
rotundschwarz
31597
Vielen Dank fürs Berichten!! Ob Schwegler dabei war, würde mich auch brennend interessieren. Und Meier hat den Ball tatsächlich aus einem Meter voll an den Kopf bekommen? Mmh.... klingt nicht wirklich gut.
Der Ball ist rund
In der Weltwirtschaft geht es im Moment fast so zu wie bei Eintracht Frankfurt: Jeden Tag ein neues Gerücht, angespannte Finanzlage, Leerverkäufe werden abgeschafft und es wird pausenlos telefoniert. Ein wichtiger und entscheidender Unterschied: Unsere Aktien steigen.
Denn mal ehrlich – die bisherigen Zweitligaergebnisse an diesem Wochenende zeigen doch deutlich, dass der FAX (= Frankfurter Aktien-Index) ziemlich fest tendiert. Braunschweig (ihr wisst schon: das sind die, die wir wir letzte Woche suuuvaarään mit 3: 0 abgefiedelt haben) gewinnt in Karlsruhe mal eben locker mit 3:1. St. Pauli gewinnt in Bochum (ui, der Friedhelm) und das zeigt doch deutlich, was der Punkt, den wir – damals noch in der Selbstfindungsphase – gegen Paul geholt haben, wert ist. Es ruckelt sich allmählich ein, da Vorne. Und wenn der Vorstandsvorsitzende zum Training eilt, muss deswegen auch kein Rettungsschirm über ihm aufgespannt werden – im Gegenteil: Die Sonne bricht hervor.
Das Zitat des Tages stammt von Birgit Prinz: „Danke, die Herrschaften, fürs Kommen.“
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/nichts-als-die-wahrheit.html
Nichts als die Wahrheit
Titelt Kid. Und wer bei dieser Überschrift Hitzewallungen bekommt, kann schnell wieder runtercoolen. Nein, es geht nicht um das neueste, schweißbruchauslösende Transfergerücht, sondern um den Verweis auf einen Eintrag im Fortuna-Blog „1895-Mythos“, an dem Kid nicht ganz unbeteiligt ist. Blog-Betreiber Dirk hat Kid vor dem Spitzenspiel am Montag ein paar Fragen zur Eintracht gestellt und Kid hat sie – wahrheitsgemäß und souverän – beantwortet. Die Fortuna will am Montag herausfinden, wo sie wirklich steht – und Kid stimmt sie darauf ein. Das gelingt ihm, obwohl er nie tippt, sich in Taktikfragen als Postbote, der Brötchen bringt outet, die Fortuna als Traditionsverein respektiert, aber Auswärts nicht unbedingt für eine Macht hält und zum Eintracht-Kader noch keine endgültige Meinung abgeben will. Die Richtung fürs Spiel am Montag gibt er jedenfalls deutlich vor: „Herzlich Willkommen also in Frankfurt. Seid unsere Gäste, trinkt und esst reichlich, aber lasst die Punkte hier. Wie es sich für gute Gäste gehört.“ Und auch auf die Frage, ob das mit dem Aufstieg der Eintracht wohl klappen wird, hat Kid eine klare Antwort: „Ei sischer.“
Blog G
http://www.blog-g.de/ruecken.html
Rücken
Malaisen, nichts als Malaisen sieht Stefan. Der Sommer ist elend. Schwegler ist angeschlagen, Pauli gewinnt und das heißt: wir müssen am Montag jetzt also unbedingt auch gewinnen. Immerhin: „Aber so lange Köhler trifft kann nichts schief gehen. Ist ja noch Zeit bis Montag. Auf in ein fußballfreies Wochenende. Und den Schirm nicht vergessen.“
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/08/ich-hab-an-der-uhr-gedreht/
Ich hab an der Uhr gedreht
Schreibt Sebastian. Und ich hab leider vergessen gestern darauf hinzuweisen. Es geht um die Zeit zwischen zwei Zweitligaspielen, die schon mal lang werden kann – zwischen Braunschweig und Düsseldorf sind es „197 Stunden“ – und in der man ein bisschen Zeitvertreib ganz gut brauchen kann. Er verweist auf den neuesten Eintracht-Podcast, in dem es um Fußballgötter im Mittelfeld, um olle Okas im Tor und um vieles mehr geht. Anhören!
In der Weltwirtschaft geht es im Moment fast so zu wie bei Eintracht Frankfurt: Jeden Tag ein neues Gerücht, angespannte Finanzlage, Leerverkäufe werden abgeschafft und es wird pausenlos telefoniert. Ein wichtiger und entscheidender Unterschied: Unsere Aktien steigen.
Denn mal ehrlich – die bisherigen Zweitligaergebnisse an diesem Wochenende zeigen doch deutlich, dass der FAX (= Frankfurter Aktien-Index) ziemlich fest tendiert. Braunschweig (ihr wisst schon: das sind die, die wir wir letzte Woche suuuvaarään mit 3: 0 abgefiedelt haben) gewinnt in Karlsruhe mal eben locker mit 3:1. St. Pauli gewinnt in Bochum (ui, der Friedhelm) und das zeigt doch deutlich, was der Punkt, den wir – damals noch in der Selbstfindungsphase – gegen Paul geholt haben, wert ist. Es ruckelt sich allmählich ein, da Vorne. Und wenn der Vorstandsvorsitzende zum Training eilt, muss deswegen auch kein Rettungsschirm über ihm aufgespannt werden – im Gegenteil: Die Sonne bricht hervor.
Das Zitat des Tages stammt von Birgit Prinz: „Danke, die Herrschaften, fürs Kommen.“
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/nichts-als-die-wahrheit.html
Nichts als die Wahrheit
Titelt Kid. Und wer bei dieser Überschrift Hitzewallungen bekommt, kann schnell wieder runtercoolen. Nein, es geht nicht um das neueste, schweißbruchauslösende Transfergerücht, sondern um den Verweis auf einen Eintrag im Fortuna-Blog „1895-Mythos“, an dem Kid nicht ganz unbeteiligt ist. Blog-Betreiber Dirk hat Kid vor dem Spitzenspiel am Montag ein paar Fragen zur Eintracht gestellt und Kid hat sie – wahrheitsgemäß und souverän – beantwortet. Die Fortuna will am Montag herausfinden, wo sie wirklich steht – und Kid stimmt sie darauf ein. Das gelingt ihm, obwohl er nie tippt, sich in Taktikfragen als Postbote, der Brötchen bringt outet, die Fortuna als Traditionsverein respektiert, aber Auswärts nicht unbedingt für eine Macht hält und zum Eintracht-Kader noch keine endgültige Meinung abgeben will. Die Richtung fürs Spiel am Montag gibt er jedenfalls deutlich vor: „Herzlich Willkommen also in Frankfurt. Seid unsere Gäste, trinkt und esst reichlich, aber lasst die Punkte hier. Wie es sich für gute Gäste gehört.“ Und auch auf die Frage, ob das mit dem Aufstieg der Eintracht wohl klappen wird, hat Kid eine klare Antwort: „Ei sischer.“
Blog G
http://www.blog-g.de/ruecken.html
Rücken
Malaisen, nichts als Malaisen sieht Stefan. Der Sommer ist elend. Schwegler ist angeschlagen, Pauli gewinnt und das heißt: wir müssen am Montag jetzt also unbedingt auch gewinnen. Immerhin: „Aber so lange Köhler trifft kann nichts schief gehen. Ist ja noch Zeit bis Montag. Auf in ein fußballfreies Wochenende. Und den Schirm nicht vergessen.“
Stadtwaldgebabbel
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/08/ich-hab-an-der-uhr-gedreht/
Ich hab an der Uhr gedreht
Schreibt Sebastian. Und ich hab leider vergessen gestern darauf hinzuweisen. Es geht um die Zeit zwischen zwei Zweitligaspielen, die schon mal lang werden kann – zwischen Braunschweig und Düsseldorf sind es „197 Stunden“ – und in der man ein bisschen Zeitvertreib ganz gut brauchen kann. Er verweist auf den neuesten Eintracht-Podcast, in dem es um Fußballgötter im Mittelfeld, um olle Okas im Tor und um vieles mehr geht. Anhören!
Woran merkt man, dass die Blogschau jetzt mal wieder ein paar Tage in den Händen von rotundschwarz liegt? Richtig: Sie kommt später als gewohnt. Here we go!
Hab Sonne im Herzen!
