Rheinadler65
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100% Zustimmung zu jedem einzelnen Wort. Danke!
Nein, definitiv nicht. Die ersten PET-Flaschen wurden schon während des Betretens des Blocks geworfen, da konnten die Werfer noch gar nicht beworfen worden sein.
Wir waren also die Bösen? Dann hör mal zu von Leuten, die dabei waren.
Ich war dabei.
Willst Du mir erzählen, dass wir nicht mit dem Scheiß angefangen haben? Oder zählt das Werfen von Gegenständen verschiedener Art und Größe nicht?
Willst Du mir erzählen, dass wir nicht mit dem Scheiß angefangen haben? Oder zählt das Werfen von Gegenständen verschiedener Art und Größe nicht?
Landroval schrieb:
Wem gelegentliche Gewaltexzesse, Beleidigungen, Pyro (inkl. marginale Kollateralschäden), sonstige Eskapaden nicht gefallen, der kann ja zu Hause bleiben! Es zwingt Euch ja niemand ins Stadion zu gehen!
Für eine Sekunde habe ich geglaubt, Du meinst das ernst.
Aber dann dachte ich mir, das kann nur Sarkasmus sein.
Rheinadler65 schrieb:Landroval schrieb:
Wem gelegentliche Gewaltexzesse, Beleidigungen, Pyro (inkl. marginale Kollateralschäden), sonstige Eskapaden nicht gefallen, der kann ja zu Hause bleiben! Es zwingt Euch ja niemand ins Stadion zu gehen!
Für eine Sekunde habe ich geglaubt, Du meinst das ernst.
Aber dann dachte ich mir, das kann nur Sarkasmus sein.
Manchmal kann ich nicht anders.
Dann bin ich mal gespannt, ob und ggf. was er zum vergangenen Samstag sagt.
Danke für Deine Schilderung. Wirklich keine befriedigende Situation.
Aber wen meinst Du mit dem Vizepräsidenten? Da gibts doch mehrere, oder?
Aber wen meinst Du mit dem Vizepräsidenten? Da gibts doch mehrere, oder?
Ich meinte Benjamin von Loefen, der ja auch während solcher Aktionen des Öfteren den Takt angibt.
Ob am Samstag auch, kann ich nicht beurteilen, ich konnte ihn ja nicht sehen. Aber die Male, wo ich ihn während diverser Fackeleien sehen konnte, ist mir kein Anzeichen von Widerspruch aufgefallen.
Was ja, wenn man die offizielle Position der Eintracht zu Pyro in der Kurve als Maßstab nimmt, für einen ihrer Repräsentanten ja irgendwie merkwürdig ist.
Ob am Samstag auch, kann ich nicht beurteilen, ich konnte ihn ja nicht sehen. Aber die Male, wo ich ihn während diverser Fackeleien sehen konnte, ist mir kein Anzeichen von Widerspruch aufgefallen.
Was ja, wenn man die offizielle Position der Eintracht zu Pyro in der Kurve als Maßstab nimmt, für einen ihrer Repräsentanten ja irgendwie merkwürdig ist.
Um es klarzustellen: die Fackel, die die Kapuze angesteckt hat, hatte die Hand nicht verlassen.
Ich habe mich schon länger nicht mehr zu diesem Thema geäußert, weil sich die Diskussion eigentlich immer im Kreis dreht. Aber weil ein paar Fragen aufgeworfen wurden, was eigentlich im Ober- und Mittelrang los war:
Ich habe schon 10 Minuten vor Spielbeginn gewusst, was uns gleich blüht, da mir beim letzten Gang zum Bierstand diverse Vermummte entgegenkommen sind.
In unserem Block sind ca. 5 bis 6 vollvermummte, meiner Einschätzung nach sehr junge Typen aufgetaucht, von denen jeder eine ganze Batterie an Pyro dabei hatte.
Dummerweise hatte ich das Glück, dass einer das Zeug direkt neben mir auf den Boden gestellt und dort angezündet hat. Eins ist zwischen die Stufen gerutscht und hat dort unkontrolliert Funken gesprüht. Eins hat er umgetreten, auch nicht meine Vorstellung von kontrolliertem Abbrennen. Wer sein Handy in der Hand hatte, dem wurde angedroht, dass er sein Leben wegficken werde (sorry, nicht meine Wortwahl).
Beim Rumfuchteln mit seinem Bengalo hat er die Kapuze eines Besuchers in Flammen gesetzt, die von einem anderen Besucher mit seiner Jacke (die er jetzt wegwerfen kann) gelöscht wurde.
Abschließend haben sich die vermummten Helden im Ausgangsbereich gefeiert und sind vollkommen zugedröhnt im Kreis gehopst. Ohne Witz, dass war das Kindischste, was ich je in einem Fußballstadion gesehen habe. Gestört hat es niemanden, keinen Sanitäter, keinen Ordner. Nachvollziehbar, wer will von den Edelfans auch noch die Fresse poliert bekommen (mit Ausnahme der Helden, die das hier immer einfordern).
Ach ja, einen Ordner hat es doch gestört, der wurde aber von seinem Chef gleich zur Vernunft gebracht.
Ich bin inzwischen soweit, dass ich mehr Überwachung, meinetwegen Drehkreuze, und demnächst auch Polizei im Block nicht nur tolerieren, sondern mir fast wünsche. Dass am Samstag nicht mehr passiert ist unter den Zuschauern, war reines Glück.
Was man tun kann: ich würde zunächst mal diese Würdigung von Stadionverbotlern unterbinden. Das führt ja zwangsläufig dazu, dass sich die Täter auch noch als Märtyrer fühlen dürfen. Außerdem würde ich alle gewaltverherrlichenden und beleidigenden Banner, z.B. das so wahnsinnig beliebte 1312 oder ****, verbieten. Verstehe eh nicht, warum die Polizei sich das dauerhaft bieten lässt.
Und was die Kenntnis der Täter betrifft, bin ich unverändert davon überzeugt, dass diese innerhalb der Ultras bekannt sind. Und damit, in Person unseres Vizepräsidenten, auch der Eintracht.
Apropos Vizepräsident: was sagt der eigentlich zu den Geschehnissen?
Ich habe schon 10 Minuten vor Spielbeginn gewusst, was uns gleich blüht, da mir beim letzten Gang zum Bierstand diverse Vermummte entgegenkommen sind.
In unserem Block sind ca. 5 bis 6 vollvermummte, meiner Einschätzung nach sehr junge Typen aufgetaucht, von denen jeder eine ganze Batterie an Pyro dabei hatte.
Dummerweise hatte ich das Glück, dass einer das Zeug direkt neben mir auf den Boden gestellt und dort angezündet hat. Eins ist zwischen die Stufen gerutscht und hat dort unkontrolliert Funken gesprüht. Eins hat er umgetreten, auch nicht meine Vorstellung von kontrolliertem Abbrennen. Wer sein Handy in der Hand hatte, dem wurde angedroht, dass er sein Leben wegficken werde (sorry, nicht meine Wortwahl).
Beim Rumfuchteln mit seinem Bengalo hat er die Kapuze eines Besuchers in Flammen gesetzt, die von einem anderen Besucher mit seiner Jacke (die er jetzt wegwerfen kann) gelöscht wurde.
