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Tschock

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Oh, das wird spannend. Vielleicht unterstützt Pirmen ihn ja dabei. Dann wird wieder geschielt, was wir so machen, also schnell noch n paar Namen fallen lassen:

Labbadia, Korkut, Jürgen Röber, Frontzeck, Sandro Wagner, Markus Anfang, ...
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Haliaeetus schrieb:

Oh, das wird spannend. Vielleicht unterstützt Pirmen ihn ja dabei. Dann wird wieder geschielt, was wir so machen, also schnell noch n paar Namen fallen lassen:

Labbadia, Korkut, Jürgen Röber, Frontzeck, Sandro Wagner, Markus Anfang, ...


😄😄😄
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Matzel schrieb:

Wieso, die Bild macht doch die Aufstellung... 😁

Nicht mehr Hanuta? Da hab ich wohl echt was verpasst die letzten Jahre.
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Haliaeetus schrieb:

Matzel schrieb:

Wieso, die Bild macht doch die Aufstellung... 😁

Nicht mehr Hanuta? Da hab ich wohl echt was verpasst die letzten Jahre.


Das war Nutella ...
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Ich bin jetzt in dem Dilemma, dass das reine posten eines Links nicht als Diskussionsgrundlage dienen soll, auf der anderen Seite darf ich gar nichts dazu schreiben, weil Politik hier verboten ist und wir auch gar nicht über das Thema diskutieren dürfen.
Also stelle ich euch einfach mal die folgende Information zur Verfügung:

Trump-Sonderbeauftragter will offenbar Italien statt Iran zur WM schicken
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Juno267 schrieb:

Ich bin jetzt in dem Dilemma, dass das reine posten eines Links nicht als Diskussionsgrundlage dienen soll, auf der anderen Seite darf ich gar nichts dazu schreiben, weil Politik hier verboten ist und wir auch gar nicht über das Thema diskutieren dürfen.
Also stelle ich euch einfach mal die folgende Information zur Verfügung:

Trump-Sonderbeauftragter will offenbar Italien statt Iran zur WM schicken



Warum nicht. Italien fängt ja auch mit "I" an ...
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Für Hütter spräche auch, dass er nicht einfach über die Köpfe der Mannschaft hinweg entscheidet, sondern sie durchaus mit einbindet (wie damals nach dem Durchhänger, worauf dann die Büffelherde folgte). Und doch das Sagen hat.
Gerade so ein Stil wäre nach dem offenbar doch sehr autoritären Riera und dem anscheinend zu unsicheren Toppmöller sicher hilfreich ...
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Hatten wir mit Jakić nicht den defensiven Kämpfertyp, der uns letztlich nicht gereicht hatte?
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https://profis.eintracht.de/news/eintracht-frankfurt-und-albert-riera-gehen-getrennte-wege-177563

Eintracht Frankfurt und Albert Riera gehen getrennte Wege
Eintracht Frankfurt und Cheftrainer Albert Riera sowie die Co-Trainer Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti haben sich einvernehmlich mit sofortiger Wirkung auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.
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fabisgeffm schrieb:

https://profis.eintracht.de/news/eintracht-frankfurt-und-albert-riera-gehen-getrennte-wege-177563

Eintracht Frankfurt und Albert Riera gehen getrennte Wege
Eintracht Frankfurt und Cheftrainer Albert Riera sowie die Co-Trainer Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti haben sich einvernehmlich mit sofortiger Wirkung auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.


Wenn man liest, mit welchen Worten Riera sich verabschiedet:
Das ist mal ein Abgang mit Stil!
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toti78 schrieb:

Hätte ich mir halt gleich Heute noch gewünscht. Warum auch nicht?

weil es doch irgendwie schlicht komisch aussehen würde und die frage aufwerfen würde, was das soll, den trainer noch das letzte spiel machen zu lassen und ihn dann direkt rauszusetzen, wenn man das offensichtlich ergebnisunabhängig eh vorhatte. wenn hätte man ihn gleich vorher freistellen können bzw. müssen.

jetzt wird zumindest die form gewahrt und so getan, als habe man was analysiert und sei zu der entscheidung gekommen, wen neues zu holen. ist in meinen augen nur konsequent, so zu verfahren, wenn man den trainer nicht vor dem letzen spieltag freistellt.
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Lattenknaller__ schrieb:

toti78 schrieb:

Hätte ich mir halt gleich Heute noch gewünscht. Warum auch nicht?

weil es doch irgendwie schlicht komisch aussehen würde und die frage aufwerfen würde, was das soll, den trainer noch das letzte spiel machen zu lassen und ihn dann direkt rauszusetzen, wenn man das offensichtlich ergebnisunabhängig eh vorhatte. wenn hätte man ihn gleich vorher freistellen können bzw. müssen.

jetzt wird zumindest die form gewahrt und so getan, als habe man was analysiert und sei zu der entscheidung gekommen, wen neues zu holen. ist in meinen augen nur konsequent, so zu verfahren, wenn man den trainer nicht vor dem letzen spieltag freistellt.