Ein sonniges Wochenende war angekündigt und was zeigt der Blick aus dem Fenster? Regen. Das erinnert stark an die Wettervorhersagen in Rumänien zu Zeiten Ceausescus: Draußen konnte es stürmen, hageln, schneien – der Wetterbericht verkündete Sonnenschein, um das Volk bei Laune zu halten. Wenn dieser geheime Plan in dieser Woche auch beim Deutschen Wetterdienst vorgelegen haben sollte – er hat nix genützt. Zumindest nicht in Hessen. Denn wer sie noch nicht kannte, kann in diesen Tagen die tiefsten Abgründe der hessischen Seele kennenlernen. Kaum hat die Eintracht ein gutes Spiel gezeigt, kaum hat man sich gefreut und wahlweise „Hoho – Atomaufstieg“ oder „Oleeeoleeeoleeeolee“ gerufen, kaum hat sich das Gefühl eingestellt, dass das irgendwie schon alles ganz richtig ist, was die da so machen im Stadtwald – schon stellt sie sich ein: Die Tristesse.
Nichts kann der Hesse so schlecht haben wie: Nichts. Nix zum Schwätzen. Nix zum Aufregen. Der geschasste Tzavellas. Der beratene Kessler. Die Böller-Diskussion. Das bevorstehende Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer im – arrrrrrrrrrrrrgs – „Unterhaus“. Einfach nur normal. Schrecklich. Und statt sich irgendwelchen, wie auch immer gearteten erheiternden Tätigkeiten hinzugeben, fängt er an, sich zu suhlen. Boah. So langweilig.
Hier naht Abhilfe. Heute Nacht, beim Kurz-vorm-Ins-Bett-gehen noch mal durch die Programme Zappen bin ich auf eine Dokumentation im NDR gestoßen. Es ging um die Geschichte der FKK-Bewegung, die Erstaunliches zu bieten hat. Z.B., dass sie nach dem zweiten Weltkrieg – angeleitet vom Pädagogen Adolf Koch, dem Begründer der Koch-Gymnastik –von den Stränden der Nord- und Ostsee in die Hinterhöfe von Berlin, nach Neukölln und Kreuzberg verlegt wurde, wo dann allabendlich – nach des Tages Werk - die Möglichkeit zu nacktem Beisammensein bestand. Statt Sonne gab es Höhensonne, statt Bewegung an der frischen Luft, wurde (und wird) in der Turnhalle gehüpft und getanzt. Besonders beeindruckt haben mich die Bilder nackter Menschen, die sich an den Händen hielten, im Kreis sprangen, die Arme schwenkten und dazu sangen. Und was sangen sie: **singan** „Mach doch nicht so ein böses Gesicht“**
Wie wär’s? Einfach mal ausprobieren!
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/bei-denen-piepst-es.html#more-2000
Bei denen piepst es
Befindet Stefan. Und berichtet über den kurzen Trainingsbericht, den schuri24 gestern im Blog G gegeben hat. Denn hört ihr Menschen nah und fern: „Eintracht Frankfurt ist modern geworden.“ Die Spieler trainieren mit Brustgurten in Quadraten, laufen vorwärts, rückwärts seitwärts und piepsen dabei. Oder so ähnlich. Jedenfalls könnt ihr euch im Blog G ein Video dazu anschauen. Oder auch nicht. Laaaaaaaangweilig ,-)
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/ritter-kuno-zu-ehren.html
Ritter Kuno zu Ehren
Unverdrossen ist Kid. Und falls er doch verdrossen sein sollte, lässt er es sich nicht anmerken, sondern stimmt sich und uns – wie gewohnt – mit einer Reihe von historischen Spielberichten auf die Begegnung gegen Düsseldorf ein. Den Auftakt macht eine Begegnung zwischen der Eintracht und Fortuna Düsseldorf aus dem Jahr 1967 – die Fortunen wurden damals von Kuno Klötzer trainiert, der in der vergangenen Woche verstorben ist, und den nicht nur der HSV und Uwe Seeler, sondern den auch der Kid sehr geschätzt hat. So wird der Spielbericht dieses Mal auch zu einer kleinen Hommage an Kuno Klötzer: „Rar sind sie gesät, diese Fußballtrainer, und ich habe den Eindruck, dass dieses Modell nicht mehr gemacht wird oder von der großen Bühne des Profi-Fußballs verschwunden ist, weil es dort nicht mehr hinpasst. Einer dieser Trainer ist am vergangenen Wochenende verstorben: Kuno Klötzer.“
Die Fortuna ist damals gerade in die Bundesliga aufgestiegen, die Eintracht liegt – eine Klasse höher als in diesen Tagen – auf Platz 2 und misst sich im Fernduell mit dem Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Die Eintracht quält sich zunächst, kommt dann aber – angeführt von einem überragenden Fahrudin Jusufi – immer besser in die Gänge, gewinnt am Ende mit 3:0 und steht an der Tabellenspitze. Schau an: „Das Publikum hat die Pfiffe der ersten Halbzeit vergessen und verabschiedet die Eintracht mit einem halben Dutzend Raketen.“ Und was meint Trainer Veh…ähem… Schwartz: „Jetzt haben wir drei Tore geschossen und ihr seid immer noch nicht zufrieden.“
Und so schließt sich der Kreis. So simmer eben, wir Hessen. Seufz.
Hab Sonne im Herzen!
Ein sonniges Wochenende war angekündigt und was zeigt der Blick aus dem Fenster? Regen. Das erinnert stark an die Wettervorhersagen in Rumänien zu Zeiten Ceausescus: Draußen konnte es stürmen, hageln, schneien – der Wetterbericht verkündete Sonnenschein, um das Volk bei Laune zu halten. Wenn dieser geheime Plan in dieser Woche auch beim Deutschen Wetterdienst vorgelegen haben sollte – er hat nix genützt. Zumindest nicht in Hessen. Denn wer sie noch nicht kannte, kann in diesen Tagen die tiefsten Abgründe der hessischen Seele kennenlernen. Kaum hat die Eintracht ein gutes Spiel gezeigt, kaum hat man sich gefreut und wahlweise „Hoho – Atomaufstieg“ oder „Oleeeoleeeoleeeolee“ gerufen, kaum hat sich das Gefühl eingestellt, dass das irgendwie schon alles ganz richtig ist, was die da so machen im Stadtwald – schon stellt sie sich ein: Die Tristesse.
Nichts kann der Hesse so schlecht haben wie: Nichts. Nix zum Schwätzen. Nix zum Aufregen. Der geschasste Tzavellas. Der beratene Kessler. Die Böller-Diskussion. Das bevorstehende Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer im – arrrrrrrrrrrrrgs – „Unterhaus“. Einfach nur normal. Schrecklich. Und statt sich irgendwelchen, wie auch immer gearteten erheiternden Tätigkeiten hinzugeben, fängt er an, sich zu suhlen. Boah. So langweilig.
Hier naht Abhilfe. Heute Nacht, beim Kurz-vorm-Ins-Bett-gehen noch mal durch die Programme Zappen bin ich auf eine Dokumentation im NDR gestoßen. Es ging um die Geschichte der FKK-Bewegung, die Erstaunliches zu bieten hat. Z.B., dass sie nach dem zweiten Weltkrieg – angeleitet vom Pädagogen Adolf Koch, dem Begründer der Koch-Gymnastik –von den Stränden der Nord- und Ostsee in die Hinterhöfe von Berlin, nach Neukölln und Kreuzberg verlegt wurde, wo dann allabendlich – nach des Tages Werk - die Möglichkeit zu nacktem Beisammensein bestand. Statt Sonne gab es Höhensonne, statt Bewegung an der frischen Luft, wurde (und wird) in der Turnhalle gehüpft und getanzt. Besonders beeindruckt haben mich die Bilder nackter Menschen, die sich an den Händen hielten, im Kreis sprangen, die Arme schwenkten und dazu sangen. Und was sangen sie: **singan** „Mach doch nicht so ein böses Gesicht“**
Wie wär’s? Einfach mal ausprobieren!
