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Xaver08

13659

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adler1807 schrieb:
Xaver08 schrieb:
adler1807 schrieb:
HessiP schrieb:

Es ist erschreckend was in diesem Land abgeht.


richtig, es ist erschreckend. ein "muslimischer" mietvertrag mag zwar rechtlich in ordnung sein, ob er denn sein muss ist eine andere frage.

anders verhält es sich jedoch, wenn muslimische lebensweisen aufgezwungen werden wie im folgenden fall der kürzlich bei rtl in einem beitrag zu sehen war:

eine lehrerin wurde vom dienst freigestellt weil sie schnitzel servieren lies. die im beitrag zu wort kommende muslimische mutter fand die entlassung angemessen, sogar dann, wenn die lehrerin dies nur versehentlich getan hätte. zum glück forderte sie keine gefängnisstrafe für die arme frau  

http://www.rtl.de/cms/information/rtl_extra/extra_islam_deutschland.html?tc_r=rtlde_cms_rtlextra&tc_m=rtlde_aufmacher_default&tc_te=Kein+Schweinefleisch+an+deutscher+Schule&tc_ta=rtlde&tc_i=274686&tc_rl=/cms/information/rtl_extra.html&tc_c=b23f10fc4cff694c1c1f3a4224c1e4b1


gibt es hierzu eine seriöse quelle?



ja der verlinkte rtl beitrag natrlich.


ich hatte nach einer seriösen quelle gefragt!
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uups.... die qualität der quelle habe ich mir diesesmal nicht angeschaut, aber sie haben in der tat auch revolutionäre informationen zum amoklauf in winnenden:

Bereits wenige Minuten nach dem grausamen Massenmord in einer Schule steht der Täter zweifelsfrei fest. Es muss der 17-jährige Tim K. gewesen sein. Gesehen hat ihn niemand. Aber die Quelle für diese Information ist der Anlass, das Haus von Familie K. im entfernten Weiler am Stein zu stürmen, anstatt den immernoch flüchtigen Täter zu verfolgen. Der mutmaßliche Täter Tim K. kann sich nicht mehr wehren gegen die Vorwürfe, die ihn dieses Massenmordes bezichtigen.


Was man sagen kann, ist, dass Tim K. eine von 16 Leichen an diesem Tag war, die mit mafiamanier und ballistischen Profikiller-Gespür erschossen wurden. Die Beweise allerdings, dass er der Täter des Amoklaufs im kilometer entfernten Winnenden sei, fehlen gänzlich, schlimmer noch, sie wurden nachweislich gepflanzt.


http://www.rocknord.net/nachrichten/winnenden-der-gemachte-taeter-und-die-unterdrueckten-beweise
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Gemini schrieb:
So, habe einen sehr interessanten Vortrag an der Hochschule Leipzig!

Es lohnt sich diesen Vortrag bis zum Ende zu sehen.


http://www.nuoviso.tv/vortraege/wo-bleibt-der-klimawandel.html

Seit etwa 10 Jahren weist die Lufttemperatur weltweit einen insgesamt abnehmenden Trend auf, bei gleichzeitig ansteigendem CO2! Nach den Klimamodellen des Weltklimarates (IPCC) sollten die Temperaturen insbesondere seit 2000 aber spürbar gestiegen sein. Für diesen Widerspruch liefern die Modelle keine Erklärung.


das stimmt leider nicht. die temperaturen weltweit sind auch seit 2000 immer noch am steigen.

quelle: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/

2010 war seit beginn der temperaturaufzeichnungen (bis jetzt) das wärmste jahr.

allerdings war 1998 (auch im vergleich zum vorhergehenden und folgenden jahr) extrem. der wert stellt definitiv einen ausreisser dar, der sich mit el nino begründen lässt.
das wird ganz gerne von klimaskeptikern genutzt, indem die darstellung des  zeitraums der gemessenen temperaturen mit 1998 beginnt. damit kann man dann natürlich den eindruck erwecken, die temperaturen würden seitdem fallen oder zumindest nicht mehr steigen.

das sieht dann so aus:



trotz dieses darstellungstricks zeigt der trend in summe weiter nach oben. kleine plateaus bzw. kurzfristige abfälle der durchschnittsttemperaturen gab es in den letzten jahrzehnten immer mal wieder, ohne daß sich der trend geändert hätte. das zeigt, daß es nicht reicht, lediglich ein jahrzehnt zu betrachten, um eine aussage über trends zu machen.

in summe war die aktuelle dekade die wärmste seit beginn der temperaturmessungen


Gemini schrieb:

Unter anderem auch deshalb gibt es heute in Wissenschaft und Politik zum Thema Klimawandel international immer weniger Konsens, auch wenn dies vor allem aus den Medien kaum zu entnehmen ist. Viele Wissenschaftler auch bei uns haben inzwischen erhebliche und fundierte Zweifel an einer k a u s a l begründeten Reaktion der Lufttemperatur auf die fortwährende Zunahme des CO2 in der Atmosphäre.



würdest du bitte belege dafür zeigen, daß viele wissenschaftler immer mehr zweifel haben?
smoke hat auch gerade versucht das zu zeigen, konnte aber keine glaubhaften belege dafür bringen.