Danke!
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yeboah1981 schrieb:

Timo Hildebrandt. 300 Bundesligaspiele, Nationaltorhüter.

Wirklich???? Ist komplett an mir vorbeigegangen.


Als dritter Torwart hinter Trapp und Wiedwald in ganzen 3 Spielen, komisch, dass ich mich an den erinner.
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Anthrax schrieb:

yeboah1981 schrieb:

Timo Hildebrandt. 300 Bundesligaspiele, Nationaltorhüter.

Wirklich???? Ist komplett an mir vorbeigegangen.


Als dritter Torwart hinter Trapp und Wiedwald in ganzen 3 Spielen, komisch, dass ich mich an den erinner.


Er war damals vertragslos und hatte uns wegen Verletzungen nur für diese Spiele ausgeholfen.
Ich glaube sogar, dass er danach direkt wieder gegangen ist ... 🤔
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Matzel schrieb:

Ich bin mir sicher, dass wir eine Elf finden, die sich den Hintern aufreißt: Zetterer, Theate, Kristensen, Skhiri, Hojlund, Uzun, Younes, Jupp, Nene, Kali, Bahoya.


Abgesehen davon das ich Skihiri niemals mit dem Attribut "***** aufreissen" in Verbindung bringen würde,
finde ich es schon sehr bezeichnend  das diese Eigenschaft dem Kapitän gar nicht erst zugetraut wird!
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AllaisBack schrieb:

Matzel schrieb:

Ich bin mir sicher, dass wir eine Elf finden, die sich den Hintern aufreißt: Zetterer, Theate, Kristensen, Skhiri, Hojlund, Uzun, Younes, Jupp, Nene, Kali, Bahoya.


Abgesehen davon das ich Skihiri niemals mit dem Attribut "***** aufreissen" in Verbindung bringen würde,
finde ich es schon sehr bezeichnend  das diese Eigenschaft dem Kapitän gar nicht erst zugetraut wird!


Und Jonny? 🤔
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philadlerist schrieb:

Oder kann das System auch mit nicht so ganz ballsicheren Spielern funktionieren. Sprich: verzeiht es Streuung?
[\quote]

Ich hab mich mal ne zeitlang für das Tiki Taka von Barca interessiert, weil ich dachte: 'Mensch, den Ball 5 m zum nächsten Mann spielen dürfte doch auch für andere Mannschaften nicht so schwer sein'
Dabei ist mir aufgefallen, was für eine immens hohe Laufleistung ALLER das erfordert, vor allem ohne Ball, und es muss traumwandlerisch sicher sein, wo die nächsten 3 Anspielstationen stehen/laufen.
D.h. für mich: Die Spieler müssen gar nicht so technisch perfekt sein (gut, die bei Barca waren es), sondern sie brauchen eine hohe Laufbereitschaft in einem lang eingeübten System.

[quote=philadlerist]
Denn wenn das erst alle unsere sicher talentierten Spieler lernen müssen, ist niemand auf dem Feld, an dem sie sich orientieren können.
[\quote]

Du meinst so jemanden wie Andrea Pirlo bei der EM 2016.
Da habe ich eine Doku gesehen, dass alle anderen Spieler sich immer daran orientiert haben, wo er gerade steht oder hinläuft. Das war wie eine Art Spinnennetz mit ihm in der Mitte. Aus der Totalen von oben war das schon krass anzusehen ...

[quote=philadlerist]
Noch lieber wäre mir allerdings, wenn Riera ein wenig aus seinem und Peps Schatten springen könnte und eine innovativere Version des System anpeilen würde: eine die ihm Ballbesitz und Kontrolle verspricht, aber eben auch schnelles Umschalten und die typische Eintrachtenergie beinhaltet.