Abschließend haben sich die vermummten Helden im Ausgangsbereich gefeiert und sind vollkommen zugedröhnt im Kreis gehopst. Ohne Witz, dass war das Kindischste, was ich je in einem Fußballstadion gesehen habe. Gestört hat es niemanden, keinen Sanitäter, keinen Ordner. Nachvollziehbar, wer will von den Edelfans auch noch die Fresse poliert bekommen (mit Ausnahme der Helden, die das hier immer einfordern).
Ach ja, einen Ordner hat es doch gestört, der wurde aber von seinem Chef gleich zur Vernunft gebracht.
Ich bin inzwischen soweit, dass ich mehr Überwachung, meinetwegen Drehkreuze, und demnächst auch Polizei im Block nicht nur tolerieren, sondern mir fast wünsche. Dass am Samstag nicht mehr passiert ist unter den Zuschauern, war reines Glück.
Was man tun kann: ich würde zunächst mal diese Würdigung von Stadionverbotlern unterbinden. Das führt ja zwangsläufig dazu, dass sich die Täter auch noch als Märtyrer fühlen dürfen. Außerdem würde ich alle gewaltverherrlichenden und beleidigenden Banner, z.B. das so wahnsinnig beliebte 1312 oder ****, verbieten. Verstehe eh nicht, warum die Polizei sich das dauerhaft bieten lässt.
Und was die Kenntnis der Täter betrifft, bin ich unverändert davon überzeugt, dass diese innerhalb der Ultras bekannt sind. Und damit, in Person unseres Vizepräsidenten, auch der Eintracht.
Apropos Vizepräsident: was sagt der eigentlich zu den Geschehnissen?
Rheinadler65 schrieb:
Ich habe mich schon länger nicht mehr zu diesem Thema geäußert, weil sich die Diskussion eigentlich immer im Kreis dreht. Aber weil ein paar Fragen aufgeworfen wurden, was eigentlich im Ober- und Mittelrang los war:
Ich habe schon 10 Minuten vor Spielbeginn gewusst, was uns gleich blüht, da mir beim letzten Gang zum Bierstand diverse Vermummte entgegenkommen sind.
In unserem Block sind ca. 5 bis 6 vollvermummte, meiner Einschätzung nach sehr junge Typen aufgetaucht, von denen jeder eine ganze Batterie an Pyro dabei hatte.
Dummerweise hatte ich das Glück, dass einer das Zeug direkt neben mir auf den Boden gestellt und dort angezündet hat. Eins ist zwischen die Stufen gerutscht und hat dort unkontrolliert Funken gesprüht. Eins hat er umgetreten, auch nicht meine Vorstellung von kontrolliertem Abbrennen. Wer sein Handy in der Hand hatte, dem wurde angedroht, dass er sein Leben wegficken werde (sorry, nicht meine Wortwahl).
Beim Rumfuchteln mit seinem Bengalo hat er die Kapuze eines Besuchers in Flammen gesetzt, die von einem anderen Besucher mit seiner Jacke (die er jetzt wegwerfen kann) gelöscht wurde.
Abschließend haben sich die vermummten Helden im Ausgangsbereich gefeiert und sind vollkommen zugedröhnt im Kreis gehopst. Ohne Witz, dass war das Kindischste, was ich je in einem Fußballstadion gesehen habe. Gestört hat es niemanden, keinen Sanitäter, keinen Ordner. Nachvollziehbar, wer will von den Edelfans auch noch die Fresse poliert bekommen (mit Ausnahme der Helden, die das hier immer einfordern).
Ach ja, einen Ordner hat es doch gestört, der wurde aber von seinem Chef gleich zur Vernunft gebracht.
Ich bin inzwischen soweit, dass ich mehr Überwachung, meinetwegen Drehkreuze, und demnächst auch Polizei im Block nicht nur tolerieren, sondern mir fast wünsche. Dass am Samstag nicht mehr passiert ist unter den Zuschauern, war reines Glück.
Was man tun kann: ich würde zunächst mal diese Würdigung von Stadionverbotlern unterbinden. Das führt ja zwangsläufig dazu, dass sich die Täter auch noch als Märtyrer fühlen dürfen. Außerdem würde ich alle gewaltverherrlichenden und beleidigenden Banner, z.B. das so wahnsinnig beliebte 1312 oder ****, verbieten. Verstehe eh nicht, warum die Polizei sich das dauerhaft bieten lässt.
Und was die Kenntnis der Täter betrifft, bin ich unverändert davon überzeugt, dass diese innerhalb der Ultras bekannt sind. Und damit, in Person unseres Vizepräsidenten, auch der Eintracht.
Apropos Vizepräsident: was sagt der eigentlich zu den Geschehnissen?
Das Härteste an der ganzen Geschichte ist wirklich nicht mal die Pyro. Nicht die Drohungen. Nicht die Vermummung. Sondern dieses erbärmliche Gesamtbild. Da marschieren diese komplett schwarz angezogenen Möchtegern-Untergrundkämpfer rein, als würden sie gleich einen Staatsstreich durchführen und keine zehn Minuten später benehmen sie sich wie eine Mischung aus Dorfkirmes, Ersti-Woche und Jungsabend von Typen, die Axe Dark Temptation für eine Persönlichkeit halten. Früher hatten Ultras wenigstens noch irgendeine Aura. Da waren das kantige Typen mit Ausstrahlung, Präsenz, teilweise wirklich einschüchternd. Heute ? Sind das zum Großteil halbstarke Halbhemdchen mit Körperhaltung a la E-Zigarette am Busbahnhof, die sich erst mutig fühlen, sobald 40 andere Kevins danebenstehen. Und diese Sturmhauben… bitte hör doch auf. Früher vielleicht noch Vermummung aus Angst vor Identifizierung. Heute sieht das eher aus wie verzweifelter Selbstschutz gegen unreine Haut, Pfirsichflaum und den ersten Bartwuchs, der aussieht wie angeklebte Wimpernreste am Kinn. Und die Pyroshow war ja offenbar auch absolute Spitzenklasse. Muss man erstmal schaffen, beim großen ultraharten Auftritt fast die eigenen Leute abzufackeln, Bengalos umzutreten wie besoffen auf einer Gartenparty und Funken unkontrolliert zwischen die Stufen zu schießen. Das hatte weniger was von kontrollierter Fankultur und mehr von Silvester bei Cousin Dennis nach neun Dosen Monster Energy. Aber der absolute Tiefpunkt bleibt dieses Rumgehüpfe im Kreis danach. Dieses Bild ist so brutal peinlich, dass es eigentlich jede Diskussion beendet. Da feiern sich diese vermummten Elitekämpfer gegenseitig ab wie eine Gruppe Vorschüler nach bestandener Schnitzeljagd. Wahrscheinlich war das irgendein interner Hierarchie-Moment: „Boah Kevin, stark Bruder, ab nächster Auswärtsfahrt darfst du vorne sitzen.“ Dieses Gehüpfe muss ausgesehen haben wie ein Paarungsritual überdrehter Erdmännchen auf billigem Wodka-Energy. Komplett verklatscht, völlig drüber und dabei wahrscheinlich überzeugt, gerade ultraspezifische Straßenlegenden geschrieben zu haben. Und genau DAS ist das eigentlich Peinliche: Diese Leute halten sich unironisch für gefürchtet.
