
rotundschwarz
31597
Unterm Strich
Es ist nie verkehrt, wenn man den Überblick behält und manchmal Bilanz zieht. Man kann es auch übertreiben. Meine leider bereits verstorbene Tante Elli z.B. hatte ein kleines Büchlein, in das sie mit Bleistift akribisch jede einzelne Ausgabe auf den Pfennig genau (damals gab es noch Pfennige) vermerkte. Wenn sie meiner Oma zwei Tüten Milch, die bei Edeka grade im Angebot waren, zum Montagskaffee mitbrachte, meine Oma ihr im Gegenzug 10 Eier (zu uns kam immer noch jeden Samstag der Eiermann) besorgt hatte, wurde das taggenau verrechnet, unter den Differenzbetrag wurden zwei ordentliche Striche gezogen und der Betrag – sagen wir: 7 Pfennige wurde und an Ort und Stelle beglichen.
Bei Bilanzen kommt es auch immer auf die Interpretation an. Und die kann – je nach Sichtweise - unterschiedlich ausfallen. Ich bin z.B. sicher, dass unsere Katze mit der Bilanz ihres Wochenendes höchst zufrieden ist, während sie für mich eher eine Bilanz des Schreckens darstellt. Eine Libelle, eine Grille, und drei (drei!) noch dazu graue Mäuse wurden erlegt und ins heimische Wohnzimmer verschleppt, wo sie dann – durch beherztes Eingreifen unsererseits – vor dem Schlimmsten bewahrt und weitgehend unversehrt wieder in die Freiheit entlassen wurden.
Bilanz wurde gestern auch in New York gezogen: Irene ist durch, größere Verheerungen sind ausgeblieben. Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, dass man weitsichtig ist und rechtzeitig umfassende Vorsorge betreibt. Man kann ja nie wissen, was alles noch kommt. Deswegen warne ich dringend vor allen Maßnahmen, die den Verbleib der Eintracht in der zweiten Liga unnötig in Gefahr bringen und zur weiteren mentalen Destabilisierung beitragen. Immer langsam. Nichts überstürzen. Bloß keinen weiteren Druck aufbauen. Zumal die Weichen ja bereits gestellt sind: Aufstieg oder nicht – das muss jetzt ganz allein Martin Fenin, die arme Socke, entscheiden. Entweder er geht und wir können uns den 2,20 m großen Stoßstürmer kaufen, ohne den der Aufstieg nicht zu schaffen ist. Oder er bleibt. Und dann isses Essig. So einfach kann Bilanz manchmal sein.
Und hier die Blogschau - heute besonders bunt und vielfältig, aber auch viiiiiiel (ächz):
Blog G
http://www.blog-g.de/irgendwas-ist-ja-irgendwo-immer-nur-hier-nicht.html
Irgendwas ist ja irgendwo immer nur hier nicht
Stefan schaut selbst Blog, allerdings nur kurz. Und er hätte gern Wagner als Friend. Ach so: „Wagner lieber als Friend.“ Tschuldigung.
Wir sind da
http://wirsinddasindwir.blogspot.com/2011/08/erlebnisbericht-sge-sc-paderborn.html
Erlebnisbericht: SGE – SC Paderborn
Snuffle musste früh aufstehen am Sonntag, schon um 8 Uhr 30 („Zweite Liga ist scheiße.“), um aus Münster rechtzeitig ins Stadion zu kommen. Hat sich abber gelohnt – zwar nicht unbedingt wegen des Spiels („In der zweiten Halbzeit überlegten wir vor lauter Langeweile und Schwere, ob wir mal eben ein EFC-Treffen abhalten sollten. So macht es gerade keinen Spaß. Leider. Aber man kommt ja trotzdem immer wieder. Gut so!“), auch nicht wegen der Stimmung in der Kurve („Nicht wesentlich besser als das Gekicke nach der ersten halben Stunde.“), sondern wegen der Stadionführung vor dem Spiel und dem Museumsbesuch mit Christoph Preuß. Ein Erlebnis, das sie u.a. Oko zu verdanken hat und einigen „Forumshelden, die dem armen Hinkebein und Humpelfuß Ende letzten Jahres die Führung mit Christoph Preuß aus dem Adventskalender zugusnten des Eintracht Frankfurt Museums ersteigert haben. Weltklasse.“ (Anmerkung des Blogschauers: Ich. Auch. Held. Und ich. Nicht dabei. Heul. Rabäääh.)
Snuffle, die ich für dieses Erlebnis glühend beneide , nimmt uns mit in die Kabine vor dem Spiel, bestaunt Trikots und Schuhe, vermisst Fenin und Meier im Entmüdungsbecken und bestaunt live den Kartoffelacker, auf dem dann später das Spiel stattfinden wird. Sie lauscht Christoph Preuß im Museum, bewundert die Meisterschale und das Haupttrbünen-Kettcar (was immer das sein mag?) und ist Zeugin des ersten Heiratsantrags, der im Museum gemacht wurde. (Applaus, Applaus für Cino und Sandy.
Irgendwann abends um 8 ist unsere spieltagsfrederöffnende Blogbetreiberin dann wieder in Münster und wünscht sich „Handschuhe für’s Heimradeln. Unglaublich ... und es war Sommer.“
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-054
Frankfurt ist nicht Barcelona
Finden René, Marvin und Jesus und arbeiten unterhaltsam und kompetent eine ganze Fülle von Themen ab. "Nach dem weniger schönen Spiel gegen Paderporn und der Sache mit dem Rasen und den Pfiffen hatten wir einiges zu diskutieren. Auch die Transferthemen haben ihren Teil gefunden und Hunger hatten wir dann auch noch." Reinhören lohnt sich!
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/komplizierte-bilanz.html
Komplizierte Bilanz
Steht uns nach dem Abstieg nun auch noch ein finanzielles Desaster ins Haus? Seit Wochen munkelt und brodelt es, wiedersprüchliche Zahlen werden genannt und im Raum stehen lassen, Spieler ins Schaufenster gestellt, Bilanz-Pressekonferenz verschoben. Gestern fand sie jetzt also dann doch statt. Und ist jetzt alles klar? Ein Zahlenanalphabet wie ich ist bei der Beantwortung dieser Frage auf interpretatorische Unterstützung angewiesen – z.B. der von Kid.
Nein, längst nicht alles klar, findet Kid und sieht eine „komplizierte Bilanz“, die zumindest etwas „unübersichtlich“ ist. „ Hier werden nämlich Zahlen für das Kalender- und Geschäftsjahr 2010 sowie für die Saison 2011/12 genannt. Der eine Verlust umfasst den Zeitraum vom 1.1.2010 bis 31.12.2010 und steht in der Höhe bereits fest, während der andere eine Prognose ist und den Zeitraum vom 1.7.2011 bis 30.06.2012 betrifft.“ Wichtige Zahlen und Angaben – z.B. der „vieldiskutierte Verlust für die Spielzeit 2010/2011“ – können in den Zahlen also nur anteilig für die zweite Hälfte 2010 auftauchen. Wie sich das „laut Heribert Bruchhagens Aussage im Mai" erheblich reduzierte" Minus für die Saison 2010/11 für den Zeitraum vom 1.1.2011 bis 30.6.2011“ dazu hat Dr. Pröckl nichts gesagt „und er wurde wohl auch nicht danach gefragt.“
Kid (und nicht nur ihn) hätte interessiert, „ob die ca. 6 Millionen Ablöse für Ochs und Russ in der Prognose für die laufende Saison enthalten sind oder nicht.“ Auch die bilanzrelevanten Auswirkungen der Amanatidis-Abfindung, die „wie in der FAZ zu lesen war - zu gleichen (?) Teilen in 2011 und 2012 gezahlt“ wird, sind nicht eindeutig.
Kids vorläufiges Fazit: „Die Lage ist nicht hoffnungslos, aber sie ist ernst und die Botschaft ist klar: Die Eintracht muss aufsteigen. Aber man ist nicht bereit, jeden Preis dafür zu zahlen.“
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/08/eine-gefuhlte-niederlage/
Eine gefühlte Niederlage
Sebastian ist angefressen und nimmt übel, ja: Er leidet sogar Schmerzen: „Die zweite Fussball-Bundesliga kann verdammt weh tun. Richtig üble Schmerzen können einem solche Spiele wie das gestern gegen den SC Paderborn zufügen. Über 34.000 zahlende Eintracht-Fans verirrten sich in den Stadtwald und mutierten, aufgrund des auf dem Platz gebotenen, zu unfreiwilligen Masochisten.“
Wer hat on der “grauen Unterhaus-Maus” Paderborn schon ein “fußballerisches Feuerwerk” erwartet. Niemand. Und gerade deshalb deshalb bleibt es ein großes Rätsel, „warum der Vorjahres-Erstligist vom Main nicht in der Lage war, gegen die graue Unterhaus-Maus von der Pader 90 Minuten lang das Spiel zu dominieren.“ In der zweiten Halbzeit „beschränkte sich die Eintracht auf ein paar halbherzige Versuche, die Paderborner in die Bredouille zu bringen, während diese versuchten, mit einem Abwehrbollwerk das torlose Untentschieden zu halten oder mit einem der seltenen Konter das Spiel für sich zu entscheiden.“
Der Rasen, das pfeifende Publikum, der Heimkomplex sind schuld? Das kann ja wohl nicht wahr sein, findet Sebastian. „Die Pfiffe während des Spiels gegen Gekas und Köhler führen natürlich nicht zum Ziel und bringen keinem etwas.“ Aber: „Für einen Verein, der sich selbst das “Bayern München der zweiten Liga” nennt, sollte es Pflicht sein, mit drei Punkten gegen den ehemaligen TuS Neuhaus nach Hause zu fahren.“ „Was auch immer der Grund für dieses trostlose Unentschieden war: Am Ende ist es ein wertvoller Punkt in Richtung Aufstieg aber eine gefühlte Niederlage an einem trostlosen Zweitliga-Sonntag.“
Adler-Blog
http://www.adlerblog.de/2011/haben-wir-ein-fan-problem/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Haben wir ein Fan Problem?
Überall hohe Wogen schlägt die Frage, die Jesus in seinem Eintrag für den Adler-Blog aufgreift. „Fußball-Profis verdienen auch in der zweiten Liga gutes Geld.“ Sie haben überschaubare Kernarbeitszeiten, einen Glamour-Faktor, aber eben auch Druck. „Denkgefängnis“ findet Jesus zwar albern – kann sich aber vorstellen, „dass es nicht einfach ist, in ein Stadion mit über 35.000 fordernden Fans einzulaufen. Besonders, wenn man (wie Köhler und Meier) seit Jahren am Pranger steht.“ und kann die Aussagen, die Pirmin Schwegler im Interview mit der FR macht, deshalb in Teilen nachvollziehen.
