
Xaver08
13658
HeinzGründel schrieb:
Eure Dialoge über den richtigen Weg sind manchmal auch ermüdend. ..
kann ich auch, vor allem nach dem 10. bier!
HeinzGründel schrieb:
Eigentlich habe ich keine Lust mehr. Ich bin ja auch ein Populist, Dünnbrettbohrer und dann auch noch jemand der demokratische Entscheidungen nach 15 Jahren Planung nicht für eine sachfremde Erwägung hält , sondern einfach für vollziehbar. Iieeh wie fies. Da hat jemand eine Baugenehmigung und besteht auf seinem "Recht" In der Tat ein seltsamer Vorgang.
es sind nunmal neue informationen auf den tisch gekommen.
von gestiegenen kosten (weit über die masse eines typischen großprojektes hinaus) über deutlich größere bauschwierigkeiten als bisher bekannt bis zum zweifelhaften verkehrstechnischen nutzen des projektes (güterzüge werden die neubaustrecke nicht mitnutzen können, die kapazität ist eng ausgelegt, andere projekte werden kannibalisiert und die nächsten 20 jahre auf eis gelegt, vermindertes angebot im nahverkehr...)
bei neu vorliegenden rahmenbedingungen ist es durchaus legitim, über eine baugenehmigung nochmal nachzudenken. selbst wenn es rechtlich gesehen einwandfrei sein sollte zu bauen!
HeinzGründel schrieb:
Nicht das wir uns falsch verstehen, der Polizeieinsatz war überzogen und falsch. Aber es ist nur ein Polizeisatz. Das ist die vollziehende Gewalt. Das brauch ich dir nicht erzählen. Man kann gerne von Gewalt reden, die anderen reden vom unmittelbaren Zwang. Das mag für viele das selbe sein. Für mich nicht. Anyway, 15 Jahre lang hat niemnand die Schnauze aufgemacht. Nunmehr ist da Thema auf der Agenda.
das thema ist schon lange auf der agenda. der widerstand gegen das projekt schwelt schon lange, wurde aber über geraume zeit vor allem von der stuttgarter presse unter der decke gehalten. bürgerentscheide wurden verhindert, gegner "verarscht". im letzten halben jahr sind viele infos zu tage gekommen, die vorher nicht bekannt waren; das hat dem protest "flügel verliehen". daß der wahlkampf bald beginnt, wird auch einen anteil haben. allerdings hat der monatelange protest ohne die rädelsführerschaft der parteien begonnen. damit machst du es dir zu einfach heinz!
HeinzGründel schrieb:
Warum wohl? Und da gebe ich dem Xaver recht. Es geht um mehr. Es geht um Wahlkampf. Und zwar knallhart. Oder glaubt ihr wirklich hier geht darum dem Bürger mal zu zeigen was der Staat so kann? Werdet erwachsen in diesem Forum. Es gibt keinen bösen Kapitalisten der die Massen aus irgendwelchen Erwägungungen aus dem letzten Jahrhundert knechten will.. Umso komischer ist es was die SPD so abzieht. Kommunal hat man das abgesegnet, national fordert man einen Volksentscheid, wohl wissend wie die diesbezügliche Rechtslage ist.. Nun ja.
Es ist wirlich unerträglich, wenn man in sieben Minuten zum Flughafen gelangt und es ist schrecklich wenn man am Alpaufstieg auf dem Wege nach Ulm und München nicht mehr die Kühe füttern kann. Es ist Grauenhaft wenn die Stadt Stuttgart einen neuen größeren Park bekommt und Neubauflächen noch obendrein. Aber Hosianna der Juchtenkäfer hilft. Ok. Ich liebe den Rechtstaat. Im gegnsatz zun den meisten von euch unterwerfe ich mich auch.
Und das mit gutem Grund. Ansonsten können wir hier bald einpacken.
Und jetzt fragt euch alle. Wenn es einen Volksentscheid gäbe. Würden sich die Parkschützer- die übrigens jeden Dialog verweigern- diesem Entscheid unterwerfen. Ich glaube nicht. Warum auch?
die gegner von s21 verweigern nicht jeden dialog, das stimmt nicht. so verbreiten es allerdings ganz gerne die befürworter von s21. sie verweigern allerdings solange den dialog, solange weitergebaut wird. verständlich!
um mal wieder auf den ausgangsthread und titel bezug zu nehmen, möchte ich ganz gerne hier nochmal zur erinnerung bringen, daß der nachweis schon lange erbracht wurde, daß daten nicht manipuliert wurden.
in der diskussion hier in dem thread hat sich eher gezeigt, daß klimaskeptiker zu solchen mitteln greifen.
interessant dazu auch ein etwas älterer artikel in der süddeutschen zeitung, der zusammenfasst, wie unter der bush jr. administration mit wisschenschaftlichen ergebnissen aus allen bereichen umgegangen wurde.
Zusammengefasst die Aussage eines Beraters: "... die Analyse der Wirklichkeit ist realitätsfern.... wir schaffen unsere eigene Realität."
Systematisch wurden Wissenschaftler, die sich mit der Klimaerwärmung beschäftigen, gedeckelt und Daten wurden unterdrückt. Beschränkt hat sich das allerdings nicht auf die Klimaerwärmung, Einfluß genommen wurde auch auf Themen wie Sexualerziehung (Unterdrückung der Propagierung von Verhütung --> Keuschheit ist Trumpf, Palin rules) und das Gesundheitssystem.