Bei allem Spott darüber darf man aber auch nicht vergessen, wie gefährlich und rücksichtslos sowas tatsächlich ist.
Aus unserem EFC eine Mutter mit ihrem 12-jährigen Tochter dort. Durch den kompletten Rauch und das Chaos hat sie ihr Kind plötzlich nicht mehr gesehen. Das Kind ist irgendwann panisch und weinend wieder aufgetaucht. Allein diese Vorstellung sollte eigentlich jedem normalen Menschen reichen, um zu kapieren, dass es hier längst nicht mehr um „Stimmung“ oder „Fankultur“ geht. Wer in einem voll besetzten Stadion unkontrolliert Pyro zündet, Leuten droht und dabei billigend in Kauf nimmt, dass Kinder, Familien oder andere Zuschauer in Panik geraten oder verletzt werden, handelt einfach verantwortungslos. Das ist keine Leidenschaft mehr, sondern egoistische Selbstdarstellung auf Kosten anderer.
Zum Schluss noch das Banner, korrekt wäre "Gracias por nada, Alberto“ gewesen. Stattdessen klingt „Nada de gracias“ eher wie dieses legendäre Schulspanisch-Niveau von "el frigorífico muy bien gracias“.
Danke für Deine Schilderung. Wirklich keine befriedigende Situation.
Aber wen meinst Du mit dem Vizepräsidenten? Da gibts doch mehrere, oder?
Aber wen meinst Du mit dem Vizepräsidenten? Da gibts doch mehrere, oder?
Rheinadler65 schrieb:
Ich habe mich schon länger nicht mehr zu diesem Thema geäußert, weil sich die Diskussion eigentlich immer im Kreis dreht. Aber weil ein paar Fragen aufgeworfen wurden, was eigentlich im Ober- und Mittelrang los war:
Ich habe schon 10 Minuten vor Spielbeginn gewusst, was uns gleich blüht, da mir beim letzten Gang zum Bierstand diverse Vermummte entgegenkommen sind.
In unserem Block sind ca. 5 bis 6 vollvermummte, meiner Einschätzung nach sehr junge Typen aufgetaucht, von denen jeder eine ganze Batterie an Pyro dabei hatte.
Dummerweise hatte ich das Glück, dass einer das Zeug direkt neben mir auf den Boden gestellt und dort angezündet hat. Eins ist zwischen die Stufen gerutscht und hat dort unkontrolliert Funken gesprüht. Eins hat er umgetreten, auch nicht meine Vorstellung von kontrolliertem Abbrennen. Wer sein Handy in der Hand hatte, dem wurde angedroht, dass er sein Leben wegficken werde (sorry, nicht meine Wortwahl).
Beim Rumfuchteln mit seinem Bengalo hat er die Kapuze eines Besuchers in Flammen gesetzt, die von einem anderen Besucher mit seiner Jacke (die er jetzt wegwerfen kann) gelöscht wurde.
Abschließend haben sich die vermummten Helden im Ausgangsbereich gefeiert und sind vollkommen zugedröhnt im Kreis gehopst. Ohne Witz, dass war das Kindischste, was ich je in einem Fußballstadion gesehen habe. Gestört hat es niemanden, keinen Sanitäter, keinen Ordner. Nachvollziehbar, wer will von den Edelfans auch noch die Fresse poliert bekommen (mit Ausnahme der Helden, die das hier immer einfordern).
Ach ja, einen Ordner hat es doch gestört, der wurde aber von seinem Chef gleich zur Vernunft gebracht.
Ich bin inzwischen soweit, dass ich mehr Überwachung, meinetwegen Drehkreuze, und demnächst auch Polizei im Block nicht nur tolerieren, sondern mir fast wünsche. Dass am Samstag nicht mehr passiert ist unter den Zuschauern, war reines Glück.
Was man tun kann: ich würde zunächst mal diese Würdigung von Stadionverbotlern unterbinden. Das führt ja zwangsläufig dazu, dass sich die Täter auch noch als Märtyrer fühlen dürfen. Außerdem würde ich alle gewaltverherrlichenden und beleidigenden Banner, z.B. das so wahnsinnig beliebte 1312 oder ****, verbieten. Verstehe eh nicht, warum die Polizei sich das dauerhaft bieten lässt.
Und was die Kenntnis der Täter betrifft, bin ich unverändert davon überzeugt, dass diese innerhalb der Ultras bekannt sind. Und damit, in Person unseres Vizepräsidenten, auch der Eintracht.
Apropos Vizepräsident: was sagt der eigentlich zu den Geschehnissen?
Danke für Deinen Post über das Verhalten innerhalb der gefährlichen Kurvenzone.
Das festigt meine Überlegungen, dass es für mich dringend notwendig ist nicht mehr von harmlos oder einer "tollen Atmosphäre" zu sprechen. Werde noch etwas Zeit brauchen um mich von meinen lange für richtig Gedanken zu lösen, dass so etwas zum Fußball dazugehört.
Wahrscheinlich habe ich es überlesen, denn mir ist auch noch keine Aussage des Leiters für Recht und des Ansprechpartners für Fanangelegenheiten bekannt.
Ganz im Gegenteil zu den notwendigen internen Besprechungen (Mannschaftszusammenstellung, Kritik an Spielern, Trainern etc. [ihr wisst schon was ich meine], bin ich nach diesen Ausschreitungen der Auffassung, dass Herr Reschke sich hier hätte äußern müssen - sollte er das getan haben, würde mich sehr interessieren was er gesagt hat.
Rheinadler65 schrieb:
Dummerweise hatte ich das Glück, dass einer das Zeug direkt neben mir auf den Boden gestellt und dort angezündet hat. Eins ist zwischen die Stufen gerutscht und hat dort unkontrolliert Funken gesprüht. Eins hat er umgetreten, auch nicht meine Vorstellung von kontrolliertem Abbrennen. Wer sein Handy in der Hand hatte, dem wurde angedroht, dass er sein Leben wegficken werde (sorry, nicht meine Wortwahl).
Beim Rumfuchteln mit seinem Bengalo hat er die Kapuze eines Besuchers in Flammen gesetzt, die von einem anderen Besucher mit seiner Jacke (die er jetzt wegwerfen kann) gelöscht wurde.
Abschließend haben sich die vermummten Helden im Ausgangsbereich gefeiert und sind vollkommen zugedröhnt im Kreis gehopst. Ohne Witz, dass war das Kindischste, was ich je in einem Fußballstadion gesehen habe. Gestört hat es niemanden, keinen Sanitäter, keinen Ordner. Nachvollziehbar, wer will von den Edelfans auch noch die Fresse poliert bekommen (mit Ausnahme der Helden, die das hier immer einfordern).
Das ist echt ne peinliche Nummer. Wäre ich ein UFler in führender Position würde ich mich für die Jungs fremdschämen.
