
reggaetyp
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SGE_Werner
Ich frage mich gerade eher, was jetzt dieser Liveticker bringen soll... Das ist ja nicht Sinn eines Diskussionsforums. Wenn nicht, fass es doch später noch mal alles in einem Beitrag zusammen, aber wenn es ein Schwurbler-Taten-SaW werden soll, dann ist das hier m.E. nicht der richtige Ort.
SGE_Werner schrieb:
Ich frage mich gerade eher, was jetzt dieser Liveticker bringen soll... Das ist ja nicht Sinn eines Diskussionsforums. Wenn nicht, fass es doch später noch mal alles in einem Beitrag zusammen, aber wenn es ein Schwurbler-Taten-SaW werden soll, dann ist das hier m.E. nicht der richtige Ort.
Naja, du schreibst hier ja auch als Chronist WM-Quali Ergebnisse rein, die jeder auf kicker.de oder sonst wo nachlesen kann.
Ist okay, ich lass es, interessiert eh nicht.
reggaetyp schrieb:
Naja, du schreibst hier ja auch als Chronist WM-Quali Ergebnisse rein, die jeder auf kicker.de oder sonst wo nachlesen kann.
Nur, dass wir im AV und im NT m.E. eine andere Situation haben als im D&D (Ein Link ist keine Diskussionsgrundlage).
Man kann das auch gesammelt in paar Stunden verlinken, das ist meine Meinung, statt alle 5 Minuten einen neuen Link zu posten. Nur darum ging es mir RT.
reggaetyp schrieb:
Entschuldige, aber wäre ich jetzt schwarz, schwul oder divers, würde ich mich von dir verarscht fühlen.
Ah, die emotionalisierte Empörung. Das ist dann das Instrument, mit dem Du immer um die Ecke kommst. Das Wort "verarscht" darf auch bei keiner Diskussion fehlen. Sich dann aber über FA bzgl. Diskussionsstil aufregen.
Grundsätzlich war der Vergleich natürlich provokant, aber wer bestimmt denn, wer marginalisiert ist und wer nicht? Anscheinend legst Du den Wertekanon und die Definition immer selbst für alle als gemeingültig fest. Und festigst Du nicht selbst mit der ständigen Betonung auf eine Marginalisierung und auf eine Sonderrolle einer bestimmten Personengruppe nicht eben diese Marginalisierung?
Die meisten Homosexuellen und Dunkelhäutigen, die ich kenne, kommen übrigens mit Witzchen bestens zurecht. Die machen nämlich auch Witze über Hellhäutige oder Heteros. Und darüber kann ich dann auch lachen, wenn die Witzchen gut sind.
Du stellst ständig Prinzipien auf, RT, an die Du Dich, wenn man sie konsequent auf alle anwendet, eben selbst nicht hältst.
reggaetyp schrieb:
Und dann seinen Standpunkt ändert oder auch nicht.
Wann hast Du eigentlich mal jemals einen Standpunkt Deinerseits hier geändert?
Werner. Seufz.
Um die letzte Frage zu beantworten:
Ja. Bei den Grünen, bei Karl Lauterbach, um nur zwei Themen zu nennen.
Wer bestimmt, wer marginalisiert ist, und was okay ist, das bestimmen eben diese.
Und ich hab auch Freunde, mit denen ich darüber Witze machen kann.
Weil sie mich kennen, und ich sie.
Das ist doch was ganz anderes, als das als Fernsehmoderator oder -kommentator in der Öffentlichkeit zu machen.
Um die letzte Frage zu beantworten:
Ja. Bei den Grünen, bei Karl Lauterbach, um nur zwei Themen zu nennen.
Wer bestimmt, wer marginalisiert ist, und was okay ist, das bestimmen eben diese.
Und ich hab auch Freunde, mit denen ich darüber Witze machen kann.
Weil sie mich kennen, und ich sie.
Das ist doch was ganz anderes, als das als Fernsehmoderator oder -kommentator in der Öffentlichkeit zu machen.
reggaetyp schrieb:
Du schaffst es einfach nicht, ohne Diffamierungen.
So ein Schmarrn!
Es ist doch jetzt nicht das erste Mal, dass du ein Thema bewertest und feststellst wie es ist. Und wenn das erst mal erfolgt ist, dann bist du nach meiner Wahrnehmung recht festgelegt.
Das hat nichts mit diffamieren zu tun, das ist eine Beobachtung. Und wenn du da ne Rückmeldung bekommst und dich von dieser Rückmeldung diffamiert fühlst, kann ich höchstens aufhören mit dir zu diskutieren oder dir in den Ar5ch kriechen, damit du dich nicht angegriffen fühlst.
Und genau darum geht es im Kern, wenn wir Debattenkultur anschauen. Geht es um eine offene kontrovers geführte Debatte, oder versuchen wir eine Position fest zu machen und durchzudrücken?
Wie gesagt, nach meiner Beobachtung neigst du zu letzterem.
Ganz davon abgesehen: Glashaus mein Lieber! Deine Antwort auf mein Eingangsposting zum Thema war nichts anderes, als Diffamierung.
Mich kann man übrigens gerne für meinen nicht angemessenen Ton kritisieren. Man kann mich auch darauf reduzieren, wenn man keine Lust hat mit mir zu diskutieren, das bietet sich an.
High Five Demo Ordner und Cop: https://twitter.com/Gothmopolit/status/1378311459608870913
Ich könnte noch ewig so weiter machen.
Was ihr hier lest, ist ja nur ein kleiner Auszug an unfassbaren Szenen. Soll ich noch das Foto des Polizeiautos mit dem Plakat mit Olaf Scholz in Knastkleidung verlinken?
Die Frau, die die Polizeibeamten auslacht, als sie alle unbehelligt maskenlos spazieren gehen lassen?