Gemini schrieb:

In einigen Ländern wie z.B. in den USA, England oder Australien dreht sich der "Mainstream" bereits in die entgegengesetzte Richtung. Nach Umfragen in den Vereinigten Staaten gingen im April 2008 ca. 47 % der Bürger davon aus, dass es einen vom Menschen gemachten Klimawandel gibt. Im April 2010 waren es nur noch 33%. Auf internationaler Ebene hat ein Umdenkprozess in der Klimawissenschaft und -politik begonnen, beschleunigt durch die groben Fehler und Manipulationen, die seit Climate-Gate beim IPCC bekannt geworden sind. Dieser Trend wird in Deutschland von Medien und Politik weitgehend ignoriert.


hmm, eine umfrage zeigt auch, daß über 60% der US-Bürger an den Kreationismus glauben. Das ist für mich aber kein Zeichen dafür, daß unter Wissenschaftlern ein Umdenkprozeß bezüglich der Evolution eingesetzt hätte.

könntest du bitte belege für datenmanipulationen beim ippc bringen!
ausserdem belege für umdenkprozesse in der klimawissenschaft!
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71er schrieb:
SGERafael schrieb:
Ihr seid hier wirklich die Größten...
Zum Thema Meinungsfreiheit solltet Ihr Euch nochmal das zweite Video anschauen...
Und vor allem Propain mit seiner beleidigenden Art sorgt hier regelmäßig für assoziales Verhalten!
Man verneige sich vor dem größten Schwätzer und Moralapostel    


Was hast du denn erwartet?
Du kannst doch das -Gut gegen Böse Weltbild- einiger hier nicht durcheinanderbringen!
Wenn du differenziert diskutieren möchtest mußt du leider in ein anderes Forum!  




wenn er diskutieren möchte, sollte er zumindest mal einen beitrag einstellen.

er hat aber lediglich videos zur "verfügung" gestellt.

das erste video hab ich mir angeschaut, man sieht den polizeieinsatz ("mit alles") und immer mal wieder irgendwo versteckt gegenreaktionen der demonstranten (z.T. aber so versteckt, daß sie zwischen den ganzen Wasserwerferstrahlen mit dicken roten Pfeilen gekennzeichnet werden mussten).

aber das ist nicht wirklich neu, schon ziemlich am anfang, hiess es bereits, daß es in der Menge der Demonstranten vereinzelt welche gab, die sich auch auffällig verhalten haben (z.B Pet-flaschen oder Kastanien geworfen haben), aber dann von umstehenden zur ordnung gerufen worden sind!

also kein wirklicher beitrag
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HGGaudino schrieb:
Xaver08 schrieb:
adler1807 schrieb:
HessiP schrieb:

Es ist erschreckend was in diesem Land abgeht.


richtig, es ist erschreckend. ein "muslimischer" mietvertrag mag zwar rechtlich in ordnung sein, ob er denn sein muss ist eine andere frage.

anders verhält es sich jedoch, wenn muslimische lebensweisen aufgezwungen werden wie im folgenden fall der kürzlich bei rtl in einem beitrag zu sehen war:

eine lehrerin wurde vom dienst freigestellt weil sie schnitzel servieren lies. die im beitrag zu wort kommende muslimische mutter fand die entlassung angemessen, sogar dann, wenn die lehrerin dies nur versehentlich getan hätte. zum glück forderte sie keine gefängnisstrafe für die arme frau  

http://www.rtl.de/cms/information/rtl_extra/extra_islam_deutschland.html?tc_r=rtlde_cms_rtlextra&tc_m=rtlde_aufmacher_default&tc_te=Kein+Schweinefleisch+an+deutscher+Schule&tc_ta=rtlde&tc_i=274686&tc_rl=/cms/information/rtl_extra.html&tc_c=b23f10fc4cff694c1c1f3a4224c1e4b1


gibt es hierzu eine seriöse quelle?


Erwartungsgemäß schaut die Realität etwas anders aus:

http://www.bildblog.de/23423/boulevard-erklaert-moslems-den-schnitzelkrieg/


fragt sich jetzt nur ob das auch adler1807 klar ist...
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adler1807 schrieb:
HessiP schrieb:

Es ist erschreckend was in diesem Land abgeht.


richtig, es ist erschreckend. ein "muslimischer" mietvertrag mag zwar rechtlich in ordnung sein, ob er denn sein muss ist eine andere frage.

anders verhält es sich jedoch, wenn muslimische lebensweisen aufgezwungen werden wie im folgenden fall der kürzlich bei rtl in einem beitrag zu sehen war:

eine lehrerin wurde vom dienst freigestellt weil sie schnitzel servieren lies. die im beitrag zu wort kommende muslimische mutter fand die entlassung angemessen, sogar dann, wenn die lehrerin dies nur versehentlich getan hätte. zum glück forderte sie keine gefängnisstrafe für die arme frau  

http://www.rtl.de/cms/information/rtl_extra/extra_islam_deutschland.html?tc_r=rtlde_cms_rtlextra&tc_m=rtlde_aufmacher_default&tc_te=Kein+Schweinefleisch+an+deutscher+Schule&tc_ta=rtlde&tc_i=274686&tc_rl=/cms/information/rtl_extra.html&tc_c=b23f10fc4cff694c1c1f3a4224c1e4b1


gibt es hierzu eine seriöse quelle?
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Dirty-Harry schrieb:
Das Thema ist eindeutig festgefahren. Schade aber irgendwie verständlich. Heinz-Gründel hatte einen schönen öffnenden Bogen gespannt..........

Das Thema kommt nicht mehr aus der Sackgasse raus.Na ja, die Anfeindungen waren im Gegensatz zum alten Beiträg gemäßigter.

Aber sie sind- warum auch immer-da.