Ich hatte glücklicherweise bis jetzt nicht solche Begegnungen. Im Gegenteil, man wurde von den Jungs nett darauf hingewiesen das es gleich los geht und man ein bisschen zur Seite gehen sollte... fast schon rücksichtsvoll.
Durch die größere NWK hat man jetzt wohl gewisse Aufgaben auf die jüngere Generation verteilt, das hat dann wohl gewisse negative/unschöne Auswirkungen.
Mein Standpunkt ist seit Jahren glasklar.
Bengalos, Rauchtöpfe gerne...das gab es früher im G-Block auch schon.
Alles andere lehne ich komplett ab, allen voran diese verdammten Böller.
Der vielbeschworene Konsens das nichts die Hand zu verlassen hat ist m.E. ein Mythos, das hat es in der Szene nie gegeben (vielleicht mal ne kurze Phase in den 2000ern...)
Da ich durch meine DK weiterhin Teil der NWK bin bemerke ich an mir mittlerweile eine gewisse Ambivalenz. Einerseits Fan mit Herzblut und sozialisiert in der Kurve die ich durchaus als nicht kleinen Teil meines Lebensinhalts bezeichnen würde, andererseits eine immer größer werdende Distanzierung zu genau diesen Themen, gepaart mit einer gewissen Gleichgültigkeit sollte es zu härteren Repressionen kommen oder mal wieder die Polizei einmarschieren...
Irgendwo dazwischen verliere ich mich gerade.
Als sehr USA-affiner Mensch, der glaubt, dieses Land in vielen Facetten wirklich gut zu kennen, versuche ich dieses Thema zu verdrängen.
Angesichts der zunehmenden Verwirrtheit beider Kandidaten könnte das zumindest ein lustiger Wahlkampf werden. Viktor Orban, der Führer der Türkei, und Bundeskanzler Mitterand freuen sich auch schon darauf, beim Gipfel mit Helmut Kohl darüber zu sprechen.
SemperFi schrieb:Cyrillar schrieb:
Ich mag mich irren aber ich glaube das Toppmöller den Spielern da zu enge taktische Ketten anlegt.
Dafür platzt er mir zuviel, wenn es ihm zu langsam geht.
Da mag ich mich irren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er sowohl gegen DA als auch Mainz jeweils mindestens zwei Mal gefühlt geplatzt ist an der Seitenlinie, weil anstatt der Pass nach vorne es wieder zurück ging.
Dino war ja nach dem Mainz-Sieg auch alles andere als zufrieden. Er hat die Defizite klar angesprochen. Krösche ebenfalls. Kann mich nicht erinnern das in jüngster Vergangenheit die Verantwortlichen nach einem Sieg mal so dermaßen kritisch waren.
Und Mainz war beileibe nicht die Schoppentruppe zu der sie in der Nachbetrachtung gemacht wurden. Die haben sich vor allem auswärts oft sehr gut präsentiert, die letzte Auswärts-Niederlage vor unserem Spiel datierte aus dem September(!).
Mir kommt das oft zu kurz. Manchmal hat man das Gefühl das bei der Bewertung des Gegners sehr niedrige Maßstäbe angelegt werden...gefühlt sind das alles Gurkentruppen die man gefälligst wegzufegen hat....
100 % Zustimmung.
Ärgert mich andersrum übrigens genauso, wenn die Bayern oder andere meinen, alles außer einem klaren Sieg gegen uns, ist unter deren Niveau.
Ich nehme inzwischen gar keinen Punkt mehr als gegeben an.
Ärgert mich andersrum übrigens genauso, wenn die Bayern oder andere meinen, alles außer einem klaren Sieg gegen uns, ist unter deren Niveau.
Ich nehme inzwischen gar keinen Punkt mehr als gegeben an.
Gelöschter Benutzer schrieb:
Das habe ich auch nicht bezweifelt, dass natürlich auch Unbeteiligte betroffen waren. Ist nur die Frage, wovon die Unbeteiligten verletzt wurden. Bisher wurde ja mehrheitlich der Polizei die Schuld daran gegeben.
Ich würde schon annehmen das es Pfefferspray war und das dies vornehmlich von der Polizei versprüht wurde.
sgevolker schrieb:Gelöschter Benutzer schrieb:
Das habe ich auch nicht bezweifelt, dass natürlich auch Unbeteiligte betroffen waren. Ist nur die Frage, wovon die Unbeteiligten verletzt wurden. Bisher wurde ja mehrheitlich der Polizei die Schuld daran gegeben.
Ich würde schon annehmen das es Pfefferspray war und das dies vornehmlich von der Polizei versprüht wurde.
In Wikipedia habe ich zu "Pfefferspray/Anwendung bei Polizei" folgendes gefunden:
"Das Funktionsprinzip eines Reizstoffsprühgerätes ist identisch mit dem einer Sprühdose. Die im Handel erhältlichen Sprays können den Wirkstoff flüssig, als Schaum oder als Gel freisetzen. Das Sprühbild kann einem konischen Nebel oder einem Strahl entsprechen. Die Reichweite beträgt bei handelsüblichen Geräten 1,5 bis 5 m."
"Bei deutschen Polizeien wird Pfefferspray ausschließlich mittels Reizstoffsprühgeräten (RSG) verwendet."
Ich bleibe dabei: die Reizungen im Block durch den von Basalti zitierten Feuerlöscherinhalt ist deutlich wahrscheinlicher als durch Pfeffersprayeinsatz vor dem Block.
Zumal auf allen Bildern zu sehen ist, dass das Sprühbild des Pfeffersprays mehr Strahl als konischer Nebel war.
Rheinadler65 schrieb:sgevolker schrieb:Gelöschter Benutzer schrieb:
Das habe ich auch nicht bezweifelt, dass natürlich auch Unbeteiligte betroffen waren. Ist nur die Frage, wovon die Unbeteiligten verletzt wurden. Bisher wurde ja mehrheitlich der Polizei die Schuld daran gegeben.
Ich würde schon annehmen das es Pfefferspray war und das dies vornehmlich von der Polizei versprüht wurde.
In Wikipedia habe ich zu "Pfefferspray/Anwendung bei Polizei" folgendes gefunden:
"Das Funktionsprinzip eines Reizstoffsprühgerätes ist identisch mit dem einer Sprühdose. Die im Handel erhältlichen Sprays können den Wirkstoff flüssig, als Schaum oder als Gel freisetzen. Das Sprühbild kann einem konischen Nebel oder einem Strahl entsprechen. Die Reichweite beträgt bei handelsüblichen Geräten 1,5 bis 5 m."
"Bei deutschen Polizeien wird Pfefferspray ausschließlich mittels Reizstoffsprühgeräten (RSG) verwendet."
Ich bleibe dabei: die Reizungen im Block durch den von Basalti zitierten Feuerlöscherinhalt ist deutlich wahrscheinlicher als durch Pfeffersprayeinsatz vor dem Block.
Zumal auf allen Bildern zu sehen ist, dass das Sprühbild des Pfeffersprays mehr Strahl als konischer Nebel war.
Naja, 5 Meter wären theoretisch weit genug. Und auch wenn es ein Strahl und keine Wolke ist, verbreiten sich natürlich bei massivem Einsatz noch Partikel drumherum.