Hier der Link zu dem Artikel: http://www.sueddeutsche.de/wissen/einfluss-der-us-regierung-auf-forschungsberichte-was-nicht-passt-wird-passend-gemacht-1.831833-2
in der diskussion hier in dem thread hat sich eher gezeigt, daß klimaskeptiker zu solchen mitteln greifen.
interessant dazu auch ein etwas älterer artikel in der süddeutschen zeitung, der zusammenfasst, wie unter der bush jr. administration mit wisschenschaftlichen ergebnissen aus allen bereichen umgegangen wurde.
Zusammengefasst die Aussage eines Beraters: "... die Analyse der Wirklichkeit ist realitätsfern.... wir schaffen unsere eigene Realität."
Systematisch wurden Wissenschaftler, die sich mit der Klimaerwärmung beschäftigen, gedeckelt und Daten wurden unterdrückt. Beschränkt hat sich das allerdings nicht auf die Klimaerwärmung, Einfluß genommen wurde auch auf Themen wie Sexualerziehung (Unterdrückung der Propagierung von Verhütung --> Keuschheit ist Trumpf, Palin rules) und das Gesundheitssystem.
Hier der Link zu dem Artikel: http://www.sueddeutsche.de/wissen/einfluss-der-us-regierung-auf-forschungsberichte-was-nicht-passt-wird-passend-gemacht-1.831833-2
SGE_Werner schrieb:
Zu dem zitierten Satz. Ein Einsatzleiter gehört zur Exekutive und die hat nunmal Gesetze auszuführen. Dazu gehört nicht nur der Schutz der Allgemeinheit, sondern auch die Sicherstellung der Durchführung der von Volksvertretern beschlossenen Maßnahmen. Die einzige Frage, die sich ein Einsatzleiter stellen muss, ist doch, ob die Maßnahme rechtsgültig ist und nicht gegen die Verfassung verstößt. Da letzteres definitiv nicht der Fall ist, ist er angewiesen zu handeln.
....
Die einzige Frage ist die Verhältnismäßigkeit. Nicht ob man es durchsetzt, sondern wie man es durchsetzt. Risikoabwägung.
ich finde, so ganz unrecht hat peter nicht. auch hat ein polizist durchaus die möglichkeit nicht jeden befehl befolgen zu müssen, ohne daß unser land gleich in anarchie und schutt und asche versinkt.
damit ist vermutlich sogar gerechnet worden, ähnlich wie bei wackersdorf und ähnlichen aktionen sind verstärkt polizisten zum einsatz gekommen, die nicht aus der gegend sind.
du stellst die frage schon richtig, die nach der verhältnismässigkeit. musste der einsatz donnerstag morgen durchgeführt werden, parallel zu einer schülerdemonstration?
müssen knüppel, pfefferspray und wasserwerfer gegen gewaltfrei demonstrierende schüler und alte menschen eingesetzt werden?
und was für mich eigentlich die kernfrage ist, war nicht damit zu rechnen, wenn ich den startschuß für die fällaktion donnerstag morgen setze, daß es großen widerstand gibt? dann ist auch klar, daß die marschroute im zweifelsfall gewalt anzuwenden vorher beschlossen war, denn in der einsatzplanung werden doch auch die versch. alternativen durchdiskutiert worden sein!
für mich ist rel. offensichtlich, daß der versuch die demonstrierenden zu radikalisieren und zu kriminalisieren gründlich daneben gegangen ist!
es geht hier doch schon eine zeitlang nicht mehr "nur" um den bau des stuttgarter bahnhofs. es geht doch auch darum, wieviel das volk von seiner obrigkeit schluckt!
Brady schrieb:
ich wart auch als drauf...das dem ersten flüchtenden demonstranten in den rücken geschossen wird. Sorry peter das ist überzogener bullshit. Warum nicht gleich mit dem abtransport von vor 70 jahren anfangen? Kopfschüttelnde grüße
@brady: so wie peter es formuliert hat, ist es sicher überzogen, schreibt er selber schon.
aber die frage, warum der einsatz zu diesem zeitpunkt stattfand und ob man nicht mit dem widerstand der demonstranten rechnen musste, ist gerechtfertigt.
unter betrachtung der situation zu diesem zeitpunkt, muß der einsatzleitung klar gewesen sein, daß es nicht so glimpflich abgeht!
peter schrieb:
und wie die polizei die situation möglichst gewaltfrei löst, wenn demonstranten einfach sitzen bleiben, das kann ich dir auch nicht erklären. ist auch nicht meine aufgabe, dafür werde ich nicht bezahlt, das werden andere.
wenn eine eskalation gewollt ist, dann findet sie im normalfall auch statt. und ich glaube sie war in dem fall staatlich gewollt und das echo war einfach anders als erwartet. seit internet und handy-photos ist das unter den teppich kehren deutlich schwieriger geworden.
aber, beantworte mir mal anders herum: wenn ich auf der straße sitze und die polizei mich auffordert nach hause zu gehen. und wenn ich das dann auch tatsächlich tue. wozu muss ich mich dann überhaupt auf die strasse setzen? weil es gut aussieht?
so ähnlich hätte ich es auch formuliert.
