>

rotundschwarz

31595

#
...ähem... na gut  

Wie groß die Kleinen jetzt schon sind, sieht man auch daran, dass Mama-Adler immer kleiner wird    

Das is wirklich wie beim Menschen - alles wächst, aber nicht gleichmäßig schnell - die Füße und Krallen sind im Moment sehr groß im Verhältnis zum Körper, auch die Haut um die Beinchen herum scheint ein bisschen zu schlackern.
#
Meinen Benni erkenn ich immer und überall  
#
**kicher** Jetzt wär ich gespannt, wie eine geschützte Aufnahme von, sagen wir mal, Ruth Werner aussieht...
#
Armin66 schrieb:
Beverungen schrieb:
ironie? dies würde bedeuten, dass alles eigentlich ganz anders war? vor allem in bezug auf die mitarbeiter der eintracht. dass alles gar nicht so souverän war etc ...

aber ne bratwurstbude hatte wirklich offen, stefan und womeninblack waren real vor ort, gitterabsperrungen stehen unironisch immer dort, usw.

aber vielleicht klärt uns der threaderöffner ja noch auf.




"Die häufig gegebene Definition des gegenteiligen Meinens des Gesagten trifft das Wesen der Ironie nicht ganz: Auf die Frage nach den Fähigkeiten eines (stets gut gekleideten) Politikers wird mit den Worten „Er ist stets außerordentlich gut gekleidet.“ geantwortet. – Dies ist ein als Lob verkleideter Tadel. Indem lobend eine unwesentliche Fähigkeit herausgestellt wird, wird ironisch angedeutet, dass es mit seinen (wichtigen) politischen Fähigkeiten nicht weit her ist. Die Ironie lässt sich hier aber nicht darauf reduzieren, dass das Gegenteil von dem Gesagten gemeint ist. Denn dies wäre die Aussage, dass er sich hin und wieder schlecht kleidete, es würde sich um eine ironische Kritik an schlechter Kleidung handeln. Der ausgesagte Sachverhalt ist aber korrekt." Aus Wikipedia


@Armin66. Wasn Quatsch – was brauchen wir Wikipedia. Intellektuell sind wir (s.o.). doch selber. Textegese – so was kann ich. Also:

Der ironische Effekt könnte im vorliegenden Text auch dadurch entstehen, dass nach eher lahmer Eröffnung, in der die Behauptung, die Eintracht habe sich von ihrer Basis entfernt, mit Blick auf die Vor-Ort-Erfahrungen beim Trainingsauftakt für null und nichtig erklärt wird, die nachfolgende Schilderung eben darauf angelegt ist, eben jene Eingangsbehauptung (= dass, die Behauptungen bzgl. einer Entfremdung von der Basis jeglicher Grundlage entbehren) durch die realen Beobachtungen ad absurdum zu führen.  Bratwurststände wären dann  z.B.  – ebenso wie die zweifelsfrei anwesende Sabine – gleichermaßen Ausdruck des ebengleichen (= der Entfremdung), wobei auch der Nick des Frederöffners zusätzlich erhellende Hinweise auf das seinem Nick und seinen Texten inhärente Ironieverständnis liefern kann.

Boah!
#
Zu viel Sonne? jetzt suchen sie Schatten unter Mamas Bauch (Benni klar im Vorteil). Muss so ein Vogel nicht eigentlich auch ab und zu mal was trinken? Oder reicht die Flüssigkeit im Fisch?
#
Muhahaha.  Alles schön und gut. Aber aus gut unterrichteten Quellen habe ich erfahren, dass rund um die Eintracht nur ein Einziger von sich behaupten darf, der aller aller Intellektuellste zu sein:



(Huhu, grauer Adler – hab mir das Foto mal von dir ausgeliehen)
#
Die ganze Familie zuhaus. Mama döst auf einem Bein, Papa räumt im Nest auf. Das Adlerdreierlei schlummert. der d.d.k.d.i. sprechtet bzw. adlert ab und zu vorsichtig in die Runde (uiii, Babba da, bloß kein Mucks...)
#
adlerkadabra schrieb:
Mama Adler nickt fortwährend im Stehen ein. Kein Platz mehr im Nest.


Hihi. Das hab ich in den letzten Tagen auch mehrfach beobachtet, sie sitzt und ganz allmählich sackt der Kopf nach vorn... Ich glaub aber nicht, dass sie sich nicht hinlegt, weil zu wenig Platz im Nest ist - nachts funktioniert das ja auch. Vielleicht will sie ihrem Kindergarten einfach Bewegungsfreiheit im Nest lassen? Alles im Auge behalten? Wie schön sie ist...
#
Ruhiges, friedliches Wetter. Leichter Wind. Benni döst satt und zufrieden, Mama-Adler füttert den Dicken d.k.d.i. und No.2 macht Erkundungsgänge am Nestrand, hält inne und blickt sinnend in die Ferne, spannt ab und zu seine gar nicht mehr so kleinen Flügelchen, Mama-Adler mit ständigem Kontrollblick - also scheint keine Gefahr im Verzug zu sein.

