Die Bengalo-Zündler Vol.II

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http://www.eintracht.de/aktuell/42236/

„Es handelt sich zwar um eine Rekordstrafe für Eintracht Frankfurt, aber wir haben dem Antrag des Kontrollausschusses im Bewusstsein unserer sportgerichtlichen Vorbelastung zugestimmt. Wir werden jetzt die weiteren Schritte einer möglichen Inregressnahme der einzelnen Täter prüfen.“, so Axel Hellmann, das für Fanangelegenheiten und Sicherheit zuständige Vorstandsmitglied der Fußball AG.


Von daher könnte es neben dem strafrechtlichen Konsequenzen durchaus auch noch zu zivilrechtlichen Konsequenzen kommen.
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Wobei ich hoffe dass die Täter, wenn nur normal für die Ordnungswidrigkeiten bestraft werden. Und nicht die 100.000€ auf diese umgewälzt werden.

Der Täter kann nichts für die utopischen Strafen des DFB, die inzwischen in keinem Verhältnis mehr stehen. Es ist ja im Prinzip kein wirklicher Schaden entstanden.

Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.
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BG-On schrieb:
Wobei ich hoffe dass die Täter, wenn nur normal für die Ordnungswidrigkeiten bestraft werden. Und nicht die 100.000€ auf diese umgewälzt werden.

Der Täter kann nichts für die utopischen Strafen des DFB, die inzwischen in keinem Verhältnis mehr stehen. Es ist ja im Prinzip kein wirklicher Schaden entstanden.

Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.


Du vergleichst Bengalos zünden und auf das Spielfeld werfen mit im Halteverbot parken?    
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Ash2k80 schrieb:
BG-On schrieb:
Wobei ich hoffe dass die Täter, wenn nur normal für die Ordnungswidrigkeiten bestraft werden. Und nicht die 100.000€ auf diese umgewälzt werden.

Der Täter kann nichts für die utopischen Strafen des DFB, die inzwischen in keinem Verhältnis mehr stehen. Es ist ja im Prinzip kein wirklicher Schaden entstanden.

Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.


Du vergleichst Bengalos zünden und auf das Spielfeld werfen mit im Halteverbot parken?      


rein rechtlich ist es in der selben Kategorie, nämlich "Ordnungswidrigkeit". Es ist keine "Straftat". Mehr wollte ich damit nicht sagen
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Einspruch.
Irgendwann muss jeder mal erfahren, dass so ein Blödsinn eben hart bestraft wird. Und Schaden für die Eintracht ist schon entstanden. Schließlich durften letzte Saison nur 26.000 Fans gegen Leverkusen ins Stadion. Hier ging der Eintrach ziemlich viel Geld verloren. Also bitte nicht immer nur Mitleid und Verständnis für die Täter haben. Wer unbedingt zündeln muss und das im Stadion ausleben will, sollte lieber OFC-Fan werden, denn solche "Fans" wünscht man gerne seinem ärgsten Feind.
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Ralle14979 schrieb:
Einspruch.
Irgendwann muss jeder mal erfahren, dass so ein Blödsinn eben hart bestraft wird. Und Schaden für die Eintracht ist schon entstanden. Schließlich durften letzte Saison nur 26.000 Fans gegen Leverkusen ins Stadion. Hier ging der Eintrach ziemlich viel Geld verloren. Also bitte nicht immer nur Mitleid und Verständnis für die Täter haben. Wer unbedingt zündeln muss und das im Stadion ausleben will, sollte lieber OFC-Fan werden, denn solche "Fans" wünscht man gerne seinem ärgsten Feind.


Auch diese Strafe ist entstanden weil der DFB einfach viel zu hohe Strafen inzwischen verteilt.

Von der eigentlich in Deutschland verbotenen Sippenschaft mal ganz abgesehen.

Vor einem ordentlichen Gericht würden die Täter nie und nimmer so hohe Strafen bekommen, als es der Fall wäre wenn die Strafe des DFB auf die Täter umgewälzt werden.