Ich glaube, daß es deutl. geworden ist, wo die Positionen sind, auch wenn sie nicht dikutiert werden können.

Für mich steht Integration als elememtarer Bestandteil oben auf der Liste.Der Islam hat in einigen Teilen seiner Vertreter Schwierigkeiten.....
Andere Dinge als Integration sind unter vielen Aspekten gefährlich( zumindest sozial-und gesellschaftspolit.)

Der Islam  ist als Bestandteil noch nicht in unserer westl. Welt angekommen.
Nicht die bestehende Gesellschaft, sondern die zugewanderte Religion wird sich anpassen müßen, sonst läuft sie nebenher.

Damit ist abschl. für mich alles gesagt.bla, bla Diskussionen sind Zeitvergeudung. Deswegen ziehe ich mich vom thema zurück.
Persönliche Anfeindungen werden aber evtl. noch gerne erwidert Wer insoweit Bock hat und meint es hilft ihm oder mir , kann es gerne tun. Im Kern ist mir aber insbesondere auch dafür die Zeit zu schade.Bringt ja nichts konstruktives...........


zählt die aussage, daß du ganz schön dreckig bist, als persönliche anfeindung, harry?
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zur besseren lesbarkeit mein posting nochmal. man möge mir verzeihen und ein mod evtl die vorhergehenden jetzt überflüssigen zwei posts löschen!

smoKe89 schrieb:
So und jetzt mal was anderes..
SPON schrieb:

Nach einer US-Studie gehen 97 Prozent aller Klimatologen weltweit davon aus, dass sich die Erde durch von Menschen produzierte Treibhausgase erwärmt. Trotzdem bezweifelt ein Drittel der Deutschen, dass die Erde wärmer wird. Bei den US-Amerikanern sind es sogar 40 Prozent. Und viele sind sicher, dass die Klimawissenschaftler über diese Frage in zwei verfeindete Lager gespalten sind - was nicht stimmt.


Was nicht stimmt? Was für einen Stuss schreibt die Frau da?
http://www.iavg.org/iavg060.pdf
Auch unter Wissenschaftlern ist die Skepsis am anthropogenen Klimawandel alles andere als eine Minderheitsmeinung.
Auch Dennis Bray vom GKSS kommt zu einem anderen Ergebnis:
http://www.heartland.org/custom/semod_policybot/pdf/17407.pdf


Bray bezieht sich in seinem Artikel auf eine Studie deren Methodik der Datenerhebung mehr als zweifelhaft ist.

Dabei wurde an mehrere Newsletter ein Link zu einem passortgeschützten Fragebogen verschickt, die Umfrage war anonym. Allerdings kursierte das Passwort wenig später in einem Klimaskeptikerforum!

Trotzdem habe ich mir die Auswertung des Fragebogens angeschaut, anders als der Artikel hinter dem Link suggerieren will, ist die Uneinigkeit (trotz der manipulierten Umfrage) nicht so groß.

So kam z.B. auf folgenden Punkt "die Unsicherheit über das Phänomen des globalen Klimawandels ist groß genug, daß wir keine politischen Sofortmaßnahmen treffen müssen" 80% der befragten mit "wir stimmen diesem Punkt überhaupt nicht zu"!

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_opinion_on_climate_change#Bray_and_von_Storch.2C_2003

Außerdem gibt es einen Artikel der Studie, in dem sie sich dagegen wehren, daß ihre Resultate von Klimaskeptikern mißbraucht werden. Ihre Studie zeige wachsende Zustimmung zu den Resultaten des IPPC.
http://blogs.nature.com/climatefeedback/2007/08/climate_scientists_views_on_cl_1.html




smoKe89 schrieb:

Außerdem bezieht sich der Artikel u.a. auf Naomi Oreskes. Es ist schon länger bekannt, dass die Ergebnisse ihrer Recherche unbrauchbar sind:
http://ff.org/centers/csspp/library/co2weekly/20060627/20060627_18.html

das ist eine peinliche Angelegenheit!

Für den Autor, der die Kritik an Oreskes veröffentlich hat, er musste öffentlich zurückrudern, er hat sich entschuldigt, die Richtigkeit von Oreskes Artikel festgestellt und seine Fehler eingestanden.

Er sagt u.a.: "I do not think anyone is questioning that we are in a period of global warming. Neither do I doubt that the overwhelming majority of climatologists is agreed that the current warming period is mostly due to human impact.

Quellen: http://www.grist.org/article/peiser-refuted-oreskes/
http://en.wikipedia.org/wiki/Benny_Peiser

Oreskes hat in der Tat einen Fehler in ihrem Essay eingestanden. Der Suchbegriff war "Global Climate Change" und nicht "Climate Change".



smoKe89 schrieb:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/1489105/Leading-scientific-journals-are-censoring-debate-on-global-warming.html
Später räumte Oreskes sogar ein, dass ihr Essay voller Fehler ist.


so viel also zum Thema Zensur. Ich denke ein wissenschaftliches Blatt sollte sogar Arbeiten zurückweisen, die mit fehlerhaften Methoden erstellt wurden. Dafür gibt es Kontrollmechanismen und die haben hier anscheinden funktioniert.


smoKe89 schrieb:

SPON schrieb:

Genau darin sieht Schellnhuber das Geheimnis ihres Erfolgs. Und dagegen helfe leider auch keine öffentliche Debatte: "Stellen Sie sich vor, Einstein müsste bei Maybritt Illner die Relativitätstheorie verteidigen. Er hätte nicht den Schimmer einer Chance."