Zum Pfeifen hat er seine eigene Meinung: Während dem Spiel: Never. Nach dem Spiel? Sehr wohl. „Ich finde, man kann nach dem Spiel pfeifen so viel man will. Die ins Publikum geworfenen Trikots postwendend zurückwerfen und auch die Spieler mal verbal mit ihren Leistungen konfrontieren. Jedoch während des Spiels gehört es sich einfach nicht die eigene Mannschaft auspfeifen! Sind wir denn genauso schlimm wie die Bayern Fans? Hallo?“
Seine Forderung: „Es ist an uns Fans, hier eine Diskussion in den eigenen Reihen zu führen. Wo wollen wir als Fan-Lager hin? Ich halte es da einfach:
“Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs, wir sind alle Frankfurter Jungs!”
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/08/ein-langer-weg-fur-johann-wolfgang-duck.html
Ein langer Weg für Johann Wolfgang Duck
Wer jetzt noch nicht genug gelesen und gehört hat, kann gerne am Rande auch mal bei mir vorbeischauen. Am Rande der aktuellen Diskussionen und am Rande des Spiels bewegt sich nämlich auch mein eigener Eintrag. Gedanken nach dem Spiel, noch im Stadion, der Ärger ebbt ab, Martin Fenin verabschiedet sich von der Kurve, die Spieler laufen, die Wolken ziehen, Brieftauben fahren Auto und Donald Duck hat fast so kluge Dinge zu vermelden wie der Frankfurter Jung Johann Wolfgang Goethe.
„Ich hab das manchmal – mein Herz wird weit und froh, auch wenn es scheinbar grade keinen Anlass dazu hat. Wieder kein Heimsieg. Kein Tor. Nix. Hilf- und einfallsloses Spiel. Genöle. Gepfeife. Schuldzuweisungen. Hey. Wer hat gesagt, dass es einfach werden würde? Da sind wir jetzt und da kommen wir zusammen wieder raus. Wisst ihr was? Ich freu mich darauf, rauszufinden, wie es weitergeht. Freu mich, auf den ersten, zweiten, dritten Heimsieg. Will wissen, wo die Reise hingeht, mit dieser zusammengewürfelten Truppe, diesem ewig muffeligen Trainer, diesem zähen Auf und Ab, das es geben wird. Bis zum Aufstieg. (Aber nur, wenn jetzt endlich diese blöde Transferperiode zuende geht. Und wenn Martin Fenin vielleicht doch noch bleibt ,-)“
Blauäugig? Ei, lasst mich doch. Wie gesagt: Ich hab das manchmal.
Es ist nie verkehrt, wenn man den Überblick behält und manchmal Bilanz zieht. Man kann es auch übertreiben. Meine leider bereits verstorbene Tante Elli z.B. hatte ein kleines Büchlein, in das sie mit Bleistift akribisch jede einzelne Ausgabe auf den Pfennig genau (damals gab es noch Pfennige) vermerkte. Wenn sie meiner Oma zwei Tüten Milch, die bei Edeka grade im Angebot waren, zum Montagskaffee mitbrachte, meine Oma ihr im Gegenzug 10 Eier (zu uns kam immer noch jeden Samstag der Eiermann) besorgt hatte, wurde das taggenau verrechnet, unter den Differenzbetrag wurden zwei ordentliche Striche gezogen und der Betrag – sagen wir: 7 Pfennige wurde und an Ort und Stelle beglichen.
Bei Bilanzen kommt es auch immer auf die Interpretation an. Und die kann – je nach Sichtweise - unterschiedlich ausfallen. Ich bin z.B. sicher, dass unsere Katze mit der Bilanz ihres Wochenendes höchst zufrieden ist, während sie für mich eher eine Bilanz des Schreckens darstellt. Eine Libelle, eine Grille, und drei (drei!) noch dazu graue Mäuse wurden erlegt und ins heimische Wohnzimmer verschleppt, wo sie dann – durch beherztes Eingreifen unsererseits – vor dem Schlimmsten bewahrt und weitgehend unversehrt wieder in die Freiheit entlassen wurden.
Bilanz wurde gestern auch in New York gezogen: Irene ist durch, größere Verheerungen sind ausgeblieben. Da sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, dass man weitsichtig ist und rechtzeitig umfassende Vorsorge betreibt. Man kann ja nie wissen, was alles noch kommt. Deswegen warne ich dringend vor allen Maßnahmen, die den Verbleib der Eintracht in der zweiten Liga unnötig in Gefahr bringen und zur weiteren mentalen Destabilisierung beitragen. Immer langsam. Nichts überstürzen. Bloß keinen weiteren Druck aufbauen. Zumal die Weichen ja bereits gestellt sind: Aufstieg oder nicht – das muss jetzt ganz allein Martin Fenin, die arme Socke, entscheiden. Entweder er geht und wir können uns den 2,20 m großen Stoßstürmer kaufen, ohne den der Aufstieg nicht zu schaffen ist. Oder er bleibt. Und dann isses Essig. So einfach kann Bilanz manchmal sein.
Und hier die Blogschau - heute besonders bunt und vielfältig, aber auch viiiiiiel (ächz):
Blog G
http://www.blog-g.de/irgendwas-ist-ja-irgendwo-immer-nur-hier-nicht.html
Irgendwas ist ja irgendwo immer nur hier nicht
Stefan schaut selbst Blog, allerdings nur kurz. Und er hätte gern Wagner als Friend. Ach so: „Wagner lieber als Friend.“ Tschuldigung.
Wir sind da
http://wirsinddasindwir.blogspot.com/2011/08/erlebnisbericht-sge-sc-paderborn.html
Erlebnisbericht: SGE – SC Paderborn
Snuffle musste früh aufstehen am Sonntag, schon um 8 Uhr 30 („Zweite Liga ist scheiße.“), um aus Münster rechtzeitig ins Stadion zu kommen. Hat sich abber gelohnt – zwar nicht unbedingt wegen des Spiels („In der zweiten Halbzeit überlegten wir vor lauter Langeweile und Schwere, ob wir mal eben ein EFC-Treffen abhalten sollten. So macht es gerade keinen Spaß. Leider. Aber man kommt ja trotzdem immer wieder. Gut so!“), auch nicht wegen der Stimmung in der Kurve („Nicht wesentlich besser als das Gekicke nach der ersten halben Stunde.“), sondern wegen der Stadionführung vor dem Spiel und dem Museumsbesuch mit Christoph Preuß. Ein Erlebnis, das sie u.a. Oko zu verdanken hat und einigen „Forumshelden, die dem armen Hinkebein und Humpelfuß Ende letzten Jahres die Führung mit Christoph Preuß aus dem Adventskalender zugusnten des Eintracht Frankfurt Museums ersteigert haben. Weltklasse.“ (Anmerkung des Blogschauers: Ich. Auch. Held. Und ich. Nicht dabei. Heul. Rabäääh.)
Snuffle, die ich für dieses Erlebnis glühend beneide , nimmt uns mit in die Kabine vor dem Spiel, bestaunt Trikots und Schuhe, vermisst Fenin und Meier im Entmüdungsbecken und bestaunt live den Kartoffelacker, auf dem dann später das Spiel stattfinden wird. Sie lauscht Christoph Preuß im Museum, bewundert die Meisterschale und das Haupttrbünen-Kettcar (was immer das sein mag?) und ist Zeugin des ersten Heiratsantrags, der im Museum gemacht wurde. (Applaus, Applaus für Cino und Sandy.
Irgendwann abends um 8 ist unsere spieltagsfrederöffnende Blogbetreiberin dann wieder in Münster und wünscht sich „Handschuhe für’s Heimradeln. Unglaublich ... und es war Sommer.“
Eintracht Frankfurt Podcast
http://www.eintracht-podcast.de/eintrachtpodcast-054
Frankfurt ist nicht Barcelona
Finden René, Marvin und Jesus und arbeiten unterhaltsam und kompetent eine ganze Fülle von Themen ab. "Nach dem weniger schönen Spiel gegen Paderporn und der Sache mit dem Rasen und den Pfiffen hatten wir einiges zu diskutieren. Auch die Transferthemen haben ihren Teil gefunden und Hunger hatten wir dann auch noch." Reinhören lohnt sich!
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/komplizierte-bilanz.html
Komplizierte Bilanz
Steht uns nach dem Abstieg nun auch noch ein finanzielles Desaster ins Haus? Seit Wochen munkelt und brodelt es, wiedersprüchliche Zahlen werden genannt und im Raum stehen lassen, Spieler ins Schaufenster gestellt, Bilanz-Pressekonferenz verschoben. Gestern fand sie jetzt also dann doch statt. Und ist jetzt alles klar? Ein Zahlenanalphabet wie ich ist bei der Beantwortung dieser Frage auf interpretatorische Unterstützung angewiesen – z.B. der von Kid.
Nein, längst nicht alles klar, findet Kid und sieht eine „komplizierte Bilanz“, die zumindest etwas „unübersichtlich“ ist. „ Hier werden nämlich Zahlen für das Kalender- und Geschäftsjahr 2010 sowie für die Saison 2011/12 genannt. Der eine Verlust umfasst den Zeitraum vom 1.1.2010 bis 31.12.2010 und steht in der Höhe bereits fest, während der andere eine Prognose ist und den Zeitraum vom 1.7.2011 bis 30.06.2012 betrifft.“ Wichtige Zahlen und Angaben – z.B. der „vieldiskutierte Verlust für die Spielzeit 2010/2011“ – können in den Zahlen also nur anteilig für die zweite Hälfte 2010 auftauchen. Wie sich das „laut Heribert Bruchhagens Aussage im Mai" erheblich reduzierte" Minus für die Saison 2010/11 für den Zeitraum vom 1.1.2011 bis 30.6.2011“ dazu hat Dr. Pröckl nichts gesagt „und er wurde wohl auch nicht danach gefragt.“
Kid (und nicht nur ihn) hätte interessiert, „ob die ca. 6 Millionen Ablöse für Ochs und Russ in der Prognose für die laufende Saison enthalten sind oder nicht.“ Auch die bilanzrelevanten Auswirkungen der Amanatidis-Abfindung, die „wie in der FAZ zu lesen war - zu gleichen (?) Teilen in 2011 und 2012 gezahlt“ wird, sind nicht eindeutig.