Der Blick in die Blogs
Blog G
http://www.blog-g.de/bei-denen-piepst-es.html#more-2000
Bei denen piepst es
Befindet Stefan. Und berichtet über den kurzen Trainingsbericht, den schuri24 gestern im Blog G gegeben hat. Denn hört ihr Menschen nah und fern: „Eintracht Frankfurt ist modern geworden.“ Die Spieler trainieren mit Brustgurten in Quadraten, laufen vorwärts, rückwärts seitwärts und piepsen dabei. Oder so ähnlich. Jedenfalls könnt ihr euch im Blog G ein Video dazu anschauen. Oder auch nicht. Laaaaaaaangweilig ,-)
The Diva and the Kid
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/ritter-kuno-zu-ehren.html
Ritter Kuno zu Ehren
Unverdrossen ist Kid. Und falls er doch verdrossen sein sollte, lässt er es sich nicht anmerken, sondern stimmt sich und uns – wie gewohnt – mit einer Reihe von historischen Spielberichten auf die Begegnung gegen Düsseldorf ein. Den Auftakt macht eine Begegnung zwischen der Eintracht und Fortuna Düsseldorf aus dem Jahr 1967 – die Fortunen wurden damals von Kuno Klötzer trainiert, der in der vergangenen Woche verstorben ist, und den nicht nur der HSV und Uwe Seeler, sondern den auch der Kid sehr geschätzt hat. So wird der Spielbericht dieses Mal auch zu einer kleinen Hommage an Kuno Klötzer: „Rar sind sie gesät, diese Fußballtrainer, und ich habe den Eindruck, dass dieses Modell nicht mehr gemacht wird oder von der großen Bühne des Profi-Fußballs verschwunden ist, weil es dort nicht mehr hinpasst. Einer dieser Trainer ist am vergangenen Wochenende verstorben: Kuno Klötzer.“
Die Fortuna ist damals gerade in die Bundesliga aufgestiegen, die Eintracht liegt – eine Klasse höher als in diesen Tagen – auf Platz 2 und misst sich im Fernduell mit dem Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Die Eintracht quält sich zunächst, kommt dann aber – angeführt von einem überragenden Fahrudin Jusufi – immer besser in die Gänge, gewinnt am Ende mit 3:0 und steht an der Tabellenspitze. Schau an: „Das Publikum hat die Pfiffe der ersten Halbzeit vergessen und verabschiedet die Eintracht mit einem halben Dutzend Raketen.“ Und was meint Trainer Veh…ähem… Schwartz: „Jetzt haben wir drei Tore geschossen und ihr seid immer noch nicht zufrieden.“
Und so schließt sich der Kreis. So simmer eben, wir Hessen. Seufz.
Snuffle82 schrieb:
Körbel bei FB
https://www.facebook.com/charly.koerbel
Hallo meine Eintracht-Freunde,
hocherfreut bin ich natürlich über die Vorstellung unserer Mannschaft bei Eintracht Braunschweig. Die Art und Weise wie die Mannschaft dort aufgetreten ist, war schon bemerkenswert. Sicherlich gibt es hier und da immer noch Abstimmungsprobleme. Was mir gut gefällt ist, dass wir wieder marschieren, fußballerisch besser geworden sind und wir wieder Spielfreude versprühen. Und alleine, wenn ich sehe, wie Gekas in diesem Spiel gelaufen ist (er ist mehr gelaufen als in allen Spielen der Rückrunde zusammen! smile:...
Man merkt deutlich die Handschrift von unserem Trainer Armin Veh, der geschickt Entscheidungen trifft wie z.B. die Torwart Entscheidung mit Oka oder auch Benny Köhler wieder zu bringen. Er hat ein Gespühr, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen wie zum zweiten Mal Matmour einzuwechseln. Das sind für mich spielentschedende Situationen.
Am kommenden Montag kommt es zum Spitzenspiel gegen die Fortuna aus Düsseldorf. Ich habe ja noch zu meiner aktiven Laufbahn in der Bundesliga gegen Düsseldorf gespielt und kann mich bei Leibe nicht daran erinnern, dass das jemals ein Spitzenspiel war...so verrückt ist der Fußball nunmal! Wir treffen auf einen Gegner, der eingespielt ist, die 2. Liga kennt. Aber so wie wir momentan drauf sind, vor allem weil wir jetzt die volle Fan-Unterstützung im eigenen Stadion haben, ist es schwer, unsere Mannschaft zu schlagen.
Mit dem jetztigen Fortuna-Trainer Norbert Meier habe ich zusammen meinen Fußball-Lehrer gemacht. Ich weiß, dass er ein unglaublich ehrgeiziger, akribischer Arbeiter ist und versucht, uns das Leben schwer zu machen. Aber tut mir leid lieber Norbert, die 3 Punkte bleiben in Frankfurt.
Ich hoffe, dass alle, vor allem auch die Fans sich genau so vorbildlich benehmen wie bei den vergangenen Spielen der Fall ist. Denn eine Sache ist doch ganz klar: Nur mit der positiven Unterstützung unserer Fans in der Festung Commerzbank Arena werden wir diesen Aufwärtstrend halten können. Also, bitte verschont mich mit negativ Schlagzeilen!
Einträchtliche Grüße
Euer Charly Körbel
Der Charly. Ach. Eins ist klar: "Die positive Unterstützung" unserer Fans ist zweifelsohne wichtig - aber eben die positive Unterstützung von eben unserm Charly zählt mindestens genauso viel. Gell? Eben.
Was erlaube? Das System gereizt ist extrem gefährdet. Säusel. Lobhudel. Platter Fußball-Romantizismus. Auch das noch so subtile FR-Bashing kann diesen Eintrag nicht retten. Nein. So geht das hier nicht weiter.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung? Wir? Das wüsst ich aber. Viel eher den Sack zumachen hätten wir müssen. Das hätt auch anders ausgehen können. Wenn das 1:1 fällt, brechen wir zusammen. Der Gekas wollt doch die Dinger am liebsten alleine machen. Das war doch für die Galerie bzw. die dort sitzenden Spielervermittler, dass der auf einmal so viel gelaufen ist. Ha. Glaubst doch nicht im Ernst, dass der das hinnimmt, dass jetzt einfach der Meier seine Tore macht. War der überhaupt mit in der Kurve? Das brodelt doch schon wieder unterm Deckel. Der Erfolg deckt die Konflikte zu, so ist das. Davon lass ich mich nicht blenden. Das ist sowieso nur eine Eintagsfliege. Der Veh baut doch jetzt schon wieder vor – immer nur am Meckern. Was brauchen die ordentlichen Rasen zum Spielen – wer Fußball spielen kann, kann das auf jedem Acker. Und was sind denn das für neue Moden? Keine eindeutige Nummer 1. Da sind die Konflikte doch schon vorprogrammiert. Der Köhler könnt sich ruhig mal rasieren. Und der Meier gestern im Interview im Heimspiel. Kriegt die Zähn kaum ausenanner. Und über unsere Neuen breite ich sowieso erstmal lieber den Mantel des Schweigens. Der Bamba – der kriegt doch keinen einzigen Kopfball. Kein Timing. Der Schildi – viel zu langsam. Das wird sich noch rächen, diese merkwürdige Einkaufspolitik. Und am Ende spielen doch wieder Oka, Meier, Köhler. Tasmanen, elende. Wo ist denn da die Zukunftsperspektive? Sowieso erst mal abwarten, was sich da bis Ende August noch tut.
So geht das, Herr gereizt. Muss mer hier denn alles selber machen.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung? Wir? Das wüsst ich aber. Viel eher den Sack zumachen hätten wir müssen. Das hätt auch anders ausgehen können. Wenn das 1:1 fällt, brechen wir zusammen. Der Gekas wollt doch die Dinger am liebsten alleine machen. Das war doch für die Galerie bzw. die dort sitzenden Spielervermittler, dass der auf einmal so viel gelaufen ist. Ha. Glaubst doch nicht im Ernst, dass der das hinnimmt, dass jetzt einfach der Meier seine Tore macht. War der überhaupt mit in der Kurve? Das brodelt doch schon wieder unterm Deckel. Der Erfolg deckt die Konflikte zu, so ist das. Davon lass ich mich nicht blenden. Das ist sowieso nur eine Eintagsfliege. Der Veh baut doch jetzt schon wieder vor – immer nur am Meckern. Was brauchen die ordentlichen Rasen zum Spielen – wer Fußball spielen kann, kann das auf jedem Acker. Und was sind denn das für neue Moden? Keine eindeutige Nummer 1. Da sind die Konflikte doch schon vorprogrammiert. Der Köhler könnt sich ruhig mal rasieren. Und der Meier gestern im Interview im Heimspiel. Kriegt die Zähn kaum ausenanner. Und über unsere Neuen breite ich sowieso erstmal lieber den Mantel des Schweigens. Der Bamba – der kriegt doch keinen einzigen Kopfball. Kein Timing. Der Schildi – viel zu langsam. Das wird sich noch rächen, diese merkwürdige Einkaufspolitik. Und am Ende spielen doch wieder Oka, Meier, Köhler. Tasmanen, elende. Wo ist denn da die Zukunftsperspektive? Sowieso erst mal abwarten, was sich da bis Ende August noch tut.
So geht das, Herr gereizt. Muss mer hier denn alles selber machen.