Also in etwa so etwas wie die deutsche Nationalmannschaft 2010.
Aus dem eigenen (tiefen) Ballbesitz zu kontern.
Das war schon geil, braucht aber tatsächlich auch wieder einige sehr ballsichere Protagonisten wie damals Lahm, Özil oder Schweinsteiger ...
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Tschock schrieb:

philadlerist schrieb:

Oder kann das System auch mit nicht so ganz ballsicheren Spielern funktionieren. Sprich: verzeiht es Streuung?
[\quote]

Ich hab mich mal ne zeitlang für das Tiki Taka von Barca interessiert, weil ich dachte: 'Mensch, den Ball 5 m zum nächsten Mann spielen dürfte doch auch für andere Mannschaften nicht so schwer sein'
Dabei ist mir aufgefallen, was für eine immens hohe Laufleistung ALLER das erfordert, vor allem ohne Ball, und es muss traumwandlerisch sicher sein, wo die nächsten 3 Anspielstationen stehen/laufen.
D.h. für mich: Die Spieler müssen gar nicht so technisch perfekt sein (gut, die bei Barca waren es), sondern sie brauchen eine hohe Laufbereitschaft in einem lang eingeübten System.

[quote=philadlerist]
Denn wenn das erst alle unsere sicher talentierten Spieler lernen müssen, ist niemand auf dem Feld, an dem sie sich orientieren können.
[\quote]

Du meinst so jemanden wie Andrea Pirlo bei der EM 2016.
Da habe ich eine Doku gesehen, dass alle anderen Spieler sich immer daran orientiert haben, wo er gerade steht oder hinläuft. Das war wie eine Art Spinnennetz mit ihm in der Mitte. Aus der Totalen von oben war das schon krass anzusehen ...

[quote=philadlerist]
Noch lieber wäre mir allerdings, wenn Riera ein wenig aus seinem und Peps Schatten springen könnte und eine innovativere Version des System anpeilen würde: eine die ihm Ballbesitz und Kontrolle verspricht, aber eben auch schnelles Umschalten und die typische Eintrachtenergie beinhaltet.


Also in etwa so etwas wie die deutsche Nationalmannschaft 2010.
Aus dem eigenen (tiefen) Ballbesitz zu kontern.
Das war schon geil, braucht aber tatsächlich auch wieder einige sehr ballsichere Protagonisten wie damals Lahm, Özil oder Schweinsteiger ...


Oh, da hat die Formatierung nicht geklappt.
Bitte auch meine beiden anderen Kommentare lesen, die jetzt im zitierten Teil sind ...
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Ich les ja die Spielverlagerungsbeiträge gern, in der Hoffnung doch noch mal zu verstehen, was die Trainer so vorhaben.
Dieser Artikel hinkt da ein bisschen unter Niveau. Ja, Ballbesitzfussball, Kontrolle und zwei Seiten der Vorhersehbarkeit. Riera hat was im Kopf, und das offensichtlich damit zu tun, dass er ganz im Pep-Style größtmöglichen Einfluss auf das Spiel und vor allem auch auf seine Spieler haben möchte.  Versteh ich.
Wie genau er das erreichen möchte, belichtet der Artikel nicht so sehr. Aber vielleicht ist es dafür auch noch zu früh, sprich: nach der Sommerpause sieht man wahrscheinlich schon mehr davon, wie das ablaufen soll.
Ich zweifel ja ein bissi an der Qualität der Spieler, die man für ein so totales System braucht. Für das, was Riera vorschwebt, ist so Kader wie unter Pep in Barca, Bayern oder Mancity sicher von Vorteil, sprich: absolut ballsichere Typen, und davon nicht nur 4 oder 5.  und du brauchst für die letzten 25 meter einen Iniesta, Messi oder Pedri. Den seh ich bei uns grad nicht.
Die Frage ist für mich, um wieviel besser müssen ein Knauff, ein Bahoya, ein Larsson und viele andere am Ball werden, um so ein Ballbesitzsystem zu spielen? Oder kann das System auch mit nicht so ganz ballsicheren Spielern funktionieren. Sprich: verzeiht es Streuung?
Meiner Ansicht ist auch schon Dino am Ende daran gescheitert, dass die Umstellung von Umschaltfussball auf Ballbesitz andere Fähigkeiten erfordert, als unser Kader bereitstellt.  Es wird also schon auch an Krösche liegen, dass er dem Trainer noch ein paar Spieler besorgt, die mit dem System bereits vertraut sind. Denn wenn das erst alle unsere sicher talentierten Spieler lernen müssen, ist niemand auf dem Feld, an dem sie sich orientieren können.
Noch lieber wäre mir allerdings, wenn Riera ein wenig aus seinem und Peps Schatten springen könnte und eine innovativere Version des System anpeilen würde: eine die ihm Ballbesitz und Kontrolle verspricht, aber eben auch schnelles Umschalten und die typische Eintrachtenergie beimhaltet.
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philadlerist schrieb:

Oder kann das System auch mit nicht so ganz ballsicheren Spielern funktionieren. Sprich: verzeiht es Streuung?
[\quote]

Ich hab mich mal ne zeitlang für das Tiki Taka von Barca interessiert, weil ich dachte: 'Mensch, den Ball 5 m zum nächsten Mann spielen dürfte doch auch für andere Mannschaften nicht so schwer sein'
Dabei ist mir aufgefallen, was für eine immens hohe Laufleistung ALLER das erfordert, vor allem ohne Ball, und es muss traumwandlerisch sicher sein, wo die nächsten 3 Anspielstationen stehen/laufen.
D.h. für mich: Die Spieler müssen gar nicht so technisch perfekt sein (gut, die bei Barca waren es), sondern sie brauchen eine hohe Laufbereitschaft in einem lang eingeübten System.