Bin auch dabei, dass es vermutlich beides war.
Flyer86 schrieb:Gelöschter Benutzer schrieb:
Totaler offener Bullenhass, null Einsicht, null Bereitschaft, Fehler in den eigenen Reihen zuzugeben, einfach nur lächerlich. Von sowas fühle ich mich nicht vertreten.
Ich hatte in meinem Leben noch nie Stress mit der Polizei- im Gegenteil!
naja ich lag von 10-12 in Leverkusen nachm Spiel mal unter 2 Turtels im doppelten Streckhebel weil ich auf "biste aus Frankfurt, dann nach links zum Bus" auf "sind wir bei Ikea oder warum dutzt du mich?" geantwortet habe...also das geht schon u.U. recht flott je nach Setting
FredSchaub schrieb:
naja ich lag von 10-12 in Leverkusen nachm Spiel mal unter 2 Turtels im doppelten Streckhebel weil ich auf "biste aus Frankfurt, dann nach links zum Bus" auf "sind wir bei Ikea oder warum dutzt du mich?" geantwortet habe...also das geht schon u.U. recht flott je nach Setting
Solche Szenarien hatte ich übrigens mit anlasslosen, zu verurteilenden Polizeieinsätzen im Kopf.
Rheinadler65 schrieb:FredSchaub schrieb:
naja ich lag von 10-12 in Leverkusen nachm Spiel mal unter 2 Turtels im doppelten Streckhebel weil ich auf "biste aus Frankfurt, dann nach links zum Bus" auf "sind wir bei Ikea oder warum dutzt du mich?" geantwortet habe...also das geht schon u.U. recht flott je nach Setting
Solche Szenarien hatte ich übrigens mit anlasslosen, zu verurteilenden Polizeieinsätzen im Kopf.
ja ich war echt irritiert
Gelöschter Benutzer
Ich halte auch die Behauptung, dass viele Unbeteiligte durch Pfefferspray verletzt werden für ein Märchen. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Offenbar fühlen sich da viele als Unbeteiligte, die mit Stangen in der Hand auf die Polizisten losgegangen sind oder diese mit Steinen beworfen haben. Man selbst ist ja völlig unschuldig. Ich halte daher viele der angeblichen Erfahrungsberichte einfach für unglaubwürdig. Da machen sich Täter zu Opfern.
Wenn man sieht, dass Pfefferspray nicht in einer Wolke aufgeht und über wenige Meter in einem gebündelten Strahl gesprüht wird, sollte man das schon verstehen können. Desweiteren kann man auf den Videos sehen, dass die Polizei das Zeug in den schwarzen tobenden Mob sprüht. Kaum vorstellbar, dass da viele Unbeteiligten dazwischen gekommen sind.
Letztendlich muss man sich mal fragen, ob Leute wie Ina noch tragbar sind. Totaler offener Bullenhass, null Einsicht, null Bereitschaft, Fehler in den eigenen Reihen zuzugeben, einfach nur lächerlich. Von sowas fühle ich mich nicht vertreten.
Wenn man sieht, dass Pfefferspray nicht in einer Wolke aufgeht und über wenige Meter in einem gebündelten Strahl gesprüht wird, sollte man das schon verstehen können. Desweiteren kann man auf den Videos sehen, dass die Polizei das Zeug in den schwarzen tobenden Mob sprüht. Kaum vorstellbar, dass da viele Unbeteiligten dazwischen gekommen sind.
Letztendlich muss man sich mal fragen, ob Leute wie Ina noch tragbar sind. Totaler offener Bullenhass, null Einsicht, null Bereitschaft, Fehler in den eigenen Reihen zuzugeben, einfach nur lächerlich. Von sowas fühle ich mich nicht vertreten.
Gelöschter Benutzer schrieb:
Totaler offener Bullenhass, null Einsicht, null Bereitschaft, Fehler in den eigenen Reihen zuzugeben
Das ist das, was mich auch so massiv irritiert.
Und damit meine ich natürlich nicht die Teilnehmer an dieser Diskussion hier, ganz im Gegenteil.
Gelöschter Benutzer
Ich habe eben in diesem Internetz eine Seite gefunden, wo man viel findet, wenn man passende Stichworte eingibt. Es gibt sogar zwei - Gockel und Bong oder so. Weiß ich nicht mehr so genau, könnte man aber nach googlen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe herausgefunden, dass Löschpulver völlig harmlos ist und keinesfalls Augen und Schleimhäute reizt. Nicht!
https://www.feuerloescher-kaufen-test.de/giftigkeit-von-loeschpulver/
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe herausgefunden, dass Löschpulver völlig harmlos ist und keinesfalls Augen und Schleimhäute reizt. Nicht!
https://www.feuerloescher-kaufen-test.de/giftigkeit-von-loeschpulver/
Gelöschter Benutzer schrieb:
Ich habe eben in diesem Internetz eine Seite gefunden, wo man viel findet, wenn man passende Stichworte eingibt. Es gibt sogar zwei - Gockel und Bong oder so. Weiß ich nicht mehr so genau, könnte man aber nach googlen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe herausgefunden, dass Löschpulver völlig harmlos ist und keinesfalls Augen und Schleimhäute reizt. Nicht!
https://www.feuerloescher-kaufen-test.de/giftigkeit-von-loeschpulver/
"Ein wichtiger Faktor, den man bei der Handhabung von Löschpulver berücksichtigen sollte, ist dessen potenzielle Giftigkeit. Wenn Löschpulver in die Augen oder den Mund gelangt, kann es zu Reizungen und Verätzungen führen. Wenn es eingeatmet wird, kann es zu Atembeschwerden, Husten und einer Schädigung der Lungen führen. Einige Menschen können auch allergische Reaktionen auf Löschpulver haben, die zu Hautausschlägen, Juckreiz und Atembeschwerden führen können."
Wenn ich das in Zusammenhang mit u.a. der Zusammenfassung von hessenschau.de setze, wonach 76 der insgesamt 109 verletzten Fans "nach dem Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei über Augenreizungen, Atemnot und Asthma-Anfälle" klagten, stellt sich mir schon die Frage, inwieweit zumindest ein Großteil der verletzten Unbeteiligten tatsächlich auf den Pfefferspray-Einsatz zurückzuführen ist.
Womit ich Fehlverhalten der Polizei, auch bei der generellen Einsatztaktik etc., nicht entschuldige. Aber ja, es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob 109, teilweise unbeteiligte Leute durch die Polizei verletzt wurden und diese dafür heftigst kritisiert wird oder ob diese Verletzungen letztendlich zu einem nicht unerheblichen Teil von bestimmten Leuten aus der Kurve verursacht wurden.
Die Wolke ist meiner Ansicht nach sicher durch die Feuerlöscher verursacht worden. Trotzdem wird das Pulver nicht die Reizstoffe des Pfeffersprays „mitgenommen“ haben. Die wären auch so in den Block gezogen. Für mich sind das zwei vermutlich voneinander getrennte Dinge.
Ernsthafte Frage: dass die Feuerlöscher-Wolken die berichteten Augen- und Atemwegsreizungen ausgelöst haben, ist ausgeschlossen oder unwahrscheinlich?