Kids vorläufiges Fazit: „Die Lage ist nicht hoffnungslos, aber sie ist ernst und die Botschaft ist klar: Die Eintracht muss aufsteigen. Aber man ist nicht bereit, jeden Preis dafür zu zahlen.“
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/08/eine-gefuhlte-niederlage/
Eine gefühlte Niederlage
Sebastian ist angefressen und nimmt übel, ja: Er leidet sogar Schmerzen: „Die zweite Fussball-Bundesliga kann verdammt weh tun. Richtig üble Schmerzen können einem solche Spiele wie das gestern gegen den SC Paderborn zufügen. Über 34.000 zahlende Eintracht-Fans verirrten sich in den Stadtwald und mutierten, aufgrund des auf dem Platz gebotenen, zu unfreiwilligen Masochisten.“
Wer hat on der “grauen Unterhaus-Maus” Paderborn schon ein “fußballerisches Feuerwerk” erwartet. Niemand. Und gerade deshalb deshalb bleibt es ein großes Rätsel, „warum der Vorjahres-Erstligist vom Main nicht in der Lage war, gegen die graue Unterhaus-Maus von der Pader 90 Minuten lang das Spiel zu dominieren.“ In der zweiten Halbzeit „beschränkte sich die Eintracht auf ein paar halbherzige Versuche, die Paderborner in die Bredouille zu bringen, während diese versuchten, mit einem Abwehrbollwerk das torlose Untentschieden zu halten oder mit einem der seltenen Konter das Spiel für sich zu entscheiden.“
Der Rasen, das pfeifende Publikum, der Heimkomplex sind schuld? Das kann ja wohl nicht wahr sein, findet Sebastian. „Die Pfiffe während des Spiels gegen Gekas und Köhler führen natürlich nicht zum Ziel und bringen keinem etwas.“ Aber: „Für einen Verein, der sich selbst das “Bayern München der zweiten Liga” nennt, sollte es Pflicht sein, mit drei Punkten gegen den ehemaligen TuS Neuhaus nach Hause zu fahren.“ „Was auch immer der Grund für dieses trostlose Unentschieden war: Am Ende ist es ein wertvoller Punkt in Richtung Aufstieg aber eine gefühlte Niederlage an einem trostlosen Zweitliga-Sonntag.“
Adler-Blog
http://www.adlerblog.de/2011/haben-wir-ein-fan-problem/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Haben wir ein Fan Problem?
Überall hohe Wogen schlägt die Frage, die Jesus in seinem Eintrag für den Adler-Blog aufgreift. „Fußball-Profis verdienen auch in der zweiten Liga gutes Geld.“ Sie haben überschaubare Kernarbeitszeiten, einen Glamour-Faktor, aber eben auch Druck. „Denkgefängnis“ findet Jesus zwar albern – kann sich aber vorstellen, „dass es nicht einfach ist, in ein Stadion mit über 35.000 fordernden Fans einzulaufen. Besonders, wenn man (wie Köhler und Meier) seit Jahren am Pranger steht.“ und kann die Aussagen, die Pirmin Schwegler im Interview mit der FR macht, deshalb in Teilen nachvollziehen.
Zum Pfeifen hat er seine eigene Meinung: Während dem Spiel: Never. Nach dem Spiel? Sehr wohl. „Ich finde, man kann nach dem Spiel pfeifen so viel man will. Die ins Publikum geworfenen Trikots postwendend zurückwerfen und auch die Spieler mal verbal mit ihren Leistungen konfrontieren. Jedoch während des Spiels gehört es sich einfach nicht die eigene Mannschaft auspfeifen! Sind wir denn genauso schlimm wie die Bayern Fans? Hallo?“
Seine Forderung: „Es ist an uns Fans, hier eine Diskussion in den eigenen Reihen zu führen. Wo wollen wir als Fan-Lager hin? Ich halte es da einfach:
“Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs, wir sind alle Frankfurter Jungs!”
rotundschwarz
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/08/ein-langer-weg-fur-johann-wolfgang-duck.html
Ein langer Weg für Johann Wolfgang Duck
Wer jetzt noch nicht genug gelesen und gehört hat, kann gerne am Rande auch mal bei mir vorbeischauen. Am Rande der aktuellen Diskussionen und am Rande des Spiels bewegt sich nämlich auch mein eigener Eintrag. Gedanken nach dem Spiel, noch im Stadion, der Ärger ebbt ab, Martin Fenin verabschiedet sich von der Kurve, die Spieler laufen, die Wolken ziehen, Brieftauben fahren Auto und Donald Duck hat fast so kluge Dinge zu vermelden wie der Frankfurter Jung Johann Wolfgang Goethe.
„Ich hab das manchmal – mein Herz wird weit und froh, auch wenn es scheinbar grade keinen Anlass dazu hat. Wieder kein Heimsieg. Kein Tor. Nix. Hilf- und einfallsloses Spiel. Genöle. Gepfeife. Schuldzuweisungen. Hey. Wer hat gesagt, dass es einfach werden würde? Da sind wir jetzt und da kommen wir zusammen wieder raus. Wisst ihr was? Ich freu mich darauf, rauszufinden, wie es weitergeht. Freu mich, auf den ersten, zweiten, dritten Heimsieg. Will wissen, wo die Reise hingeht, mit dieser zusammengewürfelten Truppe, diesem ewig muffeligen Trainer, diesem zähen Auf und Ab, das es geben wird. Bis zum Aufstieg. (Aber nur, wenn jetzt endlich diese blöde Transferperiode zuende geht. Und wenn Martin Fenin vielleicht doch noch bleibt ,-)“
Blauäugig? Ei, lasst mich doch. Wie gesagt: Ich hab das manchmal.
Gut gebrabbelt. ,-)
Fanwehr und Fanklatsche mit Aufstiegswidmung - au fein, auch habbe wolle. Die Sache mit der Rasenpatenschaft halte ich für ausbaufähig. Man muss in diesen Tagen vorsichtig sein – Vorschläge, die Geld bringen, werden gerne angenommen. Vielleicht haben wir ja bald einen Rasen-Rettungsschirm? Und das wär doch eine nette Idee – das nächste GD-Treffen vor dem Spiel wird ins Waldstadion verlegt und während ein Teil der mobilen Fan-Einsatztruppe sich um die Pflege des heimischen Rasens bemüht, kann der Rest das Stadion in Aioli- und Krustenbratenwolken hüllen.
„Gotthilf Fischer und seine Krakeeler“? Das ist sowas ähnliches wie „Ernst Mosch und die Original Obergauner.“
Und dann bin ich ja mal gespannt, wie das weiter geht mit der Suche nach dem Torjäger. Wär doch gelacht, wenn sich da - wie vor zehn Jahren - nicht jemand für ein Comeback finden lassen und nächsten Samstag in Baunatal den Anfang mit dem Tore schießen machen würde. 10 Tore in 16 Spielen – das müsste sich doch machen lassen….
Fanwehr und Fanklatsche mit Aufstiegswidmung - au fein, auch habbe wolle. Die Sache mit der Rasenpatenschaft halte ich für ausbaufähig. Man muss in diesen Tagen vorsichtig sein – Vorschläge, die Geld bringen, werden gerne angenommen. Vielleicht haben wir ja bald einen Rasen-Rettungsschirm? Und das wär doch eine nette Idee – das nächste GD-Treffen vor dem Spiel wird ins Waldstadion verlegt und während ein Teil der mobilen Fan-Einsatztruppe sich um die Pflege des heimischen Rasens bemüht, kann der Rest das Stadion in Aioli- und Krustenbratenwolken hüllen.
„Gotthilf Fischer und seine Krakeeler“? Das ist sowas ähnliches wie „Ernst Mosch und die Original Obergauner.“
Und dann bin ich ja mal gespannt, wie das weiter geht mit der Suche nach dem Torjäger. Wär doch gelacht, wenn sich da - wie vor zehn Jahren - nicht jemand für ein Comeback finden lassen und nächsten Samstag in Baunatal den Anfang mit dem Tore schießen machen würde. 10 Tore in 16 Spielen – das müsste sich doch machen lassen….
„Der original Bellanin-Petcaio Pro!! Greifen sie jetzt zum Telefon. Jetzt!“
Bellanin? Das hilft doch gegen zittrige Knochen, Oder?
Jedenfalls: Das mit dem youtube-Video ist eine richtig gute Idee. Wie wäre es außerdem, wenn wir den Videowürfel aktiv in unsere Transferbemühungen einbeziehen würden? Z.B. alle Tore von Fenin und Caio non stopp (doch, da kommen schon ein paar zusammen) – und danach der Schriftzug: „Können Sie auch gleich haben.“ Und die nächstfolgende Werbung durch den Lautsprecher ist natürlich keinesfalls „Eisenbach, Leut vom Fach, alles unter einem Dach“, sondern „Hast du keine (n) – kauf dir eine (n).“ Und zwar gesprochen von Hanno Haldi. Bitte
Bellanin? Das hilft doch gegen zittrige Knochen, Oder?
Jedenfalls: Das mit dem youtube-Video ist eine richtig gute Idee. Wie wäre es außerdem, wenn wir den Videowürfel aktiv in unsere Transferbemühungen einbeziehen würden? Z.B. alle Tore von Fenin und Caio non stopp (doch, da kommen schon ein paar zusammen) – und danach der Schriftzug: „Können Sie auch gleich haben.“ Und die nächstfolgende Werbung durch den Lautsprecher ist natürlich keinesfalls „Eisenbach, Leut vom Fach, alles unter einem Dach“, sondern „Hast du keine (n) – kauf dir eine (n).“ Und zwar gesprochen von Hanno Haldi. Bitte
Oooo wie goldisch - umwerfend, werklisch - das hat einen gerahmten Ehrenplatz unbedingt verdient Wie's aussieht, hat dein Vati gerne sein Bier getrunken und du, als braver Bub, hast gewusst, womit du ihm eine Freude machen kannst ,-) - wobei ich ja find, dass die Flasche leicht in Richtung Wurst tendiert, aber so viel künstlerische Freiheit muss sein. Besonders wichtig scheint ja die - mehrfach hervorgehobene - Biersorte gewesen zu sein. Aber warum um des Himmels willen Binding und nicht Henninger?
Klar. laalalalala. Pferd. With no name. Jetzt habbichs kapiert
adlerkadabra schrieb:
... galoppel, galoppel ...
???
Zunächst mal vielen Dank für den Vorbericht aufs Spiel gegen Paderborn, den ich dieses Mal besonders informativ finde. Das mag damit zu tun haben, dass ich über Paderborn vorher nicht viel gewusst, und jetzt nicht nur einen Überblick habe, sondern außerdem viele kuriose Details kenne.
Ansonsten muss/möchte ich mal ein wenig böses Blut – harhar - in den kuschelig-gereizt blogschauenden Fred bringen.
1) Ich mag das nicht mehr hören, dieses Alles-unter-unserer-Würde-was-für-eine-Demütigung – da simmer nun mal, in der zweiten Liga, und da machen wir jetzt unseren Job, es wird uns schon kein Zacken aus der ohnehin schon reichlich lädierten Krone fallen. Und gut is.
2) Den Eintracht-Podcast finde ich richtig gut - kompetent, unterhaltsam, die improvisierte Form – sehr fein, hab ihn abboniert, höre da gerne rein. Ich frage mich nur, ob er nicht ein bisschen zu oft kommt. Wir reden und schreiben alle über Fußball. Dauernd. Im Laufe einer Stunde sage z.B. ich – wahrscheinlich auch du, er oder sie - viele kluge und bemerkenswerte Dinge und würde trotzdem zögern, anderen den Vorschlag zu machen, mir zwei, drei Mal die Woche eine Stunde lang dabei zuzuhören.