[quote=philadlerist]
Denn wenn das erst alle unsere sicher talentierten Spieler lernen müssen, ist niemand auf dem Feld, an dem sie sich orientieren können.
[\quote]

Du meinst so jemanden wie Andrea Pirlo bei der EM 2016.
Da habe ich eine Doku gesehen, dass alle anderen Spieler sich immer daran orientiert haben, wo er gerade steht oder hinläuft. Das war wie eine Art Spinnennetz mit ihm in der Mitte. Aus der Totalen von oben war das schon krass anzusehen ...

[quote=philadlerist]
Noch lieber wäre mir allerdings, wenn Riera ein wenig aus seinem und Peps Schatten springen könnte und eine innovativere Version des System anpeilen würde: eine die ihm Ballbesitz und Kontrolle verspricht, aber eben auch schnelles Umschalten und die typische Eintrachtenergie beinhaltet.


Also in etwa so etwas wie die deutsche Nationalmannschaft 2010.
Aus dem eigenen (tiefen) Ballbesitz zu kontern.
Das war schon geil, braucht aber tatsächlich auch wieder einige sehr ballsichere Protagonisten wie damals Lahm, Özil oder Schweinsteiger ...
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Tschock schrieb:

Juno267 schrieb:

Schade. St. Pauli hätte die 2 Punkte gut gebrauchen können um Wolfsburg da unten drin zu halten.


Och, wenn am Ende Pauli UND VOR ALLEM Wolfsburg absteigen, und Heidenheim sich tatsächlich rettet, um Darmstadt zu verhindern, wäre ich fein damit!

Das hätte glatt von mir sein können.
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DBecki schrieb:

Tschock schrieb:

Juno267 schrieb:

Schade. St. Pauli hätte die 2 Punkte gut gebrauchen können um Wolfsburg da unten drin zu halten.


Och, wenn am Ende Pauli UND VOR ALLEM Wolfsburg absteigen, und Heidenheim sich tatsächlich rettet, um Darmstadt zu verhindern, wäre ich fein damit!

Das hätte glatt von mir sein können.


Egal, wie es kommt.
Das Wichtigste ist, dass WOB absteigt!!!!
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Schade. St. Pauli hätte die 2 Punkte gut gebrauchen können um Wolfsburg da unten drin zu halten.
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Juno267 schrieb:

Schade. St. Pauli hätte die 2 Punkte gut gebrauchen können um Wolfsburg da unten drin zu halten.


Och, wenn am Ende Pauli UND VOR ALLEM Wolfsburg absteigen, und Heidenheim sich tatsächlich rettet, um Darmstadt zu verhindern, wäre ich fein damit!
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Ich möchte noch einmal auf die Kritik an Riera eingehen, die in den letzten Tagen geäußert wurde. Ich mache das noch vor den anstehenden Spielen, damit nachher keiner sagt, dass ich das nur poste, falls wir jetzt wieder Spiele gewinnen sollten. Ich bin von den Dingen, die ich schreibe, vollkommen überzeugt.

Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.

Kritik an der Rhetorik des Trainers

Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.

Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.

Berichte über interne Zweifel

Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.

Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.

Kritik an der trainingsfreien Woche

Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.

Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?

Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.

Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung

Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.

Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.

Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.

Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.

Kritik an den Standards

Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.

Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.

Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.

Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.

Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor

Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.

Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.

Fazit

Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.
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DonGuillermo schrieb:

Ich möchte noch einmal auf die Kritik an Riera eingehen, die in den letzten Tagen geäußert wurde. Ich mache das noch vor den anstehenden Spielen, damit nachher keiner sagt, dass ich das nur poste, falls wir jetzt wieder Spiele gewinnen sollten. Ich bin von den Dingen, die ich schreibe, vollkommen überzeugt.

Klar ist für mich aber auch, dass angesichts des schwierigen Restprogramms in den letzten Saisonspielen gegen Köln und in Wolfsburg mindestens vier, eher sechs Punkte Pflicht sind, falls wir uns für das internationale Geschäft qualifizieren möchten. Sollten wir beide Spiele nicht gewinnen, dann könnte es tatsächlich eng werden für Riera. Dennoch kann ich die negative Stimmung um unseren Trainer gleich in mehrerer Hinsicht nicht ganz nachvollziehen.