Wo ist denn die Grenze? Wenn der DFB irgendwann für Rauchen im Stadion 10.000.000 € Strafe den Vereinen aufbrummt, sollte dies dann auch an die Täter weitergegeben werden?

Wo ist hier die Grenze? Der DFB zaubert willkürliche Strafen aus dem Hut und dies soll eine Privat-Person tragen die eine Ordnungswidrigkeit begangen hat?
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BG-On schrieb:
Ash2k80 schrieb:
BG-On schrieb:
Wobei ich hoffe dass die Täter, wenn nur normal für die Ordnungswidrigkeiten bestraft werden. Und nicht die 100.000€ auf diese umgewälzt werden.

Der Täter kann nichts für die utopischen Strafen des DFB, die inzwischen in keinem Verhältnis mehr stehen. Es ist ja im Prinzip kein wirklicher Schaden entstanden.

Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.


Du vergleichst Bengalos zünden und auf das Spielfeld werfen mit im Halteverbot parken?      


rein rechtlich ist es in der selben Kategorie, nämlich "Ordnungswidrigkeit". Es ist keine "Straftat". Mehr wollte ich damit nicht sagen

Das kann man noch so oft behaupten, aber je anchdem, was dort aufs Spielfeld geworfen wurde, ist es durchaus eine Straftat.

Grundsätzlich würde es den Personen bestimmt gut tun, die Strafe zu übernehmen, denn nur wenn es "weh tut" lernt man auch etwas daraus.

Dem Verein Eintracht Frankfurt ist ein Schaden in Höhe von 100.000 € entstanden und es wäre nur legitim, wenn man sich diesen von den Verursachern zahlen lässt.
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Trotzdem sollte jedem einzelnen klar sein, dass derart harte und teure Strafen verhängt werden. Es kann mir daher niemand erzählen, dass hätte er nicht gewusst. Jedem war klar, was ein derartiges Verhalten für Konsequenzen für unsere Eintracht hat!

Ausserden schien Leverkusen schon extrem gewesen zu sein (ich kenne nur die Erzählungen hierzu). Von daher müssen auch die Strafen "weh" tun. Unabhängig davon, was als Ordnungswidrigkeit qualifiziert wird oder nicht - Pyro im Block ist nicht gleich Parken im Halteverbot oder Kippen auf den Bürgersteig werfen...
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BG-On schrieb:
Ash2k80 schrieb:
BG-On schrieb:
Wobei ich hoffe dass die Täter, wenn nur normal für die Ordnungswidrigkeiten bestraft werden. Und nicht die 100.000€ auf diese umgewälzt werden.

Der Täter kann nichts für die utopischen Strafen des DFB, die inzwischen in keinem Verhältnis mehr stehen. Es ist ja im Prinzip kein wirklicher Schaden entstanden.

Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.


Du vergleichst Bengalos zünden und auf das Spielfeld werfen mit im Halteverbot parken?      


rein rechtlich ist es in der selben Kategorie, nämlich "Ordnungswidrigkeit". Es ist keine "Straftat". Mehr wollte ich damit nicht sagen

Beim reinen Abfackeln gebe ich dir ja recht (wobei es auch da wohl auf die 'Qualität' des Materials ankommt, BAM-Nummer etc.), aber das Werfen in Richtung von Personen, sei es Ordner, Fotographen oder auch eigene Fans als versuchte Körperverletzung zu werten ist sicher nicht sooo schwer. Damit ist man dann im Bereich der Straftaten...
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Das die Strafen nicht weh tun sollen habe ich ja nicht gesagt, vor allem da Leverkusen wirklich nichts mehr mit Stimmung machen zu tun hatte (generell bin ich ja eher Pro Pyro, aber ohne Böller und vor allem nicht auf dem Platz).