Hihi. Snuffle haut auf den Tisch. So wird das was! Und von wegen "St. Pauli-Killer". Ab heute abend steht da noch ein neuer Cocktail auf der Karte, nämlich:
Die-wo-den-gleichen-Namen-haben-wie-wir-aber-doch-nicht-die-wahre-sind-Killer
Ha! Vielen Dank für den witzigen Wachmacher. **singan*** Snaaaaffel, Snaaaaffel - schläfst du noch? schläfst du noch? Hörstu nicht die Eintracht? Hörstu nicht die Eintracht? Schießt ein Tor. Schießt ein Tor. **singaus** - Viel Spaß beim Spiel und:
Auswärtssieg!
Die-wo-den-gleichen-Namen-haben-wie-wir-aber-doch-nicht-die-wahre-sind-Killer
Ha! Vielen Dank für den witzigen Wachmacher. **singan*** Snaaaaffel, Snaaaaffel - schläfst du noch? schläfst du noch? Hörstu nicht die Eintracht? Hörstu nicht die Eintracht? Schießt ein Tor. Schießt ein Tor. **singaus** - Viel Spaß beim Spiel und:
Auswärtssieg!
Senile Bettflucht als Argument pro Oka? Na, na, na. Vooooorsichtig. Aber die alten Herren vom DFB/der DFL, die sich diese Anstoßzeiten ausgedacht haben...doch, auf die könnte das zutreffen. Stefan hat recht. Das ist jetzt erst das ganz richtige Zweite-Liga-Feeling. Trostlos. Forschbar. Gaaaaanz forschbar.
Ansonsten: Sagen wir mal so.... Das hab ich mir gedacht, dass du das ...
Ansonsten: Sagen wir mal so.... Das hab ich mir gedacht, dass du das ...
gereizt schrieb:... nicht verstehst ,-)
[b] Melancholisch macht mich dies: "…plötzlich, wie aus dem Nichts, taucht eine Gestalt neben mir auf. Es ist: Die Freundin von Pirmin Schwegler und sie summt - tatsächlich, sie summt das „Lied vom alten Reisbrei“. Ich lasse mir meine Überraschung nicht anmerken. „Was hat Birgit Prinz für ein Hund?“ fragte ich sie geistesgegenwärtig. Das kann sie mir leider nicht sagen…“
Auch ich war einfach nur starr und stumm als ich letzte Woche von Volkers Tod gehört habe. Konnte es nicht glauben und kann es jetzt noch nicht. Wir kannten uns nicht persönlich, nur durchs Forum, hab mich immer gefreut, wenn ich ihm hier irgendwo begegnet bin - seine offene, gerade Art, sein Witz, seine Unverstelltheit, seine klaren Ansichtn. ruhrpottkumpel - dachte immer, wie gut sein Nick zu ihm passt. Wusste bisher nicht, dass er - wie ich - in Rüsselsheim groß geworden ist. Ach Mensch. So viele Gedanken und Erinnerungen.
Es macht mich traurig, dass Volker nicht mehr da ist. Mein herzliches Beileid seiner Familie - viel Kraft und Liebe!
Kerstin
Es macht mich traurig, dass Volker nicht mehr da ist. Mein herzliches Beileid seiner Familie - viel Kraft und Liebe!
Kerstin
"Auf dem Platz darf niemand sich hinlegen oder müßig stehen."
Das nenne ich einen klaren Matchplan. Und? Funktioniert doch. Auf den Tag, an dem sich einer von unseren tasmanischen Kazzen auf den Platz legt und sonnt - darauf warten wir zum Glück noch.
Wetten, dass Eintracht Braunschweig am Ende dieses Spieltags nicht mehr an der Tabellenspitze steht? Und das kann ja nur bedeuten...ja, genau, grad jetz, wo wir alle so schön eingenölt sind, den Aufstieg schon abgehakt haben und uns stattdessen auf Abstiegskampf in der zweiten Liga eingerichtet haben, grad jetzt schlagen sie zu. Knoten geplatzt: Geschlossene Mannschaftsleistung, herausragende Einzelkönner, Traumpässjer, Torchancen ohne Ende, feine Tore -
Auswärtssieg!
(Ich glaub, mei Kazz pfeift )
Das nenne ich einen klaren Matchplan. Und? Funktioniert doch. Auf den Tag, an dem sich einer von unseren tasmanischen Kazzen auf den Platz legt und sonnt - darauf warten wir zum Glück noch.
Wetten, dass Eintracht Braunschweig am Ende dieses Spieltags nicht mehr an der Tabellenspitze steht? Und das kann ja nur bedeuten...ja, genau, grad jetz, wo wir alle so schön eingenölt sind, den Aufstieg schon abgehakt haben und uns stattdessen auf Abstiegskampf in der zweiten Liga eingerichtet haben, grad jetzt schlagen sie zu. Knoten geplatzt: Geschlossene Mannschaftsleistung, herausragende Einzelkönner, Traumpässjer, Torchancen ohne Ende, feine Tore -
Auswärtssieg!
(Ich glaub, mei Kazz pfeift )
Niveau? Ich? Das wüsst ich aber. Aber hey – danke, hat Spaß gemacht. Meistens.
Zwischen Kölner, Paderbornern und Hamburgern in einer kölschen Bar auf Malle? Arrrgs. Kein Wunder, dass die Eintracht da net gut rüber gekommen ist. Jetzt kann ich dir’s ja sagen: Eigentlich haben wir fantastisch gespielt , souverän der Punkt gegen Pauli. Noch souveräner der Einzug in die zweite Pokalrunde. Um die Herkunft des Bamba erzählt man sich auch im bambischen übrigens unterschiedliche Dinge. Wobei ich eher der Version „Schlotterknie“ zuneige – passt irgendwie besser zu uns.
Es grüßt rotundschwarz (Ex-Urlaubsvertretung und Mitunterzeichner der „(L)ex Astrid“)
PS @ adlerkadabra: Hihi. Ei, der Link gefällt mer. Mean, mean fighting machine. Kazz, tasmanische
Zwischen Kölner, Paderbornern und Hamburgern in einer kölschen Bar auf Malle? Arrrgs. Kein Wunder, dass die Eintracht da net gut rüber gekommen ist. Jetzt kann ich dir’s ja sagen: Eigentlich haben wir fantastisch gespielt , souverän der Punkt gegen Pauli. Noch souveräner der Einzug in die zweite Pokalrunde. Um die Herkunft des Bamba erzählt man sich auch im bambischen übrigens unterschiedliche Dinge. Wobei ich eher der Version „Schlotterknie“ zuneige – passt irgendwie besser zu uns.
Es grüßt rotundschwarz (Ex-Urlaubsvertretung und Mitunterzeichner der „(L)ex Astrid“)
PS @ adlerkadabra: Hihi. Ei, der Link gefällt mer. Mean, mean fighting machine. Kazz, tasmanische
Nachgetreten
Beves Welt
Eintracht Frankfurt – Was ist eigentlich was?
http://www.beveswelt.de/?p=4354#more-4354
„Eintracht Frankfurt, das war einmal ein Sportverein, dessen Abteilungen sich in unterschiedlichsten Sportarten recht erfolgreich präsentierten; spektakulär leuchten vor allem die Erfolge der Fußballer: Deutscher Meister, Pokalsieger, Uefa-Cup-Sieger…“
So einfach ist die Welt nicht mehr, wer sind „wir“, wer ist die Eintracht heute? Die AG? Der Verein? Das Präsidium? Der Verwaltungsrat? Die Ultras? Die Bembelbar? Fans? Fanclubs? Fansprechergremium? Blogs? Museum? Archiv? Und. Und. Und. Entweder oder? Oder alles zusammen?
Beve hat alles sortiert, strukturiert, erklärt, erläutert, aufgelistet, verlinkt: Organsationsstruktur. Verantwortlichkeiten. Zielsetzungen. Finanzstrukturen. Gremien. Übersichtlich. Kompakt.. Kenntnisreich. Sorgfältig.
Wer sich einen Überblick verschaffen will - lesen! Eine Übersicht, die in dieser Form gefehlt hat und über den Tag hinaus als Quelle hilfreich sein wird.
Ich sag von hier aus schon mal: Danke schön!
Beves Welt
Eintracht Frankfurt – Was ist eigentlich was?
http://www.beveswelt.de/?p=4354#more-4354
„Eintracht Frankfurt, das war einmal ein Sportverein, dessen Abteilungen sich in unterschiedlichsten Sportarten recht erfolgreich präsentierten; spektakulär leuchten vor allem die Erfolge der Fußballer: Deutscher Meister, Pokalsieger, Uefa-Cup-Sieger…“
So einfach ist die Welt nicht mehr, wer sind „wir“, wer ist die Eintracht heute? Die AG? Der Verein? Das Präsidium? Der Verwaltungsrat? Die Ultras? Die Bembelbar? Fans? Fanclubs? Fansprechergremium? Blogs? Museum? Archiv? Und. Und. Und. Entweder oder? Oder alles zusammen?