3) Die „Waldtribünen“-Idee vom Museum gefällt mir ebenfalls, eigentlich nichts zu kritteln, aber vielleicht – wie ichs in Beves Blog auch schon getan hab – leicht kritisch anzumerken, dass das alles doch irgendwie auch „Event“ ist – obwohl das natürlich in den Händen des Museums tausendmal besser aufgehoben ist als „sponsored by“. Also Pro Event, wenn es in den richtigen Händen ist. Oder so. ,-)
4) Es gibt gute Witze und es gibt schlechte Witze. „Fußball-Witze“ finde ich – wie „Krankenhaus-Witze“, „Lehrer-Witze“, „Schüler-Witze“... ähem, tschuldigung... also die finde ich doof. Bleibt zu hoffen, dass keiner auf den Gedanken kommt, den alten Gag , den Wolfgang Neuss mal über Helmut Kohl gemacht hat, auf die Eintracht anzuwenden: „Über die Eintracht mache ich keine Witze, da lache ich gleich.“
Boah. Bin ich gereizt? Bin ich? Yeaaaaaah. Daran merkt man, dass ich heut so richtig gut drauf bin.
Nix für ungut meint: gereizt (im rotundschwarzen Schafspelz, Heimsieg fest eingeplant habend)
@adlerkadabra: …. La, laa, laa, lalalala, lala laa laa, la… Das krieg ich jetzt heut so schnell net mhr aus dem Kopf...
Ansonsten muss/möchte ich mal ein wenig böses Blut – harhar - in den kuschelig-gereizt blogschauenden Fred bringen.
1) Ich mag das nicht mehr hören, dieses Alles-unter-unserer-Würde-was-für-eine-Demütigung – da simmer nun mal, in der zweiten Liga, und da machen wir jetzt unseren Job, es wird uns schon kein Zacken aus der ohnehin schon reichlich lädierten Krone fallen. Und gut is.
2) Den Eintracht-Podcast finde ich richtig gut - kompetent, unterhaltsam, die improvisierte Form – sehr fein, hab ihn abboniert, höre da gerne rein. Ich frage mich nur, ob er nicht ein bisschen zu oft kommt. Wir reden und schreiben alle über Fußball. Dauernd. Im Laufe einer Stunde sage z.B. ich – wahrscheinlich auch du, er oder sie - viele kluge und bemerkenswerte Dinge und würde trotzdem zögern, anderen den Vorschlag zu machen, mir zwei, drei Mal die Woche eine Stunde lang dabei zuzuhören.
3) Die „Waldtribünen“-Idee vom Museum gefällt mir ebenfalls, eigentlich nichts zu kritteln, aber vielleicht – wie ichs in Beves Blog auch schon getan hab – leicht kritisch anzumerken, dass das alles doch irgendwie auch „Event“ ist – obwohl das natürlich in den Händen des Museums tausendmal besser aufgehoben ist als „sponsored by“. Also Pro Event, wenn es in den richtigen Händen ist. Oder so. ,-)
4) Es gibt gute Witze und es gibt schlechte Witze. „Fußball-Witze“ finde ich – wie „Krankenhaus-Witze“, „Lehrer-Witze“, „Schüler-Witze“... ähem, tschuldigung... also die finde ich doof. Bleibt zu hoffen, dass keiner auf den Gedanken kommt, den alten Gag , den Wolfgang Neuss mal über Helmut Kohl gemacht hat, auf die Eintracht anzuwenden: „Über die Eintracht mache ich keine Witze, da lache ich gleich.“
Boah. Bin ich gereizt? Bin ich? Yeaaaaaah. Daran merkt man, dass ich heut so richtig gut drauf bin.
Nix für ungut meint: gereizt (im rotundschwarzen Schafspelz, Heimsieg fest eingeplant habend)
@adlerkadabra: …. La, laa, laa, lalalala, lala laa laa, la… Das krieg ich jetzt heut so schnell net mhr aus dem Kopf...
Mmh...yoooooooooooo....schon beeindruckend, wie wild und fetzig da die Anker gelöst werden
Boah. Das klingt abber heftig. Du liebes bisje. Fliegende Trampoline. Wie? Statistisch ausgeschlossen? Ich beweise dir das Gegenteil:
Von schätzungsweise 2 Trampolinen in Cleeberg (oder Oberkleen) ist gestern 1 durch die Luft geflogen. Das heißt statistisch gesehen und empirisch belegt, fliegen also in einem Ort mit (ich schätze mal) 2.000 Einwohnern bei heftigem Sturm 50% aller Trampoline. Setzt man die 50% ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, dann bedeutet das, das bei 10.000 Einwohnern und zu erwartender in etwa gleicher Trampolindichte bereits 5 Trampoline fliegen, bei erhöhter Trampolinzahl – sagen wir 10 – würde sich die Flugdichte auf bis zu 25 erhöhen. Oder so. Hilfe. Jedenfalls: Bei/mit einem richtigen Sturm ist sowieso alles möglich. Auch der Aufstieg.
Abe im Ernst: Hat das Trampolin den Flug wenigstens überstanden? Und am Auto? Paar Kratzer oder mehr?
@Kreuzbuerger: Über den Link hab ich lange nachgedacht…mmh… **kopfkratz**
Apropos Statistik: Mir hat mal jemand – fußballerisch sehr kompetentes – erklärt, dass es statistisch gesehen vollkommen idiotisch ist, aus mehr als 20 Metern aufs Tor zu schießen, weil ca. 85 % aller Distanzschüsse daneben gehen oder gehalten werden.
Von schätzungsweise 2 Trampolinen in Cleeberg (oder Oberkleen) ist gestern 1 durch die Luft geflogen. Das heißt statistisch gesehen und empirisch belegt, fliegen also in einem Ort mit (ich schätze mal) 2.000 Einwohnern bei heftigem Sturm 50% aller Trampoline. Setzt man die 50% ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, dann bedeutet das, das bei 10.000 Einwohnern und zu erwartender in etwa gleicher Trampolindichte bereits 5 Trampoline fliegen, bei erhöhter Trampolinzahl – sagen wir 10 – würde sich die Flugdichte auf bis zu 25 erhöhen. Oder so. Hilfe. Jedenfalls: Bei/mit einem richtigen Sturm ist sowieso alles möglich. Auch der Aufstieg.
Abe im Ernst: Hat das Trampolin den Flug wenigstens überstanden? Und am Auto? Paar Kratzer oder mehr?
@Kreuzbuerger: Über den Link hab ich lange nachgedacht…mmh… **kopfkratz**
Apropos Statistik: Mir hat mal jemand – fußballerisch sehr kompetentes – erklärt, dass es statistisch gesehen vollkommen idiotisch ist, aus mehr als 20 Metern aufs Tor zu schießen, weil ca. 85 % aller Distanzschüsse daneben gehen oder gehalten werden.
Danke schön, lieber Thomas, für deine Ausführungen zur "finanziellen Misere", die es kurz und kenntnisreich auf den Punkt bringen: Das, was letztes jahr publiziert wurde und das, was an Erlösen, Einnahmen/Ausgaben in diesem Jahr nachvollziehbar ist, bietet also - wenn ich das richtig verstehe - keinen Anlass, eine finanzielle Notsituation an die Wand zu malen. Man kann darüber streiten, ob konservativ-konsolidierende Finanzpolitik in unserer Situation sinnvoll ist oder nicht, kann über Finanzstrategie diskutieren - mehr aber eigentlich nicht, schon gar nicht ein finanzielles Desaster in den Raum stellen.
Wenn das so ist, und ich denke: es IST so, dann stellt sich doch die Frage, warum dieses Thema mit immer apokalyptischeren Worten immer wieder hochgekocht wird? Wer hat daran ein Interesse, das so zu lancieren? Ist die angestrebte Prognose für das nächste Jahr ein hinlänglicher Grund die Bilanz-PK bis an das Ende der Transferperiode zu verschieben? Ist das üblich? Oder gibt es doch - trotz offengelegter Zahlen aus dem Vorjahr - die Möglichkeit, dass da irgendeine finanzielle Leiche begraben liegt?
Ich bin zahlenmäßig ein Analphabet und deswegen jedes Jahr sehr gespannt auf deine "Bilanzanalyse" hier im Forum. Dieses Jahr ganz besonders.
Wenn das so ist, und ich denke: es IST so, dann stellt sich doch die Frage, warum dieses Thema mit immer apokalyptischeren Worten immer wieder hochgekocht wird? Wer hat daran ein Interesse, das so zu lancieren? Ist die angestrebte Prognose für das nächste Jahr ein hinlänglicher Grund die Bilanz-PK bis an das Ende der Transferperiode zu verschieben? Ist das üblich? Oder gibt es doch - trotz offengelegter Zahlen aus dem Vorjahr - die Möglichkeit, dass da irgendeine finanzielle Leiche begraben liegt?
Ich bin zahlenmäßig ein Analphabet und deswegen jedes Jahr sehr gespannt auf deine "Bilanzanalyse" hier im Forum. Dieses Jahr ganz besonders.
Von wegen irgendso ein Stöffsche - wenn ich das recht sehe, hätte dir (nach Genuss von selbigem) so ein „Kuckuck“-Weckruf am Sonntag auch ganz gut getan. Obwohl: Besser net, stell dir vor, du wärst dann auch in einem grünen Trikot aufgewacht. Ausschließen würd ich das allerdings nicht – das Abwerben von (Ex-)Moderatoren ist – wie ich gehört hab - der nächste Streich, der in Wolfsburg bereits in Vorbereitung ist.
Sicher ist, dass du am Sonntag was verpasst hast. Schad - es war nämlich einfach wunderbar. Und wen immer wir noch hergeben in dieser Woche – die drei Punkte und dieser freundlich-schwebende Sonntagnachmittag bleiben.
Sicher ist, dass du am Sonntag was verpasst hast. Schad - es war nämlich einfach wunderbar. Und wen immer wir noch hergeben in dieser Woche – die drei Punkte und dieser freundlich-schwebende Sonntagnachmittag bleiben.
Danke für den horizontal und vertikal die Richtung weisenden Vorbericht und die interessanten FSV-Blog-Links, aber auch für diesen einen, furchterregenden.
Deshalb möchte ich zunächst mal meiner Pflicht genüge tun, und – wie gewünscht - den werten Fred-Betreiber auf die Anwesenheit ruhestörender Elemente aufmerksam machen. Denn um ein ruhestörendes Element handelt es sich zweifelsohne bei dem, der diese Hümne von sich gibt. Erunner vom Platz mit dem. Und wehe dieser Anordnung wird zuwider gehandelt. Jeder, ausnahmslos jeder, der Anordnungen widerspricht, wird nämlich ab sofort und rücksichtslos aus dem Forum, vom Platz oder überhaupt aus der einträchtlichen Welt verwiesen. Das wird sich keiner trauen. Und deswegen fordere ich jetzt keinen Sieg, ich wünsch ihn mir nicht einfach nur, naaaaaaain, ich ordne ihn an. Basta. Auf dem Kartoffelacker bleibt nichts liegen, schon gar nicht drei Punkte.
Sieg.