Aha. Der "Konsens" über die Erderwärmung würde keiner öffentlichen Debatte standhalten?


smoke... hier steht Relativitätstheorie nicht Erderwärmung.

Richtig müsste dein Satz heissen: Der "Konsens" über die Relativitätstheorie würde keiner öffentlichen Debatte standhalten.
#
smoKe89 schrieb:
So und jetzt mal was anderes..
SPON schrieb:

Nach einer US-Studie gehen 97 Prozent aller Klimatologen weltweit davon aus, dass sich die Erde durch von Menschen produzierte Treibhausgase erwärmt. Trotzdem bezweifelt ein Drittel der Deutschen, dass die Erde wärmer wird. Bei den US-Amerikanern sind es sogar 40 Prozent. Und viele sind sicher, dass die Klimawissenschaftler über diese Frage in zwei verfeindete Lager gespalten sind - was nicht stimmt.


Was nicht stimmt? Was für einen Stuss schreibt die Frau da?
http://www.iavg.org/iavg060.pdf
Auch unter Wissenschaftlern ist die Skepsis am anthropogenen Klimawandel alles andere als eine Minderheitsmeinung.
Auch Dennis Bray vom GKSS kommt zu einem anderen Ergebnis:
http://www.heartland.org/custom/semod_policybot/pdf/17407.pdf


Bray bezieht sich in seinem Artikel auf eine Studie deren Methodik der Datenerhebung mehr als zweifelhaft ist.

Dabei wurde an mehrere Newsletter ein Link zu einem passortgeschützten Fragebogen verschickt, die Umfrage war anonym. Allerdings kursierte das Passwort wenig später in einem Klimaskeptikerforum!

Trotzdem habe ich mir die Auswertung des Fragebogens angeschaut, anders als der Artikel hinter dem Link suggerieren will, ist die Uneinigkeit (trotz der manipulierten Umfrage) nicht so groß.

So kam z.B. auf folgenden Punkt "die Unsicherheit über das Phänomen des globalen Klimawandels ist groß genug, daß wir keine politischen Sofortmaßnahmen treffen müssen" 80% der befragten mit "wir stimmen diesem Punkt überhaupt nicht zu"!

Quelle:

Außerdem gibt es einen Artikel der Studie, in dem sie sich dagegen wehren, daß ihre Resultate von Klimaskeptikern mißbraucht werden. Ihre Studie zeige wachsende Zustimmung zu den Resultaten des IPPC.





smoKe89 schrieb:

Außerdem bezieht sich der Artikel u.a. auf Naomi Oreskes. Es ist schon länger bekannt, dass die Ergebnisse ihrer Recherche unbrauchbar sind:
http://ff.org/centers/csspp/library/co2weekly/20060627/20060627_18.html

das ist eine peinliche Angelegenheit!

Für den Autor, der die Kritik an Oreskes veröffentlich hat, er musste öffentlich zurückrudern, er hat sich entschuldigt, die Richtigkeit von Oreskes Artikel festgestellt und seine Fehler eingestanden.

Er sagt u.a.: "I do not think anyone is questioning that we are in a period of global warming. Neither do I doubt that the overwhelming majority of climatologists is agreed that the current warming period is mostly due to human impact.

Quellen:


Oreskes hat in der Tat einen Fehler in ihrem Essay eingestanden. Der Suchbegriff war "Global Climate Change" und nicht "Climate Change".



smoKe89 schrieb:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/1489105/Leading-scientific-journals-are-censoring-debate-on-global-warming.html
Später räumte Oreskes sogar ein, dass ihr Essay voller Fehler ist.


so viel also zum Thema Zensur. Ich denke ein wissenschaftliches Blatt sollte sogar Arbeiten zurückweisen, die mit fehlerhaften Methoden erstellt wurden. Dafür gibt es Kontrollmechanismen und die haben hier anscheinden funktioniert.


smoKe89 schrieb:

SPON schrieb:

Genau darin sieht Schellnhuber das Geheimnis ihres Erfolgs. Und dagegen helfe leider auch keine öffentliche Debatte: "Stellen Sie sich vor, Einstein müsste bei Maybritt Illner die Relativitätstheorie verteidigen. Er hätte nicht den Schimmer einer Chance."


Aha. Der "Konsens" über die Erderwärmung würde keiner öffentlichen Debatte standhalten?


smoke... hier steht Relativitätstheorie nicht Erderwärmung.

Richtig müsste dein Satz heissen: Der "Konsens" über die Relativitätstheorie würde keiner öffentlichen Debatte standhalten.
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oezdem schrieb:
Dirty-Harry schrieb:
 
Kritik an an einer Religion, sei es z.B. die christliche Religion oder der Islam bedeutet keineswegs eine Ablehnung der zugehörigen Menschen.
Sie kann sehr wohl umgekehrt von dem Anspruch geprägt sein, daß eine(moderne und freiheitliche) Gesellschaft insbesondere miteinander in Harmonie funktioniert.
Die zeitliche Entwicklung ,aber auch berechtigte regelmäßige Kritik hat dazu geführt, daß wir in einer modernen Gesellschaft leben, die - na ja, in weiten Teilen-von der Kirche nicht oder wenig behindert wird.
Ich denke Du stimmst mir zu, daß sich auch der Islam einer Enticklungin in zeitlicher Hinsicht oder im Hinblick auf eine westliche Welt stellen muß.
Aber so lange alleine Kritik am Islam insgesamt abgelehnt wird: Stereotyp: Angst vor dem Fremden,Islamhetze(Christenhetze kennt unsere Gesellschaft bei Kritik  bislang insoweit nicht ),polit. zwangsläufig konservativ.
bornierter noch: Ausländerfeind , Nazi o.ä.
Soweit ist der Islam-besser gesagt die Befürworter des Islams- als rückständige Religion(zieht Euch jetzt nicht wörtlich am rückständig hoch)noch entfernt davon, in der Mitte unserer Gesellschaft und der heutigen Zeit anzukommen.  