Beve hat alles sortiert, strukturiert, erklärt, erläutert, aufgelistet, verlinkt: Organsationsstruktur. Verantwortlichkeiten. Zielsetzungen. Finanzstrukturen. Gremien. Übersichtlich. Kompakt.. Kenntnisreich. Sorgfältig.
Wer sich einen Überblick verschaffen will - lesen! Eine Übersicht, die in dieser Form gefehlt hat und über den Tag hinaus als Quelle hilfreich sein wird.
Ich sag von hier aus schon mal: Danke schön!
Seit langem hier mal wieder reingekuckt - jamjam - das sieht sehr leggä aus. Wird ausprobiert! Mit Wedge warte ich jetzt also auf das noch fehlende Mousse-Rezept
Konzept muss man haben
„Wenn du willst, dass deine Schule Erfolg hat, dann musst du etwas tun“, sagt Michael Murphy. „Du kannst den Markt nicht ignorieren, du musst auf ihn reagieren.“
Murphy ist Direktor des Crown Woods College in Greenwich, London. Erfolg heißt: Potenzielle Schüler suchen sich kein anderes College, sondern kommen nach Crown Woods. Deswegen hat Michael Murphy sein College für 50 Millionen Pfund generalüberholt. Es gibt jetzt moderne Sportanlagen (mit Flutlicht), einen therapeutischen Garten und ein Musik –und Design-Zentrum. Wie bei Harry Potter wohnen die Studenten - zur Stärkung der Identifikation - in drei Häusern: Delamere, Ashdown und Sherwood. Und je nach Leistungsstand tragen sie verschiedenfarbige Krawatten und werden – entsprechend ihrer Schwächen – spezifisch gefördert.
Nicht abwarten, sondern auf das reagieren, was der Markt fordert. Das ist auch der Geist, der bei der Frankfurter Eintracht herrscht. Sie hat sich vor dieser Saison rundumerneuert und voll auf die Marktgegebenheiten der zweiten Liga ausgerichtet. Wir haben zwar nur knapp unter 50 Millionen investiert, besitzen aber ebenfalls moderne Sportanlagen mit Flutlicht, einen therapeutischen Garten (= Stadtwald), verfügen über ein, sogar gleich über mehrere Musikzentren (jeder Spieler wird automatisch mit einem iPod ausgestattet) und unsere neuen Auswärtstrikots orientieren sich an subtranskontintental-postmodernen Gedankenspielen einer jungen, revolutionären Design-Avantgarde. Talentierte und aufstrebende Fußballspieler aus dem ganzen Land strömen zur Eintracht, die sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert hat. Mal ehrlich: Da ist es doch vernachlässigbar, dass wir heute, wie vor hundert Jahren, immer noch die gleichen Fragen diskutieren: Soll Oka wieder ins Tor? Warum spielt am Ende immer Köhler hinten links?
Vor diesem Hintergrund wäre es jedenfalls ein leichtes, jetzt auch noch das "Modell Crown Wood" ins Fußballerische zu transferieren und durch „streaming“ zusätzliche Innovations- und Leistungsimpulse zu setzen: Wir könnten z.B. damit anfangen, die Trainingsplätze im Waldstadion mit verschieden farbigem Rollrasen hierarchisch zu belegen. Von schwarz (Underwood) über weiß (Middlewood) bis zu rot (Upper Wood Side) – auf vortreffliche Weise würden so Identifikation und Motivation miteinander verknüpft. Krawatten beim Fußball sind eher hinderlich – stattdessen könnte man die bei Spielern ohnehin ausgeprägte Vorliebe für unterschiedlich-farbiges fußballerisches Schuhwerk nutzen, um zusätzliche leistungsbezogene Akzente und klare Orientierungspunkte zu setzen. Lila Schuhe bekommen die, die Flanken und Standards üben müssen. Rote Schuhe die, die ihre Schnelligkeit zu verbessern haben. Gelbe Schuhe die, die das Stellungsspiel verbessern müssen. Grüne die, die an ihrer Passgenauigkeit arbeiten. Schwarz diejenigen, die Defizite im Zweikampfverhalten haben. Rotgelbgrünschwarzlila gepunktelte diejenigen, die mental blockiert sind. Analog dazu könnten wir auch Fähnchen im Stadion verteilen, um gezielt motivierend auf die Akteure einzuwirken und die Trainingsarbeit direkt mit zu gestalten. Rote Fähnchen – super Flanke! Grüne: Das passt! Gepunktelte: Ihr müsst euch nicht fürchten - wir sind bei euch!
Sorry, ich brabbele.
Das Zitat des Tages stammt heute von Concordia-Eagle aus dem SAW-Gebabbel von heute :
„Skibbe war und ist der schlechteste Coach ever.“
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
Spieler der Stunde: Nikolov
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/08/spieler-der-stunde-nikolov.html
Nicht Theofanis Gekas, sondern Oka Nikolov hat die Wahl zum Spieler der Stunde in der Klappergass für sich entschieden. Echt wahr. Ganz knapp mit 31 zu 30 Stimmen. Kid würde zwar "an des Trainers Stelle einem neu verpflichteten Torwart nicht schon nach zwei Spielen das Vertrauen entziehen. Zum einen ist die Leistung bei einem Schlussmann auch eine „Kopfsache“, die von dem Rückhalt durch das Vertrauen des Trainers beeinflusst wird. Zum anderen glaube ich, dass Veh weitaus größere Probleme hat, als die Wahl zwischen zwei Torhütern, die allgemein als etwa gleich stark eingeschätzt werden.“ Auch Nikolovs Fazit des Pokalspiels - „Wir haben gut gearbeitet. Wir haben gut verteidigt, wir standen sehr gut. Es war vieles gut.“ kann Kid nicht teilen, hält aber für möglich, dass es „bei einer Truppe, die von ihrem Trainer als bis ins Mark verunsichert beschrieben wird“ möglicherweise sinnvoll ist, auf die Stärken statt auf die Schwächen hinzuweisen.
Gekas und Nikolov sind übrigens beileibe nicht die einzigen Spieler, die bei der Spieler der Stunde-Wahl Stimmen erhalten haben. Mehr oder weniger viele Stimmen entfielen nämlich außerdem auf Djakpa, Anderson, Köhler, Meier, Rode, Fenin, Korkmaz, Matmour und auf: Die Mannschaft. Und für (fast) jede Stimme gibt es einen guten Grund. Lest selbst!
Blog G
Sorgen? Welche Sorgen?
http://www.blog-g.de/sorgen-welche-sorgen.html
Stefan fragt sich, ob fünf Fragen und fünf Antworten schon ein Interview sind, noch dazu, wenn der damit verknüpfte Erkenntnisgewinn bei Null liegt. Er wundert sich (oder auch nicht) über die Ruhe im Blätterwald und schaut nach vorn, auf Samstag 15 Uhr 30. „Spätestens wenn um 15;30 Uhr die Partie Augsburg gegen Freiburg angepfiffen wird werden wir noch mal schmerzlich daran erinnert werden, wie weh so ein Abstieg tut. Und das Unterhaus wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch weniger eine Rolle spielen als in den vergangenen Wochen. Wir müssen endlich ankommen. Besonders mental“.
Mache mer!
„Wenn du willst, dass deine Schule Erfolg hat, dann musst du etwas tun“, sagt Michael Murphy. „Du kannst den Markt nicht ignorieren, du musst auf ihn reagieren.“
Murphy ist Direktor des Crown Woods College in Greenwich, London. Erfolg heißt: Potenzielle Schüler suchen sich kein anderes College, sondern kommen nach Crown Woods. Deswegen hat Michael Murphy sein College für 50 Millionen Pfund generalüberholt. Es gibt jetzt moderne Sportanlagen (mit Flutlicht), einen therapeutischen Garten und ein Musik –und Design-Zentrum. Wie bei Harry Potter wohnen die Studenten - zur Stärkung der Identifikation - in drei Häusern: Delamere, Ashdown und Sherwood. Und je nach Leistungsstand tragen sie verschiedenfarbige Krawatten und werden – entsprechend ihrer Schwächen – spezifisch gefördert.