Deshalb möchte ich zunächst mal meiner Pflicht genüge tun, und – wie gewünscht - den werten Fred-Betreiber auf die Anwesenheit ruhestörender Elemente aufmerksam machen. Denn um ein ruhestörendes Element handelt es sich zweifelsohne bei dem, der diese Hümne von sich gibt. Erunner vom Platz mit dem. Und wehe dieser Anordnung wird zuwider gehandelt. Jeder, ausnahmslos jeder, der Anordnungen widerspricht, wird nämlich ab sofort und rücksichtslos aus dem Forum, vom Platz oder überhaupt aus der einträchtlichen Welt verwiesen. Das wird sich keiner trauen. Und deswegen fordere ich jetzt keinen Sieg, ich wünsch ihn mir nicht einfach nur, naaaaaaain, ich ordne ihn an. Basta. Auf dem Kartoffelacker bleibt nichts liegen, schon gar nicht drei Punkte.
Sieg.
Ich versteh das nicht und finde diesen Bericht - tschuldigung, lieber uaa – und die Stimmung in diesem Fred und rundherum ärgerlich. Warst es nicht du, der hier vor wenigen Wochen einen vor Euphorie überschäumenden Trainingsbericht verfasst hat? Völlig begeistert von dem neuen Schwung, der endlich umgesetzten Wachablösung, von Vehs Präsenz und Witz? Vielleicht erinnerst du dich, dass ich damals im Kommentar dazu angemerkt habe, dass ich mir sehr sicher bin, dass diese Stimmung bei dir sicher nicht lange anhalten wird. Quod erat demonstrandum
Und warum sollte es irgendeinen Grund geben Daum und Koch hinterher zu trauern? Weil es mehr Spaß gemacht hat, ihnen beim Training zuzukucken? Wie viele Punkte haben wir noch mal gleich unter Daum geholt? Mag sein, am St. Nimmerleinstag hätte sich das 1a-Training ausgezahlt. Ach nein, doch nicht. Weil: Wir haben ja nur Spieler, die zu doof sind, Dinge umzusetzen. Ihren Hintern nicht hochkriegen. Satt und zufrieden sind. Und die, die neu dazugekommen sind, sind jetzt auch bereits vom Geiste Fukels infiziert, der immer noch über dem Stadion hängt.
Meine Fresse, was sind wir doch manchmal für ein schrecklicher Haufen, dem der Überdruss aus allen Knopflöchern kommt. Wir müssen uns doch wirklich manchmal selbst zuwider sein.
Meine Miene ist übrigens nicht steinern. Im Gegenteil. Ich fange allmählich an richtig wütend zu werden. So was von.
Und warum sollte es irgendeinen Grund geben Daum und Koch hinterher zu trauern? Weil es mehr Spaß gemacht hat, ihnen beim Training zuzukucken? Wie viele Punkte haben wir noch mal gleich unter Daum geholt? Mag sein, am St. Nimmerleinstag hätte sich das 1a-Training ausgezahlt. Ach nein, doch nicht. Weil: Wir haben ja nur Spieler, die zu doof sind, Dinge umzusetzen. Ihren Hintern nicht hochkriegen. Satt und zufrieden sind. Und die, die neu dazugekommen sind, sind jetzt auch bereits vom Geiste Fukels infiziert, der immer noch über dem Stadion hängt.
Meine Fresse, was sind wir doch manchmal für ein schrecklicher Haufen, dem der Überdruss aus allen Knopflöchern kommt. Wir müssen uns doch wirklich manchmal selbst zuwider sein.
Meine Miene ist übrigens nicht steinern. Im Gegenteil. Ich fange allmählich an richtig wütend zu werden. So was von.
Also wenn der Wunsche (die Forderung?) nach zwei Heim (!!!)Siegen gegen zwei Mannschaften, die in der letzten Saison knapp am Abstieg aus der zweiten Liga vorbeigeschrammt sind und ein Auswärtspunkt bei einer Mannschaft, die es in diesem Jahr vermutlich ziemlich schwer haben wird, wenn die schon den Größenwahnverdacht wecken, du liebes bisje. Arme Eintracht. Haaaaaaaallo. Wer sind wir denn? Gestern haben wir noch einen fast erstligatauglichen Kader. Heute sind wir zwar immer noch die Bayern der zweiten Liga, aber es fehlt uns, wenn einer ausfällt, die Wahnsinnsqualität. Morgen sind wir nur noch einer von vielen.
Hääääääääää? Es ist wirklich ein unglaublicher Druck, der da im Moment ausgehalten werden muss. Ihr Lieben. Duziduzi. Müsst ihr keine Angst haben. Mama und Papa sind ja da. Gleich in 40tausender Ausfertigung.
Selbstverständlich werden wir gegen den FSV gewinnen. Und selbstverständlich auch gegen Paderborn. Was denn bitte sonst?
Mein Lieblingszitat kommt heute von gereizt:
„Derweil steht der Gelobte schon unter der Dusche.“
Gleich mal nachsehen.
Es grüßt: rotundschwarz (total entskibbet!)
Hääääääääää? Es ist wirklich ein unglaublicher Druck, der da im Moment ausgehalten werden muss. Ihr Lieben. Duziduzi. Müsst ihr keine Angst haben. Mama und Papa sind ja da. Gleich in 40tausender Ausfertigung.
Selbstverständlich werden wir gegen den FSV gewinnen. Und selbstverständlich auch gegen Paderborn. Was denn bitte sonst?
Mein Lieblingszitat kommt heute von gereizt:
„Derweil steht der Gelobte schon unter der Dusche.“
Gleich mal nachsehen.
Es grüßt: rotundschwarz (total entskibbet!)
Hey - cool Gleich mal geguggt - Feine Sache, das! Danke für den Hinweis!!
adlerkadabra schrieb:gereizt schrieb:
Holt Doofe! Denn doof kickt gut…
Ein einfacher Heim-Selbstreflektionsdimmer würds vielleicht auch schon tun.
Ich find ja sowieso: Das stimmt nicht. In jeder Hinsicht. Und wg. Heim-Selbstreflektionsdimmer: Ich glaub, da hab ich noch eine bessere Idee. Mal sehn, ob ich nachher noch dazu komme, meine Idee zu erläutern
@Anita: Danke für den interessanten Link
@Thomas: Ei, was piepste denn hier rum? Ist doch praktisch. Ich glaub, ich lad mir so einen Pieps-Ton fürs Handy runter. Was ich net hör, darüber ärgere ich mich auch net. Und im Zweifelsfall war's sowieso der Gärtner. Der Hausmeister. Natürlich.
Im Übrigen: Warum glaubt man bei eintrachtpower, sich darüber "fremdschämen" zu müssen, dass die Dortmunder ihren Mund auf und mit demselben auf die peinlichen Hoppenheimer Piepswellen aufmerksam machen? Versteh ich nicht.
@Thomas: Ei, was piepste denn hier rum? Ist doch praktisch. Ich glaub, ich lad mir so einen Pieps-Ton fürs Handy runter. Was ich net hör, darüber ärgere ich mich auch net. Und im Zweifelsfall war's sowieso der Gärtner. Der Hausmeister. Natürlich.
Im Übrigen: Warum glaubt man bei eintrachtpower, sich darüber "fremdschämen" zu müssen, dass die Dortmunder ihren Mund auf und mit demselben auf die peinlichen Hoppenheimer Piepswellen aufmerksam machen? Versteh ich nicht.
Einen kurzen Vorbericht hatte ich angekündigt, sorry, nun ist es ein halber Roman geworden Nun denn, ich hoffe, es ist etwas für euch dabei.
Tradition oder doch nur Tote Hose? – Vorbericht zum Spiel der Eintracht gegen Fortuna Düsseldorf
Nur noch gut 22 Stunden – dann wird im Waldstadion das Spiel der Eintracht gegen die Fortuna aus Düsseldorf angepfiffen. Hier ein paar zusammengeschnipselte Infos.
Fling-Flang-Flingern
Wie fast alle Fußballvereine, die um die Jahrhundertwende herum gegründet wurden, ist auch die Düsseldorfer Fortuna aus einem Turnverein hervorgegangen. Ausgangspunkt war der Turnverein Flingern 1895, es folgten diverse Fusionen und Umbenennungen bevor im November 1919 der Fußballverein Fortuna Düsseldorf entstand. Fortuna – logisch – so heißt die römische Schicksals- und Glücksgöttin, so hieß aber auch eine ortsansässige Brotfabrik, deren Pferdefuhrwerk bei der Vereinsgründung gerade vorbeifuhr und so die Namensgebung inspirierte. So was.
Als „Fortunen“ werden die Düsseldorfer heute in der Regel bezeichnet, mitunter auch als F95er oder – nach dem Stadtteil, aus dem der Verein stammt - als „Flingeraner“.
Fortuna Düsseldorf wurde einmal Deutscher Meister (1933), holte zwei Mal hintereinander – 1979 und 1980 – den DFB-Pokal und stand einmal (1979) im Europapokalfinale. Mitte der 70er bis Ende der 80er war dann auch die beste Zeit der Fortunen – sie waren fester Bestandteil der Bundesliga, bevor sie dann zur Fahrstuhlmannschaft wurden. Keine andere Mannschaft im deutschen Profi-Fußball ist quer durch alle Ligen so oft auf und abgestiegen wie die Fortuna. Der Tiefpunkt war Anfang 2000 erreicht – von 2002 bis 2004 spielte Düsseldorf in der vierten Liga, 2008 qualifizierten sie sich für die dritte Liga – seit der Saison 2009/10 sind sie – nach zehn langen Jahren - wieder in der zweiten Liga dabei.
Who is who
Urgestein und Legende des Vereins ist Paul Janes, der seit 1931 für Fortuna aktiv war und einen Ehrenplatz in der Hall of Fame des Vereins hat und seine seine Mannschaft 1933 zum bisher einzigen deutschen Meistertitel führte. Bis er von Uwe Seeler übertroffen wurde, war Paul Janes, der auf Vereinsebene ausschließlich für die Fortuna spielte, Rekordnationalspieler. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er zur Fortuna zurück zurück und spielte noch bis 1951 (da war er 39) in der Oberliga West.
Das alte Stadion der Düsseldorfer in – klar – Flingern ist nach Paul Janes benannt. Das mittlerweile städtische Stadion fasst 7.200 Zuschauer, die zweite Mannschaft der Fortuna trägt dort ihre Heimspiele aus.
Neben Janes hat die Fortuna im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Nationalspielern hervorgebracht – 25 insgesamt, z.B. Klaus Allofs, Rudi Bommer und Gerd Zewe.
DTH
Man kann sie nicht mögen oder mögen (kann man? Na ja, früher mal) – jedenfalls: Wenn man an Fortuna Düsseldorf denkt, fallen einem die Toten Hosen ein. Sie sind nicht nur Fortuna Fans, sondern auch – das wusste ich bisher nicht – Fortuna Sponsor. 1989/90 traten sie zum ersten Mal aktiv als Sponsor auf – von jedem verkauften Ticket bei ihrer Tournee ging 1 DM an Fortuna Düsseldorf, der Verein konnte von dem Geld den Kauf von Tony Baffoe finanzieren (Tony Baffoe = der Bruder von Mary, also von Liz Baffoe, die in der Lindenstraße früher mal mit Wasily Sarikakis und noch früher mit Olaf Kling verheiratet war).