Aber sie sollten meiner Meinung nach nur weh tun, und nicht das ganze Leben versauen (manche kommen aus einem 10.000€ Schuldenberg nie mehr raus, für anderen sind 10.000€ n klacks).

Die Strafen sollten meiner Meinung nach dem Täter seiner finanziellen Mittel gerecht sein. Wie es im normalen Strafrecht eben auch so ist.
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BG-On schrieb:
Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.

Kleiner Tipp zum Selbstversuch: Begeh doch mal ein paar Ordnungswidrigkeiten und parke in Ausfahrten von Firmen mit relevanten Notdiensten, Krankenhauszufahrten oder Feuerwehrausfahrten. Du wirst staunen, wie schnell Du Dir mit solchen "Kleinigkeiten" das Leben versauen kannst.

Aber vielleicht wird die klagende Familie, deren Haus und ihr gesamtes Habe deinetwegen dann abgebrannt sein wird, vor Gericht ganz milde werden, wenn Du ihnen sagst: "Sie können mein Leben doch nicht versauen, nur weil ich falsch geparkt habe." Oder der Rollstuhlfahrer, weil 65 km/h innerorts sollten ja wirklich immer drin sein, wenn man schon bereit ist, dafür klaglos 30 € zu zahlen  ...
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BG-On schrieb:
Das die Strafen nicht weh tun sollen habe ich ja nicht gesagt, vor allem da Leverkusen wirklich nichts mehr mit Stimmung machen zu tun hatte (generell bin ich ja eher Pro Pyro, aber ohne Böller und vor allem nicht auf dem Platz).

Aber sie sollten meiner Meinung nach nur weh tun, und nicht das ganze Leben versauen (manche kommen aus einem 10.000€ Schuldenberg nie mehr raus, für anderen sind 10.000€ n klacks).

Die Strafen sollten meiner Meinung nach dem Täter seiner finanziellen Mittel gerecht sein. Wie es im normalen Strafrecht eben auch so ist.


Nochmal. Wer mit Leuchtspur auf andere schiesst, bei dem geht es überhaupt nicht mehr um eine finanzielle Bestrafung im Sinne einer Ordnungswiedrigkeit.
Ich finde das ist nicht so schwer zu verstehen.
Bevor wieder der blöde Sylvestervergleich kommt, auch da ist es verboten das Zeug in Richtung anderer Personen zu schiessen oder zu werfen.
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Fakt schrieb:
BG-On schrieb:
Klar war die Aktion dumm, aber Leuten wegen einer Ordnungswidrigkeit (Vergleichbar mit 15 km/h zu schnell in der Ortschaft, Müll auf die Straße werfen, im Halteverbot parken etc.) das ganze Leben evtl. zu versauen muss nun wirklich nicht sein.

Kleiner Tipp zum Selbstversuch: Begeh doch mal ein paar Ordnungswidrigkeiten und parke in Ausfahrten von Firmen mit relevanten Notdiensten, Krankenhauszufahrten oder Feuerwehrausfahrten. Du wirst staunen, wie schnell Du Dir mit solchen "Kleinigkeiten" das Leben versauen kannst.



Das hast du natürlich recht, aber nur wenn etwas passiert. Ist in diesem Fall ja nicht.

Und "es hätte aber was passieren können" zählt da meiner Meinung nach auch nicht.

Ich bin auch dran wenn ich mit 10 km/H zu schnell jemand tödlich umfahre, dennoch schreit keiner danach jedem der 10 km/h zu schnell fährt 10.000€ Strafe aufzubrummen, weil ja etwas hätte passieren können.

Wäre bei der Aktion jemand sehr schwer verletzt worden wäre das ja eine ganze andere Grundlage.
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Du kapierst nicht. Es ist keine Strafe.
Man nennt es Schadensersatz.
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BG-On schrieb:
Das die Strafen nicht weh tun sollen habe ich ja nicht gesagt, vor allem da Leverkusen wirklich nichts mehr mit Stimmung machen zu tun hatte (generell bin ich ja eher Pro Pyro, aber ohne Böller und vor allem nicht auf dem Platz).