Kritik an der Rhetorik des Trainers

Was mich am meisten stört, aber gleichzeitig auch die lächerlichste Kritik ist, ist das Aufblasen der Sprüche von Riera. Ich dachte, da wären wir nach den ersten Wochen schon drüber hinweg. Es gibt viele Trainer, die bildlich sprechen, aber ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass das so zum Thema gemacht und darauf herumgeritten wird. Wenn ein deutscher Trainer die geläufige Floskel „Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“ äußert, gehe ich doch auch nicht davon aus, dass die Mannschaft das nächste Strandresort aufsucht, um sich als verkappte Sträuße zu betätigen.

Als Niko Kovač einzelne Spieler als „Krieger“ bezeichnet hat, gab es zwar ebenfalls Kritik für die Wortwahl, aber auch damals ist niemand ernsthaft davon ausgegangen, dass sich die Spieler bei ihrem jeweiligen Militär melden oder als Gladiatoren ins Stadion einmarschieren. Gut, Christoph Daum hat seine Spieler tatsächlich mal durchs Feuer oder zumindest auf Kohlen laufen lassen, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls geht mir das gehörig auf die Nerven und zeugt auch nicht von einer seriösen Berichterstattung.

Berichte über interne Zweifel

Gleichzeitig würde es mich doch sehr verwundern, falls die Berichte über interne Zweifel an Riera stimmen sollten. Das könnte ich wirklich null nachvollziehen und da hätten in meinen Augen auch die Verantwortlichen versagt, die im Vorfeld der Verpflichtung den Deal moderiert und eingetütet hätten. Wenn man die Geschichten aus Slowenien und Frankreich gehört hat, dann tritt Riera hier doch sehr moderat auf und zeigt sich in der Außendarstellung vor allem dem Gegner gegenüber bisher sehr respektvoll, wenn ich beispielsweise an die Worte für Dino oder Frank Schmidt denke.

Wenn man da intern wirklich schon nervös werden sollte, ob das mit Riera in dieser Hinsicht gut geht, wäre das für mich nach gerade einmal zwei Monaten ein fatales Signal. Wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Personalie Riera beschäftigt, wusste man vorher ganz genau, wer hier aufschlagen würde. Da hat auch Riera selbst nie ein Geheimnis drum gemacht. Insofern sollten das dann auch alle wichtigen Personen im Verein mittragen, wenn die Entscheidung für eine Verpflichtung von Riera getroffen wurde.

Kritik an der trainingsfreien Woche

Kommen wir zu der vielseitig kritisierten trainingsfreien Woche. Da kann ich die Kritik teilweise nachvollziehen. Hauptsächlich aber aus dem Grund, weil mir klar war, dass das ein schlechtes Zeichen nach außen senden und für öffentliche Kritik sorgen würde. Rein inhaltlich kann ich die Entscheidung hingegen sogar verstehen. Ich bin jetzt kein professionell lizenzierter Trainer, aber bei der Menge an Nationalspielern, die wir abstellen, ist das Training in der Länderspielpause für Mannschaften wie uns meiner Meinung nach nur eine bessere Bewegungstherapie.

Klar, mit Uzun, Knauff, Amaimouni, Ebnoutalib, Kalimuendo und Burkardt mögen wir jetzt mal einen Großteil der Offensive beisammen gehabt haben. Aber wer stand denn noch zur Verfügung? Zwei Mittelfeldspieler und vier Verteidiger. Wie viele Spielformen kann man mit diesem Personal sinnvoll absolvieren? Sollen unsere Offensivspieler im Sechs vs. Sechs gegen eine zusammengewürfelte Viererkette aus Baum, Chandler, Koch und Kosugi sowie einer Doppelsechs mit Dahoud und Götze die Spielzüge einstudieren?

Zumal man nicht vergessen sollte, dass Uzun, Knauff und Ebnoutalib alle erst nach längerfristigen Ausfällen wenige Tage zurück im Mannschaftstraining waren und auch Burkardt noch ein ganzes Stück von 100 Prozent entfernt ist. Da ist es in meinen Augen nicht weniger nachvollziehbar, dass diese Spieler individuell noch mal eine Woche den Fokus verstärkt auf die Athletik setzen.