Die finanzielle Unterstützung blieb keine einmalige Angelegenheit. In der Saison 2001/02 stand die Fortuna vor dem sportlichen Aus. Sie waren eigentlich abgestiegen, profitierten vom Lizenzentzug einer anderen Mannschaft und konnten in der dritten Liga verbleiben. Sponsern wollte sie trotzdem keiner – die Toten Hosen sprangen als Trikot- und Hauptsponsor ein. Die Trikots mit dem Totenkopf gingen weg wie warme Semmeln, insgesamt 22.000 Stück wurden verkauft – mehr als bei manchem Erstligisten. In der Saison 2002/03 gab es ein weiteres Totenkopf-Trikot – dieses Mal durften die Fans über das Design mitentscheiden.
Keine Ahnung, ob die Hosen heute auch noch als Sponsoren aktiv sind – jedenfalls scheinen sie immer noch häufig bei Spielen der Fortuna im Stadion und – wenn es sich ergibt – auch mal auf dem Trainingsgelände vorbeizuschauen.
Es gibt nur ein Alex Meier
Das wissen wir alle. Trotzdem haben die Düsseldorfer auch einen - und zwar je einen von jeder Sorte.
„Hier kommt Alex“ von den Toten Hosen ist zwar eigentlich in anderem Zusammenhang entstanden, ist in Düsseldorf aber untrennbar mit Alexander Ristic verknüpft, der bei der Fortuna seine erfolgreichste Zeit als Trainer hatte. Von ihm stammt eines meiner Lieblingszitate, das häufig und bei vielen Gelegenheiten, eigentlich immer, passt: „Du blinder Nuss!“ Ristic, der für seine ruhige Art bekannt war, trainierte die Fortunen drei Mal und ist in dieser Zeit drei Mal mit ihnen aufgestiegen. Während seines ersten Engagements von1987- 1990 führte er die Fortuna 1989 zurück in die erste Liga,. Beim zweiten Mal (1992-1996) schaffte er in den Jahren 1993 und 1994 mit der Mannschaft den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga. Die dritte Rückkehr war eine zuviel: Im Jahr 2000 wurde er nach nur 6 Monaten wieder entlassen.
Der aktuelle Meier der Düsseldorfer heißt Norbert und sitzt auf der Bank. Früher stand er selbst auf dem Platz, vorrangig (von 1981 – 1989) für Werder Bremen, und war das, was man einen kreativen Mittelfeldstrategen nennt. Leider galt Norbert Meier immer auch als hyperempfindlich und spielte nur dann so richtig gut, wenn er das Gefühl hatte, dass alle ihn lieb haben. Das war vorrangig bei Heimspielen der Fall und deswegen trug er fortan den Beinamen „Heimspiel-Meier“. Man kann ahnen, dass Meier mit dieser seiner Empfindsamkeit besonders gut bei seinem Trainer Otto Rehhagel ankam und so nimmt es nicht Wunder, dass Norbert Meier der Bundesligaspieler ist, der im Laufe seiner Karriere am häufigsten ausgewechselt wurde: 111 mal.
Auch als Trainer machte Norbert Meier von sich reden. Seine erste Trainerstation war der MSV Duisburg. Noch gut in Erinnerung ist die Szene, mit der seine Trainerkarriere im Jahr 2005 ein jähes, vorläufiges Ende fand: Am Rande eines hitzigen Spiels gegen den 1. FC Köln verpasste er dem damals für Köln aktiven Albert Streit einen Kopfstoß und ließ sich dann theatralisch fallen. Streit erhielt die rote Karte, Meier einige Wochen später ein zeitlich befristetes Verbot zum Ausüben seiner Tätigkeit. 2006 tauchte er wieder auf, war kurz bei Dynamo Dresden tätig, bevor er am 1. Januar 2008 seinen jetzigen Job bei Fortuna Düsseldorf antrat. Sehr erfolgreich.
Fortuna in der Saison 2011/12
Fortuna Düsseldorf wollte letztes Jahr vorne mitspielen, aber es kam alles ganz anders. Die Abgänge – z.B. den des von Gladbach ausgeliehenen Bamba Anderson – konnten nicht kompensiert werden. Nach sechs Niederlagen in Folge stand die Fortuna am Tabellenende und musste sich mühsam wieder nach oben kämpfen, was vor allem durch erfolgreich geführt Heimspiele gelang - Düsseldorf schaffte es noch, die beste Heimmannschaft der zweiten Liga zu werden. Am Ende stand der 7. Platz – was fehlte, waren Auswärtspunkte. Das soll in diesem Jahr anders werden, trotzdem hat die Fortuna sich nur moderat verstärkt.
Für mich bekanntester Neuzugang ist Adriano Grimaldi von Mainz 05, ein Stürmer, der in der vorletzten Saison einige Bundesligaspiele für die 05er absolviert hat und dabei – nicht nur wegen seines Namens - für einige Aufmerksamkeit sorgte. Im Kicker- Sonderheft habe ich gelesen, dass Fortuna – anders als andere Vereine - bewusst darauf verzichtet hat, etablierte Zweitliga- oder ausrangierte Erstliga-Spieler zu verpflichten (davon haben sie ja auch schon genug ,-), sondern bewusst auf junge Talente aus dem Ausland setzt. Abwehrspieler Juanan wurde z.B. von Real Madrid ausgeliehen, wo er im B-Team stand. Aus Australien, von Melbourne Victory, kam Robbie Kruse für den Sturm – und deshalb weiß ich jetzt, dass australische Fußballer als Socceroos bezeichnet werden. Aha. Zur jungen Garde der Düsseldorfer zählt außerdem Maximilian Beister, ausgeliehen vom HSV, der in den ersten Spielen der Saison als Scorer auf sich aufmerksam machte.
In der Stammformation stehen viele Spieler, die man kennt und schon auf anderen Plätzen gesehen hat. Sascha Dum z.B., Ex-Leverkusener, von dort ausgeliehen nach Aachen, Zwischenstopp in Cottbus und jetzt also in Düsseldorf gelandet. Auch der derzeit sehr treffsicheren Stürmer Thomas Bröker ist kein Unbekannter – er kam über Köln, Dresden, Paderborn und Ahlen nach Düsseldorf. Oder Sascha Rösler: Früher Greuther Fürth, Aachen, Gladbach, dort von Hans Meyer geschasst, kurzzeitig (wenn ich mich recht erinnere) auch mal bei der Eintracht im Gespräch, zurück zu 1860 München, wo er seine fußballerische Karriere begonnen hatte, und seit letzter Saison bei der Fortuna. Rösler ist – nach Ivica Grlic vom MSV Duisburg, - der Spieler mit der meisten Zweitliga-Erfahrung. Der spektakuläre Fallrückzieher, mit dem er beim Saisonauftakt gegen den VFL Bochum das 1:0 erzielte, ist in der ARD-Sportschau gerade zum „Tor des Monats“ gewählt worden. Das hat man in Düsseldorf zum letzten Mal im Jahr 1981 erlebt.
Vor dem Spiel im Waldstadion
Die Fortuna ist - nicht nur in der Liga - so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr in die neue Saison gestartet. Bisher noch ungeschlagen, zum ersten Mal seit 1991 wurde zu Hause ein Sieg gegen den VFL Bochum klar gemacht, erstmals seit 1999 erreichte die Mannschaft mit einem 3:0 bei Hessen Kassel außerdem die zweite Runde im Pokal. Der 4:1 Heimspielsieg letzte Woche gegen Ingolstadt war spektakulär – nach dem Führungstreffer vor der Pause, fielen nach Wiederanpfiff direkt hintereinander drei weitere Tore. Jubeljubel. Saisonübergreifend ist die Fortuna jetzt in zehn Spielen hintereinander ungeschlagen.
Im Waldstadion will Fortuna Düsseldorf „mutig auftreten“. Vor dem Spiel bei uns ist allerlei Katzbuckeln und Lobhudel zu hören. „Es ist eine herrliche Geschichte sich mit einer Mannschaft wie Frankfurt zu messen“, sagt Norbert Meier und das klingt beinah ehrfürchtig.“ Oooh ja: Es ist eine herrliche Geschichte sich mit Eintracht Frankfurt zu messen – und mit einer Niederlage wieder nach Hause zu fahren.
In den letzten 26 Jahren haben sich die Eintracht und Fortuna Düsseldorf 18 mal gegenüber gestanden (Beispiele und Erinnerungen gibt es hier im Forum!) Düsseldorf hat nur ein einziges davon – im Jahr 1984) gewonnen. Dabei wird es bleiben. Morgen ist es so weit: Wir zünden die nächste Stufe zum Atomaufstieg: Erster Heimspielsieg nach gefühlten hundert Jahren.
Es gibt nur ein Alex Meier. Spitzenreiter. Morgen Abend: Wir.
Sieg und sonst gar nichts!
Tradition oder doch nur Tote Hose? – Vorbericht zum Spiel der Eintracht gegen Fortuna Düsseldorf
Nur noch gut 22 Stunden – dann wird im Waldstadion das Spiel der Eintracht gegen die Fortuna aus Düsseldorf angepfiffen. Hier ein paar zusammengeschnipselte Infos.
Fling-Flang-Flingern
Wie fast alle Fußballvereine, die um die Jahrhundertwende herum gegründet wurden, ist auch die Düsseldorfer Fortuna aus einem Turnverein hervorgegangen. Ausgangspunkt war der Turnverein Flingern 1895, es folgten diverse Fusionen und Umbenennungen bevor im November 1919 der Fußballverein Fortuna Düsseldorf entstand. Fortuna – logisch – so heißt die römische Schicksals- und Glücksgöttin, so hieß aber auch eine ortsansässige Brotfabrik, deren Pferdefuhrwerk bei der Vereinsgründung gerade vorbeifuhr und so die Namensgebung inspirierte. So was.
Als „Fortunen“ werden die Düsseldorfer heute in der Regel bezeichnet, mitunter auch als F95er oder – nach dem Stadtteil, aus dem der Verein stammt - als „Flingeraner“.
Fortuna Düsseldorf wurde einmal Deutscher Meister (1933), holte zwei Mal hintereinander – 1979 und 1980 – den DFB-Pokal und stand einmal (1979) im Europapokalfinale. Mitte der 70er bis Ende der 80er war dann auch die beste Zeit der Fortunen – sie waren fester Bestandteil der Bundesliga, bevor sie dann zur Fahrstuhlmannschaft wurden. Keine andere Mannschaft im deutschen Profi-Fußball ist quer durch alle Ligen so oft auf und abgestiegen wie die Fortuna. Der Tiefpunkt war Anfang 2000 erreicht – von 2002 bis 2004 spielte Düsseldorf in der vierten Liga, 2008 qualifizierten sie sich für die dritte Liga – seit der Saison 2009/10 sind sie – nach zehn langen Jahren - wieder in der zweiten Liga dabei.