Fahrradblockade wird gerade aufgelöst usw. usf.
Ich könnte noch ewig so weiter machen.
Was ihr hier lest, ist ja nur ein kleiner Auszug an unfassbaren Szenen. Soll ich noch das Foto des Polizeiautos mit dem Plakat mit Olaf Scholz in Knastkleidung verlinken?
Die Frau, die die Polizeibeamten auslacht, als sie alle unbehelligt maskenlos spazieren gehen lassen?
Fahrradblockade wird gerade aufgelöst usw. usf.
Söder als Hitler: https://twitter.com/DarkRainbow71/status/1378301565686153222/photo/1
Ja, ich weiß, es wiederholt sich.
Aber das ist halt die Realität. Und man sah es kommen.
Es sei denn, man ist in der zuständigen Behörde oder Einsatzleiter der Polizei.
Es widert mich nur noch an.
Ja, ich weiß, es wiederholt sich.
Aber das ist halt die Realität. Und man sah es kommen.
Es sei denn, man ist in der zuständigen Behörde oder Einsatzleiter der Polizei.
Es widert mich nur noch an.
reggaetyp schrieb:
Söder als Hitler: https://twitter.com/DarkRainbow71/status/1378301565686153222/photo/1
Ja, ich weiß, es wiederholt sich.
Aber das ist halt die Realität. Und man sah es kommen.
Es sei denn, man ist in der zuständigen Behörde oder Einsatzleiter der Polizei.
Es widert mich nur noch an.
Mir tun explizit die Hunderschaften leid die da unten ihren Dienst machen und mit Herz dabei sind. Sie wurden WIEDER EINMAL völlig in Stich gelassen.... zu wenige zu schlecht organisiert... unsere Polizeiführung Deutschlandweit versagt und versagt und versagt....
reggaetyp schrieb:
Das aktuellste zuerst: Dahlmann wurde nicht wegen seines dummen Spruchs über Thomalla gefeuert.
Weiß ich, ich habe mich auf seine "Nichtverlängerung" des Vertrags bezogen. Die kam nach dem Thomalla-Spruch.
reggaetyp schrieb:
war ein dummer antiasiatischer Spruch über Japaner
Was ist denn ein "antiasiatischer" Spruch? Wusste gar nicht, dass in ganz Asien Sushi gegessen wird.
Wenn, dann war das Sushi-Ding ein antijapanischer Spruch. Sicherlich fragwürdig, die Frage besteht aber da weiterhin, ob man bei einer Beschreibung anderer Länder "USA, das Land der Burger" oder "Iran, das Land der Mullahs" genauso jemanden belangen würde. Oder ob jemand in Japan ein Problem damit hätte, wenn dort jemand zu einem deutschen Spieler in der Liga sagen würde "xyz aus dem Land der Biertrinker"... Also wer entscheidet, was nun "drüber" war und was nicht?
reggaetyp schrieb:
Weil es immer einen gravierenden Unterschied ausmacht, ob man einer marginalisierten Gruppe angehört oder eben nicht.
Also auch keine Witzchen mehr über Offenbacher? Kaputte Stadt, scheiss Verein und eine absolute Minderheit in Deutschland, kaum jemand ist Offenbacher. Da gehts ja auch um die Herkunft. Ich weiß ja, in welchem Kontext Du das jetzt eher meinst, aber wenn es so einen gravierenden Unterschied ausmacht und so prinzipiell für Dich ist, dann musst Du Dich überall dran messen lassen und Du wirst kläglich scheitern. Wie auch alle anderen in diesem Land.
reggaetyp schrieb:
Viel anekdotische Wahrnehmungen aus persönlichem Umfeld oder Internet.
Jep.
Danach kommt vieles in Deinem Beitrag, was weniger Bezug auf meine Anliegen hat, sondern eher auf Beiträge anderer eingeht, da bin ich nicht so tief drin, daher von mir wenig Möglichkeit darauf zu antworten.
reggaetyp schrieb:
Um zum Ende zu kommen: Ich halte das für die sogenannte cancel culture von links nicht für gegeben.
Ich halte das Denken in Teilen linker Gesellschaftsschichten für problematisch, weil daraus eine Cancel Culture gedeckt bzw. unterstützt werden kann und es eben schon Ansätze gibt. Ich glaub, keiner hat hier behauptet, dass es die schon in großem Rahmen gibt, aber hier geht es eher darum im Ansatz schon das Ganze zu ersticken. Allein der Gedanke, dass Menschen entscheiden wollen, wer zB in einer Uni aufzutreten hat oder wer nicht und dass es sich dabei nicht um die Mehrheit der Studenten zB handelt, sondern um eine kleine Gruppe, ist für mich ein Grundproblem. Es ist doch eigentlich wichtig, dass man "ungeliebte Gäste" entsprechend stellt, dass sie sich der Kritik stellen müssen. Stoppt man sie zwei Schritte davor und hindert sie am Diskurs, dann ist das in meinen Augen falsch.
Übrigens: In rechten Kreisen braucht man gar nicht von Cancel Culture zu reden, in rechten Kreisen ist Cancel Culture Bestandteil des inneren Wesens. Das Ausschließen von anderen, das Verfolgen von anderen Meinungen. Genau deswegen bin ich aber überempfindlich, wenn die, die es sicherlich gut meinen, über das Ziel hinausschießen.
Mir fiele in der ganzen Diskussion übrigens auch der Karikaturen-Streit ein und der Umgang damit in Frankreich in den letzten Monaten. Da ist auch in bestimmten Punkten kein Diskurs mehr möglich.
SGE_Werner schrieb:
Was ist denn ein "antiasiatischer" Spruch? Wusste gar nicht, dass in ganz Asien Sushi gegessen wird.