Kritik an der spielerischen Weiterentwicklung

Kommen wir zur sportlichen Bewertung. Bin ich mit den vergangenen Spielen zufrieden? Nein. Hätte ich mir gewünscht, dass man gegen St. Pauli und Mainz gewinnt? Ja. Finde ich einzelne Entscheidungen auch schwer nachvollziehbar? Ja. Kann ich die diesbezügliche sportliche Kritik an Riera also nachvollziehen? Nicht wirklich. Zumindest nicht in dieser Form. Tut mir leid, aber wer wirklich geglaubt hat, dass Riera nach wenigen Wochen eine vollkommen verunsicherte Mannschaft nicht nur erheblich stabilisiert, sondern dass wir in der Kürze der Zeit dann auch noch tiefstehende Mannschaft dominieren und vom Platz fegen, der hat eindeutig eine zu hohe Erwartungshaltung.

Das ist für die allermeisten Mannschaften ein Problem und auch bei uns seit vielen Jahren die Krux in der Entwicklung, deren Schritt schon die letzten drei Trainer nicht geschafft haben. Dazu kamen für Riera erschwerte Bedingungen. Ja, jetzt mögen fast alle Offensivkräfte wieder fit sein. Aber das war in den vergangenen Wochen bei Weitem nicht immer so, zumal selbst die Spieler, die gespielt haben, mehrheitlich noch angeschlagen und nicht vollständig fit waren.

Ich will noch einmal daran erinnern, dass wir vor der Ankunft Rieras einen Sieg aus den letzten 13 Spielen geholt haben. In diesen 13 Spielen haben wir ganze achtmal mindestens drei Gegentore gefangen. Zum Zeitpunkt der Übernahme hatten wir die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Da ist es in meinen Augen schon eine erhebliche Leistung, wie schnell Riera die Defensive stabilisiert hat. Noch einmal zur Verdeutlichung: Die drei Zu-Null-Spiele gegen Freiburg, St. Pauli und Heidenheim waren ein eingestellter Vereinsrekord. Sollten wir gegen Köln zu Null gewinnen, wären vier Heimsiege dieser Art in Folge ebenfalls ein eingestellter Vereinsrekord. Bis zum Spiel in Mainz hatten wir in der Zeit unter Riera die beste Defensive der Liga und einen Schnitt von rund zwei Punkten. Das alles wegen eines schlechten Resultates bereits infrage zu stellen, ist geradezu absurd.

Ja, das Spiel in Mainz war schlecht. Aber deswegen bin ich nicht bereit, jetzt schon alles einzureißen. Zumal wir unter Riera nicht nur Spielglück hatten. Gegen Union und Mainz fangen wir sehr spät unglückliche Gegentore, ohne die wir auch gut und gerne drei Punkte mehr haben könnten. Der Führungstreffer von Mainz wird so krumm abgefälscht, dass der vielleicht in einem von Hundert Fällen reingeht. Gegen St. Pauli müssten wir eigentlich eine halbe Stunde in Überzahl spielen und bekommen stattdessen eine Woche später gegen Heidenheim selbst eine gelb-rote Karte.

Kritik an den Standards

Es gibt zwei Punkte, die mich tatsächlich stören. Das sind leider aber auch schon seit vielen Jahren leidige Punkte in unserem Spiel. Da wären zum einen die Standards. Da kann ich wirklich schon nach kurzer Zeit eine signifikante Verbesserung erwarten, zumal laut Riera ja pro Woche eine ganze Trainingseinheit dafür aufgewendet wird. Defensiv haben wir uns bei gegnerischen Freistößen und Ecken schon verbessert, was auch damit einhergeht, dass wir insgesamt deutlich mannorientierter und nicht mehr so viel im Raum verteidigen.

Das erste Gegentor gegen Mainz sowie der Pfostenschuss von Becker kurz vor Schluss, die beide aus gegnerischen Einwürfen entstanden, waren hingegen hanebüchen verteidigt. Da hat Mainz jeweils einfach schnell auf die ballferne Seite verlagert und dort riesige Räume vorgefunden. Das war eindeutig einstudiert, sodass sie das im Vorfeld als veritable Schwachstelle ausgemacht haben. Tatsächlich hatten wir diese Saison schon öfters mit schnellen Seitenverlagerungen auf die ballferne Seite unsere Probleme, das war in der Regel aber aus dem Spiel heraus. Ich erinnere da vor allem an die Gegentore im Heimspiel gegen Dortmund oder in Aserbaidschan. Das sind letztlich viel zu einfache Gegentore, auf die Mainz nachweislich auch gezielt spekuliert hat.

Gleichzeitig sind die offensiven Standards auch unter Riera weiterhin von einer beeindruckenden Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Da kommt wirklich überhaupt keine Gefahr auf, während es in der Liga Mannschaften gibt, die sich auf Standards spezialisiert haben und wo es jedes Mal im Strafraum brennt. Mainz hat das im letzten Spiel gut vorgemacht, auch wenn der Schiedsrichter dann zum Glück einiges zu unseren Gunsten weggepfiffen hat.