Stell mir vor, was das für ein Gefühl sein wird für die kleinen Adler, wenn sie ihr Nest verlassen und abheben - große, weite, verlockende Welt...  Macht langsam, Jungs!!
#
Der Regen hat aufgehört. Blauer Himmelsstreifen am Horizont, wilder Wind weht. Mama-Adler sitzt am Nestrand und wacht, das nicht mehr allzu kleine Adler-Dreierlei ruht in der Mitte des Nestes. Gerührt. Ich. Bin.

Jetzt haben wir einen Dicken d.k.d.i. und irgendwie fast auch schon einen Benni d.k.b.m.i.... Kaum guckt mer hin und schon sinse groß. Aber aufs Adler-Ganze betrachtet ist das ja auch gut so  
#
WuerzburgerAdler schrieb:
rotundschwarz schrieb:
...strategischen Möglichkeiten der Jogi nutzen kann, um so etwas "au" in die Köpfe seiner Jungs hineinzutrainieren. Alles möglich, vielleicht auch nicht, aber eines ist sicher: Au in zwei Jahren gibt es im Fernsehen am Sonntagabend Tatort!


Schon au.    


Arg.  
#
DocMoc schrieb:
Benni im Schwitzkasten, kämpft und strammpelt, hat aber keine Chance!


Benni wird ein großer, starker, mutiger, wunderschöner, stolzer Adler und seine Geschwister werden bewundert aufschauen, wenn er am Himmel kreist und werden denken: "Weißt du noch, damals, da war er der mickrigste von uns allen..."
#
Lustiglustigtrallala

Unglaublich lustig sind die Balotelli-Fotomontagen, die derzeit überall im Netz kursieren. Is ja auch verständlich - wenn der Mann schon diese zwei staubtrockenen Tore erzielt, kann er sich dann nicht wenig anständig, wie jeder halbwegs normale Mensch freuen: Tanz mit der Eckfahne, Babywiege, Salto, Jubeltrauben, Flickflack, Rütteln an der Bande, Lauf übers ganze Feld, Trommeln auf die Brust, Kniefall,  sich in eine italienische Fahne wickeln, Küsse in Richtung Himmel schicken – alles, aber bloß nicht dieses einfach blöde Rumstehen. Dazu auch noch fast naggisch.  So sinse halt, die… achso… das Wort darf ja nicht mal mehr Huck Finn sagen. „Warum hätte ich jubeln sollen?“ fragt Balotelli. „Ein Briefträger jubelt ja auch nicht, wenn er einen Brief zugestellt hat.“

Schwarze Italiener – so was gibt es doch gar nicht.  Spätestens seit Donnerstag weiß die Welt: doch - und  kennt den rabenschwarzen Briefträger Mario Balotelli aus Palermo. Die TAZ bescheinigt ihm Ingrimm. Und Unbeugsamkeit. Ich denke: Sie hat recht!

Apropos lustig:

„Eins und zwei und drei und vier
So viele Tore schießen wir
Lustiglustigtrallalla
Heut ist die Eintracht mit dem Hammer wieder da.“

Doch. Sowas hat man früher gesungen –und Ror Wolf, der große Schriftsteller, von dem hier in der Blogschau neulich schon mal die Rede  war, hat all so was und noch viel mehr literaturfähig gemacht. Am Freitag wurde er 80 Jahre alt und aus diesem Anlass fand in seinem Wohnort in Mainz eine kleine Feierstunde statt, in deren Rahmen Harry Rowohlt aus Ror Wolfs Werken vorgelesen hat. Ich war dort und habe darüber ein bisschen was aufgeschrieben:

rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.de/2012/06/ror-wolf-wird-80-jahre-alt-und-wird-mit.html
Ror Wolf wird 80 Jahre alt und wird mit einer Lesung gefeiert

Im Blog G wird nicht gefeiert, sondern gegrantelt. Oder philosophiert? Aber vielleicht ist das ja auch fast das selbe. Jedenfalls:

Blog G
http://www.blog-g.de/endspiel.htm
Endspiel

„Gucken oder nicht gucken? Eine Frage, die sich für einen Fußballfan kaum stellt. Was aber machen die, die nur alle zwei Jahre für ein paar Wochen zu Anhängern des Teams werden, dem nach wie vor eine rosige Zukunft prophezeit wird, ohne dass man sich die Frage stellt, wie es denn eigentlich mit der Gegenwart so aussieht?“

Und die Zukunft? Ey, Mann, was dann sein wird is doch klar: „Dann wird die heutige Zukunft wieder Gegenwart sein.“

Und wisst ihr was: Keine Ahnung, was sich fußballerisch bis dahin getan haben wird und ob dann 28 Sportstudenten in Köln in Jahrelanger Kleinarbeit analysiert haben werden, wie das ist mit der Siegermentalität und welche technisch-strategischen Möglichkeiten der Jogi nutzen kann, um so etwas "au" in die Köpfe seiner Jungs hineinzutrainieren. Alles möglich, vielleicht auch nicht, aber eines ist sicher: Au in zwei Jahren gibt es im Fernsehen am Sonntagabend Tatort!
#
Das Geballere ist ja gruselig. Vorne das friedliche Nest mit der sichtlich angespannten Adler-Mama, hinten die Geräuschkulisse - fast wie ein Protestcamp: Horstupy!
#
Morning has broken, zumindest über dem Adlernest in Estland. Mama Adler blickt sinnend in den Morgen, der Dicke ist auch schon wach und spechtet bzw. adlert unter Mamas Bauch hervor. Die Vögel zwitschern, die Luft ist klar, ein windstiller friedlicher Morgen.
#
Grad ürgens Nestumbauarbeiten. Mama-Adler hat schwer ihren Schaff mit den Riesenästen, die sie da von links nach rechts befördert und feststopft
#
@e-g: Dicker, der kein Dicker ist, muss das heißen  - ansonsten  

Ich bilde mir übrigens ein, dass der gar nicht Dicke manchmal sogar mithilft Benni zu füttern. Täuscht das???
#
Sehr nett: Mama-Adler und großer kleiner Adler sitzen nebeneinander im Nest und blicken ins Weite, mittleres, nicht dickes Geschwister und Benni eng aneinander gekuschelt, schlafend.  Der große Kleine fast schon wie ein richtiger Adler, bemüht sich möglichst fachmännisch und souverän den Adler zu geben, zupft an seinem Federkleid, späht in die Ferne, muss sich dann aber doch an Mama-Adler anlehnen und sinkt dann in ein wohlverdientes Nickerchen.
#
Gibt Nachschlag. Especially für little Benni.  
#
Es geht um die Wurst.

Donnerstag, 28. Juli 2012, ca. 19.30 Uhr. Blick aus dem Weltall auf die seltsamen Sitten und Gebräuchen der Erdbewohner (Seitenansicht vom Anflug in Richtung Schland)...



…und in die Blogs:

Blog G
http://www.blog-g.de/moeoeoeoep.html
Mööp!

Yep. Es ist eindeutig Stefan, der hier heute wieder grantelt  und daran erinnert, dass es der „Italo es faustdick hinter den Ohren hat, der Schlingel. Bevor also die Gedanken abschweifen, bevor Rache genommen wird für die letzten wasweißich wieviele Demütigungen gegen Spanien (die übrigens, bei aller fußballerischen Klasse, nur sehr selten mehr ein Tor mehr als der Gegner erzielen. Einfach weil sie sich das leisten können, aber das nur am Rande), gilt es den Pizzabäcker wegzutun.“ Das sollte man dann also tun, wenn „man einen Titel anstrebt.“ So wie Stefan.

rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.de/2012/06/kleines-fuball-abc-heute-wie-azzurro.html
Kleines Fußball-ABC – Heute „A“ wie „Azzurro“

Auch rotundschwarz ist ein Schlingel, ja, ja. Deshalb steht das kleine rotundschwarze Fußball-ABC heute zwar auch im Zeichen des Halbfinales in Warschau, aber alles ist blau und darüber und darumherum gibt es allerlei Wissenswertes. Blaue Augen heißen occhi azzuri, das blaue Meer (also da, wo Oli Kahn und KHM sich aufhalten): mare azzurro. Der typische blaugekleidete italienische Abwehrspieler ist „sanftmütig, schüchtern und freundlich. Aber abgezockt. Und sprachgewandt.“ Der typische italienische Stürmer ist vor allem: „Schön. Und/oder abgezockt bzw. durchgeknallt.“ Und wenn der (blau gekleidete) italienische Tifoso einen Sieg zu feiern hat, ist er - logisch - gleich doppelt "azzurro". Was auch sonst. „Und so schließt sich singend der Kreis.“ Mit Adriano Celentano und den Toten Hosen.