Wenn, dann war das Sushi-Ding ein antijapanischer Spruch. Sicherlich fragwürdig, die Frage besteht aber da weiterhin, ob man bei einer Beschreibung anderer Länder "USA, das Land der Burger" oder "Iran, das Land der Mullahs" genauso jemanden belangen würde. Oder ob jemand in Japan ein Problem damit hätte, wenn dort jemand zu einem deutschen Spieler in der Liga sagen würde "xyz aus dem Land der Biertrinker".
Es gibt, v.a. im Zusammenhang mit Corona, eine Tendenz zu antiasiatischem Rassismus.
Koreaner, Vietnamesen, und auch Japaner werden von irgendwelchen Deppen gemobbt.
Hast du vielleicht mitbekommen.
Und jetzt wird es spitzfindig. Dahlmann bezeichnete Japaner als Suhis.
So wie andere Italiener als Spaghetti diffamieren.
Er hat nicht Japan als Land des Sushi bezeichnet.
SGE_Werner schrieb:
Also auch keine Witzchen mehr über Offenbacher? Kaputte Stadt, scheiss Verein und eine absolute Minderheit in Deutschland, kaum jemand ist Offenbacher.
Entschuldige, aber wäre ich jetzt schwarz, schwul oder divers, würde ich mich von dir verarscht fühlen.
reggaetyp schrieb:
Entschuldige, aber wäre ich jetzt schwarz, schwul oder divers, würde ich mich von dir verarscht fühlen.
Ah, die emotionalisierte Empörung. Das ist dann das Instrument, mit dem Du immer um die Ecke kommst. Das Wort "verarscht" darf auch bei keiner Diskussion fehlen. Sich dann aber über FA bzgl. Diskussionsstil aufregen.
Grundsätzlich war der Vergleich natürlich provokant, aber wer bestimmt denn, wer marginalisiert ist und wer nicht? Anscheinend legst Du den Wertekanon und die Definition immer selbst für alle als gemeingültig fest. Und festigst Du nicht selbst mit der ständigen Betonung auf eine Marginalisierung und auf eine Sonderrolle einer bestimmten Personengruppe nicht eben diese Marginalisierung?
Die meisten Homosexuellen und Dunkelhäutigen, die ich kenne, kommen übrigens mit Witzchen bestens zurecht. Die machen nämlich auch Witze über Hellhäutige oder Heteros. Und darüber kann ich dann auch lachen, wenn die Witzchen gut sind.
Du stellst ständig Prinzipien auf, RT, an die Du Dich, wenn man sie konsequent auf alle anwendet, eben selbst nicht hältst.
reggaetyp schrieb:
Und dann seinen Standpunkt ändert oder auch nicht.
Wann hast Du eigentlich mal jemals einen Standpunkt Deinerseits hier geändert?
reggaetyp schrieb:
Werner hat immerhin noch seinen Beitrag mit Studien und Befragungen unterfüttert, als Statistiknerd unabdingbar
Aber finde ich sinnvoller, zumindest auf Daten zu verweisen als ausschließlich persönliche Beobachtungen aus dem Umfeld anzuführen.
Soll ich dir das mit Rowling raussuchen oder hast du das verfolgt?
Nett übrigens, wie du alle Argumente aller Protagonisten in einen Topf schmeißt und dir daraus ableitest warum kein Thema sein kann, was für dich kein Thema ist.
Da bliebe dann die Frage, ob es tatsächlich keins ist, oder ob du es einfach nicht schaffst zu erfassen worum es geht
reggaetyp schrieb:
Du schaffst es einfach nicht, ohne Diffamierungen.
So ein Schmarrn!
Es ist doch jetzt nicht das erste Mal, dass du ein Thema bewertest und feststellst wie es ist. Und wenn das erst mal erfolgt ist, dann bist du nach meiner Wahrnehmung recht festgelegt.
Das hat nichts mit diffamieren zu tun, das ist eine Beobachtung. Und wenn du da ne Rückmeldung bekommst und dich von dieser Rückmeldung diffamiert fühlst, kann ich höchstens aufhören mit dir zu diskutieren oder dir in den Ar5ch kriechen, damit du dich nicht angegriffen fühlst.
Und genau darum geht es im Kern, wenn wir Debattenkultur anschauen. Geht es um eine offene kontrovers geführte Debatte, oder versuchen wir eine Position fest zu machen und durchzudrücken?
Wie gesagt, nach meiner Beobachtung neigst du zu letzterem.
Ganz davon abgesehen: Glashaus mein Lieber! Deine Antwort auf mein Eingangsposting zum Thema war nichts anderes, als Diffamierung.
Mich kann man übrigens gerne für meinen nicht angemessenen Ton kritisieren. Man kann mich auch darauf reduzieren, wenn man keine Lust hat mit mir zu diskutieren, das bietet sich an.
Und natürlich sind auch Nazis wieder dabei: https://twitter.com/HerrHoert/status/1378304752237285379
Gibt auch auf Twitter Beobachtungen, dass Hools am Start sind.
Es wiederholt sich ständig, immer wieder das selbe bei jeder größeren Idiotendemo.
Gibt auch auf Twitter Beobachtungen, dass Hools am Start sind.
Es wiederholt sich ständig, immer wieder das selbe bei jeder größeren Idiotendemo.
reggaetyp schrieb:
Und natürlich sind auch Nazis wieder dabei: https://twitter.com/HerrHoert/status/1378304752237285379
Gibt auch auf Twitter Beobachtungen, dass Hools am Start sind.
Es wiederholt sich ständig, immer wieder das selbe bei jeder größeren Idiotendemo.
Das sind doch keine Nazis, das sind besorgte Bürger der Mittelschicht, die doch nur Angst haben, das die bösen Migranten irgendwelche Mutanten einschleppen..ach ne die glauben ja nicht an Corona... ich muss mir gleich ne neue Ausrede für die Nazi..erm besorgten Bürger einfallen lassen...