Wir kriegen es hingegen noch nicht mal hin, die neue Meta umzusetzen und den Torwart im Fünfer zu blocken. Stattdessen werden die Bälle so geschlagen, dass der sie unbedrängt abfangen kann. Und in den Situationen, in denen wir tatsächlich mal eine etwas ausgefeiltere Variante spielen wollten, waren die im Vorfeld so vorhersehbar und grotesk schlecht ausgespielt, dass wir im Nachhinein noch in einen Konter laufen.

Kritik an der Zielstrebigkeit in Richtung Tor

Der zweite Punkt ist, dass wir einfach viel zu oft den Ball ins Tor tragen wollen. In den letzten Spielen nahmen auch die Rückpässe wieder zu. Ich würde mir wünschen, dass man stattdessen zielstrebiger in Richtung Tor spielen würde. Im Zweifelsfall einfach mal flanken oder von außerhalb des Strafraums schießen. Ich sehe Woche für Woche in fast jedem Spiel wie dadurch Tore fallen. Und wenn es eben nur ein krummes und abgefälschtes Ding oder ein zweiter Ball ist, der im Strafraum vor die Füße fällt.

Wenn ich den Ball nicht dorthin bringe, wo es für den Gegner gefährlich wird – also in den Strafraum – kann ich ihn auch nicht unter Druck setzen. Und wenn ich nicht aufs Tor schieße, kann ich auch keine Tore erzielen und damit auch kein Spiel gewinnen (außer in dem einen Fall, als Bielefeld mal ohne Torschuss gegen Leverkusen gewonnen hat, weil Hradecky über einen Rückpass gesäbelt hatte). Leider haben wir auch in diesem Bereich ein großes Defizit und mit Ausnahme von Uzun keinen einzigen Spieler im Kader, der mal aus der zweiten Reihe für Torgefahr sorgen kann.

Fazit

Klar, ich bin angesichts des Saisonverlaufes auch enttäuscht. Ich würde mir angesichts des Europapokalfinals in Frankfurt auch wünschen, dass wir uns noch für die Europa League qualifizieren. Unter dem Strich muss man aber sehen, dass in dieser Saison in so ziemlich jedem Bereich zu viele Fehler gemacht wurden und das aufgrund des Punktevorsprungs der Konkurrenz kein realistisches Ziel mehr ist. Daran haben viele Variablen ihren Anteil, von der Kaderplanung über die vielen Verletzten bis hin zu den Trainern und den individuellen Leistungen der Spieler. Diesen Frust jetzt aber hauptsächlich bei Riera abzuladen, bevor dieser überhaupt eine Transferperiode oder ein Trainingslager Zeit hatte, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zu formen, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.



Wow!
Vielen Dank für ausführliche Analyse! 🙏

Bei den ersten zwei Punkten kann ich zu 100% mitgehen und bin froh, dass das jemand mal so gut analysiert. Bei den weiteren Punkten kann ich auch zustimmen!
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DoctorJ83 schrieb:

Luca_SGE schrieb:

Möchte an der Stelle eine Lanze für Schmidt brechen. Vorbildlich, wie sportlich er die ganzen Nackenschläge nimmt. Siehe auch gestern auf der PK.
Habe ihn nach unseren 7 Pflichtspielen gegen Heidenheim (Bilanz von uns 6-1-0 inkl. DFB-Pokal Weiterkommen nach Verlängerung 2017) nicht einmal lamentieren oder jammern sehen.
Respekt - da kann sich so mancher Trainer oder Verantwortlicher im Profifußball eine Scheibe abschneiden.

Der Mann ist eine absolute Institution. Ein Musterbeispiel an Integrität, Fairness und Sportsgeist.


Für mich hat Schmidt all das was Streich gerne angedichtet wurde.
Komischerweise wird der aber nicht "abgekultet", was er wahrscheinlich aber auch nicht nötig hat.
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Anthrax schrieb:

Für mich hat Schmidt all das was Streich gerne angedichtet wurde.
Komischerweise wird der aber nicht "abgekultet", was er wahrscheinlich aber auch nicht nötig hat.


Vielleicht liegt es auch daran, dass sich Frank Schmidt nur zu Fußball äußert, und dann auch noch sehr kompetent, wie man bei der gemeinsamen Pressekonferenz sehen konnte.
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DoctorJ83 schrieb:

franchise schrieb:

Stevens wäre stolz auf diese Truppe

Boah, wenn ich an den versoffenen Holländer im Trainingsanzug denke....

Sorry, Korrektur. Das mit dem Alkohol war Assauer. Was Stevens nicht so viel sympatischer macht.
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DoctorJ83 schrieb:

DoctorJ83 schrieb:

franchise schrieb:

Stevens wäre stolz auf diese Truppe

Boah, wenn ich an den versoffenen Holländer im Trainingsanzug denke....