Nicht abwarten, sondern auf das reagieren, was der Markt fordert. Das ist auch der Geist, der bei der Frankfurter Eintracht herrscht. Sie hat sich vor dieser Saison rundumerneuert und voll auf die Marktgegebenheiten der zweiten Liga ausgerichtet. Wir haben zwar nur knapp unter 50 Millionen investiert, besitzen aber ebenfalls moderne Sportanlagen mit Flutlicht, einen therapeutischen Garten (= Stadtwald), verfügen über ein, sogar gleich über mehrere Musikzentren (jeder Spieler wird automatisch mit einem iPod ausgestattet) und unsere neuen Auswärtstrikots orientieren sich an subtranskontintental-postmodernen Gedankenspielen einer jungen, revolutionären Design-Avantgarde. Talentierte und aufstrebende Fußballspieler aus dem ganzen Land strömen zur Eintracht, die sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert hat. Mal ehrlich: Da ist es doch vernachlässigbar, dass wir heute, wie vor hundert Jahren, immer noch die gleichen Fragen diskutieren: Soll Oka wieder ins Tor? Warum spielt am Ende immer Köhler hinten links?
Vor diesem Hintergrund wäre es jedenfalls ein leichtes, jetzt auch noch das "Modell Crown Wood" ins Fußballerische zu transferieren und durch „streaming“ zusätzliche Innovations- und Leistungsimpulse zu setzen: Wir könnten z.B. damit anfangen, die Trainingsplätze im Waldstadion mit verschieden farbigem Rollrasen hierarchisch zu belegen. Von schwarz (Underwood) über weiß (Middlewood) bis zu rot (Upper Wood Side) – auf vortreffliche Weise würden so Identifikation und Motivation miteinander verknüpft. Krawatten beim Fußball sind eher hinderlich – stattdessen könnte man die bei Spielern ohnehin ausgeprägte Vorliebe für unterschiedlich-farbiges fußballerisches Schuhwerk nutzen, um zusätzliche leistungsbezogene Akzente und klare Orientierungspunkte zu setzen. Lila Schuhe bekommen die, die Flanken und Standards üben müssen. Rote Schuhe die, die ihre Schnelligkeit zu verbessern haben. Gelbe Schuhe die, die das Stellungsspiel verbessern müssen. Grüne die, die an ihrer Passgenauigkeit arbeiten. Schwarz diejenigen, die Defizite im Zweikampfverhalten haben. Rotgelbgrünschwarzlila gepunktelte diejenigen, die mental blockiert sind. Analog dazu könnten wir auch Fähnchen im Stadion verteilen, um gezielt motivierend auf die Akteure einzuwirken und die Trainingsarbeit direkt mit zu gestalten. Rote Fähnchen – super Flanke! Grüne: Das passt! Gepunktelte: Ihr müsst euch nicht fürchten - wir sind bei euch!
Sorry, ich brabbele.
Das Zitat des Tages stammt heute von Concordia-Eagle aus dem SAW-Gebabbel von heute :
„Skibbe war und ist der schlechteste Coach ever.“
Der Blick in die Blogs
The Diva and the Kid
Spieler der Stunde: Nikolov
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Nicht Theofanis Gekas, sondern Oka Nikolov hat die Wahl zum Spieler der Stunde in der Klappergass für sich entschieden. Echt wahr. Ganz knapp mit 31 zu 30 Stimmen. Kid würde zwar "an des Trainers Stelle einem neu verpflichteten Torwart nicht schon nach zwei Spielen das Vertrauen entziehen. Zum einen ist die Leistung bei einem Schlussmann auch eine „Kopfsache“, die von dem Rückhalt durch das Vertrauen des Trainers beeinflusst wird. Zum anderen glaube ich, dass Veh weitaus größere Probleme hat, als die Wahl zwischen zwei Torhütern, die allgemein als etwa gleich stark eingeschätzt werden.“ Auch Nikolovs Fazit des Pokalspiels - „Wir haben gut gearbeitet. Wir haben gut verteidigt, wir standen sehr gut. Es war vieles gut.“ kann Kid nicht teilen, hält aber für möglich, dass es „bei einer Truppe, die von ihrem Trainer als bis ins Mark verunsichert beschrieben wird“ möglicherweise sinnvoll ist, auf die Stärken statt auf die Schwächen hinzuweisen.
Gekas und Nikolov sind übrigens beileibe nicht die einzigen Spieler, die bei der Spieler der Stunde-Wahl Stimmen erhalten haben. Mehr oder weniger viele Stimmen entfielen nämlich außerdem auf Djakpa, Anderson, Köhler, Meier, Rode, Fenin, Korkmaz, Matmour und auf: Die Mannschaft. Und für (fast) jede Stimme gibt es einen guten Grund. Lest selbst!
Blog G
Sorgen? Welche Sorgen?
http://www.blog-g.de/sorgen-welche-sorgen.html
Stefan fragt sich, ob fünf Fragen und fünf Antworten schon ein Interview sind, noch dazu, wenn der damit verknüpfte Erkenntnisgewinn bei Null liegt. Er wundert sich (oder auch nicht) über die Ruhe im Blätterwald und schaut nach vorn, auf Samstag 15 Uhr 30. „Spätestens wenn um 15;30 Uhr die Partie Augsburg gegen Freiburg angepfiffen wird werden wir noch mal schmerzlich daran erinnert werden, wie weh so ein Abstieg tut. Und das Unterhaus wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch weniger eine Rolle spielen als in den vergangenen Wochen. Wir müssen endlich ankommen. Besonders mental“.
Mache mer!
adlerkadabra schrieb:rotundschwarz schrieb:
@ adlerkadabra: Und was, wenn der Kerl sich jetzt auch noch aufregt, rote Ohren bekommt und anfängt zu stinken?
Dann folgt höchstwahrscheinlich der nächste Querpass
Wenn vor jedem Querpass unangenehme Gerüche ausgestoßen werden - uiiii, dann gehören Gasmasken demnächst beim Stadionbesuch zum Minimalstandard.
Consigliere schrieb:
Fluch.
Jetzt dacht ich schon, du meinst den armen tasmanischen Teufel. Ach so - Gekas. Jaaaaaaaaaa... darüber kann man nachdenken
Muhahaha!
@ adlerkadabra: Und was, wenn der Kerl sich jetzt auch noch aufregt, rote Ohren bekommt und anfängt zu stinken?
@stoppdenbus: Gekauft! Vielleicht sollten wir als flankierende Maßnahme mal über die Musikauswahl im Waldstadion nachdenken?
Vielen Dank für die wunderbaren Links – ich hab die jetzt auch im Blog noch ergänzt.
@ adlerkadabra: Und was, wenn der Kerl sich jetzt auch noch aufregt, rote Ohren bekommt und anfängt zu stinken?
@stoppdenbus: Gekauft! Vielleicht sollten wir als flankierende Maßnahme mal über die Musikauswahl im Waldstadion nachdenken?
Vielen Dank für die wunderbaren Links – ich hab die jetzt auch im Blog noch ergänzt.
Misanthrop schrieb:rotundschwarz schrieb:
Bleibt die Hoffnung, dass in jedem Tasmanen auf und außerhalb des Platzes doch auch noch irgendwo ein tasmanischer Teufel steckt.
Wiki verrät ja manchmal solche zum Grunzen erstaunliche Dinge wie: "Die vom Tasmanischen Teufel genutzten Aktionsräume haben Größen zwischen acht und zwanzig Quadratkilometern. Die Aktionsräume mehrerer Tiere können sich dabei erheblich überschneiden."
Acht bis 20 Quadratkilometer? Da liegt ja dann wohl noch einiges im Argen.
Mich persönlich würde schon freuen, wenn die "Wahren Tasmanen" es im Spiel mal auf lumpige 0.007 Quadratkilometer brächten. Nicht alle zusammen. Jeder, nein, sagen wir mal irgendeiner.
Das wäre ein ganzes Spielfeld. Ein komplettes Feld! Fast unvorstellbar. Aber man wird ja noch träumen dürfen.
Das Träumen von sich "überschneidenden Aktionszeiträumen" ginge sicherlich zu weit. Man will ja nicht vermessen erscheinen.
Und so werden wir wahrscheinlich noch eine Weile froh sein müssen, wenn unsere gestreiften bzw. geringelten Beutelmäuse ab und an mal für ein paar Minuten wenigstens so tun, als wären sie echte Beutelteufel. Wenigstens das "charakterische aggressiv-drohende Gähnen" sollte allerdings durchaus auch jetzt schon mal drin sein. Haben wir ja schließlich allesamt letzten Samstag auch geschafft.