Es ist nur noch lächerlich: https://twitter.com/PaulGaebler/status/1378289512812580865
reggaetyp schrieb:
Es ist nur noch lächerlich: https://twitter.com/PaulGaebler/status/1378289512812580865
Nachdem ich jetzt einige Twitterbilder gesehen habe... das ist mehr als lächerlich... sorry @Werner, du weißt ich bin auch immer für beide Seiten der Medallie, aber das macht keinen Spaß mehr. Wehe ein Gegendemonstrant läßt sich blicken, dann rennen dreißig Mann drauf zu, aber die Virenschleudern dürfen ungeniert ihre Viren verschleudern und gefährden alle die da in der Nähe sind.
Ich bin ein friedlicher Mensch aber ich bin müde des Friedlich seins... bitte, Schlagstock frei, Wasserwerfer Marsch und Gott wird die seinen dann schon erkennen. Dazu massig Personalien aufnehmen und den Höchstbetrag an Coronastrafe für die Missachtung der Auflagen ausschreiben...
Danke!
Da ich die Lokalitäten bestens kenne... Das ist auch schwierig an den Lokalitäten die Kontrolle wirklich zu behalten, da müsste die Polizei vermutlich mit mehreren tausend Leuten da sein, da kann man nur beim Betreten kontrollieren, danach ist das aber wirklich nur mit "rein in die Menge" möglich.
Die Bilder, die ich bisher in meinen Stuttgart-Facebook-Gruppen bekomme, zeigen ein Bild, das nicht ganz so krass ist wie das, was Du zeichnest, aber auch nicht völlig widerspricht, was Du sagst. Viele ohne Masken (würde aber sagen nicht die Mehrheit), die Abstände manchmal einhaltend, manchmal nicht.
Aber um mal ehrlich zu sein... Wenn ich sehe, wie in den letzten Tagen und Wochen in Stuttgart die Leute in den Parks oder bei mir am Feuersee abgehangen haben, zu 100 % ohne Masken in großen Gruppen ohne Abstände und ohne Kontrollen, ist es eh nicht verwunderlich, wenn da heute einfach "laufen gelassen" wird. Man könnte fast sagen, es wäre konsequent.
Mittlerweile, so bescheuert es jetzt für alle hier klingen mag, wäre es mir fast lieber, man würde diese Leute einfach ignorieren. Die brauchen die Aufmerksamkeit der Medien zur Mobilisierung.
Die Bilder, die ich bisher in meinen Stuttgart-Facebook-Gruppen bekomme, zeigen ein Bild, das nicht ganz so krass ist wie das, was Du zeichnest, aber auch nicht völlig widerspricht, was Du sagst. Viele ohne Masken (würde aber sagen nicht die Mehrheit), die Abstände manchmal einhaltend, manchmal nicht.
Aber um mal ehrlich zu sein... Wenn ich sehe, wie in den letzten Tagen und Wochen in Stuttgart die Leute in den Parks oder bei mir am Feuersee abgehangen haben, zu 100 % ohne Masken in großen Gruppen ohne Abstände und ohne Kontrollen, ist es eh nicht verwunderlich, wenn da heute einfach "laufen gelassen" wird. Man könnte fast sagen, es wäre konsequent.
Mittlerweile, so bescheuert es jetzt für alle hier klingen mag, wäre es mir fast lieber, man würde diese Leute einfach ignorieren. Die brauchen die Aufmerksamkeit der Medien zur Mobilisierung.
Ich kenne die Örtlichkeiten in Stuttgart auch sehr gut, hatte da mal freundschaftliche einerseits und verwandtschaftliche Verknüpfungen andererseits, und war auch zum Arbeiten mehrfach dort.
Natürlich kann man den Marienplatz besser kontrollieren.
Aber die Polizei Stuttgart hat ja schon gestern ganz ähnlich wie im Nachgang von Kassel verlauten lassen, dass man die Auflagen womöglich nicht durchsetzen kann und will.
Der Unterschied zu den Rumlungern im Park oder downtown ist aber evident:
Die Demonstranten leugnen entweder Corona in toto, die Gefahr, die Wirksamkeit von Impfungen, die Sinnhaftigkeit der Hygieneregeln und geben einen Scheiß auf das Infektionsrisiko für andere Menschen.
Der ganze umfassende Sinn der Demos ist, dass alles aufgehoben werden soll, was uns schützt, jedenfalls bei der großen Mehrheit der Teilnehmer.
Das hatten wir doch schon tausend mal, und das ist auch der Unterschied zu BLM Demos z.B.
Natürlich kann man den Marienplatz besser kontrollieren.
Aber die Polizei Stuttgart hat ja schon gestern ganz ähnlich wie im Nachgang von Kassel verlauten lassen, dass man die Auflagen womöglich nicht durchsetzen kann und will.
Der Unterschied zu den Rumlungern im Park oder downtown ist aber evident:
Die Demonstranten leugnen entweder Corona in toto, die Gefahr, die Wirksamkeit von Impfungen, die Sinnhaftigkeit der Hygieneregeln und geben einen Scheiß auf das Infektionsrisiko für andere Menschen.
Der ganze umfassende Sinn der Demos ist, dass alles aufgehoben werden soll, was uns schützt, jedenfalls bei der großen Mehrheit der Teilnehmer.
Das hatten wir doch schon tausend mal, und das ist auch der Unterschied zu BLM Demos z.B.
Ich versuche es mal der Reihe nach.
Das aktuellste zuerst: Dahlmann wurde nicht wegen seines dummen Spruchs über Thomalla gefeuert.
Sondern der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war ein dummer antiasiatischer Spruch über Japaner.