staatsmacht heisst noch lange nicht allmacht. auf einer demonstration ist damit zu rechnen, daß sich die teilnehmer der staatsmacht widersetzen (sonst wären sie kaum da). wenn ich jetzt den beginn der vorbereitung der fällaktionen auf den donnerstagmorgen, parallel zu einen schülerdemonstration lege, dann muß ich damit rechnen, daß auf einmal ein haufen leute da stehen. auch das ist (genau wie die gewaltlosigkeit des protests) in den wochen davor schon rausgekommen, daß die benachrichtigungsketten sehr gut funktionieren.
dann aber terminiere ich so eine aktion doch anders. dann starte ich doch die vorbereitung mitten in der nacht, wo generell weniger menschen auf den beinen sind und wo es schwieriger wird leute zu mobilisieren.
d.h. mit dem auftauchen der menschen war zu rechnen, außerdem war klar, daß sie nicht freiwillig gehen. das lässt zwei schlußfolgerungen zu: entweder liegt hier eine krasse fehleinschätzung der lage vor oder es wurde bewusst einkalkuliert gewalt anzuwenden!
Tuess schrieb:
Grundsätzlich bleibt das Problem bestehen. Wie reagiert ein Polizist richtig, wenn sich Demonstranten auf den Boden legen und sich zusammenkugeln und gegen Trageversuche widersetzen?
das wäre das erste mal, daß polizisten jemanden nicht wegbekommen, es sei denn er kettet sich fest.
aber was schlägst du denn vor (außer pfefferspray, wasserwerfer und schlagstöcken, die du ja auch ablehnst)?
wenn sich jemand nicht festkettet, bekommst du ihn immer weg.
aber was schlägst du vor??
aber was schlägst du vor??
Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
wegtragen, schieben, setzen legen....
aber keine schlagstöcke, pfefferspray oder wasserwerfer.Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
daß es übergriffe seitens der demonstranten gab, wird doch meines wissens nach nicht ausgeschlossen.
nur ist der komplette protest gg. s21 die letzten wochen und monate fast komplett gewaltfrei verlaufen. es gab keine hinweise darauf, daß es diesesmal anders verlaufen sollte und ob kastanienwürfe bzw. vereinzelte würfe von plastikflaschen so einen exzess rechtfertigen der auf seiten der demonstranten zu hunderten verletzten führt (nach polizeiangaben: 130, nach demonstrantenangaben: >300) darf doch wohl gefragt werden.
es ist eher so gewesen, daß gewalttätige demonstranten gebremst wurden. der tenor in der bewegung ist, daß gewaltätigkeit dem anliegen schadet. das muß der polizei auch bekannt sein, wenn sie ihre arbeit macht.
daß hinter dem vorgehen der polizei die strategie vermutet wird, die demonstranten in der aussenwirkung zu radikalisieren, finde ich auch verständlich.
das ist diesesmal zum glück misslungen. wenn die politik nicht aufpasst, setzt sich die spaltung in der bevölkerung und der bevölkerung von der politik fort. nicht nur bei diesem thema!Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
s21 wird auf die politik projiziert. die polizei ist dort handlanger der politik und hat sich hervorragend instrumentieren lassen. daß es auch anders geht, hat zum beispiel das strassenfest dieses jahr im schanzenviertel gezeigt. danach wurde auch gesagt "die polizei" hat sich hervorragend verhalten.
verletzte gab es nunmal nur auf seiten der demonstranten, alle bilder, die ich bisher gesehen habe, weisen darauf hin, daß die gewalt fast (!) ausschließlich von der polizei ausgegangen ist.
daß das so breit in den medien thematisiert wird, hat auch damit zu tun, daß bei dieser demonstration ein kompletter querschnitt der bevölkerung vorhanden ist. Menschen (mit CDU-Parteibuch), die in ihrem Leben vorher noch auf keiner Demo waren und jetzt bei einem vergleichsweise harmlosen polizeieinsatz absolut schockiert sind!
und es ist nunmal "die polizei" die den polizeieinsatz durchgeführt hat. die polizisten vor ort haben nur nummern (keine namen), stellvertretend für "die polizisten" steht z.B. der polizeipräsident und der innenminister, die beide gehörig unter druck stehen, wegen des polizeieinsatzes bei s21!Tuess schrieb:propain schrieb:Tuess schrieb:
Es zeigt aber auch, dass es eben auch solche Leute gibt, bei allem Verständnis über die gerechtfertigte Empörung.
Das weiss jeder der die Hose nicht mit der Beißzange anzieht das Gewalt genauso von Demonstranten ausgehen kann. Wir reden hier aber über Stuttgart, da interessiert es mich einen feuchten Kehrricht ob auf irgendeinem G8-Gipfel einem Polizisten ein Bein gestellt wurde.
Dennoch wird Stuttgart 21 auf diePolizei (ob BFE, Streife oder Innendienst) projiziert.
Im Umkehrschluss nicht auch ein Fehler?
Da stimme ich grundsätzlich zu. Dennoch kann man nicht ausschließen, dass es auch Übergriffe seitens der Demonstranten gab.
Zudem musste die Polizei ja irgendwie ihren Job machen. Dass das teilweise nicht ohne gezügelte Gewalt gehen kann, wenn Leute nach mehrmaligem Auffordern nicht von der Stelle weichen und sich zusammenkugeln oder vor dem Wegtragen wehren, dürfte klar sein.
