
pipapo
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pipapo
Nach dieser Logik sind die Veranstalter des Licher Cups also nicht mehr zurechnungsfähig?
@niemiec & propain
Nein, verdeutlicht es nicht.
Anstatt die Darreichung einer Decke sollte man zum Vergleich lieber eine langjährige Haftstrafe mit (so vermute ich mal) anschließender Sicherheitsverwahrung heranziehen.
Die Decke bekam er nicht für die Kindesmisshandlung. Da vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Und noch eine Mutmaßung hinterher: Hätte man ausschließen können, dass er vom Dach springt, wäre man anders vorgegangen.
Zum eventuell aufkommenden "das hätte er nur verdient gehabt" oder "hätte er sich halt den Tod auf dem Dach geholt" erwidere ich: Das Mädchen hat es verdient miterleben zu dürfen wie er abgeurteilt und jahrelang eingesperrt sein wird.
Hat aber irgendwie alles nichts mit dem Thema zu tun.
Nein, verdeutlicht es nicht.
Anstatt die Darreichung einer Decke sollte man zum Vergleich lieber eine langjährige Haftstrafe mit (so vermute ich mal) anschließender Sicherheitsverwahrung heranziehen.
Die Decke bekam er nicht für die Kindesmisshandlung. Da vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Und noch eine Mutmaßung hinterher: Hätte man ausschließen können, dass er vom Dach springt, wäre man anders vorgegangen.
Zum eventuell aufkommenden "das hätte er nur verdient gehabt" oder "hätte er sich halt den Tod auf dem Dach geholt" erwidere ich: Das Mädchen hat es verdient miterleben zu dürfen wie er abgeurteilt und jahrelang eingesperrt sein wird.
Hat aber irgendwie alles nichts mit dem Thema zu tun.
Nein, du hast mich sicherlich nicht aus der Ruhe gebracht.
Ich habe kritisiert, dass du eine andere Herangehensweise an die Problematik gleich damit abbügelst, dass du sie als vernachlässigbar angesichts des Halbzeitboykotts darstellst, da dieser bereits in den Medien behandelt wird und mehr Menschen betrifft.
Das setzt ja aus deiner Sicht voraus, dass alle die mit dem politischen Weg erreicht werden können, bereits durch die Aktion am Samstag informiert sind.
Ist das realistisch?
Ich habe kritisiert, dass du eine andere Herangehensweise an die Problematik gleich damit abbügelst, dass du sie als vernachlässigbar angesichts des Halbzeitboykotts darstellst, da dieser bereits in den Medien behandelt wird und mehr Menschen betrifft.
Das setzt ja aus deiner Sicht voraus, dass alle die mit dem politischen Weg erreicht werden können, bereits durch die Aktion am Samstag informiert sind.
Ist das realistisch?
Ich finde es eher lobenswert, wenn jemand hergeht und sich aktiv politisch einsetzen will für die Belange anderer.
Mir ist das jedenfalls lieber als die hier so üblichen "Politiker sind faule Idioten" Sprüche.
Warum also gleich im Keim ersticken was wenigstens ein Zeichen ist?
Oder sollen jetzt nur noch afrikanische Krisengebiete (kommunal)politisch behandelt werden dürfen?
Mir ist das jedenfalls lieber als die hier so üblichen "Politiker sind faule Idioten" Sprüche.
Warum also gleich im Keim ersticken was wenigstens ein Zeichen ist?
Oder sollen jetzt nur noch afrikanische Krisengebiete (kommunal)politisch behandelt werden dürfen?
@Karsten
Also hier hast du meine persönlich Definition der Aktion.
Mein Protest richtet sich gegen die Richtlinien zur Handhabung von Stadionverboten, die Willkür zu viel Spielraum lassen und auch gegen die (Un)Verhältnismäßigkeit bezüglich der Dauer verhängter SV, sowie der Rücknahme(voraussetzungen) zu Unrecht verhängter SV. Hier speziell in Fällen eingestellter Ermittlungsverfahren.
Die Unterteilung in der Diskussion in gerechtfertigt bzw ungerechtfertigt dient meiner Meinung nach der vereinfachten Diskussion, die nun wirklich in großen Teilen weg von einer ernsthaften Aueinandersetzung ist. Und das gilt für beide Seiten.
Was ist daran nicht nachvollziehbar?
Also hier hast du meine persönlich Definition der Aktion.
Mein Protest richtet sich gegen die Richtlinien zur Handhabung von Stadionverboten, die Willkür zu viel Spielraum lassen und auch gegen die (Un)Verhältnismäßigkeit bezüglich der Dauer verhängter SV, sowie der Rücknahme(voraussetzungen) zu Unrecht verhängter SV. Hier speziell in Fällen eingestellter Ermittlungsverfahren.
Die Unterteilung in der Diskussion in gerechtfertigt bzw ungerechtfertigt dient meiner Meinung nach der vereinfachten Diskussion, die nun wirklich in großen Teilen weg von einer ernsthaften Aueinandersetzung ist. Und das gilt für beide Seiten.
Was ist daran nicht nachvollziehbar?
MainKinzig-Adler schrieb:
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mannschaft eine Trotzreaktion zeigt und ihr es mit eurem Boykott nicht verursacht, dass gegen Bielefeld nicht gewonnen wird
Ist es nicht ziemlich absurd, eine mögliche Niederlage dem Boykott anzulasten?
Das ist emotionale Erpressung. So als ob es allen egal wäre einfach draussen zu bleiben.
Kann die Mannschaft nur gewinnen wenn die Kurve gefüllt ist? Also wirklich...das darf nicht dein Ernst sein.
Zudem wirfst du den Ultras einseitige Stellungnahmen vor, bei der AG ziehst du so etwas gar nicht in Betracht..
Wo ist da die goldene Mitte in der vermutlich die Wahrheit liegt?
Du bist nicht kritischer als andere die die Gegenmeinung einfach inakzeptabel finden. Du nimmst auch nur unreflektiert zur Kenntnis was du vorgesetzt bekommst. Jedenfalls das was sowieso deiner Meinung entspricht.
Wenn diejenigen die die Aktion ablehnen sich mit den Hintergründen vertraut machen würden (und dazu gehört mehr als nur eine der Stellungnahmen durchzulesen) und die Befürworter mal von dem Stereotyp "wer nicht dafür ist, ist kein Fan" weg kämen, dann hätten wir hier tatsächlich eine Basis für eine sachliche Diskussion.
Andererseits hilft es ja nichts, da niemand gewillt ist sich daran zu halten.
Andererseits hilft es ja nichts, da niemand gewillt ist sich daran zu halten.