Aber sie sollten meiner Meinung nach nur weh tun, und nicht das ganze Leben versauen (manche kommen aus einem 10.000€ Schuldenberg nie mehr raus, für anderen sind 10.000€ n klacks).

Die Strafen sollten meiner Meinung nach dem Täter seiner finanziellen Mittel gerecht sein. Wie es im normalen Strafrecht eben auch so ist.


Klar. Die Eintracht muss 100.000 Euro zahlen, die hats ja. Die Verursacher sind arme Würstchen, die man im Rahmen ihrer Einkommen daran beteiligen sollte..... Je weniger ich verdiene, um so mehr kann ich mich daneben benehmen? Oder ist es ehr so, daß die Eintracht nix für die Zündelei kann und es ihr gutes Recht ist, die Kohle sich bei den Zündlern wiederzuholen?
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sgevolker schrieb:
BG-On schrieb:
Das die Strafen nicht weh tun sollen habe ich ja nicht gesagt, vor allem da Leverkusen wirklich nichts mehr mit Stimmung machen zu tun hatte (generell bin ich ja eher Pro Pyro, aber ohne Böller und vor allem nicht auf dem Platz).

Aber sie sollten meiner Meinung nach nur weh tun, und nicht das ganze Leben versauen (manche kommen aus einem 10.000€ Schuldenberg nie mehr raus, für anderen sind 10.000€ n klacks).

Die Strafen sollten meiner Meinung nach dem Täter seiner finanziellen Mittel gerecht sein. Wie es im normalen Strafrecht eben auch so ist.


Nochmal. Wer mit Leuchtspur auf andere schiesst, bei dem geht es überhaupt nicht mehr um eine finanzielle Bestrafung im Sinne einer Ordnungswiedrigkeit.
Ich finde das ist nicht so schwer zu verstehen.
Bevor wieder der blöde Sylvestervergleich kommt, auch da ist es verboten das Zeug in Richtung anderer Personen zu schiessen oder zu werfen.  


Nochmal: Die Leute die da identifiziert wurden, haben aller Wahrscheinlichkeit nach weder Leuchtspur geschossen noch Böller geworfen, sondern "normal" und halbwegs kontrolliert Pyrotechnik gezündet. (Wenn überhaupt, wie ich oben schon erwähnt habe, zum Teil nicht mal das) Und genau deswegen konnten sie erst identifiziert werden, denn 3 Minuten so ein Ding in der Hand halten ist eben in dem Punkt ungefähr 200x riskanter als schnell was zu werfen oder zu schießen... Und was meint ihr, was das Resultat von solch einer Erkenntnis vielleicht bei manchen wohl sein könnte?!
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Fakt schrieb:
Du kapierst nicht. Es ist keine Strafe.
Man nennt es Schadensersatz.



Das ist mir durchaus bewusst. Aber wo sind denn bitte 100.000€ Schaden entstanden?

Es ist eine willkürlich ausgesprochene Strafe des DFB, die auch unter Berücksichtigung der finanziellen Lage des Vereines ausgesprochen wurde.

Ein wirklicher Schaden ist nicht enstanden. Die Strafe ist zum einen so hoch weil der DFB druck von den Medien bekommt und weil die Eintracht wiederholungstäter ist. Aber soll ein Erstäter deswegen mehr zahlen weil sich andere davor schon nicht benehmen konnten? Soll ein Eintracht-Fan also mehr als ein Bayern-Fan zahlen? Weil der DFB eben die Bayern bevorzugt?

Um das zu verdeutlichen, das ist meine Meinung, das dies rechtmäßig durchaus anders gehandhabt werden kann ist mir durchaus bewusst.
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Maxfanatic schrieb:
Und was meint ihr, was das Resultat von solch einer Erkenntnis vielleicht bei manchen wohl sein könnte?!