Who is who
Urgestein und Legende des Vereins ist Paul Janes, der seit 1931 für Fortuna aktiv war und einen Ehrenplatz in der Hall of Fame des Vereins hat und seine seine Mannschaft 1933 zum bisher einzigen deutschen Meistertitel führte. Bis er von Uwe Seeler übertroffen wurde, war Paul Janes, der auf Vereinsebene ausschließlich für die Fortuna spielte, Rekordnationalspieler. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er zur Fortuna zurück zurück und spielte noch bis 1951 (da war er 39) in der Oberliga West.
Das alte Stadion der Düsseldorfer in – klar – Flingern ist nach Paul Janes benannt. Das mittlerweile städtische Stadion fasst 7.200 Zuschauer, die zweite Mannschaft der Fortuna trägt dort ihre Heimspiele aus.
Neben Janes hat die Fortuna im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Nationalspielern hervorgebracht – 25 insgesamt, z.B. Klaus Allofs, Rudi Bommer und Gerd Zewe.
DTH
Man kann sie nicht mögen oder mögen (kann man? Na ja, früher mal) – jedenfalls: Wenn man an Fortuna Düsseldorf denkt, fallen einem die Toten Hosen ein. Sie sind nicht nur Fortuna Fans, sondern auch – das wusste ich bisher nicht – Fortuna Sponsor. 1989/90 traten sie zum ersten Mal aktiv als Sponsor auf – von jedem verkauften Ticket bei ihrer Tournee ging 1 DM an Fortuna Düsseldorf, der Verein konnte von dem Geld den Kauf von Tony Baffoe finanzieren (Tony Baffoe = der Bruder von Mary, also von Liz Baffoe, die in der Lindenstraße früher mal mit Wasily Sarikakis und noch früher mit Olaf Kling verheiratet war).
Die finanzielle Unterstützung blieb keine einmalige Angelegenheit. In der Saison 2001/02 stand die Fortuna vor dem sportlichen Aus. Sie waren eigentlich abgestiegen, profitierten vom Lizenzentzug einer anderen Mannschaft und konnten in der dritten Liga verbleiben. Sponsern wollte sie trotzdem keiner – die Toten Hosen sprangen als Trikot- und Hauptsponsor ein. Die Trikots mit dem Totenkopf gingen weg wie warme Semmeln, insgesamt 22.000 Stück wurden verkauft – mehr als bei manchem Erstligisten. In der Saison 2002/03 gab es ein weiteres Totenkopf-Trikot – dieses Mal durften die Fans über das Design mitentscheiden.
Keine Ahnung, ob die Hosen heute auch noch als Sponsoren aktiv sind – jedenfalls scheinen sie immer noch häufig bei Spielen der Fortuna im Stadion und – wenn es sich ergibt – auch mal auf dem Trainingsgelände vorbeizuschauen.
Es gibt nur ein Alex Meier
Das wissen wir alle. Trotzdem haben die Düsseldorfer auch einen - und zwar je einen von jeder Sorte.
„Hier kommt Alex“ von den Toten Hosen ist zwar eigentlich in anderem Zusammenhang entstanden, ist in Düsseldorf aber untrennbar mit Alexander Ristic verknüpft, der bei der Fortuna seine erfolgreichste Zeit als Trainer hatte. Von ihm stammt eines meiner Lieblingszitate, das häufig und bei vielen Gelegenheiten, eigentlich immer, passt: „Du blinder Nuss!“ Ristic, der für seine ruhige Art bekannt war, trainierte die Fortunen drei Mal und ist in dieser Zeit drei Mal mit ihnen aufgestiegen. Während seines ersten Engagements von1987- 1990 führte er die Fortuna 1989 zurück in die erste Liga,. Beim zweiten Mal (1992-1996) schaffte er in den Jahren 1993 und 1994 mit der Mannschaft den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga. Die dritte Rückkehr war eine zuviel: Im Jahr 2000 wurde er nach nur 6 Monaten wieder entlassen.
Der aktuelle Meier der Düsseldorfer heißt Norbert und sitzt auf der Bank. Früher stand er selbst auf dem Platz, vorrangig (von 1981 – 1989) für Werder Bremen, und war das, was man einen kreativen Mittelfeldstrategen nennt. Leider galt Norbert Meier immer auch als hyperempfindlich und spielte nur dann so richtig gut, wenn er das Gefühl hatte, dass alle ihn lieb haben. Das war vorrangig bei Heimspielen der Fall und deswegen trug er fortan den Beinamen „Heimspiel-Meier“. Man kann ahnen, dass Meier mit dieser seiner Empfindsamkeit besonders gut bei seinem Trainer Otto Rehhagel ankam und so nimmt es nicht Wunder, dass Norbert Meier der Bundesligaspieler ist, der im Laufe seiner Karriere am häufigsten ausgewechselt wurde: 111 mal.
Auch als Trainer machte Norbert Meier von sich reden. Seine erste Trainerstation war der MSV Duisburg. Noch gut in Erinnerung ist die Szene, mit der seine Trainerkarriere im Jahr 2005 ein jähes, vorläufiges Ende fand: Am Rande eines hitzigen Spiels gegen den 1. FC Köln verpasste er dem damals für Köln aktiven Albert Streit einen Kopfstoß und ließ sich dann theatralisch fallen. Streit erhielt die rote Karte, Meier einige Wochen später ein zeitlich befristetes Verbot zum Ausüben seiner Tätigkeit. 2006 tauchte er wieder auf, war kurz bei Dynamo Dresden tätig, bevor er am 1. Januar 2008 seinen jetzigen Job bei Fortuna Düsseldorf antrat. Sehr erfolgreich.
Fortuna in der Saison 2011/12
Fortuna Düsseldorf wollte letztes Jahr vorne mitspielen, aber es kam alles ganz anders. Die Abgänge – z.B. den des von Gladbach ausgeliehenen Bamba Anderson – konnten nicht kompensiert werden. Nach sechs Niederlagen in Folge stand die Fortuna am Tabellenende und musste sich mühsam wieder nach oben kämpfen, was vor allem durch erfolgreich geführt Heimspiele gelang - Düsseldorf schaffte es noch, die beste Heimmannschaft der zweiten Liga zu werden. Am Ende stand der 7. Platz – was fehlte, waren Auswärtspunkte. Das soll in diesem Jahr anders werden, trotzdem hat die Fortuna sich nur moderat verstärkt.
Für mich bekanntester Neuzugang ist Adriano Grimaldi von Mainz 05, ein Stürmer, der in der vorletzten Saison einige Bundesligaspiele für die 05er absolviert hat und dabei – nicht nur wegen seines Namens - für einige Aufmerksamkeit sorgte. Im Kicker- Sonderheft habe ich gelesen, dass Fortuna – anders als andere Vereine - bewusst darauf verzichtet hat, etablierte Zweitliga- oder ausrangierte Erstliga-Spieler zu verpflichten (davon haben sie ja auch schon genug ,-), sondern bewusst auf junge Talente aus dem Ausland setzt. Abwehrspieler Juanan wurde z.B. von Real Madrid ausgeliehen, wo er im B-Team stand. Aus Australien, von Melbourne Victory, kam Robbie Kruse für den Sturm – und deshalb weiß ich jetzt, dass australische Fußballer als Socceroos bezeichnet werden. Aha. Zur jungen Garde der Düsseldorfer zählt außerdem Maximilian Beister, ausgeliehen vom HSV, der in den ersten Spielen der Saison als Scorer auf sich aufmerksam machte.
In der Stammformation stehen viele Spieler, die man kennt und schon auf anderen Plätzen gesehen hat. Sascha Dum z.B., Ex-Leverkusener, von dort ausgeliehen nach Aachen, Zwischenstopp in Cottbus und jetzt also in Düsseldorf gelandet. Auch der derzeit sehr treffsicheren Stürmer Thomas Bröker ist kein Unbekannter – er kam über Köln, Dresden, Paderborn und Ahlen nach Düsseldorf. Oder Sascha Rösler: Früher Greuther Fürth, Aachen, Gladbach, dort von Hans Meyer geschasst, kurzzeitig (wenn ich mich recht erinnere) auch mal bei der Eintracht im Gespräch, zurück zu 1860 München, wo er seine fußballerische Karriere begonnen hatte, und seit letzter Saison bei der Fortuna. Rösler ist – nach Ivica Grlic vom MSV Duisburg, - der Spieler mit der meisten Zweitliga-Erfahrung. Der spektakuläre Fallrückzieher, mit dem er beim Saisonauftakt gegen den VFL Bochum das 1:0 erzielte, ist in der ARD-Sportschau gerade zum „Tor des Monats“ gewählt worden. Das hat man in Düsseldorf zum letzten Mal im Jahr 1981 erlebt.
Vor dem Spiel im Waldstadion
Die Fortuna ist - nicht nur in der Liga - so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr in die neue Saison gestartet. Bisher noch ungeschlagen, zum ersten Mal seit 1991 wurde zu Hause ein Sieg gegen den VFL Bochum klar gemacht, erstmals seit 1999 erreichte die Mannschaft mit einem 3:0 bei Hessen Kassel außerdem die zweite Runde im Pokal. Der 4:1 Heimspielsieg letzte Woche gegen Ingolstadt war spektakulär – nach dem Führungstreffer vor der Pause, fielen nach Wiederanpfiff direkt hintereinander drei weitere Tore. Jubeljubel. Saisonübergreifend ist die Fortuna jetzt in zehn Spielen hintereinander ungeschlagen.
Im Waldstadion will Fortuna Düsseldorf „mutig auftreten“. Vor dem Spiel bei uns ist allerlei Katzbuckeln und Lobhudel zu hören. „Es ist eine herrliche Geschichte sich mit einer Mannschaft wie Frankfurt zu messen“, sagt Norbert Meier und das klingt beinah ehrfürchtig.“ Oooh ja: Es ist eine herrliche Geschichte sich mit Eintracht Frankfurt zu messen – und mit einer Niederlage wieder nach Hause zu fahren.
In den letzten 26 Jahren haben sich die Eintracht und Fortuna Düsseldorf 18 mal gegenüber gestanden (Beispiele und Erinnerungen gibt es hier im Forum!) Düsseldorf hat nur ein einziges davon – im Jahr 1984) gewonnen. Dabei wird es bleiben. Morgen ist es so weit: Wir zünden die nächste Stufe zum Atomaufstieg: Erster Heimspielsieg nach gefühlten hundert Jahren.
Es gibt nur ein Alex Meier. Spitzenreiter. Morgen Abend: Wir.
Sieg und sonst gar nichts!