hm... ich denke, dass wir zwei da in einigen punkten unterschiedliche ansätze haben... auch wenn du das wort "rückständig" mehr oder weniger selbst relativierst (in dem sinne, dass man es nicht kommentieren soll), lese ich zwischen den zeilen eben doch häufig den gegensatz "modern und aufgeklärt" und "weit entfernt in unserer heutigen gesellschaft anzukommen". was du dabei genau meinst, erläuterst du leider nicht.
ich stimme dir daher auch nicht uneingeschränkt zu, wenn du sagst, dass sich "der islam" als ganzes sich der westlichen welt stellen bzw. an ihr orientieren muss.
ich habe eben so meine probleme mit der ansicht, dass wir hier das maß aller dinge sind und alle, die sich da nicht uneingeschränkt anschließen, "rückständig" sind in dem sinne, dass sie noch eine weile brauchen bis sie an unseren "zivilisatorischen fortschritt", wenn man das so nennen will, anknüpfen können. vielmehr glaube ich, dass es eben unterschiedliche weltkonzepte gibt und das von dir proklamierte ist genau eines davon. das heißt nicht, dass wir alles gut finden müssen und alle ansichten von anderen teilen müssen, genau so wie bei uns nicht alles schlecht ist. was ich aber schon fordere ist respekt vor den weltkonzepten anderer menschen. jedes dieser heutigen konzepte ist in dem sinne modern, als dass es jeweils seine eigene entwicklung bis zum heutigen tag hinter sich hat. der gegensatz "modern/unmodern" scheint mir irgendwie arrogant und selbstverliebt. auch bei uns läuft nicht alles prima... und der verweis auf unsere "freiheit" erscheint mir manchmal heuchlerisch.

im übrigen habe ich nirgendwo erwähnt, dass ich dich für konservativ oder gar einen nazi  halte.

Dirty-Harry schrieb:
Die kirche hat da einen schmerzliche Prozess im Hinblick auf den Verlust der Wertigkeit ihrer für mich teils bescheurten Regeln und Stellung hinnehmen müßen.

Sind die Vertreter des Islam insgesamt dazu bereit, diesen Weg zu gehen? Wenn alleine Kritik als unmöglich empfunden wird?


gegenfrage: wie berechtigt oder sinnvoll ist eine kritik, die sich alleine am schweinefleisch- und alkoholverbot aufhängt? bzw. wie wahrscheinlich ist es, dass kritik angenommen wird, wenn die kritiserenden keinen deut auf die kritisierten eingehen? ich glaube nicht, dass alleine kritik als unmöglich empfunden wird - sehr wohl aber die art und weise der kritik!
so ist eben bei uns in deutschland: die einen gehen jeden sonntag in die kirche, für die hat sich an der wertigkeit der kirche nicht viel verändert. die anderen sind praktizierende muslime und sie essen im stadion keine bratwurst oder trinken keinen schoppen... und dann gibts da noch leute wie dich und mich, die weder in die kirche gehen noch auf alkohol verzichten (auf fleisch verzichte ich schon, aber das gehört hier nicht hin). und genau das ist es, was ich mir unter einer "freiheitlichen gesellschaft" vorstelle und nicht die ablehnung einer kompletten religionsgemeinschaft, die als (inhaltslose) kritik getarnt ist. und genau dieses "freiheitliche" fehlt mir in einer gesellschaft, die sich, statt andere weltsichten zu respektieren auf ihren vermeintlichen lorbeeren der modernität ausruht. diese freiheit von der du redest, findet sich doch höchstens auf dem papier, in der breiten gesellschaft aber wohl eher weniger... so traurig das auch sein mag.  

Dirty-Harry schrieb:
Was unterscheidet Kritik an der Kirche von Kritik am Islam?

ganz einfach: kirche=institution, islam=religion

Dirty-Harry schrieb:
Wenn wir  da bei einer Gleichheit angekommen sind, dann haben wir es endlich geschafft Aber eben erst dann. !!


dem ist nichts hinzuzufügen.  


sehr schöner beitrag, oezdem!
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arti schrieb:
adler67 schrieb:
...

ich unterbreche jetzt mal die diskussions spirale. gründe für S21 gibt es schon, gründe dagegen ebenfalls, aber wie bereits gesagt (und hier hab ich ja durch peter neue aspekte vorgefunden und aufgenommen): die 4,5 milliarden grenze ist für mich das entscheidende kriterium.

adler67 schrieb:

Zum Schluss, ich habe keinen Joker im Ärmel! Ich werde mich nicht überzeugen lassen. Die Komission wird zu der Überzeugung kommen, dass S21 4,1 Milliarden kosten wird und alles geht seinen Gang. Mach Dir mal keinen Kopp, arti.

und genau das ist meine kritik an vielen gegnern dieses projektes. jetzt hat man sich auf einen schlichter verständigt, und dennoch ist für viele von vornerein klar, dass nur der stopp dieses projektes die einzig richtige entscheidung ist. eine andere möglichkeit gibt es nicht, da alle evtl. fakten, welche pro S21 sein könnten (<- ich schreib im konjunktiv) von den gegnern im vorfeld schon als gefälscht/korrupt/geschmiert abgetan werden.