Schläge gegen Kinder, Alte und der überzogene Pfefferspray-Einsatz sind natürlich absolut zu verurteilen.
Natürlich rechtfertigt das nicht das exzessive Pfeffersprayen (was wohl die Mehrzahl der Verletzungen betrifft) oder andere übertrieben Maßnahmen.
Aber was soll man mit diesen Leuten tun? Bagger drüber fahren lassen?Tuess schrieb:
Dass das teilweise nicht ohne gezügelte Gewalt gehen kann, wenn Leute nach mehrmaligem Auffordern nicht von der Stelle weichen und sich zusammenkugeln oder vor dem Wegtragen wehren, dürfte klar sein.
Ok, aber wenn die Demonstranten das nicht mit sich machen lassen?
wegtragen, schieben, setzen legen....
aber keine schlagstöcke, pfefferspray oder wasserwerfer.
aber keine schlagstöcke, pfefferspray oder wasserwerfer.
Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
daß es übergriffe seitens der demonstranten gab, wird doch meines wissens nach nicht ausgeschlossen.
nur ist der komplette protest gg. s21 die letzten wochen und monate fast komplett gewaltfrei verlaufen. es gab keine hinweise darauf, daß es diesesmal anders verlaufen sollte und ob kastanienwürfe bzw. vereinzelte würfe von plastikflaschen so einen exzess rechtfertigen der auf seiten der demonstranten zu hunderten verletzten führt (nach polizeiangaben: 130, nach demonstrantenangaben: >300) darf doch wohl gefragt werden.
es ist eher so gewesen, daß gewalttätige demonstranten gebremst wurden. der tenor in der bewegung ist, daß gewaltätigkeit dem anliegen schadet. das muß der polizei auch bekannt sein, wenn sie ihre arbeit macht.
daß hinter dem vorgehen der polizei die strategie vermutet wird, die demonstranten in der aussenwirkung zu radikalisieren, finde ich auch verständlich.
das ist diesesmal zum glück misslungen. wenn die politik nicht aufpasst, setzt sich die spaltung in der bevölkerung und der bevölkerung von der politik fort. nicht nur bei diesem thema!Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
s21 wird auf die politik projiziert. die polizei ist dort handlanger der politik und hat sich hervorragend instrumentieren lassen. daß es auch anders geht, hat zum beispiel das strassenfest dieses jahr im schanzenviertel gezeigt. danach wurde auch gesagt "die polizei" hat sich hervorragend verhalten.
verletzte gab es nunmal nur auf seiten der demonstranten, alle bilder, die ich bisher gesehen habe, weisen darauf hin, daß die gewalt fast (!) ausschließlich von der polizei ausgegangen ist.
daß das so breit in den medien thematisiert wird, hat auch damit zu tun, daß bei dieser demonstration ein kompletter querschnitt der bevölkerung vorhanden ist. Menschen (mit CDU-Parteibuch), die in ihrem Leben vorher noch auf keiner Demo waren und jetzt bei einem vergleichsweise harmlosen polizeieinsatz absolut schockiert sind!
und es ist nunmal "die polizei" die den polizeieinsatz durchgeführt hat. die polizisten vor ort haben nur nummern (keine namen), stellvertretend für "die polizisten" steht z.B. der polizeipräsident und der innenminister, die beide gehörig unter druck stehen, wegen des polizeieinsatzes bei s21!Tuess schrieb:propain schrieb:Tuess schrieb:
Es zeigt aber auch, dass es eben auch solche Leute gibt, bei allem Verständnis über die gerechtfertigte Empörung.
Das weiss jeder der die Hose nicht mit der Beißzange anzieht das Gewalt genauso von Demonstranten ausgehen kann. Wir reden hier aber über Stuttgart, da interessiert es mich einen feuchten Kehrricht ob auf irgendeinem G8-Gipfel einem Polizisten ein Bein gestellt wurde.
Dennoch wird Stuttgart 21 auf diePolizei (ob BFE, Streife oder Innendienst) projiziert.
Im Umkehrschluss nicht auch ein Fehler?
Da stimme ich grundsätzlich zu. Dennoch kann man nicht ausschließen, dass es auch Übergriffe seitens der Demonstranten gab.
Zudem musste die Polizei ja irgendwie ihren Job machen. Dass das teilweise nicht ohne gezügelte Gewalt gehen kann, wenn Leute nach mehrmaligem Auffordern nicht von der Stelle weichen und sich zusammenkugeln oder vor dem Wegtragen wehren, dürfte klar sein.
Schläge gegen Kinder, Alte und der überzogene Pfefferspray-Einsatz sind natürlich absolut zu verurteilen.
Natürlich rechtfertigt das nicht das exzessive Pfeffersprayen (was wohl die Mehrzahl der Verletzungen betrifft) oder andere übertrieben Maßnahmen.
Aber was soll man mit diesen Leuten tun? Bagger drüber fahren lassen?Tuess schrieb:
Dass das teilweise nicht ohne gezügelte Gewalt gehen kann, wenn Leute nach mehrmaligem Auffordern nicht von der Stelle weichen und sich zusammenkugeln oder vor dem Wegtragen wehren, dürfte klar sein.
bis vor einigen monaten hat die presse von den gegnern überhaupt nicht berichtet!
SGEMoe schrieb:voyage schrieb:
Und bevor jemand hier keine Diskussionsgrundlage sieht:
Es kann einfach nicht angehen, dass dieses unnötige Großprojekt gegen den Willen der Bürger durchgeprügelt wird!