Weil ich habe immer noch Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie die Reizstoffe des Pfeffersprays von außerhalb des Blocks da rein gekommen sind.
Und das meine ich absolut nicht provokativ.
Weil ich habe immer noch Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie die Reizstoffe des Pfeffersprays von außerhalb des Blocks da rein gekommen sind.
Und das meine ich absolut nicht provokativ.
Rheinadler65 schrieb:
Ernsthafte Frage: dass die Feuerlöscher-Wolken die berichteten Augen- und Atemwegsreizungen ausgelöst haben, ist ausgeschlossen oder unwahrscheinlich?
Weil ich habe immer noch Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie die Reizstoffe des Pfeffersprays von außerhalb des Blocks da rein gekommen sind.
Und das meine ich absolut nicht provokativ.
Ich weiß es nicht. Das Löschpulver ist sicher nicht nur ein harmloses Pulver, aber es ist auch für den Einsatz durch Laien vorgesehen, daher sollte es eigentlich nicht zu gefährlich für den Anwender sein. Dass das Pulver aber der Grund ist, dass sich das Reizgas in den Innenraum bewegt haben soll, kann ich mir aber auch nicht vorstellen.
Rheinadler65 schrieb:
da ich mir - auch aus eigener Erfahrung - nicht vorstellen kann, dass nur der Einsatz von Pfefferspray vor dem Block solche in den Block ziehenden Wolken gebildet hat.
Auch wenn es nicht alleine das Pfefferspray war, was zu dieser Verbreitung geführt hat, wo ist der Unterschied? Insbesondere dann, wenn Unbeteiligte in dieser Wolke gehalten werden?
Dass es in einer Situation, bei welcher sich Täter und Unbeteiligte aufgrund der Unübersichtlichkeit nur schwer auseinander halten lassen, auch zu Gewalt gegenüber Unbeteiligten kommt/ kommen kann, hältst du für nicht plausibel? Dass das dann eher kurze Sequenzen waren, die vermutlich nicht unbedingt gefilmt worden sind, aber ggf von den Kameras des Stadions eingefangen worden sein könnten, könnte ggf deine Frage beantworten. Dass hier Polisten längere Zeit auf Unbeteiligte draufgeschlagen haben, glaube ich auch nicht, wurde aber so auch nicht berichtet. Mal sehen, was die Eintracht hierzu nach Aufarbeitung noch berichten wird.
Die Maßnahme der Polizei hätte Sinn gemacht, wenn sie zu Recht und Ordnung geführt hätte. Hat sie aber nicht. Erwartungsgemäß wenn man in einer Situation eskaliert, in welcher eben auch viele Unbeteiligte zu Schaden kommen können. Hierfür gibt es doch nun schon genügend Erfahrungen. Insofern ist diese Maßnahme eben auch zu verurteilen. Und gerade wenn du schon selbst Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hast, verstehe ich deine Einordnung nicht.
Ich verurteile Polizeimaßnahmen, die ohne ersichtlichen Grund erfolgen.
Aber nicht, nachdem unbehelmte Kollegen angegriffen wurden.
Und wenn die Entstehung der Wolke durch den Einsatz der Feuerlöscher begünstigt oder verursacht wurde, was ich mir ja nicht aus den Fingern gesaugt habe, sondern von Menschen, die wahrscheinlich kompetenter als ich sind, für mich plausibel dargelegt wurde, macht das für mich schon einen gravierenden Unterschied.
Aber nicht, nachdem unbehelmte Kollegen angegriffen wurden.
Und wenn die Entstehung der Wolke durch den Einsatz der Feuerlöscher begünstigt oder verursacht wurde, was ich mir ja nicht aus den Fingern gesaugt habe, sondern von Menschen, die wahrscheinlich kompetenter als ich sind, für mich plausibel dargelegt wurde, macht das für mich schon einen gravierenden Unterschied.
Die Wolke ist meiner Ansicht nach sicher durch die Feuerlöscher verursacht worden. Trotzdem wird das Pulver nicht die Reizstoffe des Pfeffersprays „mitgenommen“ haben. Die wären auch so in den Block gezogen. Für mich sind das zwei vermutlich voneinander getrennte Dinge.
Rheinadler65 schrieb:
Ich verurteile Polizeimaßnahmen, die ohne ersichtlichen Grund erfolgen.
Aber nicht, nachdem unbehelmte Kollegen angegriffen wurden.
Ich kenne persönlich keine Einsätze der Polizei ohne ersichtlichen Grund. Aber auch die mag es geben.
Die Frage ist vielmehr, was mit polizeilichen Maßnahmen erreicht werden soll und kann und was sie ggf als Kollateralschaden mit sich bringen können. Daran muss man sie mE messen. Und wenn hier lediglich Chaos und Verletzte und fast eine Massenpanik das Resultat darstellen, muss man diesen Einsatz verurteilen.
Selbstverständlich muss die Polizei eingreifen um zB ihren Kollegen zu helfen oder eben auch Opfern von Gewalt zu helfen. Waren hier die Situationen aber noch aktut? Und was geschah nach einer etwaigen Befreiung (sofern es überhaupt eine gab)? Hat man sich zurückgezogen, oder ist man weiter drauf? Hier gab es gewiss schon allein durch die Länge des Einsatzes ganz unterschiedliche Phasen und sicherlich auch Möglichkeiten.
Offenkundig wurde aber eskaliert, Kollateralschäden waren wohl egal, verletzte Beamte waren wohl egal, und dass man großartig Täter in dieser Situation dingfest machen konnte, kann ich mir nicht vorstellen.
Rheinadler65 schrieb:
Zur Gaswolke sage ich nichts mehr. Solange die Polizei keine Gasgranaten geworfen hat, kann ich mir nicht erklären, woher diese Wolken kommen
Ich dachte die Wolke wäre das Löschpulver des Feuerlöschers gewesen.
Adler_im_Exil schrieb:Rheinadler65 schrieb:
Zur Gaswolke sage ich nichts mehr. Solange die Polizei keine Gasgranaten geworfen hat, kann ich mir nicht erklären, woher diese Wolken kommen
Ich dachte die Wolke wäre das Löschpulver des Feuerlöschers gewesen.
Da ich nicht weiß, womit die Feuerlöscher gefüllt waren, kann ich das nicht final beurteilen. Dass das Pfefferspray in Wolken in den Block geweht ist, halte ich nach wie vor für unwahrscheinlich, eigentlich unmöglich.
Rheinadler65 schrieb:
Fakt ist und bleibt: die Gewalt ging von Menschen ohne Uniform aus, die meinten, dass für sie andere oder keine Regeln gelten.
Lt Bild stehen "angeblich" bis zu 300 Stadionverbote im Raum. Keine Ahnung, wieviele es wirklich werden, die Eintracht wird aber sehr wohl die identifizierten Personen bestrafen. Das Thema wird auch bei der Mitgliederversammlung angesprochen werden.
Rheinadler65 schrieb:
Und solange dieser Fakt nicht auch von Seiten der NWK-Vertreter, egal welcher Coleur oder Funktion anerkannt oder idealerweise kritisiert wird, sehe ich keinen Anlass, den Polizeieinsatz zu verurteilen (wohingegen man ihn sicher kritisieren muss).