wenn der protest so aufgebaut ist, warum dann einen schlichter? wieso verhandlungen, wenn man der kommission im vorfeld schon nicht vertraut? wieso geht man dann in ein schlichtungsverfahren? wieso diskutieren? wieso informationssuche betreiben, wenn der diskussionspartner von der unfehlbarkeit der eigenen ansichten überzeugt ist?

ich hab mein standpunkt klar gemacht: unter 4,5 milliarden = bauen, über 4,5 milliarden = einstampfen.


aber arti, das was du schreibst muß doch in beide richtungen gelten.

aktuell ist für die s21-befürworter jetzt schon klar, daß die einzige entscheidung das tieferlegen des bahnhofs sein kann.

für grube und mappus ist diese schlichtung doch nur ein näherbringen der argumente für s21... solange bis die armseligen chaoten, die in ihrer verblendung gegen das projekt sind, endlich kapiert haben, was gut für sie ist (wie merkel meinte, wir müssen doch auchmal an unsere kinder denken), kein ergebnisoffener dialog!

heute sind die nächsten ausschreibungen für die tunnelarbeiten rausgegangen, damit würde ein ausstieg noch teurer werden.

solange die bauarbeiten weitergehen, solange weiter aussschreibungen vergeben werden, solange also im hintergrund weiter fakten geschaffen werden, ist das was da abläuft keine schlichtung, sondern lediglich der versuch die gegner ruhigzustellen oder weiter in die chaotenecke zu stellen!
#
singender_adler schrieb:
Greenpeace legt eine neue Studie zu den reinen Subventionskosten der AKWs vor:

Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete von 1950 bis 2010 rund 204 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Weitere 100 Milliarden wird die geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke kosten. Diese Kostenrechnung wird in einer aktuellen Greenpeace Studie vorgestellt.
...

Jede Kilowattstunde Atomstrom werde mit mindestens 4,3 Cent subventioniert. Dies sei mehr als doppelt so viel wie die Förderung der Erneuerbaren Energien über das EEG ausmache. Nach Aussage von Greenpeace wären viele regenerative Anlagen bereits heute ohne Förderung konkurrenzfähig, wenn es eine faire Berechnung der Strompreise gäbe.

Greenpeace fordert den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2015 und die sofortige Abschaltung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des AKW Krümmel aus Sicherheitsgründen.

www.ptext.de/pressemitteilung/atomstrom-kostet-bundesbuerger-304-milliarden-euro-staatliche-foerderung-greenpe-110462
www.iwr.de/re/iwr/10/10/1303.html


aber hat uns Paul Moore nicht erzählt, dass Greenpeace ein Haufen von unwisschenschaftlichen Schwachköpfen ist? Können die überhaupt rechnen?
#
arti schrieb:
peter schrieb:

ich bitte um einen kurzen hinweis darauf, wo ich mich auf irgend ein gutachten der grünen beziehe.

ich beziehe mich auf das was ich ich spon, faz, welt und anderen medien gelesen habe. und reichlich links dazu sind ja in diesem thread vorhanden.


also gut, ich zitiere dich mal vor ein paar stunden:
peter schrieb:

das habe ich nie geschrieben. mir ging es immer nur darum, dass alles was im vorfeld geplant und vorgelegt wurde völlig unseriös war.

und du hast das demokratie genannt.

also: entweder du meinst die offiziellen zahlen, welche über die jahre sehr moderat angehoben wurden (wobei ich nicht glaube, dass du dich darauf beziehst), oder du legst das gutachten der grünen zu grunde (dabei bin ich mir ziemlich sicher, weil es ansonsten keine anderen zahlen gibt, die eine derartig erhöhte kostenstruktur vorweisen). und als afterburner kommst du mit der demokratiekeule.

ich gebe nur zu bedenken: wenn ich die ganze zeit gegen ein bauprojekt bin (das waren die grünen ohne zweifel), und ich dann ein gutachten in auftrag gebe: was meinst du, was das gutachten dann aussagt. wenn ich der gutachter bin: ich beiß doch nicht in die hand, die mich füttert...

[gebetsmühle an]warten wir doch die zahlen ab[/gebetsmühle aus]



aber vielleicht beruft er sich auch auf die Kostenkalkulation des Bundesrechnungshofs oder auf die Kalkulation der Bahn, die über der Sollbruchstelle lag, um dann aus fadenscheinigen Gründen nach unten gerechnet zu werden.

deine argumentation (mit der hand usw.) ist natürlich in sofern interessant, alldiweil ein von der Bahn in Auftrag gegebenes Gutachtens zum verkehrstechnischen Nutzen von S21 eines renommierten schweizer Planungsnüros zu dem Schluß kommt, daß daß die infrastruktur schwach konzipiert ist, daß züge viel zeit an den neu geplanten starken steigungen verlieren, daß angebotserweiterungen schwierig zu realisieren sind, daß pufferkapazitäten gering sind (binsenweisheit bei durchgangsbahnhöfen) usw, daß alles in allem das gesamtsystem schwierig zu beherrschen ist!