Sodann zum Thema "über wen darf man noch Witze machen, wieso über Biodeutsche okay über Migranten nicht?"
Weil es immer einen gravierenden Unterschied ausmacht, ob man einer marginalisierten Gruppe angehört oder eben nicht.
Übrigens haben sowohl Kaya Yanar als auch zum Beispiel Hoecker erst vor gar nicht langer Zeit unabhängig voneinander eingestanden, dass ihre Satire vor Jahren sie heute rückblickend anders bewerten und so auch nicht mehr machen würden.
Werner und FrankenAdler haben jetzt zwei längere Beiträge hier geschrieben, folgenden Tenor nehm ich da mit:
Viel anekdotische Wahrnehmungen aus persönlichem Umfeld oder Internet.
Gepaart mit doch weitgehend unangreifbaren Ideen wie "Diskurs ist wichtig", "anderen zuhören, Argumente austauschen" usw. Das ist ja ohne Zweifel überhaupt sehr schön, und konkret kaum noch angreifbar, weil halt doch sehr allgemein und wohlfeil.
Wenn ich schreibe "Blumenwiesen und Schmetterlinge, das wäre doch toll und wichtig", dann kann mir da auch niemand einen Strick draus drehen, es bleibt aber letzlich ein Klischee, ohne argumentativ unterfüttert zu sein.
(Okay, das war zugespitzt)
Werner hat immerhin noch seinen Beitrag mit Studien und Befragungen unterfüttert, als Statistiknerd unabdingbar
Aber finde ich sinnvoller, zumindest auf Daten zu verweisen als ausschließlich persönliche Beobachtungen aus dem Umfeld anzuführen.
FrankenAdler verlinkte ja ganz zu Beginn der Debatte einen Beitrag (nachdem er mich als "unverschämter Idiot" bezeichnete - ist das eigentlich schon cancel culture ) der Zeit, in dem drei Viertel des Textes sich um die Situation in den USA drehten, und am Ende als Kronzeugen, dass dieses gesellschaftliche Phänomen in Deutschland angekommen sei, Dieter Nuhr und Lisa Eckart angeführt wurden, von denen jetzt wiederum er nichts mehr hält als Beispiele.
Weiterhin wurden von ihm und auch von Adlerdenis u.a. die Gefahr, dass Wissenschaft und Forschung u.a. an Hochschulen und Universitäten eingeschränkt werden von linken cancel culturen.
Ich bin dann auf die Homepage des Netzwerk Wissenschaft gestoßen, die verlinkt war in dem Zeit Artikel.
Die Mitglieder, sollte ich meinen Quellen glauben können, sind offenbar überwiegend konservative Dozenten, und äußern sich in ihrem Manifest wenig konkret, inwiefern die freie Forschung eingeschränkt oder sogar bedroht sein soll.
Viel mehr steht da nicht. Eine Pressemitteilung zur Gründung, eine Pressemitteilung, dass man eine vom AfD Nazi Tillschneider initiierte Hetztkampagne gegen eine Wissenschaftlerin verurteilt.
(und ich dachte, cancel culture, zumindest FrankenAdler zufolge, sei ein von Linken generiertes Problem).
"Dokumentation", also die Belege für die bedrohte Wissenschaft, ist leer, bei Veranstaltungen wird ein im Juli angedachter Workshop erwähnt. Feddisch.
Mir ist das zu dünn, aber vielleicht kommt da noch mehr.
Zu den beiden Beispielen für cancel culture von links, die Adlerdenis anführte:
Ja, tatsächlich, Thomas de Maizière musste aufgrund von ca. 100 linken Demonstranten im Oktober 2019 eine Lesung in Münster absagen, die dann im November unter Polizeischutz und mit friedlichen Protesten nachgeholt wurde.
Die Proteste entzündeten sich übrigens maßgeblich an deutschen Waffenlieferungen in die Türkei für deren Krieg gegen Kurden, und die Rolle von de : als Innenminister, als er verantwortlich für Abschiebungen in die Türkei war, d.h. es gab eine zeitliche und ursächliche Kausalität, nicht einfach "Der de Maizière ist ein *********"
Das war das eine Beispiel, das andere betrifft den Vorfall um Frau Schröter, Uni FFM.
Eine Handvoll Studierende agitierte gegen sie und den von ihr organisierten und geplanten Konferenz zum Thema "Kopftuch im Islam".
An nahezu allen Unis weltweit hat es seit jeher immer wieder Streiks, Boykotte, politische Aktionen und viele Veranstaltungen und Aktivitäten gegen Leitung, Dozenten, Gebühren usw. gegeben.
Die Proteste in Frankfurt wurden von einer verschwindend kleinen Minderheit getragen, verebbten, und auch heute noch leitet Frau Schröter ihre Abteilung erfreut sich eines guten Honorars und m.W. auch Gesundheit.
Was jetzt mit den Auftrittsverboten für Comedians ist, und wer die gefordert haben soll, weiß ich auch nach drei Tagen immer noch nicht...
Und zum Vorwurf, dass ja schon das Fordern von so etwas schlimm sei:
Es werden permanent und dauernd Forderungen von irgendwem gestellt:
Rundfunkbeitrag abschaffen, nur vegan essen, innerdeutsche Flüge verbieten, Ausländer alle abschieben, Tempolimit auf der Autobahn, fliegende Yogi als Lösung aller Probleme anzuerkennen, Chemtrails zu verbieten usw usf.
Manche sind total verrückt, manche sinnvoll, manche nur Schwachsinn, manche sehr gefährlich, weil sie ganz offensichtlich andere Menschen gefährden (siehe Querdenker) und unsere zivilisatorische Gesellschaft und demokratische Grundordnung durch Gewalt oder durch relevante Größenordnung gefährden.
Um zum Ende zu kommen: Ich halte das für die sogenannte cancel culture von links nicht für gegeben.