Da werden Milliarden in den Sand gesetzt, die anderswo eingespart werden müssen, wo sie viel sinnvoller eingesetzt werden könnten!
"Gegen den Willen der Bürger" ist hier wohl eine zu korrigierende Aussage.
Wir kennen sie ja alle, die deutsche Presse. Meistens wird hier ziemlich einseitig berichtet.
Ich weiss von Bekannten aus Stuttgart, dass die Stadt bei dem Thema in zwei ziemlich genau gleich grosse Hälften geteilt ist. (...Und dann sind da noch die, denen es egal ist.)
Nur weil die Presse einzig von den Gegnern des Projekts berichtet, heisst das noch lange nicht, dass es nur Gegner gibt.
Wollte ich nur mal gesagt haben.
daß es übergriffe seitens der demonstranten gab, wird doch meines wissens nach nicht ausgeschlossen.
nur ist der komplette protest gg. s21 die letzten wochen und monate fast komplett gewaltfrei verlaufen. es gab keine hinweise darauf, daß es diesesmal anders verlaufen sollte und ob kastanienwürfe bzw. vereinzelte würfe von plastikflaschen so einen exzess rechtfertigen der auf seiten der demonstranten zu hunderten verletzten führt (nach polizeiangaben: 130, nach demonstrantenangaben: >300) darf doch wohl gefragt werden.
es ist eher so gewesen, daß gewalttätige demonstranten gebremst wurden. der tenor in der bewegung ist, daß gewaltätigkeit dem anliegen schadet. das muß der polizei auch bekannt sein, wenn sie ihre arbeit macht.
daß hinter dem vorgehen der polizei die strategie vermutet wird, die demonstranten in der aussenwirkung zu radikalisieren, finde ich auch verständlich.
das ist diesesmal zum glück misslungen. wenn die politik nicht aufpasst, setzt sich die spaltung in der bevölkerung und der bevölkerung von der politik fort. nicht nur bei diesem thema!
nur ist der komplette protest gg. s21 die letzten wochen und monate fast komplett gewaltfrei verlaufen. es gab keine hinweise darauf, daß es diesesmal anders verlaufen sollte und ob kastanienwürfe bzw. vereinzelte würfe von plastikflaschen so einen exzess rechtfertigen der auf seiten der demonstranten zu hunderten verletzten führt (nach polizeiangaben: 130, nach demonstrantenangaben: >300) darf doch wohl gefragt werden.
es ist eher so gewesen, daß gewalttätige demonstranten gebremst wurden. der tenor in der bewegung ist, daß gewaltätigkeit dem anliegen schadet. das muß der polizei auch bekannt sein, wenn sie ihre arbeit macht.
daß hinter dem vorgehen der polizei die strategie vermutet wird, die demonstranten in der aussenwirkung zu radikalisieren, finde ich auch verständlich.
das ist diesesmal zum glück misslungen. wenn die politik nicht aufpasst, setzt sich die spaltung in der bevölkerung und der bevölkerung von der politik fort. nicht nur bei diesem thema!
Tuess schrieb:Xaver08 schrieb:
s21 wird auf die politik projiziert. die polizei ist dort handlanger der politik und hat sich hervorragend instrumentieren lassen. daß es auch anders geht, hat zum beispiel das strassenfest dieses jahr im schanzenviertel gezeigt. danach wurde auch gesagt "die polizei" hat sich hervorragend verhalten.
verletzte gab es nunmal nur auf seiten der demonstranten, alle bilder, die ich bisher gesehen habe, weisen darauf hin, daß die gewalt fast (!) ausschließlich von der polizei ausgegangen ist.
daß das so breit in den medien thematisiert wird, hat auch damit zu tun, daß bei dieser demonstration ein kompletter querschnitt der bevölkerung vorhanden ist. Menschen (mit CDU-Parteibuch), die in ihrem Leben vorher noch auf keiner Demo waren und jetzt bei einem vergleichsweise harmlosen polizeieinsatz absolut schockiert sind!
und es ist nunmal "die polizei" die den polizeieinsatz durchgeführt hat. die polizisten vor ort haben nur nummern (keine namen), stellvertretend für "die polizisten" steht z.B. der polizeipräsident und der innenminister, die beide gehörig unter druck stehen, wegen des polizeieinsatzes bei s21!Tuess schrieb:propain schrieb:Tuess schrieb:
Es zeigt aber auch, dass es eben auch solche Leute gibt, bei allem Verständnis über die gerechtfertigte Empörung.
Das weiss jeder der die Hose nicht mit der Beißzange anzieht das Gewalt genauso von Demonstranten ausgehen kann. Wir reden hier aber über Stuttgart, da interessiert es mich einen feuchten Kehrricht ob auf irgendeinem G8-Gipfel einem Polizisten ein Bein gestellt wurde.
Dennoch wird Stuttgart 21 auf diePolizei (ob BFE, Streife oder Innendienst) projiziert.
Im Umkehrschluss nicht auch ein Fehler?
Da stimme ich grundsätzlich zu. Dennoch kann man nicht ausschließen, dass es auch Übergriffe seitens der Demonstranten gab.