Gepostet hatte ich das schonmal bei den Postings 795/796
#
arti schrieb:
peter schrieb:
@arti

wie diese 4,5 milliarden zustande kommen kann ich dir nicht sagen, ich habe die zahl auch erst aus dem artikel.


die zahl hab ich bislang auch nur im fokus (?) artikel gesehen, in keinem anderen.

ich hab leider auch nicht mehr gefunden. für diejenigen, die sich wirklich für die sache interessieren (seite 49, unten links fängt es an): http://www.landtag-bw.de/wp14/plp/14_0066_13052009.pdf

mal interessant zu lesen, wie solche debatten ablaufen.  


bei dieser sog. sollbruchstelle von 4,5 milliarden euro handelt es sich um die kosten für den bahnhof, die nötig gewordene untertunnelung und den flughafen (also alles was zur tieferlegung des bahnhofs gehört), die neubaustrecke fällt hier nicht rein.
s. auch: http://www.rems-murr-gegen-s21.de/files/Hartenstein_3.pdf?PHPSESSID=92189b299b3f6877fed18233bc8764d6


es war beschlossene sache, daß sobald die kosten diese schwelle überschreiten, das projekt eingestellt wird.
#
smoKe89 schrieb:
Anstatt auf die Inhalte meiner Links einzugehen, pickst du dir nur irgendetwas heraus und machst dir nichtmal die Mühe, das weiter zu kommentieren.
Welches Problem hast du denn? Ich poste die Links jeweils zur Untermauerung meiner relativ kurzen Argumentationen. Wer weiter gehen will, darf sich die jeweiligen Artikel ja auch gerne durchlesen. Ich werde jedenfalls nicht ständig alles wiederholen, nur weil dir mein Argumentationsstil nicht passt.


du würdst jetzt vielleicht schreiben
das was ich geschrieben habe, spricht für sich selbst.

aber das ist ja nichts anderes als das, was du machst.
du schreibst ein klitzekleines statement (wie z.B.: die Frau schreibt Stuss), dann setzt du einen link untendrunter, der (im fall der stuss schreibenden frau) zu einem seitenlangen dokument führt, das einen briefkopf ziert, wie eine frühstückspension aus unterhaching.

eine antwort in deinem stil auf deinen ersten link könnte z.b. so aussehen:

das ist kein beweis für eine wissenschaftliche, neutrale  opposition:
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Heidelberg_Appeal
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=S._Fred_Singer
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Science_and_Environmental_Policy_Project
http://en.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Declaration
http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Oregon_Institute_of_Science_and_Medicine

fasse doch wenigstens die punkte kurz zusammen, die für dich besonders wichtig sind, dazu setzt du die quelle bzw. den link der deine argumentation unterstützt.
#
smoKe89 schrieb:
So und jetzt mal was anderes..

Xaver08 schrieb:
Danke! s. auch hier, die Methoden der Klimaskeptiker: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,721168-3,00.html


SPON schrieb:

Nach einer US-Studie gehen 97 Prozent aller Klimatologen weltweit davon aus, dass sich die Erde durch von Menschen produzierte Treibhausgase erwärmt. Trotzdem bezweifelt ein Drittel der Deutschen, dass die Erde wärmer wird. Bei den US-Amerikanern sind es sogar 40 Prozent. Und viele sind sicher, dass die Klimawissenschaftler über diese Frage in zwei verfeindete Lager gespalten sind - was nicht stimmt.


Was nicht stimmt? Was für einen Stuss schreibt die Frau da?
http://www.iavg.org/iavg060.pdf
Auch unter Wissenschaftlern ist die Skepsis am anthropogenen Klimawandel alles andere als eine Minderheitsmeinung.
Auch Dennis Bray vom GKSS kommt zu einem anderen Ergebnis:
http://www.heartland.org/custom/semod_policybot/pdf/17407.pdf

Außerdem bezieht sich der Artikel u.a. auf Naomi Oreskes. Es ist schon länger bekannt, dass die Ergebnisse ihrer Recherche unbrauchbar sind:
http://ff.org/centers/csspp/library/co2weekly/20060627/20060627_18.html
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/1489105/Leading-scientific-journals-are-censoring-debate-on-global-warming.html
Später räumte Oreskes sogar ein, dass ihr Essay voller Fehler ist.

SPON schrieb:

Genau darin sieht Schellnhuber das Geheimnis ihres Erfolgs. Und dagegen helfe leider auch keine öffentliche Debatte: "Stellen Sie sich vor, Einstein müsste bei Maybritt Illner die Relativitätstheorie verteidigen. Er hätte nicht den Schimmer einer Chance."


Aha. Der "Konsens" über die Erderwärmung würde keiner öffentlichen Debatte standhalten?


smoke würdest du bitte eine kurze information zu den links dazuschreiben. s. auch die aufforderung der mods, ein link ist keine diskussionsgrundlage: http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/17/11176998/

entweder schreibst du behauptungen ohne sie durch quellen zu stützen wie hier:
smoKe89 schrieb:

Ich bin ja nun auch kein Klimaforscher (Al Gore übrigens auch nicht), aber es geht mir auch momentan einfach nur darum, dass manipuliert wird. Das ist ja wohl damit bewiesen. Und Manipulation ist immer dann nötig, wenn sich gewisse Prozesse anders nicht anstoßen lassen.


oder du führst links zu zum teil dubiosen quellen an, mit geringfügiger bzw. keiner kommentierung, was deine aussage eigentlich ist.

Um dein Zitat aufzugreifen, was für ein Stuss wird da eigentlich geschrieben, dein erster Link für zu einem Dipl. Chemiker, der den Klimawandel kommentiert. Hier Auszüge eines offenen Briefs von ihm an Frau Merkel:


Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

bitte, wann dürfen wir mit Ihrem Verzicht auf das Bundeskanzleramt rechnen?