Ruhe vor dem Sieg
Die Welt ist milchig grau. Die Katze streckt sich und gähnt. Der Eintracht-affine Mensch sitzt und blickt nachdenklich auf die leise raschelnden Baumwipfel und kann im Moment ganz gut verbergen, dass in ihm ein Vulkan brodelt, der morgen – ungefähr zwischen 20.15 und 22.00 Uhr zum Ausbruch kommen wird. Auch die meisten Eintracht-Blogger verharren still in höchster Konzentration und bereiten sich innerlich auf die bevorstehenden Ereignisse vor. Ich auch. Noch. Was vorberichtender Weise dabei herauskommt, könnt ihr heute im Laufe des Tages hier nachlesen.
Hier erst einmal der Blick in die Blogs
Adlergezwitscher
http://www.adlergezwitscher.de/vorbericht/vorbericht-zum-spitzenspiel-gegen-dusseldorf/
Vorbericht zum Spitzenspiel gegen Düsseldorf
Jörg hat die Konzentrationsphase bereits abgeschlossen , seinen Vorbericht verfasst und eingestellt. Er ist zufrieden mit der bisherigen Punktausbeute, philosophiert über die Frage, ob ein weiterer Stoßstürmer kommt, ob wir ihn wirklich brauchen und/oder ob wir ihn finanzieren können. Zur Einstimmung aufs Spiel lässt er es meiern - "Alexander Meier brennt seit dem Saisonbeginn ein wahrhaftes Feuerwerk ab. In drei Ligaspielen schoss er fünf Tore, das sind doppelt so viele wie in der vergangenen Saison (24 Spiele). Doch nicht nur die Tore, sondern auch das spielerische Verständnis und die wiederbekommende Passgenauigkeit sowie Übersicht hilft uns beim Spielaufbau und dem umschalten zwischen Abwehr und Angriff.“ – präsentiert die vermutliche Aufstellung und wirft einen Blick auf „Düsseldorf, ein Aufstiegskandidat.“ „Das Team spielt guten und Kampf- und laufintensiven Fußball.“
Jörgs Prognose: „ Es wird ein schweres Spiel für uns, weil die Fortuna sehr kämpferisch und Willensstark an die Spiele rangeht. Auch in Sachen Einzelspieler muss sich Düsseldorf gegenüber anderen “Aufstiegskandidaten” nicht verstecken.“ Sein Tipp: „2:0 für die SGE.“
Einverstanden!
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/berufsauffassungen.html#more
Berufsauffassungen
Georgios Tzavellas befindet sich, ähem, nicht in geeigneter Verfassung, um beim Eintracht-Training mitzutun, Armin Veh findet klare Worte und Kid einen putzigen Vergleich: "Heute musste ich wieder an die Geschichte des mir bekannten bedauernswerten Burschen denken, der sich im jugendlichen Überschwang bei einer Prostituierten auf der Straße nach dem Preis für ihre Dienstleistungen erkundigte: "Was soll´s denn kosten, Baby?" "Mit dir mach' ich's eh nicht, Kleiner!", lautete die ablehnende Antwort der Professionellen, die jeden anderen am Boden zerstört oder zumindest für den Moment mundtot gemacht hätte. Doch vielleicht ist jedem von uns ein großer, unvergesslicher Moment bestimmt, denn mit einer beeindruckenden Schlagfertigkeit folgte die nächste Frage des armen Tropfes: "Was ist denn das für eine Berufsauffassung?" "
Aber das ist nur der Auftakt für einen weiteren historischen Spielbericht, in dem Kid uns heute mitnimmt ins Jahr 1982. Branko Zebec trainiert die Eintracht, am Wochenende, am letzten Spieltag der Vorrunde, steht die Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Plan. Ein Abstiegsduell, bei dem es im Stadion einen „Familientag“ mit besonderen Preisangeboten auf der Gegentribüne geben wird und abends für die Mannschaft einen Empfang im Novotel – mit Band, Männerchor und Sängerin aus Trinidad. Die Eintracht hat sich allmählich vom Tabellenende ein wenig abgesetzt, trotzdem bleibt die Lage angespannt. Charly Körbel konnte trotz Riss im Schienbein mit trainieren, Bruno Pezzey ist verletzt und Ralf Sievers hat gerade einen Sohn bekommen. Vermutlich wird Thomas Berthold, der damals jüngste Spieler im Kader, Bruno Pezzey vertreten.
Branco Zebec hält eine Mannschaftsbesprechung der besonderen Art ab, in der jeder – (großartig!! Trappatoni is nix dagegen) – sein Fett abbekommt. Auch der verletzte Schädel-Harry Karger nimmt teil, was Zebec verwundert zur Kenntnis nimmt: „Karger! Was Sie machen hier?“ „Ich wollte hier was lernen“, sagt der Torjäger, der seit seiner schweren Knieverletzung im UEFA-Pokalendspiel in Gladbach vor über zwei Jahren nicht mehr auf die Beine kommt und erst in der letzten Woche wieder ins Training eingestiegen ist. „Müssen Sie künftig dafür bezahlen“, bescheidet ihm Zebec und schließt die knackige „Aussprache“ mit dem Satz: „Wollten wir machen heute viel an Tafel, aber Co-Trainer Meyer hat Kreide nicht gefunden.“
Fortuna will vor dem Spiel gegen die Eintracht nicht übermütig sein, plant aber vorsichtshalber schon mal mit der zweiten Liga, während die Eintracht an so etwas gar nicht denkt. Das Spiel wird turbulent, auf den Rängen gibt es Feuerzauber, Wenzel verbreitet Angst und Schrecken und am Ende.... aber was tu ich hier eigentlich? Lest selbst!
Die Welt ist milchig grau. Die Katze streckt sich und gähnt. Der Eintracht-affine Mensch sitzt und blickt nachdenklich auf die leise raschelnden Baumwipfel und kann im Moment ganz gut verbergen, dass in ihm ein Vulkan brodelt, der morgen – ungefähr zwischen 20.15 und 22.00 Uhr zum Ausbruch kommen wird. Auch die meisten Eintracht-Blogger verharren still in höchster Konzentration und bereiten sich innerlich auf die bevorstehenden Ereignisse vor. Ich auch. Noch. Was vorberichtender Weise dabei herauskommt, könnt ihr heute im Laufe des Tages hier nachlesen.
Hier erst einmal der Blick in die Blogs
Adlergezwitscher
http://www.adlergezwitscher.de/vorbericht/vorbericht-zum-spitzenspiel-gegen-dusseldorf/
Vorbericht zum Spitzenspiel gegen Düsseldorf
Jörg hat die Konzentrationsphase bereits abgeschlossen , seinen Vorbericht verfasst und eingestellt. Er ist zufrieden mit der bisherigen Punktausbeute, philosophiert über die Frage, ob ein weiterer Stoßstürmer kommt, ob wir ihn wirklich brauchen und/oder ob wir ihn finanzieren können. Zur Einstimmung aufs Spiel lässt er es meiern - "Alexander Meier brennt seit dem Saisonbeginn ein wahrhaftes Feuerwerk ab. In drei Ligaspielen schoss er fünf Tore, das sind doppelt so viele wie in der vergangenen Saison (24 Spiele). Doch nicht nur die Tore, sondern auch das spielerische Verständnis und die wiederbekommende Passgenauigkeit sowie Übersicht hilft uns beim Spielaufbau und dem umschalten zwischen Abwehr und Angriff.“ – präsentiert die vermutliche Aufstellung und wirft einen Blick auf „Düsseldorf, ein Aufstiegskandidat.“ „Das Team spielt guten und Kampf- und laufintensiven Fußball.“
Jörgs Prognose: „ Es wird ein schweres Spiel für uns, weil die Fortuna sehr kämpferisch und Willensstark an die Spiele rangeht. Auch in Sachen Einzelspieler muss sich Düsseldorf gegenüber anderen “Aufstiegskandidaten” nicht verstecken.“ Sein Tipp: „2:0 für die SGE.“
Einverstanden!
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/berufsauffassungen.html#more
Berufsauffassungen
Georgios Tzavellas befindet sich, ähem, nicht in geeigneter Verfassung, um beim Eintracht-Training mitzutun, Armin Veh findet klare Worte und Kid einen putzigen Vergleich: "Heute musste ich wieder an die Geschichte des mir bekannten bedauernswerten Burschen denken, der sich im jugendlichen Überschwang bei einer Prostituierten auf der Straße nach dem Preis für ihre Dienstleistungen erkundigte: "Was soll´s denn kosten, Baby?" "Mit dir mach' ich's eh nicht, Kleiner!", lautete die ablehnende Antwort der Professionellen, die jeden anderen am Boden zerstört oder zumindest für den Moment mundtot gemacht hätte. Doch vielleicht ist jedem von uns ein großer, unvergesslicher Moment bestimmt, denn mit einer beeindruckenden Schlagfertigkeit folgte die nächste Frage des armen Tropfes: "Was ist denn das für eine Berufsauffassung?" "
Aber das ist nur der Auftakt für einen weiteren historischen Spielbericht, in dem Kid uns heute mitnimmt ins Jahr 1982. Branko Zebec trainiert die Eintracht, am Wochenende, am letzten Spieltag der Vorrunde, steht die Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Plan. Ein Abstiegsduell, bei dem es im Stadion einen „Familientag“ mit besonderen Preisangeboten auf der Gegentribüne geben wird und abends für die Mannschaft einen Empfang im Novotel – mit Band, Männerchor und Sängerin aus Trinidad. Die Eintracht hat sich allmählich vom Tabellenende ein wenig abgesetzt, trotzdem bleibt die Lage angespannt. Charly Körbel konnte trotz Riss im Schienbein mit trainieren, Bruno Pezzey ist verletzt und Ralf Sievers hat gerade einen Sohn bekommen. Vermutlich wird Thomas Berthold, der damals jüngste Spieler im Kader, Bruno Pezzey vertreten.
Branco Zebec hält eine Mannschaftsbesprechung der besonderen Art ab, in der jeder – (großartig!! Trappatoni is nix dagegen) – sein Fett abbekommt. Auch der verletzte Schädel-Harry Karger nimmt teil, was Zebec verwundert zur Kenntnis nimmt: „Karger! Was Sie machen hier?“ „Ich wollte hier was lernen“, sagt der Torjäger, der seit seiner schweren Knieverletzung im UEFA-Pokalendspiel in Gladbach vor über zwei Jahren nicht mehr auf die Beine kommt und erst in der letzten Woche wieder ins Training eingestiegen ist. „Müssen Sie künftig dafür bezahlen“, bescheidet ihm Zebec und schließt die knackige „Aussprache“ mit dem Satz: „Wollten wir machen heute viel an Tafel, aber Co-Trainer Meyer hat Kreide nicht gefunden.“
Fortuna will vor dem Spiel gegen die Eintracht nicht übermütig sein, plant aber vorsichtshalber schon mal mit der zweiten Liga, während die Eintracht an so etwas gar nicht denkt. Das Spiel wird turbulent, auf den Rängen gibt es Feuerzauber, Wenzel verbreitet Angst und Schrecken und am Ende.... aber was tu ich hier eigentlich? Lest selbst!
Kerstin