Zudem musste die Polizei ja irgendwie ihren Job machen. Dass das teilweise nicht ohne gezügelte Gewalt gehen kann, wenn Leute nach mehrmaligem Auffordern nicht von der Stelle weichen und sich zusammenkugeln oder vor dem Wegtragen wehren, dürfte klar sein.
Schläge gegen Kinder, Alte und der überzogene Pfefferspray-Einsatz sind natürlich absolut zu verurteilen.
s21 wird auf die politik projiziert. die polizei ist dort handlanger der politik und hat sich hervorragend instrumentieren lassen. daß es auch anders geht, hat zum beispiel das strassenfest dieses jahr im schanzenviertel gezeigt. danach wurde auch gesagt "die polizei" hat sich hervorragend verhalten.
verletzte gab es nunmal nur auf seiten der demonstranten, alle bilder, die ich bisher gesehen habe, weisen darauf hin, daß die gewalt fast (!) ausschließlich von der polizei ausgegangen ist.
daß das so breit in den medien thematisiert wird, hat auch damit zu tun, daß bei dieser demonstration ein kompletter querschnitt der bevölkerung vorhanden ist. Menschen (mit CDU-Parteibuch), die in ihrem Leben vorher noch auf keiner Demo waren und jetzt bei einem vergleichsweise harmlosen polizeieinsatz absolut schockiert sind!
und es ist nunmal "die polizei" die den polizeieinsatz durchgeführt hat. die polizisten vor ort haben nur nummern (keine namen), stellvertretend für "die polizisten" steht z.B. der polizeipräsident und der innenminister, die beide gehörig unter druck stehen, wegen des polizeieinsatzes bei s21!
verletzte gab es nunmal nur auf seiten der demonstranten, alle bilder, die ich bisher gesehen habe, weisen darauf hin, daß die gewalt fast (!) ausschließlich von der polizei ausgegangen ist.
daß das so breit in den medien thematisiert wird, hat auch damit zu tun, daß bei dieser demonstration ein kompletter querschnitt der bevölkerung vorhanden ist. Menschen (mit CDU-Parteibuch), die in ihrem Leben vorher noch auf keiner Demo waren und jetzt bei einem vergleichsweise harmlosen polizeieinsatz absolut schockiert sind!
und es ist nunmal "die polizei" die den polizeieinsatz durchgeführt hat. die polizisten vor ort haben nur nummern (keine namen), stellvertretend für "die polizisten" steht z.B. der polizeipräsident und der innenminister, die beide gehörig unter druck stehen, wegen des polizeieinsatzes bei s21!
Tuess schrieb:propain schrieb:Tuess schrieb:
Es zeigt aber auch, dass es eben auch solche Leute gibt, bei allem Verständnis über die gerechtfertigte Empörung.
Das weiss jeder der die Hose nicht mit der Beißzange anzieht das Gewalt genauso von Demonstranten ausgehen kann. Wir reden hier aber über Stuttgart, da interessiert es mich einen feuchten Kehrricht ob auf irgendeinem G8-Gipfel einem Polizisten ein Bein gestellt wurde.
Dennoch wird Stuttgart 21 auf diePolizei (ob BFE, Streife oder Innendienst) projiziert.
Im Umkehrschluss nicht auch ein Fehler?
um diese situation wirklich bewerten zu können, fehlt der anfang.
so kann sich jeder aus den bildern raussuchen, was ihm gerade passt.
wobei natürlich dieser brutale tritt des älteren herrn in seiner rockerlederjacke grund genug wäre gegen ihn vorzugehen. ist euch aufgefallen, daß er zum ende die hände in die hosentasche steckt?? wahrscheinlich hat er da schon schwäbische pflastersteine zum wurf parat.
der kommentar zum ende ist großartig:"nix, die haben geschubst..." ich wäre wahrscheinlich nicht so ruhig geblieben
so kann sich jeder aus den bildern raussuchen, was ihm gerade passt.
wobei natürlich dieser brutale tritt des älteren herrn in seiner rockerlederjacke grund genug wäre gegen ihn vorzugehen. ist euch aufgefallen, daß er zum ende die hände in die hosentasche steckt?? wahrscheinlich hat er da schon schwäbische pflastersteine zum wurf parat.
der kommentar zum ende ist großartig:"nix, die haben geschubst..." ich wäre wahrscheinlich nicht so ruhig geblieben
Tuess schrieb:propain schrieb:Tuess schrieb:propain schrieb:Xaver08 schrieb:
die polizei hat sich heute vormittag auf einer pressekonferenz zu wort gemeldet.
der tenor ist, "die anderen haben angefangen". um die baustelle zu räumen hätte unmittelbare gewalt angewendet werden müssen. die wasserwerfer wären nur im rieseleinsatz zur anwendung gekommen und pfefferspray wäre erst eingesetzt worden, als die demonstranten angefangen hätten.
Der Inspekteur der Polizei hatte gesagt: "Massiver Widerstand hat dazu geführt, dass Wasserwerfer, Pfefferspray und vereinzelt auch Schlagstöcke eingesetzt wurden. Wir hätten gerne darauf verzichtet."
s. auch die süddeutsche dazu:
http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-polizei-gewalt-ging-von-demonstranten-aus-1.1008277
Das ist doch immer so bei denen, die Polizei hat doch noch nie angefangen.