Ihre Politik muß als deutschfeindlich bezeichnet werden aus folgenden Gründen:

1. Sie verhindern nicht, daß jede Woche fünftausend ungeborene Deutsche gesetzwidrig zerhackt werden. Die demographischen Folgen sind katastrophal.
....
3. Sie fördern die verfassungswidrige totalitäre Ideologie des Islam, neuerdings durch die Forderung, islamische Funktionäre an deutschen Hochschulen ausbilden zu lassen.

4. Sie fördern die ökosozialistische EU-Diktatur und streben grundgesetzwidrig einen europäischen Bundesstaat mit dem Verlust der Souveränität Deutschlands an.
...
9. Anstatt Entwicklungsländer zu fördern, leisten Sie exorbitante Sozialhilfe für Ausländer, deren Kosten niemals von unserer Wirtschaft aufgebracht werden können.

10. Sie verdrängen das Problem der Ausländerkriminalität und fahren die Innere Sicherheit zurück.
...



Das ist also einer deiner Kronzeugen für den Nachweis, daß der Klimawandel nicht menschgemacht ist.
#
arti schrieb:
"Patrick Moore hat Greenpeace mitgegründet. Er ging, weil ihm die Umweltorganisation zu unwissenschaftlich arbeitete. Nun argumentiert er im Interview für die Atomenergie."

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-09/patrick-moore-atomkraft-interview

ganz wertfrei einfach lesen.  


eine einfache rechnung:

weltweit haben wir 400 atomkraftwerke, die in summe ca. 3% des weltweiten strombedarfs erzeugen. wollten wir 9% des weltweiten strombedarfs über kernenergie erzeugen, bräuchten wir also 1200 akws.

jährlich gehen ca. 30-40 kraftwerke aus altersgründen vom netz. würden wir also in 10 jahren ca. 10% des weltweiten strombedarfs aus kernenergie decken wollen, müssten wir jährlich ca. 110-120 akws bauen (80 Neubauten + 30-40 um den Schwund zu decken).

der von ihm angesprochen reaktor in finnland entwickelt sich zum finanziellen desaster für die stromindustrie, weil der staat einen festpreis vereinbart hat und die kosten exorbitant explodieren (u.a. weil immer wieder Baumängel aufgedeckt wurden, k.A. wieviele nicht entdeckt wurden--> s. Biblis). es gibt einen flapsigen spruch eines e.on-managers:"ohne staatskohle keine kernkraft", es gibt eine studie einer Consultingagentur, die der Neubau von  Kernkraft jegliche Rentabilität abspricht.
Selbst in der kernenergiefreundlichen und erneuerbarenfeindlichen Faz ist ein Artikel, der nicht besonders gnädig mit der Kernenergie umgeht.

Hier dier Links: http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EDF605B101FCD4BD8A6795A266CF92C80~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Jetzt haben wir noch nicht über den Uranbedarf gesprochen.
Jetzt haben wir noch nicht über wachsendes Risiko gesprochen, denn 100% Sicherheit bei Technik gibt es nicht (das inhärent sichere Kernkraftwerk wird uns seit über 30 Jahren versprochen) --> dann ist es reine Wahrscheinlichkeitsrechnung.


Die sog. und viel beschworene Renaissance der Kernenergie ist ein Mythos.

Wenn ich noch ein paar Minuten mehr Zeit habe (ich fürchte diese Woche nicht mehr) zerlege ich Dir die meisten Argumente von Patrick Moore.

Schon alleine die Argumentationskette ist doch ein Witz. Er ging, weil ihm die Umweltorganisation zu unwissenschaftlich war, jetzt ist er pro Atomenergie..... das ist ohne Substanz und rein suggestiv!

auf lobbywatch findet sich ein artikel über moore, der anscheinend nicht ganz freiweillig bei greenpeace gegangen ist und später über gestapomethoden von greenpeace gesprochen hat:
http://www.lobbywatch.org/profile1.asp?PrId=89&page=M
#
arti schrieb:


von daher: entweder die zahlen und die einsparpotentiale stimmen (das soll der herr geißler ja rausfinden), oder aber sie stimmen nicht.


es existiert doch noch nix dazu.
Keine Kalkulation, keine Änderungsantrage für die Planung, keine Genehmigungen. Nichts!
#
arti schrieb:


ich sags nochmal (weil es eben nicht überspringe): die kosten wurden des öfteren nach oben korrigiert. von 3,3 milliarden (1993) auf jetzt (höchste zahl von offizieller seite) 4,1 milliarden, 5,3 milliarden inkl. der strecke ulm (gemäß  bundesrechnungshof).

auch wenn du es nochmal sagst, die bahn hat trotzdem zwischendurch höhere Kosten ermittelt --> 4,9 Milliarden Euro, die über der Sollbruchstelle des  Projektes lagen. Daraufhin wurden sie nach unten kalkuliert!

arti schrieb:

die von den grünen in auftrag gegebene studie weist kosten zwischen 7 und 8,7 milliarden auf.


das ist eine Schätzung auf Basis anderer Großprojekte ähnlicher Machart --> interessant, aber keine vernünftige Kalkulation! Aber die könnte man erstellen, ganz so, daß man Zahlen überhaupt nicht kalkulieren könne, ist es halt auch nicht.

Wenn beim Bau Hindernisse auftauchen und die Kosten erhöhen, könnte es auch schlecht oder pol. geplant sein, muß aber nicht.

Wenn im Vorfeld die Kosten ständig schwanken, ist es rein politisch.