Viel mehr bin ich fassungslos, dass es offenbar immer noch ein gesellschaftliches Klima gibt, dass das Denken in einer Redaktion eines öffentlich-rechtlichen Senders ermöglicht, ein rassistisches Video sei okaye satirische Zuspitzung.
Das aktuellste zuerst: Dahlmann wurde nicht wegen seines dummen Spruchs über Thomalla gefeuert.
Sondern der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war ein dummer antiasiatischer Spruch über Japaner.
Sodann zum Thema "über wen darf man noch Witze machen, wieso über Biodeutsche okay über Migranten nicht?"
Weil es immer einen gravierenden Unterschied ausmacht, ob man einer marginalisierten Gruppe angehört oder eben nicht.
Übrigens haben sowohl Kaya Yanar als auch zum Beispiel Hoecker erst vor gar nicht langer Zeit unabhängig voneinander eingestanden, dass ihre Satire vor Jahren sie heute rückblickend anders bewerten und so auch nicht mehr machen würden.
Werner und FrankenAdler haben jetzt zwei längere Beiträge hier geschrieben, folgenden Tenor nehm ich da mit:
Viel anekdotische Wahrnehmungen aus persönlichem Umfeld oder Internet.
Gepaart mit doch weitgehend unangreifbaren Ideen wie "Diskurs ist wichtig", "anderen zuhören, Argumente austauschen" usw. Das ist ja ohne Zweifel überhaupt sehr schön, und konkret kaum noch angreifbar, weil halt doch sehr allgemein und wohlfeil.
Wenn ich schreibe "Blumenwiesen und Schmetterlinge, das wäre doch toll und wichtig", dann kann mir da auch niemand einen Strick draus drehen, es bleibt aber letzlich ein Klischee, ohne argumentativ unterfüttert zu sein.
(Okay, das war zugespitzt)
Werner hat immerhin noch seinen Beitrag mit Studien und Befragungen unterfüttert, als Statistiknerd unabdingbar
Aber finde ich sinnvoller, zumindest auf Daten zu verweisen als ausschließlich persönliche Beobachtungen aus dem Umfeld anzuführen.
FrankenAdler verlinkte ja ganz zu Beginn der Debatte einen Beitrag (nachdem er mich als "unverschämter Idiot" bezeichnete - ist das eigentlich schon cancel culture ) der Zeit, in dem drei Viertel des Textes sich um die Situation in den USA drehten, und am Ende als Kronzeugen, dass dieses gesellschaftliche Phänomen in Deutschland angekommen sei, Dieter Nuhr und Lisa Eckart angeführt wurden, von denen jetzt wiederum er nichts mehr hält als Beispiele.
Weiterhin wurden von ihm und auch von Adlerdenis u.a. die Gefahr, dass Wissenschaft und Forschung u.a. an Hochschulen und Universitäten eingeschränkt werden von linken cancel culturen.
Ich bin dann auf die Homepage des Netzwerk Wissenschaft gestoßen, die verlinkt war in dem Zeit Artikel.
Die Mitglieder, sollte ich meinen Quellen glauben können, sind offenbar überwiegend konservative Dozenten, und äußern sich in ihrem Manifest wenig konkret, inwiefern die freie Forschung eingeschränkt oder sogar bedroht sein soll.
Viel mehr steht da nicht. Eine Pressemitteilung zur Gründung, eine Pressemitteilung, dass man eine vom AfD Nazi Tillschneider initiierte Hetztkampagne gegen eine Wissenschaftlerin verurteilt.
(und ich dachte, cancel culture, zumindest FrankenAdler zufolge, sei ein von Linken generiertes Problem).
"Dokumentation", also die Belege für die bedrohte Wissenschaft, ist leer, bei Veranstaltungen wird ein im Juli angedachter Workshop erwähnt. Feddisch.
Mir ist das zu dünn, aber vielleicht kommt da noch mehr.
Zu den beiden Beispielen für cancel culture von links, die Adlerdenis anführte:
Ja, tatsächlich, Thomas de Maizière musste aufgrund von ca. 100 linken Demonstranten im Oktober 2019 eine Lesung in Münster absagen, die dann im November unter Polizeischutz und mit friedlichen Protesten nachgeholt wurde.
Die Proteste entzündeten sich übrigens maßgeblich an deutschen Waffenlieferungen in die Türkei für deren Krieg gegen Kurden, und die Rolle von de : als Innenminister, als er verantwortlich für Abschiebungen in die Türkei war, d.h. es gab eine zeitliche und ursächliche Kausalität, nicht einfach "Der de Maizière ist ein *********"
Das war das eine Beispiel, das andere betrifft den Vorfall um Frau Schröter, Uni FFM.
Eine Handvoll Studierende agitierte gegen sie und den von ihr organisierten und geplanten Konferenz zum Thema "Kopftuch im Islam".
An nahezu allen Unis weltweit hat es seit jeher immer wieder Streiks, Boykotte, politische Aktionen und viele Veranstaltungen und Aktivitäten gegen Leitung, Dozenten, Gebühren usw. gegeben.
Die Proteste in Frankfurt wurden von einer verschwindend kleinen Minderheit getragen, verebbten, und auch heute noch leitet Frau Schröter ihre Abteilung erfreut sich eines guten Honorars und m.W. auch Gesundheit.
Was jetzt mit den Auftrittsverboten für Comedians ist, und wer die gefordert haben soll, weiß ich auch nach drei Tagen immer noch nicht...
Und zum Vorwurf, dass ja schon das Fordern von so etwas schlimm sei:
Es werden permanent und dauernd Forderungen von irgendwem gestellt:
Rundfunkbeitrag abschaffen, nur vegan essen, innerdeutsche Flüge verbieten, Ausländer alle abschieben, Tempolimit auf der Autobahn, fliegende Yogi als Lösung aller Probleme anzuerkennen, Chemtrails zu verbieten usw usf.
