen.  Neben zahlreichen Einsätzen in der französischen Ligue 1, absolvierte  er  10 Spielen in der  Champions League und in 2 in der Europa League. Darunter z.B. das Hin- und Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales 2017 gegen Borussia Dortmund über jeweils 90 Minuten.
Es ist also nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass er zu den Leistungsträgern, mindestens aber zum Stammpersonal eines Champions-League-Vereins zählte.


Man darf sehr gespannt sein, wie sich Touré in Frankfurt einlebt und ab wann er seine vorhandenen PS in der Bundesliga auf die Straße bringen kann. Über den Gehalt von Angaben  des Internetportals transfermarkt.de darf man sicher streiten, aber er wird dort mit einem „Marktwert“ von 8,00 Mio. € geführt. Umso erstaunlicher, dass es den Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht gelungen sein soll, ihn für deutlich weniger Geld dauerhaft an den Verein zu binden, nach allem was man so liest.

Als ausgebildeter Innenverteidiger, der auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden kann, scheint er in jedem Falle genau das Anforderungsprofil zu erfüllen, welches die Eintracht in der kräftezehrenden Rückrunde und vermutlich auch darüber hinaus benötigt. Mit Vorfreude kann man darauf blicken, wie die Entwicklung weiter geht und was über ihn in Zukunft geschrieben und diskutiert wird. Stand jetzt deutet einiges darauf hin, dass der SGE ein dicker Fisch ins Netz gegangen ist.

Gut, dass er da ist, der Almamy.
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Brodowin schrieb:
Stand jetzt deutet einiges darauf hin, dass der SGE ein dicker Fisch ins Netz gegangen ist.



Noch n'dicka Fisch?

Klinngt gut... Stand jetzt
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Sollen den endlich kaufen. Das noch nicht bezahlt wurde macht mich nervös. Nicht das man es noch versemmelt. Also Fredi zahl bitte
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planscher08 schrieb:

Sollen den endlich kaufen. Das noch nicht bezahlt wurde macht mich nervös. Nicht das man es noch versemmelt. Also Fredi zahl bitte


Ob man alle Faxgeräte nochmal auf Funktionalität prüfen sollte?
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Starker Beginn von uns bisher. Hoffe die Jungs belohnen sich bald
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BwBavar schrieb:

Starker Beginn von uns bisher. Hoffe die Jungs belohnen sich bald


Die Chancenverwertung muss heute halbwegs stimmen und zwar bald, sonst wird es schwer
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und ich kann das Spiel nur hören, weil die Sch*** Telekom meinen Anschluss nicht hinbekommen kann
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Ich finde Rebic und Rode zusammen ist einfach Stress pur!
So geil!
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FrankenAdler schrieb:

Ich finde Rebic und Rode zusammen ist einfach Stress pur!
So geil!


Stress pur für den Gegner ist der Plan
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hbh64 schrieb:

Da mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Labbadia schafft es immer wieder, eine Mannschaft kurzfristig zu pushen, das hält aber meistens nicht lange. Spätestens nach 3,4 Spielen in der Rückrunde sollte das wieder vorbei sein.



Hahaha.
Erstmal ärgerte ich mich, als ich gelesen hatte das WOB uns jetzt sogar überholt.
Aber mir ging das gleiche wie Dir Durch den Kopf, als ich den Namen Labbadia las.
Denke auch in der Rückrunde brechen die irgendwann ein.
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Hyundaii30 schrieb:

hbh64 schrieb:

Da mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Labbadia schafft es immer wieder, eine Mannschaft kurzfristig zu pushen, das hält aber meistens nicht lange. Spätestens nach 3,4 Spielen in der Rückrunde sollte das wieder vorbei sein.



Hahaha.
Erstmal ärgerte ich mich, als ich gelesen hatte das WOB uns jetzt sogar überholt.
Aber mir ging das gleiche wie Dir Durch den Kopf, als ich den Namen Labbadia las.
Denke auch in der Rückrunde brechen die irgendwann ein.



Spätestens wenn es wieder an die Spielerfrauen geht...
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Nuriel_im_Exil schrieb:

cm47 schrieb:

Mal gespannt, wer noch Heimweh hat....


Emre Can darf gerne anklopfen..


2013 wollte den hier (fast) keiner haben
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Mainhattener schrieb:

Nuriel_im_Exil schrieb:

cm47 schrieb:

Mal gespannt, wer noch Heimweh hat....


Emre Can darf gerne anklopfen..


2013 wollte den hier (fast) keiner haben


Wenn das der einzige Gegenargument wäre, würde ich es schweren Herzens in Kauf nehmen.
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Sorry, mit Rückkehrern hab ich so meine Probleme, aber gottseidank muß ich das nicht beurteilen und verantworten.
An Rückkehrwilligen scheints ja kein Mangel zu geben, das spricht ja eher für die Eintracht und das der Weggang vielleicht doch nicht die beste Idee war.
Mal gespannt, wer noch Heimweh hat....
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cm47 schrieb:

Mal gespannt, wer noch Heimweh hat....


Emre Can darf gerne anklopfen..
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Ich konnte mich übrigens weder mit Prince und schon gar nicht mit Bobic anfreunden, aber ich habe zum Glück keine Ahnung und auch keine Verantwortung bei der SGE.
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Nuriel_im_Exil schrieb:

Das Risiko ist überschaubar.



       

Mag sein, das das Risiko überschaubar ist, richtig anfreunden könnte ich mich damit nicht....
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cm47 schrieb:

Nuriel_im_Exil schrieb:

Das Risiko ist überschaubar.



       

Mag sein, das das Risiko überschaubar ist, richtig anfreunden könnte ich mich damit nicht....


Ich hätte auch gerne einen wie Rode, 18 Jahre jung, voll im Saft, ohne Verletzungshistorie, für umme und mit 5-Jahresvertrag. Bevor aber gar keiner kommt nehme ich im Winter auch das.

Ich hoffe aber, dass wir noch im Winter mit jemandem überrascht werden, mit dem keiner rechnet.
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Scheiß Schummelsburg
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Bin eigentlich auch nicht begeistert, aber da man ja einen weiteren deutschen Spieler braucht, ist es meiner Meinung nach vertretbar.
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Wenn man ihn mit sehr günstigen Konditionen weitgehend risikolos bekommen kann, kann man es auch versuchen. Von der Spielanlage passt er sowas von Haargenau in Hütters Spielweise, dass wir hier eigentlich nur gewinnen können.

Und wenn es nicht klappt, klappt halt nicht. Das Risiko ist überschaubar.