So wie hier?
http://www.youtube.com/watch?v=b1cgmkoSSSs&feature=related
War ja klar das so ein alberner Typ wie du mit sowas kommst. Soll jetzt jeder hier Youtube-Videos raussuchen wo mal der oder mal der anfängt? Es geht hier ganz alleine um Stuttgart und nicht um irgendwelche G8-Gipfel.
Danke für das "alberner Typ".
War eigentlich nicht so scharf gemeint, wie du es verstehst. Es zeigt aber auch, dass es eben auch solche Leute gibt, bei allem Verständnis über die gerechtfertigte Empörung.
Gegen die Polizei wird hier so oder so genug geschossen, da muss ich mich nicht noch teilhaben.
großartig!
so können auch nur nordlichter reagieren!!!
so können auch nur nordlichter reagieren!!!
Tuess schrieb:propain schrieb:Xaver08 schrieb:
die polizei hat sich heute vormittag auf einer pressekonferenz zu wort gemeldet.
der tenor ist, "die anderen haben angefangen". um die baustelle zu räumen hätte unmittelbare gewalt angewendet werden müssen. die wasserwerfer wären nur im rieseleinsatz zur anwendung gekommen und pfefferspray wäre erst eingesetzt worden, als die demonstranten angefangen hätten.
Der Inspekteur der Polizei hatte gesagt: "Massiver Widerstand hat dazu geführt, dass Wasserwerfer, Pfefferspray und vereinzelt auch Schlagstöcke eingesetzt wurden. Wir hätten gerne darauf verzichtet."
s. auch die süddeutsche dazu:
http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-polizei-gewalt-ging-von-demonstranten-aus-1.1008277
Das ist doch immer so bei denen, die Polizei hat doch noch nie angefangen.
So wie hier?
http://www.youtube.com/watch?v=b1cgmkoSSSs&feature=related
die polizei hat sich heute vormittag auf einer pressekonferenz zu wort gemeldet.
der tenor ist, "die anderen haben angefangen". um die baustelle zu räumen hätte unmittelbare gewalt angewendet werden müssen. die wasserwerfer wären nur im rieseleinsatz zur anwendung gekommen und pfefferspray wäre erst eingesetzt worden, als die demonstranten angefangen hätten.
Der Inspekteur der Polizei hatte gesagt: "Massiver Widerstand hat dazu geführt, dass Wasserwerfer, Pfefferspray und vereinzelt auch Schlagstöcke eingesetzt wurden. Wir hätten gerne darauf verzichtet."
s. auch die süddeutsche dazu:
http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-polizei-gewalt-ging-von-demonstranten-aus-1.1008277
der tenor ist, "die anderen haben angefangen". um die baustelle zu räumen hätte unmittelbare gewalt angewendet werden müssen. die wasserwerfer wären nur im rieseleinsatz zur anwendung gekommen und pfefferspray wäre erst eingesetzt worden, als die demonstranten angefangen hätten.
Der Inspekteur der Polizei hatte gesagt: "Massiver Widerstand hat dazu geführt, dass Wasserwerfer, Pfefferspray und vereinzelt auch Schlagstöcke eingesetzt wurden. Wir hätten gerne darauf verzichtet."
s. auch die süddeutsche dazu:
http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-polizei-gewalt-ging-von-demonstranten-aus-1.1008277
antwort an werner:
nein ich habe den kommentar nicht gesehen oder gehört. ich habe mir erlaubt anhand deiner kurzzusammenfassung zu urteilen, aber auch geschrieben, "das bild das ntv zu zeichnen scheint". Deine Kurzzusammenfassung hatte für mich den eindruck erweckt, hier wird zugunsten der polizei verharmlost (ich hätte allerdings deutlicher kennzeichnen müssen, daß ich nur anhand deiner zeilen bewerte)
das was du jetzt geschrieben hast, stellt es besser dar.
nein ich habe den kommentar nicht gesehen oder gehört. ich habe mir erlaubt anhand deiner kurzzusammenfassung zu urteilen, aber auch geschrieben, "das bild das ntv zu zeichnen scheint". Deine Kurzzusammenfassung hatte für mich den eindruck erweckt, hier wird zugunsten der polizei verharmlost (ich hätte allerdings deutlicher kennzeichnen müssen, daß ich nur anhand deiner zeilen bewerte)
das was du jetzt geschrieben hast, stellt es besser dar.
SGE_Werner schrieb:
1. Frage an Xaver: Hast du den n-tv-Kommentar um 10:50 Uhr gesehen? Wenn nein, solltest du darüber nicht urteilen. Ich fand ihn sehr gut, weil er zwar das Fehlverhalten einzelner Demonstranten benannte, aber gleichzeitig feststellte, dass die Polizei vollkommen unverhältnismäßig vorgegangen ist gegen friedliche Demonstranten, zunächst von Steinen sprach, wo es nur Kastanien waren und völlig an Selbstkritik vermissen lässt. Der n-tv-Typ hat nie behauptet, dass das einzelne Fehlverhalten ein solches Vorgehen der Polizei rechtfertigen würde, er hat eine Unverhältnismäßigkeit nicht wage erwogen, sondern sie festgestellt.
Du hast aber recht, es ist alles altbewährt. Das Verhalten der Polizei, der Demonstranten, der Medien und der User hier.