Manche sind total verrückt, manche sinnvoll, manche nur Schwachsinn, manche sehr gefährlich, weil sie ganz offensichtlich andere Menschen gefährden (siehe Querdenker) und unsere zivilisatorische Gesellschaft und demokratische Grundordnung durch Gewalt oder durch relevante Größenordnung gefährden.
Um zum Ende zu kommen: Ich halte das für die sogenannte cancel culture von links nicht für gegeben.
Viel mehr bin ich fassungslos, dass es offenbar immer noch ein gesellschaftliches Klima gibt, dass das Denken in einer Redaktion eines öffentlich-rechtlichen Senders ermöglicht, ein rassistisches Video sei okaye satirische Zuspitzung.
reggaetyp schrieb:
Werner hat immerhin noch seinen Beitrag mit Studien und Befragungen unterfüttert, als Statistiknerd unabdingbar
Aber finde ich sinnvoller, zumindest auf Daten zu verweisen als ausschließlich persönliche Beobachtungen aus dem Umfeld anzuführen.
Soll ich dir das mit Rowling raussuchen oder hast du das verfolgt?
Nett übrigens, wie du alle Argumente aller Protagonisten in einen Topf schmeißt und dir daraus ableitest warum kein Thema sein kann, was für dich kein Thema ist.
Da bliebe dann die Frage, ob es tatsächlich keins ist, oder ob du es einfach nicht schaffst zu erfassen worum es geht
reggaetyp schrieb:
Das aktuellste zuerst: Dahlmann wurde nicht wegen seines dummen Spruchs über Thomalla gefeuert.
Weiß ich, ich habe mich auf seine "Nichtverlängerung" des Vertrags bezogen. Die kam nach dem Thomalla-Spruch.
reggaetyp schrieb:
war ein dummer antiasiatischer Spruch über Japaner
Was ist denn ein "antiasiatischer" Spruch? Wusste gar nicht, dass in ganz Asien Sushi gegessen wird.
Wenn, dann war das Sushi-Ding ein antijapanischer Spruch. Sicherlich fragwürdig, die Frage besteht aber da weiterhin, ob man bei einer Beschreibung anderer Länder "USA, das Land der Burger" oder "Iran, das Land der Mullahs" genauso jemanden belangen würde. Oder ob jemand in Japan ein Problem damit hätte, wenn dort jemand zu einem deutschen Spieler in der Liga sagen würde "xyz aus dem Land der Biertrinker"... Also wer entscheidet, was nun "drüber" war und was nicht?
reggaetyp schrieb:
Weil es immer einen gravierenden Unterschied ausmacht, ob man einer marginalisierten Gruppe angehört oder eben nicht.
Also auch keine Witzchen mehr über Offenbacher? Kaputte Stadt, scheiss Verein und eine absolute Minderheit in Deutschland, kaum jemand ist Offenbacher. Da gehts ja auch um die Herkunft. Ich weiß ja, in welchem Kontext Du das jetzt eher meinst, aber wenn es so einen gravierenden Unterschied ausmacht und so prinzipiell für Dich ist, dann musst Du Dich überall dran messen lassen und Du wirst kläglich scheitern. Wie auch alle anderen in diesem Land.
reggaetyp schrieb:
Viel anekdotische Wahrnehmungen aus persönlichem Umfeld oder Internet.
Jep.
Danach kommt vieles in Deinem Beitrag, was weniger Bezug auf meine Anliegen hat, sondern eher auf Beiträge anderer eingeht, da bin ich nicht so tief drin, daher von mir wenig Möglichkeit darauf zu antworten.
reggaetyp schrieb:
Um zum Ende zu kommen: Ich halte das für die sogenannte cancel culture von links nicht für gegeben.
Ich halte das Denken in Teilen linker Gesellschaftsschichten für problematisch, weil daraus eine Cancel Culture gedeckt bzw. unterstützt werden kann und es eben schon Ansätze gibt. Ich glaub, keiner hat hier behauptet, dass es die schon in großem Rahmen gibt, aber hier geht es eher darum im Ansatz schon das Ganze zu ersticken. Allein der Gedanke, dass Menschen entscheiden wollen, wer zB in einer Uni aufzutreten hat oder wer nicht und dass es sich dabei nicht um die Mehrheit der Studenten zB handelt, sondern um eine kleine Gruppe, ist für mich ein Grundproblem. Es ist doch eigentlich wichtig, dass man "ungeliebte Gäste" entsprechend stellt, dass sie sich der Kritik stellen müssen. Stoppt man sie zwei Schritte davor und hindert sie am Diskurs, dann ist das in meinen Augen falsch.
Übrigens: In rechten Kreisen braucht man gar nicht von Cancel Culture zu reden, in rechten Kreisen ist Cancel Culture Bestandteil des inneren Wesens. Das Ausschließen von anderen, das Verfolgen von anderen Meinungen. Genau deswegen bin ich aber überempfindlich, wenn die, die es sicherlich gut meinen, über das Ziel hinausschießen.
Mir fiele in der ganzen Diskussion übrigens auch der Karikaturen-Streit ein und der Umgang damit in Frankreich in den letzten Monaten. Da ist auch in bestimmten Punkten kein Diskurs mehr möglich.
Marienplatz in Stuttgart gut gefüllt von Querdenkern, Auflagen einhalten? Am ***** die Räuber.
Berichte, Fotos und Videos zeigen überwiegend Maskenlose und ohne Abstand.
Berichten zufolge ist die Polizei jetzt schon überfordert und nicht in der Lage das Einhalten der Auflagen durchzusetzen geschweige denn die Kundgebung aufzulösen oder irgendwie die Kontrolle zu behalten.