Sorry, Korrektur. Das mit dem Alkohol war Assauer. Was Stevens nicht so viel sympatischer macht.


Cool, dass Du Dich da korrigierst!
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Was er anders macht:

BTW: Hier lobt er Dino ...

https://www.youtube.com/live/34vI4avrg_M?is=ZN3PT9HCIubRfGZC
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Diegito schrieb:

Irgendwie wird mir das Spiel ein bisschen zu arg verklärt. Man könnte meinen wir haben gewonnen.


MIt etwas Glück am Ende hätten wir sogar einen Punkt entführen können. Das stimmt. Aber dennoch bin ich bei Diegito. Denn wenn die Bayern gewollt oder gemust hätten, dann hätten die sicherlich deutlich mehr Buden gemacht. Deshalb kann man das Ergebnis gegen die Bayern nicht mit unserem wirklichen Leistungsvermögen gleichsetzen.  
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Ralle14979 schrieb:

Denn wenn die Bayern gewollt oder gemust hätten, dann hätten die sicherlich deutlich mehr Buden gemacht.


Naja, da lässt man halt die Psyche außer Acht:
Bis zur 75. mussten sie ja nicht, daher haben sie runtergeschaltet - und hatten dann Schwierigkeiten, wieder hochzuschalten. So wie wir in Gladbach.
Klar sind sie spielerisch uns hoch überlegen (deshalb foulen oder lamentieren sie auch kaum), aber auch hier sind sie etwas anfällig.
Da sieht man halt die Qualitäten von Lahm oder Effenberg.
Der eine gar nicht so spektakulär, aber ultra konstant, der andere konnte eine ganze Mannschaft wieder hochbringen (bei uns konnte das damals der Prince!).
Das sind Qualitäten, die auf den ersten Blick gar nicht so auffallen ...
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SemperFi schrieb:

derexperte schrieb:

Falls das tatsächlich so wichtig sein sollte, dann bitte unbedingt zwei klar getrennte Streams oder Tonspuren anbieten. So wird das Original nicht durch andere Stimmen übertönt und jeder kann die Version wählen, die er bevorzugt.


Genau die gab es.

Man hat halt beim ersten Umsetzen einen Fehler gemacht und diesen nach 2 Minuten korrigiert.

Es geht hier um eine PK...

Ach ja PKs müssen keinen Spaß machen, diskutiert eh nahezu niemand über die fußballerischen Themen daraus, wie man hier perfekt nachlesen kann.

Balkon springen, keine Übersetzung, 2 Minuten falsche Tonspur, Verletztenliste....
Aber über die am Ende vielleicht 30 Sekunden relevante Informationen, Schweigen im Walde.

Ganz ehrlich, kann man sich eigentlich sparen, da reicht eine Pressemitteilung mit den 12 Standardfloskeln und ein YT Short mit 15 Sekunden Trainer Ansprache.


Ok.
War wohl noch etwas früh am Morgen bei mir.

Ab Minute zwei ist diese PK das Beste, was ich bisher von einem Übungsleiter bewundern konnte.
Herr Riera stellt tatsächlich alles mir bislang Bekannte weit in den Schatten.
Er strahlt eine Klarheit, Fokussierung, Stärke und pure Lust am Fußball aus, die ihresgleichen sucht (jedoch nirgends findet).

Bessere Voraussetzungen kann es für unsere Mannschaft und die Fans gar nicht geben.
Das wird ein Spektakel, welches uns in Zukunft sowohl auf wie auch außerhalb des Platzes erwartet! ⚽️💪🔥
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derexperte schrieb:

Ok.
War wohl noch etwas früh am Morgen bei mir.

Ab Minute zwei ist diese PK das Beste, was ich bisher von einem Übungsleiter bewundern konnte.
Herr Riera stellt tatsächlich alles mir bislang Bekannte weit in den Schatten.
Er strahlt eine Klarheit, Fokussierung, Stärke und pure Lust am Fußball aus, die ihresgleichen sucht (jedoch nirgends findet).

Bessere Voraussetzungen kann es für unsere Mannschaft und die Fans gar nicht geben.
Das wird ein Spektakel, welches uns in Zukunft sowohl auf wie auch außerhalb des Platzes erwartet! ⚽️💪🔥


Und schon isser wieder der "alte" ... 😄 ❤️
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Deine masslosen Übertreibungen sind halt Programm
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Tafelberg schrieb:

Deine masslosen Übertreibungen sind halt Programm


Ich liebe sie.  🙏
Sie sind so optimistisch und positiv!