Hihi. Fein recherchiert, Herr Misanthrop. Hast recht - aggressiv-drohend Gähnen - das berrschen wir seit der letzten Rückrunde doch (hoho) aus dem Schlaf. Aber die Erweiterung des Aktionsradius von Null auf 20 Kilometer ...eieieiei... Trotzdem, am Ende - teuflische, aufsteigende Tasmanen. Vier. Alle
Nachgetreten
Stadtwaldgebabbel
Fluch und Segen
http://www.stadtwaldgebabbel.de/2011/08/fluch-und-segen/
wie der Titel des Eintrags unschwer erkennen lässt, beschäftigt Sebastian sich nicht mit Beuteltieren, sondern mit: Theofanis Gekas. Er fühlt sich an die letzte Saison erinnert, "wo Gekas so gut wie keine Chance ungenutzt ließ. Mit seiner effektiven Spielweise, bei der er teilweise trotz weniger als zehn Balkontakten in einem Spiel zum Torerfolg kam, wurde er zum Punktegaranten für die Eintracht" - und daran, wohin es führte, "als den ehemaligen Torschützenkönig der Torinstinkt verließ, und der Trainer trotzdem noch blind an ihm festhielt, wurde die Eintracht in der Tabelle durchgereicht."
Jetzt sieht es (nach Äußerungen von Hübner und Veh zu schließen) so aus, als ob Gekas - und die mit ihm verknüpfte "Qualität" - der Eintrachr erhalten bliebe, jedenfalls geht Sebastian davon aus, "dass Veh am Sonntag gegen den Tabellenführer aus Braunschweig wieder Gekas das Vertrauen schenkt."
Fluch oder Segen?
Laus über Leber
Und deswegen heute einfach nur und ohne weitere Vorbemerkung der Blick in die Blogs.
Blog G
Muster ohne Wert
http://www.blog-g.de/
"Der Kick am Samstag war unter aller Sau," Gekas will Stefan trotz seiner zwei Tore lieber loswerden, Köhler wird kein linker Verteidiger mehr, aber trotzdem schöpft Stefan neue Zuversicht für Sonntag. Kann, aber muss ja nicht so weitergehen wie bisher, oder?
rotundschwarz
Tasmanische Teufel
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/08/tasmanische-teufel.html
„Die Tasmanen. Das Unterhaus. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit. Die mentale Blockade. Kein Bericht, keine Diskussion in Foren oder Blogs, ohne dass mindestens einer, manchmal sogar alle vier Begriffe gleichzeitig genannt werden. Arrrrrg.“
Bleibt die Hoffnung, dass in jedem Tasmanen auf und außerhalb des Platzes doch auch noch irgendwo ein tasmanischer Teufel steckt. Der hat nämlich durchaus einige Gemeinsamkeiten mit einem Adler. Erweckt ihn
Und deswegen heute einfach nur und ohne weitere Vorbemerkung der Blick in die Blogs.
Blog G
Muster ohne Wert
http://www.blog-g.de/
"Der Kick am Samstag war unter aller Sau," Gekas will Stefan trotz seiner zwei Tore lieber loswerden, Köhler wird kein linker Verteidiger mehr, aber trotzdem schöpft Stefan neue Zuversicht für Sonntag. Kann, aber muss ja nicht so weitergehen wie bisher, oder?
rotundschwarz
Tasmanische Teufel
http://rotundschwarz-kd.blogspot.com/2011/08/tasmanische-teufel.html
„Die Tasmanen. Das Unterhaus. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit. Die mentale Blockade. Kein Bericht, keine Diskussion in Foren oder Blogs, ohne dass mindestens einer, manchmal sogar alle vier Begriffe gleichzeitig genannt werden. Arrrrrg.“
Bleibt die Hoffnung, dass in jedem Tasmanen auf und außerhalb des Platzes doch auch noch irgendwo ein tasmanischer Teufel steckt. Der hat nämlich durchaus einige Gemeinsamkeiten mit einem Adler. Erweckt ihn
Weg, weg, alle weg!
„Und wer sich kann im Kleinen freuen, der kann sich freuen oft und viel.“
Das hat mein Grundschullehrer, Herr Stockert, mir vor vielen Jahren in mein Poesiealbum (gibt’s so was heute eigentlich noch?) geschrieben. Herr Stockert war cool, fuhr einen Opel GTI und trug eine Lederjacke. Ich mochte ihn und er mochte mich. Über den Spruch in meinem Album hab ich mich damals erst gewundert, dann geärgert. Er hatte so gar nichts von Herrn Stockert, klang wirklich einfach nur nach Standard-Poesiealbum, nach „immer hübsch bescheiden“. Aber gemerkt hab ich ihn mir trotzdem. Und er fällt mir immer mal wieder ein, in den unterschiedlichsten und merkwürdigsten Situationen und hat viele Facetten entwickelt. Hat mit Bescheidenheit wenig zu tun, sondern sagen wir mal mit: Allem etwas abgewinnen können. Auch wenn’s rundum shice läuft, Lichtblicke erkennen. Sich an etwas freuen, auch wenn es aufs Ganze gesehen wenig zum Freuen gibt.
Also: Leverkusen. Wolfsburg. Bremen. Freiburg. Weg, alle weg. Wir: Da!
Ich freu mich. Im Kleinen. Danke, Herr Stockert!
Der Blick in die Blogs
Adler Blog
DFB Pokal Runde 1
http://www.adlerblog.de/2011/pokalhalle/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Straighter Titel, klare Ansage. „Werder Bremen ist aktuell einer der top Kandidaten auf den Abstieg in der 1. Fußball Bundesliga.“ Damit eröffnet Jörg seinen Eintrag und erklärt auch gleich warum: Bei Werder herrscht „gruppendynamische Verunsicherung“. Und bei wem herrschte und herrscht die ebenfalls – genau, bei uns!
„Das Pokal Spiel gestern in Halle war ein Parade Beispiel dafür, wie eine Gruppe sich verhält wenn sie den Kopf nicht frei hat. Zu sehr steckt scheinbar die letzte Runde in den Köpfen, zu sehr gehemmt von der Angst vor Fehlern und dem Ausscheiden ist das Auftreten der Adler Elf vom Main. Neuzugänge denen das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit mangels Spielpraxis fehlt gepaart mit “Tasmanischen” Absteigern prägten das Bild in Halle. Es wird noch einige dreckige Siege und Punkte brauchen bis diese Gespenster aus den Köpfen der Spieler vertrieben wurden.“
Auch wenn „Bamba “Bembel” Anderson in Halle trotz kurzer Integrationszeit in Ansätzen bereits sein Potential“ zeigte, findet Jörg: Speziell in der Defensive noch viel Arbeit bevor.
Blog G
Vorne Mitte und hinten links
http://www.blog-g.de/vorne-mitte-und-hinten-links.html
„Bezeichnend ist, wie Eintracht Frankfurt am Ende das Pokalspiel in Halle gewonnen hat.“ Findet Stefan. „Am Schluss ging Eintracht Frankfurt nicht nur deshalb als Sieger vom Platz, weil den Gastgebern etwas die Luft ausging, sondern weil sich Theofanis Gekas, ausgerechnet (!) Gekas, dazu entschloss etwas zu tun, was beim Fußball eine Selbstverständlichkeit sein sollte, in jeder Liga, von der Kreisklasse bis hoch ins Oberhaus: Gekas entschied sich für ein paar Sprints. Sinnvolle Sprints.“
Gut, dass es dadurch für den Sieg gelangt hat, weniger gut, dass dadurch die Gekas-Frage wieder im Raum steht. "Denn jetzt geht sie wieder los, die Diskussion um den Verbleib des Griechen. Und wie es ist, wenn man sich von der Cleverness des Torschützen vom Samstag abhängig macht, hat man in der Vergangenheit gesehen. Der Mensch vergisst schnell."
Aber das ist ja nun nicht das einzige Problem, das wir derzeit haben. Weiterer Innenverteidiger? Noch ein Stoßstürmer? Handlungsbedarf sieht Stefan vor allem auch hinten links. Djakpa verletzt, Köhler außer Form, Tzavellas noch nicht so weit „und soll sowieso am liebsten für möglichst viel Transfersumme bis Ende August abgegeben werden.“ „Schon jetzt also fragt man sich, wer denn im nächsten Punktspiel hinten links für Ordnung sorgen soll.“
Ranhalten: „Jede Menge Arbeit.“
The Diva and the Kid
Einer gewinnt immer
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/07/einer-gewinnt-immer.html
„Dem Kick in Halle durch einen meiner üblichen Spielbericht einen Stellenwert zu verschaffen, den er nicht verdient, will ich mir nicht anlasten lassen.“ Schreibt Kid.
Und deswegen kommt der Spielbericht in der Klappergass heute nicht von Kid, sondern von Kit an der Cover, der durchaus einige Ähnlichkeiten mit dem realen Kid aufweist. Als ausgemusterter Privatdetektiv hat er die Spielbeobachtung in Halle übernommen und obwohl er weiß, dass es kein leicht verdientes Geld sein wird, übernimmt er den Job.