Dass man zukünftig lieber Böller wirft anstatt Pyro zu zünden.
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Maxfanatic schrieb:
sgevolker schrieb:
BG-On schrieb:
Das die Strafen nicht weh tun sollen habe ich ja nicht gesagt, vor allem da Leverkusen wirklich nichts mehr mit Stimmung machen zu tun hatte (generell bin ich ja eher Pro Pyro, aber ohne Böller und vor allem nicht auf dem Platz).

Aber sie sollten meiner Meinung nach nur weh tun, und nicht das ganze Leben versauen (manche kommen aus einem 10.000€ Schuldenberg nie mehr raus, für anderen sind 10.000€ n klacks).

Die Strafen sollten meiner Meinung nach dem Täter seiner finanziellen Mittel gerecht sein. Wie es im normalen Strafrecht eben auch so ist.


Nochmal. Wer mit Leuchtspur auf andere schiesst, bei dem geht es überhaupt nicht mehr um eine finanzielle Bestrafung im Sinne einer Ordnungswiedrigkeit.
Ich finde das ist nicht so schwer zu verstehen.
Bevor wieder der blöde Sylvestervergleich kommt, auch da ist es verboten das Zeug in Richtung anderer Personen zu schiessen oder zu werfen.  


Nochmal: Die Leute die da identifiziert wurden, haben aller Wahrscheinlichkeit nach weder Leuchtspur geschossen noch Böller geworfen, sondern "normal" und halbwegs kontrolliert Pyrotechnik gezündet. (Wenn überhaupt, wie ich oben schon erwähnt habe, zum Teil nicht mal das) Und genau deswegen konnten sie erst identifiziert werden, denn 3 Minuten so ein Ding in der Hand halten ist eben in dem Punkt ungefähr 200x riskanter als schnell was zu werfen oder zu schießen... Und was meint ihr, was das Resultat von solch einer Erkenntnis vielleicht bei manchen wohl sein könnte?!


Habe ich irgendwo gefordert das Leute bestraft werden sollen die nix gemacht haben? Ich habe nur angemerkt, dass mit Leuchtspur auf andere schiessen keine Ordnungswiedrigkeit im Sinne von zu schnell fahren oder ähnlichem darstellt.
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Ob Straftat oder OWI ist für eine zivilrechtliche Haftung völlig irrelevant. Ein solcher Anspruch besteht jedenfalls. Ist auch schon obergerichtlich entschieden.

http://www.kostenlose-urteile.de/OLG-Rostock_3-U-10605_Stadion-Flitzer-Fussballfans-muessen-die-vom-DFB-auferlegten-Strafzahlungen-an-Verein-erstatten.news9753.htm


Ob die Eintracht gut beraten ist diesen durchzusetzen müssen die Verantwortlichen in der Führungsebene selbst beurteilen.
Das ist nicht so ganz einfach. Auf der einen Seite stehen sie möglicherweise selbst in der Haftung ,wenn sie den Anspruch nicht geltend machen und damit  ihre Vermögensbetreungspflicht gegenüber der Juristischen Person die sie vertreten nicht wahrnehmen, auf der anderen Seite sind  sicherlich menschliche und erzieherische  Aspekte zu berücksichtigen.

Die Inanspruchnahme als  Gesamtschuldner aus einer Summe von 100.000 Euro  ist schlicht ergreifend ruinös für den Betroffenen.  Gerichts und Anwaltskosten kämen dann ohnehin noch obendrauf. Ich geh mal davon aus, das sich bei den hier Verantwortlichen größtenteils um sehr junge Leute handelt, die die möglichen Folgen gar nicht überblicken. Immer hin haben die meisten sich gestellt Das sollte meines Erachtens nicht unberücksichtigt bleiben, wie immer die Entscheidung auch ausfällt.

Möglicherweise gibt es ja noch einen anderen Weg der für beide Seiten akzeptabel ist.


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