Berichte, Fotos und Videos zeigen überwiegend Maskenlose und ohne Abstand.
Berichten zufolge ist die Polizei jetzt schon überfordert und nicht in der Lage das Einhalten der Auflagen durchzusetzen geschweige denn die Kundgebung aufzulösen oder irgendwie die Kontrolle zu behalten.
reggaetyp schrieb:
Ich glaube, Stuttgart morgen wird ziemlich unschön.
Die Polizei scheint mir ähnlich schlecht vorbereitet wie die Schwurbler motiviert und in Zahlen sehr stark mobilisiert.
Erwarte ein zweites Kassel, Leipzig, Berlin, München, Nürnberg...
Liste ist ja eh beliebig verlängerbar.
Die sollten die Belgier fragen wie man so etwas auflöst... obwohl, das war für mich sogar etwas hart.
Gude Adlerdenis, ich hab heute echt lang und ausführlich recherchiert, welcher Auftritt wem aufgrund sogenannter cancel culture verwehrt wurde.
Ich bin allerdings eben auf einen ganz interessanten Artikel von dem sonst verzichtbaren bento.de gestoßen (gibt's ja zum Glück net mehr).
Und da geht es um eine Auseinandersetzung zwischen sogenannter cancel culture von links oder von institutionellen Mandatsträgern bzw einem Boulevardblatt (man kann sich denken, welches).
guck: https://www.spiegel.de/panorama/aurel-und-lisa-eckhart-wo-satire-wirklich-auf-cancel-culture-trifft-a-7f3a7d90-a4a4-49a1-be12-694cf9bf3b26
Ich bin allerdings eben auf einen ganz interessanten Artikel von dem sonst verzichtbaren bento.de gestoßen (gibt's ja zum Glück net mehr).
Und da geht es um eine Auseinandersetzung zwischen sogenannter cancel culture von links oder von institutionellen Mandatsträgern bzw einem Boulevardblatt (man kann sich denken, welches).
guck: https://www.spiegel.de/panorama/aurel-und-lisa-eckhart-wo-satire-wirklich-auf-cancel-culture-trifft-a-7f3a7d90-a4a4-49a1-be12-694cf9bf3b26
...und dann noch, wenn es um Leseempfehlungen (ganz ohne "Lies das mal!") geht, hier ein Artikel, der mir wieder einfiel, ebenfalls aus der Zeit:
https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-08/lisa-eckhart-comedian-cancel-culture-hamburg
https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-08/lisa-eckhart-comedian-cancel-culture-hamburg
Übrigens hab ich den Beitrag gelesen.
In dem arbeitet sich der Autor primär an den USA ab, um dann zu landen bei: Dieter Nuhr und Lisa Eckhart.
Nuhr, der Wissenschaftler in seinem sogenannten Programm seit Jahren verhöhnt, und den ausgerechnet die DFG als Botschafter auserkor. Und der dann Lisa Eckhart mit ihren antisemtischen Tiraden beisprang.
Genau diese beiden Menschen werden als Beispiele für die cancel culture in Deutschland genannt.
Was ich dazu meine, hab ich ja heute morgen bereits geschrieben.
Privilegierte, gutsituierte weiße MitteleuropäerInnen, die antisemitische und wissenschaftsfeindliche und auch noch mysogine Stereotypen reproduzieren (Nuhr).
Frage: Wenn ich so einen Dreck wie hier (ab 2:47) öffentlich verurteile und einem solchen Menschen in meiner Sendung keine Bühne geben möchte, ist das dann auch cancel culture?
https://www.br.de/mediathek/video/schleichfernsehen-01042021-mit-simone-solga-av:60267e33903d7f001abb86a6
In dem arbeitet sich der Autor primär an den USA ab, um dann zu landen bei: Dieter Nuhr und Lisa Eckhart.
Nuhr, der Wissenschaftler in seinem sogenannten Programm seit Jahren verhöhnt, und den ausgerechnet die DFG als Botschafter auserkor. Und der dann Lisa Eckhart mit ihren antisemtischen Tiraden beisprang.
Genau diese beiden Menschen werden als Beispiele für die cancel culture in Deutschland genannt.
Was ich dazu meine, hab ich ja heute morgen bereits geschrieben.
Privilegierte, gutsituierte weiße MitteleuropäerInnen, die antisemitische und wissenschaftsfeindliche und auch noch mysogine Stereotypen reproduzieren (Nuhr).
Frage: Wenn ich so einen Dreck wie hier (ab 2:47) öffentlich verurteile und einem solchen Menschen in meiner Sendung keine Bühne geben möchte, ist das dann auch cancel culture?
https://www.br.de/mediathek/video/schleichfernsehen-01042021-mit-simone-solga-av:60267e33903d7f001abb86a6
Sag mal, in sachlichem Ton und ohne Ausrufezeichen geht's bei dir nicht?
cm47 schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Gratuliere! Ich hoffe, deine Wut hat sich wieder gelegt. Und das hoffe ich für viele Wutbürger in diesem Land & Forum.
Ich bin kein Wutbürger, nur emotional, wenn mir was nicht schnell genug geht...ein irreparabler Charakterfehler...
Gratuliere zum Impftermin.
Dass es dir nicht schnell genug ging, lag aber offenbar nicht an den "Behörden" oder an der "Bürokratie", so hab ich das jetzt verstanden.
reggaetyp schrieb:
Dass es dir nicht schnell genug ging, lag aber offenbar nicht an den "Behörden" oder an der "Bürokratie", so hab ich das jetzt verstanden.
So war es wohl.
Aber gut wenn es mit der Impfung klappt. Mein Vater (77) hat letzte Woche auch seine erste Dosis bekommen.
Bitte um Entschuldigung für diesen off topic Exkurs.