Das, was z.B. n-tv macht, reicht vielen Usern hier nämlich nicht. Alles, was in den Medien kommt und auch nur versucht, sachlich alle Seiten zu beleuchten, ist inakzeptabel. Die Medien müssen mindestens genauso einseitig berichten und gegen die Staatsmacht hetzen wie die ohnehin gegenüber der Polizei voreingenommene User-Masse hier. Eigentlich ist man zufriedener, wenn die Medien nur einseitig auf Seiten der Polizei steht, weil das besser ins Gesamtbild der vom Staat kontrollierten Gesellschaft passt, als wenn die Medien versuchen, beide Seiten sich anzuhören und daraus die Schlüsse zu ziehen und abzuwägen. Letztlich wird jeder Ansatz einer sachlicheren Berichterstattung torpediert. Es gibt nur Schwarz oder Weiß und gleichzeitig beschwert man sich, dass es nur Schwarz oder Weiß gibt.
Ganz ehrlich, eine Diskussion über Polizei in diesem Forum ist sinnlos. Wer nicht generell voreingenommen ist gegen die Polizei und über sie einseitig urteilt, wird hier im D&D angegriffen und angegangen. Und ich nehme mir das Recht nach über 5 Jahren aktiver Zeit hier heraus, das so zu behaupten.
Aber ich möchte natürlich Dir recht geben, Xaver, nach dem aktuellen Kenntnisstand sind deine Ausführungen zum Geschehen absolut richtig. Und die Schuld-Karte liegt bei den Vorkommnissen vom letzten Donnerstag ganz deutlich mehr auf der Polizei-Seite. Dies bezweifeln noch nicht mal die meisten Medien. Und das finde ich erfreulich und das muss man auch nicht komplett madig reden, Peter, auch wenn ich dir absolut recht gebe bzgl. des Schubladen-Denkens der Medien.
Man sollte nicht auf das helle Grün des zarten Pflänzchen, was aus dem Boden der grauen einseitigen Medienlandschaft herausschaut, herumtreten, bis es ebenfalls nur noch grauer Boden ist. Vielleicht ist dieses Pflänzchen nämlich ernst gemeint. Vielleicht.
ich habe davon gelesen, daß andere demonstranten versucht haben einzelne davon abzuhalten gewalttätig zu werden.
ich habe nicht davon gelesen, daß polizisten andere davon abgehalten haben mit pfefferspray zu sprühen oder mit schlagstöcken zuzuschlagen.
ich habe von mehreren hundert verletzten demonstranten gelesen, aber von keinem einzigen verletzten polizisten.
die altbewährte strategie proteste zu kriminalisieren und in die ecke prügelnder chaoten zu rücken, ist bisher gescheitert! allerdings wird sie weiter verfolgt, das bild daß n-tv hier zu zeichnen scheint, stellt es doch so dar, als ab polizisten nur vereinzelt mal gesprüht oder geschlägert hätten (dagegen sprechen aber die hunderten von verletzten), das sind doch schon wieder verharmlosungsstrategien.
ich habe nicht davon gelesen, daß polizisten andere davon abgehalten haben mit pfefferspray zu sprühen oder mit schlagstöcken zuzuschlagen.
ich habe von mehreren hundert verletzten demonstranten gelesen, aber von keinem einzigen verletzten polizisten.
die altbewährte strategie proteste zu kriminalisieren und in die ecke prügelnder chaoten zu rücken, ist bisher gescheitert! allerdings wird sie weiter verfolgt, das bild daß n-tv hier zu zeichnen scheint, stellt es doch so dar, als ab polizisten nur vereinzelt mal gesprüht oder geschlägert hätten (dagegen sprechen aber die hunderten von verletzten), das sind doch schon wieder verharmlosungsstrategien.
SGE_Werner schrieb:DougH schrieb:
Zur Zeit zeigt die Polizei auf dieversen Nchrichtensendern das Fehlverhalten der "brutalen Schüler- und Rentnergangs" und rechtfertigt ihre Strategie.
Die Polizei zeigt das Fehlverhalten einzelner Demonstranten (Prügeln mit einer Fahnenstange z.B.) und die Demonstranten zeigen das Fehlverhalten einzelner Polizisten (Pfefferspray-Orgien). Das Übliche Medien-Hick-Hack.
Selbst das konservative n-tv stellt sich nicht einseitig auf die Seite der Polizei, wie ich eben hören durfte. "Es gab sicherlich Fehlverhalten einzelner Demonstranten, genauso konnte man aber sehen, wie Polizisten Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Dutzende völlig friedliche Demonstranten einsetzte".
na alla... dann los.
was ist denn nach deiner meinung die aussage des clips und was kritisiert du daran?
was ist denn nach deiner meinung die aussage des clips und was kritisiert du daran?
smoKe89 schrieb:Xaver08 schrieb:
wenn die kritik von leuten kommt, die[...]
Ahja, nur weil jemand anderes ohne den nötigen Kredit diesen Clip kritisiert, darf ich das nicht mehr? Gut zu wissen.
ich kenn auch jemanden, der jemanden kennt, der sagt tunnel sind toll.
und jetzt kostet das bier im stadion aber von heute auf morgen nicht mehr nur sibbe maak sondern gleich 14 mark (weil aramark vergessen hat mit einzurechnen, daß es zeit dauert das bier die treppen hochzutragen und und und).
bist du dann mit den bierpreisen in der republik immer noch zufrieden? oder überlegst du es dir dann vielleicht nochmal und gibst dein geld für andere sachen aus? z.b. für zwei bier vor dem stadion?