Warum man das eine Thema so mit dem anderen verknüpft, dass man das andere Thema nicht mehr "kritisieren" oder gar "verurteilen" möchte, ist für mich sehr befremdlich. Wir haben hier zwei von einander zu trennende Themen.
Oder hätte die Polizei auch eine Atombombe schmeißen dürfen, um für Recht und Ordnung zu sorgen (ja, völlig absurd, ich weiß...)? Schuld bleiben die Fans?
Jeder ist für sein eigenes Handeln verantwortlich zu machen und wird selbstverständlich auch dafür kritisiert. Wenn wir hier Dinge anfangen zu vermengen und Verantwortlichkeiten nicht mehr korrekt zuordnen, kommen wir in Teufels Küche.
Und zu deiner Frage, warum es keine Bilder oder Videos von Polizeigewalt gibt: ich konnte eine sehr große Wolke aus einem anderen Teil des Stadions über dem Unterrang der Kurve erkennen. Wahrscheinlich gibt es davon auch irgendwo ein Bild im Netz dazu. Kenne auch einen Erfahrungsbericht eines Unbeteiligten der sich tagelang die Augen gerieben hat. Hellmann deutete darauf hin, dass es neben den bekannten Videos der großen Ausschreitungen (die waren wohl leicht zu filmen, insbesondere vom Oberrang aus hinter der Kurve), auch weitere Sachen/Material gibt, wird aber noch ausgewertet. Nach seiner Aussage hätte die Polizei wohl über ihren Auftrag hinausgehend agiert, was auch immer das heißen mag.
Ich habe auch keine Zweifel, an den im HR veröffentlichten Erfahrungsberichten, dass zB Leute nicht mehr aus dem Block gelassen worden sind und sich Panik ausgebreitet hat, nachdem sich dort das Pfefferspray verbreitet hat.
Schönesge schrieb:
Warum man das eine Thema so mit dem anderen verknüpft, dass man das andere Thema nicht mehr "kritisieren" oder gar "verurteilen" möchte, ist für mich sehr befremdlich.
Ich hatte doch explizit geschrieben, dass man den Polizeieinsatz kritisieren muss.
Was ich damit meinte, dass ich keinen Anlass sehe, ihn zu verurteilen, ist, dass ich nach dem Angriff auf einen kleineren Trupp unbehelmter Polizisten der Meinung bin, dass es grundsätzlich verhältnismäßig ist, dass die Polizei dann massiver eingreift. Ich kann den Einsatz daher nicht verurteilen. Wohl aber die Art und Weise kritisieren.
Zur Gaswolke sage ich nichts mehr. Solange die Polizei keine Gasgranaten geworfen hat, kann ich mir nicht erklären, woher diese Wolken kommen, da ich mir - auch aus eigener Erfahrung - nicht vorstellen kann, dass nur der Einsatz von Pfefferspray vor dem Block solche in den Block ziehenden Wolken gebildet hat.
Bei meiner Frage nach Video- oder Bildmaterial habe ich mich auf mehr als Bilder von besagter Wolke bezogen. Von jedem anderen kritisierten Polizeieinsatz, ob bei Demos oder Fußballspielen, ist es in der Regel ein leichtes, Material von übergriffigen, prügelnden oder tretenden Polizisten zu finden. Nur hier gibt es das nicht. Und das finde ich überraschend.
Im Übrigen kann man dem von mir Geschriebenen entnehmen, dass ich Polizeieinsätzen generell sehr kritisch gegenüber stehe, auch bedingt durch eigene Erfahrungen. Allerdings kenne ich leider auch Situationen und Vorfälle, wo die Gewalt einzig und allein von der anderen Seite ausging.
Rheinadler65 schrieb:
Zur Gaswolke sage ich nichts mehr. Solange die Polizei keine Gasgranaten geworfen hat, kann ich mir nicht erklären, woher diese Wolken kommen
Ich dachte die Wolke wäre das Löschpulver des Feuerlöschers gewesen.
Rheinadler65 schrieb:
da ich mir - auch aus eigener Erfahrung - nicht vorstellen kann, dass nur der Einsatz von Pfefferspray vor dem Block solche in den Block ziehenden Wolken gebildet hat.
Auch wenn es nicht alleine das Pfefferspray war, was zu dieser Verbreitung geführt hat, wo ist der Unterschied? Insbesondere dann, wenn Unbeteiligte in dieser Wolke gehalten werden?
Dass es in einer Situation, bei welcher sich Täter und Unbeteiligte aufgrund der Unübersichtlichkeit nur schwer auseinander halten lassen, auch zu Gewalt gegenüber Unbeteiligten kommt/ kommen kann, hältst du für nicht plausibel? Dass das dann eher kurze Sequenzen waren, die vermutlich nicht unbedingt gefilmt worden sind, aber ggf von den Kameras des Stadions eingefangen worden sein könnten, könnte ggf deine Frage beantworten. Dass hier Polisten längere Zeit auf Unbeteiligte draufgeschlagen haben, glaube ich auch nicht, wurde aber so auch nicht berichtet. Mal sehen, was die Eintracht hierzu nach Aufarbeitung noch berichten wird.
Die Maßnahme der Polizei hätte Sinn gemacht, wenn sie zu Recht und Ordnung geführt hätte. Hat sie aber nicht. Erwartungsgemäß wenn man in einer Situation eskaliert, in welcher eben auch viele Unbeteiligte zu Schaden kommen können. Hierfür gibt es doch nun schon genügend Erfahrungen. Insofern ist diese Maßnahme eben auch zu verurteilen. Und gerade wenn du schon selbst Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hast, verstehe ich deine Einordnung nicht.
Mich erinnert diese ganze Diskussion über "Ursachenforschung" und warum die "Provokation" durch einen kleinen Trupp unbehelmter Polizisten diese Gewaltexzesse auslösen konnte irgendwie entfernt an den Text von "Schrei nach Liebe" (explizit ohne die politische Komponente des Songs).
Fakt ist und bleibt: die Gewalt ging von Menschen ohne Uniform aus, die meinten, dass für sie andere oder keine Regeln gelten.
Und solange dieser Fakt nicht auch von Seiten der NWK-Vertreter, egal welcher Coleur oder Funktion anerkannt oder idealerweise kritisiert wird, sehe ich keinen Anlass, den Polizeieinsatz zu verurteilen (wohingegen man ihn sicher kritisieren muss).
Zumal, und da wiederhole ich mich, mir immer noch niemand schlüssig erklären konnte, warum es zahlreiches Bildmaterial über die Gewaltexzesse von Menschen ohne Polizeiuniform, aber kaum etwas von Gewaltexzessen durch Ordnungskräfte gibt.
Fakt ist und bleibt: die Gewalt ging von Menschen ohne Uniform aus, die meinten, dass für sie andere oder keine Regeln gelten.
Und solange dieser Fakt nicht auch von Seiten der NWK-Vertreter, egal welcher Coleur oder Funktion anerkannt oder idealerweise kritisiert wird, sehe ich keinen Anlass, den Polizeieinsatz zu verurteilen (wohingegen man ihn sicher kritisieren muss).