„Typisch DDR“ gibt es in Halle nicht mal ein kühles Bierchen, obwohl das bitter notwendig wäre, um das Spiel durchzustehen. Vom Team des Trainers Veh ist wenig zu sehe. "Wenn seine Profis so weitermachen und von einem „schwärzesten Spiel“ zum nächsten eilen, wird Veh in einigen Wochen sich vielleicht wie der Fürst der Finsternis fühlen." Zumindest Rode sammelt Pluspunkte, weil er bei seiner Auswechslung „sichtlich unzufrieden ist.“
In der 80. Minute steht es immer noch 0:0. „Aus der Kabine werden Bananen für eine mögliche Verlängerung herangeschafft. Vergesst die Kerzen nicht, rufe ich beinahe, verzichte dann aber, weil sich auch der beste rennende Gag irgendwann tot läuft.“ Am Ende gewinnt doch einer – und Kit hat "natürlich recht behalten: Einer gewinnt immer. Aber wo einer immer gewinnt, gibt es auch immer einen Verlierer. Und ob sich die Leute als Sieger fühlen, die für diesen Kick Geld bezahlt oder gar noch eine weite Reise auf sich genommen haben?“
Auf der Heimfahrt grübel Kit/Kid, ob er diesen Job wirklich weitermachen will: „Der Job als Spielbeobachter ist der sicherste, den ich je hatte, aber an Tagen wie in Halle ist er auch mit Abstand der ödeste. Und da diese Tage gar nicht so selten sind, muss ich an die Worte eines alten Kumpels denken: Verlorene Zeit ist wie verlorene Punkte: Du bekommst sie nicht zurück.“
Trotzdem, Kit/Kid: Do it!
„Und wer sich kann im Kleinen freuen, der kann sich freuen oft und viel.“
Das hat mein Grundschullehrer, Herr Stockert, mir vor vielen Jahren in mein Poesiealbum (gibt’s so was heute eigentlich noch?) geschrieben. Herr Stockert war cool, fuhr einen Opel GTI und trug eine Lederjacke. Ich mochte ihn und er mochte mich. Über den Spruch in meinem Album hab ich mich damals erst gewundert, dann geärgert. Er hatte so gar nichts von Herrn Stockert, klang wirklich einfach nur nach Standard-Poesiealbum, nach „immer hübsch bescheiden“. Aber gemerkt hab ich ihn mir trotzdem. Und er fällt mir immer mal wieder ein, in den unterschiedlichsten und merkwürdigsten Situationen und hat viele Facetten entwickelt. Hat mit Bescheidenheit wenig zu tun, sondern sagen wir mal mit: Allem etwas abgewinnen können. Auch wenn’s rundum shice läuft, Lichtblicke erkennen. Sich an etwas freuen, auch wenn es aufs Ganze gesehen wenig zum Freuen gibt.
Also: Leverkusen. Wolfsburg. Bremen. Freiburg. Weg, alle weg. Wir: Da!
Ich freu mich. Im Kleinen. Danke, Herr Stockert!
Der Blick in die Blogs
Adler Blog
DFB Pokal Runde 1
http://www.adlerblog.de/2011/pokalhalle/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Adlerblogde+%28AdlerBlog.de%29
Straighter Titel, klare Ansage. „Werder Bremen ist aktuell einer der top Kandidaten auf den Abstieg in der 1. Fußball Bundesliga.“ Damit eröffnet Jörg seinen Eintrag und erklärt auch gleich warum: Bei Werder herrscht „gruppendynamische Verunsicherung“. Und bei wem herrschte und herrscht die ebenfalls – genau, bei uns!
„Das Pokal Spiel gestern in Halle war ein Parade Beispiel dafür, wie eine Gruppe sich verhält wenn sie den Kopf nicht frei hat. Zu sehr steckt scheinbar die letzte Runde in den Köpfen, zu sehr gehemmt von der Angst vor Fehlern und dem Ausscheiden ist das Auftreten der Adler Elf vom Main. Neuzugänge denen das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit mangels Spielpraxis fehlt gepaart mit “Tasmanischen” Absteigern prägten das Bild in Halle. Es wird noch einige dreckige Siege und Punkte brauchen bis diese Gespenster aus den Köpfen der Spieler vertrieben wurden.“
Auch wenn „Bamba “Bembel” Anderson in Halle trotz kurzer Integrationszeit in Ansätzen bereits sein Potential“ zeigte, findet Jörg: Speziell in der Defensive noch viel Arbeit bevor.
Blog G
Vorne Mitte und hinten links
http://www.blog-g.de/vorne-mitte-und-hinten-links.html
„Bezeichnend ist, wie Eintracht Frankfurt am Ende das Pokalspiel in Halle gewonnen hat.“ Findet Stefan. „Am Schluss ging Eintracht Frankfurt nicht nur deshalb als Sieger vom Platz, weil den Gastgebern etwas die Luft ausging, sondern weil sich Theofanis Gekas, ausgerechnet (!) Gekas, dazu entschloss etwas zu tun, was beim Fußball eine Selbstverständlichkeit sein sollte, in jeder Liga, von der Kreisklasse bis hoch ins Oberhaus: Gekas entschied sich für ein paar Sprints. Sinnvolle Sprints.“
Gut, dass es dadurch für den Sieg gelangt hat, weniger gut, dass dadurch die Gekas-Frage wieder im Raum steht. "Denn jetzt geht sie wieder los, die Diskussion um den Verbleib des Griechen. Und wie es ist, wenn man sich von der Cleverness des Torschützen vom Samstag abhängig macht, hat man in der Vergangenheit gesehen. Der Mensch vergisst schnell."
Aber das ist ja nun nicht das einzige Problem, das wir derzeit haben. Weiterer Innenverteidiger? Noch ein Stoßstürmer? Handlungsbedarf sieht Stefan vor allem auch hinten links. Djakpa verletzt, Köhler außer Form, Tzavellas noch nicht so weit „und soll sowieso am liebsten für möglichst viel Transfersumme bis Ende August abgegeben werden.“ „Schon jetzt also fragt man sich, wer denn im nächsten Punktspiel hinten links für Ordnung sorgen soll.“
Ranhalten: „Jede Menge Arbeit.“
The Diva and the Kid
Einer gewinnt immer
http://kid-klappergass.blogspot.com/2011/07/einer-gewinnt-immer.html
„Dem Kick in Halle durch einen meiner üblichen Spielbericht einen Stellenwert zu verschaffen, den er nicht verdient, will ich mir nicht anlasten lassen.“ Schreibt Kid.
Und deswegen kommt der Spielbericht in der Klappergass heute nicht von Kid, sondern von Kit an der Cover, der durchaus einige Ähnlichkeiten mit dem realen Kid aufweist. Als ausgemusterter Privatdetektiv hat er die Spielbeobachtung in Halle übernommen und obwohl er weiß, dass es kein leicht verdientes Geld sein wird, übernimmt er den Job.
„Typisch DDR“ gibt es in Halle nicht mal ein kühles Bierchen, obwohl das bitter notwendig wäre, um das Spiel durchzustehen. Vom Team des Trainers Veh ist wenig zu sehe. "Wenn seine Profis so weitermachen und von einem „schwärzesten Spiel“ zum nächsten eilen, wird Veh in einigen Wochen sich vielleicht wie der Fürst der Finsternis fühlen." Zumindest Rode sammelt Pluspunkte, weil er bei seiner Auswechslung „sichtlich unzufrieden ist.“
In der 80. Minute steht es immer noch 0:0. „Aus der Kabine werden Bananen für eine mögliche Verlängerung herangeschafft. Vergesst die Kerzen nicht, rufe ich beinahe, verzichte dann aber, weil sich auch der beste rennende Gag irgendwann tot läuft.“ Am Ende gewinnt doch einer – und Kit hat "natürlich recht behalten: Einer gewinnt immer. Aber wo einer immer gewinnt, gibt es auch immer einen Verlierer. Und ob sich die Leute als Sieger fühlen, die für diesen Kick Geld bezahlt oder gar noch eine weite Reise auf sich genommen haben?“
Auf der Heimfahrt grübel Kit/Kid, ob er diesen Job wirklich weitermachen will: „Der Job als Spielbeobachter ist der sicherste, den ich je hatte, aber an Tagen wie in Halle ist er auch mit Abstand der ödeste. Und da diese Tage gar nicht so selten sind, muss ich an die Worte eines alten Kumpels denken: Verlorene Zeit ist wie verlorene Punkte: Du bekommst sie nicht zurück.“
Trotzdem, Kit/Kid: Do it!
NDR? Du kannst dir gar nicht vorstellen, wo ich mich sonst noch alles rumtreibe. Ich war sogar schon in der Coface-Arena