Zumal, und da wiederhole ich mich, mir immer noch niemand schlüssig erklären konnte, warum es zahlreiches Bildmaterial über die Gewaltexzesse von Menschen ohne Polizeiuniform, aber kaum etwas von Gewaltexzessen durch Ordnungskräfte gibt.
Rheinadler65 schrieb:
Fakt ist und bleibt: die Gewalt ging von Menschen ohne Uniform aus, die meinten, dass für sie andere oder keine Regeln gelten.
Lt Bild stehen "angeblich" bis zu 300 Stadionverbote im Raum. Keine Ahnung, wieviele es wirklich werden, die Eintracht wird aber sehr wohl die identifizierten Personen bestrafen. Das Thema wird auch bei der Mitgliederversammlung angesprochen werden.
Rheinadler65 schrieb:
Und solange dieser Fakt nicht auch von Seiten der NWK-Vertreter, egal welcher Coleur oder Funktion anerkannt oder idealerweise kritisiert wird, sehe ich keinen Anlass, den Polizeieinsatz zu verurteilen (wohingegen man ihn sicher kritisieren muss).
Warum man das eine Thema so mit dem anderen verknüpft, dass man das andere Thema nicht mehr "kritisieren" oder gar "verurteilen" möchte, ist für mich sehr befremdlich. Wir haben hier zwei von einander zu trennende Themen.
Oder hätte die Polizei auch eine Atombombe schmeißen dürfen, um für Recht und Ordnung zu sorgen (ja, völlig absurd, ich weiß...)? Schuld bleiben die Fans?
Jeder ist für sein eigenes Handeln verantwortlich zu machen und wird selbstverständlich auch dafür kritisiert. Wenn wir hier Dinge anfangen zu vermengen und Verantwortlichkeiten nicht mehr korrekt zuordnen, kommen wir in Teufels Küche.
Und zu deiner Frage, warum es keine Bilder oder Videos von Polizeigewalt gibt: ich konnte eine sehr große Wolke aus einem anderen Teil des Stadions über dem Unterrang der Kurve erkennen. Wahrscheinlich gibt es davon auch irgendwo ein Bild im Netz dazu. Kenne auch einen Erfahrungsbericht eines Unbeteiligten der sich tagelang die Augen gerieben hat. Hellmann deutete darauf hin, dass es neben den bekannten Videos der großen Ausschreitungen (die waren wohl leicht zu filmen, insbesondere vom Oberrang aus hinter der Kurve), auch weitere Sachen/Material gibt, wird aber noch ausgewertet. Nach seiner Aussage hätte die Polizei wohl über ihren Auftrag hinausgehend agiert, was auch immer das heißen mag.
Ich habe auch keine Zweifel, an den im HR veröffentlichten Erfahrungsberichten, dass zB Leute nicht mehr aus dem Block gelassen worden sind und sich Panik ausgebreitet hat, nachdem sich dort das Pfefferspray verbreitet hat.
Rheinadler65 schrieb:Was ist denn das jetzt für eine Diskussion? Wenn Schiris Spiele nicht abbrechen, dann vermute ich, dass sie keinen Grund sehen Spiele abzubrechen.Adler_im_Exil schrieb:Rheinadler65 schrieb:Scheinbar nicht, sonst hätte es der Schiri sicher getan.
Nach dieser Eskalationskette hätte aber spätestens Mitte der zweiten Halbzeit Schluss sein müssen, oder?
Er hätte es eindeutig gekonnt. Hat es aber nicht getan. Genauso wenig wie es seine Kollegen in letzter Zeit getan haben, obwohl sie dazu häufig guten Grund gehabt hätten.
Was vermutest du denn so, warum sie es nicht getan haben, obwohl sie "eindeutig gekonnt" hätten und "häufig einen guten Grund" gehabt haben?
Häufig vermute ich die Vermeidung von weiteren Eskalationen.
Und ein unter- oder gar abgebrochenes Finale wollte man sicher vermeiden. Aus meiner Meinung nach offensichtlichen Gründen, wie z.B. ein Millionenpublikum vor dem TV in zahlreichen Ländern.
Und ein unter- oder gar abgebrochenes Finale wollte man sicher vermeiden. Aus meiner Meinung nach offensichtlichen Gründen, wie z.B. ein Millionenpublikum vor dem TV in zahlreichen Ländern.
Mir fallen da zwei Kategorien von Maßnahmen ein. Kategorie 1 betrifft direkt die Ultras. Kategorie 2 betrifft die gesamte Kurve.
In Kategorie 1 könnte ich mir einen gestaffelten Maßnahmen-Katalog vorstellen, der bei Fehlverhalten stufenweise zum Einsatz kommt. Darunter könnte fallen:
-Verbot der Nutzung eines Lagerraums auf dem Gelände
-Verbot des Verkaufs von Merchandise vor Block 40
-Verbot des Sammelns für Choreospenden
-Verbot von Choreos
-Verbot des Containers am Gleisdreieck
-Verbot von Bannern, Blockfahnen, Doppelhaltern und sonstigen Fahnen
-Keine Nutzung der Stadionlautsprecher mehr
-Verbot von Megafonen
-ggf. auch Entzug der Auswärtsdauerkarten
Das alles könnte temporär und mit Augenmaß verwendet werden. Und bitte nicht falsch verstehen, ich habe grundsätzlich absolut keinen Bock auf jegliche autoritär angehauchte Maßnahme. Ich liebe die Anarchie der Kurve. Aber so kann es nicht weitergehen.
Wer darauf antwortet, "aber was ist mit der Stimmung?", dem möchte ich sagen, dass die Stimmung nicht mehr viel schlechter werden kann. Es war erbärmlich in dieser Saison.
Kategorie 2, die ganze Kurve betreffend:
-Eine weitere Ticket- und Körperkontrolle. Und zwar nicht vor den Blöcken, sondern unten an den Treppen die zur Nordwestkurve führen. Dort wäre dies ohne Probleme möglich und würde keine Fluchtwege behindern. Kaiserslautern praktiziert das zB relativ erfolgreich seit einigen Jahren.
-Durchgang zwischen den einzelnen Blöcken konsequent unterbinden. 42 nur in 42, 38 nur in 38. Analog im Ober- und Mittelrang. Wäre durch die neuen Kontrollen vor der Kurve ohne Probleme umsetzbar, da kein Blockschmuggel von anderen Stadionbereichen mehr möglich wäre.
Ich finde es zum kotzen, dass ich überhaupt über sowas nachdenken muss. Noch schlimmer finde ich, dass die Eintracht es überhaupt so weit hat kommen lassen. Es muss jetzt einfach konsequent gehandelt werden. Das dürfen die 98% friedlichen Zuschauer erwarten und einfordern. Man ist es ihnen schuldig.
Ein wesentlicher Unterschied zu früheren Ausschreitungen und Randale-Meister Geschichten ist, dass diese zu 99% Auswärts stattfanden. War auch asozial, war auch schwierig. Ging aber wenigstens nicht gegen die eigenen Leute.
Ich war auch in Karlsruhe, Leverkusen, Mailand usw., so unsicher wie gegen Stuttgart habe ich mich nie gefühlt.